Neuigkeiten

Rund um das Thema Bildung

Mitteilung vom 06.12.2017

Sanierung des Hochschulgebäudes

Stadt und Ostfalia gehen gemeinsam umfangreiches Projekt an

Das um 1950 errichtete Gebäude am Robert-Koch-Platz ist seit 1994 an die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften vermietet und wird seitdem als Fakultätsgebäude Fahrzeugtechnik, Bibliothek und Bistro genutzt. Zuletzt sind durch den Geschäftsbereich Hochbau und dem vorbeugenden Brandschutz bauliche Mängel, unter anderem in den Bereichen Arbeitssicherheit, Brandschutz, Statik, Barrierefreiheit und Energieeffizienz, festgestellt worden. Auf Basis eines Ratsbeschlusses wurde entschieden, das ehemalige Ordnungsamt mit einem Gesamtaufwand von rund 5,2 Millionen Euro zu sanieren. Die Sanierungs der Stadt wurde jedoch aufgrund der Haushaltssituation zu Beginn des Jahres 2016 verschoben.

Um dennoch die Sanierung und damit eine komplette Nutzung durch die Hochschule möglich zu machen, ist die Stadt an die Hochschule und das Land mit dem Wunsch herangetreten, dass das Gebäude von ihnen erworben und in Eigenregie saniert wird. Das Gebäude soll dann künftig für zentrale Einrichtungen der Hochschule und als Entreegebäude zum Campus genutzt werden. Der Kaufpreis für das Grundstück mit einer Größe von circa 1.996 Quadratmeter beträgt 499.000,- Euro. An den bislang erbrachten Planungsleistungen der Stadt für eine Generalsanierung des von ca. 700.000,- Euro. beteiligt sich die Ostfalia Hochschule mit einem Betrag von 80.000,- Euro.. Mit der angestrebten Lösung leistet die Stadt einen Beitrag zur Standortsicherung und Förderung der Ostfalia. Darüber hinaus hat auch die Hochschule ein großes Interesse daran, das Gebäude wieder vollwertig nutzen zu können und das gastronomische Angebot auf dem Hochschulcampus durch den Betrieb des Bistros durch das Studentenwerk zu erweitern.

Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, erfolgen die bisherigen Planungen in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege. Es ist beabsichtigt, dass die Hochschule die Planungsergebnisse übernimmt und entsprechend umsetzt, so dass diese Belange berücksichtigt werden. Zudem sind durch die Lage des Objektes im Sanierungsgebiet "Handwerkerviertel" entsprechende städtebauliche Rahmenbedingungen für das äußere Erscheinungsbild auch des Grundstücks zu berücksichtigen und einzuhalten. Stadträtin Iris Bothe zeigt sich zufrieden: " Alle Beteiligten sind froh, dass das Projekt nun anläuft. Aus unserer Sicht ist es sinnvoll, dass das Gebäude künftig dem langjährigen Nutzer gehört. Ich möchte mich an dieser Stelle für die außerordentlich gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Hochschule bedanken, wodurch wir dieses Projekt nun realisieren können."


Mitteilung vom 06.12.2017

Kita- und Schulentwicklung: Zahlen, Daten, Fakten 2017

Stadt investiert weiterhin immens in Modernisierung und Ausbau

Die Stadt Wolfsburg veröffentlichte nun eine umfassende Übersicht mit Zahlen, Daten und Fakten zu Ausbau und Modernisierung von Kindertagesstätten und Schulen. Derzeit existieren im Wolfsburger Stadtgebiet 58 Kindertagesstätten, von denen neun Einrichtungen als Kinder- und Familienzentrum fungieren und sich mit ihrer Arbeit und ihren Angeboten aktiv in den jeweiligen Stadtteil öffnen. Für unter dreijährige Kinder gibt es zusätzlich fünf GROSS.FamilienNester. Insgesamt bietet die Stadt Wolfsburg 1.582 Betreuungsplätze in 89 Krippengruppen für Kinder unter drei Jahren an.  90 Prozent der Krippenplätze sind Ganztagsplätze. Die Betreuungsquote bei den unter dreijährigen Kindern liegt derzeit bei 58,4 Prozent. Für Kinder über drei Jahren stehen in Wolfsburg insgesamt 4.005 Kindergartenplätze zur Verfügung. Diese sind auf 184,5 Kindergartengruppen verteilt, davon 16 bilinguale und 28 integrative Gruppen.  Mit dem bilingualen Angebot in acht Kitas liegt Wolfsburg bundesweit auf dem zweiten Platz aller Großstädte. 67 Prozent der Kindergartenplätze sind Ganztagsplätze. Im Kindergarten liegt die Betreuungsquote derzeit bei 106,8 Prozent. Über 55 Millionen Euro wurden seit 2011 in den Neu-, Um- und Anbau von Kindertagesstätten investiert, wobei das Jahr 2017 mit 16,7 Millionen Euro eine Investitionsspitze darstellt. Und die Schaffung von Betreuungsplätzen geht mit hohem Engagement weiter: Bis zum Jahr 2020 sollen nach heutigen Stand weitere 500 Plätze im Kindergarten und weitere 450 Plätze für unter dreijährige Kinder entstehen. Diese neuen Kapazitäten sollen in zehn neuen Einrichtungen und in Erweiterungen von sechs Bestandbauten durch An-, Um- oder Ersatzbau geschaffen werden.

In den Aus- und Umbau von Schulen wurden in den letzten elf Jahren wiederum über 270 Millionen Euro investiert. Ein Großteil dieser Summe teilt sich auf die Schulformen Gymnasium (52,6 Mio. Euro), Schulzentren (52,1 Mio. Euro), Berufsbildenden Schulen (29,5 Mio. Euro), Gesamtschulen (28,7 Mio. Euro), andere Schulträger (32,8 Mio. Euro) und auf die Grundschulen (42,1 Mio. Euro) auf. Bei den Grundschulen entfiel die Teilsumme von 3,6 Millionen Euro auf den Ausbau den Ganztags und 5 Millionen Euro auf den damit einhergehenden Mensaausbau. In Wolfsburg sind derzeit 95 Prozent aller Grundschulen Ganztagsschulen. Die Teilnahmequote am Ganztag lag im Schuljahr 2015/2016 bei 73 Prozent und mehr als die Hälfte der Kinder nahmen an fünf Tagen in der Woche das Ganztagsangebot wahr. Elf Kooperationspartner gestalten gemeinsam mit den Schulen das Ganztagsangebot an den Wolfsburger Grundschulen.

„Für die Stadt Wolfsburg besitzt die die Familiengerechtigkeit einen hohen Stellenwert, deshalb arbeiten wir mit hohem Engagement daran, exzellente Bildungs- und Betreuungsangebote zu schaffen; sowohl quantitativ als auch qualitativ. Aus diesem Grund wird seit einigen Jahren der bedarfsgerechte Ausbau der Kitalandschaft und der Ganztagsschulen sowie die Gestaltung moderner Lernorte und innovativer Bildungskonzepte forciert“, betont Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration. Und das mit Erfolg: Die Stadt Wolfsburg verzeichnet steigende Geburtenzahlen und einen prognostizierten Schülerzuwachs. „Ein erfreuliches Ergebnis unserer gelungenen Familien-, Bildungs- und Wohnbaupolitik. In den letzten Jahren ist es uns gelungen den veränderten gesellschaftlichen und bildungspolitischen Bedingungen gerecht zu werden. Aktiv haben wir ein intensives und aufwändiges Ausbau- und Modernisierungsprogramm der ansässigen Schul- und Kitaeinrichtungen betrieben und so in die Bildung unserer Kinder investiert“, verdeutlicht die Stadträtin.

Weitere interessante Zahlen, Daten und Fakten zu dem Thema finden sich auf www.wolfsburg.de/bildung.


Mitteilung vom 28.11.2017

„Wolle liest“-Bibliothek in der Volkshochschule eröffnet

Spende der Bürgerstiftung unterstützt den Aufbau einer kleinen Bibliothek zur Leseförderung

Rund 900 Bücher, darunter 600 Neuanschaffungen, stehen ab sofort in der Außenstelle der Volkshochschule in der Porschestr. 72 für Kita-Fachkräfte zur Ausleihe zur Verfügung. Mittlerweile beteiligen sich 15 Kitas in Wolfsburg am Sprachbildungsprojekt der Stadt. Sprachbildungskoordinatorin Dr. Maren Risch freut sich über die neue Bibliothek: "Klein, aber fein – unter diesem Motto bieten wir den Kita-Fachkräften eine gut ausgestattete Auswahl an Literatur an." Außerdem plant die Sprachbildungskoordinatorin bis Ende 2018 noch 20 weitere Kitas für das Projekt zu gewinnen. "Das bedeutet, dass der aktuelle Literaturbestand stetig erweitert wird – dank der Bürgerstiftung", so Risch. Jede Wolfsburger Kita, die  am Projekt teilnimmt, kann zwanzig mehrsprachige Bücher auswählen, die für den Sprachbedarf ihrer Kita passend sind. Darunter befinden sich Bilderbücher wie "Otto die kleine Spinne" und "Im Zoo", die für Kinder ab drei Jahren gut geeignet sind, um die Herkunftssprache zu verbessern und die Kenntnisse der deutsche Sprache zu erweitern. "Das ist auch das Ziel von "Wolle liest". Wir wollen die Bildungssprache Deutsch im frühen Jahren fördern. Denn wir wissen," so die Sprachbildungskoordinatorin, "Sprache ist der Schlüssel für soziale Kontakte, für die Schule und für den Beruf."

Auf der Suche nach geeigneten Räumen stand in der Stadtbibliothek nur noch der Keller zur Verfügung. "Wir bieten in der Volkshochschule Fortbildungen für Kita-Fachkräfte an. Hier einen Raum zu nutzen, fand nicht nur bei der VHS-Leitung Elisabeth Krüger Anklang, sondern auch bei den Kita-Fachkräften", erklärt Maren Risch. Ihr Büro befindet sich direkt neben der "Wolle liest"-Bibliothek. "Wir verbessern den Service sowohl für Eltern als auch für Erzieherinnen und Erzieher. Die Sprachbildungskoordinatorin steht somit Eltern und Kita-Fachkräften vor Ort beratend zur Seite", ergänzt Elisabeth Krüger. Einfach einen Termin für den Besuch der "Wolle liest"-Bibliothek mit Dr. Maren Risch vereinbaren und die nötige Literatur ausleihen. "Das Projekt "Wolle liest" bietet zahlreiche Leseanregungen für Familien und unterstützt spielerisch die Sprachförderung in Kitas und in den Familien. Wir sind von dem Engagement des Bildungshauses und von der Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher begeistert", berichtet Manfed Hüller von der Bürgerstiftung. "Wir sehen in der Arbeit eine wichtige Ergänzung des Lesenetzwerkes und den richtigen Ansatz, um der jungen Generation eine gute Basis für ihren weiteren Lebensweg zu bieten." In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek werden die Bücher inventarisiert und regelmäßig kontrolliert: "Mit Hilfe der Spende der Bürgerstiftung haben wir den Bestand speziell für die Sprachförderung aufgestockt und auf den neuesten Stand gebracht. So haben die 15 Kitas auch eine größere Auswahl", so Bibliotheksleiterin Petra Buntzoll. "Wolle liest" ist eine Kombination aus Büchern, Vorlesetipps, didaktischen Materialien, Fensterbildern, Unterlagen zur Maßnahmenplanung, Malblöcken, einer Webseite sowie einen Gutschein für eine Informationsveranstaltung in den Kitas. Dieses Gesamtpaket unterstützt Kinder und Eltern sowie pädagogische Fachkräfte beim sprachförderlichen Vorlesen Zuhause und in der Kita.


Mitteilung vom 18.10.2017

Bildungsbüro der Stadt Wolfsburg verabschiedet den langjährigen Leiter

Das im September 2008 gegründete Bildungsbüro der Stadt Wolfsburg verabschiedet seinen langjährigen Leiter Guido Stolle. Der studierte Lehrer Guido Stolle baute das Bildungsbüro Wolfsburg auf und etablierte es als eines der führenden Bildungsbüros in Deutschland. Zahlreiche Best Practice-Beispiele wie die Verabschiedung eines übergreifenden Bildungsverständnisses für die gesamte Bildungslandschaft und weitere Projekte entlang der Bildungsbiografie sowie die stattlich-kommunale Verantwortungsgemeinschaft entstanden unter der Leitung von Guido Stolle.

Das Bildungsbüro ist Entwicklungsbegleiter und Impulsgeber. Es koordiniert, vernetzt, entwickelt und berät in strategischen Fragen rund um das Thema Bildung in Wolfsburg.  Das Bildungsbüro verfolgt das Ziel, die Vielfalt entlang der lebenslangen Bildungskette ganzheitlich zu denken, sie transparent zu machen und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Institutionen zu gestalten. Diesbezüglich ist es Entwicklungsbegleiter, das in strategischen Fragen der Bildung in Wolfsburg koordiniert, vernetzt, entwickelt und berät.

Stolle leitete im Bildungsbüro ein Team mit vielfältigen Expertisen und Hintergründen, das sich als Think Tank in Sachen Bildung versteht und kooperativ mit anderen Bereichen und Institutionen übergreifende Themen aufnimmt und weiterentwickelt. Bildung und Innovation brauchen Austausch und Raum, den Stolle im Bildungsbüro geboten hat, um Synergien zu erzeugen und Kräfte zu bündeln. Projektmanagement und Entwicklungsbegleitung sind dabei wesentliche Instrumente in der täglichen Arbeit.

Neben der Koordinierung und Steuerung von Bildungsstrategien geht es Stolle auch um die Qualitätsentwicklung abgestimmter Bildungsangebote im kommunalen Raum. „Bildung und Lernen gehen heute weit über ein Curriculum in Schulen, Universitäten oder der Ausbildungsstätte hinaus. Bildung und ein damit einhergehendes Bildungsverständnis unterliegen dynamischen Prozessen, die es aktiv zu gestalten gilt. Unabhängig von Alter, Geschlecht, sozialer oder kultureller Herkunft, sichert Bildung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ist somit ein wesentlicher Integrationsfaktor“, erklärt Guido Stolle.
Bildung ganzheitlich zu sehen und deren Schlagkraft nach außen zu tragen – hierfür stand Guido Stolle. Sichtbar gemacht hat das auch die Anfang 2015 an den Start gegangene Bildungskampagne „Wir wollen Wissen!“. Mit ihr wurde die themenpolitische Schwerpunktsetzung der Stadt Wolfsburg zum Thema „Bildung“ und das damit einhergehende starke Engagement der Stadt ganzheitlich und zielgerichtet kommuniziert. Durch zahlreiche Bildungsaktionen und -Informationen wurde der Standortfaktor „Bildung“ herausgearbeitet und die Bildungsstadt Wolfsburg sichtbar gemacht.

