Neuigkeiten aus dem Bereich Bildung

Rund um das Thema Bildung

Pressemitteilung vom 15.09.2020

Medienentwicklungsplan wird umgesetzt

Die Stadt Wolfsburg setzt ihren Medienentwicklungsplan 2020-2024 (MEP 3.0) – neben den adhoc-Maßnahmen bedingt durch die Covid-19-Pandemie – wie  beabsichtigt um. So sollen alle Schulen der Stadt Wolfsburg breitbandig an das Internet angeschlossen werden. Bisher wurde dies überwiegend über lokale DSL-Anschlüsse gelöst. Nachdem in den Sommerferien zentrale Komponenten der Schul-IT in ein Wolfsburger Rechenzentrum umgezogen sind, erfolgt nun eine sukzessive Standortvernetzung aller Wolfsburger Schulen. Dadurch erhalten die Schulen Zugriff auf eine gemeinsame Internetfestanbindung mit zunächst 10 GBit/s symmetrischer Bandbreite, die in der Laufzeit des MEP 3.0 bis auf 30 GBit/s ansteigt. 

Als erste Schule ist seit Kurzem die Leonardo da Vinci Gesamtschule an das Rechenzentrum angebunden und verfügt nun über eine Breitbandanbindung nach den Anforderungen der Förderrichtlinie zum DigitalPakt Schulen. Diese sieht eine symmetrische Bandbreite von mindestens 1 Mbit/s je Person in Schule vor. 

Schuldezernentin Iris Bothe dazu: "Die Leonardo da Vinci Gesamtschule bildet den Start. Weitere Schulen folgen bis zum Jahresende und – abhängig vom Ausbau des Glasfasernetzes im Wolfsburger Stadtgebiet – in den folgenden zwei Jahren."


Pressemitteilung vom 11.09.2020

Wolfsburg nutzt das Sofortausstattungsprogramm vollumfänglich 

Bund unterstützt digitales Lernen und Unterrichten

Mit einem "Sofortausstattungsprogramm" in Höhe von 500 Millionen Euro unterstützt der Bund Schulen beim digital gestützten Lernen und Unterrichten. Rund 800.000 Euro davon fließen nach Wolfsburg, geregelt wird dies über eine Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule. Mit Bekanntwerden des Sofortausstattungsprogramms hat der Geschäftsbereich Schule sofort mit Hochdruck daran gearbeitet, die Mittel für seine Schulen verfügbar zu machen und entsprechende Mittel bei der Landesschulbehörde  beantragt. Stadträtin Iris Bothe begrüßt die gute Zusammenarbeit mit dem Land, das jetzt die Gelder bewilligt hat. Die Mittel verwendet der Schulträger überwiegend für die Beschaffung von schulgebundenen Tablets, die die Schulen denjenigen Kindern und Jugendlichen unentgeltlich zur Ausleihe zur Verfügung stellen können, die in ihrer häuslichen Situation nicht auf bestehende technische Geräte zugreifen können. 330 Geräte sind bereits geliefert, weitere sind im Zulauf.

Des Weiteren hat das Land Mittel für bereits umgesetzte Dienste wie die Videokonferenzlösung BigBlueButton sowie durchgeführte Schulungen von Lehrkräften und mehrsprachige Anleitungen für das Nutzen der Dienste sowie den Umgang mit den Leihgeräten bewilligt.

Die Abwicklung des Sofortausstattungsprogramms konnte dank der guten Zusammenarbeit der einzelnen Mitwirkenden in der Verwaltung wie bei den Lieferanten deutlich vor der Antragsfrist zum 31.08.2020 in die Wege geleitet werden. Bis zum Jahresende kann der Schulträger nun die Auszahlung der bewilligten Zuwendungen gegen Vorlage der Verwendungsnachweise abfordern.

Bildungsdezernentin Iris Bothe dazu: "Ich bin froh, dass uns dieser Kraftakt gelungen ist. Wolfsburg bietet als Schulträger für seine Kinder und Jugendlichen auf unserer Plattform wobila gute Bedingungen für digitale Formate und arbeitet mit Hochdruck daran, diese allen über die Tablets zugänglich zu machen."


Pressemitteilung vom 07.09.2020

Digitalisierung und Brandschutz an der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule 

Stadt stellt Baumaßnahmen vor

In den Sommerferien 2020 wurden an der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule zahlreiche Baumaßnahmen rund um den Brandschutz und die Digitalisierung der Schulgebäude gestartet.

Im Gebäude E der Schule, das 1970 in Betrieb genommen wurde, werden 53 neue Brandschutztüren eingebaut sowie rund 1300 m² Trockenbauwandflächen und 1600 m² Deckenflächen erneuert. Daneben wird durch außenliegende Treppen ein zweiter Fluchtweg eingerichtet. Im Innenbereich wurde eine Asbestsanierung durchgeführt und Leitungen erneuert. Zudem wird eine flächendeckende Brandmeldeanlage und Sicherheitsbeleuchtung installiert und eine neue, den Brandschutzvorgaben entsprechende Elektroverkabelung verlegt. Die Kosten für die Brandschutzmaßnahmen belaufen sich auf insgesamt 2.310.000 Euro. Vollständig abgeschlossen werden die Maßnahmen im Gebäudeinneren Anfang 2021 sein. Eine teilweise Nutzung des Gebäudes E ist aber schon nach den Herbstferien möglich.

Die Maßnahmen im Rahmen des DigitalPakts der Bundesregierung ermöglichen einen zeitgemäßen Unterricht inklusive Nutzung digitaler Endgeräte. Dafür bedarf es einer umfassenden LAN-Infrastruktur für den Anschluss von PCs, Laptops, digitaler Anzeigegeräten wie Smart Boards und Beamer sowie einer flächendeckenden Versorgung mit W-LAN in den Schulgebäuden. Insgesamt werden dafür rund 22.500 m LAN-Datenleitungen verlegt. Dazu werden neue Accesspoints und digitale Endgeräte angeschafft. Die parallele Umsetzung zur Brandschutzsanierung nutzt hier einige Synergieeffekte: Das Öffnen und Schließen von Wänden sowie Umzugs- und Malerarbeiten müssen so nur einmal durchgeführt werden und sparen auf diese Weise Kosten und Zeit. So muss der Schulbetrieb nur begrenzt eingeschränkt werden. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahmen und Anschaffungen im Digitalbereich belaufen sich auf 668.300 Euro.


Pressemitteilung vom 31.08.2020

Arbeiten für den Ergänzungsbau der DRK Kita Ehmen starten

In der vergangenen Woche haben die Arbeiten für den Ergänzungsbau der DRK Kita Ehmen begonnen. Nach Herstellung der Zufahrt zum Baugelände wurde das Busch- und Strauchwerk gerodet, ab heute wird der Wall abgetragen. Nach den Erdarbeiten soll die Bodenplatte bis Ende September betoniert sein. Die Fertigstellung des Rohbaus soll im Januar 2021 abgeschlossen sein.

Der Ergänzungsbau soll zunächst parallel zum bestehenden Bau betrieben werden. Damit erhält Ehmen eine Ausweitung der Betreuungskapazitäten, sodass die notwendige langfristige Betreuungsstruktur hergestellt wird, jedoch auch den zu erwartenden Betreuungsspitzen durch den Parallelbetrieb gerecht wird. Nach Rückbau des Altbestandes erfolgt eine Anpassung an den langfristigen Bedarf. Die Grundsteinlegung für den sechsgruppigen Bau wird voraussichtlich im Oktober stattfinden.


Pressemitteilung vom 17.08.2020

Lesung zum Weltalphabetisierungstag im Bildungshaus

Die „Stillen Hunde“ tragen „Faust – Der Tragödie erster Teil“ in einfacher Sprache vor

Faust gilt als Johann Wolfgang Goethes bedeutendstes Werk. Doch lässt sich der Weltklassiker auch in Einfache Sprache übersetzen? Stefan Dehler und Christoph Huber treten den Beweis an und erzählen gemeinsam als die "Stillen Hunde" in 50 Minuten so, dass jede*r die Tragödie versteht. Die Lesung findet zum Weltalphabetisierungstag am Dienstag, 8. September, um 19 Uhr in der Volkshochschule Wolfsburg statt.

Heinrich Faust ist Wissenschaftler und ein guter Mann. Obwohl er sehr viel weiß, kann er sein Leben nicht genießen. Der Teufel Mephisto wettet mit Gott, dass er den braven Faust dazu bringen kann, Böses zu tun. Ob er das schaffen wird?

Die Lesung wird gefördert durch die Büchereizentrale Niedersachsen (sowie die VGH Stiftung und die VHS Osnabrück) im Rahmen der Kampagne "Gönn dir Buchstaben" und findet in Kooperation zwischen der Volkshochschule und der Stadtbibliothek im Bildungshaus Wolfsburg statt.

