Neuigkeiten aus dem Bereich Mobilität & Verkehr

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Wolfsburg und der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft (WVG) vom 06.09.2019

Anpassung des Busfahrplans zu Randzeiten

Kaum genutzte Buslinien sollen nachts, am Wochenende und in den Ferien zusammengelegt werden
 
Das Wolfsburger Busnetz erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Seit der Fahrplanänderung im Jahr 2014 sind die Fahrgastzahlen der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft (WVG) von ca. 12,5 auf ca. 17 Millionen gestiegen. Abends, am Wochenende und in den Schulferien jedoch gibt es auf einigen Buslinien in Wolfsburg kaum Fahrgäste. Deshalb schlägt die Stadt Wolfsburg zusammen mit der WVG vor, ab dem 15. Dezember zu diesen Zeiten Linien zusammenzulegen bzw. die Busse weniger häufig fahren zu lassen. Die Änderungen sollen ausschließlich montags bis freitags ab 20 Uhr, samstags vor 10 Uhr und nach 18 Uhr, sonntags und feiertags sowie in den Schulferien gelten. In der Hauptverkehrszeit von Montag bis Freitag von 6 Uhr bis 20 Uhr gibt es außerhalb der Schulferien keine Veränderung des derzeitigen Angebotes.

„Unser Ziel ist weiterhin ein bedarfs- und serviceorientierter Öffentlicher Nahverkehr in und um Wolfsburg. Dazu gehört es auch, zu erkennen, wenn der Bedarf zu einigen Zeiten nicht da ist. Wir können es uns nicht leisten, Busse leer oder fast leer fahren zu lassen“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Weiterhin können sich die Wolfsburgerinnen und Wolfsburger sowie unsere Gäste aber darauf verlassen, dass die WVG sie zuverlässig zu ihrem Ziel bringt.“ Ergänzend will die WVG insbesondere zu den Randzeiten alternative Angebotsformen schaffen. Diese sollen auf Basis des bereits bestehenden Anrufbus-Angebotes erarbeitet und testweise eingeführt werden. Perspektivisch soll der öffentliche Nahverkehr durch neue, intelligent vernetzte Kleinbusse mit flexiblen Routen weiterentwickelt und gestärkt werden. In die Planungen wurden auch Rückmeldungen aus den betroffenen Ortsteilen einbezogen. So wird die Verbindung zum Klinikum beispielweise verbessert. Die Anbindung wird künftig nicht mehr im 60- sondern im 30-Minuten-Takt erfolgen.

„Mehrfach wurde uns gesagt, dass Anwohnerinnen und Anwohner sich durch die vielen Busfahrten, insbesondere abends und nachts, gestört fühlen“, schildert WVG-Geschäftsführer Timo Kaupert. „Ich hoffe, unser neuer bedarfsgerechterer Fahrplan bietet einen guten Konsens für Anwohner, Fahrgäste und Wirtschaftlichkeit.“ Neben weiteren ökonomischen Aspekten ist auch der Mangel an Busfahrern ein wichtiges Argument für die Entscheidung. Die Anpassung des Fahrplans wird nun zunächst in den betroffenen Ortsräten, dann am 24. September im Strategieausschuss und am 26. September im Ausschuss für Finanzen und Controlling vorgestellt. Der Rat soll am 2. Oktober entscheiden.


Mitteilung von Volkswagen vom 28.08.2019

Forschung für hochautomatisiertes Fahren

Kameras analysieren Verkehrsfluss in Wolfsburger Kreisverkehr

  • Volkswagen Konzernforschung und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) analysieren Fahrmuster von Verkehrsteilnehmern für digitale „Voraussagemodelle“
  • Vierwöchige Aufzeichnung anonymisierter Daten durch Kameradrohne sowie durch drei stationäre Masten am Kreisverkehr Breslauer Straße und Grauhorststraße 
  • Wolfsburg ist Testfeld im Rahmen eines europäischen Forschungsprojektes

Wolfsburg – Zur Erforschung und Entwicklung hochautomatisierten Fahrens ist das Beobachten und Auswerten des Straßenverkehrs unabdingbar: Wie verhalten sich Verkehrsteilnehmer und wie interagieren sie miteinander? Deshalb werden die Volkswagen Konzernforschung und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 30. September bis einschließlich 3. November 2019 den Kreisverkehr Breslauer Straße und Grauhorststraße in Wolfsburg aus unterschiedlichen Perspektiven filmen. Die Auswertung dieser Aufnahmen lässt Volkswagen in die Analyse und Modellierung von digitalen „Voraussagemodellen“ für hochautomatisierte Fahrzeuge einfließen.