Ein weiterer Meilenstein während der Tätigkeit Stolles war die Planung des Bildungshauses Wolfsburg - eines gemeinsamen Neubaus für die Sekundarstufe II der Neuen Schule, der Volkshochschule, der Stadtbibliothek und des Medienzentrums, wodurch inhaltliche und räumliche Synergieeffekte generiert werden sollten. „Ich durfte fast ein Jahrzehnt die Bildungsstadt Wolfsburg auf ihrem Weg begleiten. Ich bin mir sicher, dass Wolfsburg auch in den kommenden Jahren eine Vorreiterrolle in Sachen Bildung einnehmen und erfolgreich umsetzen wird. Ich kann auf eine spannende Zeit zurückblicken und möchte an dieser Stelle auch noch einmal meinen Mitarbeitern danken, die wirklich hervorragende Arbeit geleistet haben.“ Weitere Informationen rund um das Bildungsbüro finden sie unter: www.wolfsburg.de/bildung.


Mitteilung vom 02.10.2017

Schulzentrum Vorsfelde

Lautsprecheranlagen werden gewartet

Im Schulzentrum Vorsfelde wird in der zweiten Woche der Herbstferien die elektroakustische Alarmanlage gewartet. Die Arbeiten finden von Montag, 9., bis Donnerstag, 12. Oktober, statt. Unter anderem werden die Lautsprecher im Schulzentrum auf Lautstärke, Klang und Wort-Verständlichkeit geprüft. Anwohner werden um Verständnis gebeten, es besteht kein Grund zur Besorgnis.


Mitteilung vom 21.09.2017

Ausbildungsplatzbörse 2017

Plakat für die Ausbildungsplatzbörse 2017Auf der Ausbildungsplatzbörse im Eventcenter der Volkswagen Arena können Jugendliche und ihre Eltern die Arbeitgeber der Region kennen lernen. Rund 50 Aussteller präsentieren Ausbildungsberufe, Studienangebote und duale Studiengänge. Die Schülerinnen und Schüler  können sich dort über verschiedenste Karrieremöglichkeiten informieren und die Chance nutzen, sich mit Auszubildenden, Studierenden und Personalverantwortlichen über ihre beruflichen Chancen auszutauschen.


Mitteilung vom 23.08.2017

Tag der offenen Tür in der freien Waldorfschule Wolfsburg am 23.09.2017

Was ist Eurythmie? Warum werden Englisch und Französisch ab der ersten Klasse unterrichtet? Wie sieht ein Stundenplan in den jeweiligen Klassen aus? Wie kann ich Waldorflehrer werden?

Beim Tag der offenen Tür am Samstag, den 23.09.2017 können sich Interessenten von 10-14 Uhr umfassend informieren und sich selbst ein Bild davon machen, wie die Freie Waldorfschule Wolfsburg arbeitet. 

Bei einer Schulführung kann man sich mit den Räumlichkeiten und dem Schulgelände vertraut machen. Es werden Fragen zum pädagogischen Konzept, den Lehrmethoden und dem Lehrplan geklärt und Einblicke in das Schulleben gegeben. 

Im persönlichen Gespräch vor Ort stehen viele Lehrer beratend bei Fragen zur Anmeldung von Schulanfängern (Schuljahr 2018/19) zur Seite. Ein Quereinstieg in höhere Klassen ist ebenfalls möglich.
Auf dem Programm stehen neben den Beratungsangeboten auch viele künstlerische und musikalische Darbietungen der Schüler, einige Ausstellungen und Aktions- sowie Mitmachstände für Kinder. Hier besteht die Möglichkeit viele verschiedene Projekte aus den unterschiedlichen Klassen kennenzulernen.

Informationen können unter 05361-775403 angefordert werden. Zudem bietet die Waldorfschule jeden Donnerstag um 14.30 Uhr Informationsgespräche an.  


Mitteilung vom 07.08.2017

2. Fachtag Mathematik

Plakat 2. Fachtag MathematikDer 2. Fachtag Mathematik „ Sichern von Basiskompetenzen“  am 12.09.2017 im phaeno und der Autostadt ist ein Angebot für alle Lehrkräfte, die das Fach Mathematik in den allgemeinbildenden Schulen der Stadt Wolfsburg unterrichten. Referenten der Universitäten  Dortmund, Braunschweig, Leipzig und Vechta bieten ein vielseitiges Programm, vom Vortrag über Workshops bis hin zu Raum für kollegialen Austausch. Dieser Fachtag gibt  Anregungen für individuelle Förderung,  um Schülerinnen und Schülern von Anfang an oder erneut  den Zugang zur Mathematik zu ermöglichen. Als Fortbildungsveranstaltung dient der Fachtag auch der Vernetzung aller Mathematik unterrichtenden Lehrkräfte Wolfsburgs. Die Stadt zusammen mit Ihren Kooperationspartnern phaeno, Autostadt und dem Kompetenzzentrum Braunschweig möchten die Schulen dabei unterstützen, sich im Bereich Mathematik schulformübergreifend zu vernetzen. Nur wer sich kennt, kann sich gegenseitig stützen.

Hier finden Sie die Einladung zum 2. Fachtag Mathematik.


Pressemitteilung vom 13.06.2017

Die VHS Wolfsburg hat eine neue Leitung

Dr. Birgit Rabofski, Elisabeth Krüger und Iris BotheElisabeth Krüger ist die neue Leiterin der Volkshochschule im Bildungshaus Wolfsburg. Dr. Birgit Rabofski, Leiterin des Bildungshauses, freut sich über die engagierte Sozialpädagogin, die die Jugendwerkstatt in Wolfsburg und den RegionalVerbund für Ausbildung leitete. „Die Volkshochschule Wolfsburg ist die traditionelle Erwachsenenbildungseinrichtung der Stadt. Mit ihrem vielseitigen Angebot spricht sie nicht nur unterschiedliche Generationen an, sondern ermöglicht jeder Bürgerin und jedem Bürger den Zugang zum Lernen. In der heutigen Zeit, in der wir ständig Schritt halten müssen ist Bildung ein wichtiges Gut,“ so Elisabeth Krüger.

Seit dem 1. April leitet sie nun den pädagogischen Bereich. Eine wichtige Aufgabe wird es sein, neue Weiterbildungsformate zu entwickeln. Ideen hat Elisabeth Krüger schon im Kopf: „Zukünftig wird unser Portfolio mit passgenauen Angeboten und Seminaren für Betriebe und Unternehmen ergänzt“, verrät sie. Aber auch gesellschaftskritische und politische Fragen, wie zum Beispiel In welcher Gesellschaft wollen wir leben?, Wie gestalten wir unser Miteinander? prägen die aktuellen Kursangebote. „Wir möchten die Wolfsburger Bürger einladen, sich auszutauschen und von den jeweiligen Erfahrungen zu profitieren.“

Stadtdezernentin Iris Bothe beglückwünscht die neue VHS-Leitung. „Mit Frau Krüger kommt frischer Wind in die Volkshochschule. Sie trifft hier auf ein gut aufgestelltes Team und auf ein qualitativ hochwertiges Bildungsprogramm. Eine gute Basis, um die erfolgreiche Arbeit von Dr. Birgit Rabofski fortzusetzen.“

Dr. Birgit Rabofski, die seit 2011 die Geschäftsführung der Bildungszentrum Wolfsburger Volkshochschule gGmbH inne hatte, wurde in 2016 im Rat der Stadt zur Leiterin des Bildungshauses ernannt. Die bisherige gemeinnützige Gesellschaft Bildungszentrum Wolfsburger Volkshochschule wurde Ende August 2016 aufgelöst. Mit der Neugründung der Volkshochschule zum 1. September gehört die Wolfsburger Bildungseinrichtung wieder offiziell zur Stadt Wolfsburg und ist Teil des optimierten Regiebetriebs Bildungshaus.


Pressemitteilung vom 10.05.2017

Voller Erfolg: „Wolle liest“ erobert Wolfsburger Kitas Projektziel erreicht: 15. Kita beteiligt sich am Projekt „Wolle liest“

„Wir haben es geschafft. „Wolle liest“ ist ein voller Erfolg und die Resonanz ist großartig“, resümiert die Sprachbildungskoordinatorin Dr. Maren Risch. Seit Ende Januar beteiligen sich 15 Kindertagesstätten. Das nun vorerst letzte Paket wird in der Kita Heilig Geist den Eltern, Erzieherinnen und Erziehern vorgestellt. Leiterin Heike Idel freut sich auf die Unterstützung. Denn mit mehr als zehn Herkunftssprachen, darunter Rumänisch, Kurdisch oder auch Persisch, erhalten die ErzieherInnen und PädagogInnen, neben den tatkräftigen Lesepaten, aktuelles Material der Spracherziehung und -förderung. „Nur so“, betont die Leiterin, „können wir den Kindern in spielerischer Form in ihrer Herkunftssprache stärken und diese Ressource fördern.“ Dieses Literacy-Projekt fördert neben der Bildungssprache Deutsch auch den Zugang zur eigenen Herkunftssprache. „Die Wolfsburger Kitas sind multikulturell aufgestellt. Hier werden neben Deutsch, Englisch und Spanisch noch 30 weitere Sprachen gesprochen“, erläutert Stadtdezerentin Iris Bothe. „Mit „Wolle liest“ kann die Stadt die Bilingualität der jungen Generation unterstützen.“ Den Kitas wird ein Paket, bestehend aus Büchern, Malblöcken, Vorlesetipps und einer Webseite, zur Verfügung gestellt. In Wolfsburg kommen auf diese Weise aktuell 1.207 Kinder in den Genuss des Projektes. Rund 300 Bücher und 1.000 Malblöcke kommen zum Einsatz. Eltern können sich diese Bücher in der Kita kostenlos ausleihen und ihren Kindern ihren Bedürfnissen - entsprechend Zuhause - vorlesen. Der Ausmalblock, der sowohl bücherbegleitend als auch allein für sich spielerisch zum Geschichtenerzählen anregt, bringt auch Eltern das Vorlesen in der Familie näher. „Gerade eher bildungsferne Eltern sowie Eltern aus Kulturen ohne eine stark ausgeprägte Schriftkultur können mithilfe einer solchen Handbibliothek umfangreich dabei unterstützt werden, Spaß an familiären Vorleseroutinen zu entwickeln“, unterstreicht die Sprachbildungskoordinatorin.

Das Projekt unterstützt die Zusammenarbeit zwischen den Familien und den Einrichtungen. „Diese Schnittstelle möchten wir mit Kommunikationsbrücken fördern, dazu dienen die selbstgemalten Bilder zu den vorgelesenen Geschichten“ ergänzt Dr. Maren Risch.

Die Kindertagesstätten, die sich am Projekt beteiligen, können zwanzig mehrsprachige Bücher auswählen, die für den Sprachbedarf ihrer Einrichtung passend sind. Diese individuell angepasste Bücherkiste erfolgt über die Stadtbibliothek, die auch die Auslieferung übernimmt. Finanziell unterstützt wird „Wolle liest“ von der Bürgerstiftung Wolfsburg.

„Die Stärkung der Sprachbildung in der frühkindlichen Bildung gilt als unverzichtbarer Weg zur Verständigung und Zugang zur gesellschaftlichen wie kulturellen Partizipation. So freut es uns besonders, dass das Projekt 2016 im Rahmen des Niedersächsischen Integrationspreises zum Thema „Zugehörigkeit durch Verständigung – Sprache ist der Schlüssel zur Teilhabe“ gewürdigt wurde,“ betont Dr. Birgit Rabofski, Leiterin des Bildungshauses.

Folgende Einrichtungen beteiligen sich:

Städt. Kita Vorsfelde, Städt. Kita am Schlosspark, Städt. Kita am Gutspark, Kita St. Bernward, Kita St. Michael, Kita „Christuskirche“, Kita St. Elisabeth, DRK Kinder- und Familienzentrum, Familienzentrum St. Joseph, AWO Kinder- und Familienzentrum, DRK Kita Fallersleben Ost, Kita Heilig-Geist im Laagberg sowie am Klieversberg, Kita Stephanus I sowie die VHS Wolfsburg III DaF.


Struhk Architekten mit dem besten Entwurf

Preisverleihung für den Neubau des Hauptgebäudes am Ratsgymnasium

Visualisierung des zukünftigen Neubaus RatsgymasiumsDer Gewinnerentwurf für den Neubau des Hauptgebäudes am Ratsgymnasium in Wolfsburg steht fest. Er stammt von Struhk Architekten aus Braunschweig und überzeugte die neunköpfige Jury unter Vorsitz von Professor Zvonko Turkali (Frankfurt). Der erste Preis zeichnet sich durch eine eindeutige Adressbildung an der Pestalozziallee aus. Der quadratische Baukörper mit einladender Eingangssituation wahrt durch Freistellung die identitätsstiftende Bausubstanz. Auch im Inneren hat der Entwurf die Jury begeistert. Alle auf vier Ebenen organisierten Flächen zeichnen sich durch Übersichtlichkeit aus und entsprechen den Anforderungen der Pädagogik in besonderem Maße.

Für den Neubau an der Pestalozziallee gab es einen Planungswettbewerb, bei dem fast 400 Bürger die anonym eingereichten zehn Architektenentwürfe begutachteten und sich mit ihren Argumenten beteiligten. Damit wiederholte die Stadt Wolfsburg den bundesweit einmaligen Prozess, den es bereits beim Wettbewerb zum Bildungshaus gegeben hatte. Anschließend wählte die aus Architekten, Politikern und Vertretern der Stadt bestehende Jury dann Anfang April den besten Gebäudeentwurf aus.

Der Siegerentwurf wurde nun im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung in der Bürgerhalle des Rathauses von Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadträtin Iris Bothe und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide im Beisein weiterer Jurymitglieder gelüftet. Eine Ausstellung mit sämtlichen prämierten Arbeiten sowie den Kommentaren der Bürger ist jetzt bis zum 17. Mai jeweils zu den Rathausöffnungszeiten zu besichtigen.

