Neuigkeiten aus dem Bereich Kultur

Rund um das Thema Kultur in Wolfsburg

Pressemitteilung vom 23.09.2020

Vor der Planung kommt die Kunst

Studierende entwickeln Ideen für temporäre Aktion am Dunantplatz

Vor rund sechzig Jahren entstand der Dunantplatz am Eichelkamp mit einer aufwendigen Pflasterung, einer beeindruckenden Brunnenanlage und dem damals ersten Supermarkt in Wolfsburg. Heute scheint die fast vollständig erhaltene Gestaltung an vielen Stellen etwas in die Jahre gekommen. Der Ort wird ganz überwiegend als Parkplatz wahrgenommen und genutzt.

Die kommende Entwicklung eines Supermarktes auf der Westseite bringt auch den gesamten Dunantplatz mit seiner Nutzung und Gestaltung wieder neu in die Diskussion. Sie bietet die Chance, jetzt ganz grundsätzlich darüber nachzudenken, wie sich der Platz weiter entwickeln kann. Als Anstoß und Auftakt zum Dialog soll im Frühjahr 2021 eine öffentlichkeitswirksame temporäre Installation auf dem Platz entstehen. Entwickelt wird diese von Studierenden der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn auf Einladung der Stadt Wolfsburg.

Für eine erste Analyse und ein Kennenlernen des Ortes werden die Studierenden vom 29. September bis 2. Oktober auf dem Dunantplatz und im benachbarten Gemeindezentrum Heilig Geist arbeiten und recherchieren. Neben Gesprächsrunden mit Politik und planenden Personen wollen die Studierenden vor allem erfahren, wie die Bevölkerung am Eichelkamp, Anwohnende, Nachbarschaft und andere Nutzende, ihren Platz sehen. Am Mittwoch, 30. September, gehen sie von 11 bis 14 Uhr direkt auf den Dunantplatz und suchen das Gespräch mit den Menschen, die hier wohnen und arbeiten.

Das Projekt wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Florian Kluge und Professor Willem-Jan Beeren vom Institut für Prozessarchitektur an der Alanus Hochschule. Das Institut hat bereits zahlreiche künstlerische Interventionen im Rahmen von Stadtentwicklung und Prozessgestaltung realisiert. Wichtig ist dabei eine ergebnisoffene Herangehensweise.

Ziel des Workshops im September ist es, unvoreingenommen und mit einem Blick von außen den Ort zu betrachten und das Gespräch zu suchen. Dabei wollen sich die Studierenden nicht nur über die bereits bekannten Herausforderungen informieren, sondern auch Eigenarten, Bedarfe und Möglichkeiten vor Ort kennen lernen.

"Natürlich ist die Stadt mehr für uns als nur Parkplätze und Nahversorgung. Ein lebenswerter Ort wie der Eichelkamp braucht auch ein lebendiges Zentrum. Mit diesem etwas ungewöhnlichen künstlerischen Projekt möchten wir im Vorfeld einer städtebaulichen Planung die Chance nutzen, offen zu denken und neue Anregungen von außen zu erhalten", erklärt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.

"Dabei brauchen wir unbedingt die Menschen vor Ort, die ihr Wissen mit uns teilen", hebt Esther Orant vom Forum Architektur der Stadt hervor, die das Projekt koordiniert. "Natürlich sind auch Gäste aus anderen Stadtteilen gern gesehen. Es ist außerdem möglich, den Studierenden vorab eine E-Mail zu schreiben bis spätestens 30. September unter forum.architektur@stadt.wolfsburg.de", betont sie.

Die Quartiersplätze der Nachkriegsmoderne, die alle zwischen 1950 und 1970 entstanden sind, prägen Wolfsburgs besondere Stadtstruktur und sind ein wichtiges stadtbildprägendes Erbe. Seit einigen Jahren konzentrieren sich hier baukulturelle Projekte, um Denkanstöße für eine Zukunftsentwicklung zu geben. 2018 hatte das Forum Architektur zum Beispiel ein Wohnzimmer auf dem Marktplatz am Rabenberg mit einem begleitenden Programm organisiert.


Pressemitteilung vom 16.09.2020

"Vorhang auf!" zum Trickfilmfestival 2020 

Premiere am 26.09.2020 im Delphin-Palast

Kinder kennen Trickfilme aus den unterschiedlichen Medienkanälen und können sich sehr für die Medienheld*innen begeistern. Aber können sie auch selber Trickfilme erstellen? Das Wolfsburger Trickfilmfestival zeigt: Ja, sie können! In den vier Kategorien Kita, Grundschule, Quali-Team und Family & Friends wurden insgesamt 15 Trickfilme im Bildungshaus Wolfsburg eingereicht.
 
Mit Hilfe der passenden App gelang es Kindergarten- und Grundschulkindern, gemeinsam eigene Themen zu verfilmen. Die Themen der Filme sind vielfältig: Es geht um Geister, Gespenster und Grusel, um Freundinnen und Gemeinschaft in der Kita, um Geschichten unter dem Meer, ein Tiefseeinferno und einen mutigen Taucher. Auch vielfältige Animationen von Dinosauriern, einer hungrigen Raupe und einem verspielten Hund sind zu sehen. Außerdem gibt es Überraschungen bei einer Mäuseparty!
 
Wer am Ende die Trophäe des Goldenen Wolfs in den Händen hält, bleibt bis zum Schluss spannend. Erst am 26.09.2020 wird KiKA Moderator Juri Tetzlaff die Gewinner*innen des Trickfilmfestivals im Delphin-Palast ehren. Die siebenköpfige Jury hat dazu alle Einreichungen sorgfältig gesichtet und bewertet. "Die Entscheidung ist nicht immer leicht gefallen, alle Filme sind das Ergebnis kreativer und sprachbildender Arbeitsprozesse und verdienen großes Lob sowie Anerkennung", so Dr. Birgit Rabofski, Jurymitglied und Leiterin des Bildungshauses Wolfsburg.
 
"Die Sprachbildungskoordination der Stadt Wolfsburg bleibt bei der kreativen und sprachbezogenen Medienarbeit mit mobilen Geräten weiterhin aktiv. Das Trickfilmfestival ist eine wunderbare Gelegenheit, die Ergebnisse aus der Qualifizierung von Fachkräften, Lehrkräften und Kindern mit ihren Eltern zeigen zu können. Die Sprachbildungsarbeit profitiert von dieser multimedialen Umsetzung in Zeiten der Digitalisierung", so Dr. Maren Risch aus dem Organisationsteam des Festivals.
 
Das Trickfilmfestival findet im Rahmen der phaenomenale statt. Bei Teilnahme am "phiz – das Quiz der phaenomenale" können Sie einen Trickfilmworkshop an der VHS im Bildungshaus gewinnen und sich in der Trickfilmproduktion qualifizieren.
 
Unter info@vhs-wolfsburg.de können Sie sich mit der Kursnummer 202500505 bis zum 22.09.2020 anmelden und  bei der Premiere der 15 Wolfsburger Trickfilme im Delphin-Palast dabei sein.


Pressemitteilung vom 15.09.2020

Kinofilm „Fair Traders“ porträtiert Menschen, die faire Wirtschaft fördern 

Kinotage „Heute für Morgen“ im Hallenbad 

Im Rahmen der Kinoreihe "Heute für Morgen" wird der Film "Fair Traders" am Freitag, 25.09.2020 um 17 Uhr und um 20 Uhr im Kino im Hallenbad gezeigt. Mit dem Kinofilm beteiligt sich die Stadt Wolfsburg im Rahmen ihrer kommunalen Entwicklungszusammenarbeit unter dem Hashtag #tatenfuermorgen an den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit und an der Fairen Woche 2020. Die Filmvorführung wird vom Wolfsburger Weltladen "Pueblo" begleitet. Es sind Plätze für jeweils 20 Personen verfügbar.
 
Passend zur Fairen Woche 2020 porträtiert der Film drei unterschiedliche Menschen: Sie setzen sich gegen Lebensmittelverschwendung ein, fertigen Zero-Waste Kleidung oder leiten Großprojekte in Indien und Tansania. Ihr Ziel ist es, faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion mit dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft in Einklang zu bringen und zu beweisen, dass Fairness und Ethik mit Erfolg und Wirtschaftlichkeit vereinbar sind.
 
