Neuigkeiten aus dem Bereich Bildung

Rund um das Thema Bildung

Pressemitteilung vom 28.03.2022

Woche der beruflichen Bildung

Wolfsburger Berufsschulen stellen sich vor

Vom 28.03. bis 01.04. findet in Niedersachsen die Woche der beruflichen Bildung statt. Das Niedersächsische Kultusministerium hat die Aktionswoche 2019 ins Leben gerufen, um auf Ausbildungsberufe aufmerksam zu machen und Chancen und Karrieremöglichkeiten in Verbindung mit praktischer Erfahrung aufzuzeigen.

"Die Möglichkeiten der beruflichen Bildung in Wolfsburg sind unglaublich vielfältig", so Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration. "Es lohnt sich, einen Blick auf die zahlreichen Schulformen, Fachbereiche und Abschlüsse zu werfen. Alle, die gern praxisnah lernen, sind hier richtig."

Die drei Wolfsburger Berufsbildenden Schulen (BBS) möchten sich daher in diesem Zusammenhang vorstellen:

An der Carl-Hahn-Schule (BBS I) dreht sich alles rund um Wirtschaft, Verwaltung und Gesundheit. 70 Lehrer*innen vermitteln dort Wissen und Fähigkeiten für insgesamt vier unterschiedliche Schulformen: An der Berufsschule absolvieren über 1.000 Schüler*innen den schulischen Teil ihrer dualen Ausbildung in den Bereichen Büro, Bank, Auto, Transport und Logistik, Industrie, Gesundheit und Handel. Die Fachoberschule dauert ein Jahr und schließt mit der Allgemeinen Fachhochschulreife ab. Das Berufliche Gymnasium Wirtschaft bietet eine Alternative zur gymnasialen Oberstufe an allgemeinbildenden Schulen. Die einjährigen Berufsfachschulen besuchen Schüler*innen mit Haupt- oder Realschulabschluss. Sie bereiten optimal auf eine kaufmännische Berufsausbildung vor.

Mehr als 100 Lehrkräfte, bis zu 3.000 Schüler*innen: Die BBS II ist das Kompetenzzentrum in und um Wolfsburg für die berufliche Bildung im gewerblich-technischen Bereich von Metalltechnik über Ernährungstechnik bis hin zur Elektromobilität. An der Berufsschule werden wichtige Grundlagen für die berufliche Grund-, Erst- und Weiterbildung gelegt. Und: In fünf weiteren Schulformen erfolgt die effiziente Ausbildung und Vorbereitung von jungen Menschen im Hinblick auf ein Studium, zum Beispiel kann an der Fachoberschule das Fachabitur in den Bereichen Gestaltung und Technik erworben werden. 

Die BBS Anne-Marie-Tausch (BBS III) hat ihre Ausbildungsschwerpunkte in den Bereichen Erziehung, Pflege und Therapie. Verschiedene Ausbildungsrichtungen und Abschlüsse in den Bereichen Sozialpädagogik, Ergotherapie, Pflege, Hauswirtschaft sowie Gesundheit und Soziales bieten viele Möglichkeiten, in diesen Berufszweig mit außergewöhnlich guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt einzusteigen und sich weiterzubilden. Zahlreiche Kooperationen ermöglichen praktische Einblicke bis hin zum Auslandsaufenthalt.


Pressemitteilung vom 28.03.2022

Baustart an der Käferschule

Neu- und Umbau sowie Erweiterung sind bis Sommer 2024 geplant 

Die vorbereitenden Rodungsarbeiten auf dem Gelände der Käferschule am Standort in Reislingen hatten bereits im vergangenen Jahr stattgefunden, nun geht es mit den eigentlichen Arbeiten los. Die Bagger sind angerückt, die Bauarbeiten haben kürzlich bereits begonnen. Der Start für die Erweiterung der Grundschule wurde jetzt von Oberbürgermeister Dennis Weilmann gemeinsam mit Vertretenden aus Politik und Verwaltung sowie mit Schulleiterin Ulrike Svetlik symbolisch im kleinen Kreis vollzogen.

"Ich freue mich, dass die Arbeiten für den Neu- und Umbau sowie die Erweiterung der Käferschule nun beginnen können. Wir investieren an dieser Stelle 6,3 Millionen Euro in den Hochbau, die Außenanlagen sowie Einrichtung und digitale Ausstattung der Schule. Durch die infrastrukturellen Veränderungen entsteht hier ein moderner und nachhaltiger Lernort für die Wolfsburger Kinder", erklärte Oberbürgermeister Dennis Weilmann. Das Projekt wird in zwei Bauabschnitten von März dieses Jahres bis voraussichtlich Juni 2024 erstellt. Im ersten Schritt soll bis Mai 2023 ein neues Schulgebäude erstellt werden. Anschließend folgt von Juli 2023 bis Juni 2024 dann der Umbau und die Erweiterung der Mensa.