Seit 2010 hat die Stadt Wolfsburg umfangreiche Umbau- und Erweiterungsarbeiten am Ratsgymnasium umgesetzt. In 2012 wurde der Neubau für die fünften und sechsten Klassen fertiggestellt. Darüber hinaus entsteht an der Rathausstraße aktuell ein Trakt für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-Trakt) samt Sporthalle, der zum kommenden Schuljahr bereits bezugsfertig sein wird.

Das nun betrachtete Hauptgebäude an der Pestalozziallee soll im nächsten Schritt durch einen Neubau ersetzt werden. Im Rahmen von Bestandsuntersuchungen im Jahre 2014 wurden Schädigungen im Tragsystem festgestellt und mit umgehender Sperrung sowie Sicherungsmaßnahmen des Hauptgebäudes seitens der Verwaltung darauf reagiert. Der Rat der Stadt Wolfsburg hat daraufhin im Juli 2015 den Rückbau und Abriss des stadtbildprägenden, von Professor Friedrich Wilhelm Kraemer entworfenen und 1953 fertig gestellten Hauptgebäudes, beschlossen.

Der Ersatzneubau soll unter anderem eine Mensa und Räumlichkeiten für die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums beinhalten und eine Verbindung zwischen den Bestandklassentrakten, der Aula und dem Neubau an der Rathausstraße herstellen.


Mitteilung vom 08.03.2017

Wolfsburger MINT-Netzwerk gewinnt Förderwettbewerb Ausbau der MINT-Aktivitäten vor Ort

Die Wolfsburger Bildungslandschaft gehört zu den sieben Gewinnern des bundesweiten „Förderwettbewerbs MINT-Regionen“ von Stifterverband und Körber-Stiftung. Das Netzwerk erhält 30.000 Euro für den Ausbau der MINT-Aktivitäten vor Ort sowie kostenlose Beratungs- und Fortbildungsangebote.

Mehr als 40 Regionen haben sich für den Förderwettbewerb MINT-Regionen beworben, den die Körber-Stiftung und der Stiftverband im vergangenen Jahr ausgeschrieben haben. Eine Jury von Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verbänden und Stiftungen hat jetzt die sieben Gewinner in Berlin prämiert und das Wolfsburger MINT-Netzwerk ist einer der Gewinner. Mit der Förderung in Höhe von 30.000 Euro wird in den kommenden zwei Jahren die Entwicklung und Durchführung von Bildungsangeboten im MINT-Bereich vorangetrieben sowie die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert. Im Rahmen des Wettbewerbs konnten sich regionale Netzwerke bewerben, in denen sich Partner aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Kommunalverwaltung gemeinsam für die MINT-Bildung engagieren.

Beim Wolfsburger Netzwerk „Wolfsburg macht MI(N)T“ beteiligen sich bislang das Bildungsbüro der Stadt Wolfsburg, die Autostadt, das phaeno Science Center, die Volkswagen Konzern-IT, die Wolfsburg AG und die Leonardo da Vinci Grund- und Gesamtschule mit vielfältigen Aufgaben. Guido Stolle, Leiter des Bildungsbüros, fasst diese zusammen: „Das übergeordnete Projektziel des Wolfsburger Netzwerks für MINT-Bildung „WOB macht MI(N)T!“ ist es, die Angebote in der Stadt für Kindergartengruppen und Schulklassen aufeinander abzustimmen, Kompetenzen zu bündeln sowie die Sichtbarkeit aller Partner zu erhöhen. Dazu sollen die vielfältigen MINT-Angebote nicht nur transparent nach außen veranschaulicht und miteinander koordiniert werden, sondern auch sinnvoll miteinander verzahnt und praxisnah ausgestaltet werden.“ MINT-Regionen sind regionale Netzwerke zur Stärkung der naturwissenschaftlich-technischen Bildung. Ihr Ziel ist es, lokal passende, zentral koordinierte und nachhaltig wirksame Angebote entlang der Bildungskette in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu schaffen. In Deutschland gibt es über 80 MINT-Regionen, weitere Infos unter www.mint-regionen.de.


Pressemitteilung vom 01.02.2017

Demokratie leben: Aufruf zur Abgabe von Projektanträgen

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ richtet sich aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt sowie Menschenfeindlichkeit und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) gefördert. Die Stadt Wolfsburg ist im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ engagiert und erhält für die Koordination und Steuerung sowie die Entwicklung und Umsetzung von Projekten eine jährliche Förderung von 100.000 Euro.

Aus dem Aktions- und Initiativfonds können Miniprojekte (Projekte bis 1.000 Euro) als auch Großprojekte (Projekte ab 1001 Euro) beantragt werden. Miniprojekte können jederzeit mit einer Frist von drei Wochen bei der Koordinierungs- und Fachstelle eingereicht werden. Für Miniprojekte können sich nichtstaatliche Vereine, Verbände, Initiativen, weitere Interessierte wie Bürgerbündnisse, Schulkasse, etc.) bewerben. Die Bewilligung der Großprojekte erfolgt durch den Begleitausschuss, der zusammengesetzt ist aus Akteuren der Zivilgesellschaft sowie Vertretern der Verwaltung. 

Dieser tagt unmittelbar nach der Antragsfrist für Großprojekte

am 01.03.2017,

am 01.06.2017

am 15.09.2017.

Für Großprojekte können sich nichtstaatliche Vereine und Verbände bewerben. Die Hauptzielgruppe sind Kinder und Jugendliche. Weiter können Projekte für Neu-Zugewanderte aller Altersgruppen, Eltern und weitere Multiplikatoren (Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, weitere Engagierte etc.) die mit der Hauptzielgruppe arbeiten, beantragt werden. Formulare, wie der Projektantrag und der Sachbericht sind online abrufbar unter www.wolfsburg.de/dialogstelle 

Gefördert werden Projekte unter anderem zu folgenden Schwerpunkten:

  • Maßnahmen zur Förderung des demokratischen Zusammenlebens
  • Dazu zählen zum Beispiel Projekte zur Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Generationen.
  • Maßnahmen zur Förderung der Demokratie und von Beteiligungsprozessen

Formate wie zum Beispiel Informations- und Wissensvermittlung, Werte- Diskurse, Schulungen und Fortbildungen können zu folgenden Fokusthemen beantragt werden:

  • „Jugend Raum geben“
  • Medienkompetenzen
  • Wahljahr 2017/2018
  • interkulturelle Elternarbeit
  • Sensibilisierung für Gefährdungen der Demokratie
  • Maßnahmen zur Stärkung von Migrantenselbstorganisationen

Dazu zählen zum Beispiel Projekte zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements, externes Projekt- und Prozesscoaching sowie strategische/ konzeptionelle Präventionsarbeit für/mit Jugendlichen. Der Bewilligungszeitraum endet am 31. Dezember 2017. Die Finanzmittel sind nicht auf das Folgejahr übertragbar. Nach Projektende ist ein Verwendungsnachweis bestehend aus Sachbericht, zahlenmäßiger Nachweis, Dokumentationsmaterial wie Fotos, Videos, Plakate, Flyer einzureichen. Das Logo des Bundesministerium und des Programmes „Demokratie leben!“ ist in allen Veröffentlichungen im Rahmen des beantragten Projektes aufzuführen. Im Rahmen der medialen Begleitung der Partnerschaft für Demokratie in Wolfsburg, werden von der FILMBURG GmbH Medienmaterialien (Filme, Kurzinterwies, Beiträge, etc.) angefertigt und vorzugsweise im Internet veröffentlicht.

Die lokale Koordinierung- und Fachstelle steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung: Stadt Wolfsburg, Geschäftsbereich Jugend, Dialogstelle Jugendschutz, Sadiye Celik-Turgut, Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“, Schillerstraße 4, 38440 Wolfsburg, Telefon (05361) 890-5000, E-Mail: dialogstelle@stadt.wolfsburg.de


Meldung vom 21.11.2016

Eine Zeitung mit der Überschrift Aktuelles; Foto: Zerbor/Fotolia.com © Zerbor/Fotolia.com

Fünfte Wolfsburger Bildungskonferenz

Für alle das Richtige: Vielfalt in der Wolfsburger Bildungslandschaft

In diesem Jahr feiert die Wolfsburger Bildungskonferenz ein kleines Jubiläum. Unter dem Motto „#fueralledasrichtige – Vielfalt in der Wolfsburger Bildungslandschaft“ findet das Jahrestreffen der Wolfsburger Bildungsakteure auf Einladung der Bildungsbüros der Stadt Wolfsburg bereits zum fünften Mal statt. Rund 200 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Bereichen werden vor Ort sein. Neben Vertretern aus Politik, Schule, Kindertagesstätten, Hochschule, Verwaltung und Erwachsenenbildung, werden auch Vereine und Verbände, Stiftungen, Kammern sowie wirtschaftliche Einrichtungen an der Veranstaltung teilnehmen.
Das Vielfalt in unserem Alltag keine Ausnahme mehr ist, sondern vielmehr den Normalfall darstellt, ist im Verlauf der letzten Jahre deutlich geworden. Dabei kann gerade Wolfsburg als bunt und vielfältig charakterisiert werden. Dementsprechend zeichnet sich die hiesige Bildungslandschaft dadurch aus, für alle Menschen offen zu sein und die jeweiligen individuellen Merkmale wertzuschätzen. Auch künftig muss es das Bestreben sein, allen Menschen unabhängig von Geschlecht, Zuwanderungsgeschichte, sozialer oder kultureller Herkunft, Alter, sexueller Orientierung, Behinderung oder Religion die gleichen Teilhabechancen zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund dieser gesamtgesellschaftlichen Herausforderung wird es vor allem um die Frage gehen, wie Wirtschaft und Gesellschaft als Kollektiv auf die immer vielfältiger werdende Gesellschaft reagieren.
Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration, weist auf die Möglichkeiten hin: „Vor allem mit Blick auf die großen Zukunftsthemen Digitalisierung, demografischer Wandel sowie Zuwanderung, steht die Gesellschaft – insbesondere Wolfsburg – zwar vor umfangreichen Herausforderungen, jedoch auch vor beachtlichen Chancen. Um den Menschen in Wolfsburg auch weiterhin eine positive Zukunft zu ermöglichen, arbeiten die Akteure der Bildungslandschaft diesbezüglich eng zusammen.“ Bildung stärkt die Menschen und deren Teilhabe an der Gesellschaft – und sie schafft Lebensqualität. Aus diesem Grund lädt das Bildungsbüro der Stadt Wolfsburg die genannten Akteure ein, zusammen mit Experten über Lösungsstrategien zu diskutieren und weitere Perspektiven für Wolfsburg zu entwickeln.
Um diese und ähnliche Fragestellungen entsprechend der Relevanz dienlich diskutieren zu können, wird die Konferenz in fünf Themenforen untergliedert: „Gesellschaft und Wirtschaft“, „Integration“, „Innovation“, „Demografie“ und „Inklusion in der Erwachsenenbildung“. Das einleitende Impulsreferat hält Hans Jablonski, Mitbegründer der Charta der Vielfalt, die von der Stadt Wolfsburg 2013 unterschrieben wurde.


Meldung vom 17.11.2016

Rabbiner Ismar Schorsch zu Gast in der Neuen Schule Wolfsburg

Veranstaltung Neue Schule mit Ismar SchorschAm Donnerstag, den 17. November 2016, war Ismar Schorsch zu Gast in der Neuen Schule Wolfsburg. Oberbürgermeister Klaus Mohrs leitete die von Schülerinnen und Schülern vorbereitete Veranstaltung mit einem Grußwort ein. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch das "Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte". Im Anschluss bestand die Möglichkeit zu einem Pressegespräch mit Prof. Ismar Schorsch und den Schülerinnen und Schülern der Vorbereitungsgruppe. 

Ismar Schorsch ist ein Top-Wissenschaftler auf dem Gebiet der modernen jüdischen Geschichte und beschäftigt sich intensiv mit den Fragen der modernen jüdischen Gelehrsamkeit. Der in Hannover geborene Zeitzeuge der jüdischen Exilgeneration emigrierte im Nationalsozialismus über England in die USA. Er ist Autor zahlreicher Bücher über die jüdische Geschichte und war unter anderem Kanzler der Jüdischen Universität in New York. Im Jahr 2015 erhielt er die Leo Baeck Medaille, welche an jene vergeben wird, die sich dafür einsetzen, den einzigartigen Geist des deutschsprachigen Judentums zu bewahren.


Pressemitteilung vom 16.11.2016

Allgemeinbildende Schulen: Amtliche Schulstatistik belegt steigende Schülerzahlen

Die wichtigste Erkenntnis aus der amtlichen Schulstatistik für die Allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2016/2017 lässt sich kurz und bündig zusammenfassen: Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler im Gesamten steigt an. Im aktuell laufenden Schuljahr werden an 37 Allgemeinbildenden Schulen insgesamt 15.092 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Zum Vergleich: Im Schuljahr 2015/2016 lag die Zahl derer, die die allgemeinbildenden Schulen im Primar- und Sekundarbereich besuchten, bei  14.852.

Die Schullandschaft in Wolfsburg ist dabei äußerst vielseitig. Im Primarbereich umfasst das Angebot 18 Grundschulen an insgesamt 26 Standorten inklusive Außenstellen sowie die Freie Waldorfschule und die Neue Schule Wolfsburg. Der Sekundarbereich teilt sich in 18 Schulen auf, die sich wiederum in sechs verschiedene Schulformen unterteilen lassen. Darunter zwei Förderschulen, die ebenfalls über eine Sekundarstufe I verfügen. Zur Vorbereitung auf die Einschulung gibt es im Stadtgebiet zurzeit noch fünf Schulkindergärten, die Bestandteil der Grundschulen sind. Am Wolfsburg-Kolleg besteht darüber hinaus weiterhin die Möglichkeit, das Abitur über den zweiten Bildungsweg zu erwerben. Als besondere Ereignisse können Rückblickend die Auflösung der Pestalozzischule (Förderschule Lernen) Ende Juli sowie die Zusammenlegung der Leonardo da Vinci Grundschule mit der Leonardo da Vinci Gesamtschule Anfang des Jahres angesehen werden. Das Angebot der Ganztagsgrundschulen in Wolfsburg ist schlussendlich besonders erwähnenswert – hier erreicht Wolfsburg eine Ganztagsabdeckung von 96 Prozent.