Der Eintritt für die Filmvorführungen ist frei. Die erforderlichen Onlinetickets müssen im Vorverkauf kostenfrei unter https://hallenbad.reservix.de/p/reservix/group/350707 erworben werden. Eine Abendkasse gibt es nicht. Der Einlass beginnt 30 Minuten vor Filmstart.
 
Die Kinotage "Heute für Morgen" finden in Kooperation zwischen dem Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg mit dem Kino im Hallenbad statt. Sie sind Bestandteil des Projekts "Koordination kommunaler Entwicklungspolitik", gefördert durch Engagement Global gGmbH im Rahmen der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt-Programms mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).


Pressemitteilung vom 14.09.2020

phaenomenale 2020

Dauerausstellungen und Programme 

Die phaenomenale 2020 bietet vom 24. September bis 1. Oktober, an verschiedenen Orten im Stadtgebiet, ein vielfältiges und interessantes Programm. Für kulturbegeisterte Besucher*innen gewährt das smart culture festivals in Wolfsburg nicht nur einzelne Veranstaltungshighlights, sondern einen besonderen Schwerpunkt mit digitaler Kunst in mehrere Dauerausstellungen und Programmen.

Im Schloss Wolfsburg zeigt der Kunstverein Wolfsburg "Erneuerbare Medien”, die Städtische Galerie Wolfsburg in Kooperation mit Junge Kunst e.V. die Outdoor- Lichtinstallation HASH von Philip Valenta.

In der Fußgängerzone/Porschestraße startet das phaeno mit "smarte neue Welt” und einer "network Installation”. In der Kunststation im Hauptbahnhof und vor dem phaeno präsentiert die Städtische Galerie Wolfsburg Andreas Greiner und sein Projekt "A dream without action is a hallucination".
In der Markthalle lädt das Jugendzentrum Haltestelle zum pop/up/space reiz-bar, mit den Künstlern Sebastian Roese und Noisebird Media.
Im Alvar-Aalto-Kulturhaus veranstalten die Kreativwerkstätten im M2K Werk Stadt Schloss. Die dazugehörige Ausstellung mit dem Titel "Wo bin ich" ist in den Schaufenstern von Volksbank, Cadera, und Schreibwaren Haase zu erleben. Hier kann man mit dem Handy die Kunstwerke der Kursteilnehmer*innen verändern und auf einer zweiten Ebene erleben.

In den Schaufenstern von Hempel, der Superleggera, der WobCom, Cadera, WKS und dem phaeno zeigen die Künstler*innen Ali Altschaffel, CreArte, Tim Dalhoff, Manja Ebert, Felix Fisgus, Niklas Roy, Volker Veit und Walter Winter ihre digitalen Kunstwerke.
Das Planetarium bietet auf der Seite www.planetarium-wolfsburg.de täglich ein online-Quiz zur phaenomenale und am 1. Oktober den Abschluss mit einer Quizveranstaltung mit live-stream, bei der Wolfsburger Bürger*innen und bekannte Persönlichkeiten mitspielen.

Pressemitteilung vom 25.08.2020

Der Sommer vor der Schlosstreppe

Open-Air-Konzerte am Hoffmann-von-Fallersleben-Museum

Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K heißt Musizierende aus Wolfsburg und Umgebung in einer neuen Open-Air-Konzertreihe an der Zugangstreppe zum Schloss Fallersleben willkommen. Mit dem Programm "Der Sommer vor der Schlosstreppe" möchte das Museumsteam das Publikum erfreuen und unterhalten sowie Künstler*innen eine Bühne bieten.

Zu Gast sein werden

  • am Donnerstag, 27. August, um 18.30 Uhr Géza Gál,
  • am Sonnabend, 29. August, um 15 Uhr Maren Schaefer und Tom Hartmann,
  • am Donnerstag, 3. September, um 18.30 Uhr Claudio Calandra und
  • am Sonntag, 6. September, um 15 Uhr Elke Schulz.

Der Eintritt zu den vier Veranstaltungen ist frei. Anmeldungen sind erforderlich telefonisch unter 05362 52623 oder per E-Mail an hoffmann-museum@stadt.wolfsburg.de. Es stehen nur beschränkt Sitzplätze auf der Schlosswiese zur Verfügung. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist auf dem Veranstaltungsgelände und im Schloss Fallersleben zu tragen und kann auf den Sitzplätzen abgenommen werden.

Vor der Kulisse des einstigen Witwensitzes der Herzogin Clara von Braunschweig-Lüneburg und mit der großen Schlosstreppe als Bühne präsentieren Géza Gál, Maren Schaefer, Claudio Calandra und Elke Schulz einen musikalisch bunten Sommerstrauß aus Klassik, Folk, Jazz und Pop bis hin zum reichen Liederschatz Hoffmanns von Fallersleben.

Zum Auftakt begleitet an diesem Donnerstag der Allround-Musiker Géza Gál die Besucherinnen und Besucher auf eine fantastische Weltreise, die klimaneutral mit Trompete, Akkordeon, Didgeridoo und E-Piano an unterschiedliche und auch exotische Ziele führt.
Am Samstag betritt ein besonderes Duo die Schlosstreppe – Maren Schaefer und Tom Hartmann: Die junge Singersongwriterin steht mit eigenen und Cover-Titeln über die Liebe, die Identitätssuche und das Reisen in der Tradition Hoffmanns von Fallersleben. Der Dichter schrieb viele seiner Kinderlieder, Liebesgedichte und Protestsongs gegen die im 19. Jahrhundert herrschenden Gesellschaftsverhältnisse auf bekannte Volksliedmelodien und wurde ein Popstar.

Tom Hartmann stellt im Dialog mit der Musikerin seinen Hoffmann vor. Der 19-Jährige absolvierte ein Jahr lang ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur im Hoffmann-Museum, führte durch die Ausstellung, leitete Workshops, produzierte einen Themen-Podcast und lernte Hoffmann als noch heute aktuell kennen. Kurzweilig spricht der angehende Geschichtsstudent über seine persönlichen Erfahrungen mit den Museumsinhalten. Diese jugendliche Perspektive auf die Geschichte spiegelt sich ebenso in der Musikauswahl der Nachwuchshistorikerin Maren Schaefer.

Anfang September findet "Der Sommer vor der Schlosstreppe" Fortsetzung – zunächst mit Claudio Calandra. Auf seinem Programm stehen italienische Hits, die viele Wolfsburgerinnen und Wolfsburger gedanklich in ihr Sehnsuchtsland Italien reisen, in Erinnerungen an schöne Tage zwischen Südtirol und Sizilien schwelgen und von Bella Italia träumen lassen.

Bevor der Herbst beginnt, beschließt Elke Schulz den Open-Air-Musik-Sommer des Hoffmann-Museums. Sie geht auf Reisen durch die vier Jahreszeiten mit Hoffmann-Klassikern und weniger bekannten Liedern aus dem umfangreichen Werk des in Fallersleben geborenen Dichters. Über diesen kann mehr erfahren werden im Hoffmann-Museum im Schloss Fallersleben.

In der Sonderausstellung "Hoffmann & Hoffmann. Der Vater und der Sohn" stehen die Beziehung zwischen August Heinrich Hoffmann von Fallersleben zu Franz Hoffmann-Fallersleben und in vielen Gemälden das künstlerische Schaffen des Sohnes im Fokus. Auch der Eintritt ins Museum ist frei und möglich jeweils dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, sonnabends von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr.


Pressemitteilung vom 21.08.2020

Wolfsburger*innen reden mit: Wie soll der Gedenk- und Lernort Laagberg aussehen?

Planungswettbewerb geht mit Bürger*innenbeteiligung in finale Phase

Wie könnte er einmal aussehen, der Gedenk- und Lernort Laagberg? Das bleibt vorerst ein gut gehütetes Geheimnis. Wolfsburger*innen sollen jedoch bald die Möglichkeit erhalten, Einblicke in die insgesamt 15 vorliegenden Entwürfe zu gewinnen – und diese im Rahmen einer Bürger*innenbeteiligung am 11. und 12. September zu begutachten und zu kommentieren.

