Neuigkeiten aus dem Bereich Kultur

Rund um das Thema Kultur in Wolfsburg

Pressemitteilung vom 08.10.2021

Oase der Fußgänger

Ausstellung wirft Blick auf die Geschichte der Fußgängerzone

Nicht erst seit der Pandemie steht die Zukunft zahlreicher Innenstädte infrage. Die Krisenphänomene indes sind nicht neu. Schon in den 1960er Jahren sahen sich die bundesdeutschen Innenstädte mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Im Kampf gegen diese grassierenden innerstädtischen Probleme entwickelte sich seinerzeit die Fußgängerzone Schritt für Schritt zur Patentlösung, auch in Wolfsburg. Eine Ausstellung des Instituts für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS) in Kooperation mit dem Forum Architektur der Stadt Wolfsburg zeigt vom 8. Oktober bis 14. November in der Porschestraße, wie die Wolfsburger Fußgängerzone entstand. Historische Ansichten veranschaulichen die Entwicklung von der einstigen Hauptverkehrsader zur Verweillandschaft.

Die Ausstellung ist an zentraler Stelle in der Fußgängerzone auf Höhe der City-Galerie zu sehen. Auf der Schaufensterfläche von Schreibwaren Haase in der Porschestraße 60 und der Außenfläche des Auric-Hörcenter-Pavillons, Porschestraße 58a, erläutern insgesamt elf Ausstellungstafeln die Entstehung der Fußgängerzone von den ersten Überlegungen im Bauausschuss Mitte der 1960er Jahre bis zur feierlichen Eröffnung 1980. Die großzügig angelegte "Bummelstraße" sollte als Verweillandschaft nicht nur ein angenehmes Ambiente für den Konsum schaffen, sondern auch der Stadt geben, was sie so lange vermisst hatte, ein Herz. Die Ausstellung rekapituliert die Geschichte des geplanten innerstädtischen "Einkaufsparadieses" wie auch die Porschestraße als repräsentative Stadtlandschaft, die über Ansichtspostkarten quer durch die Republik und darüber hinaus versandt werden konnte.

"Unsere in den späten 1970er Jahren geschaffene Fußgängerzone sollte den Bürgerinnen und Bürgern Raum geben zur gemeinschaftlichen Interaktion und sozialem Austausch, sie sollte nicht nur den Konsum befördern, sondern eben auch und insbesondere ein Ort der Kommunikation sein", bekräftigt Oberbürgermeister Dennis Weilmann. "Dass sie das auch wirklich gewesen ist, zeigen die in der Ausstellung präsentierten Fotografien."

"Der Blick auf die Geschichte und der Austausch über den Bestand sind gerade zu diesem Zeitpunkt sinnvoll und wichtig. Denn als erster Schritt einer Auseinandersetzung mit Porschestraße muss die Analyse stehen, in die wir aktuell bereits mit Gehl-Architekten eingestiegen sind", erläutert Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.

Am Donnerstag, 14. Oktober, um 17 Uhr lädt das Institut für Zeitgeschichte (IZS) ausgehend von der Ausstellung zu einem dialogischen Stadtspaziergang mit Ulrich Brinkmann ein. Brinkmann ist Redakteur der Zeitschrift Bauwelt und ausgewiesener Kenner der Entwicklung der Fußgängerzone als Element des Städtebaus. Er wirft mit uns einen Blick zurück in jene Zeiten, als überall in Deutschland Fußgängerzonen geschaffen wurden und analysiert die Besonderheiten der Wolfsburger Verweillandschaft. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich unter der E-Mail: alexander.kraus@stadt.wolfsburg.de

Ein zweiter Stadtspaziergang des Forum Architektur findet am Mittwoch, 27. Oktober, um 16.30 Uhr statt. In der Reihe "Unterwegs mit…" lädt dann Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide ein zu einem dialogischen Rundgang. Gemeinsam mit der Berliner Landschaftsarchitektin Dr. Antje Backhaus aus dem Gestaltungsbeirat der Stadt Wolfsburg und Tim Rieniets, Professor für Stadt- und Raumentwicklung an der Leibniz Universität Hannover wird ausgehend von der historischen Entwicklung der Blick auf die Gegenwart und die zielführende Zukunft der Porschestraße geworfen. Die Teilnahme ist auch hier kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich unter der E-Mail: forum.architektur@stadt.wolfsburg.de.