Antonia Breuer aus dem Bereich „Automated Driving Functions“ der Volkswagen Konzernforschung erklärt: „Aktuell bereiten wir uns darauf vor, den Verkehr in und direkt vor dem Kreisverkehr zu filmen. Dafür nutzen wir sowohl eine Drohne als auch festinstallierte Kameras. Bei dem von der EU geförderten Forschungsprojekt ‚L3 Pilot‘ arbeiten wir mit dem Institut für Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt zusammen.“ Personenbezogene Daten werden dabei nicht gespeichert. „Das Einhalten der Datenschutzgrundverordnung und die Empfehlungen zur Datensparsamkeit haben für uns oberste Priorität. Uns interessiert, wie ein Auto fährt, nicht wer es fährt“, macht Antonia Breuer deutlich.

Die Software in hochautomatisierten Fahrzeugen muss Fähigkeiten haben, die denen eines Menschen sehr ähnlich sind: die Umgebung analysieren, andere Verkehrsteilnehmer erkennen und deren Verhalten vorhersagen – im Kreisverkehr beispielsweise, ob das entgegenkommende Fahrzeug darin bleibt oder ihn verlassen wird. Zu diesem Zweck filmen Volkswagen und DLR den Kreisverkehr aus unterschiedlichen Perspektiven. 

Die aus den Filmaufnahmen ermittelten Daten nutzen die Experten, um das Verhalten von Fahrzeugen, Fahrrädern und Fußgängern nach optischen Kriterien zu bewerten und um die Vorhersagealgorithmen zu optimieren. „Nach diesen Algorithmen richten sich zukünftig unsere selbstfahrenden Autos, wenn sie im Straßenverkehr unterwegs sind“, so Breuer. In einem Kreisverkehr vermeiden hochautomatisierte Fahrzeuge lange Wartezeiten beim Einfädeln in den Verkehr, sorgen für einen optimalen Verkehrsfluss und erhöhen künftig die Sicherheit im Zusammenspiel zwischen automatisierten und nicht automatisierten Verkehrsteilnehmern.

Ideale Bedingungen für Verhaltensforschung im Straßenverkehr

Das DLR steuert dem Projekt seine breite Erfahrung in der Aufzeichnung und Auswertung von anonymisierten Verkehrsdaten bei. Unter anderem sammelt es seit 2014 Erkenntnisse über das Fahrverhalten an der Ampelkreuzung Hagenring / Hans-Sommer-Straße in Braunschweig. Die Kamerasysteme des DLR arbeiten auch bei schlechtem Wetter und anonymisieren die Videos noch vor der Speicherung. 

Projektleiterin Mandy Dotzauer vom DLR hat jahrelange Expertise auf diesem Gebiet: „Wir haben die Möglichkeit, Daten von automatisierten Fahrzeugen in Interaktion mit anderen motorisierten und nicht motorisierten Verkehrsteilnehmenden im Realverkehr zu erheben und zu analysieren. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Optimierung der Algorithmen für selbstfahrende Fahrzeuge ein.“

Der Wolfsburger Kreisverkehr Breslauer- und Grauhorststraße, mit seinen symmetrischen Zu- und Abläufen sowie einem täglich gleichmäßig verteilten Verkehrsfluss aus allen Richtungen, bietet ideale Bedingungen für die Verhaltensforschung von Verkehrsteilnehmern in urbanen Kreisverkehren. 

„Wolfsburg wird eine der ersten Städte in Deutschland sein, wo autonomes Fahren Alltag wird“, ist Oberbürgermeister Klaus Mohrs überzeugt. „Hier fahren viele Dienstfahrzeuge, die häufig mit den neuesten Technologien ausgestattet sind. Damit wir bald nicht mehr so angespannt am Steuer sitzen müssen und uns darauf verlassen können, dass das Fahrzeug uns sicher zum Ziel bringt, ist zunächst eine breit angelegte Forschung äußerst wichtig. Selbstverständlich unterstützen wir das.“ Wolfsburg biete sich als Studienort an, da sowohl ländliche als auch städtische Strukturen zu finden seien.

