Hilfe für die Ukraine

Willkommen in Wolfsburg!

Erste Schritte in Wolfsburg

Häufig gestellte Fragen

Die Landesaufnahmebehörde Niedersachen (LAB) verteilt ukrainische Geflüchtete an die niedersächsischen Kommunen.

Die Verteilung erfolgt nach dem Königsteiner Schlüssel – bei geschätzten 1 Million Geflüchteten müsste Wolfsburg demnach 1.500 Menschen aufnehmen.

Eine Registrierung erfolgt nur, soweit die Geflüchteten einen Schutzbedarf äußern, insbesondere dann, wenn sie Hilfe in Form von Unterkunft und Sozialleistungen begehren.

Personen, die im Rahmen der visafreien Einreise beziehungsweise der Verordnung nach § 99 Aufenthaltsgesetz erlaubten Aufenthaltes keine Leistungen benötigen, werden erst mit Schutzgesuch nach § 24 Aufenthaltsgesetz registriert.

Die Registrierung der Geflüchteten erfolgt nach vorheriger Terminabsprache in der Ausländerstelle.

Terminvereinbarung:

E-Mail: auslaenderstelle@stadt.wolfsburg.de

Adresse:

Stadt Wolfsburg
Rathaus A
Porschestraße 49
38440 Wolfsburg


Im Anschluss erfolgt die Anmeldung in der Einwohnermeldestelle.

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Mittwoch + Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr

Adresse:

Stadt Wolfsburg
Rathaus B
Information
Porschestraße 49
38440 Wolfsburg

Es sind ukrainisch/russisch-sprechende Kolleg*innen anwesend.

Mit der Beantragung der Aufenthaltserlaubnis wird eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt, die als Nachweis für den rechtmäßigen Aufenthalt in Deutschland gilt.

Sowohl die Fiktionsbescheinigung als auch der spätere Aufenthaltstitel erhalten eine Wohnsitzbeschränkung auf das Gebiet der Stadt Wolfsburg.

Eine Verlegung des Wohnsitzes ist dann nicht mehr erlaubt.

Alle unbegleiteten Minderjährigen gehören in den Betreuungsbereich des Jugendamtes und müssen umgehend dort gemeldet werden.

Die  Abteilung Soziale Dienste im Geschäftsbereich Jugend kümmert sich um die Aufnahme und Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Ausländer*innen (UMA). Sie werden in allen Lebensbereichen begleitet und in der Regel in speziellen stationären Jugendeinrichtungen von freien Trägern der Jugendhilfe betreut.

Kontakt:

Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Jugend
Abteilung Soziale Dienste 

Pestalozziallee 1a
38440 Wolfsburg

Öffnungszeiten:

Montag: 08:30 - 16:30 Uhr
Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Mittwoch: 08:30 - 12:00 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr
Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr

Offene Sprechstunde:

Dienstag: 08:30 Uhr - 16:30 Uhr
Donnerstag: 08:30 Uhr - 17:30 Uhr

In dringenden Fällen erreichen Sie die Rufbereitschaft der Abteilung Soziale Dienste außerhalb der Servicezeiten an 365 Tagen im Jahr über die

Polizei Wolfsburg
Heßlinger Straße 27
38440 Wolfsburg

Telefon 05361 4646215
Telefon: 05361 28-2827
E-Mail: ema@stadt.wolfsburg.de

Als erste Anlaufstelle dient das Ankunftszentrum im Heinenkamp.

Die Menschen werden zunächst in städtischen Unterkünften untergebracht. Anschließend erfolgt nach Möglichkeit die Vermittlung in Wohnraum als Unterkunft. Zuweisung und Anmietung übernimmt die Stadt.

Die Wolfsburger Wohnungsbaugesellschaften Neuland und Volkswagen Immobilien unterstützen und stellen der Stadt Wohnraum zur Verfügung.

Geflüchtete können beim Sozialamt finanzielle Unterstützung beantragen.

Die Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz umfassen insbesondere die Deckung der Bedarfe an Ernährung, Unterkunft, Heizung, Kleidung, Gesundheitspflege und Gebrauchsgütern und Verbrauchsgütern des Haushalts. (Unterkunft und Heizung nur bei dezentraler Unterbringung – selbst angemietetem Wohnraum).

Zusätzlich werden Leistungen zur Deckung des persönlichen Bedarfs des täglichen Lebens sowie Leistungen im Falle einer Erkrankung gewährt.

Im Krankheitsfall werden gemäß § 4 Asylbewerberleistungsgesetz die zur Behandlung akuter Erkrankungen und Schmerzzustände erforderlichen ärztlichen und zahnärztlichen Leistungen einschließlich der Versorgung mit Arzneimitteln und Verbandsmitteln gewährt.

Wenn Sie eine Wohnung anmieten möchten und Sozialhilfeleistungen erhalten, dann berücksichtigten Sie bitte, dass nur angemessener Wohnraum vom Sozialamt übernommen wird. Die Angemessenheit ist abhängig von der Personenzahl, der Wohnungsgröße und des Mietpreises:


Personen      Wohnungsgröße      Miete
1 50 Quadratmeter 540,10 Euro
2 60 Quadratmeter
654,50 Euro
3 75 Quadratmeter
778,80 Euro
4 85 Quadratmeter
907,50 Euro
5 95 Quadratmeter
     1.038,40 Euro
6 105 Quadratmeter
1.163,80 Euro
7 115 Quadratmeter
1.289,20 Euro
8 125 Quadratmeter
1.414,60 Euro
9 135 Quadratmeter
1.540,00 Euro
10 145 Quadratmeter
1.665,40 Euro
11 155 Quadratmeter
1.790,80 Euro
12 165 Quadratmeter
1.916,20 Euro


Bevor Sie eine Wohnung anmieten, lassen Sie sich bitte die Mietbescheinigung ausfüllen und legen diese bei Ihrer*m zuständigen Sachbearbeiter*in vor.

Das Jobcenter Wolfsburg bietet Geflüchteten Beratung und Begleitung auf dem Weg zur Anerkennung ihres Abschlusses.

Kontakt:

Iwona Lubanska
Telefon: 05361 4649-379
E-Mail

Olga Abramchenko
Telefon: 05361 4649-255
E-Mail

E-Mail Sammelpostfach

Weitere Informationen auf der Internetseite des Jobcenters Wolfsburg

Geflüchtete oder Asylsuchende, die in Gemeinschaftsunterkünften wohnen, sind vom Rundfunkbeitrag befreit.

In Deutschland gibt es unabhängiges Radio, Fernsehen und Onlineangebote von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Sie berichten frei von wirtschaftlichen und politischen Einflüssen. Dafür bezahlen alle Menschen zusammen Geld. Das nennt man Rundfunkbeitrag.

Pro Wohnung muss eine Person den Rundfunkbeitrag zahlen.

Manche Menschen können sich von der Zahlung befreien lassen. Zum Beispiel, wenn sie Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder andere Sozialleistungen bekommen. Für die Befreiung vom Rundfunkbeitrag muss ein Antrag gestellt werden.

Erziehungsberatungsstelle

Die Erziehungsberatungsstelle berät bei Erziehungsfragen, Fragen zur Entwicklung der Kinder, bei Ängsten/Verhaltensauffälligkeiten, Klärung und Bewältigung persönlicher und familienbezogener Probleme.