"Wir begegnen mit dieser Erweiterung den wachsenden Schülerzahlen im Bereich der Grundschulen. Gleichzeitig schaffen wir die Voraussetzungen für den Rechtsanspruch im Ganztag und schaffen ein Raumangebot und Qualitäten, die den pädagogischen Anforderungen, den Herausforderungen der Digitalisierung und den Bedürfnissen von Kindern gerecht werden", macht Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration, deutlich.

Hintergrund ist, dass die Käferschule in Reislingen dreizügig werden werden soll. Der Neubau beinhaltet sechs Klassenzimmer, vier Differenzierungsräume und einen Therapieraum für besondere Angebote. Es wird ein großzügiger Flurbereich mit Spielnischen in Verbindung mit großen Erkerfenstern entstehen. Es wird helle, freundliche Klassenräume mit dezentralen Lüftungsanlagen, Sonnenschutz, moderner IT-Ausstattung für digitale Lernangebote geben. Besonderes Augenmerk wird auf die Barrierefreiheit gelegt in Bezug auf Raumakustik, Aufzug und Automatiktüren.

"Ich freue mich, dass wir mit der Erweiterung der Käferschule am Standort Reislingen beginnen können. Die Verknüpfung von Bestands- und Neubau stellt immer eine Herausforderung dar. Hier wird die Verbindung durch den neuen Mittelpunkt der Schule mit Aula und heller, einladender Eingangs- und Pausenhalle gelingen", sagt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide. Die Aula und Pausenhalle lassen sich durch Öffnung einer Faltwand für große Feiern der Schulgemeinschaft verketten. Im zweiten Bauabschnitt wird die bestehende Mensa dem neuen Bedarf entsprechend vergrößert und eine neue Regenerierküche angebaut.

Auf dem Dach wird es eine Photovoltaikanlage geben, die als Beitrag zum Klimaschutz dient. Mit einem Informations-Monitor in der Pausenhalle soll das Thema für Kinder und Eltern veranschaulicht werden. Schulhof und Spielgelände werden im Zuge der Bauarbeiten komplett neugestaltet und aufgewertet. Schule und Sporthalle sollen durch einen neuen gemeinsamen Vorplatz verbunden werden.

Zurzeit finden auf dem Gelände die Erdarbeiten und die Baustelleneinrichtung statt. Anschließend werden die Rohbauarbeiten gestartet und ein Kran wird aufgestellt. Der Rohbau soll bis Oktober fertiggestellt sein. Der Schulbetrieb wird während der gesamten Bauzeit fortgeführt.

Zur Schulwegsicherheit wird auf der Lavinia-Fontana-Straße während der Bauzeit ein Halteverbot eingerichtet. Es gibt eine Wendefläche für Baufahrzeuge innerhalb des Baustellengeländes und einen speziellen Anti-Climb-Baustellenzaun. Die Schule organisiert alternative Schulwegführungen in Abstimmung mit der Bauleitung. Nach dem ersten Bauabschnitt gibt es einen Zwischenumzug. Dann bezieht die Schule den Neubau, während dann Lehrertrakt und Mensa umgebaut werden.


Pressemitteilung vom 14.06.2021

Wolfsburg partizipiert an Förderprogramm des Landes 

Qualitative Weiterentwicklung der städtischen Ganztagsgrundschulen durch „MakerSpaces“ und Förderungen für Ganztagsräumlichkeiten

Im Rahmen des Förderprogramms zum beschleunigten Ausbau der Infrastruktur an Ganztagssschulen wird die Stadt Wolfsburg 162.000 Euro vom Land Niedersachsen erhalten. Weitere Anträge befinden sich derzeit noch in Prüfung. Diese Förderung dient der ganztägigen Bildung an den Wolfsburger Grundschulstandorten. Neben infrastrukturellen Maßnahmen für die Gestaltung der Räumlichkeiten wurden noch weitere Fördermittel bewilligt für "MakerSpaces", die der digitalen Bildung und Medienkompetenz der Kinder dienen.

MakerSpaces sind aus mehreren Gründen ideale Orte der Kreativitätsentfaltung: Konstruieren, Programmieren und Kommunizieren verschmelzen, bisher getrennte Denkrichtungen fließen zusammen und ermöglichen damit gänzlich neue Perspektiven – ein wesentlicher Katalysator für die Entwicklung origineller Ideen. Gleichzeitig sind MakerSpaces Orte des Ausprobierens. Pläne werden in Selbstlernprozessen umgesetzt, dabei kommt es zu Erfolgen und oft auch zu unvorhergesehenen Problemen, die wiederum mit neuen Ideen gelöst werden müssen.

Stadträtin Iris Bothe dazu: "'Digitale Mündigkeit' ist für das Leben von Kindern und Jugendlichen in der zukünftigen Gesellschaft eine wichtige Voraussetzung. In unserer Strategie Bildung Digital haben wir das Ziel, möglichst viel Raum für konkrete Projekte vor Ort zu schaffen und umzusetzen. Daher unterstützt uns das Programm des Landes Niedersachsen sehr gut in diesem Vorhaben. Ich bin froh, dass wir an dem Programm des Landes Niedersachsen partizipieren können."