Nach Abschluss der ersten Messkampagne im Oktober, werden die Aufnahmen im Wolfsburger Raum weiter fortgesetzt. Ort und Zeitraum weiterer Aufnahmen werden im Vorfeld über www.wolfsburg.de angekündigt.


Pressemitteilung vom 16.08.2019

Gemeinsam in die Pedale treten

Stadtradeln startet bald - Fahrradwaschanlage am Allersee

Vom 26. August bis zum 15. September können Wolfsburger Radler wieder gemeinsam unter Beweis stellen, dass das Fahrrad einen festen Platz in der Stadt hat. Bereits zum achten Mal nimmt Wolfsburg an der bundesweiten Aktion des Klima-Bündnisses teil. Für eine lebendige Radkultur, für die Gesundheit und für die Umwelt wird auch 2019 wieder gemeinsam in die Pedale getreten und damit fleißig Kilometer gesammelt. Ob zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Jeder Kilometer zählt, schont das Klima, senkt die Kohlendioxid-Emissionen, hält fit, gesund und macht das Rad im Stadtbild präsenter und alltäglicher.

Beim Stadtradeln geht es neben dem Spaß am Fahrradfahren vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Von Jahr zu Jahr nehmen immer mehr Kommunen daran teil. Mit über 1.100 Teilnehmerkommunen treten 2019 mehr Städte und Gemeinden in die Pedale als jemals zuvor.

Mitmachen können alle, die in Wolfsburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen. Interessierte melden sich unter www.stadtradeln.de oder mit der Stadtradeln App an. Hier lässt sich entweder ein eigenes Team gründen oder einem bestehenden Team beitreten. Wer gerne mitmachen möchte, aber keinen Teampartner hat, kann einfach dem sogenannten "Offenen Team" beitreten. Die geradelten Kilometer lassen sich bequem im Online-Radelkalender eingetragen werden. Zum Auftakt gibt es die Gelegenheit das Fahrrad herauszuputzen. Dafür steht am Sonntag, 18. August, von 11 bis 18 Uhr am Allersee (in der Nähe der Volleyballfelder) wieder die kostenlose Fahrradwaschanlage bereit.

Als besondere Aktion werden außerdem am 20. und 21. August zwei Radfahrer mit großen Stadtradeln-Plakatwänden als Anhänger im Stadtgebiet unterwegs sein. Wer sie entdeckt, kann ein Selfie mit ihnen machen und das Bild unter dem Hashtag #wolfradler öffentlich auf Facebook oder Instagram teilen. Unter allen Einsendungen bis einschließlich 21. August werden 50 Fahrradreparatursets verlost, die bei der Abschlussveranstaltung übergeben werden. Die genaue Tour und Fahrzeit der Radfahrer wird am Dienstagmorgen auf der Facebookseite der Stadt Wolfsburg (facebook.com/stadtwolfsburg) bekannt gegeben.

Bei der Abschlussveranstaltung am Mittwoch, 25. September, im Biergarten des Hallenbads werden am Ende des Stadtradeln zudem auch wieder verschiedene Preise unter den Teilnehmern verlost. Gesponsert werden diese unter anderem von der Audi BKK.

Die grünen Erkennungsbänder der Stadtradeln-Teilnehmer sind erhältlich sowohl bei der Fahrradwaschanlage als auch im Zimmer B 213 im Rathaus B, Porschestraße 49.


Presseinformation vom 10.07.2019

Baustellensituation/Straßenbau im Sommer 2019

Die Straßenbauprojekte wurden soweit möglich in eine verkehrsärmere Zeit gelegt, damit möglichst wenig Beeinträchtigungen durch die Bautätigkeiten und der damit verbundenen Einschränkungen, Sperrungen und Umleitungen entstehen. Vor dem Hintergrund wird ein Teil der Arbeiten auch in den Sommerferien/Werkferien im Juli/August umgesetzt.

Hier sehen Sie die Übersicht der Baustellensituation (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)



Pressemitteilung vom 21.06.2019

Theaterparkplatz gesperrt

Der Theaterparkplatz wird am Freitag, 28.06. von 12:00 Uhr bis 18:30 Uhr voll gesperrt. Der Parkplatz steht an diesem Tage ausschließlich den Teilnehmern der Feierlichkeiten anlässlich des 81. Stadtgeburtstages zur Verfügung. Besucher der Innenstadt werden gebeten, umliegende Parkmöglichkeiten zu nutzen oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.


