Architekten

Bedeutende Architekten für Wolfsburg

Für die Gesamtentwicklung Deutschlands zentrale Figuren wie Alvar Aalto, Zaha Hadid und Hans Scharoun prägten den Stadtaufbau Wolfsburgs.

Die erste Riege der damaligen Architektur und Stadtplanung – Reichow, Baumgarten, Scharoun, Aalto, Oesterlen – hat hier geplant und gebaut. In einer völligen neuen Stadtstruktur, die praktisch keine gebauten Vorbilder kennt, wurden herausragende Einzelarchitekturen zu Kristallisations- und Identifikationspunkten. Sie lohnen einen Besuch, denn sie zählen heute in Deutschland zu den wichtigsten Baudenkmalen ihrer Zeit.

1958 entstand die Idee, den Finnen Alvar Aalto, der für die Berliner „Interbau“ sein erstes Projekt in Deutschland realisiert hatte, mit dem Entwurf des Kulturzentrums am Rathausplatz zu beauftragen. Basierend auf den positiven Erfahrungen mit dem vermeintlichen „Architektenstar“ folgten in den kommenden Jahrzehnten wegweisende Architekturprojekte. Mit dem Theater Hans Scharouns am Klieversberg, dem benachbarten Planetarium des DDR-Ingenieurs Ulrich Müther, dem Kunstmuseum aus den 1990er Jahren am Hollerplatz, dem Alvar-Aalto-Kulturhaus und zuletzt Zaha Hadids spektakulärer Betonskulptur phaeno am Nordende der Innenstadt entstand Schritt für Schritt eine „Perlenkette der Kulturbauten“ entlang der zentralen Stadtachse.

zuletzt aktualisiert: 11.12.2021 - 19:30 Uhr

Aufgrund des landesweiten Leitindikators "Hospitalisierung" und des kommunalen Indikator "Neuinfizierte" hat die Stadt Wolfsburg die Warnstufe 2 festgestellt.

Aufgrund der Niedersächsischen Corona-Verordnung und der Allgemeinverfügung der Stadt Wolfsburg gelten in Wolfsburg bis Donnerstag, 23. Dezember, folgende Regelungen:

Es handelt sich hierbei um eine vereinfachte Übersicht der Regelungen, es gelten ungeachtet dieser Darstellung die Regelungen der Niedersächsischen Corona-Verordnung und der Allgemeinverfügung der Stadt Wolfsburg.

(Änderungen in roter Schrift)


2G-Regelung

Die 2G-Regelung besagt, dass alle Personen einen Impf- oder Genesenennachweis benötigen.

Personen mit medizinischer Kontraindikation gegen eine Corona-Schutzimpfung sowie Personen in klinischen Studien, die sich nicht impfen lassen dürfen, benötigen einen negativen Testnachweis sowie ein ärztliches Attest.

Bis zum 31.12.2021 sind Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres von der 2G-Regelung ausgenommen. Dies gilt nicht für Diskotheken, Bars, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen.

Als „geimpft“ gelten Personen mit Nachweis über einen vollständigen Impfschutz (14 Tage nach der Zweitimpfung (Johnson & Johnson nur Einmal-Impfung)).

Als „genesen“ gelten Personen mit Genesenennachweis (positiver PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate zurückliegt).


2Gplus-Regelung

Die 2Gplus-Regelung besagt, dass alle Personen zusätzlich zu einem Impf- oder Genesenennachweis einen negativen Testnachweis benötigen.

Ausgenommen sind Personen, die bereits eine Auffrischungs-/Booster-Impfung erhalten haben.

Bis zum 31.12.2021 sind Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres von der 2Gplus-Regelung ausgenommen. Dies gilt nicht für Diskotheken, Bars, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen.


3G-Regelung

Die 3G-Regelung besagt, dass alle Personen einen negativen Test-, Impf- oder Genesenennachweis benötigen.

Personen mit medizinischer Kontraindikation gegen eine Corona-Schutzimpfung sowie Personen in klinischen Studien, die sich nicht impfen lassen dürfen, benötigen einen negativen Testnachweis.