Veranstaltungsort ist die Rotunde der Volkshochschule Wolfsburg im Hugo-Junkers-Weg 5. Der Eintritt beträgt 5 Euro pro Person. Um Anmeldung in der Volkshochschule Wolfsburg wird gebeten, telefonisch unter (05361) 893 90-40 oder per E-Mail an info@vhs-wolfsburg.de. Aufgrund der aktuellen Hygienebedingungen steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Wer in Begleitung kommen möchte, gibt dies daher bitte schon bei der Anmeldung mit an.


Pressemitteilung vom 29.07.2020

Projekt Youths News auf 2021 verschoben

Stadtweites Magazin von und für Jugendliche soll entstehen

Das Projekt "Youths News" möchte mit einem stadtweiten Magazin von und für Jugendliche der Wolfsburger Jugend eine Stimme geben. Ursprünglich sollte die Aktion bereits im März 2020 gestartet sein. Aufgrund der Corona-Pandemie musste sie jedoch kurzfristig auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Inzwischen steht fest: Das gemeinsame Projekt der Stadtbibliothek im Bildungshaus, der WMG Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH, der Kreativwerkstätten im M2K, der DIGES Wolfsburg e.V. sowie des Instituts für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation kann im Frühjahr 2021 nachgeholt werden.

Die genauen Terminangaben und neue Anmeldefristen werden rechtzeitig Anfang 2021 bekannt gegeben. Das Projekt richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren. Die bisher erfolgten Anmeldungen bleiben gültig, können jedoch von den Jugendlichen auch unverbindlich zurückgezogen werden.

Den Jugendlichen, die eine eigene Redaktion für Wolfsburgs erstes Jugendmagazin gründen dürfen, stehen alle Möglichkeiten offen: Ein klassisch gedrucktes oder ein digitales Magazin? Ein Blog, ein Podcast, Youtube-Videos oder doch eine Instagram-Fotoserie? Das Projekt wird gefördert durch den Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) im Rahmen des Leseförderprojekts "Total Digital! Lesen und erzählen mit digitalen Medien" sowie durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen von "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung."


Pressemitteilung vom 24.07.2020

Wolfsburg bekommt neue Hochschule "42Wolfsburg"

Die Stadt Wolfsburg wird im kommenden Jahr eine neue Hochschule erhalten. Nach dem Konzept der École42 in Paris, einer innovativen Programmier- und Softwareschule, hat Volkswagen heute verkündet, dass die "42Wolfsburg" Anfang 2021 mit dem Schulbetrieb starten soll. Standort der neuen Hochschule wird die Markthalle sein.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs zeigt sich äußerst erfreut: "Die Entscheidung von Volkswagen, diese innovative Schulform bei uns in Wolfsburg anzusiedeln, begrüße ich sehr. Unsere Stadt erfährt dadurch eine deutliche Stärkung der Bildungslandschaft und setzt einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur digitalen Stadt. Die Smart City Wolfsburg wird durch die Hochschule mit ihren Studierenden deutlich bereichert." Gestartet wird laut Volkswagen mit 150 Studierenden, 450 sollen im Laufe 2021 folgen. Geschäftsführer wird Max Senges, welcher u. a. zehn Jahre bei Google beschäftig war und Erfahrungen aus dem Silicon Valley mitbringt. Die Auswahlphase ist für November 2020 vorgesehen. Auch Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann, der die Stadt Wolfsburg in der Mitgliederversammlung und im Vorstand des Vereins der Hochschule vertreten wird, ist hochzufrieden: "Die Hochschule ist ein weiterer wichtiger Baustein für die künftige Stadtentwicklung am Nordkopf. Mit der ‚42Wolfsburg‘ wird unser CoWorking Space Schiller 40 ideal ergänzt. Es ist unser Ziel, eine enge Kooperation zwischen beiden Einrichtungen einzugehen. Die ‚Markthalle – Raum für digitale Ideen‘ wird damit das digitale Zentrum Wolfsburgs." Große Teile des Ursprungskonzeptes der "Markthalle – Raum für digitale Ideen" werden damit umgesetzt. Neben dem Co Working Space Schiller 40 sind bereits das VR/AR-Studio und das Broadcast-Studio in Betrieb.


Pressemitteilung vom 21.07.2020

Mit "wobila" in die Niedersächsische Bildungscloud 

Portal der Wolfsburger Bildungslandschaft ermöglicht Zugang - Erste Schulen nutzen die Lösung bereits

Das Wolfsburger Bildungsportal "wobila" verfügt seit neuestem über eine Schnittstelle zur Niedersächsischen Bildungscloud. Das zentrale Identitätsmanagement für das Portal wurde entsprechend weiter entwickelt und die Lösung kurz vor den Ferien fertiggestellt. Damit können sowohl die Lehrkräfte als auch die Schüler*innen der Wolfsburger Schulen mit ihren wobila-Zugängen auf die Plattform des Landes zugreifen.

Voraussetzung ist der Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrages mit dem Land. Die Friedrich-von-Schiller-Förderschule, die Grundschule Fallersleben sowie die Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule haben davon bereits Gebrauch gemacht und den Vertrag unterschrieben. Diese Schulen können nun neben den Diensten von wobila auch die Niedersächsische Bildungscloud für das digital gestützte Lernen und Unterrichten nutzen. Die Lernplattform "itslearning" auf wobila trifft längst bei Lehrenden und Schüler*innen auf große Resonanz.

Mit der sukzessiven Erweiterung der itslearning-Bibliothek durch Lehrmaterialien außerschulischer Bildungspartner*innen, wie beispielsweise der Autostadt, dem phaeno oder der Stadtbibliothek, werden sich Unterrichtsinhalte an den Wolfsburger Schulen noch interessanter, nachvollziehbarer und lebensnäher gestalten lassen.


Pressemitteilung vom 13.07.2020

Bau- und Modernisierungsarbeiten in Schulen und Kindertagesstätten

Stadt nutzt sechs Wochen Sommerferien für umfangreiche Maßnahmen

Wenn am kommenden Donnerstag die Sommerferien starten, wird es in den Wolfsburger Schulgebäuden keinesfalls ruhig werden. Die Stadt nutzt die unterrichtsfreie Zeit für zahlreiche Renovierungs- und Baumaßnahmen. Auch in vielen Kindertagesstätten sind Arbeiten geplant – insgesamt 40 Schul- und Kitagebäude stehen auf der To-Do-Liste.
 
Grundschulen
In der Grundschule Fallersleben – Standort Glockenberg und der Primarstufe der Leonardo-da-Vinci-Schule in der Örtzestraße wird der bauliche Brandschutz in jeweils drei Trakten hergestellt. Dafür werden Raumverbünde durch Einrichtung von Zwischentüren erstellt, der Zugang zu drei Fluchttreppen vorbereitet, die Fluchttreppen angebaut sowie Brandabschnitte eingeteilt. Diese Maßnahmen werden in den Sommerferien 2020 jedoch nicht abgeschlossen, sondern in den jeweils kommenden Ferien bis 2021 fortgeführt.

In der Grundschule am Drömling – Standort Moorkämpe wird im ersten Bauabschnitt der zweite Flucht- und Rettungsweg für den Verwaltungstrakt fertiggestellt. Der zweite Bauabschnitt beinhaltet dann die Erstellung von Raumverbünden durch Einrichtung von Zwischentüren, Dach-und Fassadenarbeiten und die Sanierung der Lehrertoiletten. Auch hier wird in den kommenden Ferien weitergebaut.

Der erste Bauabschnitt an der Grundschule Wohltberg, der beide Trakte im Westflügel, einen Trakt im Ostflügel und den nördlichen Flur umfasst, wird fertiggestellt. Hier werden bzw. wurden ein außen liegender Sonnenschutz angebracht, das Dach und die Fassaden saniert, der Brandschutz ausgebaut (Schaffung eines zweiten Fluchtwegs, Ertüchtigung bzw. Austausch von Türen und Deckenverkleidungen), Malerarbeiten an Wänden und Heizungen durchgeführt, Fußböden renoviert sowie Elektro- und Datenverkabelung zur Internetnutzung installiert. Im zweiten Bauabschnitt werden diese Maßnahmen auch in einem weiteren Trakt im Ostflügel durchgeführt werden. Dafür müssen teilweise Unterrichtsräume, Mensa, Schulleitung, Sekretariat und Lehrerzimmer temporär umziehen.
Am Standort Detmerode der Bunten Grundschule wird die traktweise Sanierung weitergeführt: Zurzeit werden dort im zweiten Bauabschnitt Schadstoffe entfernt und die Fassaden mit neuen Fenstern erneuert. Zwei Klassenräume und der ehemalige Schulkindergarten werden kernsaniert. Danach startet der dritte Bauabschnitt.
Für den Standort Westhagen läuft gerade der Planungsprozess für die Neugestaltung des Schulhofes. Hier sollen die Spielfläche vergrößert und neue Spielgeräte aufgestellt werden. Auch an der Grundschule Hellwinkel – Standort Hehlingen beginnt die Umgestaltung der Außenfläche und neue Spielgeräte werden aufgestellt. Für den geplanten Erweiterungsbau der Grundschule Sülfeld müssen Spielgeräte vom derzeitigen Standplatz der Baufläche umgesetzt werden. Zudem wird das gepachtete Areal der Kirche zur Schulhoferweiterung aufgearbeitet und zugänglich gemacht.