Im Februar 2020 wurde der Realisierungswettbewerbs zum Gedenk- und Lernort Laagberg auf dem Gelände des früheren KZ-Außenlagers Neuengamme ausgelobt. Vorher hatte der Rat der Stadt die entsprechende Vorlage in seiner Novembersitzung beschlossen. Die daraufhin von Teams aus (Landschafts-)Architekt*innen und Ausstellungsgestalter*innen eingereichten Entwürfe werden nun in einer gut behüteten, nicht öffentlichen Ausstellung im Rathaus gezeigt. Die Bürger*innen sollen bei diesem gesellschaftlich außerordentlich wichtigen Thema die Möglichkeit haben, die Wettbewerbsentwürfe noch vor der Jurysitzung zu kommentieren.

Am Freitag, 11. September, und am Samstag, 12. September, erhalten alle interessierten Wolfsburger*innen die Chance, die Entwürfe nach vorheriger Anmeldung zu begutachten. Vor Betreten der Ausstellungsräume müssen jene eidesstattlich versichern, dass sie niemandem Details verraten werden. Die am Wettbewerb beteiligten Büros zeigen anhand von Plänen und jeweils einem Modell, wie das Gebäude, der Freiraum und die Ausstellung am neuen Gedenk- und Lernort am Laagberg aus verschiedenen Perspektiven aussehen würden. Die Kommentare aller Bürger*innen werden anschließend in einem Bericht unverändert zusammengefasst und der Jury bei der Preisgerichtssitzung zur Verfügung gestellt. Die Preisrichter*innen erhalten außerdem den Prüfbericht der Sachverständigen als Grundlage für ihre Entscheidungsfindung.

Die Stadt Wolfsburg hat das Prinzip der Bürger*innenbeteiligung bereits bei zwei vorangegangenen Planungswettbewerben erfolgreich angewendet. Dass es trotz der durch die Corona-Pandemie erschwerten Bedingung gelungen ist, wieder eine solche Form der Beteiligung zu realisieren, verdeutlicht deren große Bedeutung für die Stadt als Ausloberin des Wettbewerbs. Gemeinsam mit Daniel Luchterhandt vom gleichnamigen Büro aus Hamburg, der das Wettbewerbsverfahren betreut, freuen sich alle Beteiligten auf die Kommentare der Bürger*innen.

Nach der Jurysitzung am 24. September wird der zur Umsetzung empfohlene Entwurf dem Rat der Stadt Wolfsburg vorgestellt werden. Der Entwurf bildet dann die Grundlage für eine sogenannte Planungsvorlage (Leistungsphasen 1 bis 3), die frühestens Ende 2020 zur Entscheidung gegeben wird und die die Planungen vertieft.
Interessierte Bürger*innen werden gebeten, bis spätestens Donnerstag, 3. September, einen Termin zu buchen, entweder telefonisch zu den üblichen Bürozeiten unter der Telefonnummer 05361 28-1596 oder per E-Mail an christina.ebel@stadt.wolfsburg.de. An beiden Tagen stehen jeweils vier Zeitslots zur Auswahl: um 9, 11, 14 und um 16 Uhr. Aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandregeln sind je maximal 15 Personen zu einer Uhrzeit zugelassen. Mit der Buchungsbestätigung erhalten die Besucher*innen Zutritt ins Rathaus und in die ehemalige Kassenhalle, wo die Entwürfe ausgestellt werden.


Pressemitteilung vom 22.06.2020

Mit Wolle Wolfsburg im Radio

Gemeinsames Singen in Corona-Zeiten - "Kita Singt 2020" geht neue Wege

Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr alles verändert. Aber den Elementarlehrkräften der Musikschule ist das Projekt Kita Singt ein echtes Herzensanliegen. Sie möchten daher ein Zeichen setzen, dass gemeinsames Singen und Musizieren auch in Corona-Zeiten wichtig und verbindend ist. Das Gemeinschaftserlebnis spielt dabei eine große Rolle und die Musikschule der Stadt Wolfsburg freut sich daher sehr, dass Radio Okerwelle als Partner gewonnen werden konnte.

Am Sonntag, 28.06. zwischen 11:00 und 11:15 Uhr wird eines der Lieblingslieder der Kinder, "Wolle Wolfsburg" von Radio Okerwelle in der Sendung "Frühstückswelle" mit Andreas Last gespielt, damit alle Kinder, Erzieher*innen, Eltern und Freund*innen des Projektes gemeinsam – aber jeder an seinem Ort – singen können. Diese gemeinsame Sing-Aktion wird musikschulseitig mit motivierenden Videos der Lehrkräfte und Unterstützer*innen auf Instagram angekündigt.
In vorausgehenden Sendungen von Radio Okerwelle wird auf diesen besonderen Moment am 28.06. hingewiesen. Die beteiligten Kinder von Kita Singt werden über ihre Einrichtungen ebenso wie die breite Öffentlichkeit auf diese besondere Gelegenheit des gemeinsamen Musizierens und Singens hingewiesen. Da schon viele "Generationen" von Kindern das Lied kennen, werden die kooperierenden Kitas der Musikschule den Aufruf zur Teilnahme an diesem Projekt auch an die ehemaligen Kita-Singt-Kinder weitergeben.

Alle Mitwirkenden werden dazu aufgerufen, ein Foto ihres persönlichen Kita-Singt-Auftrittes unter dem Hashtag #kitasingt2020 zu posten. Es ist auch möglich ein max. 1-minütiges Video oder ein Foto an musikschule@stadt.wolfsburg.de zu mailen.

Eine Auswahl von Bildern und Videos wird die Bedeutung und emotionale Wirkung von Kita singt  für die Musikschule, aber auch für die teilnehmenden Kinder und Erzieher*innen dokumentieren. Auf der Instagramseite und dem Youtube-Kanal der Musikschule der Stadt Wolfsburg wird diese Zusammenstellung veröffentlicht.
Dieses Video wird die Bedeutung und emotionale Wirkung von Kita singt  für die Musikschule, aber auch für die teilnehmenden Kinder und Erzieher*innen dokumentieren und auf der Instagramseite und dem Youtube-Kanal der Musikschule und der Stadt Wolfsburg veröffentlicht.

Kita Singt ist ein Projekt der Musikschule der Stadt Wolfsburg in Zusammenarbeit mit fast 30 Wolfsburger Kindertagesstätten und 530 teilnehmenden Vorschulkindern. Neben den Auftritten auf der Musikschulwoche und der Generalprobe, auf der die Kinder von der Kita-Singt-Band begleitet wären, wäre auch in diesem Jahr wieder Höhepunkt des Projektes der alljährliche Auftritt auf der Internationalen Sommerbühne im Wolfsburger Schloss gewesen. Für Kinder, Erzieher*innen, Eltern und nicht zuletzt die beteiligten Lehrkräfte der Musikschule ist dieser Auftritt jedes Jahr ein stimmungsvolles Erlebnis. Auch hätte 2020 Kita Singt das 10-jährige Jubiläum gefeiert, nicht nur deshalb vermissen Kinder wie Erzieher*innen ihr Projekt sehr.

Nähere Infos unter: musikschule@stadt.wolfsburg.de


Pressemitteilung vom 18.06.2020

Erlebtes hat uns wirklich bereichert

Tom Hartmann und Luca Schröder berichten über ihr FSJ Kultur 

Vor einem Jahr befanden sich Tom Hartmann aus Tiddische und Luca Schröder aus Dollbergen mitten im Abitur. Danach, am 1. September 2019 begann für sie das FSJ Kultur (Freiwilliges Soziales Jahr) in Wolfsburg, für sie in der Wolfsburger Figurentheater Compagnie und für ihn in den Städtischen Museen im M2K. Das "Überbrückungsjahr" sollte beiden zur beruflichen Orientierung dienen, denn im Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur arbeiten junge Leute im Alter von 16 bis 26 Jahre ein Jahr in einer kulturell verorteten Einsatzstelle.