Die generelle Testpflicht bei Anwendung der 3G-Regelung gilt (bis 31.12.2021) nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Als „geimpft“ gelten Personen mit Nachweis über einen vollständigen Impfschutz (14 Tage nach der Zweitimpfung (Johnson & Johnson nur Einmal-Impfung)).

Als „genesen“ gelten Personen mit Genesenennachweis (positiver PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate zurückliegt).

Als „getestet“ gelten Personen mit negativem Testnachweis. Ein PCR-Test ist maximal 48 Stunden gültig; ein PoC-Antigen-Schnelltest ist maximal 24 Stunden gültig; ein Selbsttest (unter Aufsicht) ist maximal 24 Stunden gültig.


Abstand

Grundsätzlich ist das Abstandsgebot von 1,50 Meter zu anderen Personen und Gruppen zu beachten.


Maskenpflicht

Grundsätzlich gilt in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kund*innenverkehrs zugänglich sind, die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. In vielen Einrichtungen gilt aber die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske.

Für Kinder unter 6 Jahren oder noch nicht eingeschulte Kinder gilt keine Maskenpflicht.

Für Kinder ab 6 bis unter 14 Jahren reicht eine Alltagsmaske (z. B. Stoffmaske).


Private Kontakte und private Veranstaltungen

Bei privaten Zusammenkünften von bis zu 15 ausschließlich geimpften und genesenen Personen gibt es keine Beschränkungen.

Personen, die weder geimpft noch genesen sind, dürfen sich lediglich mit zwei Personen aus einem weiteren Haushalt treffen. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren sind nicht einzurechnen. Nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt.

Bei Zusammenkünften von mehr als 15 Personen in geschlossenen Räumen gilt die 2Gplus-Regelung; unter freiem Himmel die 2G-Regelung.

In geschlossenen Räumen gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, auch wenn ein Sitzplatz eingenommen ist.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind ausgenommen.

Zudem muss eine Erhebung der Kontaktdaten (z. B. über eine Kontaktnachverfolgungs-App oder Gästelisten) erfolgen.


Gastronomie

In geschlossenen Räumen gilt die 2Gplus-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, solange kein Sitzplatz eingenommen ist.

Die Pflicht zur Vorlage eines zusätzlichen negativen Testnachweises entfällt, wenn nicht mehr als 70 % der Kapazität genutzt werden. Es gilt dann die 2G-Regelung.

Unter freiem Himmel gilt die 2G-Regelung. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind ausgenommen.


Diskotheken, Clubs und ähnliche Einrichtungen

Grundsätzlich (unabhängig von Inzidenzwerten und Warnstufen) gilt für Diskotheken, Clubs, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen eine Kapazitätsbegrenzung von maximal 50 %.

In geschlossenen Räumen gilt die 2Gplus-Regelung.

Unter freiem Himmel gilt die 2G-Regelung.

Jugendliche unter 18 Jahren sind NICHT von der Testpflicht ausgenommen.

Sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, auch wenn ein Sitzplatz eingenommen ist. Zum Essen und Trinken kann die Maske abgenommen werden.


Weihnachtsmärkte und ähnliche Veranstaltungen

Sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel gilt für die Bewirtung (Essen und Trinken) sowie Fahrgeschäfte und Ähnliches die 2Gplus-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, auch wenn ein Sitzplatz eingenommen ist.


Wochenmärkte

Auf Wochenmärkten in Wolfsburg gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske.