An der Grundschule Schunterwiese – Standort Hattorf, der Grundschule Eichendorff, der Grundschule Laagberg, der Grundschule am Drömling – Standort Altstadt werden kleinere Maler- und Renovierungsarbeiten in diversen Unterrichtsräumen sowie Treppenhäusern durchgeführt.
Umzüge und Umstrukturierungen werden in der Grundschule Friedrich-von-Schiller, der Hellwinkelschule und der Käferschule durchgeführt.

 
Schulzentren
Am Schulzentrum Fallersleben wird der Ausbau der Außenanlagen vorangetrieben, am Schulzentrum Westhagen neue Sitzgelegenheiten in den Fluren eingebaut. Ein weiterer Raum für die Förderschule wird für den Unterricht im kommenden Schuljahr am Schulzentrum Vorsfelde durch die Wolfsburger Schulmodernisierungsgesellschaft hergerichtet.
 
Gesamtschulen
Insgesamt zwölf Klassenräume für die neuen 5. und 8. Jahrgänge sowie ein Tischtennisraum werden an der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule frisch gestrichen und die Böden versiegelt. Drei Nottreppenhäuser bekommen eine Einhausung und die Differenzierungsräume werden renoviert.
An der Leonardo-da-Vinci-Schule – Standort Kreuzheide werden zahlreiche bauliche Brandschutzmaßnahmen durchgeführt: In Haus D werden Zugangsmöglichkeiten zu einer Fluchttreppe über zwei Obergeschosse eingerichtet und eine Fluchttreppe angebaut. In Haus E werden ebenfalls zwei Fluchttreppen montiert. Um den Zugang dazu zu ermöglichen, werden Wanddurchbrüche vorgenommen. Dazu kommen Ausbildungen von Raumverbünden durch Herstellung von Zwischentüren, Ausbildungen von Brandabschnitten und Anpassung der Treppenräume an diese Abschnitte. Auch das W-LAN wird in Haus D und E eingerichtet, in Haus E wird zudem die Lüftungsanlage in Betrieb genommen und eine Brandmeldeanlage eingerichtet. Die Maßnahmen dauern bis zum Ende der Herbstferien an und werden halbgeschossweise durchgeführt, weshalb während der gesamten Zeit ein halbes Geschoss für den Unterricht zur Verfügung steht und die Unterrichtsfähigkeit erhalten bleibt.
 
Gymnasien
Durch den Einzug des Diakonie Kollegs in die Räumlichkeiten des Wolfsburg Kollegs werden hier mehrere Unterrichtsräume renoviert und ausgestattet und es kommt zu internen Umzügen. Das Theodor-Heuss-Gymnasium bekommt eine Außenstelle am Standort Wohltberg, wofür die Räumlichkeiten renoviert, eingerichtet und ausgestattet werden. Am Ratsgymnasium kommt es zu Bodenarbeiten im Außenbereich.
 
Berufsbildende Schulen
An der Carl-Hahn-Schule wird die Regenwasserleitung zwischen Haus A und Haus B abgedichtet. An der BBS 2 – Standort Dieselstraße wird die Weitsprung- und Kugelstoßanlage saniert, das abgesackte Pflaster auf dem Schulhof wird unterfüttert, der Gebäudeaufzug repariert und Malerarbeiten in einem Klassenraum durchgeführt. Am Standort Kleiststraße wird die Aufzugsanlage in Haus E erneuert. Die BBS Anne-Marie Tausch bekommt eine Brandmeldeanlage im "Turm".
 
Förderschule
In der Peter-Pan-Schule wird ein weiterer Unterrichtsraum eingerichtet und die Abschlussarbeiten des ersten Bauabschnitts im Außenbereich durchgeführt, die den Schulgarten und die Umwegung umfassen.
 
Kindertagesstätten
Die bisherige Ausgabeküche der DRK Kita Kunterbunt in Barnstorf wird mit Trockenbauverkleidung komplett erneuert. Die Einrichtung wurde bisher nur als Halbtagskindergarten genutzt und es wurde kein Mittagessen ausgegeben. Da die Kita nach einer Übergangszeit nun zum neuen Kindergartenjahr eine offizielle Dreivierteltagsgruppe haben soll, wird sie nur eine Betriebserlaubnis bekommen, wenn heutige Standards erfüllt sind.
Ende Juni wurde der Neubau für zwei Krippen-und fünf Kindergartengruppen an der St. Petrus Kita in Vorsfelde begonnen. Ebenfalls Ende Juni begann der Neubau für zwei Krippen- und drei Kindergartengruppen an der DRK Kita in Hattorf. Einen Neubau für drei Krippen- und drei Kindergartengruppen bekommt die DRK Kita in Ehmen. Der Bau beginnt im August.

Durch Umbauten im Bestand der St. Bernward Kita in Alt-Wolfsburg wird der Zuschnitt so geänderten, dass in den Räumen einer bisherigen Krippengruppe nun eine ganze Kindergartengruppe betreut werden kann.

An der DRK Kindertagesstätte Westhagen werden die Erweiterung von Küche, Personal- und Nebenräumen, der Umbau des leerstehenden Gruppenraums zur Krippe sowie die parallel laufende Bestandssanierung weitergeführt.

An der St. Annen-Kita sind notwendige Arbeiten für Sockel- und Fassadensanierung begonnen worden, um das Gebäude vor Feuchtigkeit zu schützen. In den Ferien werden zudem die Kellerbereiche abgedichtet. Durch geringe Umbauten im Bestand und Möblierungsanpassungen wird in der Kita der Kreuzkirche anstelle einer Krippengruppe künftig eine Kindergartengruppe betreut. Nachdem der Ergänzungsbau der DRK Kita im Sandkamp inzwischen im Betrieb ist, werden aktuell Anpassungsmaßnahmen im Bestand durchgeführt. In der städtischen Kindertagesstätte in der City wird der Fußboden nach einem Wasserschaden saniert. An der AWO Kita Wendschott wird ein Aufenthaltsraum zu einem Gruppenraum umgebaut.


Pressemitteilung vom 13.07.2020

Volkshochschul-Kurse im eigenen Wohnzimmer

TV38 zeigt Beiträge der VHS Wolfsburg

Viele Zugänge, ganzheitliche Ansätze zu Bildung und immer wieder neue Ideen: Dafür steht die Volkshochschule im Bildungshaus Wolfsburg auch in der und trotz der Pandemie. Um neue Wege zur Bildungsvermittlung zu gehen, haben sich die VHS-Leiterinnen Silja Kirsch-Bronzlik und Susann Köhler mit Christian Raupach, Geschäftsführer von TV38, zusammengetan: Fortan wird monatlich ein Beitrag der VHS in dem regionalen Bürgerfernsehsender gezeigt.

Da der Präsenzunterricht in der VHS teils noch nicht wieder wie gewohnt stattfinden kann, wurde er in den vergangenen Wochen vorwiegend in Online-Angebote umgewandelt. Durch die Kooperation mit TV38 sollen jetzt beispielsweise auch ältere Menschen im ländlichen Raum die Angebote der VHS miterleben können. "Ich begrüße es sehr, dass auf diesem Wege auch Menschen ohne entsprechende digitale Infrastruktur oder stabile Internetverbindung die Möglichkeit haben, an Bildung teilzunehmen", sagt Bildungsdezernentin Iris Bothe. Dr. Birgit Rabofski, Leiterin des Bildungshauses, fügt an: "Wir sind auf diesem Wege auch präsent für diejenigen, die aufgrund des Ansteckungsrisikos eher zurückhaltend gegenüber Präsenzveranstaltungen im Bildungshaus sind."

"Wir spielen einmal im Monat Sonntagabends zwischen 18.00 und 20:00 Uhr zur Kernsendezeit Beiträge der VHS ein. So kann man sich ganz bequem vom Sofa aus von den Themen der VHS inspirieren lassen", so Kirsch-Bronzlik. Der erste Ausstrahlungstermin ist am 19. Juli ab 19:00 Uhr. Die Lehrende Barbara Bartels wird alle Zuschauer*innen kulinarisch mit auf Reisen nehmen und bereitet ein schnelles 4-Gänge-Sommermenü zu; die Rezepte sind zudem auf der Internetseite der VHS abrufbar.