Pressemitteilung vom 04.10.2021

Internationale Sommerbühne

Sheherazade - Die Stadt der Erzähler im Schlosspark

Eine Reise in die märchenhafteste Stadt des Orients erwartet die Sommerbühnenbesuchenden am Freitag, 8. Oktober, und Sonnabend, 9. Oktober, abends im Schlosspark Alt-Wolfsburg. Das städtische Kulturwerk im M2K hat das Berliner Theater ANU mit seiner Produktion Sheherazade zum zweiten Teil der 30. Internationalen Sommerbühne eingeladen. Bei der poetischen Open-Air-Inszenierung verwandelt sich der Landschaftsgarten am Schloss in ein wallendes Meer aus 1001 beleuchteten weißen Baldachinen – die Stadt der Erzähler.

Wer kennt sie nicht, die große Erzählmeisterin Sheherazade, die 1001 Nacht lang Geschichten erzählt um den mordenden König Sharia zu besänftigen? Es ist eine Stadt nach ihr benannt worden, eine riesige Zeltstadt, die aussieht wie ein Wolkenreich. Wer am Abend dieses Labyrinth besucht, dem wird Einlass gewährt in die festlich beleuchtete Zeltstadt der Erzähler – 1001 Baldachine verwandeln sich in eine gänzlich andere Welt: Die Stadt der Erzähler hat ihre Tore geöffnet.

Die Besucher begeben sich im Wolfsburger Schlosspark auf Entdeckungsreise zu Plätzen und in geheimnisvolle Räume. Dort begegnen sie dem Geschichtenapotheker Alef, der seine Dienste anbietet. Siradshid verwandelt den Hamam in eine gefährliche Dschinnenkammer und Dienerin Amira erzählt von ihrer Meisterin Sheherazade, der großen Erzählerin. Die Gäste durchlaufen eine fantastisch gestaltete Welt aus 1001 Baldachinen und begegnen skurrilen Figuren und ihren Geschichten. Die Hommage an die arabische Geschichtenkultur arbeitet mit Tanz, Erzählkunst und Soundcollagen.

Die Stadtbesucher erfahren von vielen Weisheiten, die in den Geschichten ruhen und sie erleben die Kraft der Geschichten Recht zu sprechen. Sie begegnen dem mythischen Vogel-König Simurgh und lernen die Stadtbewohner in ihrer Funktion als ungewöhnliche Friedensstifter kennen.

Kann man mit Geschichten Frieden stiften? Die Welt in Balance halten? Eine getanzte Antwort, eine faszinierende Performance, bei der alles "auf der Kippe" steht. Schauspiel, Tanz, Erzählkunst, Illumination, Soundcollage und viele Irrwege eröffnen die Theaterwelt um Sheherazade. Eine märchenhafte Nacht – getragen von der Hoffnung auf eine friedvolle Welt.

"Die Kombination aus anspruchsvollen Inhalten sowie einer optisch und künstlerisch beeindruckenden Performance ist das, was die Sommerbühne ausmacht. Die Besucherinnen und Besucher können sich auf einen künstlerisches Höhepunkt freuen", erklärt Oberbürgermeister Dennis Weilmann.

Bei den 100 Minuten dauernden Rundgängen zu den verschiedenen Spielstationen im Park werden an beiden Abenden coronaschutzgerecht mehrere kleine Besuchergruppen im zeitlichen Abstand die Reise antreten. Die Gruppen starten am Freitag, 8. Oktober, und Sonnabend, 9. Oktober, jeweils zwischen 19.30 und 20.50 Uhr.

Karten sind nur im Vorverkauf erhältlich an allen Vorverkaufsstellen, die Tickets von CTS Eventim anbieten sowie online unter www.eventim.de.

Personalisierte Zeitfenster-Tickets sind nur im Vorverkauf erhältlich. Die Erhebung der Kontaktdaten erfolgt beim Ticketerwerb. Es gibt keine Tages- und Abendkasse.
Folgende Corona-Schutzregeln müssen eingehalten werden: Kein Zutritt zur Veranstaltung ohne 3G-Nachweis, Abstand und Hygiene, medizinischer Mund-Nasen-Schutz während der Ortswechsel. Die aktuell geltenden Regeln erfahren Gäste am Tag vor der Veranstaltung unter www.wolfsburg.de/sommerbuehne

Weitere Informationen unter Telefon (05361) 28-1586.