Die positive Entwicklung innerhalb der Wolfsburger Schullandschaft kann dabei als Resultat der konsequenten Bildungspolitik der vergangenen Jahre gewertet werden. Seit langem nimmt das Thema Bildung innerhalb der Stadtverwaltung einen außerordentlich hohen Stellenwert ein, sodass eine stetige Weiterentwicklung des bestehenden Angebotes vorangetrieben werden kann. 


Pressemitteilung vom 08.11.2016

Neue Schulräume am Klieversberg

Die Erweiterung für die Sekundarstufe I der Neuen Schule ist fertiggestellt

Die Neue Schule Wolfsburg kann sich über erweiterte Räume freuen. Bereits nach den Osterferien waren die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I in die Räume eingezogen. In den letzten Wochen wurde noch die bunte Lamellenfassade des Hauses montiert und der Vorbereich des Eingangs gestaltet. Damit ist eines der umfangreichsten aktuellen Bauprojekte der Stadt Wolfsburg fertiggestellt.
16 Klassenräume für rund 400 Schülerinnen und Schüler gruppieren sich um eine gemeinsame Mitte. Vom Haupteingang an der Heinrich-Heine-Straße über die „gemeinsame Mitte“ bis in den Innenbereich des Altbaus wurde ein durchlaufender Raum geschaffen. „Die Architektur greift das pädagogische Konzept der Schule sehr gelungen auf“, so Baudezernent Kai-Uwe Hirschheide, „und übersetzt es in ein offenes, lichtdurchflutetes Raumgefüge mit vielen Begegnungsflächen.“ Der neue Zentralraum als Herz der Schule geht aus von einer Bühnensituation im Untergeschoss und entwickelt sich über die ansteigenden Sitzstufen und einen großen Luftraum über die ganze Gebäudehöhe. Licht von oben betont das neue Herzstück der Schule.
Der Entwurf des Büros div.A.Arkitekter/Kirstin Bartels aus Oslo ging 2010 als Sieger aus einem Architekturwettbewerb hervor und wurde unter gestalterischer Oberleitung von Kirstin Bartels ARCH seit 2014 realisiert. Für die Ausführungsplanung zeichnete das Büro Schneider + Sendelbach, Braunschweig verantwortlich. Die Freiraumplanung entwickelten Lohaus + Carl Landschaftsarchitekten, Hannover.
Die Höhe des Schulbaus orientiert sich an den denkmalgeschützten Wohngebäuden der Heinrich-Heine-Straße, so dass der dreigeschossige Baukörper teilweise tiefer gebaut wurde. Im Untergeschoss befinden sich die Kunst-, Werk- und Musikräume, die über beidseitig angrenzende Höfe belichtet werden und nach außen geöffnet sind. Das Eingangsgeschoss ist für die Schulverwaltung und die naturwissenschaftlichen Räume reserviert. Im Obergeschoss bilden jeweils vier Klassen eine Einheit, der jeweils eine Loggia als Freiraum zugeordnet ist.
In den neuen Schulräumen dominieren Sichtbeton, Holz und weiße Oberflächen. Die Materialien geben dem bunten Schulleben einen ruhigen Hintergrund. Sie wurden mit dunklen Fenstern und wenigen farbig betonten Einbaumöbeln kombiniert.

Pressemitteilung vom 27.10.2016

Kerkenkita: Dachkonstruktion durchfeuchtet Sicherungsmaßnahmen bis zum Wochenende abgeschlossen

Im Zuge eine Kontrolle im August 2016 konnte festgestellt werden, dass die Dachkonstruktion des Neubaus der Kerkenkita durchfeuchtet ist. Weitergehende Untersuchungen erfolgten umgehend hinsichtlich der Ursachen, der Tragfähigkeit des Daches sowie eventueller Schimmelbelastung. Im Rahmen der intensiven Prüfungen konnte eine mögliche Schimmelbelastung schnell ausgeschlossen werden.
Obwohl die tragfähigen Holzquerschnitte in Teilbereichen bis in den Grenzbereich ausgelastet sind, konnte die momentane Tragfähigkeit bestätigt werden. Um die Tragfähigkeit des Daches auch mittelfristig zu gewährleisten, wurden seitens der Stadtverwaltung sofortige Sicherungsmaßnahmen angeordnet. In der praktischen Umsetzung bedeutet dies, dass von innen und außen zusätzliche Hölzer befestigt werden, die eine entsprechende Stabilität gewährleisten.
In Absprache mit der Kitaleitung wird der betroffene Kitabereich für den Zeitpunkt der sofortigen Sicherungsmaßnahmen für die weitere Nutzung gesperrt. Eine Gefährdung der Kinder und Erzieherinnen während der Durchführung der Bauarbeiten ist somit ausgeschlossen. Darüber hinaus kann eine zügige Durchführung der Arbeiten sichergestellt werden.
Der Start der sofortigen Sicherungsmaßnahmen erfolgte bereits am gestrigen Donnerstag und wird bis zum Wochenende abgeschlossen sein. Im Anschluss ist der betroffene Bereich wieder zur uneingeschränkten Nutzung freigegeben. Um künftige Schäden weitestgehend ausschließen zu können, erfolgt eine weitere Ursachenforschung durch einen Gutachter. Die Untersuchungen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen.
Eine notwendige Dachsanierung sowie der dazu erforderliche Zeitraum und Zeitpunkt zur Durchführung wird im Anschluss an die genannte Ursachenforschung fachgerecht geplant und mit den Beteiligten abgestimmt. Dadurch kann optimal gewährleistet werden, dass das Schadensbild nicht wieder auftritt und die Nutzungseinschränkung möglichst gering gehalten werden.


Pressemitteilung vom 26.10.2016

Freie Plätze

Fachtag Sprachbildung „Sprache als Heimat“

Die Zuwanderung stellt Lehrkräfte ebenso wie pädagogische Mitarbeiter in Kitas oder Jugendeinrichtungen vor neue Herausforderungen. Die Kinder und Jugendlichen bringen viele verschiedene sprachliche und kulturelle Besonderheiten mit, die die alltägliche Arbeit der Pädagogen grundsätzlich verändert.

Der Stadtjugendring Wolfsburg e.V, die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft sowie das Bildungsbüro der Stadt Wolfsburg gestalten in Kooperation mit der VHS Wolfsburg das dritte Forum Inklusion, dieses Mal mit dem Schwerpunkt Sprachbildung. Unter dem Motto „Sprache als Heimat“ widmen sich die Teilnehmenden den Fragen, wie Mehrsprachigkeit den pädagogischen Alltag beeinflusst und wie man der Heterogenität begegnen kann. Expertinnen von der Universität Hildesheim und dem Sprachbildungszentrum Wolfsburg geben fachlichen Input und Raum für Austausch. Außerdem wird das Projekt „Step by Step“ der Stadt Wolfsburg vorgestellt, in dem Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung bei dem Einstieg in das deutsche Bildungssystem begleitet werden.

Zum Stichtag 15.09.2015 sind an Wolfsburger Grundschulen und weiterführenden Schulen 5.584 Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund angemeldet. Das entspricht etwa 38% der gesamten Schülerschaft. Dennoch ist Deutsch als Fremdsprache und Deutsch als Zweitsprache selten fester Bestandteil in der Lehrerausbildung oder der Weiterbildung. „Vor dem Hintergrund zunehmender Heterogenität innerhalb der Wolfsburger Bildungslandschaft möchten wir interessierten Pädagogen mit dem Fachtag Sprachbildung die Möglichkeit geben, sich über ihre Erfahrungen und Bedarfe auszutauschen und neue Impulse für ihren Alltag mitzunehmen“, formuliert Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration.

Das Forum Inklusion findet am 02.11.2016 im Haus der Jugend in der Kleiststraße 33 in Wolfsburg statt. Damit möglichst viele Interessierte teilnehmen können, werden dieselben Inhalte der dreistündigen Veranstaltung vormittags von 09:00 bis 12:00 Uhr und nachmittags von 14:00 bis 17:00 angeboten. Die Teilnahme an dem Fachtag ist kostenlos. Anmeldungen sind per Mail unter bildungsbuero@stadt.wolfsburg.de möglich.
Meldung vom 19.10.2016

Kooperationsvertrag zur Bildungslandschaft Wolfsburg zwischen Land Niedersachsen und Stadt Wolfsburg

Projekt „Sprachbildung und -förderung“ wird ergänzend aufgenommen

Im Mai 2015 schlossen das Land Niedersachsen und die Stadt Wolfsburg einen Kooperationsvertrag über die Weiterentwicklung der „Bildungslandschaft Wolfsburgs“. Schwerpunkte des Vertrags sind der Auf- und weitere Ausbau von Kooperationen mit dem Ziel, Bildungsbiografien der Menschen in der Stadt Wolfsburg bestmöglich zu unterstützen. So können Angebote, Ressourcen und Akteure durch die Kooperationen und durch die Zusammenarbeit von Land und Stadt besser aufeinander abgestimmt werden.

Mit dem Projekt „Sprachbildung und -förderung entlang der Bildungsbiografie“ setzt die Stadt Wolfsburg einen besonderen Schwerpunkt – so soll insbesondere das Thema „Deutsch als Bildungssprache“ durch gezielte Maßnahmen als grundlegende Aufgabe aller Bildungseinrichtungen von der Krippe bis zur Erwachsenenbildung entwickelt und verbessert werden. Hierzu werden Land und Stadt Wolfsburg im Sprachbildungszentrum Wolfsburg eng zusammenarbeiten. Diese Schwerpunktsetzung wurde nun als Ergänzung in den bestehenden Kooperationsvertrag aufgenommen und durch das Kultusministerium sowie Stadträtin Iris Bothe offiziell beurkundet.

„Die Projektleitung für die umfassenden Maßnahmen die Sprachbildung und -förderung betreffend liegt bei der VHS Wolfsburg, die dem Regiebetrieb Bildungshaus der Stadt angehört“, erläutert Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration der Stadt Wolfsburg. „Dort wird intensiv und höchst engagiert daran gearbeitet, jedem Menschen von klein auf bis hin ins Erwachsenenalter bestmögliche Chancen für eine gelungene Sprachbildung und -förderung zu ermöglichen“, so Bothe weiter.

„Wir freuen uns, mit unserem Knowhow und unserer einschlägigen Erfahrung auf diesem Gebiet das Projekt erfolgreich umsetzen zu können“,  sagt Frau Dr. Birgit Rabofski, Leiterin des Bildungshauses. „Sprache, deren Vermittlung und Förderung sowie die Unterstützung von Chancengleichheit beim Spracherwerb waren und sind ein zentraler Schwerpunkt unserer Arbeit. Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir für Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern optimale Rahmenbedingungen dafür schaffen“, bekräftigt Frau Dr. Rabofski weiter.


Meldung vom 12.10.2016:

„Studium unter der Lupe“ - Hochschulinformationstage an der Ostfalia

Vom 21. bis 24. November heißt die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften alle Studieninteressierte herzlich willkommen zu den Hochschulinformationstagen „Studium unter der Lupe“. 


Studenten bei einer Führung durch ein LaborAm 21. November werden am Campus Wolfenbüttel die Studiengänge der Fakultäten Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Versorgungstechnik, Recht sowie Soziale Arbeit vorgestellt. In Wolfsburg stehen am 22. November 

die Studienmöglichkeiten in Fahrzeugtechnik, Gesundheitswesen und Wirtschaft im Fokus. Die Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien gewährt am 23. November am Campus Salzgitter-Calbecht Einblicke in den Studienalltag eines vielfältigen Angebots an Management-, Logistik-, Verkehrs- und Medienstudiengängen. Am 24. November lassen sich am Campus Suderburg neben dem Bauingenieurwesen die Studiengänge Wasser- und Bodenmanagement, Angewandte Informatik, Handel und Logistik sowie Soziale Arbeit “unter die Lupe“ nehmen. Eine Anmeldung für die Infotage ist nicht erforderlich. 

Programm und weitere Informationen: www.ostfalia.de/lupe (öffnet sich in einem neuen Fenster)


Pressemitteilung vom 23.09.2016

Ganztagsschulen in Wolfsburg

Versorgung liegt deutlich über dem Schnitt von Bund und Land

Eine Mitte September veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung belegt, dass Niedersachsen beim Ausbau von Ganztagsschulen im bundesweiten Vergleich deutlich aufholen konnte. Im Schuljahr 2014/2015 hatten demnach landesweit 59,8 Prozent der Schulen (Primar- und Sekundarstufe I) einen Ganztagsbetrieb. Der Schnitt auf Bundesebene liegt mit 59,5 Prozent knapp darunter.

Vergleicht man die Werte mit dem Angebot in Wolfsburg, wird schnell deutlich, dass man diesbezüglich eine unbestreitbare Vorreiterrolle einnimmt. Die Zahlen sind beeindruckend: Gegenüber den rund 60 Prozent auf Landesebene kann man in Wolfsburg fast von einer Vollversorgung sprechen. Lediglich an drei Grundschulstandorten kann kein Ganztagsangebot genutzt werden, was der räumlichen Situation geschuldet ist, die ein Ganztagsangebot nicht zulässt. Damit erreicht Wolfsburg eine Ganztagsabdeckung von 96 Prozent. Im Bereich der weiterführenden Schulen ist bereits das Maximum erreicht. Hier liegt der Wert in Wolfsburg bei einer Versorgung von 100 Prozent.

Auch die Teilnahmequote am Ganztag in Grundschulen liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt. Lag sie in Niedersachsen im Jahr 2014/2015 bei rund 41 Prozent, kann Wolfsburg eine Quote von 73 Prozent vorweisen.

Die positive Entwicklung ist als Resultat der Bildungspolitik der vergangenen Jahre zu werten und spiegelt den Stellenwert wider, den das Thema Bildung innerhalb der Stadtverwaltung einnimmt. Das Interesse der Stadt Wolfsburg liegt darin, die Wolfsburger Bildungslandschaft stetig weiter zu entwickeln und im Kontext einer gesamtstädtischen Strategie zu positionieren. Ein entsprechendes Bildungsangebot ist auch im Hinblick auf die soziale und wirtschaftliche Entwicklung von großer Bedeutung. Bildung ist zu einem entscheidenden Standortfaktor geworden. 