Christian Raupach erklärt: "Als Bürgerfernsehsender verfolgen wir einen gemeinnützigen Auftrag. Dazu gehört auch, mit Bildungseinrichtungen in unserer Region zu kooperieren, um fernsehvermittelte Bildung zu ermöglichen. Corona hat gezeigt, wie wichtig das ist, und dass eine ausschließliche Ansprache über das Internet längst nicht alle Menschen erreicht. Wir freuen uns, der VHS Wolfsburg die Möglichkeit zu geben, ihre Angebote bei uns auch im klassischen Kabelfernsehen zu verbreiten!"
Nach dem kulinarischen Auftakt im Juli können die Zuschauer*innen im August eine professionell angeleitete Yoga-Einheit mit Entspannungstechniken genießen. Im Herbst geht es spannend weiter mit kultureller und politischer Bildung. Die einzelnen Sendetermine finden sich auf www.vhs-wolfsburg.de.


Pressemitteilung vom 08.07.2020

Neubau der DRK Kita Hattorf entsteht

Bauarbeiten sind Anfang Juli gestartet

In der ersten Juliwoche sind die Bauarbeiten für den Neubau der DRK Kita Hattorf gestartet. Auf dem knapp 4.200 qm großen Gelände entsteht das über 1.250 qm große Gebäude, welches in einem Wettbewerbsverfahren ausgewählt wurde.

Zuerst erfolgen die Baufeldfreimachung, Geländemodulationen sowie die Einrichtung der Baustelle. Noch im August soll die Bodenplatte gegossen werden. Nach dem aktuellen Bauzeitenplan kann die Einrichtung mit drei Kindergartengruppen und zwei Krippengruppen im Frühjahr 2022 bezogen werden.

Stadträtin Iris Bothe erklärt: "Ich freue mich, dass nun endlich auch die Ergebnisse der vielen intensiven Planungen sichtbar werden. Mit dem Bau dieser Einrichtung gehen wir einen wichtigen Schritt, um im Süden unserer Stadt eine hohe Versorgungsquote im Bereich der Kindertagesbetreuung auch bei steigenden Einwohnerzahlen sicherzustellen. Anlässlich der prognostizierten Einwohnerentwicklung in den südlichen Ortsteilen sind derzeit weitere Bausteine zur Erreichung dieses Ziels in Prüfung."


Pressemitteilung vom 07.07.2020

Walk & Talk rund um den Schillerteich

Austauschtreffen für Wolfsburger Vorlesepat*innen

Es geht wieder los: Ab Juli starten neue Angebote für die Wolfsburger Vorlesepat*innen an der Volkshochschule im Bildungshaus Wolfsburg. Besondere Zeiten erfordern es, (buchstäblich) neue Wege zu gehen: Am 21. Juli und am 18. August, jeweils von 10.00 bis 11.30 Uhr, startet erstmals "Walk & Talk – Lesepaten und Lesepatinnen tauschen sich aus".

Die Treffen finden als Rundgang um den Schillerteich in Kleingruppen statt. Mit dem Angebot haben alle Ehrenamtlichen, die regelmäßige Vorleseangebote in den Wolfsburger Kindertageseinrichtungen durchführen, die Gelegenheit, sich rund um das Vorlesen und die aktuelle Situation in der Kita auszutauschen.
"Für unsere Ehrenamtlichen ist dieses Format genau das Richtige, um wieder in Kontakt zu kommen und sich über neue Wege auszutauschen, um mit den Kitas und den Kindern im Gespräch zu bleiben", erklärt Manfred Hüller, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Wolfsburg. Lieselotte Fieting, Koordinatorin der Vorlesepat*innen der Bürgerstiftung Wolfsburg, fügt an: "Ich freue mich auf ein Wiedersehen und den Erfahrungsaustausch mit den Vorlesepat*innen, die auch in dieser besonderen Zeit über ihren Kontakt zu den Einrichtung berichten."

Unter info@vhs-wolfsburg.de können sich Vorlesepat*innen sowie Interessierte mit der Kursnummer 201500537 für den 21. Juli und mit der Kursnummer 202500537 für den 18. August zum Austauschtreffen anmelden.


Pressemitteilung vom 06.07.2020

Mehr als 1.000 Lunchboxen ausgeliefert

Wollino Wolfsburger Schulverpflegungs GmbH versorgte Schüler*innen während Corona-Zeit

Über 1.000 Lunchboxen wurden ausgeliefert – so lautet die Bilanz seit dem Start des Projektes ‚Versorgung mit Wollino-Lunchboxen‘ der Stadt Wolfsburg. Gemeinsam mit der Wollino Wolfsburger Schulverpflegungs GmbH wurde das Projekt seit dem 25.05.2020 umgesetzt. Es richtete sich an alle Kinder, die aktuell nicht in der Schule verpflegt werden, und wurde sehr gut von den Familien in Wolfsburg angenommen.

"Das Ziel war, den Schüler*innen auch zuhause so schnell und einfach wie möglich ein Verpflegungsangebot zu bieten, um die Familien in der Zeit des Lockdowns zu unterstützen", so Stadträtin Iris Bothe. Diese neue Form der Verpflegung hat alle Beteiligten zu Beginn vor neue Herausforderungen gestellt. Es ist jedoch gelungen, unter den gegebenen Umständen schnellstmöglich eine Verpflegung sicherzustellen und dabei alle bisherigen Anforderungen an die gewohnte Verpflegung im Rahmen des Verpflegungskonzeptes der Stadt Wolfsburg einzuhalten. Neben den Herausforderungen der Herstellung und Lieferung unter den besonderen

Hygieneauflagen im Rahmen der Corona-Pandemie und den nicht gesicherten Lieferketten war das Ziel, eine schnelles und möglichst unbürokratische administratives Verfahren zu entwickeln.


Pressemitteilung vom 25.06.2020

Unterstützung beim Homelearning

Stadt Wolfsburg schnürt breites Maßnahmenpaket

Die Corona-Krise war und ist für Kinder und Jugendliche, ihre Eltern, Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte eine große Herausforderung. Nachdem in allen Schulen seit März nur eine Notbetreuung angeboten werden konnte, wird bis zu den Sommerferien und eventuell darüber hinaus ein Wechsel zwischen Homelearning und Unterricht für alle Schüler*innen und ihre Erziehungsberechtigten den Alltag prägen. Um allen Schüler*innen eine Teilhabe an Bildung zu ermöglichen, sind Unterstützungsangebote für die Schüler*innen entlang der Bildungsbiografie geboten sowie Angebote, die die Familien entlasten.
Häufig sind die Möglichkeiten der familiären Unterstützung eingeschränkt. Nicht alle Eltern beherrschen die deutsche Sprache ausreichend und sind vertraut mit den geforderten Bildungsinhalten. Mit zunehmendem Abstand zur Schule wächst beim Lernen aber auch der Abstand zu den Mitschüler*innen, die für das Lernen so notwendig sind. Es besteht die begründete Sorge, dass sich die Krise besonders auf Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Lebensverhältnissen auswirkt und diese im Homelearning jetzt noch größere Bildungsnachteile erfahren.

Mit dem Ziel, allen Beteiligten Unterstützung beim Homelearning anzubieten und keine zusätzlichen Benachteiligungen für Kinder und Jugendliche entstehen zu lassen, hat die Stadt Wolfsburg bereichsübergreifend eine breites Maßnahmenpaket zusammengestellt. "Ich möchte mich ganz herzlich bedanken, bei den Bildungsakteur*innen, die in der bereichsübergreifenden Arbeitsgruppe so engagiert und in gemeinsamer Verantwortung die Projekte auf den Weg gebracht haben, die auch langfristig wirken", so Petra Ringmann, Leiterin des Bildungsbüros.

Schüler*innen, die nicht genug Ruhe und kein geeignetes Zimmer zu Hause haben, können einen Arbeitsplatz in einem Jugendzentrum nutzen. Hier befinden sich digitale Geräte und Arbeitsplätze, an denen alleine oder in Gruppen gearbeitet werden kann. Schüler*innen mit einer Beeinträchtigung, für die bereits eine Schulbegleitung beantragt wurde, kann diese auch zu Hause gewährleistet werden. So kann die Teilhabe an Bildung auch im Homelearning gewährleistet werden. Ein Mittagessen, das zurzeit nicht in der Schule stattfindet, kann in einer Box, die Lebensmittel für eine Woche enthält, bereitgestellt werden.
Eine passende Lernförderung durch gezielte Unterstützung bei den Aufgaben, Lese- und Sprachförderung durch pädagogische Fachkräfte wird bereitgestellt und für Familien, die BuT-Leistungen erhalten, eine Beratung für die Antragsstellung. Das Konzept der Lernförderung wird in enger Zusammenarbeit mit den Schulen weiter entwickelt und auch über den Sommer hinaus weiter geführt und umgesetzt.

