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Plakat der 1. Wolfsburger Gesundheits- und Pflegekonferenz

Erste Wolfsburger Gesundheits- und Pflegekonferenz

Bürgerinnen und Bürger wohnortnah und qualitativ hochwertig versorgen

Unter großer Beteiligung fand am 25.11.2021 die 1. Wolfsburger Gesundheits- und Pflegekonferenz statt. Nicht wie ursprünglich geplant im CongressPark, sondern als digitale Übertragung aus der "Markthalle - Raum für digitale Ideen". Neben Oberbürgermeister Dennis Weilmann und Stadträtin Monika Müller, Dezernentin für Soziales, Gesundheit, Klinikum und Sport waren zahlreiche Teilnehmer*innen aus Politik, Gesundheitswesen, der Pflege, der Selbsthilfe, der Sozial- und Wohlfahrstverbände sowie an der Gesundheitsversorgung interessierte Wolfsburger*innen und Menschen, die einen ehrenamtlichen Beitrag für die Gesellschaft leisten, digital dabei.
Oberbürgermeister Dennis Weilmann unterstrich in seinem Grußwort: "Gesundheitsversorgung findet dort statt, wo die Menschen leben. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Wolfsburger Bürgerinnen und Bürger wohnortnah und qualitativ hochwertig zu versorgen."
Stadträtin Monika Müller: "Gute Gesundheit und Pflege sind die Voraussetzungen für ein möglichst glückliches Leben – in jedem Lebensalter. Daher laden wir interessierte Menschen aller Altersgruppen ein, mit uns gemeinsam Strukturen und Angebote für unsere Gesundheits- und Pflegeversorgung in Wolfsburg zu entwickeln. Auftakt dazu ist die heutige Konferenz."

Den Hauptvortrag zum ärztlichen Nachwuchs und Palliativversorgung übernahm Prof. Dr. Nils Schneider, Facharzt für Allgemeinmedizin und Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin an der medizinischen Hochschule Hannover.

Aktive Beteiligung und Diskussionsmöglichkeit boten die interaktiven Foren: Hausärztliche Versorgung, Folgen der Pandemie bei Kindern und Jugendlichen, Isolation und Einsamkeit im Alter, Wer kümmert sich um die Kümmerer (pflegende Angehörige), Die Unerhörten (pflegebedürftige Kinder und Jugendliche), Mehr als Klatschen (Situation in der Gesundheits- und Pflegebranche).

Der Moderator der Konferenz, Dr. Marius Haack von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V., diskutierte in der Podiumsdiskussion mit Stadträtin Monika Müller und Prof. Dr. Nils Schneider über die Folgen der Pandemie auf den Gesundheitsbereich und den Schwerpunkten der Palliativversorgung.

Die Stadt Wolfsburg ist seit Januar 2020 eine der 38 Gesundheitsregionen in Niedersachsen. Das Projekt, welches mittlerweile ein fester Baustein in der Gesundheitsversorgung geworden ist, wurde 2014 durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung ins Leben gerufen, um die niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte bei der Gestaltung des regionalen Gesundheitswesens zu unterstützen. Ziel der Wolfsburger Gesundheitsregion ist die Förderung von kommunalen Strukturen und innovativen Projekten,  eine bedarfsgerechte und wohnortnahe Gesundheitsversorgung, Nachwuchsgewinnung im medizinischen und pflegerischen Bereich, Ansiedlung von Vertragsärztinnen und Vertragsärzte, Gesundheitsförderung und Prävention.

Koordiniert wurde die Veranstaltung, die im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll, durch die Gesundheitsregion Wolfsburg. Förderer der Gesundheitsregion sind die Niedersächsische Landesregierung, die Ärztekammer Niedersachsen, die AOK Niedersachsen, die Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, die Ersatzkassen, der BKK Landesverband Mitte Niedersachsen sowie IKK classic.