Luca wurde durch Erzählungen von Freunden neugierig auf das FSJ Kultur. Tom bewarb sich im Stadtmuseum im M2K und im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, weil Geschichte in der Schule sein Lieblingsfach war. Er hoffte, hier sein theoretisches Wissen mit der Praxis um das Sammeln, Erforschen und Ausstellen historischer Objekte verbinden zu können. Und hat sich das realisiert? Die Antwort des 19-Jährigen ist ein klares Ja. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Vermittlung in Workshops für Schüler zu Wolfsburgs Geschichte im Mittelalter oder das Wirken Hoffmanns von Fallersleben im 19. Jahrhundert, Museumsführungen, ein eigens entwickelter Podcast zum Grundgesetz und seinem konstitutionellen Vorläufer aus der Revolutionszeit 1948/49, ein Vortrag zur Erinnerungskultur sowie zwei Präsentationen im Kulturschaufenster der Kulturinfo. Das FSJ Kultur bestärkte ihn in seinem Interesse und in seiner Studienwahl, die – na klar – auf Geschichte fiel. Luca liebt Kreativität und deshalb suchte sie nach einer FSJ-Stelle, in der sie sich kreativ entfalten kann. In der Wolfsburger Figurentheater Compagnie, mit Andrea Haupt und Brigitte van Lindt an ihrer Seite fühlt sie sich genau richtig. Beim Entwerfen von Texten und Plakaten oder beim Reparieren von Requisiten ist die junge Frau in ihrem Element. Auch ihren Studienwunsch prägte das FSJ Kultur, für das Bewerbungsverfahren für das Fach "Visuelle Kommunikation" an der Hochschule Hannover gilt es, Daumen zu drücken.

Für Luca und Tom bedeutet das FSJ Kultur ein besonderes Jahr, der Conona-bedingte "Lockdown" lässt es zusätzlich unvergessen werden. Doch langweilig wurde den zwei auch in dieser Phase nicht. Beide arbeiteten im Homeoffice an ihren jeweiligen Projekten: Das FSJ Kultur sieht vor, dass die Freiwilligen neben ihrem Alltag in den Einsatzstellen auch ein eigenes Vorhaben entwickeln und durchführen. So gestaltet Luca ein "Figurentheater-Malbuch" mit den Charakteren aus den verschiedenen Stücken zum Ausmalen und ein paar kleinen Rätseln. Es wird zum 30. Jubiläum der bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebten Bühne in der Bollmohr-Scheune erscheinen. Tom wiederum überlegte sich ein Forschungsprojekt. Im Gerichtsbuch der Wolfsburger Schlossherren von Bartensleben aus dem 18. Jahrhundert, das die Dauerausstellung in den Remisen zeigt, fand er Namen von Vorfahren einiger Nachbarn aus seinem Heimatdorf. Der Nachwuchshistoriker wollte mehr erfahren über die Vergangenheit der Menschen und deren Leben in unserer Region. Er studierte in Büchern und anderen Quellen, las Karten und baute ein Modell eines für den Vorsfelder Werder typischen Rundlingsdorfes. Die Museumsbesucher*innen können die Erkenntnisse in einer Broschüre nachlesen und für Schüler*innen werden diese in einem Themenrundgang präsentiert. Luca blickt dankbar auf die Erfahrung FSJ Kultur und ist sich sicher, dass sie in dieser Zeit viel gelernt hat und auch über sich selbst hinausgewachsen ist. Die Corona-Pandemie bildet zwar eine Zäsur, die der 19-Jährigen jedoch zugleich neue Perspektiven eröffnet: "Ein Theater, das nicht mehr spielen kann, trifft die Krise natürlich mit voller Wucht, wobei ich bei diesem Aspekt gelernt habe, in einer solchen Situation als Team zusammenzuwachsen. Durch Corona hat sich mein FSJ Kultur um 180 Grad gedreht und ich lerne jetzt ganz andere Arbeiten kennen."

Ein ebenso positives Fazit zieht Tom Hartmann: "Das FSJ Kultur hat mich wirklich bereichert. Ich kann jedem dieses FSJ Kultur nur wärmstens ans Herz legen. Mich hat der Freiwilligendienst unglaublich voran gebracht." Wie sehr er sich mit dem Stadtmuseum und dem Hoffmann-Museum im M2K identifiziert, ist seinen Worten zu entnehmen, wenn er über die vergangenen drei Monate spricht: "Die Corona Krise hat zudem gezeigt, dass sich auch Museen in kürzester Zeit anpassen können. Nur weil wir "alte" Dinge vermitteln, heißt das nicht, dass wir nicht schnell und aktuell reagieren können. Unsere Facebook-Seite wurde ausgefüllt wie nie und das stieß auf sehr große, positive Resonanz." Auf dem neuen digitalen Weg begleitet Tom Hartmann die Städtischen Museen im M2K mit Beiträgen, einem Geschichts-Podcast und demnächst mit einer Vorstellung seiner Lieblings-Ausstellungsstücke.

Übrigens, die Einsatzstellen sind genauso bereichert durch das FSJ Kultur, durch die Zusammenarbeit mit Luca Schröder sowie Tom Hartmann. Brigitte van Lindt, eine der Leiterinnen der Wolfsburger Figurentheater Compagnie, und Museumsmitarbeiterin Nicole Trnka sind sich einig: "Wir freuen uns, jungen Menschen im FSJ Kultur Einblicke in die Realität der Arbeitswelt geben und sie mit unserer Leidenschaft für Geschichte, Kunst und Theater, das Puppenspiel und für kulturelle und politische Bildung begeistern zu können. Umgekehrt erhalten wir gerade von Luca und Tom mindestens genauso viel zurück: einen frischen und kritischen Blick auf unsere Arbeit, neue Ideen und Mut zum Ausprobieren, Freude am Machen und immer ein heiteres oder auch mal aufmunterndes Lachen. Also, wir sind Fans des FSJ Kultur!"


Pressemitteilung vom 12.06.2020

Wie digital bist du? – Stadt Wolfsburg beteiligt sich an bundesweitem Digitaltag

Zum ersten bundesweiten Digitaltag am 19. Juni 2020 finden unter dem Hashtag #digitalmiteinander in ganz Deutschland Aktionen zur Förderung der digitalen Teilhabe statt. Die Stadt Wolfsburg nimmt im Rahmen der Initiative #WolfsburgDigital am Aktionstag teil und bietet ein interaktives Online-Angebot.
"Es freut mich, dass der Bund den Digitaltag ins Leben gerufen hat, um den Bürgerinnen und Bürgern die digitalen Möglichkeiten näher zu bringen und vor allem erlebbar zu machen", so Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft und Digitales der Stadt. "In Wolfsburg haben wir als Smart City bereits 2018 gemeinsamen mit Partnern wie der Wolfsburg AG, den Stadtwerken und vielen mehr erfolgreich unseren eigenen "DigiDay" durchgeführt. Dieser Tag hat gezeigt, dass in unserer Stadt ein großes Interesse am Thema Digitalisierung vorhanden ist. Und zwar in allen Altersklassen. Darauf müssen wir mit dem bundesweiten Digitaltag aufbauen und die Wolfsburgerinnen und Wolfsburger noch mehr für digitale Themen sensibilisieren."

Wie digital bist du? – Unter diesem Motto greift das Wolfsburger Angebot das Ziel der Förderung der digitalen Teilhabe auf. Der Europäische Referenzrahmen für digitale Kompetenzen – kurz DigComp – gibt Antworten darauf, was es bedeutet, digital kompetent zu sein und macht Kenntnisse und Fähigkeiten vergleichbar. Auf Initiative des Wolfsburger Bildungsbüros wird am Digitaltag ein darauf basierender Online-Selbsttest angeboten, bei dem die Teilnehmenden ihre persönlichen digitalen Kompetenzen ermitteln können. Die Ergebnisse des Tests helfen dabei, sich besser in der digitalen Welt einzuordnen, sich neue Lernziele zu setzen und sich dementsprechend weiterzubilden. Zudem finden noch viele weitere Aktionen am Digitaltag statt. Unter anderem bietet der Schiller40-Coworking-Space eine Smartphone-Sprechstunde und einen virtuellen Rundgang durch die neueröffneten Räumlichkeiten in der Markthalle, die Stadtbibliothek und die Stadtwerke beteiligen sich mit spannenden Angeboten und auch Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs wird am Digitaltag teilnehmen – er stellt sich den Fragen aus dem Kinder- und Jugendbüro zum Thema Digitalisierung.