Wichtig: Besucher erfahren am Tag vor der Veranstaltung die aktuell bei der Veranstaltung geltenden Corona-Schutzregeln auf www.wolfsburg.de/sommerbuehne Programminformationen unter www.wolfsburg.de/sommerbuehne und www.facebook.com/m2kwolfsburg.


Pressemitteilung vom 19.08.2021

Der Sommer vor der Schlosstreppe

Open-Air-Konzerte mit Musikern aus Wolfsburg und Umgebung

In der Open-Air-Konzertreihe "Der Sommer vor der Schlosstreppe" präsentiert das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K auch in diesem Jahr wieder Musiker aus Wolfsburg und Umgebung. Italienische Hits, Jazz-Höhepunkte des 20. Jahrhunderts sowie lateinamerikanische und afrikanische Rhythmen bilden das diesjährige Sommer-Hoch des Museums, das das Publikum auf der Wiese vor dem Fachwerkschloss Fallersleben genießen kann.

Zu Gast vor der Schlosstreppe zum Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K sind am Sonntag, 22. August, um 16 Uhr Claudio Calandra, am Donnerstag, 2. September, um 18:30 Uhr Henny Baldt mit Viktor Bürkland und Peter Schwebs sowie am Sonntag, 5. September, um 16 Uhr das Duo Uwe Backhaus & Hänschen Grabow. Der Eintritt ist frei. Es stehen nur begrenzt Sitzplätze zur Verfügung. Anmeldungen sind telefonisch unter (05362) 52623 oder per E-Mail an hoffmann-museum@stadt.wolfsburg erforderlich. Während der Veranstaltung gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln.

Vor der Kulisse des Schlosses Fallersleben, dem einstigen Witwensitz der Herzogin Clara von Braunschweig-Lüneburg, und mit der großen Schlosstreppe als Bühne präsentieren die Musiker einen musikalischen Sommerstrauß. Dieser wird noch bunter durch Gedicht-Blüten aus der Feder Hoffmanns von Fallersleben und rezitiert von Museumsmitarbeiterinnen.

"Solche Cross-Over-Veranstaltungen bereichern die Kultur in dieser Stadt. In dieser nicht einfachen Coronalage bedeuten Konzerte und überhaupt Kulturveranstaltungen ein Stück ‚Normalität‘ für die Bürger*innen und insbesondere für die in den letzten Monaten von den Lookdowns betroffene Kulturszene. Ich freue mich darauf!", sagt Erster Stadtrat Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur.

Zum Auftakt der Konzertreihe sorgt Claudio Calandra für eine Verlängerung der Sommerferien. Diese verbringen traditionell viele Wolfsburger*innen in Italien. Auf seinem Programm stehen italienische Hits wie Toto Cutugnos "L'Italiano" oder "Una Festa Sui Prati" von Adriano Celantano. Diese lassen die Gäste gedanklich in ihr Sehnsuchtsland reisen, in Erinnerungen an schöne Tage zwischen Alpen und Adria schwelgen und von Bella Italia träumen.

Ganz in der Tradition des "Songwriters" Hoffmann von Fallersleben präsentiert Claudio Calandra auch eigene Lieder. Sein neuestes Stück handelt von der Liebe und all den schönen Worten, mit denen Liebende aneinander denken, wenn sie getrennt sind. Diese Worte entschweben, sobald die Liebenden sich nahe sind, denn das Zusammensein bedeutet ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Gedichte und Lebenserinnerungen von Hoffmann von Fallersleben zu den Themen Reisen, Italien und Liebe verleihen diesem musikalischen Sommer-Sonntag eine weitere besondere Note.

Am 2. September unternimmt dann der Wolfsburger Henny Baldt (Schlagzeug) gemeinsam mit Viktor Bürkland (E-Piano) und Peter Schwebs (Kontrabass) eine musikalische Zeitreise in die Jazzmusik des 20. Jahrhunderts. Leitmotiv ist Dave Brubecks Welthit "Take Five". Der US-amerikanische Jazzman sagte einmal, den Jazz als Ruf nach Freiheit zu verstehen und setzte sich unter anderem für seine afroamerikanischen Musikerkollegen ein, wenn ihnen aus rassistischen Gründen Auftritte verboten wurden. In diesem gesellschaftspolitischen Sinne bedeutet Jazz für Henny Baldt mehr als Musik. Er freut sich daher, mit seinem Trio in der Konzertreihe des Hoffmann-Museums aufzutreten, denn auch Hoffmann von Fallersleben setzte sich mit seinen (un-)politischen Liedern für Freiheit und Rechtsgleichheit ein.