Pressemitteilung vom 09.09.2016

Dialog macht Schule

Politisches Bildungsprogramm startet an der Hauptschule Vorsfelde

Nach erfolgreicher Aus- und Weiterbildung der teilnehmenden Dialogmoderatorinnen und Dialogmoderatoren startete Mitte August das politische Bildungsprogramm „Dialog macht Schule“ an der Hauptschule Vorsfelde. Das wissenschaftlich evaluierte politische Bildungsprogramm ist zunächst auf zwei Jahre konzipiert und wird lokal von der städtischen Einrichtung Dialogstelle Jugendschutz getragen, begleitet und finanziert.

Ziel dieses Programmes soll es sein, Jugendliche ab der siebten Klasse in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, demokratischen Handlungsfähigkeit und gesellschaftlichen Partizipation zu unterstützen. Vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse und Debatten sollen die Schülerinnen und Schüler einen differenzierten Umgang mit Fragen rund um Identität, Religion und Gesellschaft gewinnen. Darüber hinaus sollen soziale Kompetenzen, Dialogfähigkeit, Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit sukzessive gefördert werden.

Das pädagogische Konzept sieht diesbezüglich eine dialogische Herangehensweise vor, die politische Bildung als kommunikative Praxis begreift. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Partizipationsmöglichkeiten seitens der teilnehmenden Jugendlichen. Innerhalb der Gruppensitzungen geht es somit nicht in erster Linie um die Vermittlung von gesellschaftlich konformen Inhalten und Normen; vielmehr stehen die eigenen Anliegen, Erfahrungen sowie Bedürfnisse der Jugendlichen im Vordergrund.

Dementsprechend bestimmen die Schülerinnen und Schüler die Themen in Eigenverantwortung und bringen die jeweils individuelle Perspektive mit ein. Um gezielter auf die spezifischen Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen zu können, wird eine Klasse geteilt und durch jeweils zwei ausgebildete Dialogmoderatorinnen und Dialogmoderatoren begleitet. Vor dem Einsatz in den Schulen bildet „Dialog macht Schule“ studierende verschiedener Fachrichtungen zu Dialogmoderatoren aus. In der Grundausbildung lernen sie zunächst, geschützte Vertrauensräume zu schaffen. Entsprechend der künftigen Aufgaben stehen darüber hinaus die neuesten lernaktivierenden Methoden auf dem Seminarprogramm. Mit Hilfe dieser Methoden sollen insbesondere die personalen, sozialen, moralischen sowie demokratischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden.

Das Bildungsprogramm „Dialog macht Schule“ wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben“ gemeinsam vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Robert Bosch Stiftung und der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Bei Fragen wenden sie sich bitte an den Projektleiter Harry Guta, Tel. (05361) 28-1628.


Pressemitteilung vom 31.08.2016

Erste Konzeptentwürfe für den Campus Hellwinkel Kindertagesstätte, Schulmensa und Aktivspielplatz sollen entstehen

Nachdem im Mai und Juni dieses Jahres die ersten acht ausgewählten Wohngebäudeentwürfe für das neue Quartier im Hellwinkel im Rathaus ausgestellt wurden, zeigt die Stadt Wolfsburg nun fünf Konzepte für den Campus Hellwinkel einschließlich des Entwurfs, der realisiert werden soll. Sie werden vom 31. August bis zum 23. September in der Fensterfront des Rathauses A ausgestellt. Das drei Bildungseinrichtungen umfassende Vorhaben wurde im Dezember 2015 vom Rat der Stadt auf den Weg gebracht.

In direkter Nachbarschaft zum elf Hektar großen, neuen Stadtquartier sollen östlich der Hellwinkelschule eine Kindertagesstätte, eine Schulmensa sowie ein Aktivspielplatz entstehen. Ein gemeinsames pädagogisches Grundkonzept sieht anschlussfähige, barrierefreie informell und formal aufeinander abgestimmte Bildungsprozesse an einem Ort vor.

Die ab 2017 im Hellwinkel entstehenden 750 zusätzlichen Wohneinheiten erfordern eine zusätzliche Kindertagesstätte mit drei Krippen- und drei Kindergartengruppen. Das zweigeschossige Kitagebäude soll sich direkt an der Reislinger Straße befinden und so auch für Kinder und Eltern außerhalb des Quartiers gut erreichbar sein.

Der Neubau einer Mensa für die Hellwinkelschule wird notwendig, wenn sich die Grundschule nach dem Auszug der Berufsbildenden Schule auf bis zu vier Züge entwickeln wird. Die Mensa soll nicht nur von Schülern der bestehenden Schule genutzt werden, sondern auch eine Funktion für den Stadtteil übernehmen und sich entsprechend zum Quartier hin öffnen.

Der auf der übrigen freien Fläche geplante Aktivspielplatz wird Kindern in der Umgebung als Angebot der Freizeitgestaltung zu Verfügung stehen.

Die jetzt im Erdgeschoss des Rathaus A ausgestellten fünf Lösungsvorschläge entstanden im Rahmen eines interdisziplinären Vergabeverfahrens, bei dem sich insgesamt 39 Landschaftsarchitekten und Architekten für die Planung des Campus beworben hatten.

Den Zuschlag und damit den Auftrag zur Planung von Kita, Mensa und Aktivspielplatz erhält die Bietergemeinschaft Vogt Landschaftsarchitekten/Berlin mit Esa Ruskeepää Architekten aus Helsinki. Letzterer hat bereits 2014 beim Planungswettbewerb für das Bildungshaus in Wolfsburg mit seinem Entwurf überzeugen können. 2015 stellte der finnische Architekt mit Opinmäki einen wegweisenden Bildungsbau fertig, der ähnlich wie im Hellwinkel die soziale Infrastruktur für einen neuen Stadtteil miteinander verknüpft.

Vogt Landschaftsarchitekten haben in diesem Monat den 4,4 Hektar großen Lohsepark in der Hamburger Hafencity eröffnet, bei dem Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil maßgeblich an der Gestaltung mitgewirkt haben.

Die Planungen für Kita, Mensa und Aktivspielplatz mit diesen beiden Partnern starten nun. Dem Rat der Stadt sollen die fortgeführten Planungen Mitte kommenden Jahres zum Baubeschluss vorgelegt werden.


Pressemitteilung vom 04.07.2016

Schulklassen sind die Gewinner

Abschluss und Siegerehrung beim STADTRADELN 

Am 30. Juni fand die Abschlussveranstaltung und Siegerehrung beim STADTRADELN im Hallenbad in Wolfsburg statt. 

Die Gewinne wurden unter allen aktiven TeilnehmerInnen des STADTRADELNS ausgelost. Die meisten Preise gingen an Wolfsburger Schulklassen.

Eines der beiden Hauptpreise, je ein Fahrrad, zur Verfügung gestellt von Volkswagen Zubehör und der AUDI BKK, ging an die beiden Sprach- und Integrationsklassen der BBS2, die mit ihrem SPRINT-Team angemeldet waren. Auch die 6a des Theodor-Heuss-Gymnasiums freut sich nun über ein neues Fahrrad. 

Weiterhin wurden zwei Fahrradhelme von Abus und Sachpreise von Volkswagen Think Blue verlost. Zahlreiche Preise konnte das Phoenix Gymnasium Vorsfelde ergattern, das mit 950 TeilnehmerInnen angemeldet war und mit insgesamt 45.523 Km die meisten Kilometer aller Teams erradelt hat. Erfolgreich waren auch die Schulklassen, die für das Team NEST angetreten sind (25.754 km, Platz 2) sowie der ADFC Wolfsburg (24.932 km, Platz 3). 

In der Wertung der Kategorie „Die meisten Radkilometer pro TeilnehmerIn“ freuen sich „Die Velomobilsten“ über Platz 1 (709 Km mit 6 TeilnehmerInnen), die „Berufsfachschule Altenpflege – Diakonisches Werk Wolfsburg e.V.“ über Platz 2 (700 Km mit 4 TeilnehmerInnen) sowie die „Braunschweiger Pendler“ mit 698 Km und 10 TeilnehmerInnen über Platz 3.

Auch die Organisatoren waren hoch zufrieden mit dem STADTRADELN-Zeitraum, der zum 5. Mal in Wolfsburg stattfand. „Mit 2.167 aktiven RadlerInnen in 76 Teams, 261.587 geradelten Kilometern und 37.145 Kg vermiedenem CO2 war 2016 das erfolgreichste Jahr beim STADTRADELN in Wolfsburg“ freut sich Andre Müller-le Plat, der die Aktion für das Umweltamt koordiniert hat.



Pressemitteilung vom 23.06.2016

Schulen werden modernisiert und erweitert

Stadt nutzt Sommerferien, um Baumaßnahmen zu beginnen, fortzusetzen oder zu beenden

Während die Schülerinnen und Schüler in Wolfsburg ihre Ferien genießen, kehrt in vielen Schulen in der Stadt keineswegs Ruhe ein: In vielen Gebäuden werden Bauarbeiten begonnen, fortgesetzt oder beendet.

„Wir nutzen die Sommerferien, um das Schulmodernisierungsprogramm in Wolfsburg ohne Unterbrechung fortzusetzen“, erläutert Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration. „Damit schaffen wir für Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte beste Voraussetzungen für einen guten und erfolgreichen Unterricht.“ So ist im Schulzentrum Fallersleben der 2. Bauabschnitt der Generalsanierung in vollem Gang -  errichtet werden im Gebäude C die Bereiche (auch „Wolken“ genannt) U und T für die Mensa, die Bibliothek, den Ganztag, sowie Kunst und Musik. In den Sommerferien erfolgt der Innenausbau und Trockenbau einschließlich der Elektro- und Sanitärarbeiten. Die Gesamtkosten der Sanierung betragen 31,5 Millionen Euro.  Dazu kommen unter anderem die Kosten für die Einrichtung und Ausstattung in Höhe von rund 1,95 Millionen Euro.

Beim Neubau des naturwissenschaftlich-mathematischen und sportlichen Bereiches des Ratsgymnasiums werden die Rohbauarbeiten für das 2. Obergeschoss fortgesetzt und die Decke der Turnhalle eingebaut, außerdem beginnt die Einrichtungsplanung. Voraussichtlich Ende August wird der Rohbau des viergeschossigen MINT-Bereiches fertiggestellt sein. Die Gesamtkosten liegen bei rund 24,5 Millionen Euro.

Nach der Grundsteinlegung für den Anbau der Berufsbildenden Schule Carl-Hahn im April wird der Rohbau für die Erweiterung des Hauses A errichtet.  Das bestehende Haus A wird entkernt und die Innenwände neu aufgebaut. Das neue Haus A wird vier Geschosse hoch sein und Platz auf insgesamt 6.500 Quadratmetern bieten, davon werden 3.500 Quadratmeter neugebaut. Über eine Brücke wird der Neubau mit dem bestehenden Haus B verbunden sein. Voraussichtlich Ende 2017 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten betragen rund 12 Millionen Euro.

In der Berufsbildenden Schule Anne-Marie Tausch wird der Ergänzungsbau in den Sommerferien fertiggestellt und möbliert. Die Kosten liegen bei rund 5,2 Millionen Euro. Die Schule erhält einen zweigeschossigen Anbau, in dem unter anderem 11 Unterrichtsräumen und fünf Gruppenräumen untergebracht werden.

Die Dachsanierung im Schulzentrum Vorsfelde  in Höhe von 1,52 Millionen Euro schreitet auch in den Sommerferien voran. So wird der 1. Bauabschnitt mit den Gebäudeteilen H und J fertigstellt. Der Bereich H mit den naturwissenschaftlichen Räumen wird überwiegend vom Gymnasium genutzt, der Bereich J von der Förderschule.

Der Umbau des ehemaligen Hauses der Jugend für die Friedrich-von-Schiller Grundschule für insgesamt 1,5 Millionen Euro ist auch so gut wie abgeschlossen – in den Sommerferien wird noch eine Fluchtwegtreppe angebaut, außerdem erfolgen die Abschlussarbeiten an den Fußböden und Malerarbeiten.

Außerdem wird mit der Hangsanierung auf dem Gelände der Regenbogen-Grundschule für 260.000 Euro begonnen, die der Rat auf seiner letzten Sitzung beschlossen hatte.

In der Grundschule Eichendorff werden für rund 30.000 Euro die Klassenräume gestrichen und der Fußboden erneuert, außerdem wird ein Mobilbau von der Neuen Schule Wolfsburg auf den Schulhof der Grundschule Moorkämpe versetzt, um dort zwei weitere Unterrichtsräume zu schaffen.

Von 2007 bis jetzt wurden in die Wolfsburger Schulen insgesamt rund 257 Mio Euro investiert. Die meisten Gelder flossen dabei in die Dach- Fenster- und Fassadensanierung (8,5 Mio €), Einrichtung und Ausstattung (9,2 Mio €), Planung, Wettbewerbe, VOF-Verfahren (9,7 Mio €) Außen- und Grünanlagen (16,3 Mio €), Mensa- Bau und Einrichtung von Ganztagsschulen (17,6 Mio €), Schaffung neuer Räume (25,8 Mio €), Sporthallenneubau, -sanierung und -einrichtung (23,2 Mio €). Der  größte Einzelposten ist dabei der Brandschutz (28,9 Mio €).

Diese grobe Zusammenfassung verdeutlicht den riesigen Umfang des Schulmodernisierungsprogramms. Der größte Teil ist davon bereits umgesetzt worden.


Pressemitteilung vom 13.06.2016:

Schulhof der Regenbogenschule soll neugestaltet werden

Schulausschuss berät über Hangsanierung nach intensiver Schülerbeteiligung

Bitte folgende Korrektur beachten: Der Ausschuss für Finanzen und Controlling tritt am 16. Juni zusammen.

Der Schulhof der Regenbogenschule in Westhagen soll neugestaltet werden. Der Schulausschuss befasst sich in seiner Sitzung am Mittwoch, 15. Juni, mit der Sanierung des Hangbereiches, anschließend berät der Ausschuss für Finanzen und Controlling (16. Juni), bevor der Rat der Stadt abschließend entscheidet (22. Juni).

Um die Wünsche und Ideen der Schüler mit einfließen zu lassen, sind Schüler der jetzigen 4. Klasse in die Planungen einbezogen worden. Bereits im vergangenen Jahr waren sie gebeten worden, ihre Vorstellungen anhand von selbst gebastelten Modellen darzustellen. Hierbei wurden viele Ideen von den Schülern entwickelt, wie eine Hangsanierung aussehen könnte und welche Spielgeräte sich die Kinder wünschen.In einer sogenannten Planerwerkstatt wurden im Frühjahr 2016 drei Planerbüros beauftragt, auf Grundlage dieser Modelle eigene Planungen vorzunehmen.