"In kurzer Zeit haben das Bildungsbüro als koordinierende Stabsstelle, die Geschäftsbereiche Schule, Jugend, Soziales, die VHS und der Verein TABULA ein umfängliches Angebot für die Wolfsburger Familien zusammengestellt, mit dem die Schüler*innen und ihre Familien bestmöglich unterstützt werden können", betont Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration. Informationen zu den einzelnen Angeboten und die Ansprechpartner in den Bereichen können Interessierte im Bildungsbüro der Stadt Wolfsburg erhalten. Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten sind online unter wolfsburg.de/bildungsbuero zu finden.


Pressemitteilung vom 19.06.2020

Co-Working-Space für Schüler*innen in Wolfsburger Jugendeinrichtungen 

Bildungspartner wollen Familien und Schüler*innen Unterstützung bieten

Wolfsburger Schüler*innen können einige Jugendeinrichtungen ab sofort auch als Co-Working-Space nutzen. In ihrem momentanen Alltag müssen Lehrkräfte und Schüler*innen den Spagat zwischen Präsenzunterricht und Homeschooling schaffen. Für Schüler*innen wie Eltern bedeutet dies ein hohes Maß an Anpassungsleistung. Die Möglichkeit, in den Jugendeinrichtungen die zahlreichen Aufgaben zu erledigen, kann hierbei helfen – denn nicht jede*r Schüler*in verfügt über einen gut ausgestatteten Arbeitsplatz zuhause mit einem PC bzw. Laptop und einem Internet-Anschluss.

"Gerade jetzt vor den Ferien häufen sich die Aufgaben, um eine adäquate Ganzjahresnote zu ermöglichen. Mit dem Co-Working-Space für Schüler*innen in den Wolfsburger Jugendeinrichtungen und weiteren außerschulischen Bildungspartnern wie dem VfL Wolfsburg und dem Stadtjugendring können wir in den Familien für Entlastung sorgen und den Schüler*innen die Möglichkeit geben, ihre Aufgaben für die Schule zu erledigen", berichtet Petra Ringmann, Leiterin des Bildungsbüros. "In dieser schweren Zeit wird wieder deutlich, wie gut in Wolfsburg die Netzwerke funktionieren und sich die verschiedenen Bildungspartner zur Verfügung stellen, um den Schulen, aber vor allem den Familien und Schüler*innen eine Unterstützung zu bieten."

Folgende Jugendeinrichtungen bieten Co-Working-Arbeitsplätze an: Das Jugendhaus ASS in Vorsfelde, das Bürgerzentrum Reislingen, das Freizeitheim Detmerode, das Freizeit- und Bildungszentrum (FBZ) Westhagen, das Jugendhaus X-trem am Laagberg, das Mehrgenerationenhaus am Hansaplatz und das Jugendzentrum Forsthaus in Fallersleben.

Das Angebot richtet sich an Schüler*innen der weiterführenden Schulen (ab 5. Klasse). Die Co-Working-Arbeitsplätze können jeweils für 2,5 Stunden online über www.wolfsburger-helfen.de gebucht werden. Es stehen an allen Tagen ausreichend Plätze in den Slots von 9:00 bis 11:30 und von 12:00 bis 14:30 zu Verfügung.
Jede der Einrichtungen verfügt über WLAN, sodass die Schüler*innen auf die Plattform ITsLearning und Big-Blue-Button zugreifen können. Sollten die Schüler*innen kein eigenes mobiles Endgeräte zur Verfügung haben, sind in den Einrichtungen geringe Mengen vorhanden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, über die jeweilige Schule ein Leihgerät zu erhalten. Neben Einzelarbeitsplätzen bieten einige Einrichtungen auch Gruppenarbeitsplätze an, sodass sich Lerngruppen mit maximal vier Personen treffen können.

Das Co-Working für Schüler*innen ist ein freiwilliges Lernangebot und stellt kein Unterrichtsangebot dar. In den verschiedenen Einrichtungen sind (sozial-)pädagogische Fachkräfte vor Ort und können unterstützend tätig sein. Gunnar Czimczik, Stadtjugendpfleger und Abteilungsleiter der Jugendförderung der Stadt Wolfsburg erklärt: "Junge Menschen werden in dieser Zeit oftmals auf das Dasein als Schüler*innen reduziert und nicht als junge Menschen mit der Ganzheit ihrer aktuellen Bedürfnisse betrachtet. Für junge Menschen gehören die Möglichkeit für Bewegung, Spiel und Kontakt mit ihren Freund*innen genauso wie die Schulbildung zu ihrer persönlichen Entwicklung. Die (sozial-)pädagogischen Fachkräfte stehen auch bei Problemlagen außerhalb der Schule zur Verfügung und helfen gerne weiter."


Pressemitteilung vom 16.06.2020

Stadt legt Schulprognostik vor

Die Stadt Wolfsburg wird im Rahmen einer Ausschusssitzung am 17.06.2020 eine aktualisierte Schulprognostik für die Stadt Wolfsburg vorstellen. Die abschließende politische Beratung wird im Rahmen der folgenden Sitzung am 08.07.2020 stattfinden. Die Schulprognostik dient der Prognose künftiger Schüler*innenzahlen und bildet damit eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die kommunale Schulentwicklungsplanung. Entsprechend bedarf es eines geeigneten Instruments für solche langfristigen Vorhersagen.

"Das Verfahren der Wolfsburger Schulprognostik wurde zusammen mit dem Institut für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund entwickelt und basiert im Wesentlichen auf Daten der Bevölkerungsvorausrechnung. Diese wiederum werden im Referat strategische Planung, Stadtentwicklung, Statistik der Stadt Wolfsburg erstellt.” berichtet Stadträtin Iris Bothe.

"Die ersten 5 Jahre einer Prognose gelten als Zeitraum mit einer guten Prognosezuverlässigkeit. Darüber hinaus sind Prognosen Vorausrechnungen auf Grundlage bisheriger Entwicklungen. Das heißt, dass je stabiler die bisherige Entwicklung in der Wolfsburger Schullandschaft, desto höher ist die Aussagegenauigkeit und Güte der berechneten Daten”, so Torsten Koch aus der Schulentwicklungsplanung der Stadt Wolfsburg. Gibt es starke Interventionen, wie z.B. die Zuwanderung Geflüchteter seit 2015 oder ein verändertes Schulanwahlverhalten, bedarf es einer regelmäßigen Überprüfung der getroffenen Annahmen. Stark beeinflusst ist das Prognoseergebnis zudem von der zu Grunde gelegten Bevölkerungsentwicklung. Dieser wiederum liegen unter anderem Annahmen über die Entwicklung von Baugebieten zugrunde. Die reale Entwicklung dieser Baugebiete kann anders verlaufen als in der Bevölkerungsprognose angenommen. Vor diesem Hintergrund werden Prognosen für 10 Jahre im Voraus erstellt, und die Bevölkerungsprognose als auch die Schülerzahlprognostik etwa alle 2 Jahre aktualisiert. Die aktuelle Schulprognostik weist einen Anstieg der Schülerzahlen im Grundschulbereich auf 1389 Schüler*innen im Schuljahr 2022/23 aus. 1314 dieser vorhergesagten Kinder sind laut Einwohnermeldedaten bereits geboren. Um die bedarfsgerechte Versorgung mit Schulraum zu sichern wurde und wird die Grundschulkapazität aufgrund der steigenden Kinderzahlen weiter ausgebaut. Trotz der ergriffenen Maßnahmen werden insbesondere im kommenden Jahr auch wieder Losverfahren an Grundschulen erwartet.

Im Bereich der weiterführenden Schulen reichen die vorhandenen Schulkapazitäten voraussichtlich bis zum Ende des Prognosezeitraums 2029/30 für die Schulformen Haupt-, Real-, Ober- und Gesamtschule aus, auch wenn es im Bereich der Realschulen zu einem vorübergehenden überschreiten der verfügbaren Schulkapazitäten kommen könnte. An der Oberschule Wolfsburg (Wolfsburger Oberschule) und an den Gesamt- und Hauptschulen stehen allerdings noch ausreichend freie Kapazitäten zur Verfügung Diese Entwicklung wird seitens des Schulträgers sorgsam beobachtet werden.

Handlungsbedarf – zum Schuljahr 2024/2025 - besteht für die Schulform Gymnasien. Derzeit stehen stadtweit an allen fünf öffentlichen Gymnasien 20 Schulzüge zur Verfügung. Ab dem genannten Schuljahr steigt der Bedarf auf 21 Züge und sukzessive auf bis zu 24 Züge im Schuljahr 2026/2027 an.