Uwe Backhaus und Hänschen Grabow sind bekannte Größen in der Wolfsburger Musikszene. In verschiedenen Formationen erprobten sie eine Vielzahl von Musikstilen des Jazz und führten sie mit Erfolg auf. Das Publikum kennt sie unter anderem durch ihr Wirken in der Band ABANICO. In den vergangenen Jahren war es um die beiden Musikprofis etwas ruhiger geworden, doch nun sind sie wieder da.

Am Sonntag, 5. September präsentieren sie als Duo-Formation (Gitarre und Perkussion) ein Programm mit Eigenkompositionen des Gitarristen Uwe Backhaus. Die Musik orientiert sich an den Rhythmen Lateinamerikas und Afrikas, spontane Improvisationen sind dabei garantiert.


Pressemitteilung vom 09.08.2021

Zur Entstehungsgeschichte der Siedlungen auf dem Vorsfelder Werder

Open-Air-Rundgang des Stadtmuseums im M2K

An diesem Sonntag, 15. August um 15 Uhr lädt das Stadtmuseum im M2K zu einem Themen-Rundgang um das Schloss Wolfsburg zur Lokalgeschichte des Vorsfelder Werders ein. Tom Hartmann und Elke Schulz sprechen über das mittelalterliche Leben in diesem Teil unserer Region und bieten auch Einblicke in die Landwirtschaftsabteilung in der Historischen Brauscheune.

Die Teilnahme ist kostenfrei und die Teilnehmendenzahl begrenzt. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail (stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de) oder telefonisch (05361 28-1040) ist erforderlich. Treffpunkt ist das Stadtmuseum im M2K in den Remisen am Schloss Wolfsburg. Während des Rundgangs gelten die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln.

Die Siedlungen des Vorsfelder Werders befinden sich auf dem Gebiet, das im Süden von Vorsfelde, im Westen von Warmenau, im Norden von Bergfeld und im Osten von Rühen begrenzt wird. Die Themen-Führung widmet sich u. a. den Fragen, wie und wann der Werder besiedelt wurde und warum die meisten Dörfer eine Rundlingsform aufweisen. Zudem werden die vielen Grenzkonflikte, in die der Vorsfelder Werder im Mittelalter einbezogen war, thematisiert. Diese inhaltlichen Schwerpunkte erläutern die Museumsmitarbeiter*innen am Beispiel der historischen Bauten und Gegebenheiten rund um das Schloss Wolfsburg.

Durch das Programm begleitet u. a. Tom Hartmann, der während seines FSJ-Kultur (Freiwilliges Soziales Jahr Kultur) 2019/2020 in den Historischen Museen im M2K zu diesem Teil der Wolfsburger Lokalgeschichte recherchierte. Zur besseren Vermittlung seiner Ergebnisse baute der heutige Geschichtsstudent auch ein Modell eines für unsere Region typischen Rundlingsdorfes. Dieses wird an diesem Sonntag ebenfalls zu sehen sein.


Pressemitteilung vom 16.06.2021

Internationale Sommerbühne 2021

Endlich geht es los 

Teil eins der Veranstaltung startet im Juni mit zwei kostenlosen Konzerten 

Der BarockgartenDie Internationale Sommerbühne Schloss Wolfsburg öffnet am letzten Juniwochenende zum 30. Mal ihre Tore. Nach der Corona-Pause im letzten Jahr, können die Wolfsburger*innen 2021 den runden Festivalgeburtstag doppelt feiern. Natürlich ist alles etwas anders als in vergangenen Jahren. Aber dafür doppelt gut:
Kulturfreund*innen können am 25. und 26. Juni im Barockgarten den ersten Teil der 30. Internationalen Sommerbühne Schloss Wolfsburg erleben, wenn das beliebte Sommerfestival zu zwei kostenlosen Veranstaltungen einlädt. Wegen der erst Anfang Mai veröffentlichten Bedingungen zur Durchführung von Veranstaltungen hat das Kulturwerk im M2K die ursprünglich vorgesehene poetische Inszenierung im wunderbaren Schlosspark nun als "Sommerbühne Teil zwei" für Anfang Oktober geplant.
Teil eins des Festivals startet im klassischen Sommerbühnen-Zeitfenster am 25. und 26. Juni, jeweils um 20 Uhr mit zwei Konzerten im Barockgarten. Die Besucher*innen erleben am Freitag ein Konzert des Cuba Vista-Trios. Das Ensemble bietet kubanische Lebensfreude und langjähriges Entertainment – Professionalität, und dass in mittlerweile weit über 1.000 Konzerten!