Profitieren werden die Grundschule Heidgarten, die Regenbogengrundschule, die Bunte Grundschule, die Grundschule Fallersleben, die Grundschule am Wohltberg und die Laagberg Grundschule. Die MakerSpaces setzen sich aus verschiedenen digitalen Geräten zusammen. Schon die Schulanfänger*innen lernen mit dem Bluebot erstes Programmieren, tüfteln und basteln später im Team mit anderen Schüler*innen mit Kleinstcomputern, die sich z.B. in Autos, Alarmanlagen oder Minispiele verwandeln. Film AGs werden durch den Einsatz von Tablets und Greenscreens kreativ erweitert und bieten ganz neue Möglichkeiten, sich mit der digitalen Lebenswelt der Kinder auseinanderzusetzen. An der Laagbergschule Schule, deren Ganztag in städtischer Trägerschaft ist, werden die Angebote des "MakerSpaces" bereits in den Alltag integriert.

"Die Vielfältigkeit der Möglichkeiten des Programmierens bietet jedem Kind Anreize und Erfolgserlebnisse, sodass jedes Schulalter und jede Persönlichkeit integriert werden kann", sagt Marion Brochmann, Mitarbeiterin der Abteilung Ganztag und Schulbegleitung des Geschäftsbereichs Schule an der Laagbergschule.


Pressemitteilung vom 25.03.2021

Albert-Schweitzer-Gymnasium führt internationales Abitur ein

Das 'International Baccalaureate' soll 2025 zum ersten Mal vergeben werden

Zum 26.03.2021 reicht das Albert-Schweitzer-Gymnasium Wolfsburg seinen Antrag zur Etablierung des International Baccalaureate-Abschlusses (IB) bei dem IB Foundation Office (IBO) in der Schweiz ein. Die Schüler*innen werden in der zweijährigen Phase des IB-Diploma bis zum Ablegen des internationalen Abiturs zusätzlich zum regulären Abitur ihren Fachunterricht und die Abiturprüfungen weitgehend in englischer Sprache absolvieren.

Seit November 2017 (Phase 1) bereitet sich das Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Unterstützung des Schulträgers inhaltlich und organisatorisch auf diese Antragstellung vor. In den nun folgenden nächsten Phasen (der Kandidaten- und der Zertifizierungsphase) werden an der Bildungseinrichtung die für die Umsetzung des IB-Diploma notwendigen fachinhaltlichen Rahmenpläne, die Unterrichtsstrukturen und die räumlich-technischen Voraussetzungen geschaffen. Im Anschluss an diese Phase, die durch die IBO begleitet wird, soll im April/Mai 2023 die Akkreditierung des Albert-Schweitzer-Gymnasiums bei der IBO erfolgen.  Damit können dann ab August 2023 im Rahmen des IB-Diploma sich die ersten Schüler*innen in diesem zusätzlichen Bildungsgang am Albert-Schweitzer-Gymnasium auf die Erlangung des internationalen Abiturs im Jahre 2025 vorbereiten. Gleichzeitig gehört dann das Albert-Schweitzer-Gymnasium zu den weltweit circa 5.000 Schulen, die dieses Programm für ihre Schüler*innen anbietet. In ganz Deutschland gibt es aktuell 79 Schulen mit diesem speziellen IB-Programm.

Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration hierzu: "Mit dem Inernational Baccalaureate wird das Angebot in unserer Bildungslandschaft weiter gestärkt. Es bietet damit nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal für das Albert-Schweitzer-Gymnasium, sondern an diesem internationalen Wirtschaftsstandort Wolfsburger*innen, aber auch "Ex- und Impatriats" von Unternehmen ein im Ausland anschlussfähiges Bildungsangebot."

Schulleiter Dr. Thomas Lohmann: "Hinter uns liegen seit November 2017 arbeitsreiche Jahre und vor uns werden noch arbeitsreiche Zeiten liegen. Ich freue mich auf 2023, denn zu diesem Zeitpunkt können sich – bei positivem Ausgang der Akkreditierung – die ersten Jugendlichen auf ihr IB in 2025 vorbereiten."

In der Akkreditierungsphase wird das Projekt, das im Rahmen des Projektes #WolfsburgDigital begonnen wurde, auch durch die Wolfsburg AG unterstützt. Ein großer Teil der Gebühren für die Akkreditierung kann damit bestritten werden und bringt das Projekt voran.

Damit die Schüler*innen in der Lage sind, den Unterricht und die Prüfungen im Rahmen des IB-Diploma in englischer Sprache zu verfolgen, findet am Albert-Schweitzer-Gymnasium seit Mitte der 2000er-Jahre ein Teil des Fachunterrichtes für interessierte Schüler*innen bereits in englischer Sprache statt. Aktuell können die Schüler*innen  von der Klassenstufe 5 bis 12 (Q1) am bilingualen Fachunterricht (zum Beispiel in Sport, Geschichte und Chemie) teilnehmen.

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