Pressemitteilung vom 14.06.2019

Stellfelder Straße erhielt neues Gesicht

Radwegenetz geschlossen – Herstellungskosten von rund 1,2 Millionen Euro

Die Stellfelder Straße in Sandkamp hat in den vergangenen Monaten ein neues Gesicht erhalten. Im Abschnitt zwischen Im Hagen und der Einmündung Oststraße wurde ein dort noch fehlendes Radwegstück gebaut und die Straße in Teilen grunderneuert. Das Projekt kostet rund 1,2 Millionen Euro. Nach dem Ende der Arbeiten wurde das Vorhaben nun durch Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide im Beisein zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung freigegeben.

Hintergrund für die ausgeführten Arbeiten war in erster Linie die Ergänzung des Radwegenetzes und einhergehend damit ein verbesserter Zustand der Stellfelder Straße. Die Fahrbahn wies in diesem Bereich starke Beschädigungen wie Verformungen in der Ebenheit und Substanzmängel auf. Diese machten die parallele grundhafte Erneuerung der Fahrbahn einschließlich der Nebenanlagen, der Straßenentwässerung, der vorhandenen Bushaltestellen und der Beleuchtung in Gänze erforderlich.

Auf der Südseite von der Ortstafel bis zum bereits vorhandenen Geh- und Radweg an der Oststraße wurde ein neuer Geh- und Radweg als Lückenschluss hergestellt. Dieser Teil wird auch nach dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (N-GVFG) mit 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bezuschusst.

Zunächst war nach Bodenaushub und Untergrundverbesserung die Dammverbreiterung für den kombinierten Geh- und Radweg aufgeschüttet worden. Danach wurden die alte Fahrbahn und die Nebenanlagen ausgebaut und entsorgt. Neue Entwässerungsleitungen, insgesamt 350 Meter Stahlrohrleitungen und 150 Meter Anschlussleitungen, wurden verlegt. Darüber hinaus wurden 14 Fertigschächte gesetzt und die Trinkwasserleitung verlegt. Zur Stabilisierung der Dammschüttung wurden Winkelstützen gesetzt.

Zuletzt waren die Bord- und Gossenanlagen auf der Rampe zur Oststraße hergestellt worden. Die Schottertragschicht in der Fahrbahn und den Nebenanlagen wurden eingebaut, die Beleuchtungskabel verlegt. Gleichzeitig wurden die Fundamente für die Beleuchtungsmasten sowie der kombinierte Geh- und Radweg in der Oberfläche hergestellt.


Pressemitteilung vom 10.05.2019

Gemeinschaftsprojekt wurde freigegeben

Südliche Rampen binden Gewerbegebiet Warmenau Ost an

Die südlichen Auf- und Abfahrtsrampen zur Anbindung des Gewerbegebietes Warmenau Ost an die Bundesstraße 188 sind fertig gestellt. Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide und Bernd Mühlnickel, Leiter des Geschäftsbereichs Wolfenbüttel der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr gaben das Vorhaben jetzt im Beisein von Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung frei. Mit dem Projekt wird der Ortsteil Warmenau fortan vom Durchgangs- und Schwerlastverkehr entlastet. Damit ist dann der erste Schritt zur Vervollständigung der Anbindung des Gewerbegebietes Warmenau Ost erreicht. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Land Niedersachsen als zuständigen Baulastträger für die Bundesstraße 188.

Der Spatenstich für das Bauwerk war vor genau einem Jahr vorgenommen worden. Im ersten Schritt mussten seinerzeit zunächst die Entwässerungsanlagen hergestellt werden. Dieses war notwendig, um Schichtwasser aus dem Damm gezielt abzuleiten. Dafür wurde ein entsprechendes Schachtbauwerk in der Größe eines kleinen Einfamilienhauses hergestellt.

Anschließend begann im Sommer 2018 der Straßenbau. Hierbei fanden erhebliche Erdbewegungen zur Herstellung der Rampen statt. Es wurden insgesamt rund 35.000 Kubikmeter Boden bewegt und etwa 7.000 Quadratmeter Asphalt eingebaut. Der Anschluss der Rampen an die Bundesstraße 188 erfolgte dann ohne größere Behinderungen des Verkehrs. Durch den warmen und trockenen Sommer ließen sich die Arbeiten insgesamt innerhalb eines Jahres umsetzen.