Das Trio Cuba Vista nimmt die Besucher*innen mit auf eine Reise durch die schönsten musikalischen Landschaften Cubas und andere lateinamerikanische Länder. Und die verführerische, temperamentvolle Mireya Coba Cantero, die in ihrer kubanischen Heimat bereits mit elf Jahren in Salsabands gesungen hat, gibt jeder Stimmung die passende Stimme; Schwungvoller cubanischer Son, Salsa, verführerischer Bolero und CHA CHA, mitreißender brasilianischer Bossa Nova und temperamentvoller Samba, lassen das Flair von Havannas "Social Clubs" wieder aufleben. Liebe, Wärme und Lebensfreude, aber auch Eifersucht und Verzweiflung prägen diese Lieder und spiegeln das Leben, die Menschen und die Musik Lateinamerikas wieder.

 
Am Samstag steht ein italienisches Konzert auf dem Programm. Seit vielen Jahren gehört die Kooperation der italienischen Konsularagentur Wolfsburg mit dem Kulturwerk im M2K fest zur Internationalen Sommerbühne: Christian Meringolo und seine Band werden die Besucher*innen an diesem Abend musikalisch nach Italien entführen.

Meringolo, ein Allrounder in der Musikszene, ein Individualist in Stilistik und im musikalischen Ausdruck, authentisch und bodenständig.
Dass er Musiker werden wollte, stand für ihn schon sehr früh fest. Sein Faible für die Gitarre (akustisch und elektrisch) ist bis heute unverändert und nach nunmehr 20 Jahren Erfahrung spielt er sie virtuos und stilistisch unverkennbar. Befragt nach Idolen oder den Einflüssen bekannter Musiker*innen, nennt er Eros Ramazzotti, Zucchero, Richard Ashcroft, Joe Bonamassa, Everlast und Johnny Cash.
2007 entstand sein erstes Album "Crescendo". Einigen Film- und Hörbuchvertonungen folgten ab 2010 Videoclips. Sein zweites Studioalbum "Life and Love" erschien im Jahre 2012. Seit 2016 spielt er mit seiner Band jährlich zwischen 80 und 100 Auftritte. Leidenschaft, Emotionen und Spontanität - das italienische Lebensgefühl "la dolce vita" – bindet er als Schwerpunkt in die Konzerte mit ein.
 
Zu den Sommerbühnen-Partner*innen der allerersten Stunde gehört das Unternehmen Volkswagen, welches das Festival auch in diesem Jahr als Hauptsponsor unterstützt.
Viele Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen, wie der Freundeskreis der Internationalen Sommerbühne und weitere Sponsor*innen sind beim zweiten Teil des Festivals im Herbst mit dabei. "Diese Partnerschaften und Kooperationen sind ein beeindruckendes Bekenntnis zur Kultur und zu unserer Stadt, wie sie sich in Wolfsburgs traditionellem Schlossfestival, der Sommerbühne widerspiegeln" betont Erster Stadtrat Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur.  
 
Der Eintritt zu den beiden Sommerbühnen-Konzerten ist frei. Da auf Grund der Pandemiesituation nur eine begrenzte Anzahl an Gästen zugelassen werden kann, müssen Besucher*innen vorab einen Platz reservieren. Die Reservierung ist nur über die städtische Webseite www.wolfsburg.de/sommerbuehne möglich: ab Donnerstag, 17.06.2021, 10.00 Uhr.
 
Für die Platzreservierungen und den Besuch der Konzerte gelten folgende Regelungen:

Pro Bestellung können maximal zwei Tickets reserviert werden, um Abstände zu gewährleisten. Zudem werden die Tickets personalisiert. Das Hygienekonzept der Veranstaltung sieht vor, dass Masken erst abgenommen werden dürfen, sobald die Gäste ihre Sitzplätze eingenommen haben. Nach aktuellem Stand wird kein negativer Corona-Schnelltest benötigt.
Sollten sich bis zum Veranstaltungstag Vorschriften ändern, werden alle Ticketinhaber*innen per E-Mail informiert.
Sollten die zur Verfügbarkeit stehenden Tickets vergriffen sein, besteht die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen. Falls einzelne Reservierungen storniert werden, erfolgt eine Weitergabe an die Wartelistenplätze.
Zur Kontaktnachverfolgung vor Ort wird das System "e-Guest" genutzt. Besucher*innen der Veranstaltung, die über ein Smartphone verfügen, werden gebeten sich vorab unter https://www.e-guest.de/ oder in der App e-Guest, die in den diversen AppStores zur Verfügung steht, zu registrieren. Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist durch manuelle Registrierung vor Ort aber dennoch möglich.