Einzelhandel

In geschlossenen Räumen gilt die 2G-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Ausgenommen sind Betriebe und Einrichtungen des Einzelhandels mit folgenden Gütern des täglichen Bedarfs oder zur Grundversorgung der Bevölkerung:

  • Lebensmitteln einschließlich des Getränkehandels
  • medizinischen Produkten und Arzneimitteln einschließlich der Produkte von Optik- und Hörgeräteakustikbetrieben sowie des Orthopädieschuhmacher-Handwerks und des Handwerks der Orthopädietechnik
  • Drogerie-, Sanitätshaus- und Reformhausgütern
  • Babybedarfsgütern
  • Gartenmarktgütern
  • Gütern des Brennstoff- und Heizstoffhandels einschließlich der Tankstellen
  • Gütern des Tierbedarfs- und Futtermittelhandels
  • des Blumenhandels einschließlich der Güter des gärtnerischen Facheinzelhandels
  • Zeitungen, Zeitschriften und Büchern
  • Gütern des Brief- und Versandhandels
  • Fahrkarten für den Personenverkehr
Die 2G-Regelung gilt außerdem nicht bei Lieferungen oder Abholungen (Click & Collect) bei kontaktloser Übergabe außerhalb der Geschäftsräume unter Einhaltung des Abstandsgebots.

Um den Zutritt zu den Geschäften des Einzelhandels in Wolfsburg zu erleichtern, haben die WMG und der lokale Handel ein Bändchen-Konzept erarbeitet. Geimpfte und genesene Personen können sich nach Vorlage des entsprechenden Nachweises ein Tagesbändchen aushändigen lassen

Die Ausgabe erfolgt an folgenden Ausgabestellen:

  • auf dem Hugo-Bork-Platz
  • im Untergeschoss der City-Galerie
  • in der easyApotheke Wolfsburg
  • im Wolfsburg Store gegenüber dem Hauptbahnhof
Das Bändchen kann in den Einzelhandelsgeschäften in der Wolfsburger Innenstadt, inklusive der City-Galerie und der Designer Outlets Wolfsburg, sowie in Fallersleben und Vorsfelde ersatzweise des Impf- oder Genesenennachweises vorgezeigt werden. Solange Kund*innen das Bändchen am Handgelenk tragen, ersetzt es den Nachweis, wobei eine stichprobenartige 2G-Prüfung jederzeit vom Handel erfolgen kann.

Betriebe für körpernahe Dienstleistungen und Einrichtungen für therapeutische medizinische Behandlungen

In geschlossenen Räumen sowie unter freiem Himmel gilt die 3G-Regelung.

Ausgenommen sind medizinisch notwendige Behandlungen und Termine zur Blutspende.

In geschlossenen Räumen gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Behandlungen, bei der das Gesicht unbedeckt bleiben muss.

Zu diesen Betrieben zählen u. a.:

  • Optiker*innen, Hörakustiker*innen
  • Friseur*innen
  • Tattoo-Studios
  • Nagel-, Maniküre-, Pediküre- und Kosmetikstudios
  • Massagepraxen
  • praktische Fahrschulen
  • Prostitutionsstätten
  • Physio- und Ergotherapie
  • Podologie und Fußpflege
  • Orthopädieschuhmacher*innen
  • Heilpraktiker*innen

Heime und Kliniken

Besuche in Heimen und Einrichtungen für ältere und pflegebedürftige Menschen sowie Menschen mit Behinderungen sind nur mit negativem Testnachweis möglich. Dies gilt auch für Geimpfte und Genesene.

Im Klinikum Wolfsburg gilt die 1G-Regelung. Unabhängig vom Impf- und Genesenen-Status ist ein negativer Corona-Test vorzulegen. Ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren.

Während des Aufenthalts im Klinikum gilt durchgängig die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske (ohne Atemauslassventil).


Kindertagesstätten

Alle Mitarbeitenden in Kindertageseinrichtungen sind verpflichtet, sich zweimal in der Woche testen zu lassen.


Schulen

Es gilt Szenario A (Regelbetrieb).

Schüler*innen und an der Schule tätige Personen müssen sich dreimal Tests pro Woche testen, die Testungen sollen Montag, Mittwoch und Freitag erfolgen.

Ausgenommen von der Testpflicht sind vollständig Geimpfte und Genesene.

Alle Personen müssen innerhalb von Schulgebäuden und auch im Unterricht eine medizinische Maske tragen. Schüler*innen bis 14 Jahren können auch eine Alltagsmaske (z. B. Stoffmaske) tragen.