Der bundesweite Digitaltag wird von der Initiative "Digital für alle", einem Bündnis von mehr als 25 Organisationen getragen. Erklärtes Ziel ist die Förderung der digitalen Teilhabe. Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Der Aktionstag soll die Digitalisierung mit zahlreichen Online-Formaten erklären, erlebbar machen und Wege zu digitaler Teilhabe aufzeigen. "Wir erleben aktuell wie nie zuvor, wie wesentlich das Thema Digitalisierung an den Schulen, in den Unternehmen, in der Verwaltung aber auch für jeden Einzelnen ist. Deshalb ist es gut, dass wir mit #WolfsburgDigital ein Dach für die unterschiedlichen Digitalisierungsvorhaben in unserer Stadt etabliert haben, unter dem wir die wichtigsten Themen gemeinsam vorantreiben", sagt Dr. Frank Fabian, Kernteam-Sprecher der gemeinsamen Initiative #WolfsburgDigital von Stadt Wolfsburg und Volkswagen.

Der Digitaltag findet am Freitag, 19. Juni statt. Das Angebot steht ganztätig zur Verfügung, nur die Smartphone-Sprechstunde findet begrenzt zwischen 10:00 und 12:00 Uhr statt. Kostenlos teilgenommen werden kann auf der Website www.wolfsburgdigital.org. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Digitaltag und zur Initiative #WolfsburgDigital.


Pressemitteilung vom 04.06.2020

Kleine Filmemacher*innen weiter in Aktion 

Jetzt noch mitmachen: Einreichungsfrist für Trickfilmfestival 2020 verlängert

Das Trickfilmfestival 2020 wurde im Bildungshaus gemeinsam von VHS, Stadtbibliothek und Medienzentrum ins Leben gerufen und soll am 26. September in der Stadtbibliothek stattfinden. Die Einreichungsfrist für Filme wurde nun bis zum 20.08.2020 verlängert.

Bereits seit vergangenem Jahr können in den Wettbewerbs-Kategorien "Kita", "Grundschule" und "Quali-Team" (für Erzieher*innen, Lehrer*innen, Auszubildende, Fachschüler*innen und Studierende) Trickfilme mit einfachen Mitteln eigenhändig produziert und für das Festival eingereicht werden. Aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Einrichtungsschließungen wurde das Angebot Anfang April um die vierte Kategorie "Family & Friends" erweitert. Seitdem können auch Wolfsburger Familien in den eigenen vier Wänden zu Nachwuchs-Filmemacher*innen werden und mit ihren entstandenen Werken am Wettbewerb teilnehmen. Die verlängerte Einreichungsfrist gilt für alle vier Kategorien. Die schönsten Filme werden dann im Rahmen des Festivals mit dem "Goldenen Wolf" prämiert. Verleihen wird die Trophäe durch die Jury um Schirmherrn Juri Tetzlaff, bekannt aus dem KIKA.

Wer jetzt direkt loslegen möchte, braucht nicht viel mehr als etwas Kreativität und ein Tablet, auf dem die Trickfilm-App "Stop Motion Studio" installiert wird. Unter https://www.vhs-wolfsburg.de/projekte/trickfilmfestival-2020 ist eine Anleitung für alle Film-Neulinge abrufbar.


Pressemitteilung vom 25.05.20202

Wiedereröffnung des Coworking Space Schiller40 in der Markthalle

Ab dem 1. Juni 2020 wird das Schiller40 in der Markthalle wieder öffnen. Bereits im März 2020 bezog der CoworkingSpace seine neuen Räumlichkeiten in der "Markthalle - Raum für digitale Idee". Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus konnte die Eröffnung nicht wie geplant stattfinden. Durch die weitere Lockerung der Maßnahmen kann dies nun nachgeholt werden.

"Wir freuen uns sehr, dass das Schiller40 wieder seine Türen öffnet und damit neue Formen des Arbeitens in Wolfsburg zur Verfügung gestellt werden können", sagt Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann.

Unter Einhaltung strikter Hygienebestimmungen und Mindestabstände können die Arbeitsplätze wieder angemietet werden. Vorerst stehen fünf Tagesplätze sowie zehn Dauerarbeitsplätze zur Verfügung. Darüber hinaus ist der neue Meeting- und Videokonferenzraum mit einer Maximalbelegung von sechs Personen ebenfalls zur Nutzung freigegeben. Die neu eingerichteten Broadcast- und VR-/AR-Studios sind ebenfalls nutzbar. Eine vorherige Absprache ist erforderlich. Die beliebten und stark nachgefragten Formate "Smartphoneschule" und "RepairCafé" finden aufgrund der aktuell geltenden Bestimmungen derzeit nicht statt.
Für konkrete Anfragen erreichen Sie die Kolleginnen und Kollegen telefonisch unter 05361-890 2952 oder per E-Mail unter coworking@stadt.wolfsburg.de.
 
Über das Schiller40

Das Schiller40, der Coworking Space der Stadt Wolfsburg, ist seit 2012 die digitale Keimzelle der Kultur- und Kreativwirtschaft. Als erster kommunaler Coworking Space in Deutschland wurde Pionierarbeit geleistet, um der Kultur- und Kreativszene in Wolfsburg eine Anlaufstelle zu geben, digitale sowie innovative Formate und Konzepte zu erproben und die Bürgerinnen und Bürger Wolfsburgs mit der Digitalisierung in Kontakt zu bringen. Als Think Tank für Innovation und neue Formen der Arbeit dient es der gesamten Stadtverwaltung, ebenso wie der Wirtschaft in Wolfsburg.


Pressemitteilung vom 26.05.2020

Fotografischer Spaziergang durch die Stadt 

Von bekannten Sehenswürdigkeiten bis zu unbekannten Ecken

Zu einem fotografischen Spaziergang durch das heutige Wolfsburg lädt der soeben im Wartberg Verlag erschienene Farbbildband mit dem Titel "Wolfsburg" ein. Auf 72 Seiten führt der Autor Jens L. Heinrich den Betrachter durch seine Stadt, streift dabei bekannte Sehenswürdigkeiten und lässt auch unbekanntere Ecken nicht außer Acht. Die großformatigen, aussagekräftigen Farbfotos hat er speziell für diesen Bildband aufgenommen. Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Jens L. Heinrich stellten jetzt die neue Publikation gemeinsam im Rathaus vor.

Auf der Titelseite des Farbbildbandes ist das Volkswagen Werk mit seinen charakteristischen Schornsteinen zu sehen. Es folgen viele Bilder aus der Innenstadt wie die Porschestraße mit ihren zahlreichen Geschäften, Cafés und Restaurants, der beliebte Wochenmarkt, das prächtige Renaissance Schloss und die beeindruckende weiße Giraffe der Braunschweiger Künstlerin Sina Heffner in der Nähe des Planetariums.

Das Alvar Aalto-Kulturhaus, die spätromanische Wehrkirche St. Annen und der Jachthafen sind bei diesem fotografischen Rundgang ebenso vertreten wie Fotos vom gern besuchten Volkswagen-Bad an den Drei Steinen. Auch Bilder aus der Autostadt wie vom Porsche Pavillon, dem Dufttunnel, dem ZeitHaus und den beiden weithin sichtbaren gläsernen Autotürmen dürfen in einem Bildband über Wolfsburg nicht fehlen.

Stimmungsvoll sind zudem die Aufnahmen von der romantischen Brackstedter Mühle, der Blick über den Detmeroder Teich und die Impressionen von Burg Neuhaus, der stattlichen mittelalterlichen Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert. Schon beim ersten Durchblättern des Bandes bietet sich dem Betrachter so das Bild einer liebenswerten Stadt mit vielen schönen Ecken und Winkeln, die dem Leben in Wolfsburg eine besondere Qualität geben.

Sämtliche Bilder des Buches sind mit Texten versehen, die jeweils ins Englische und Französische übersetzt sind. So eignet sich der Bildband als Geschenk nicht nur für Einheimische und Besucher der Stadt, sondern auch hervorragend als Präsent an alle Wolfsburger in der Ferne und für den Schüleraustausch.

Der Fotograf und Auto Jens-L. Heinrich liebt seine Heimatstadt Wolfsburg und sein Bildarchiv umfasst inzwischen rund 9.000 Fotos. Mehr über ihn und seine Projekte ist unter www.wolfsburgbilder.de zu erfahren.