Nach Vorlage der drei Modelle wurden diesen in einer erneuten Beteiligung mit der Schulleitung, dem Ganztagsbereich und drei Schülervertretern der 4. Klasse vorgestellt und besprochen. Anschließend daran fand eine verwaltungsinterne Abstimmung statt, bei der die Ergebnisse der Beteiligungsprozesses ebenfalls Berücksichtigung fanden. Der nunmehr abgestimmte Planentwurf des Büros ProGarten wurde hierbei zum Sieger gekürt. Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf insgesamt 260.000 Euro, die Fertigstellung ist für den Frühsommer 2017 geplant.


Pressemitteilung vom 10.06.2016:

Aktion am letzten Schultag vor den Sommerferien

Jobwerk informiert am Nordkopf über seine Angebote

Am letzten Schultag vor den Sommerferien informiert das Pro Aktiv-Center von Jobwerk am Nordkopf über seine Angebote. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen am Mittwoch, 22. Juni, von 10 bis 12.30 Uhr auf der Wiese am ZOB Rede und Antwort. Außerdem können die Jugendlichen am Fußballtior ihr sportliches Geschick unter Beweis stellen und Preise gewinnen.

Jobwerk unterstützt bei der Frage, wie es nach der Schule weitergehen kann und bei der Entscheidung, welcher Ausbildungsberuf der Richtige ist. Darüber hinaus gibt es Tipps bei der Suche nach möglichen Ausbildungsbetrieben und beim Zusammenstellen einer perfekten Bewerbungsmappe. Weiterhin unterstützt Jobwerk beim Üben für den  Einstellungstest und bei der Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch.


Pressemitteilung vom 06.06.2016:

Neue Möbel für Carl-Hahn-Schule

Schulausschuss befasst sich auf kommender Sitzung auch mit Neugestaltung der Außenanlage

Die Ausstattung des Neubaus der Carl-Hahn-Schule und des modernisierten Hauses A beschäftigt den Schulausschuss auf seiner Sitzung am Mittwoch, 15. Juni, ab 16 Uhr im Ratssitzungssaal. Im Neubau werden neben neuen allgemeinen Unterrichtsräumen auch Multifunktionsräume und der neue Verwaltungsbereich mit Sekretariat und Büroräumen untergebracht. Im modernisierten Haus A wird sich der neue Lehrerbereich befinden. Die Kosten der Möbel für diese Bereiche belaufen sich auf rund 470.000 Euro.

Die neuen Unterrichtsräume sollen mit interaktiver Präsentationstechnik ausgestattet sein, um das pädagogische Konzept der Carl-Hahn-Schule und die besonderen berufsvorbereitenden Lernmethoden umzusetzen. Ein Schwerpunkt der technischen Ausstattung liegt jedoch im Open-Learning-Center: Die Lernenden können Präsentationen oder Filme erstellen und für den Unterricht in allen Medien recherchieren. Die Ausstattung der Medien kostet fast 450.000 Euro.

Ebenfalls befasst sich der Schulausschuss mit der Neugestaltung der Außenanlagen der Carl-Hahn-Schule. Dabei sollen die übergreifenden Ziele des Sanierungsgebietes Handwerkerviertel berücksichtigt werden: Unter anderem soll der Schulhof mit dem öffentlichen Raum verknüpft werden und Fußgänger den Schulhof queren können. So ist an der Schulmensa eine Außenterrasse mit Tischgruppen geplant, auch Hochbeete sind vorgesehen. Der Schulhof soll außerdem mobile Pflanzelemente und Holzdecks erhalten. Zur Seilerstraße sind unter anderem Einstellanlagen für Fahrräder geplant, die Grünfläche zur Heinrich-Nordhoff-Straße wird wieder hergestellt. Die Gesamtkosten der baulichen Neugestaltung der Außenanlagen betragen insgesamt 650.000 Euro.

Mit den Vorlagen befasst sich außerdem der Ausschuss für Finanzen und Controlling (16. Juni) und abschließend der Rat der Stadt Wolfsburg (22. Juni).


Pressemitteilung vom 02.06.2016:

Grundschule Wendschott soll erweitert werden

Planungsvorlage wird im Schulausschuss beraten

Die Pläne zur Erweiterung der Grundschule Wendschott werden vorangetrieben. Der Schulausschuss befasst sich auf seiner Sitzung am Mittwoch, 15. Juni, mit der entsprechenden Planungsvorlage. Der Ausschuss für Finanzen und Controlling folgt am 16. Juni, der Rat der Stadt entscheidet abschließend am 22. Juni. 

Die Grundschule Wendschott ist die letzte in Wolfsburg verbliebene Halbtagsschule und die einzige einzügige, eigenständige Grundschule in Wolfsburg. Die Grundschule ist baulich die kleinste mit einer Bruttogesamtfläche von 780 Quadratmetern. 

Die Berechnung der Schülerzahlen zeigt, dass in den kommenden Jahren mit einer verlässlichen Zweizügigkeit zu rechnen ist. Diese ist zudem Voraussetzung für ein mögliches Ganztagsangebot. Die geplante Erweiterung mit Modulbauten könnte auf dem bestehenden Grundstück umgesetzt werden, dass Außengelände ist circa 4800 Quadratmeter groß. Für die Planungen werden 307.000 Euro veranschlagt.


Pressemitteilung vom 26.05.2016:

Landwirtschaftlicher Aktionstag für Schüler

Stadtmuseum und De Steinbekers laden in die Historische Brauscheune ein

Zu einem Aktionstag für Schülerinnen und Schüler in der Landwirtschaftsabteilung in der Historischen Brauscheune in Alt-Wolfsburg lädt das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg insbesondere die Wolfsburger Grundschulen ein. 

Am Mittwoch, dem 15. Juni, in der Zeit von 9.30 Uhr bis 12 Uhr begrüßt das Museumsteam gemeinsam mit der Tanz- und Trachtengruppe „De Steinbekers“ seine jungen Gäste zu kindgerechten Rundgängen durch die Landwirtschaftssammlung.

In der einstigen Brauscheune der Grafen von der Schulenburg sind heute Maschinen und Geräte aus den vergangenen 100 Jahren wie beispielsweise ein Mähdrescher oder ein einfacher Hakenpflug, Pferdefuhrwagen und sogar ein Lanz-Bulldog-Traktor zu sehen. „De Steinbekers“ geben auf interaktive Weise Einblicke in das bäuerliche Leben und Arbeiten in früheren Zeiten. So sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgefordert, sich selbst unter anderem im Spinnen von Schafwolle, im Herstellen eines Weidengeflechts und kleiner Küchenhelfer aus Holz, im Melken und Buttern auszuprobieren. Alltägliche Spiele anno dazumal, eine Kräuterhexe und kleine Bastelaktionen runden das Programm ab.

Die Teilnahme am Aktionstag ist frei. Anmeldungen sind möglich unter Telefon: 05361 28-1054 oder E-Mail: Nicole.Trnka@stadt.wolfsburg.de.


Pressemitteilung vom 20.05.2016:

Kongress zu frühkindlicher Bildung im Schulzentrum Vorsfelde

Experten aus ganz Deutschland diskutieren über „Selbstvertrauen, Mut und seelische Widerstandskraft“

„Selbstvertrauen, Mut und seelische Widerstandskraft“– das ist das Thema des zweitägigen Kongresses für frühkindliche Bildung, der heute im Schulzentrum Vorsfelde eröffnet worden ist. Mehr als 450 Teilnehmer aus ganz Deutschland werden erwartet. Sie diskutieren heute und morgen über die Konzepte und Rahmenbedingungen von Resilienz und Resilienzförderung.

In 27 Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops wird gezeigt, wie in der Kita die Grundlagen von psychischer Widerstandsfähigkeit gelegt und ausgebaut werden, und sich Erzieherinnen und Erzieher selbst vor übermäßigen Belastungen schützen können. Weitere Themen des Kongresses sind: Persönlichkeitsentwicklung und Achtsamkeit, Geborgenheit fördern und Freundschaft gestalten oder Philosophieren mit Kindern. Es referieren u.a. Renate Zimmer, Udo Baer, Tanja Pütz, Vera Kaltwasser, Susanne Viernickel und Timm Albers. Der Kongress wird geleitet und moderiert von Karl Gebauer.

„Viele Kinder  sind im Verlauf ihrer Entwicklung großen Risikobelastungen ausgesetzt. Zum Beispiel, wenn sie in chronischer Armut leben, wenn ihre Eltern psychisch erkrankt sind oder wenn das Leben in der Familie von dauerhaftem Streit und Disharmonien geprägt ist. Auch Kinder, die durch Krieg und Flucht traumatisiert wurden sind, stellen die Kindertagesstätten vor neue Herausforderungen", sagt Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration zur Eröffnung des Kongresses.

„Erzieherinnen und Erzieher, die oftmals unter schwierigen Rahmenbedingungen hohen Ansprüchen gerecht werden sollen, haben zum Beispiel auch die Integration von Kindern mit Fluchterfahrung von Anfang an zu gewährleisten“, hebt Bernd Manthey, Leiter BildungsAgentur der Wolfsburg AG, hervor. „Kindertagesstätten als Orte der sozialen und kulturellen Vielfalt sind hierfür ohne Frage ideal geeignet, brauchen aber entsprechende Unterstützungsangebote“, so Manthey weiter.

Das BeltzForum „Selbstvertrauen, Mut und seelische Widerstandskraft“ – Kongress für frühkindliche Bildung richtet sich vor allem an Erzieherinnen und Erzieher, Kindertagespflegepersonen, Lehrerinnen und Lehrer, Sozialpädagogen, aber auch an Eltern. Der Kongress ist eine gemeinsame Veranstaltung der Verlagsgruppe Beltz, des Bildungsbüros der Stadt Wolfsburg und der Wolfsburg AG.


Pressemitteilung vom 20.05.2016

Schüler diskutieren über Europa

Veranstaltung der Stadt mit Unterstützung des IFK im Phoenix-Gymnasium

Für die weiterführenden Europaschulen Wolfsburgs hat die Stadt Wolfsburg im Rahmen der Europawoche kürzlich einen Europatag veranstaltet – unterstützt vom Internationalen Freundeskreises Wolfsburg e. V. (IFK).

 Bürgermeisterin Elke Braun, die Präsidentin des IFK, Elisabeth Pötsch, und Schulleiter Wolfgang Preuk begrüßten in der Aula des Phoenix Gymnasiums in Vorsfelde 400 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aus dem Gymnasium selbst, der Eichendorffschule, dem Ratsgymnasium sowie der Leonardo da Vinci Grund- und Gesamtschule.

Referent Ingo Espenschied führte mit seinem lebendigen Vortragsstil in das Thema „Das Europäische Parlament – Stimme der Bürger“ ein. Mit Karikaturen, Fotos und Filmmaterial vermittelte er den Schülern, dass sich Europa trotz Kriegen und Krisen langfristig zu einer Erfolgsgeschichte mit Frieden, Demokratie und Menschenrechten entwickelt hat. Aktuelle Entwicklungen, wie die Flüchtlingskrise, dürften deshalb keinesfalls als ein Scheitern der EU gesehen werden.

In einer anschließenden Diskussionsrunde stellte sich Ingo Espenschied Fragen zu aktuellen europäischen Themen. Unter anderem interessierten sich die Schüler für das Freihandelsabkommen TTIP oder einen möglichen EU-Austritts Großbritanniens. Nach der musikalischen Eröffnung durch die Eurovisionshymne verabschiedete eine Musikgruppe des Phoenix Gymnasiums alle Gäste mit „We are the World“.


Pressemitteilung vom 02.05.2016

Stadt verabschiedet Dekan und Standortbeauftragten Prof. Schmidt

Stadträtin Bothe dankt für enge Zusammenarbeit und begrüßt die beiden Nachfolger

Die Ostfalia Hochschule hat einen neuen Dekan für Fahrzeugtechnik und eine neue Standortbeauftragte – heute sind Prof. Dr. Dirk Sabbert als Leiter der Fakultät und Prof. Dr. Gisela Theis als neue Standortbeauftragte von Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration, offiziell begrüßt worden. Begleitet wurden sie von Präsidentin Prof. Dr. Rosemarie Karger und Prof. Dr. Joachim Schmidt, der von Stadträtin Bothe als Dekan der Fakultät Fahrzeugtechnik und Standortbeauftragter der Ostfalia verabschiedet wurde.

„Ich danke Prof. Schmidt für die außerordentlich integrative Arbeit als Dekan und Standortbeauftragter und für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt“, sagte Stadträtin Iris Bothe. „Prof. Schmidt hat es nicht nur verstanden, die Belange der Ostfalia Hochschule mit den Belangen der Stadt in Einklang zu bringen, sondern auch die Interessen aller drei Wolfsburger Fakultäten zu bündeln. Jetzt freue ich mich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Prof. Sabbert und Prof. Theis“, so Bothe weiter.

 Ostfalia-Präsidentin Prof. Karger fasste zusammen: „Stellvertretend für das gesamte Präsidium danke ich Prof. Dr. Schmidt für die langjährige erfolgreiche Führung der Fakultät Fahrzeugtechnik und für sein großes Engagement als Standortbeauftragter Wolfsburg. Er hat zur rasanten Entwicklung dieses Campus in den vergangenen Jahren und der fruchtbaren Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Politik erheblich beigetragen. Mit Prof. Sabbert übernimmt ein Wissenschaftler die Leitung der Fakultät Fahrzeugtechnik, der neben Forschung und Entwicklung insbesondere in Lehre und Studium für moderne Lehr- und Lernformen steht. Dies wird die Entwicklung der Fakultät weiter positiv vorantreiben. Prof. Theis wiederum kennt als Dekanin der Fakultät Wirtschaft Hochschule, Stadt und Region bestens und ist damit die ideale Nachfolgerin als Standortbeauftragte der Ostfalia in Wolfsburg.“

Prof. Dr. Schmidt leitete als Dekan die Fakultät Fahrzeugtechnik am Standort Wolfsburg mit dreijähriger Unterbrechung seit 1999. Gleichzeitig fungierte er in dieser Zeit als Beauftragter der Ostfalia für den Hochschulstandort Wolfsburg. In die Amtszeiten des geborenen Wolfsburgers fiel das herausragende Wachstum der Hochschule. Die Zahlen der Studierenden hatten sich in diesem Zeitraum nahezu verdreifacht auf rund 3.500 Studentinnen und Studenten in Wolfsburg.