Grafik: Aktuelle Test- und Quarantäneverfahren an Wolfsburger Schulen


Sport

In geschlossenen Räumen gilt die 2Gplus-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, solange kein Sport getrieben wird oder kein Sitzplatz eingenommen ist.

Dies gilt beispielsweise in Sport-, Gymnastik-, Mehrzweckhallen, Funktionsgebäuden, Fitnessstudios Kletterhallen, Schwimmhallen und ähnlichen Einrichtungen wie Spaßbädern, Thermen und Saunen, in der EisArena sowie generell in dazugehörigen Umkleideräumen und Duschen.

Kinder unter 12 Jahren können einen medizinische Maske tragen.

Die Pflicht zur Vorlage eines zusätzlichen negativen Testnachweises entfällt, wenn in dem geschlossenen Raum je Person 10 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Es gilt dann die 2G-Regelung.

Die 2Gplus-Regel gilt nicht im Rahmen des Profi- und Spitzensports, Trainings von Rettungsschwimmern, Schulsports sowie für dienstleistende Aufsichtspersonen.

Dienstleistende Personen auf Sportanlagen, in Schwimmhallen und in der EisArena, die weder den Impf- noch Genesenenstatus nachweisen, müssen sich täglich testen lassen und während eine FFP2- oder eine vergleichbare Maske tragen.

Unter freiem Himmel gilt die 2G-Regelung.

Sofern es die Sportart zulässt, ist ein Mindestabstand einzuhalten.


Freizeit

In geschlossenen Räumen gilt die 2Gplus-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, auch wenn ein Sitzplatz eingenommen ist.

Unter freiem Himmel gilt die 2G-Regelung.

Dies gilt insbesondere in:

  • Theatern, Kinos und ähnlichen Kultureinrichtungen
  • Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen
  • Zoos und botanischen Gärten
  • Freizeitparks
Sanitäre Anlagen sind von den Regelungen ausgenommen.

Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen

Unabhängig von Inzidenzwerten und Warnstufen sind Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden sowohl unter freiem Himmel als auch in geschlossenen Räumen nur auf Antrag bei der zuständigen Behörde zulässig.

15 bis 500 Teilnehmende:

In geschlossenen Räumen gilt die 2Gplus-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, auch wenn ein Sitzplatz eingenommen ist.

Die Pflicht zur Vorlage eines zusätzlichen negativen Testnachweises entfällt, wenn nicht mehr als 70 % der Kapazität der Einrichtung genutzt werden. Es gilt dann die 2G-Regelung.

Unter freiem Himmel gilt die 2G-Regelung.

Ausgenommen sind u. a. religiöse und rechtlich vorgeschriebene Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen.

500 bis 5.000 Teilnehmende:

In geschlossenen Räumen ist die Anzahl der Teilnehmenden auf maximal 2.500 Personen begrenzt.

Es gilt die 2Gplus-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, auch wenn ein Sitzplatz eingenommen ist.

Unter freiem Himmel ist die Anzahl der Teilnehmenden auf maximal 5.000 Personen begrenzt.

Es gilt die 2G-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, auch wenn ein Sitzplatz eingenommen ist.


Messen

Messen für mehr als 1.000 Besuchende sind nur bis zu einer Personenkapazität der gesamten Einrichtung von maximal 50 % zulässig.

Es gilt die 3G-Regelung unter Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses. Bei mehrtägigem Besuch muss ab dem zweiten Tag täglich ein PoC-Test vorgelegt werden.

Veranstalter*innen können die 2G-Regelung festlegen. In diesem Fall entfällt bei Messen für mehr als 1.000 Besuchende die Begrenzung der Personenkapazität.

Es gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske, solange kein Sitzplatz eingenommen ist.

Bei Messen für weniger als 1.000 Besuchende gelten die Regelungen für Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmenden.