Pressemitteilung vom 20.05.2020

Kulturelle Förderung: Die Stadt unterstützt erneut innovative digitale Kulturprojekte

Am Mittwoch, den 13. Mai hat der Vergabebeirat erneut getagt, um über Zuschüsse digitaler Kulturprojekte für das Jahr 2020 zu beraten. Bereits im letzten Jahr war die Nachfrage an der von der Stadt neu ins Leben gerufenen Förderung digitaler kultureller Projekte groß und auch in 2020 hat sich daran nichts geändert. Passend im Sinne der Förderung hat diese Sitzung, bedingt durch die aktuell bestehenden Kontaktbeschränkungen, erstmalig digital als Online-Konferenz stattgefunden.

Insgesamt 18 Kulturprojekte wird die Stadt in 2020 finanziell unterstützen, was insbesondere in Zeiten von Covid-19 von besonderer Bedeutung ist. Die geförderten Projekte setzen sich auf kreative Weise mit dem digitalen Wandel auseinander, machen diesen sichtbar und nutzen neue Möglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung eröffnen.

"Ich freue mich zu sehen, wie kreativ und engagiert die Kulturlandschaft auf die neuen Herausforderungen reagiert. Gerade hier zeigen sich die vielfältigen Möglichkeiten, die die Digitalisierung den Kulturschaffenden bietet", so Kulturdezernent Dennis Weilmann.

Da die Höhe Summe der Anträge auf digitale kulturelle Förderung die zur Verfügung stehenden Mittel übersteigen, konnten nicht alle Projekte gefördert werden.

Neben der Förderung von digitalen kulturellen Projekten wurde in der Beiratssitzung auch über die Förderung kultureller Aktivitäten entschieden. Insgesamt wurden fünf Projekte von insgesamt vier Antragstellern bewilligt. Auch hier sind die Fördermittel voll ausgeschöpft wurden.


Pressemitteilung vom 11.05.2020

Städtische Galerie: Kunstvermittlung online und Mitmach-Aktion zum Internationalen Museumstag am 17. Mai 2020 „Das Museum für alle – Museen für Vielfalt und Inklusion“

Wie jedes Jahr im Mai wird auch 2020 wieder der Internationale Museumstag gefeiert, allerdings unter völlig veränderten Umständen. Das Team der Ferienspiele und des Offenen Ateliers haben sich etwas Neues einfallen lassen: Sie bleiben den Gästen verbunden und werden über Facebook und Instagram ihre Ideen fortlaufend kommunizieren. Dazu wird es von den Kunstvermittlerinnen Ina Hengstler, Anna-Maria Meyer und Elke Schulz immer wieder online Mitmach-Aktionen geben. Aktuell ist dies ein Aufruf, gebastelte oder gezeichnete Gesichter von Menschen aus aller Welt zu erstellen und einzuschicken, gemäß dem Motto des diesjährigen Internationalen Museumstages. Bei einer internationalen Stadt wie Wolfsburg sollte das kein Problem sein. Die Arbeiten werden dann auf den Social Media Kanälen der Städtischen Galerie Wolfsburg veröffentlicht und hoffentlich weltweit geteilt.  
Das Museum ist ein Ort an dem Menschen zusammen kommen, sich treffen, sich austauschen oder gemeinsam kreativ werden können. So ist es auch beim Offenen Atelier der Städtischen Galerie Wolfsburg, das normalerweise allen Interessierten offen steht. Nun ist dieser für alle offene Ort Museum aufgrund der Coronakrise zu einem Ort geworden, wo zunächst auf Distanz und die Einhaltung von Hygieneregeln geachtet werden muss. Abstand halten zu den Kunstwerken war bisher eine wichtige Regel, nun trifft diese Regel auch für Menschen zu. Und so werden Veranstaltungen mit vielen Personen in geschlossenen Räumen auf absehbare Zeit nicht stattfinden können.
 
Einfach mal reinschauen und mitmachen:
www.facebook.com/StaedtischeGalerieWolfsburg
www.instagram.com/staedtischegalerie_wolfsburg


Pressemitteilung vom 07.05.2020

Städtische Galerie Wolfsburg öffnet wieder am 9. Mai 2020

Die Städtische Galerie Wolfsburg freut sich sehr darüber, dass ein Teil der Ausstellungsräume wieder eröffnet werden kann für die Ausstellung "MC-MyChoice" – Persönliche Highlights aus der Sammlung vorgestellt von Susanne Pfleger.  
Neben Kunstwerken der international bekannten Künstlerin Andrea Büttner hat die Direktorin Susanne Pfleger weitere Lieblingswerke von drei Künstlerinnen für diese Präsentation ausgewählt. Melanie Manchot, Dunja Evers, Christiane Baumgartner und Andrea Büttner arbeiten auf unterschiedlichste Weise mit den Medien Fotografie, Video und Grafik.

Alle Künstlerinnen waren bereits in Gruppenausstellungen oder Einzelpräsentationen in der Städtischen Galerie Wolfsburg zu sehen. Es ist das Ziel der Sammlungs- und Ausstellungspolitik, neue, zeitgenössische Positionen aufzuspüren, die größtenteils noch nicht etabliert sind, aber eine künstlerisch eigenständige Bildsprache entwickelt haben. Die Ankäufe erfolgen meist im Jahr des Entstehens und waren für die weitere Laufbahn der Künstlerinnen von Bedeutung. So war beispielsweise Andrea Büttner 2017 für den renommierten Turner-Preis nominiert.

Die Ausstellungsreihe "MC-MyChoice" verfolgt eine andere Herangehensweise als typische Sammlungsausstellungen: Die verschiedensten Personenkreise werden angesprochen und gebeten, ihre ganz persönliche Sicht auf die Sammlung zu erörtern und ihre Lieblingsobjekte zu zeigen. So eröffnen sich in diesen Zusammenstellungen ganz neue, persönliche und spannende Perspektiven auf die Sammlung der Städtischen Galerie Wolfsburg.

Alle weiteren Ausstellungsetagen werden noch vorbereitet und auch in der aktuellen Ausstellung sind die Besucherzahlen begrenzt, denn der Schutz des Publikums und der Mitarbeiter*innen hat höchste Priorität. So sind beim Betreten von Schloss Wolfsburg und der Ausstellungsräume während des gesamten Besuches die üblichen Distanz- und Hygieneregeln einzuhalten und es muss eien Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Daneben gibt es einen vorbereiteten Rundgang sowie getrennte Ein- und Ausgänge.

Öffnungszeiten: 
Dienstag 13:00 – 20:00 Uhr
Mittwoch bis Donnerstag 10:00 – 17:00 Uhr
Freitag 14:00 – 17:00 Uhr (NEU!)
Samstag 13:00 – 18:00 Uhr
Sonntag 11:00 – 18.00 Uhr


Pressemitteilung vom 06.05.2020

Städtische Museen wieder geöffnet

Zugang zu den Kulturangeboten nicht länger vorenthalten

Die Wolfsburgerinnen und Wolfsburger können ab Samstag, 9. Mai die städtischen Kultureinrichtungen wieder besuchen. Das Stadtmuseum in den Schlossremisen, die Städtische Galerie im Schloss Wolfsburg und das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im Schloss Fallersleben werden unter strikter Einhaltung von Hygienekonzepten ihre Tore für die Besucherinnen und Besucher öffnen.

Kulturdezernent Dennis Weilmann: "Es freut mich, dass wir unsere Museen und die Galerie diese Woche wieder öffnen und es den Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern bereits zum Wochenende ermöglichen können, die Ausstellungen zu besuchen. Es war uns wichtig, das zeitnah nach der Entscheidung des Landes umzusetzen und den Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern gerade in diesen schwierigen Zeiten den Zugang zu unseren Kulturangeboten nicht länger vorzuenthalten." so Weilmann.