Kontakt:

Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Jugend
Abteilung Beratung
Erziehungsberatungsstelle Wolfsburg

Braunschweiger Straße 12
38440 Wolfsburg

Telefon: 05361 28-1161
E-Mail: erziehungsberatungsstelle@stadt.wolfsburg.de

www.wolfsburg.de/erziehungsberatung

Öffnungszeiten:

Montag: 08:30 - 18:00 Uhr
Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Mittwoch: 08:30 - 14:30 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr
Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr

Offene Sprechstunde:

Montag: 16:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag: 11:00 - 12:00 Uhr


Soziale Dienste

Kontakt:

Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Jugend
Abteilung Soziale Dienste 

Pestalozziallee 1a
38440 Wolfsburg

Öffnungszeiten:

Montag: 08:30 - 16:30 Uhr
Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Mittwoch: 08:30 - 12:00 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr
Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr

Offene Sprechstunde:

Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr

In dringenden Fällen erreichen Sie die Rufbereitschaft der Abteilung Soziale Dienste außerhalb der Servicezeiten an 365 Tagen im Jahr über die

Polizei Wolfsburg
Heßlinger Straße 27
38440 Wolfsburg

Telefon 05361 4646215
Telefon: 05361 28-2827
E-Mail: ema@stadt.wolfsburg.de

Ja. In Deutschland sind alle Kinder ab dem 6. Lebensjahr schulpflichtig. Sobald Sie sich in Wolfsburg angemeldet haben, müssen Ihre Kinder eine Schule besuchen. Wir möchten Ihnen erläutern, wie Ihr Kind einen Schulplatz erhält.

Bitte melden Sie sich nicht selbst bei einer Schule an. Sie erhalten einen Schulplatz über die zentrale Schulberatung der Stadt Wolfsburg.

Bitte füllen Sie dazu das Formular aus und geben es im Rathaus der Stadt Wolfsburg ab. Die Kolleg*innen der Schulberatung werden mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Zusammen wird ein Schulplatz für Ihr Kind gesucht.

Kinder in der 1. - 4. Klasse

Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren besuchen eine Grundschule. Es besteht die Möglichkeit, Ihr Kind für den Ganztag und das gemeinsame Mittagessen anzumelden. Die Teilnahme am Ganztag ist kostenlos. Die Kosten für das Mittagsessen können vom Sozialamt übernommen werden. Dafür können Sie im Sozialamt bei ihrem zuständigen Ansprechpartner einen Antrag stellen.

Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse

Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse besuchen eine weiterführende Schule. Aber bevor Ihr Kind eine Schule besucht, werden Sie eine Einladung vom Projekt Step-by-Step erhalten. Die Kolleg*innen werden Sie zu einem Gespräch bitten: Sie unterhalten sich mit Ihnen über die bisherigen Schulen und die Sprachkenntnisse Ihres Kindes. Gemeinsam mit Ihnen werden wir eine passende Schule für Ihr Kind finden.

In der Regel bieten wir allen Kindern im Alter von 11 bis 18 Jahren die Chance, am Projekt Step-by-Step teilzunehmen. In diesem Projekt wird die Möglichkeit gegeben in Ruhe anzukommen und das deutsche Schulsystem kennenzulernen. Auch Unterstützung beim Spracherwerb sowie bei Bedarf psychologische Unterstützung wird angeboten. Die Verweildauer im Projekt ist unterschiedlich und wird individuell für jedes Kind festgelegt. Im Anschluss wechselt Ihr Kind in eine weiterführende Schule.

In Deutschland gibt es verschiedene Schulformen bei den weiterführenden Schulen. An den jeweiligen Schulen können alle Schulabschlüsse erworben werden und man kann die Zulassung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erhalten. In Wolfsburg bieten die Gymnasien, die Gesamtschulen und die Beruflichen Gymnasien eine gymnasiale Oberstufe mit den Schuljahrgängen 11 bis 13 an. Hier kann das Abitur (allgemeine Hochschulreife) erworben werden. Der Wechsel dorthin ist nach der 10. Klasse möglich.

Kontakt:

Frau Deutges
Frau Zadvornova

Telefon: 05361 28-1129
E-Mail: schulberatung@stadt.wolfsburg.de

Öffnungszeiten:

Montag: 08:30 - 16:30 Uhr
Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Mittwoch: 08:30 - 12:00 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr
Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr


ТоІнформація про реєстрацію школи у Вольфсбурзі

Ласкаво просимо до міста Вольфсбург!

У Німеччині всі діти з 6 років повинні ходити до школи. Як тільки ви зареєструвалися у Вольфсбурзі, ваші діти повинні відвідувати школу. Ми хотіли б пояснити, як ваша дитина отримує місце в школі.

Будь ласка, не реєструйтеся в школі самостійно. Ви отримаєте місце в школі через центральну шкільну консультаційну службу міста Вольфсбург.

Будь ласка, заповніть додану форму та здайте її в ратуші міста Вольфсбурга. Співробітники шкільної консультації зв’яжуться з вами. Разом ми шукаємо шкільне місце для вашої дитини.

Діти 1-4 класів

Діти віком від 6 до 10 років відвідують початкову школу. Є можливість записати дитину на цілий день і разом обідати. Участь у цілий день безкоштовна.

Витрати на обід може покрити служба соціального захисту за рахунок коштів пакету освіти та участі. Ви можете подати заяву на це в відділ соціального захисту у відповідальної контактної особи.

Діти та молодь з 5

кл Діти та молодь з 5-го класу відвідують загальноосвітню школу. Але перед тим, як ваша дитина піде до школи, ви отримаєте запрошення від проекту «Крок за кроком». Колеги попросять вас на співбесіду: розкажуть про попередні школи та знання мови вашої дитини. Разом з вами ми знайдемо відповідну школу для вашої дитини.

Колеги попросять вас на співбесіду: розкажуть про попередні школи та знання мови вашої дитини. Разом з вами ми знайдемо відповідну школу для вашої дитини.Як правило, ми пропонуємо всім дітям віком від 11 до 18 років можливість взяти участь у проекті «Крок за кроком». Цей проект дає вам можливість спокійно прибути та познайомитися з німецькою шкільною системою. Також пропонується підтримка в опануванні мови, а за потреби – психологічна підтримка. Тривалість перебування в проекті різна і визначається індивідуально для кожної дитини. Після цього ваша дитина буде переведена в середню школуУ.

Німеччині є різні типи шкіл для середніх шкіл. Усі шкільні кваліфікації можна отримати у відповідних школах і вступити до старшої середньої школи. У Вольфсбурзі гімназії, загальноосвітні школи та професійні гімназії пропонують гімназії з 11 по 13 класи. Тут можна здобути кваліфікацію Abitur (загальна вища освіта). Зміна там можлива після 10 класу.

шкільних консультацій Графік роботи

Стефані Дойджес та Аліна Задворнова
Телефон: 05361 28-1129 
Електронна пошта: schulberatung@stadt.wolfsburg.de

понеділок 8:30 - 16:30
вівторок 8:30 - 16:30
середа  8:30 - 12:00
Четвер 8:30 - 17:30
п'ятниця 8:30 - 12:00

Die Abteilung Jugendförderung des Geschäftsbereichs Jugend bietet Kindern ab 6 Jahren, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Wolfsburg vielfältige Möglichkeiten der aktiven Freizeitgestaltung. Die Angebote sind überwiegend kostenlos und Kinder und Jugendliche können an vielen Stellen mitbestimmen, was gemacht wird.

Wir wollen „Jugend Raum geben“!

Karte Einrichtungen der Jugendförderung - карта установ

Flyer:

Links:

https://jugendraumgeben.de/
https://m.twitch.tv/jugendraumgeben
https://facebook.com/jugendraumgeben
https://instagram.com/jugendraumgeben
https://discord: jugendraumgeben (Jugendförderung Wolfsburg)

Kontakt:

E-Mail: jugendfoerderung@stadt.wolfsburg.de


Für Mütter/Großmütter mit jüngeren Kindern (1 bis 6 Jahre) bietet das Mehrgenerationenhaus eine Kleinkindgruppe an.

листівка "Дитячі групи В будинку кількох поколінь Для матерів/бабусь-біженців та їхніх дітей від 1 до 6 років"

Weitere Angebote für Kinder und Jugendliche auf folgenden Internetseiten:

Stadtbibliothek

Bildungshaus Wolfsburg

Babybesuchsdienst

Der Babybesuchsdienst ist ein aufsuchendes kostenfreies Beratungsangebot für Familien mit Neugeborenen. 