Pressemitteilung vom 03.06.2020

Schulverpflegung für Zuhause

Versorgung mit Wollino-Lunchboxen

Die Stadt Wolfsburg hat das Projekt ‚Versorgung mit Lunchboxen‘ ins Leben gerufen. Die Versorgung mit so genannten Wollino-Lunchboxen ist gemeinsam mit der Wollino Wolfsburger Schulverpflegungs GmbH organisiert und richtet sich an alle Kinder, die aktuell nicht in der Schule oder Kindertageseinrichtung verpflegt werden. Die Familien erhalten gängige und haltbare Zutaten, um sich daraus kochtechnisch einfache Mahlzeiten zubereiten zu können. Auch Lebensmittel für den Nachmittagssnack sind enthalten. Mit der Lunchbox erhalten die Familien dem Inhalt der Box entsprechende Ideen und Anregungen zur Verwendung der Lebensmittel.

Das zweite Sozialschutzpaket der Regierung sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler sowie Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen oder für die Kindertagespflege geleistet wird, auch bei Schließungen dieser Einrichtungen mit Mittagessen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets versorgt werden können. Die Wollino-Lunchbox kostet 4 Euro pro Verpflegungstag und wird bei einer vollen Woche (keine Feier- oder Ferientage) für fünf Verpflegungstage zusammengestellt. Kinder aus Familien mit Sozialleistungsbezug erhalten die Lunchbox kostenfrei. Hier werden die Leistungen, genau wie in der Mensaversorgung, direkt mit dem Sozialamt abgerechnet.

Die pandemiebedingte Schließung von Schulen und Kindertagesstätten hat zur Folge, dass die gemeinschaftliche Mittagsversorgung in den Einrichtungen entfiel. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche von Familien, die bisher das Mittagessen in den Schulen und Kitas kostenfrei bekommen haben. Dies betrifft Haushalte aus dem Leistungsbezug der Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II, Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung nach dem SGB XII, von Wohngeld oder Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.
Das Projekt soll darüber hinaus den lokalen Handel stützen, da die Lebensmittel aus dem Einzelhandel in Wolfsburg bezogen werden.

Was müssen die Eltern der Schulkinder tun, um an der Versorgung mit Lunchboxen teilzunehmen?
Die Versorgung mit Lunchtüten kann per Formular beantragt werden. Das entsprechende Formular ist in der Schule erhältlich. Es ist möglich, die Versorgung mit Lunchboxen bis zu den Sommerferien durchgehend oder für die einzelnen Wochen zu beantragen, falls die Kinder am Präsenzunterricht teilnehmen und ihr Mittagessen in der Schule erhalten sollen. Nach dem Eingang der Anmeldung erhalten die Eltern eine Anmeldebestätigung, die gleichzeitig als Abholschein dient. Der Abholschein wird für die Ausgabe der Lunchbox benötigt, deshalb werden die Eltern gebeten, diesen mitzubringen.

Die Eltern können seit dem 27.05.2020 die Lunchboxen für ihre Kinder jeden Mittwoch zwischen 10 Uhr und 12 Uhr am Haupteingang der Schule abholen. Der Prozess verläuft schnell und unbürokratisch, die Prozessschritte im Geschäftsbereich Schule und Wollino Schulverpflegungs GmbH sind gut aufeinander abgestimmt, so dass ab der Antragsstellung bis zur ersten Lieferung nur wenige Tage Bearbeitungszeit notwendig sind.
Bei Fragen zur Versorgung mit Lunchboxen können sich die Eltern an die Stadt Wolfsburg telefonisch unter 05361 28-2307 oder per E-Mail an schulverpflegung@stadt.wolfsburg.de wenden.

Was müssen die Eltern der KiTa-Kinder tun, um an der Mittagsverpflegung zu Hause teilzunehmen?
Die Essensversorgung in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege wird vom jeweiligen Träger unterschiedlich organisiert. Die Stadt Wolfsburg hat die Träger über die Versorgung den Wollino-Lunchboxen informiert. In den kommenden Tagen entscheiden sich die Kindertagesstätten, ob sie sich dem städtischen Konzept der Versorgung mit Lunchboxen anschließen wollen oder eine alternative Versorgung außerhalb der Einrichtung anbieten. Die Eltern werden gebeten, ihre Fragen an die Kita-Leitung zu richten.


Pressemitteilung vom 02.06.2020

Das Kind führen lassen

Auf einen Blick: Plakat erinnert an Trainieren des eigenen sprachförderlichen Verhaltens

Die Qualifikation der Kita-Fachkräfte im Bereich der alltagsintegrierten Sprachbildung und -förderung wird in Wolfsburg durch die Sprachbildungskoordination im Bildungshaus der Stadt Wolfsburg umgesetzt. Die aktuelle Lage erschwert derzeit auch die Umsetzung einiger Weiterbildungsangeboten in der Kita-Landschaft. Um Fachkräfte auch gerade jetzt an der Basis erreichen zu können, wurde eine Sammlung zum Trainieren der sprachförderlichen Fähigkeiten erstellt, die als DIN A3-Plakat fortan an den Türen und Wände der Einrichtungen die eigene Vorbildfunktion in Erinnerung ruft.

Insgesamt zehn Aspekte zur Stärkung der eigenen sprachförderlichen Haltung sind dort notiert und sollen jeweils für eine Woche in den Fokus der eigenen Arbeit rücken. Darunter sind Hinwiese wie "Das Kind führen lassen", "Auf Augenhöhe kommunizieren" oder "Anspornende und auffordernde Fragen stellen". Die Aspekte spiegeln die Grundhaltung aus den Qualifikationen durch das Heidelberger Interaktionstraining wieder und dienen als Unterstützung und Erinnerung für diesen Bildungsbereich. Ein im Plakat integrierter QR-Code führt zu einem Online-Kurs der VHS mit weiteren Materialien und Fachinput.

"Es ist uns ein wichtiges Anliegen und ein strategisches Ziel, die Qualifikationen der Kita-Fachkräfte im Bildungsbereich Sprache und Mehrsprachigkeit nachhaltig, trägerübergreifend und umfänglich für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen zu garantieren und zu erhalten", erklärt Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration. Dr. Birgit Rabofski, Leitung des Bildungshauses fügt an: "Dabei sind besonders jetzt die Motivation und das Durchhaltevermögen der Fachkräfte gefragt, um auch in Zeiten der Notbetreuung die fachliche Arbeit zu stärken – denn diese Fachkräfte sind neben den Eltern die direkten Sprachvorbilder für die Kinder."

Interessierten steht das Plakat – auch für den Hausgebrauch – auf der Webseite der VHS als Download (öffnet sich in einem neuen Fenster) zur Verfügung. Für Fragen und Anregungen steht die Sprachbildungskoordination im Bildungshaus gerne per E-Mail an maren.risch@bildungshaus-wolfsburg.de bereit.


Pressemitteilung vom 29.05.2020

Anmeldephase der Wolfsburger Gymnasien für den 5. Jahrgang im Schuljahr 2020/2021

Die Anmeldetage für den 5. Jahrgang an den Wolfsburger Gymnasien haben stattgefunden. Insgesamt wollen 537 Schüler*innen ein Gymnasium besuchen. Dabei haben die Gymnasien in Fallersleben und Vorsfelde sowie das Ratsgymnasium mehr Schüler*innen angewählt, als freie Schulplätze zur Verfügung stehen. An diesen Schulen wurde ein Losverfahren durchgeführt. Für die Nachmeldung an anderen Schulen stehen freie Schulplätze am Theodor-Heuss-Gymnasium und am Albert-Schweitzer-Gymnasium zur Verfügung. Ferner besteht die Möglichkeit, sich am Eichendorff Gymnasium anzumelden, einer Schule in freier Trägerschaft.

Bis zum 5. Juni 2020 können Schüler*innen an den genannten Schulen angemeldet werden. Die Stadt Wolfsburg besitzt stadtweit ausreichend Kapazitäten, um die Schüler*innen an der von ihnen gewünschten Schulform beschulen zu können.

Die Kontaktdaten der einzelnen Gymnasien können online unter www.wolfsburg.de/gymnasien-kontakt eingesehen werden.

Wenn Eltern ihr Kind an einer anderen Schulform anmelden möchten oder weitere Informationen bezüglich der Schulwahl benötigen, können diese sich gerne telefonisch unter 05361 28-1129 an die Schulberatung der Stadt Wolfsburg wenden.