Der Geschäftsbereich Kultur hat sich bei der Entwicklung der Hygienekonzepte für die einzelnen Einrichtungen an den Empfehlungen des Deutschen Museumsbundes orientiert und diese unter Beachtung der aktuell geltenden Allgemeinverfügung mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. So wird es in den beiden Museen im M2K und der Städtischen Galerie eine schrittweise Öffnung der Ausstellungen geben, zunächst wird die Besucheranzahl in Abhängigkeit zur jeweiligen konkreten räumlichen Situation begrenzt. Eine kluge Besucherführung  mit Trennung von Ein- und Ausgängen, beispielsweise mit entsprechenden Markierungen auf dem Fußboden, wird die Besucherinnen und Besucher durch die Räumlichkeiten leiten und den Mindestabstand wahren. Handdesinfektionsmittel wird bereitgestellt. In allen Einrichtungen gibt es darüber hinaus eine Maskenpflicht (Schutzmasken können auf Anfrage erworben werden). Über weitere Hygienemaßnahmen an einzelnen Ausstellungsbereichen informieren Infoplakate, die zwingend zu beachten sind.


Pressemitteilung vom 04.05.2020

Leitsystem für kluge Besucherführung

Städtische Kultureinrichtungen bereiten Öffnung vor

Kultureinrichtungen wie Museen, Ausstellungen und Galerien dürfen bundesweit ab dem 7. Mai unter bestimmten Voraussetzungen wieder für Besucherinnen und Besucher öffnen.

Auch in Wolfsburg bereitet man sich dieser Tage intensiv auf eine Öffnung der städtischen Kultureinrichtungen vor. Kulturdezernent Dennis Weilmann dazu: "Wir freuen uns, dass wir unsere Museen und Galerien wieder für Besucherinnen und Besucher öffnen können. Wir befinden uns derzeit in enger Abstimmung mit Ordnungs- und Gesundheitsamt, um die Hygieneauflagen, Besuchersteuerung und weitere Vorkehrungen final zu besprechen."

Der Geschäftsbereich Kultur orientiert sich bei den Maßnahmen neben den Vorgaben aus der aktuell gültigen Allgemeinverfügung an den Empfehlungen des Deutschen Museumsbundes. Die Städtische Galerie verfügt außerdem über ein sehr gutes Netzwerk zu anderen Museen und steht mit diesen in engem Austausch. Die Begrenzung der Besucherströme in Abhängigkeit zur jeweiligen konkreten räumlichen Situation sowie Leitsysteme für eine kluge Besucherführung mit Trennung von Ein- und Ausgängen gehören ebenso zum Konzept wie die Maskenpflicht, das Abstandsgebot und Infoplakate zu den einzuhaltenden Hygienemaßnahmen. "Wir werden die genauen Maßnahmen kurzfristig kommunizieren, sobald wir diese intern final geklärt haben." so Weilmann.

Ob Einrichtungen wie die Städtischen Galerie, das Stadtmuseum oder das Hoffmann-von-Fallersleben-Museums bereits ab Donnerstag öffnen oder einige Tage länger für die Vorbereitung benötigen, wird die Stadt noch kurzfristig kommunizieren. Doch nicht nur die städtischen Einrichtungen werden in Kürze wieder ihre Tore öffnen. "Ich bin in regelmäßigem Austausch mit vielen anderen Einrichtungen, die ebenfalls intensiv an den Rahmenbedingungen für eine baldige Wiedereröffnung arbeiten." teilt Weilmann mit.


Pressemitteilung vom 30.04.2020

Das Bildungshaus öffnet die Stadtbibliothek wieder am 4. Mai

Nutzung vor Ort für bis zu 20 Personen gleichzeitig

Das Bildungshaus öffnet ab Montag, 4. Mai die Stadtbibliothek und hat sich intensiv auf die neuen Rahmenbedingungen vorbereitet. Medien können zurückgegeben und vor Ort ausgewählt und ausgeliehen werden zu den bekannten Öffnungszeiten (Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr, Mittwoch und Samstag von 10:00 bis 14:00 Uhr).

Aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln ist der Zugang zur Bibliothek auf 20 Personen gleichzeitig begrenzt. Daher bittet die Stadtbibliothek ihre Nutzer*innen, Medien zügig auszuwählen und zu entleihen, damit möglichst viele den Vorortservice der Bibliothek nutzen können. Voraussetzung für den Zutritt zur Bibliothek ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, die Einhaltung der Abstandsregelungen und das Ausfüllen des Gesundheitsfragebogens der Stadt Wolfsburg, der am Eingang zur Zentralbibliothek verteilt wird.  
Schüler*innen können die Stadtbibliothek auch weiterhin für fünf Stunden am Tag als Lernort nutzen. Auch sie sollen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und werden gebeten, sich vorher telefonisch (05361 28-2530) oder per E-Mail (stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de) anzumelden.
 
Aufrechterhalten wird auch der Medienabholservice, mit dem Nutzer*innen vorab im Onlinekatalog der Bibliothek (https://ebibliothek.stadt.wolfsburg.de/) recherchierte Medien telefonisch oder per E-Mail während der gewohnten Öffnungszeiten bestellen können. Maximal zehn Medien dürfen pro Woche und Haushalt ausgesucht werden. Die Stadtbibliothek stellt die Medienwünsche bereit und informiert über den Abholtermin.
 
Die Stadtteilbibliotheken und der Bücherbus sind bis auf weiteres nicht geöffnet. Sie können auch weiterhin unsere verstärkten Onlineangebote wie die Onleihe und weitere Datenbanken nutzen. Die Anmeldung oder Verlängerung des Bibliotheksausweises läuft weiterhin unkompliziert per E-Mail stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de.


Pressemitteilung vom 17.04.2020

Stadtbibliothek Wolfsburg ab 20. April eingeschränkt geöffnet

Aufgrund der Beschlüsse der Bundeskanzlerin mit den Regierungschef*innen der Länder können Bibliotheken ihren Betrieb wieder aufnehmen. Daher wird die Stadtbibliothek Wolfsburg in einem ersten Schritt ab Montag, 20. April, einen Medienrückgabe und -abholservice in der Zentrale im Alvar-Aalto-Kulturhaus einrichten. Schülerinnen und Schüler können die Zentralbibliothek als Lernort nutzen.

Ab Montag, 20. April bis einschließlich Samstag, 2. Mai bietet das Bibliotheksteam einen Medienrückgabe und -abbolservice an der Fensterfront der Kinder- und Jugendbibliothek (neben dem aalto Bistro) an, der an allen Wochentagen genutzt werden kann (Mo, Di, Do, Fr 10 – 18, Mi und Sa 10 – 14 Uhr). Damit bekommen die Bibliotheksnutzer*innen die Möglichkeit, entliehene Medien zurückzugeben. Bestellte Medien können ebenfalls hier abgeholt werden. Die Bestellung von Medien aus dem gesamten Bibliothekssystem ist nur per Telefon oder Mail (05361-28-2530 / stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de) nach vorheriger Recherche im Onlinekatalog der Bibliothek (https://ebibliothek.stadt.wolfsburg.de oder App der Stadtbibliothek) und unter Angabe des Benutzernamens, der Ausweis- und Telefonnummer möglich. Es dürfen maximal bis zu zehn Medien bestellt werden. Nach Fertigstellung der Medienpakte teilt die Bibliothek ebenfalls per Mail oder Telefon den genauen Abholtermin während der Servicezeiten mit. Da der Medienrückgabe- und -abholservice ab nächster Woche täglich angeboten wird, bittet die Stadtbibliothek ihre Nutzer*innen, unterschiedliche Tage der Woche dafür zu nutzen.

Maximal 10 Schüler*innen können die Zentralbibliothek ab dem 20. April für fünf Stunden am Tag nutzen. Sie werden gebeten, sich vorher telefonisch (05361-28-2530) oder per Mail (stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de) anzumelden und gebeten, einen Mundschutz zu tragen. Schüler*innen, die nicht ihre eigenen mobilen Endgeräte nutzen wollen, können auch auf die Laptops der Bibliothek zurückgreifen. Die Lernzentren in den Schulzentren in Fallersleben, Vorsfelde und Westhagen sowie in der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule öffnen wieder gemeinsam mit den Schulen in Wolfsburg ab Montag, 27. April.

Ab Montag, 4. Mai, öffnet die Zentralbibliothek ihre Türen zur eingeschränkten Nutzung vor Ort.