Kontakt:

Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Jugend
Abteilung Prävention
Frühe Hilfen

Seilerstraße 3
38440 Wolfsburg

Telefon: 0151 72605963 oder 0151 72109387
E-Mail: babybesuchsdienst@stadt.wolfsburg.de

Öffnungszeiten:

Montag: 08:30 - 16:30 Uhr
Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Mittwoch: 08:30 - 12:00 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr
Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr


Familienbegleitung

Die Familienbegleitung ist ein kostenfreies Beratungsangebot während der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr des Babys, bei Bedarf auch darüber hinaus.

Begleitung, Unterstützung und Beratung Rund ums Baby und die neue Lebenssituation

Kontakt:

Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Jugend
Abteilung Prävention
Frühe Hilfen

Seilerstraße 3
38440 Wolfsburg

Telefon: 0151 72109387
E-Mail: nicolle.langer@stadt.wolfsburg.de 

Öffnungszeiten:

Montag: 08:30 - 16:30 Uhr
Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Mittwoch: 08:30 - 12:00 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr
Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr

Das Impfzentrum im CongressPark Wolfsburg bietet Impfungen für geflüchtete Personen aus der Ukraine an. Das Angebot richtet sich an Kinder und Erwachsene, die über keinen beziehungsweise einen unvollständigen Impfschutz gegen Tetanus/Diphtherie/Pertussis/Poliomyelitis oder Masern/Mumps/Röteln verfügen. Dabei ist dringend zu beachten, dass eine fehlende Impfdokumentation laut des Landesgesundheitsamtes als "ungeimpft" gleichgesetzt wird.

Gerade die Impfung gegen Masern/Mumps und Röteln ist für Kinder und Jugendliche besonders wichtig, denn laut des Masernschutzgesetzes müssen diese vor dem Besuch von Kindertageseinrichtungen und Schulen einen Nachweis über einen Masernschutz erbringen.

Wann und wo wird geimpft?

Impfzentrum CongressPark
Heinrich-Heine-Straße
38440 Wolfsburg
Montag - Freitag: 13:00 - 15:00 Uhr

Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich; gegebenenfalls kann es zu Wartezeiten kommen.


Welche Impfungen werden angeboten?

  • Kombinationsimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis und Poliomyelitis
    Impfstoff Boostrix Polio®
    ab 3 Jahre
  • Kombinationsimpfungen gegen Masern, Mumps und Röteln
    Impfstoff Priorix Tetra®
    ab 9 Monate

Hier können sich die Geflüchteten gegen COVID-19 impfen lassen:

Impfzentrum CongressPark
Klieverhagen 50
38440 Wolfsburg

Vom 01.06. bis 31.08.2022 ist für Geflüchtete der Erwerb eines 9 Euro-Tickets möglich.

Informationen zum 9-Euro-Ticket

Bis zum 31.05.2022 können ukrainische Fahrzeuge ohne eigenen Versicherungsschutz auf deutschen Straßen bewegt werden. Bei Schäden tritt der Gesamtverband der Versicherer ein. Das ändert sich ab dem 01.06.2022. Dann müssen die Fahrzeuge auf den*die Halter*in in Deutschland angemeldet und versichert werden.

Flyer: Information für ukrainische Fahrer*innen

Personen, die ukrainisch oder russisch sprechen und gerne helfen möchten zu dolmetschen, füllen bitte dieses Formular aus.

Sie werden dann bei Bedarf kontaktiert.

Die Volkshochschule Wolfsburg bietet Deutschkurse an.

Personen, die Interesse an einem Deutschkurs haben, füllen bitte den Sprachkurs-Interessen-Bogen aus und schicken diesen an:

info@vhs-wolfburg.de

oder

Stadt Wolfsburg
Bildungshaus/VHS Wolfsburg
Hugo-Junkers-Weg 5
38440 Wolfsburg

Die Volkshochschule setzt sich dann mit den Personen zeitnah in Verbindung.

Online-Deutschkurse:

Deutschkurse im vhs-Lernportal (Aufgabenbeschreibung unter anderem auf Russisch)

vhs-Lernportal

Learn German for free with Deutsche Welle (DW)
A1 Beginners

App Deutschtrainer A1 des Goethe-Instituts 
Kostenlos Deutsch üben

Refugee Phrase Book (Russisch)

Online-Plattform Deutsch lernen (Baden-Württemberg) (Russisch)

Deutschheft zum Deutschlernen (Russisch)

Unterstützungsangebote aus der Bevölkerung können ab sofort auf dem Online-Marktplatz eingestellt werden.
Die Stadt warnt vor dubiosen Spendensammlern. "Wer spenden möchte, sollte sich an die seriösen Hilfsorganisationen wenden", rät Stadträtin Monika Müller. "Nur dann ist gewährleistet, dass Ihre Spenden da ankommen, wo sie gebraucht werden."

Sachspenden für erwartete Geflüchtete können beim DRK Wolfsburg abgegeben werden. Die Spenden werden von ehrenamtlichen Helfer*innen der DRK-Ortsvereine entgegengenommen.

Zur Lagerung steht eine Lagerhalle in der Borsigstraße 7, 38446 Wolfsburg, zur Verfügung.

Zu folgenden Zeiten können hier Sachspenden abgegeben werden:

Montag: 9:30 - 14:30 Uhr
Dienstag: 9:30 - 14:30 Uhr
Mittwoch: 13:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag: 9:30 - 14:30 Uhr
Freitag: 9:30 - 14:30 Uhr

Am Donnerstag, 26., und Freitag, 27. Mai 2022, ist die Lagerhalle geschlossen.

Bitte informieren Sie sich vor der Spendenabgabe, welche Spenden noch benötigt werden beziehungsweise welche derzeit nicht angenommen werden.

Freiwillige Helfer*innen, die bei der Annahme von Spenden oder beim Sortieren helfen möchten, können sich gerne direkt in der Lagerhalle des DRK Wolfsburg (Telefon: 05361 8906317) oder über die Online-Anmeldung melden.

Unterbringungsangebote können hier gemeldet werden:

Telefon: 0151 16207404
E-Mail: ukrainehilfe@stadt.wolfsburg.de

Beratung von Ehrenamtlichen in Kontext von Kindern, Jugendlichen und Familien in der Erziehungsberatungsstelle:

Wolfsburger Bürger*innen, die ehrenamtlich Geflüchtete begleiten oder Familien als Gastfamilie bei sich aufgenommen haben, stehen folgende Beratungszeiten zur Verfügung

Montag: 16:00 - 18:00 Uhr
Donnerstags: 13:30 - 15:00 Uhr

Eine Voranmeldung über das Sekretariat (Telefon: 05361 28-1161) wäre wünschenswert, um Wartezeiten zu verringern.


Die Beratung von Ehrenamtlichen mit der Zielgruppe der Erwachsenen erfolgt durch den Geschäftsbereich Gesundheit:

Sozial Psychatrischer Dienst
Offene Sprechstunde: Donnerstag: 14:00 - 17:00 Uhr
Telefon: 05361 28-2040


Zudem gibt es Angebote für kostenlose Onlineschulungen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit vom Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e. V. (NTFN).

Weitere Informationen auf der Internetseite des NTFN

Kontakt per E-Mail


Die Stadt Wolfsburg bittet die Bürger*innen von privat organisierten Transfers ukrainischer Geflüchteter nach Wolfsburg abzusehen.

Fahrten ins Kriegsgebiet sind zu gefährlich, auch Transporte aus den Grenzregionen sollten den erfahrenen Flüchtlingshilfe-Organisationen überlassen werden. Eine Versorgung und Unterbringung in den Kommunen ist für die Geflüchteten bestmöglich organisierbar, wenn sie koordiniert erfolgt.

Hier arbeitet die Stadt Wolfsburg eng mit der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB) zusammen, die seit dieser Woche ukrainische Flüchtlinge den Kommunen zuweist.

Bei einer zentralen Zuweisung durch die LAB ist die Belegung von Unterkünften bedarfsgerecht möglich, sodass eine zeitnahe und unkompliziertere Zuweisung erfolgen kann. Dadurch kann den Geflüchteten schneller eine sichere Unterkunft geboten werden, in der sie sich von den schrecklichen Erlebnissen erholen können.