Pressemitteilung vom 17.05.2021

Projektanträge jetzt einreichen

Förderung digitaler Kulturprojekte und anderer kultureller Aktivitäten

Die ersten digitalen kulturellen Projekte haben ihre Förderung schon sicher: Am 23. April tagte der Beirat zur Vergabe kultureller Fördermittel erstmalig in 2021, um über die Vergabe der in diesem Jahr erneut bereitgestellten Fördermittel für digitale kulturelle Projekte zu entscheiden. In dieser ersten Vergaberunde wurden bereits neun Projekte ausgewählt, die sich mit dem Thema Digitalisierung auf interessante Weise auseinandersetzen und seitens der Stadt unterstützt werden. Für eine zweite Vergaberunde können ab sofort Projekte eingereicht werden.
 
Darüber hinaus fördert die Stadt Wolfsburg kulturelle Aktivitäten und Jubiläen. Hierfür können noch bis zum 30.06. Anträge gestellt werden.
 
Eine neue Landesverordung stellt in Aussicht, dass Veranstaltungen bald wieder stattfinden und kulturelle Einrichtungen ihre Türen wieder öffnen könnten – natürlich mit entsprechenden Hygienekonzepten und negativ getestetem Publikum, wie Erster Stadtrat Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur im Kulturausschuss berichtete.
 
"Insbesondere mit dieser positiven Perspektive möchten wir kreativen und kulturell engagierten Bürger*innen sowie Einrichtungen Möglichkeiten eröffnen und sie dabei unterstützen, wieder attraktive Angebote für ihre Besucher*innen zu schaffen", so Weilmann.
 
Die entsprechenden Antragsformulare sowie die Förderrichtlinien für beide Förderungen sind unter www.wolfsburg.de/kulturfoerderung zu finden.



Pressemitteilung vom 17.03.2021

Lebendige Kulturangebote und Förderung der regionalen Künstler*innenszene in Corona-Zeiten

Verwaltung informiert mit mündlicher Kenntnisgaben im Kulturausschuss 

Eingeschränkte Öffnungsmöglichkeiten durch die aktuelle Landesverordnung zu Corona lassen bundesweit das kulturelle Leben aller Einrichtungen analog nur langsam wieder lebendig werden. Im Hintergrund der noch sehr eingeschränkten Angebote des städtischen Kulturinstituts M2K ist aber eine umfangreiche Arbeit im Gange, um in nächster Zeit mit passenden Veranstaltungen und Ausstellungen - je nach Pandemielage - das Kulturangebot kurzfristig breiter aufzustellen. Die Angebote reichen von der Internationalen Sommerbühne über Konzerte der regionalen Musikszene bis zur Ausstellung zur Geschichte der Vertriebenen in Wolfsburg.
Monika Kiekenap-Wilhelm, Leiterin des M2K gab den Mitglieder*innen des Kulturausschusses in der Sitzung am Mittwoch, 17. März  einen kleinen Einblick in diese Aktivitäten von Kulturwerk und Stadtmuseum. Erster Stadtrat Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur liegt dieses geplante Kulturprogramm sehr am Herzen: "Künstler*innen und Firmen der Kreativwirtschaft werden durch die Aktivitäten des M2K nicht nur finanziell unterstützt. Die geplanten Ausstellungen und Veranstaltungen bilden auch psychologisch einen Hoffnungsschimmer und setzen ein Zeichen, dass die Kultur in Wolfsburg einen besonderen Stellenwert hat."
Die Internationale Sommerbühne 2021 plant trotz unsicherer Corona-Einschränkungen ein Festival in konzentrierter Form. Vom 23. bis 27. Juni bietet das Kulturwerk im M2K das Sommerevent im Schlosspark in Form einer Parkinszenierung. Das fünftägige Angebot entspricht in etwa den Veranstaltungstagen in "normalen" Jahren.
An sechs bis 10 Hör- und Spielstationen gibt es künstlerische Darbietungen, bzw. können Besucher*innen Hand anlegen. Angeboten werden ein fünftägiges Familienprogramm und zwei Abendprogramme am Freitag und Samstag, 25. und 26. Juni. An allen Tagen werden die Programme mehrmals für variable Kleingruppen durchgeführt. Falls sich frühzeitig abzeichnet, dass eine analoge Veranstaltung gar nicht durchgeführt werden darf, ist eine online-Version vorhanden, die dann angeboten werden kann.