Pressemitteilung vom 05.03.2020

Musikschule verschiebt Musikschulwoche und Tag der offenen Tür

Veranstaltungen werden nachgeholt

Die Musikschulwoche für Wolfsburger Kitas und der Tag der offenen Tür in den Zweigstellen Fallersleben und Vorsfelde werden verschoben.
Die 27 teilnehmenden Kitas des Projektes Kita singt mit ca. 600 teilnehmenden Kindern im Vorschulalter hatte die Musikschule der Stadt Wolfsburg zu einem Besuch der Musikschule im Rahmen der Musikschulwoche eingeladen. Jeden Vormittag von 9:00 bis 11:30 Uhr sollten sich die Kinder in den Räumen der Musikschule in der Goetheschule tummeln, Instrumente ausprobieren und gemeinsam singen.

Ausdrücklich präventiv zum Schutz der Kinder, Erzieher*innen und Lehrkräfte und auf aktuelle Empfehlung des Verbandes Deutscher Musikschulen verschiebt die Musikschulleitung die weiteren Termine der Musikschulwoche von Freitag, 06. bis Freitag, 13. März.

Musikschulleiter Andreas Meyer nimmt die Sorgen der Eltern um ihre Kinder ernst: "Die Veranstaltung muss nicht zwingend zum jetzigen Zeitpunkt stattfinden. In der Gesamtschau der aktuellen Situation erscheint eine Verlegung in den Sommer geboten und vermeidet unnötige Risiken für alle Beteiligten".

Ebenso wird der Tag der offenen Tür in den Zweigstellen Vorsfelde und Fallersleben am 14. März verschoben.


Pressemitteilung vom 04.03.2020

Tag der offenen Türen

Musikschulzweigstellen Fallersleben und Vorsfelde stellen sich vor
Gerade in der heutigen Zeit allgegenwärtiger und meist digitaler Musik ist das Erlernen eines Musikinstrumentes ein wertvoller Beitrag zur persönlichen, kognitiven und sozialen Entwicklung des Menschen. Um die Wahl des "richtigen" Instrumentes zu unterstützen, laden die Lehrkräfte der Musikschule der Stadt Wolfsburg am Samstag, 14. März jeweils von 11:00 bis 13:00 Uhr zum Tag der offenen Tür der Zweigstelle Vorsfelde in der Amtsstraße 35 und der Zweigstelle Fallersleben in der Glockenbergschule ein.

In der Zweigstelle Vorsfelde stehen die Lehrkräfte Carmen Maaß (Musikgarten und Musikalische Früherziehung), Charlotte Kiefer (Violoncello), Kristina Klaus (Violine), Marek Kowalczyk (Keyboard), Viktor Bürkland (Klavier) und Ulf Klebig (Gitarre) für Beratungen, Informationen und die Vorstellung von Instrumenten zur Verfügung. Seitens der Musikschulverwaltung beantwortet Anke Titzmann Fragen zur Unterrichtsorganisation und zu Musikschulentgelten. Informationen über Kurse der Musikalischen Früherziehung und das Eltern-Kind-Angebot Musikgarten für die Kleinsten runden das Angebot ab.

Auch die Lehrkräfte der Zweigstelle Fallersleben laden in diesem Jahr wieder Jung und Alt zum Tag der offenen Tür in die Musikschulräume in der Glockenbergschule ein. Um 11.00 Uhr zeigen Hans Keck (Gitarre), Gennadiy Margulis (Klarinette), Jooeun Kong (Violine und Elementarunterricht), Swetlana Fichtner (Klavier), Geza Gal (Trompete), Karin Böhles (Elementarunterricht) und Katrin Heidenreich (Blockflöte, Dudelsack und Zweigstellenkoordination) mit ihren Schülern in einem kleinen musikalischen Auftakt in der Aula, wieviel Freude das gemeinsame Musizieren machen kann.

Im Anschluss gibt es in den Unterrichtsräumen die Möglichkeit, Instrumente selbst auszuprobieren und sich von den Lehrkräften beraten zu lassen. Selbstverständlich kann man sich direkt vor Ort zum Unterricht anmelden. Dass Musikschule verbindet, kann man in der Aula der Glockenbergschule bei Kaffee und Kuchen und netten Gesprächen erleben. In Form einer kleinen Rallye können die Besucher die Instrumente kennenlernen und nach dem gemeinsamen Abschluss in der Aula mit vielen musikalischen Eindrücken beschwingt in das Wochenende gehen.

Beide Veranstaltungen richten sich ausdrücklich nicht nur an Familien mit Schul- und Vorschulkindern, sondern an musikinteressierte Menschen jeden Alters.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltung ist frei.


Pressemitteilung vom 21.01.2020

Israelische Ensembles spielen

Konzert anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages
Anlässlich der 75. Jährung der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee findet am 28. Januar ein einzigartiges Konzert zweier Ensembles der Israeli National Arts High School "Thelma Yellin"/Tel Aviv im Congresspark Wolfsburg statt. Über 100 Künstler erzählen mit ihrer Musik von der Gegenwart und Zukunft des jüdischen Volkes. Ihr Repertoire reicht dabei von Barockmusik bis zu zeitgenössischen Stücken; Tourneen brachten sie bereits in europäische Musikzentren wie dem Palais des Beaux-Arts in Brüssel und dem Unesco-Haus in Paris, aber auch in Konzertsäle Deutschlands und Großbritanniens.
"Uns ist es wichtig diese Erinnerungen wach zu halten. Gerade jetzt ist der Holocaust-Gedenktag nicht nur ein Tag der Erinnerung, sondern auch ein Tag der Mahnung und Verantwortung zu einer klaren Stellungnahme gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Wir freuen uns sehr, dieses Konzert in Kooperation mit der Volkswagen AG durchführen zu können", sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Seit langem engagieren sich Stadt und Konzern für die Erinnerung an die Geschehnisse von Auschwitz. Eine enge Verbindung unterhalten sowohl die Stadt Wolfsburg als auch die Volkswagen AG zu den Überlebenden des Holocaust im Internationalen Auschwitz Komitee. Sie alle eint das Interesse, junge Menschen für die Erhaltung der Gedenkstätte Auschwitz, die Begegnung mit Überlebenden und den Schutz der Demokratie zu gewinnen. Die Stadt Wolfsburg und der Volkswagen Konzern sind durch kulturelle Vielfalt und das Miteinander von vielen Nationen geprägt.

Das Konzert findet mit Unterstützung des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen statt. Für eine Teilnahme am Konzert wird um eine Anmeldung bis zum 24. Januar per E-Mail an sekretariat.repraesentation@stadt.wolfsburg.de gebeten. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Beginn ist um 16.30 Uhr.

Die Abteilung "Klassische Musik" der Thelma Yellin beinhaltet zwei große Ensembles: ein Synfonieorchester und einen gemischten Chor. Beide Ensembles spielen im Großen Saal des Congressparks je einen Konzertteil. Während der gemischte Chor Stücke von Yehezekiel Braun, Ludwig van Beethoven und Ruben Serousi interpretiert, spielt das Synfonieorchester ebenfalls Ludwig van Beethoven sowie Gustav Mahler, Dorit Zameret und Haim Barkani.

Bereits am Vormittag wird die israelische Gruppe um Leiter Moshe Aharonov zu einer Führung durch die Autostadt empfangen. Im Zentrum der Besichtigung werden die Dauerausstellung "LEVEL GREEN – Die Idee der Nachhaltigkeit" und die Meilensteine der Automobilindustrie im ZeitHaus stehen.

Ebenfalls am 28. Januar zeigt der Thaterring e.V. in Zusammenarbeit mit dem Scharoun Theater Wolfsburg um 19 Uhr das Erinnerungsprojekt "Memoria". Eine musikalisch-theatrale Veranstaltung über die jüdische Kultur, auf die Bühne gebracht von rund 160 jungen Menschen aus Wolfsburger Bildungseinrichtungen. Der Eintritt ist frei. Karten sind noch begrenzt verfügbar und müssen im Vorfeld reserviert werden. Möglich ist dies in der Theaterkasse (Porschestraße 41d, Pavillon gegenüber der City Galerie) während der Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr und Samstags 10 bis 14 Uhr oder telefonisch unter (05361) 267338.

Es war der 27. Januar 1945, als Soldaten der Roten Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreiten. Eine Millionen Menschen sind alleine hier dem Völkermord der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen. Weltweit ist der 27. Januar zum internationalen Holocaust-Gedenktag ernannt worden. 2020 jährt sich die Befreiung zum 75. Mal.

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