Derzeit arbeiten verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung gemeinsam mit den Hilfsorganisationen unter Hochdruck daran, sowohl kurzfristige als auch langfristige Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen.

Kontakt, Anlaufstellen und Beratung

IntegrationsReferat der Stadt Wolfsburg

Herr Ali
Rathaus B, Zimmer B 222
Porschestraße 49
38440 Wolfsburg

Telefon: 05361 28-2992
E-Mail: suliman.ali@stadt.wolfsburg.de

Erziehungsberatungsstelle

Die Erziehungsberatungsstelle berät bei Erziehungsfragen, Fragen zur Entwicklung der Kinder, bei Ängsten/Verhaltensauffälligkeiten, Klärung und Bewältigung persönlicher und familienbezogener Probleme.

Kontakt:

Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Jugend
Abteilung Beratung
Erziehungsberatungsstelle Wolfsburg

Braunschweiger Straße 12
38440 Wolfsburg

Telefon: 05361 28-1161
E-Mail: erziehungsberatungsstelle@stadt.wolfsburg.de

www.wolfsburg.de/erziehungsberatung

Öffnungszeiten:

Montag: 08:30 - 18:00 Uhr
Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Mittwoch: 08:30 - 14:30 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr
Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr

Offene Sprechstunde:

Montag: 16:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag: 11:00 - 12:00 Uhr


Soziale Dienste

Kontakt:

Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Jugend
Abteilung Soziale Dienste 

Pestalozziallee 1a
38440 Wolfsburg

Öffnungszeiten:

Montag: 08:30 - 16:30 Uhr
Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Mittwoch: 08:30 - 12:00 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr
Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr

Offene Sprechstunde:

Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr

In dringenden Fällen erreichen Sie die Rufbereitschaft der Abteilung Soziale Dienste außerhalb der Servicezeiten an 365 Tagen im Jahr über die

Polizei Wolfsburg
Heßlinger Straße 27
38440 Wolfsburg

Telefon 05361 4646215
Telefon: 05361 28-2827
E-Mail: ema@stadt.wolfsburg.de

Kostenfreie Bekleidung:

DRK Kleiderkammer

Walter-Flex-Weg 12
38440 Wolfsburg

Telefon: 05361 51010
E-Mail: kleiderkammer@drk-wolfsburg-mitte.de

Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag: 12:00 - 14:00 Uhr

Caritas Kleiderkammer

Antonius-Holling-Weg 8 + 10
38440 Wolfsburg

Telefon: 05361 89009-0
E-Mail: caritas@wolfsburg.de

Öffnungszeiten:
Montag: 09:00 - 12:00 Uhr
Dienstag: 09:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch: 09:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr


Kostenfreie Kleidung, Hygieneartikel, rezeptfreie Medikamente, Babyartikel und vieles mehr:

DRK Halle

Borsigstraße 7
38446 Wolfsburg

Telefon: 05361 890631
E-Mail: borsigstrasse@drk-wolfsburg.de

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 09:00 - 14:30 Uhr

Die Abteilung Jugendförderung des Geschäftsbereichs Jugend bietet Kindern ab 6 Jahren, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Wolfsburg vielfältige Möglichkeiten der aktiven Freizeitgestaltung. Die Angebote sind überwiegend kostenlos und Kinder und Jugendliche können an vielen Stellen mitbestimmen, was gemacht wird.

Wir wollen „Jugend Raum geben“!

Karte Einrichtungen der Jugendförderung - карта установ

Flyer:

Links:

https://jugendraumgeben.de/
https://m.twitch.tv/jugendraumgeben
https://facebook.com/jugendraumgeben
https://instagram.com/jugendraumgeben
https://discord: jugendraumgeben (Jugendförderung Wolfsburg)

Kontakt:

E-Mail: jugendfoerderung@stadt.wolfsburg.de


Für Mütter/Großmütter mit jüngeren Kindern (1 bis 6 Jahre) bietet das Mehrgenerationenhaus eine Kleinkindgruppe an.

листівка "Дитячі групи В будинку кількох поколінь Для матерів/бабусь-біженців та їхніх дітей від 1 до 6 років"

Weitere Angebote für Kinder und Jugendliche auf folgenden Internetseiten:

Stadtbibliothek

Bildungshaus Wolfsburg

Bei akuten psychiatrischen Krisen und schwereren psychiatrischen Erkrankungen hilft der Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Wolfsburg.

Kontakt:

Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Gesundheit
Sozialpsychiatrischer Dienst

Telefon: 05361 28-2040

www.wolfsburg.de/sozialpsychiatischerdienst

Öffnungszeiten:

Montag: 08:30 - 16:30 Uhr
Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Mittwoch: 08:30 - 15:30 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr
Freitag: 08:30 - 16:30 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag: 10:00 - 18:00 Uhr

Offene Sprechstunde (ohne Termin):

Donnerstag: 14:00 - 17:00 Uhr

Kirchenkreissozialarbeit Süd
Diakonisches Werk Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen

Jenaer Straße 39B
38444 Wolfsburg

Telefon: 05361 8918141
Fax: 05361 8918149
E-Mail: dw.wolfsburg@evlka.de

www.kirche-wolfsburg-wittingen.de


Flüchtlingssozialarbeit Süd
Diakonisches Werk Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen

Samlandweg 17
38440 Wolfsburg

Telefon: 05361 8938007
Fax: 05361 8938009
Mobil: 0175 6507226
E-Mail: fluechtlingsarbeit.wolfsburg@evlka.de

www.kirche-wolfsburg-wittingen.de


ProIntegration
Diakonisches Werk Wolfsburg e. V.
Integrationsfachdienst

Hallesche Straße 26c/d
38444 Wolfsburg

Telefon: 05361 773980
Fax: 05361 375182
E-Mail: pro-integration@diakonie.wolfsburg.de


Integrationszentrum "MeiNZ"

Dessauer Straße
38444 Wolfsburg

Telefon: 05361 773777
Fax: 05361 375182
E-Mail: pro-integration@diakonie.wolfsburg.de

www.diakonie-wolfsburg.de/prointegration


Flüchtlingshilfe Wolfsburg e. V.

Samlandweg 15
38440 Wolfsburg

Telefon: 05361 8986643
Fax: 05361 8986665
E-Mail: fluechtlingshilfewolfsburg@wolfsburg.de

www.fluechtlingshilfe-wolfsburg.de


IntegrationsReferat der Stadt Wolfsburg

Porschestraße 49
38440 Wolfsburg

Telefon: 05361 28-2672
Fax: 05361 28-2645
E-Mail: integrationsreferat@stadt.wolfsburg.de

www.wolfsburg.de/integrationsreferat


Evangelische Familienbildungsstätte des Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen

An der Christuskirche 3a
38440 Wolfsburg

Telefon: 05361 89333-10 
Fax: 05361 89333-28
E-Mail: info@fabi-wolfsburg.de

www.kirche-wolfsburg-wittingen.de


Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle des Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen

Laagbergstraße 50
38440 Wolfsburg

Telefon: 05361 13162
(Dienstag: 13:00 - 15:00 Uhr | Mittwoch: 12:00 - 14:00 Uhr | Donnerstag: 10:00 - 12:00 Uhr)
Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet.

E-Mail: lebensberatung.wolfsburg@evlka.de

www.lebensberatung-wolfsburg.de


Telefonseelsorge des Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen

Postfach 10 10 22
38410 Wolfsburg

Telefon: 05361 398722
E-Mail: telefonseelsorge.wolfsburg@evlka.de


Sozialpsychiatrischer Dienst
Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Gesundheit

Rosenweg 1a
38446 Wolfsburg

Telefon: 05361 28-2040
E-Mail: sozialpsychiatrischerdienst@stadt.wolfsburg.de

www.wolfsburg.de/krisendienst


Allgemeiner Sozialer Dienst/Eingangsmanagement

Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Jugend - Soziale Dienste

Pestalozziallee 1a
38440 Wolfsburg

Telefon: 05361 28-2827
Fax.: 05361 28-2990
E-Mail: EMA@stadt.wolfsburg.de

www.wolfsburg.de/asd


Jugendberatung Wolfsburg

Lessingstraße 27
38440 Wolfsburg

Telefon: 05361 279027
E-Mail: team@jugendberatung-wolfsburg.de

www.jugendberatung-wolfsburg.de


Dialog e. V.