ÖPNV und Fernverkehr

In den Verkehrsmitteln sowie in geschlossenen Räumen der dazugehörigen Einrichtungen (z. B. Haltestellen, Bahnhöfe) gilt die 3G-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske.


Beherbergung

In geschlossenen Räumen gilt die 2Gplus-Regelung.

Bei Anreise sowie zweimal wöchentlich während des Aufenthalts muss ein negativer Testnachweis vorgelegt werden.

Die Pflicht zur Vorlage eines zusätzlichen negativen Testnachweises für die Nutzung einer Beherbergungsstätte entfällt, wenn nicht mehr als 70 % der Kapazität der Beherbergungsstätte genutzt werden. Es gilt dann die 2G-Regelung.

Für Übernachtungen im Rahmen berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung gilt die 3G-Regelung.

Zudem gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer vergleichbaren Maske.

Unter freiem Himmel gilt die 2G-Regelung.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind ausgenommen.        

Herausragende Architektur ist ein Markenzeichen Wolfsburgs, baukulturelles Engagement ein fester Bestandteil dieser Stadt. Ein lebenswertes Umfeld entsteht nicht durch einige wenige Leuchtturmprojekte. Es ist gerade die gute „Alltagsarchitektur“, die eine Stadt wesentlich prägt. Die kurzweilige Mischung aus aktuellen Bildern möchte  die Augen für die vielen sehenswerten Bauprojekte, die in Wolfsburg in den letzten zehn Jahren umgesetzt wurden oder noch im Entstehen sind – von der Mensa bis zur Sporthalle, von der Brücke bis zum Spielplatz. Der bei weitem größte Teil der Gebäude in einer Stadt sind Wohnarchitekturen. Und auch hier lohnt sich in Wolfsburg oft ein zweiter Blick!

Die Aula der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule

Innenansicht der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule © Lars Landmann

Die Kerkenkita in Ehmen

Die Kerkenkita im Wolfsburger Ortsteil Ehmen © Lars Landmann

Der Spielplatz Sommerland am Allersee

Der Spielplatz am Allerpark © Lars Landmann

Die Sporthalle der Neuen Schule

Innenansicht der Sporthalle © Lars Landmann

Der Architekt Alvar Aalto © Ingervo / Alvar Aalto Museum Der Finne Alvar Aalto (1898 bis 1976) zählt neben Frank Lloyd Wright, Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe und Le Corbusier zu den fünf bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts.

Seine Architekturauffassung ist wesentlich durch die emotionale Gestaltung des Raums bestimmt. Nach neoklassizistisch und funktional geprägten Anfängen in den 1920er und 1930er Jahren findet Alvar Aalto zu einem ganz eigenen Stil. Charakteristische Motive sind die Welle, der Fächer, das schräg aufsteigende Dach und die Rundstütze als raumgliederndes Element. In typischer Weise verbinden sich Funktion und Form zu einer gestalterischen Einheit.

Alvar Aalto hinterließ ein sehr umfangreiches Gesamtwerk mit mehr als 500 Projekten – rund die Hälfte davon wurde tatsächlich gebaut. Auch außerhalb Finnlands zeugt eine Vielzahl verschiedener Bauten von einer langen und intensiven Entwurfstätigkeit. Alvar Aalto hat in den USA, in Island, Italien, Frankreich und der Schweiz gebaut. Er entwarf Projekte für den Irak und den Iran und hinterließ Spuren in der jungen Bundesrepublik Deutschland.

In einer langen Periode planerischer und baulicher Tätigkeit zwischen 1958 und 1965 hat der finnische Architekt in Wolfsburg ein bedeutendes Werk hinterlassen, das außerhalb Skandinaviens kaum Vergleichbares findet. Mit dem Alvar Aalto-Kulturhaus am Rathausmarkt (1958 bis 1962) sowie dem Gemeindezentrum Heilig-Geist am Klieversberg (1959 bis 1962) und der Stephanuskirche im Stadtteil Detmerode (1962 bis 1968) finden sich in Wolfsburg drei der sechs Bauwerke, die Alvar Aalto in Deutschland realisieren konnte. Nur wenigen ist bekannt, dass er sich außerdem 1965 mit einem umfangreichen städtebaulichen Beitrag am Wettbewerb für das Wolfsburger Theater beteiligte, der jedoch von Hans Scharoun gewonnen wurde.