In Kooperation mit dem Kulturzentrum Hallenbad unterstützt das Kulturwerk im M2K darüber hinaus als Künstler*innenförderung von Mai bis September einmal im Monat eine Konzert mit regionalen Einzelkünstler*innen und kleineren Bands Open Air im Biergarten des Hallenbades.
Eine Ausstellung zum Thema "Flucht und Vertreibung" steht beim Stadtmuseum im M2K auf dem Programm. Diese geht auf einen interfraktionellen Antrag aus dem Kulturausschuss zurück. Die ursprünglich geplante Präsentation zur Geschichte von Vertriebenen in Wolfsburg in der Bürgerhalle ist aufgrund der Pandemie-Einschränkungen nicht in der konventionell geplanten Form durchführbar.

Um das Thema trotzdem zeitnah zu präsentieren, plant das Stadtmuseum im M2K seine erste rein virtuelle Sonderausstellung. "In der Regel produzieren Museen analoge Ausstellungen und digitalisieren sie dann. Die Ausstellung des Stadtmuseums wird zunächst für das Netz produziert und kann aber – je nach Pandemie-Lage zu einem späteren Zeitpunkt auch im Museum gezeigt werden oder in Form einer Publikation die Öffentlichkeit zusätzlich erreichen. Eine solche Herangehensweise ist im musealen Kontext bisher eher die Ausnahme. Auch für unser Haus betreten wir damit Neuland. Der zu diesem Zweck gestaltete virtuelle Ausstellungsraum kann zukünftig auch für weitere Themen und Präsentationen genutzt werden", erläutert die Leiterin des M2K Monika Kiekenap-Wilhelm das Vorgehen.

Das Thema Flucht und Vertreibung aus den östlichen Gebieten des ehemaligen Deutschen Reiches als Folge des Zweiten Weltkriegs wird anhand von Porträts von Angehörigen der Erlebnisgeneration und einzelner Nachkommen dargestellt. Zentrale Quellen sind die Aussagen der Zeitzeug*innen. Das Museum wird sich mit einem öffentlichen Aufruf und über die örtlichen Vertriebenen-Verbände an Zeitzeug*innen der 1. und 2. Generation wenden. Die Präsentation soll Kurzbiographien, Fotos, Objekte und Dokument sowie erläuternde Texte umfassen, aber auch die Besonderheiten des "Fluchtpunkts Wolfsburg". Ab Sommer wird sie im Netz zugänglich sein.


Pressemitteilung vom 09.03.2021

Abrechnungsverfahren wird erleichtert

Stadt passt Förderrichtlinien an aktuelle Gegebenheiten an

Die Corona-Pandemie erlaubt es zurzeit nicht, dass Chöre sowie andere gemäß der Richtlinie förderfähige Vereine und Verbände öffentliche Auftritte und Jahreshauptversammlungen durchführen können. Die Durchführung derartiger Präsenzveranstaltungen ist jedoch bisher eine Voraussetzung, städtische Fördergelder beantragen zu können und diese ausgezahlt zu bekommen.

Die Stadt Wolfsburg reagiert auf diese der Pandemie geschuldete Situation und erleichtert den Antragstellenden des Jahres 2020 und künftig Betroffenen das Abrechnungsverfahren für die Dauer des Pandemiegeschehens.

"Mit der Anpassung der Förderrichtlinien wollen wir unseren Chören, Tanzgruppen, Orchestern sowie Spielmanns- und Fanfarenzügen in dieser schwierigen Zeit helfen. Es ist mir wichtig, die Vielfalt unserer Wolfsburger Kulturlandschaft zu erhalten, insbesondere in den Stadt- und Ortsteilen", unterstreicht Erster Stadtrat Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur.

Die entsprechende Beschlussvorlage steht zunächst im Kulturausschuss am 17. März auf der Tagesordnung. Der Rat der Stadt wird sich dann in seiner Sitzung im April damit beschäftigen.

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