Goethestraße 59
38440 Wolfsburg

Telefon: 05361 8912300
E-Mail: dialog@wolfsburg.de

www.dialog-wolfsburg.de


Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Wolfsburg

www.psag-wolfsburg.de

Babybesuchsdienst

Der Babybesuchsdienst ist ein aufsuchendes kostenfreies Beratungsangebot für Familien mit Neugeborenen. 

Kontakt:

Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Jugend
Abteilung Prävention
Frühe Hilfen

Seilerstraße 3
38440 Wolfsburg

Telefon: 0151 72605963 oder 0151 72109387
E-Mail: babybesuchsdienst@stadt.wolfsburg.de

Öffnungszeiten:

Montag: 08:30 - 16:30 Uhr
Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Mittwoch: 08:30 - 12:00 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr
Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr


Familienbegleitung

Die Familienbegleitung ist ein kostenfreies Beratungsangebot während der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr des Babys, bei Bedarf auch darüber hinaus.

Begleitung, Unterstützung und Beratung Rund ums Baby und die neue Lebenssituation

Kontakt:

Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Jugend
Abteilung Prävention
Frühe Hilfen

Seilerstraße 3
38440 Wolfsburg

Telefon: 0151 72109387
E-Mail: nicolle.langer@stadt.wolfsburg.de 

Öffnungszeiten:

Montag: 08:30 - 16:30 Uhr
Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Mittwoch: 08:30 - 12:00 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr
Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr

Die letzten Wochen machen deutlich, wie instabil der Frieden in der Welt ist – auch in Europa.

Auf dem Weg über die rettenden Grenzen wartet eine neue Gefahr auf die Flüchtenden: kriminelle Organisationen, aber auch private Einzelpersonen, versuchen die Not der Fliehenden auszunutzen.

Frauen und Kinder sind oft auf sich allein gestellt und es droht ihnen unter anderem sexuelle Ausbeutung.

In den letzten Tagen haben uns über diverse Medien Meldungen über sexuelle Ausbeutung von geflüchteten Frauen erreicht. Häufig wurden den geflüchteten Frauen „günstige Verdienstmöglichkeiten mit Unterkunft“ oder aber „günstige Unterkünfte mit der Möglichkeit schnelles Geld zu verdienen“ angeboten.

Die Vermittlung von Frauen und Kindern auch in private Unterkünfte ist eine großartige Unterstützung, die auch in Wolfsburg geleistet wird.

Wenn Sie derzeit aus privater Initiative heraus Menschen aus der Ukraine dabei helfen, eine Unterbringung zu finden, möchten wir Sie bitten, besonderes aufmerksam bei der Vermittlung zu sein. Es ist sehr wichtig, dass Namen und Adressen dieser Unterkünfte bekannt und dokumentiert sind und dass alle Ankommenden zuerst registriert werden. Insbesondere bei Angeboten, wie sie oben beschrieben sind, sollten die Helfenden kritisch nachfragen und den Kontakt mit den geflüchteten Frauen und Kindern halten.

Die folgenden Beratungsstellen helfen bei Fragen oder einem Verdachtsmoment weiter:

SOLWODI Niedersachsen e. V. - Beratungsstelle Braunschweig

Bernerstraße 2
38106 Braunschweig

Telefon: 0531 4738-112
Fax: 0531 4738-113
Notfallhandy: 0177 4225333
E-Mail: braunschweig@solwodi.de

www.solwodi.de

Kobra – Koordinierungs- und Beratungsstelle gegen Menschenhandel e. V.

Postfach 910555
30425 Hannover

Telefon: 0511 2157822–0
Fax: 0511 2157822–9
E-Mail: info@kobra-hannover.de

www.kobra-hannover.de

Soziale Dienste

Kontakt:

Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Jugend
Abteilung Soziale Dienste 

Pestalozziallee 1a
38440 Wolfsburg

Öffnungszeiten:

Montag: 08:30 - 16:30 Uhr
Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Mittwoch: 08:30 - 12:00 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr
Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr

Offene Sprechstunde:

Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr
Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr


In dringenden Fällen erreichen Sie die Rufbereitschaft der Abteilung Soziale Dienste außerhalb der Servicezeiten an 365 Tagen im Jahr über die

Polizei Wolfsburg
Heßlinger Straße 27
38440 Wolfsburg

Telefon 05361 4646215
Telefon: 05361 28-2827
E-Mail: ema@stadt.wolfsburg.de

Hilfe bei Gewalt gegen Frauen und Kinder und für Schwangere in Not

Hilfeportal "germany4ukraine"
Offizielle Informationen zu Unterkunft, Basisthemen (Einreise, Arbeit, Kinder, staatliche Hilfen etc.) sowie medizinischer Versorgung in Deutschland (ukrainisch, russisch, englisch und deutsch)

Informationen des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI)
Fragen und Antworten zur Einreise aus der Ukraine (deutsch)

Informationen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
Fragen und Antworten zur Einreise aus der Ukraine und zum Aufenthalt in Deutschland (ukrainisch, russisch, englisch und deutsch)

Informationen des Auswärtigen Amtes
Aktuelle Situation in der Ukraine (ukrainisch, russisch und deutsch)

Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport
Krieg in der Ukraine - Fragen und Antworten (ukrainisch, englisch und deutsch)

Bundesagentur für Arbeit
Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine (ukrainisch, russisch, englisch und deutsch)

Nationales Zentrum Frühe Hilfen - Beratung und Informationen für Familien aus der Ukraine
Beratung und Informationen für Familien aus der Ukraine (ukrainisch, englisch und deutsch)

Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Ukraine Infos für geflüchtete Frauen und Helfende (ukrainisch und deutsch)

Merkblatt des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
Merkblatt zum Aufnahmeverfahren für jüdische Zuwandernde aus der Ukraine (deutsch)

Путівник до життя у Німеччині | Ein Wegbegleiter für das Leben in Deutschland
Online-Broschüre (ukrainisch und deutsch)

Am heutigen Mittwoch, 8. Juni, ziehen die in der Sporthalle Barnstorf untergebrachten Geflüchteten in die Unterkunft im Global Inn. Die Sporthalle wird bis zum Start des neuen Schuljahres hergerichtet und dann dem Sport wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen. Eine erneute Nutzung des Standortes Barnstorf oder anderer Hallen wird nur im Falle stark ansteigender Zuweisungszahlen durch das Land Niedersachsen erfolgen müssen, wovon nach aktuellem Stand nicht auszugehen ist.

"Die Unterbringung von Menschen in Turnhallen war eine Notlösung, die kurzfristig erforderlich wurde, als im März und April sehr viele Menschen aus der Ukraine ihren Weg nach Wolfsburg fanden. Inzwischen konnten angemessenere Unterbringungsplätze in Wolfsburg geschaffen werden, Sporthallen sind damit nicht mehr erforderlich", erklärt Oberbürgermeister Dennis Weilmann.

In den kommenden Wochen wird die Halle sukzessiv zurückgebaut und für ihre sportliche Nutzung durch die Sportvereine und Schulen vorbreitet. "Wir danken allen vor Ort für ihre aktive Arbeit und vor allem auch dem aktiven Sport für das große Verständnis und die Hilfsbereitschaft!", so Sozialdezernentin Monika Müller.

In der Unterkunft im Heinenkamp wurde zudem der Betrieb auf Selbstversorgung umgestellt: In Gemeinschaftsküchen und großzügigen Gemeinschaftsräumen kann nun mit eigenen Kochutensilien selbst gekocht und gegessen werden.