Pressemitteilung vom 22.04.2016

Neubau und Sanierung Carl Hahn-Schule

Grundsteinlegung am Donnerstag, 28. April, 17 Uhr

Die Carl Hahn-Schule wird erweitert und neu strukturiert. Sie erhält einen Neubau, der die bestehenden Häuser A und B miteinander verbindet. Außerdem wird Haus A entkernt und saniert. Die Gesamtkosten betragen 12 Millionen Euro.

Nun wird die Grundsteinlegung unter anderem mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs sowie weiteren Vertretern aus Politik, Schule und Verwaltung gefeiert.

Ablauf:
  • Begrüßung durch Schulleiter Oberstudiendirektor Thomas Meyer
  • Grußworte Oberbürgermeister Klaus Mohrs
  • Grußworte Ortsbürgermeister Detlef Conradt
  • Redebeitrag und Überleitung zur Grundsteinlegung Stadtbaurätin Monika Thomas
  • Grundsteinlegung

Die Veranstaltung endet voraussichtlich gegen 18 Uhr.

Pressemitteilung vom 21.04.2016

Anmeldungen an weiterführenden Schulen

Termine für das Schuljahr 2016/2017

In den kommenden Tagen beginnen die Anmeldefristen für die weiterführenden Schulen im Schuljahr 2016/2017. Die Schulen der Sekundarstufe sind überwiegend in städtischer Trägerschaft. Daneben gibt es Schulen kirchlicher und freier Träger. Ein vielfältiges Angebot an Ganztagsschulen, Schulprofilen, eine verlässliche Ferienbetreuung und individuelle Lernangebote ermöglichen Kindern in Wolfsburg die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben und einen guten Start in den Beruf.

Bei der Anmeldung in der weiterführenden Schule ist das Originalhalbjahreszeugnis der 4. Klasse vorzulegen. Dieses verbleibt bis zur schriftlichen Aufnahmebestätigung bei der Schule. Weiterhin werden die Erziehungsberechtigten gebeten, die Geburtsurkunde ihres Kindes mitzubringen.

Folgende Termine sind für die Anmeldungen an den  5. Klassen der weiterführenden Schulen für das Schuljahr 2016/2017 festgesetzt:

Integrierte Gesamtschulen und die Oberschule: 


  • Dienstag, 26. April bis Donnerstag, 28. April (Nachmeldetermine Mittwoch, 18. Mai und Donnerstag, 19. Mai)
Alle Gymnasien: 
  • Montag, 2. Mai und Dienstag, 3. Mai sowie Montag, 9. Mai (Nachmeldetermine Mittwoch, 18. Mai und Donnerstag, 19. Mai)

Alle Hauptschulen und Realschulen: 


  • Montag, 9. Mai bis Mittwoch, 11. Mai (Nachmeldetermine Mittwoch, 18. Mai und Donnerstag, 19. Mai)
Die jeweiligen Uhrzeiten können auf den Internetseiten der Schulen oder im jeweiligen Schulsekretariat erfragt werden. Gleiches gilt für die Anmeldetermine der Schulen in freier Trägerschaft.

Für die weiterführenden Schulen gelten keine Schulbezirke. Das heißt es besteht freie Schulwahl. Allerdings sind Kapazitätsgrenzen zu beachten. Sollte die Zahl der Anmeldungen die Zahl der verfügbaren Plätze übersteigen, wird nach sachgerechten Kriterien ein Losverfahren durchgeführt.

Bei Ablehnung an der Wunschschule kann im Rahmen der Nachmeldetermine die Anmeldung an einer anderen Schule der gewünschten Schulform vorgenommen werden. Die Stadt stellt ausreichende Kapazitäten je Schulform zur Verfügung.

Für Rückfragen stehen Mitarbeiter des Geschäftsbereiches Schule unter der Servicenummer 05361 28-1070 gerne zur Verfügung.

Pressemitteilung vom 20.04.2016

Schulausschuss befasst sich mit Ausstattung des Ratsgymnasium-Neubaus

Der Schulausschuss befasst sich in seiner kommenden Sitzung am Mittwoch, 27. April, unter anderem mit der Einrichtung und Ausstattung für den Neubau des Ratsgymnasiums.

In dem neuen Gebäude werden die naturwissenschaftlichen Fachbereiche ebenso untergebracht wie Räume für den Mathe- und Informatikunterricht. Auch sind ein Selbstlernbereich mit Ganztagslounge sowie ein Raum für Darstellendes Spiel vorgesehen. Ausgestattet werden auch die neue Zweifeld-Sporthalle sowie die Gymnastikhalle. Insgesamt werden laut Vorlage dafür rund 1,25 Millionen Euro veranschlagt.

Nach dem Schulausschuss befasst  sich auch der Ausschuss für Finanzen und Controlling (28. April) mit der Vorlage, bevor der Rat der Stadt abschließend entscheidet (4. Mai). Die Sitzung des Schulausschusses beginnt um 16 Uhr im Ratssitzungssaal.


Pressemitteilung vom 15.04.2016

„Netzwerktreffen Berufliche Bildung“ feiert gelungene Premiere

Bildungsträger diskutierten auf Einladung des Bildungsbüros der Stadt über aktuelle Themen

Über aktuelle Entwicklungen in der Bildungslandschaft haben Vertreter von städtischen und regionalen Bildungsträgern bei einem Treffen in Wolfsburg gesprochen. Auf Einladung des Bildungsbüros der Stadt tauschten sich die rund 20 Teilnehmer gestern im Bürgersaal in Westhagen über verschiedene Themen aus. Insbesondere der Fachkräftemangel und die sprachliche und berufliche Integration von Flüchtlingen  wurden intensiv diskutiert. Die Teilnehmer beschäftigten sich unter anderem mit der Frage, wie sich die Ausbildungsbereitschaft im gewerblich technischen Bereich erhöhen lässt und was die Digitalisierung für die Wolfsburger Handwerksbetriebe bedeutet. 

Stadträtin Iris Bothe: „Die Wolfsburger Bildungslandschaft ist durch Vielfalt und Wandel gekennzeichnet. Träger der Beruflichen Bildung agieren heute in einer sich radikal und schnell verändernden Umwelt. Mehr Kooperation und Abstimmung zwischen den  Bildungsträgern untereinander tragen den wandelnden Markterfordernissen Rechnung. Aktuelle Entwicklungen in der Bildungslandschaft, Ausschreibungen und die Netzwerkpflege, sich gegenseitig zu informieren und auszutauschen sind daher wesentliche Ziele vom ersten Trägertreffen Berufliche Bildung“.

Das Bildungsbüro plant zwei Netzwerktreffen pro Jahr und hat dazu die Vorschläge und Wünsche der Bildungsträger aufgenommen. Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen – interessierte Vertreter von Bildungsträgern wenden sich bitte per E-Mail an: alp.turan@stadt.wolfsburg.de.


Pressemitteilung vom 13.04.2016

Neue Lern- und Aufenthaltsorte für Schüler der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule: 

Schulbibliothek und modernisiertes Haus D mit Atrium sind offiziell eingeweiht worden

Innenansicht der Bibliothek: Schüler sitzen an einem TischDie Bibliothek und das modernisierte Haus D der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule in Westhagen sind eingeweiht worden. In Anwesenheit unter anderem von Bürgermeisterin Bärbel Weist, Stadträtin Iris Bothe, Ortsbürgermeisterin Ludmilla Neuwirth sowie der Vorsitzenden des Schulausschusses, Hiltrud Jeworrek, wurden die Räumlichkeiten offiziell an ihre Nutzer übergeben.

Die Schulbibliothek ist eine Zweigstelle der Stadtbibliothek. Sie ist 470 Quadratmeter groß und verfügt über zwei Gruppenarbeitsräume und fast 130 Arbeitsplätze. Für Unterrichtsprojekte können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek aus dem Bestand und dem Bibliotheksnetz Mediensammlungen für den Unterricht individuell zusammenstellen.

„Die neue Schulbibliothek ist ein Ort, in dem außerunterrichtliches Lernen gefördert wird. Hier kann neben klassischer Medienrecherche im Bestand der Bibliothek Wolfsburg, auch online auf das Bibliotheksnetz zugegriffen werden. Natürlich können hier auch einfach nur die Pausen verbracht werden“, hebt Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration hervor.

Haus D ist komplett entkernt und neu strukturiert aufgebaut worden. Auf einer Gesamtfläche von 3300 Quadratmetern befindet sich ein Atrium, im Untergeschoss die Mensa mit Außenterrasse und Forum, im Erdgeschoss Kursräume und im 1. Obergeschoss der naturwissenschaftliche Bereich der Oberstufe. Das Atrium ist der zentrale Aufenthalts- und Lernbereich der Oberstufe. Er bietet unter anderem Bereiche für Gruppenarbeiten, Einzelarbeitsplätze für Hausaufgaben und eine Stilllernzone mit Tischbänken an. Die Mensa im Untergeschoss bietet circa 200 Sitzplätze. Der Mensabereich kann geöffnet werden und erweitert dadurch die dahinterliegende Aula.

Für die gesamte Baumaßnahme wurden rund 4,7 Millionen Euro investiert.


Meldung vom 12.04.2016:

Kinder bringen Modellautos zum Fahren

Wie aus Sonne Strom wird und damit ein kleines Modellauto mit Elektromotor zum Fahren gebracht werden kann, konnten am vergangenen Samstag,09.04.2016, 19 Kinder in der Autostadt in Wolfsburg herausfinden. 

Lesen Sie hier nähere Informationen


Pressemitteilung vom 11.04.2016

Anmeldeverfahren für Grundschulen startet am 18. April 

Detaillierter Flyer in den Kitas und beim Geschäftsbereich Schule erhältlich

Das Anmeldeverfahren für alle Kinder, die im Sommer 2017 schulpflichtig werden, beginnt in diesem Jahr am Montag, 18. April. Mit einem Informationsbrief zum Anmeldeverfahren sind Anfang Februar die Sorgeberechtigten benachrichtigt worden. Schulpflichtig werden im nächsten Jahr alle Kinder, die zwischen dem 2. Oktober 2010 und dem 1. Oktober 2011 geboren wurden.

Die Anmeldung findet in zwei Anmeldephasen statt: Anmeldephase A geht vom 18. – 22. April 2016,  Anmeldephase B vom 9. - 13. Mai 2016. Die Grundschulen sind den zwei Anmeldephasen wie folgt zugeordnet:

  • Anmeldephase A (18. - 22. April): Grundschule Alt Wolfsburg, Laagbergschule, Eichendorffgrundschule, Grundschule am Drömling Vorsfelde mit Außenstelle, Leonardo da Vinci Grundschule, Grundschule Wendschott, Evangelische Waldschule Eichelkamp, Grundschule Fallersleben mit Außenstelle, Grundschule Ehmen-Mörse mit Außenstelle 
  • Anmeldephase B (9.-13. Mai): Grundschule Wohltberg, Friedrich-von-Schiller-Schule, Hellwinkelschule  mit Außenstellen, Bunte Grundschule mit Außenstelle, Regenbogenschule, Käferschule mit Außenstelle, Grundschule Schunterwiesen Hattorf-Heiligendorf mit Außenstelle, Grundschule Sülfeld, Heidgartenschule, Grundschule Hasenwinkel Neindorf, Förderschule Körperliche und Motorische Entwicklung, Friedrich-von-Schiller-Schule, Peter-Pan Schule 
  • Die Anmeldezeit der Waldorfschule ist jeden Donnerstag von 14:30 bis 15:30 Uhr. 
  • Die Neue Schule hat nach wie vor ein eigenes Anmeldeverfahren für die Erstklässler.
Die genauen Anmeldetermine der einzelnen Schulen sowie weitere Informationen zum Thema Einschulung stehen im Flyer "Grundschulen in Wolfsburg". Dieser ist unter www.wolfsburg.de/schule, in den Kitas oder im Geschäftsbereich Schule im Rathaus A (Tel.: 05361 28-1070) erhältlich. Dort werden auch gerne weitere Auskünfte rund um die Einschulung gegeben.

Pressemitteilung vom 31.03.2016 (Volkswagen Kommunikation)

KIDScraft 2.0“: Das IT-Camp für Kinder aus der Region Wolfsburg

Das IT-Sommercamp „KIDScraft“ geht in die zweite Runde:

Vom 25. bis 29. Juli 2016 können Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 7 wieder am Computer tüfteln, experimentieren und ihre Ideen zum Leben erwecken. Unterstützt werden sie von Pädagogen und IT-Experten. Das Camp läuft täglich von 8.45 bis 16.00 Uhr und richtet sich an Kinder aus der Region Wolfsburg. Insgesamt 150 Plätze stehen bereit. Anmeldungen sind von sofort an möglich.

„Unser Ziel ist, Kinder schon früh für Informationstechnologie zu begeistern“, sagt Elisabeth Pötsch, Schirmherrin des Projekts. „Deshalb freue ich mich besonders, dass dieses Projekt weitergeführt wird. Zum zweiten Mal bieten wir Kindern die Möglichkeit, spielerisch IT- und Technik-Grundlagen zu entdecken.“

Konzern IT-Chef Dr. Martin Hofmann betont: „Uns ist wichtig, dass die Kinder ihre Kreativität ausleben können, eigene Ideen entwickeln und sie in Software umsetzen. Das macht jede Menge Spaß und weckt Lust am Programmieren.“

„Das Camp im letzten Jahr war ein voller Erfolg“, sagt Betriebsrat Heinz-Joachim Thust. „Deshalb liegt uns die Neuauflage besonders am Herzen. KIDScraft fördert Experimentierfreude und spornt an, die eigenen Fähigkeiten auszuprobieren und weiterzuentwickeln."

Für körperlichen Ausgleich sorgt ein begleitendes Freizeitprogramm. Der VfL Wolfsburg unterstützt das Camp erneut im Rahmen seiner CSR-Initiative „Gemeinsam bewegen“ und lädt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Fußballschule ein. Unter professionellen Bedingungen üben die Kinder fußballerische Grundlagen und Werte wie Teamgeist und Fairness. Außerdem wird ein Capoeira-Kurs angeboten, der Grundlagen des brasilianischen Kampftanzes vermittelt, und zusammen mit dem Kunstmuseum Wolfsburg findet ein Foto-Workshop statt.