Die Architektin Zaha Hadid © Lars LandmannDie Londoner Architektin Zaha Hadid (1950-2016) gehört unbestritten zu den großen Meistern der Gegenwartsarchitektur. Ihre Arbeiten sind stets kompromisslos, überraschend und neuartig. Mit jedem Bau hat sie die Grenzen architektonischen Entwerfens und Denkens ein Stück weiter hinaus auf unbekanntes Terrain geschoben – auf technischem, räumlichem oder funktionalem Gebiet.

Im Jahr 2004 erhielt Zaha Hadid als erste Frau den „Pritzker-Preis“. Er gilt als Nobelpreis der Architekten. Für das Wolfsburger phæno hat Zaha Hadid einen Bau entworfen, der schon im Planungsstadium international Aufsehen erregte. Der beeindruckende Baukörper thront hoch über der Straße und gibt den darunter liegenden Raum dem Publikum als neuartigen Stadtraum frei, gestaltet als eine überdeckte künstliche Landschaft mit sanften Hügeln und Tälern. In Innern, in sieben Metern Höhe entfaltet sich die Welt der Experimente, ein bauliches Abenteuerland mit vielen Überraschungen, geformt aus Kratern, Höhlen, Terrassen und Plateaus, dicht besiedelt von 250 Experimentierstationen. Die Gestalt ist bei phæno Programm: Die Welt von phæno kennt keine klaren Grenzen, seine bewegte Landschaft weckt die Lust am Entdecken. Sie ist gebaute Bewegung, gebaute Neugier. 

Der Architekt Hans Scharoun © Fritz RustDer Berliner Architekt Hans Scharoun (1893–1972) hinterließ ein vielschichtiges Gesamtwerk, aus dem vor allem die Wohnbauten, die Schularchitekturen und die Theaterentwürfe herausragen. Er gilt als einer der phantasiereichsten Architekten des Expressionismus. Als Alternative zum weit verbreiteten Rationalismus der 1920er Jahre vertrat er die Idee eines „organhaften Bauens“. Visionäre Entwürfe stammen von ihm. Doch blieben auch viele wichtige Projekte ungebaut.

Umso tragischer ist es, dass Scharoun seinen einzigen realisierten Theaterbau nicht mehr fertig erleben konnte. Der Entwurf ging 1965 aus einem Wettbewerb hervor, in dem sich Scharoun gegen hoch geschätzte Kollegen wie Alvar Aalto und Jørn Utzon durchsetzte. Nach mehreren Überarbeitungen und einem zähen Ringen um die Realisierung wurde das Theater am 5. Oktober 1973 feierlich eingeweiht. Vier Jahrzehnte später ist das Gebäude am Klieversberg unter den wichtigsten Gastspieltheatern in Deutschland etabliert. Das Gebäude ist das jüngste Baudenkmal der Stadt Wolfsburg. Die Räume haben nichts von ihrem Charme und ihrer eindrucksvollen Präsenz verloren.

Zwei Kirchenentwürfe Hans Scharouns (1966 und 1969) galten einer evangelischen Kirche am Rabenberg. Sie entstanden in zeitlichem Zusammenhang zum Bau des Theaters, wurden aber nicht realisiert und sind bis heute weitgehend unbekannt.

Hans Scharouns Liebe zum Detail bestimmte den Bau des Stephanus-Kindergartens in der Detmerode, der 1967-1969 entstand. Bereits am Haupteingang fallen die ungewöhnlichen runden Fenster auf. Seine Jugend in Bremerhaven, die Beobachtung von Schiffen mit ihren Deckformen, Brücken, Kajüten und Bullaugen hinterließ deutliche Spuren in Scharouns Lebenswerk.

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