"Dass die Geflüchteten sich in der Unterkunft Heinenkamp nun selbst mit Essen und Trinken versorgen können, ist ein wichtiger Schritt hin zu einem eigenständigen und selbstbestimmten Leben in unserer Stadt. Gerichte aus dem Heimatland gemeinsam zu kochen wird hoffentlich als verbindend und vielleicht sogar tröstlich empfunden", erklärt Monika Müller.

„Massiver Einsatz der Kolleginnen und Kollegen“

Herr Oberbürgermeister, der Ukraine-Krieg hat auch die Stadtverwaltung vor immense Herausforderungen gestellt. Wie hat die Stadt Wolfsburg aus Ihrer Sicht diese Herausforderungen bisher gemeistert?

Dennis Weilmann: „Wir können zurecht stolz sein, was wir hier bei der Stadt gemeinschaftlich für die Geflüchteten bisher geleistet haben. Allein, wenn man sich diese Zahl anschaut: In den ersten elf Wochen haben wir über 1.700 Menschen aus der Ukraine aufgenommen, untergebracht, verwaltungstechnisch betreut, haben uns um Integration, Verpflegung, Wohnraum und Sozialleistungen gekümmert. Zum Vergleich: Das ist mal eben von der Bevölkerungszahl wie ein ‚neues‘ Hehlingen oder der Eichelkamp an Zuwachs quasi über Nacht. Möglich war und ist die Bewältigung nur durch das massive Engagement der Kolleginnen und Kollegen – manchmal weit über das normale Pensum hinaus. Dafür kann ich nur Danke sagen. Vor dem Hintergrund der Pandemie und den damit verbundenen personellen Einschränkungen ist es sogar herausragend, was in der geringen Zeit geleistet wurde. Die öffentliche Wertschätzung dafür, kommt mir da leider häufig zu kurz.“

Was ist Ihnen in diesem Zusammenhang denn wichtig zu erwähnen?

Dennis Weilmann: „Bereits unmittelbar nach Kriegsbeginn gab es bei uns auf allen Ebenen übergreifende Arbeitsgruppen zur Vorbereitung. Inzwischen sind alle Dezernate, mein Büro sowie rund 20 Geschäftsbereiche und Referate beteiligt, stimmen sich miteinander ab und arbeiten in dieser alles andere als alltäglichen Situation eng zusammen. Natürlich klappt nicht immer alles reibungslos. Aber es muss auch mal positiv herausgestellt werden, was bei der Stadt in dieser Ausnahmesituation getan wird.“

Das ist ja gerade im Vergleich mit anderen Kommunen keine Selbstverständlichkeit…

Dennis Weilmann: „Wir liegen an dritter Stelle in Niedersachsen, was die Aufnahmequote angeht. Wir haben sofort dafür gesorgt, dass die Geflüchteten alle ein Dach über dem Kopf hatten und gemeinsam mit unseren Partnern versorgt wurden. Viele Menschen aus der Ukraine haben inzwischen eine eigene Wohnung. Alle haben Zugang zu Sozialleistungen und Gesundheitsversorgung. Behördentermine gab es innerhalb weniger Tage, in anderen Gemeinden hat das teilweise Wochen gedauert. Auch die aktuellen Themen wie Zugang zu Schule, Kita, einem Sprachkurs, Arbeit und so weiter werden mit viel Engagement der Kolleginnen und Kollegen in den Geschäftsbereichen und Referaten angegangen und gelöst.“

Mit welchen weiteren Entwicklungen wird aus Ihrer Sicht zu rechnen sein?

Dennis Weilmann: „Die Situation wird weiter herausfordernd bleiben. Ich denke, da sollten wir uns nichts vormachen. Und es ist natürlich schwer vorherzusehen, wie sich der Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Umstände weiter entwickeln werden. Als Stadt Wolfsburg müssen und werden wir bestmöglich vorbereitet sein. So schwer und herausfordernd die vergangenen Wochen auch waren, so lehrreich waren sie auch. Davon werden wir profitieren. Ich bitte die Kolleginnen und Kollegen weiter mit so viel Herz und Eigenmotivation dabei zu sein, um den geflüchteten Menschen so unkompliziert wie möglich zu helfen. Dazu gehören insbesondere die weitere Kooperation und der Austausch mit den Hilfsorganisationen sowie den Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern, die sich für die Geflüchteten ehrenamtlich engagieren. Auch denen gilt mein ausdrücklicher Dank. Denn dieses Engagement kann man in diesen Zeiten nicht hoch genug wertschätzen. Und es ist mir wichtig, dass dieses Engagement in Wolfsburg gesehen und unterstützt wird. In diesem Zusammenhang gilt es aber ebenfalls deutlich zu machen, dass nicht immer alle Wünsche und Erwartungen von der Stadt erfüllt werden können. Uns muss allen bewusst sein, dass die Bewältigung der Folgen des Ukraine-Kriegs eine gesellschaftliche Aufgabe ist – nicht nur eine städtische.“

Vielen Dank für das Gespräch!

Im Rahmen einer digitalen Veranstaltung hat die Stadt Wolfsburg jetzt über das Thema „Rechtskreiswechsel für Ukraine-Geflüchtete“ informiert. Teilnehmende waren unter anderem ehrenamtlich Helfende und Hilfsorganisationen, denen wichtige Änderungen erläutert wurden, die zum 1. Juni in Kraft treten. Dabei ging es insbesondere um die Bereiche Sicherung des Lebensunterhalts und Vermittlung in Arbeit. Hintergrund: Ab Juni können Leistungen beim Jobcenter nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) bezogen werden.

Ingo Schrader, Geschäftsführer des Wolfsburger Jobcenters, erklärte in einem Vortrag, worauf Geflüchtete aus der Ukraine künftig Anrecht haben und gleichzeitig auch welche Pflichten. Schrader beantwortete darüber hinaus Fragen der Teilnehmenden, etwa zum Thema Antragstellung und Leistungsbezug.

Monika Müller, Stadträtin für Soziales: „Uns war und ist es wichtig, über die Chancen für eine schnelle Integration der Geflüchteten aus der Ukraine durch den sogenannten Rechtskreiswechsel zu informieren: Mit dem Wechsel ins SGB II  sind neben einer höheren Geldleistungen und gesetzlicher Krankenversicherung vor allem auch eine zielgenaue Vermittlung in Arbeit und passende Sprachkursangebote verbunden. Natürlich gibt es weitere und laufend aktualisierte Informationen auf der städtischen Homepage und der des Jobcenters Wolfsburg, meist auch in mehreren Sprachen.“

Iris Bothe, Stadträtin für Integration: „Der Informationsbedarf in der ukrainischen Community und den Unterstützenden ist groß. Neben den bisherigen Infoveranstaltungen, die wir schon gemacht haben, planen wir schon jetzt weitere Veranstaltungen, um über weitere wichtige Themen Auskunft zu erteilen, etwa Schule, Kita oder Sprachkurse. Die Termine für die Veranstaltungen werden wir zeitnah bekanntgeben.“

Präsentation "Rechtskreiswechsel der ukrainischen Vertriebenen ins SGB II"

Mit dem offenen Kinder- und Familienhaus in Westhagen eröffnet die Stadt Wolfsburg einen Begegnungs-, Beratungs- und Bildungsort für geflüchtete junge Menschen. Das Angebot des Kinder- und Familienhauses bietet Familien mit Fluchterfahrung eine direkte Anlaufstelle und gibt ihnen die Möglichkeit, sich in ihrer Ankommensphase in Wolfsburg zu orientieren, Zugang zu Unterstützungsangeboten bekommen und erste Kontakte zu knüpfen. Zudem wird mit dem Angebot auch eine Betreuungsmöglichkeit für geflüchtete Kinder im Alter von einem bis zehn Jahren geschaffen.

Das Kinder- und Familienhaus in einem ehemaligen Kita-Gebäude im Stralsunder Ring 8a bietet eine Betreuungsmöglichkeit für bis zu 45 Kinder. Die ebenfalls dort angebotenen Deutschkurse können Eltern besuchen, während die Kinder in der Betreuung sind. Zudem bietet die Einrichtung individuelle Beratungen zu Themen wie Wohnen, Arbeit oder auch zu psychologischen Aspekten.