Pressemitteilung vom 28.05.2020

Eine Runde Sprachbildung

Austausch für Kita-Fachkräfte bei einem Spaziergang um den Schillerteich

Die Sprachbildungskoordination im Bildungshaus der Stadt Wolfsburg hat unter Berücksichtigung der aktuellen Kontaktauflagen ein neues Format entwickelt, um mit den pädagogischen Fachkräften der Wolfsburger Kitas in Kontakt zu bleiben. Ab dem 11. Juni bietet das Team der Sprachbildungskoordination Spaziergänge zum Austausch über die aktuellen Möglichkeiten zur Sprachbildung und Sprachförderung in den Kitas an. Immer donnerstags um 14:00 Uhr startet "Eine Runde Sprachbildungsbegleitung" um den Schillerteich (Treffpunkt: Zugang Windthorststraße).

In diesem Rahmen besteht die Möglichkeit, sich in Kleingruppen von maximal fünf Personen zu den Themen Sprachbildung, Sprachförderung, Sprachentwicklung und Elternpartizipation auszutauschen. Moderiert werden die Spaziergänge von den Mitarbeiterinnen der Sprachbildungskoordination. Für die Termine sind ein gemeinsamer Start und bis zu 90 Minuten eingeplant.

"Wir möchten mit diesem Format dazu ermutigen, den fachlichen Austausch trotz Distanzregelungen wieder aufleben zu lassen und sprechen daher gezielt trägerübergreifend alle Wolfsburger Fachkräfte an", sagt Dr. Birgit Rabofski, Leitung des Bildungshauses. "Bewegung und Sprache gehören in den Kitas ohnehin zusammen – durch dieses Angebot profitieren auch die Personen davon, die sich täglich an der Basis für die Sprache der Kinder engagieren", so die Hoffnung der Sprachbildungskoordinatorin Dr. Maren Risch.

Interessierte melden sich bitte zwingend mit der Kursnummer 201500630 per E-Mail unter info@vhs.wolfsburg.de an. Nur so kann gewährleistet werden, dass nicht zu viele Teilnehmende vor Ort sind. Weitere Informationen erteilt Dr. Maren Risch gerne unter maren.risch@bildungshaus-wolfsburg.de. Das Team der Sprachbildungskoordination im Bildungshaus freut sich auf den Austausch mit Interessierten.


Pressemitteilung vom 26.05.2020

Tipps rund um kindliche Sprachbildung für Eltern und Kita-Fachkräfte 

Sprachbildungskoordination im Bildungshaus startet Newsletter #sprachmeldung

Für die aktuelle und besondere Lage hat die Sprachbildungskoordination im Bildungshaus der Stadt Wolfsburg ein 14-tägiges Newsletter-Format entwickelt, um mit Wolfsburger Kitas und Eltern in Kontakt zu bleiben. Ziel ist es, auch ohne regelmäßigen Kontakt vor Ort die alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in den Einrichtungen und zu Hause zu fördern und Impulse für die Arbeit zu geben. Aktuell wird die dritte Ausgabe der #sprachmeldung erstellt und im Juni versendet.

Der Inhalt des Newsletters dreht sich um allgemeine Hinweise zur Sprachbildung sowie konkrete Tipps und Spielempfehlungen für die Kita und zu Hause – vom Beschreiben von Abläufen und Tätigkeiten wie zum Beispiel beim Kochen bis hin zum Buchstaben kneten und Silben klatschen.

"In der Kita-Notbetreuung und für Eltern zu Hause gilt es, auch mit wenigen Zeitressourcen Sprachbildung umsetzen zu können", so Dr. Birgit Rabofski, Leiterin des Bildungshaus. "Jeweils ein Thema und ein passender Online-Tipp werden in unserem Newsletter erklärt und einfach umsetzbar aufbereitet."

"Wir haben nach nur zwei Ausgaben bereits mehrere positive Rückmeldungen aus der Kita bekommen", freut sich die Sprachbildungskoordinatorin Dr. Maren Risch. Die #sprachmeldung wird im Team der Sprachbildungskoordination erstellt und soll unabhängig von der Öffnung der Kitas ein neuer Bestandteil für die Stärkung der Wolfsburger Kita-Landschaft sein.

Der Newsletter wird automatisch an die Kita-Leitungen und die Stadtelternvertretung versendet. Interessierte Eltern können sich hier melden, um den Newsletter ebenfalls zu erhalten.

Alle #sprachmeldungen sind für Wolfsburger Kita-Fachkräfte auch online in der VHS Cloud abrufbar. Anmeldungen sind möglich per E-Mail an info@vhs-wolfsburg.de zum "Webinar: Wolfsburger Förderkonzept Sprachbildung" mit der Kursnummer 201500501.
Fragen und Anregungen nimmt Maren Risch per E-Mail entgegen: maren.risch@bildungshaus-wolfsburg.de.


Pressemitteilung vom 12.05.2020

Schuleingangsuntersuchungen für das Schuljahr 2020/21 keine Voraussetzung für Einschulung

Schuleingangsuntersuchungen sind für das im kommenden August startende Schuljahr 2020/2021 keine Voraussetzung für die Einschulung. Das haben das Niedersächsische Kultusministerium und die Niedersächsische Landesschulbehörde klargestellt. Die Entscheidung über eine Schulfähigkeit obliegt den Schulleitungen und betrifft auch Entscheidungen zu sogenannten "Kann-Kindern".

Die Schuleingangsuntersuchungen finden immer im Vorschuljahr statt und haben bereits 2019 begonnen. Es kann davon ausgegangen werden, dass ein großer Teil der 2020 einzuschulenden Kinder bereits untersucht worden sind.

Derzeit arbeiten die Gesundheitsämter im aktuellen Corona-Infektionsgeschehen mit Hochdruck daran, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Da alle Kräfte auf diese Aufgabe zu konzentrieren sind, muss in einigen Fällen die Schuleingangsuntersuchung dahinter zurückstehen.


Pressemitteilung vom 06.05.2020

Carl-Hahn-Schule informiert Betriebe

Die Carl-Hahn-Schule informiert die Ausbildungsbetriebe über die weitere Vorgehensweise der Beschulung der Ausbildungsklassen und über das "Verbindliche Arbeiten von zu Hause". Daneben werden die Ausbildungsbetriebe des Einzelhandels über die notwendige Freistellung und das Homelarning der Auszubildenden informiert, wie auch die ansässigen Banken über das weitere Vorgehen der Schule und das Lernen zu Hause.

Zur weiteren Information finden Sie hier die Briefe an die Betriebe:

Brief an die Banken - Freistellung (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)
Brief an den Einzelhandel - Freistellung (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)
Brief an Betriebe (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)
Leitfaden (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)


Pressemitteilung vom 04.05.2020

Anmeldetermine für weiterführende Schulen in Wolfsburg

Erstmalig finden für alle öffentlichen Schulen in Wolfsburg die Anmeldetage im gleichen Zeitraum statt.
Folgende Termine sind für die Anmeldungen an den 5. Klassen der öffentlichen, weiterführenden Schulen für das Schuljahr 2020/2021 festgesetzt: 

Alle öffentlichen weiterführenden Schulen: 11. bis 15. Mai 2020
Nachmeldezeitraum: Bis 05. Juni 2020

Nähere Informationen zu den einzelnen Anmeldeterminen können über die jeweilige Schul-Homepage oder das Sekretariat der Schule in Erfahrung gebracht werden.
Das Anmeldeverfahren unterscheidet sich von Schule zu Schule. Einige Schulen versenden die Anmeldeunterlagen, andere geben die Unterlagen persönlich aus. Sorgeberechtigte können sich über die Internetseite der Schule informieren oder per E-Mail oder Telefon Kontakt zu der Schule aufnehmen.

Der Anmeldung ist das Originalhalbjahreszeugnis der 4. Klasse beizufügen. Dieses verbleibt bis zur schriftlichen Aufnahmebestätigung bei der Schule. Weiterhin werden die Erziehungsberechtigten gebeten, die Geburtsurkunde ihres Kindes den Anmeldeunterlagen beizufügen.

Soweit Unterlagen vor Ort ausgegeben oder abgegeben werden können, werden die Sorgeberechtigten darum gebeten, eine Alltagsmaske zu tragen, ausreichend Abstand (auch auf dem Außengelände der Schule) zu halten und wenn möglich, ohne Begleitpersonen zu kommen.
Die Anmeldung muss zur Fristwahrung spätestens am 15. Mai 2020 bei der Post oder der Wunschschule abgegeben werden, damit sie berücksichtigt werden kann. Hier ist der Post- bzw. Eingangsstempel als Nachweis ausschlaggebend.

Wolfsburg verfügt über einen stadtweiten Schulbezirk. Das bedeutet, dass eine freie Schulwahl besteht. Überschreitet die Zahl der Anmeldungen die Zahl der verfügbaren Plätze, wird ein Losverfahren durchgeführt. Die Schulkinder, die bedingt durch das Losverfahren keinen Platz an der gewählten Schule bekommen, können die Anmeldung an einer anderen Schule vornehmen. Der Zeitraum für die Nachmeldungen an den öffentlichen Schulen endet am 05.06.2020.
Stadtweit stellt die Stadt Wolfsburg ausreichend Plätze je Schulform zur Verfügung. Dementsprechend ist sichergestellt, dass jedes Wolfsburger Schulkind einen Schulplatz an der gewünschten Schulform erhält. Freie Schulplätze können unter bestimmten Voraussetzungen von Schulkindern aus den umliegenden Landkreisen und Städten belegt werden.