Bei der großen Abschlussveranstaltung am 29. Juli 2016 können die Kinder ihren Eltern und Geschwistern dann zeigen, was sie während der Camp-Woche geschaffen haben. Anmeldungen sind von sofort an möglich unter www.kidscraft-camp.de. Die Anmeldefrist endet am 23. Mai 2016, die Teilnahmegebühr beträgt 150 Euro.


Pressemitteilung vom 23.03.2016

Ratsgymnasium: Neubau für naturwissenschaftlich-sportlichen Bereich wächst weiter

Rohbau des MINT-Gebäudes soll Ende August fertiggestellt sein

Der Neubau für den naturwissenschaftlich-sportlichen Bereich des Ratsgymnasiums wächst weiter. Der Rohbau des Untergeschosses wird voraussichtlich Mitte April fertigstellt. Für die Bohrpfahlwand wurden dazu mehr als 450 Pfähle gesetzt. Sie sind durchschnittlich 9,50 Meter lang, daraus ergibt sich eine Gesamtlänge von circa 4,3 Kilometern. Die Stahlbeton-Sohle wurde in drei Abschnitten gegossen. Dazu wurden 2.400 Kubikmeter Beton verwendet.

Voraussichtlich Ende August wird der Rohbau des viergeschossigen MINT-Bereiches fertiggestellt sein. Danach wird mit Fassaden- und Dachabdichtungsarbeiten begonnen, im Anschluss erfolgt der Innenausbau sowie die Technische Gebäudeausrüstung. Der Neubau umfasst den naturwissenschaftlichen Bereich als Schwerpunkt  des Ratsgymnasiums mit acht Unterrichtsräumen für Physik, Chemie und Biologie und fünf Räumen für die Sammlungen der Schule. Außerdem wird es mehrere Unterrichtsräume für Mathematik, Geografie und Informatik geben. Ebenso werden im Untergeschoss des Gebäudes eine Zweifeld- und  im Erdgeschoss eine kleine Gymnastikhalle entstehen. Im Neubau werden darüber hinaus ein Bereich für darstellendes Spiel, ein Ganztags- und Bibliotheksbereich und ein Selbstlernzentrum untergebracht.

Der Neubau des MINT- und Sportbereiches wird circa 36 Meter breit, etwa 80 Meter lang und rund 16 Meter hoch sein und verfügt über eine Bruttogeschossfläche von rund 8100 Quadratmetern. Die Stadt investiert für den Neubau rund 24,5 Millionen Euro. Der offizielle Spatenstich für den Neubau war im vergangenen Mai gefeiert worden. Das Ratsgymnasium soll den Neubau nach bisheriger Planung zum Schuljahr 2017/2018 nutzen können.


Pressemitteilung vom 21.03.2016

PIN - Profi(l) im Netz: Medienfortbildung für Lehrer und pädagogische Fachkräfte

Kostenfreier Workshop zum digitalen Alltag von Kindern und Jugendlichen

Für viele Kinder und Jugendlichen ist die Nutzung digitaler Medien eindeutig Alltag. Häufig werden sie aber auch mit ihren Erfahrungen und Erlebnissen alleine gelassen. Die pädagogische Begleitung der Kinder und Jugendlichen bei Fragen und Problemen zu Themen wie zum Beispiel Cybermobbing oder exzessivem Nutzungsverhalten findet oftmals gar nicht statt.

Um einen Einstieg in den digitalen Alltag der Kinder und Jugendlichen zu finden, bieten die Geschäftsbereiche Jugend und Bürgerdienste, optimierter Regiebetrieb Bildungshaus, Streetlife Wolfsburg und die Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt eine eintägige Medienfortbildungsreihe für Lehrerinnen, Lehrer und pädagogisches Fachpersonal an. Sie wird am 11./12./20./21. und 22. April jeweils von 9 – 16.30 Uhr im Haus der Jugend, Kleiststraße 33, 38440 Wolfsburg, angeboten.

Die Fortbildung befasst sich mit den aktuellen digitalen Themen der Kinder und Jugendlichen. Am Vormittag werden die Teilnehmenden auf das Thema und die Onlinelebenswelten junger Menschen eingestimmt. Am Nachmittag referieren Fachkräfte der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen zum Thema „Cybermobbing".

Die Veranstaltungen sind kostenfrei.


Pressemitteilung vom 17.03.2016

Auszubildende entwerfen malerische Stadtansichten 

Kunstprojekt Werk-Stadt-Schloss nähert sich seinem Ende

Das zweiwöchige Kunstprojekt Werk-Statt-Schloss nähert sich seinem Ende. Jeweils eine Woche lang hatten Schüler der Oskar-Kämmer-Schule und Auszubildende aus verschiedenen Wolfsburger Unternehmen die Möglichkeit, aus dem Alltag heraus zu treten und durch Kunst vielfältige neue Erfahrungen zu sammeln.

In dieser zweiten Woche des Projektes sind die 16 Auszubildenden der Neuland Wohnungsgesellschaft, von Schnellecke Logistics, von Volkswagen, der IG Metall und der Stadt Wolfsburg mit dabei. Bei ihren kreativen Schaffensprozessen werden sie von der Leipziger Künstlerin Susanne Wurlitzer und der Kunstpädagogin Sandy Auerbach intensiv begleitet.

Wie schon in der Woche zuvor führten die Workshop-Leiterinnen die Jugendlichen in die junge Malerei und in das Thema „Natürlich Stadt“ ein. Danach konnten die Teilnehmer ihre eigene Leinwand bauen und grundieren. Im Anschluss daran mischten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Farben aus unterschiedlichen Pigmenten.

Thematisch war der Focus in beiden Wochen auf ein nachhaltiges Leben in der Stadt gerichtet. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, wie der Mensch seine Umwelt besser gestalten kann. Entstanden sind Gemälde, die sich in vielen Fällen mit der grünen Stadt Wolfsburg auseinandersetzen, Lieblingsorte in unserer Stadt darstellen, zum Beispiel den Allersee oder den Blick vom Klieversberg und diese auch weiter entwickeln hin zu einem Platz mit noch größerem Wohlfühlfaktor. „Ich bin begeistert von dem Engagement der jungen Menschen für die Kunst und auch für die Umwelt. Einige der jungen Künstler haben sogar ihre Mittagspause verkürzt, um ihr Bild in der gewünschten Qualität beenden zu können. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie Kunst Menschen begeistern und motivieren kann. Werk-Statt-Schloss ist ein Projekt, dass es jungen Menschen ermöglicht, sich selbst auszuprobieren und vielleicht ungeahnte Fähigkeiten zu entdecken, die ihnen auch im Berufsleben von Nutzen sein können“, freut sich Monika Kiekenap-Wilhelm, die Leiterin des Kulturwerks.

Die Arbeiten werden ab Mittwoch, 1. Juni, in einer Ausstellung in der Bürgerhalle von Rathaus A  der Öffentlichkeit präsentiert. Werk-Statt-Schloss wird unterstützt von der Neuland Wohnungsgesellschaft mbH, Schnellecke Logistics und der IG Metall Wolfsburg.


Pressemitteilung vom 13.03.2016

Beste frühkindliche Bildung in moderner Architektur

Neubau des Kinder und Familienzentrums Vorsfelde wurde eingeweiht

Oberbürgermeister Klaus Mohrs hat den Neubau des neuen Kinder- und Familienzentrums in Vorsfelde offiziell eingeweiht. Im Rahmen einer Feierstunde zusammen mit Vertretern aus Verwaltung und Politik wurde das Gebäude offiziell an ihre Nutzer übergeben.

Der Neubau bietet seit Januar bis zu 125 Betreuungsplätze im Kindergarten und bis zu 30 Plätze in der Krippe. Die Kinder werden von insgesamt 25 pädagogischen Fachkräften, zwei  Dienstleistenden im Freiwilligen Sozialen Jahr und mehreren Berufspraktikanten betreut. Die Gestaltung der Kindergartenräume folgt einem teiloffenen Konzept: Jeder Raum hat einen Themenschwerpunkt, zum Beispiel Bauen und Konstruktion, Theater und Rollenspiel. Als Familienzentrum bietet die Einrichtung Räume für Begegnung und Bildungsangebote, darunter einen Töpferraum, ein Elterncafé sowie eine Eltern-Kind-Küche. In der Frischeküche bereiten drei Mitarbeiter täglich bis zu 180 Essen in Bioqualität zu. Das Thema Ernährung gehört mit dem Thema Bewegung zu den Hausschwerpunkten.

„Frühkindliche Bildung und Förderung für alle, bestmögliche Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ergänzt um das umfangreiche Angebot präventiver Hilfen: Das zeichnete das  Kinder- und Familienzentrum in Vorsfelde schon früher aus. Mit dem Neubau haben die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun den baulichen Rahmen erhalten, um in Zukunft beste Betreuung in modernem und kindgerechtem Ambiente anbieten zu können“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Mich freut es umso mehr, dass das Kinder- und Familienzentrum in diesen für die Stadt Wolfsburg nicht gerade einfachen Zeiten offiziell eingeweiht wird: Damit setzt die Stadt ein klares Zeichen, dass es beim Ausbau der Kindertagesbetreuung keine Abstriche geben darf“, so Mohrs weiter.

Stadträtin Iris Bothe ergänzt: „Das Kinder- und Familienzentrum Vorsfelde vermittelt durch seine starke Vernetzung im sozialen Umfeld auf vielfältige Art und Weise interkulturelle Kompetenz. Es sorgt darüber hinaus für noch mehr Chancengerechtigkeit und Teilhabe am öffentlichen Leben. Kindertagesstätte und Familienzentrum stehen somit im Einklang zum gesamtstädtischen Ziel der Entwicklung einer inklusiven Bildungsstadt.“ 

Der Neubau des Kinder- und Familienzentrums verfügt über eine Gesamtbruttogeschossfläche von circa 2000 Quadratmetern und eine Außenfläche von rund 3600 Quadratmetern. Auf dem Außengelände stehen zwei größere Spielkombinationen im Kindergartenbereich und ein krippengerechtes Kletter- und Spielhaus im Krippenbereich sowie eine Bahn für Roller zur Verfügung. Mehrere Schaukelmöglichkeiten, darunter auch solche, die für die Krippenkinder geeignet sind, ein Karussell sowie je ein Wasser-Sand-Spielbereich für Krippe und Kindergarten wurden ebenfalls errichtet. Für den Neubau mit Mobiliar und Außengelände hatte der Rat der Stadt Ende 2013 Investitionen in Höhe von circa. 5,6 Millionen Euro bewilligt.

Zeitschiene und Daten im Überblick

  • Dezember 2013 Objektbeschluss für Abriss und Neubau in Höhe von circa. 5 Millionen Euro
  • Dezember 2013 Umzug des Kinder- und Familienzentrum in Räumlichkeiten der Moorkämpeschule, Vorsfelde
  • Juni 2014 Abriss des alten Gebäudes
  • Juli 2014 Objektbeschluss Außengelände in Höhe von 576.000 Euro
  • Juli 2014 Baubeginn
  • Dezember 2015 Umzug des Kinder- und Familienzentrums in den Neubau
  • 4. Januar 2016 Kita-Betrieb startet mit zwei Krippengruppen und fünf Kindergartengruppen

Pressemitteilung vom 03.03.2016

Ringveranstaltung „Kindheit in der Region - Kinder mit Fluchterfahrung“ endet mit Erzähl-Café

Kooperationspartner planen Fortsetzung der Reihe

Die Ringveranstaltung „Kindheit in der Region - Kinder mit Fluchterfahrung“ neigt sich ihrem Ende zu. Mehrere hundert Fachkräfte verschiedener Arbeitsfelder, Fachschüler und interessierte Bürger sind seit dem Start im September des vergangenen Jahres zu verschiedenen Themen miteinander ins Gespräch gekommen. 

Die Kooperationspartner Volkshochschule Wolfsburg, Evangelische Familienbildungsstätte (Fabi), Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) und Stadt Wolfsburg haben ein erstes positives Fazit gezogen und planen eine Fortsetzung der Reihe.

Den Abschluss findet die erste Ringveranstaltung am Montag, 14. März, um 15 Uhr im Café am Markt in Westhagen. Das Erzähl-Café unter dem Titel „Nah dran – Erfahrungsberichte“ wurde von Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung vorbereitet. Die Besucher können betroffenen Menschen begegnen, die eigene Sichtweise erweitern und zu einer Kultur direkter Gespräche beitragen. Für die Planung bittet die Stadt um eine Anmeldung an elke.mrosek@stadt.wolfsburg.de.


Pressemitteilung vom 02.03.2016

VHS Wolfsburg startet die Fortbildungsreihe „Xpert CCS – Culture Communication Skills“

Wo Menschen verschiedener Herkunft aufeinander treffen geht es zur Sache: Nicht nur Sprachbarrieren existieren, auch kulturelle Unterschiede sorgen für Verunsicherung! Hier setzt das Lehrgangssystem Culture Communication Skills der Volkshochschulen an: Als ein modular strukturiertes Lehrgangssystem zur Stärkung interkultureller Kompetenz richtet es sich an alle, die für ihren Alltag grundlegendes Wissen für den Umgang mit Menschen anderer Kulturen und Herkunft erwerben möchten.

Am Wochenende 4./5. März 2016 wird es im ersten Modul „Basic“ darum gehen, anhand der von den Teilnehmenden eingebrachten Praxisfelder grundlegende Themen interkulturellen Lernens zu bearbeiten. Ziel ist es, andere Weltanschauungen vor dem eigenen kulturellen Hintergrund zu verstehen. 

Dieser Ansatz ermöglicht ein Grundverständnis für multikulturelle Gesellschaften zu gewinnen und lässt Raum, Fragen zu stellen. Durch eine Vielfalt von Methoden wird erfahrungsbasiertes Lernen zugänglich. Die Fundierung kann in den späteren Modulen „Professional“ und „Master“ erlangt werden. 

Für weitere Informationen steht Frau Ilka Volkmer, Tel. 05361-89020819 in der Interkulturellen Bildung der VHS zur Verfügung. 

Der Kurs findet am Samstag, den 4. März von 13:30 Uhr bis 20:30 Uhr und am Sonntag, den 5. März von 9:00 bis 16:30 Uhr in der VHS 2, Porschestr. 72 statt.

Anmeldungen nimmt der Kundenservice der VHS Wolfsburg unter Tel. 05361-89390-40 entgegen. 

Online-Anmeldung: info@vhs-wolfsburg.de

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