"Mit den Angeboten der Kinder- und Familienräume und nun auch des Offenen Kinder- und Familienhauses in Westhagen können wir kurzfristig auf den gestiegenen Bedarf an Betreuungsplätzen reagieren", sagt Stadträtin Iris Bothe. "Die Erfahrung zeigt uns, dass Kinder und Familien durch die Fluchterfahrung ein hohes Bedürfnis an Zuwendung und persönlicher Unterstützung benötigen. Diesem Bedürfnis werden wir mit unseren Angeboten gerecht."

Das Angebot richtet sich an alle geflüchteten Menschen, die in Wolfsburg ankommen – unabhängig von ihrer Herkunft –, dafür arbeiten in der Einrichtung auch mehrsprachige Teams.

Der Schwerpunkt für die erste Zeit des offenen Kinder- und Familienhauses liegt aufgrund der aktuellen Lage auf den Familien aus der Ukraine, die nach Deutschland flüchten mussten. Die aktuellen Kapazitäten der Wolfsburger Kindertagesstätten reichen nicht aus, um allen geflüchteten Kindern kurzfristig einen Kita-Platz bieten zu können. Um die Betreuung der Kinder dennoch möglich machen zu können, hat die Stadt Wolfsburg bereits Kinder- und Familienräume in den bestehenden Gemeinschaftsunterkünften eingerichtet. Das Kinder- und Familienhaus stellt nun ein weiteres Angebot zur Sicherstellung der Betreuung von geflüchteten Kindern dar und ist das erste derartige Angebot, das nicht direkt an eine Gemeinschaftsunterkunft angebunden ist.

Postkarte Kinder- und Familienhaus Westhagen

Die Stadt Wolfsburg wird auch weiterhin Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen und richtet sich dabei nach den Vorgaben des Landes Niedersachsen – nicht zuletzt, um die bestmögliche und koordinierte Unterbringung zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang ruft die Stadt erneut dazu auf, von privaten Transporten und selbst organisierten Aufnahmen abzusehen. Immer wieder gibt es Rückmeldungen, dass vielfach die Belastung durch die private Aufnahme als Gastfamilie unterschätzt werde. Ähnliches gelte für die Zeitdauer, bis die geflüchteten Personen im Anschluss in Wolfsburg eine passende Wohnung finden.

Besonders wichtig ist der Stadt Wolfsburg im Zusammenhang mit der Aufnahme von Geflüchteten der Schutz von Frauen und Kindern. Dieser kann bei einer privaten Verteilung nicht verlässlich gewährleistet werden. Eine Gefährdungssituation muss aber bei der Unterbringung unbedingt ausgeschlossen sein. Außerdem weist die Stadt darauf hin, dass die Betreuung von Menschen aus Kriegsgebieten vielfach professionellen Beistand und psychologische Unterstützung erfordert. Dies sei von den Gastfamilien nicht zu leisten. Es ist davon auszugehen, dass in den kommenden Wochen weitere Vertriebene aus der Ukraine nach Wolfsburg kommen, die teils traumatische Erfahrungen machen mussten. Hier möchte sich die Stadt Wolfsburg bestmöglich kümmern.

Deshalb appelliert die Stadt auch an alle, die helfen möchten: "Bitte unterstützen Sie die Hilfsorganisationen mit Sach- und Geldspenden. Übernehmen Sie gerne Patenschaften für die Familien in den Unterkünften oder unterstützen Sie mit Begegnungsangeboten in den Stadtteilen, um das Ankommen und das Erlernen der Sprache zu erleichtern. Wir freuen uns über jedes Angebot für alle Neuzugewanderten unter mein.wolfsburg.de oder die Meldung und auch Suche von ehrenamtlichem Engagement per E-Mail unter ehrenamt.flucht@stadt.wolfsburg.de. Für das Ankommen und die Integration braucht es sprichwörtlich ein ganzes Dorf und zahlreiche ehrenamtlich Aktive. Davon gibt es in Wolfsburg zum Glück viele, wofür wir sehr dankbar sind," so Sozialdezernentin Monika Müller und Integrationsdezernentin Iris Bothe.

Anlässlich des internationalen Weltfrauentages setzten Wolfsburger Partnerstädte ein Zeichen für Vielfalt und Gleichberechtigung. Zusendungen kamen aus der französischen Stadt Marignane, aus der japanischen Stadt Toyohashi, den chinesischen Freundschaftsstädten Changchun und Jiading sowie aus der Partnerstadt Halberstadt. Auch ein Beitrag aus der russischen Partnerstadt Togliatti hat die Stadt Wolfsburg erreicht.

"Die vielen Beiträge aus unseren Partner- und Freundschaftsstädten zeigen einmal mehr: Städtepartnerschaften stehen für internationalen Zusammenhalt und Solidarität, insbesondere in Krisenzeiten. Hier verlaufen die Verbindungen von Mensch zu Mensch, zwischen Bürgerinnen und Bürgern. Städtepartnerschaften können in Kriegszeiten zudem Friedensbrücken sein", so Oberbürgermeister Dennis Weilmann.

Er nahm die Aktion zum Anlass, einen eindringlichen Friedensappell an die russische Partnerstadt Togliatti zu senden. Die Stadt Wolfsburg hält an ihrer über 30-jährigen Beziehung zu Togliatti fest und folgt damit auch einer Empfehlung des Deutschen Städtetages. In der Ratssitzung am 30.03.2022 brachten alle im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen und Gruppen eine Resolution zur Solidarität und Unterstützung der Ukraine ein. In dieser ist unter anderem festgehalten, dass sich die Stadt Wolfsburg im Rahmen ihrer Städtepartnerschaft mit Togliatti für eine friedliche Lösung des Konfliktes einsetzt.

Um die Koordinierung der vielen Hilfsangebote der Stadtverwaltung, der Hilfsorganisationen, aber auch zahlreicher Bürger*innen in Wolfsburg zu verbessern, wurde die Seite mein.wolfsburg.de kurzfristig erweitert. Dort können sich ab sofort Organisationen, Bürger*innen sowie die Stadtverwaltung direkt über Suchangebote informieren, eigene Hilfsangebote einstellen und so noch schneller zusammenkommen.

"Das Engagement der Wolfsburgerinnen und Wolfsburger, den Menschen aus der Ukraine zu helfen, ist ungebrochen. Mit der digitalen Erweiterung von mein.wolfsburg.de bringen wir die Menschen zusammen und die Hilfen können noch zielgerichteter koordiniert werden", so Henry Eichberg, Leiter des Referates Koordination OB und Bürgerbeteiligung.

mein.wolfsburg.de startete im Sommer letzten Jahres als digitale Plattform für Bürgerbeteiligung und -engagement und viele Wolfsburger Organisationen sind dort bereits vernetzt. Gemeinsam wurde diese mit mehreren Akteur*innen optimiert, um die Angebote und Bedarfe besser abzubilden sowie den Marktplatz und Informationen zur Ukrainehilfe direkt sichtbar zu machen.

Der Marktplatz und weitere Informationen sind unter wolfsburg.de/ukrainehilfe zu finden.

OB Weilmann, Herr Adam Ciemniak für die Deutsch-Polnische Gesellschaft, Herr Jörg Deuter für die Feuerwehr, Herr Thorsten Rückert für das DRK, Herr Gerold Kleinöder, Vertreter*in Schnellecke Logistics Foto: OB Weilmann, Herr Adam Ciemniak für die Deutsch-Polnische Gesellschaft, Herr Jörg Deuter für die Feuerwehr, Herr Thorsten Rückert für das DRK, Herr Gerold Kleinöder, Vertreter*in Schnellecke Logistics

Wolfsburger Sachspenden für Geflüchtete aus der Ukraine

Am Freitag, 25.03.2022, startete ein Hilfskonvoi mit Sachspenden für Geflüchtete aus der Ukraine in die polnische Partnerstadt Bielsko-Biała. Der Konvoi bestand aus einem 40t LKW, der von der Spedition Schnellecke Logistics zur Verfügung gestellt wurde, sowie drei Transportern, die von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft organisiert wurden. 