Pressemitteilung vom 30.04.2020

Einschulung 2021/22

Stadt informiert zur aktuellen Situation

Aufgrund der aktuellen Situation zu COVID-19 haben sich die Anmeldungen für die ersten Klassen für das Schuljahr 2021/22 geändert.

Schulpflichtig werden im nächsten Jahr alle Kinder, die zwischen dem 2. Oktober 2014 und dem 1. Oktober 2015 geboren wurden.

Die Anmeldung für alle Kinder, die im Sommer 2021 schulpflichtig werden, muss in Wolfsburg zwischen dem 4. und 22. Mai 2020 erfolgen. Die Schulen legen in diesem Zeitfenster ihre Anmeldetage fest. Bitte schauen Sie auf die Homepage Ihrer Wunschschule oder nehmen Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt auf und erfragen Sie, wie die jeweilige Schule das Verfahren gestaltet und welche Anmeldetage sie festgelegt hat. Die Schulen stehen Ihnen für Fragen zu Ihren Anmeldungen selbstverständlich zur Verfügung.

Die erforderlichen Formulare liegen den Eltern und Sorgeberechtigten bereits vor. Mit einem Informationsbrief inklusive Anmeldebogen zum Anmeldeverfahren erfolgte bereits im Januar die Benachrichtigung der Sorgeberechtigten. Den Anmeldebogen senden Eltern und Sorgeberechtigte bitte ausgefüllt und von beiden Sorgeberechtigten unterschrieben an Ihre Wunschschule (bei alleinigem Sorgerecht bitte einen Nachweis beifügen). Fügen Sie die im Anschreiben erwähnten Unterlagen ggf. in Kopie bei. Die Original Unterlagen werden von der jeweiligen Schule zu einem späteren Zeitpunkt angefordert.

An einzelnen Schulen kann es zu Losverfahren kommen, soweit mehr Kinder angemeldet werden, als Schulplätze zur Verfügung stehen. Wenn Sie eine Absage von Ihrer Schule erhalten, haben Sie die Möglichkeit sich an einer anderen Schule anzumelden.

Bei Fragen zum Anmeldeverfahren können Sie sich an die Stadt Wolfsburg unter 05361 28-1696 oder per E-Mail an einschulung@stadt.wolfsburg.de wenden.

Das Anmeldeverfahren der Neuen Schule Wolfsburg findet im Frühjahr 2021 statt. Die Freie Waldorfschule ist telefonisch zu erreichen.


Aufgrund von Gesetzesänderungen gibt es für Familien mit geringem Einkommen ab dem 1. August diesen Jahres gegebenenfalls einen Kostenerlass bei der Schulverpflegung und der Verpflegung in Krippe, Kindergarten und Tagespflege. Hier finden Sie nähere Informationen.

Finanzielle Entlastung bei der Schulverpflegung an Wolfsburger Ganztagsgrundschulen

Für Familien mit einem geringen Einkommen kann ab dem 1. August 2019 der Eigenanteil entfallen.

Lesen Sie hier nähere Informationen für Eltern von Schulkindern (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Finanzielle Entlastung bei der Verpflegung von Kindern in Krippe, Kindergarten und Tagespflege

Zwei neue Gesetze - das „Gute-KiTa-Gesetz“ und das „Starke-Familien-Gesetz“ - haben die finanzielle Entlastung von Familien mit geringen und mittleren Einkommen zum Inhalt. Die Stadt Wolfsburg möchte Sie hiermit über mögliche positive Folgen dieser Gesetze für Ihre Familien informieren

Lesen Sie hier nähere Informationen für Eltern von Kindern in Krippe, Kindergarten und Tagespflege (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)



Pressemitteilung vom 22.01.2020

Zusätzliche 1.400 Quadratmeter

Ergänzungsbau der Grundschule Wendschott offiziell eingeweiht

Mit dem Ratsbeschluss aus dem September 2017 wurde ein Ergänzungsbau für die Grundschule Wendschott beschlossen. Dieser ist nun fertiggestellt und wurde durch Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration, offiziell eingeweiht. Der zweigeschossige Ergänzungsbau bietet künftig auf 1.400 Quadratmetern Bruttogeschossfläche Platz für vier allgemeine Unterrichtsräume, einen Fachraum für Werken und Kunst, eine Schulmensa mit dazugehöriger Küche, je einen Ganztags- und Bewegungsraum, zwei Differenzierungsräume sowie Verwaltungsräumlichkeiten. Die Kosten des Projektes betragen insgesamt 5.845.000 Euro.

Die Grundschule Wendschott war die letzte verbliebene Halbtagsschule sowie die einzige einzügige Grundschule im Stadtgebiet. Die Erweiterung bietet nun 104 weitere Grundschulplätze. Außerdem können künftig alle Schüler vom Ganztagsangebot profitieren. Darüber hinaus profitieren die Kinder in Wendschott vom neugestalteten Schulhof, welcher neben Schulnutzung auch den Anwohnern als Spielmöglichkeit zur Verfügung steht. Das neue Angebot wird bereits gut angenommen.

Trotz der angespannten Haushaltslage bleiben Investitionen in die Wolfsburger Bildungslandschaft eine Priorität. Die Erweiterung der Grundschule Wendschott war insbesondere vor dem Hintergrund der Baugebiete in Wendschott notwendig.

Seit dem Schuljahr 2018/2019 ist die Grundschule Wendschott satzungsgemäß zweizügig und im Ganztagsbetrieb. Derzeit werden 144 Schüler in sechs Klassen beschult. 95 Kinder sind im Ganztag angemeldet.

Pressemitteilung vom 14.01.2019

Berufsinformationen mit Kontaktmesse

Aktionstag für den Berufseinstieg an den Berufsbildenden Schulen Anne-Marie Tausch

Wer heute in den Bereichen Erziehung, Pflege und Ergotherapie eine Ausbildung macht, hat beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt von morgen. Nach wie vor gibt es einen großen Mehrbedarf an Fachkräften in den Kindertagesstätten und weiteren Arbeitsfeldern. Auch im Bereich der Pflege besteht zukünftig ein großer Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern in ambulanten und stationären Einrichtungen.

Auszubildende und Lehrkräfte der Berufsbildenden Schulen (BBS) Anne-Marie Tausch informieren am Mittwoch, 16. Januar, einen ganzen Tag lang aus erster Hand über Ausbildungsmöglichkeiten und -bedingungen. Eingeladen sind die Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schulen, interessierte Lehrkräfte und Eltern, um einen praxisnahen Eindruck von der Ausbildung zu erhalten.

Es lassen sich Fragen stellen und ein praktischer Eindruck von der Ausbildungspraxis erhalten. Darüber hinaus werden Informationen für die berufsbegleitende Erzieherausbildung (um 12, 14, und 16 Uhr) angeboten. Geöffnete Fachräume, diverse Mitmachaktionen und ein kulinarisches Angebot runden den Berufsinfotag ab. Der Informationstag findet am 16. Januar von 11 bis 16 Uhr an den BBS Anne-Marie Tausch, Bonhoefferstraße 33 statt.

Gleichzeitig mit dem Informationstag stellen sich die Träger der Wolfsburger Kindertagesstätten und auch sowie aus weiteren Arbeitsfeldern, wie der Ganztagsschule und der Jugendförderung, in einer Kontaktmesse vor. Obgleich die Kindertagesstätten ein großes Arbeitsfeld darstellen, werden auch in anderen Bereichen sozialpädagogische Fachkräfte eingestellt.

Die Absolventen können sich so ihren Neigungen entsprechend informieren. Hier wird schon früh der Kontakt angebahnt und über berufliche Möglichkeiten bei den Trägern informiert. Auf kurzem Weg können die Auszubildenden bereits im letzten Schuljahr bei ihren künftigen Arbeitgebern die Erwartungen an künftige Nachwuchskräfte erfragen, sich über die unterschiedlichen pädagogischen Ansätze oder das Bewerbungsverfahren informieren.

Die Absolventen können sich an dem Tag zudem kostengünstig für Bewerbungsfotos ablichten lassen und sich zu ihrer Bewerbungsmappe fachmännisch von Mitarbeitern des Jobcenters beraten lassen. Die Kontaktmesse der Träger findet am 16. Januar am Vormittag von 9.30 bis 12 Uhr an der BBS Anne-Marie Tausch, Bonhoefferstraße 33 statt.


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