Die Waren, unter anderem Betten, Hygieneartikel und haltbare Lebensmittel, wurden aus dem Lager des DRK in der Borsigstrasse 7 zur Verfügung gestellt. Hier spendeten Bürgerinnen und Bürger fortwährend dringend benötigte Materialien. Die Beladung der Fahrzeuge fand am Donnerstagnachmittag statt. Hierzu waren rund 30 Helferinnen und Helfer der Deutsch-Polnischen Gesellschaft, der Freiwilligen Feuerwehren Reislingen und Stadtmitte sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Um die Kartons sicher und effektiv im LKW zu verstauen, hat die Volkswagen AG benötigte Europaletten kostenfrei zur Verfügung gestellt.

„Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für ihren schnellen, unbürokratischen und beherzten Einsatz, der diese Hilfslieferung möglich gemacht hat“, sagte Oberbürgermeister Dennis Weilmann. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie Wolfsburger Organisationen, Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen gemeinsam an einem Strang ziehen, um unserer Partnerstadt Bielsko-Biała und damit auch den vielen Geflüchteten aus der Ukraine in der momentan schwierigen Situation unter die Arme zu greifen. Ein besonderer Dank gilt den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die fortwährend Spenden zu den Sammelpunkten der Hilfsorganisationen bringen.“ 

Die Partnerstadt Bielsko-Biała hatte eine Liste mit dringend benötigten Gütern geschickt, woraufhin die Stadt gemeinsam mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft (DPG) und weiteren Unterstützenden eine Hilfslieferung in die Partnerstadt organisiert hat. Der Hilfskonvoi brach am Freitag, 25.03.2022 gegen 06:00 Uhr auf und kehrte am Sonntag, 27.03.2022, zurück. 

Ein Video der Ankunft des Konvois finden Sie auf der Facebook-Seite von Bielsko-Biala (öffnet sich in einem neuen Fenster)

Gruppenfoto Bielsko mit Stadtfahne

Informationsabend und regelmäßiger Austausch zu Geflüchteten aus der Ukraine

Rund 50 Personen von Hilfsorganisationen, Kirche, Stadtverwaltung sowie Ehrenamtliche kamen am vergangenen Dienstag, 22.03.2022, im Das West am Laagberg zusammen, um sich über die aktuelle Lage der Geflüchteten aus der Ukraine in Wolfsburg auszutauschen. Das Integrationsreferat der Stadt hatte zu einer Infoveranstaltung eingeladen, um aktuelle Herausforderungen zu besprechen und Kräfte zu bündeln.

Seitens der Stadt Wolfsburg waren neben Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration, auch Vertreter*innen der Ausländerstelle, der Stabsstelle Ehrenamt, der Geschäftsbereiche Jugend und Schule sowie vom Bildungshaus und dem Integrationsreferat vor Ort. Es gab einen regen Austausch über viele Themen von der Ankunft über Gesundheit und Impfungen bis hin zum Spracherwerb und viele Probleme konnten direkt zwischen den Akteur*innen diskutiert werden.

"Kommunikation und Austausch sind die wichtigsten Grundpfeiler für eine gelungene Bewältigung von Krisen", erklärt Iris Bothe. "Darum sind wir sehr froh, dass so viele Teilnehmende der Einladung des Integrationsreferats gefolgt sind. Der Austausch war wichtig, um Hilfs- und Beratungsangebote zu koordinieren und aufeinander abzustimmen. Bei Bedarf können wir jederzeit gerne wieder solch eine Infoveranstaltung einberufen."

Zusätzlich gibt es aktuell jeden Freitag um 09:00 Uhr einen regelmäßigen Koordinationstermin via Microsoft Teams zwischen Stadtverwaltung, Hilfsorganisationen und Beratungsstellen für Geflüchtete. Alle betroffenen Einrichtungen, die bisher nicht daran teilnehmen, können sich per E-Mail an sekretariat.integrationsreferat@stadt.wolfsburg.de dafür registrieren.

Die Stadt Wolfsburg bittet die Bürgerinnen und Bürger von privat organisierten Transfers ukrainischer Geflüchteter nach Wolfsburg abzusehen.

Fahrten ins Kriegsgebiet sind zu gefährlich, auch Transporte aus den Grenzregionen sollten den erfahrenen Flüchtlingshilfe-Organisationen überlassen werden. Eine Versorgung und Unterbringung in den Kommunen ist für die Geflüchteten bestmöglich organisierbar, wenn sie koordiniert erfolgt.

Hier arbeitet die Stadt Wolfsburg eng mit der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB) zusammen, die seit dieser Woche ukrainische Flüchtlinge den Kommunen zuweist.

Bei einer zentralen Zuweisung durch die LAB ist die Belegung von Unterkünften bedarfsgerecht möglich, sodass eine zeitnahe und unkompliziertere Zuweisung erfolgen kann. Dadurch kann den Geflüchteten schneller eine sichere Unterkunft geboten werden, in der sie sich von den schrecklichen Erlebnissen erholen können.

Derzeit arbeiten verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung gemeinsam mit den Hilfsorganisationen unter Hochdruck daran, sowohl kurzfristige als auch langfristige Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen.

Aufgabe für Eltern und Pädagog*innen in Kita und Schule

Der kriegerische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine beschäftigt aktuell alle. Insbesondere für Kinder und Jugendliche ist dieses Thema schwer greifbar und oftmals belastend. In einem Brief an Schulleitungen, Lehrkräfte und Mitarbeitende an Schulen in Niedersachsen hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne ausdrücklich dazu aufgefordert, den Krieg in der Ukraine mit Schüler*innen zu besprechen. Die Schule sei der zentrale Ort, um aktuelle Geschehnisse mit Kindern und Jugendlichen zu besprechen und zu verarbeiten. Die Stadt Wolfsburg unterstützt dies ausdrücklich.

Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Kultur: "Die Ereignisse in der Ukraine sind verstörend mit anzusehen und machen uns alle sehr betroffen. Gerade Kindern und Jugendlichen fällt es oft schwer, die Bilder und Berichte aus den Medien einzuordnen und zu verarbeiten. Daher unterstütze ich die Thematisierung des Themas ausdrücklich, wenn Kinder und Jugendliche das möchten. Die Schule ist der richtige Ort, um innerhalb und außerhalb des Unterrichts darüber zu sprechen und auch, um deutlich zu machen, dass ein widerrechtlicher Angriff auf die Menschenrechte und völkerrechtliche und demokratische Prinzipien nicht hinnehmbar ist. Es ist daher wichtig, dass pädagogische Fachkräfte Aufklärungsarbeit leisten – auch oder gerade dann, wenn das Elternhaus nichts erklären kann oder möchte. Dennoch sollten pädagogische Fachkräfte die Kinder auch ermutigen, mit ihren Eltern darüber zu sprechen, denn wichtig ist hier die Kombination aus elterlicher und professioneller Zuwendung."

Ob wir wollen oder nicht, die Kinder werden von der Thematik erfahren oder Bilder sehen und sich ihre eigenen Gedanken und Vorstellungen machen. Gerade deswegen ist es wichtig, das Thema "Krieg" kindgerecht und feinfühlig aufzuarbeiten und den Kindern die Möglichkeit zu geben, Fragen zu stellen und ihre Sorgen und Ängste zu äußern.

Das Bildungshaus hat einige hilfreiche links mit kindgerechten Erklärungen zusammengestellt:

"Sprachbildung im Alltag - Tipps für Kitas und Eltern - Mit Kindern über den Krieg sprechen?!"

Координаційні пункти та що варто знати для біженців з України

Координаційні пункти та що варто знати для біженців з України (PDF відкривається в новому вікні)

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