Die Herstellungskosten für die Gesamtbaumaßnahme wurden mit rund 2,2 Millionen Euro veranschlagt. Die Planung und Realisierung des Projektes durch die Stadt Wolfsburg erfolgte in enger Abstimmung mit dem Land Niedersachsen, Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, als zuständigem Straßenbaulastträger für die Bundesstraße 188. Weitergehendes Ziel ist der vierstreifige Ausbau der Bundesstraße in diesem Bereich mit dem Brückenbau und den Rampen auf der Nordseite, um hier das Volkswagenwerk mit einer optimalen Verkehrslösung anzubinden.

In den diesjährigen Sommerferien will das Land zunächst eine Deckensanierung mit Verkehrsoptimierung der Bundesstraße 188 vom Weyhäuser Knoten bis Breiter Föhrd durchführen.

Auch die weitergehenden Planungsüberlegungen des Landes Niedersachsen im Bereich der B 188 sind bereits in die städtischen Planungen eingeflossen. Mit der Herstellung der Rampen wird erreicht, dass das Gewerbegebiet Warmenau Ost verkehrlich besser und schneller über die B 188 angeschlossen ist und insbesondere die Ortsteile Warmenau oder auch Kästorf entlastet werden.


Pressemitteilung vom 28.02.2019

Wichtige Lücke im Netz geschlossen

Gesicherte Radweg-Verbindung von Gifhorn nach Wolfsburg vorab freigegeben

Ein wichtiger Lückenschluss im Radwegenetz der Stadt Wolfsburg ist weitgehend fertiggestellt und kann nun genutzt werden. Der Verkehr auf dem neuen Radweg vom Ilkerbruch bis zum Weyhäuserweg entlang der Kreisstraße 114 wurde heute, Donnerstag, 28. Februar, freigegeben. Landrat Dr. Andreas Ebel sowie Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide schnitten den das 2,2 Kilometer lange Teilstück gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Verwaltung frei. Damit hat der Berufsverkehr eine gesicherte Verbindung von Gifhorn nach Wolfsburg und ins Volkswagenwerk. Der Umstieg auf das Fahrrad oder E-Bike wird damit erleichtert, der Radverkehr gestärkt werden.

Im Zuge des Vorhabens erfolgte auch eine Leerrohr-Verlegung für den Glasfaserausbau der Stadt Wolfsburg. Diese Arbeiten wurden durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und durch das Land Niedersachsen gefördert. Bis zum Sommer 2019 wird in Abhängigkeit von den Wasserständen in den Gräben noch die Amphibienleiteinrichtung vollendet. Diese war wegen der dort wandernden Kröten im Naturschutz-FFH-Gebiet Barnbruch notwendig. An der Stelle ist noch einmal mit verkehrlichen Einschränkungen zu rechnen.

Das Projekt startete im Dezember 2017 und musste wegen der hohen Verkehrsströme in kleinen Abschnitten und sehr geringer Tagesbauzeit umgesetzt werden. Die Baustelle samt Sicherung wurde deshalb in Baufeldern von jeweils 150 Metern mit rund sechs Stunden täglicher Arbeitszeit abgewickelt. Die Stadt Wolfsburg ist hier den Bedürfnissen der Pendler aus dem Landkreis Gifhorn und den parallelen Baustellenverläufen anderer Straßenbaulastträger entgegen gekommen.

Der Radweg wurde in einer 2,5 Meter breiten Asphaltbauweise ausgeführt. Der Kreuzungsbereich Weyhäuser Weg mit der Kreisstraße 114 erhielt zur Leistungsverbesserung eine Rechtsabbiegespur auf der Kreisstraße 114. Auf der südlichen Seite wurde zudem ein signalisierter Fußgänger- und Radüberweg eingerichtet.


Pressemitteilung vom 25.02.2019

Acht Haltestellen werden in 2019 umgebaut Kasseler Bord und Leitpflaster: Stadt nutzt Förderprogramm des Landes

Insgesamt acht Bushaltestellen sind für den Ausbau nach der ÖPNV-Infrastrukturförderung der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) für 2019 vorgesehen. Die einzelnen Haltepunkte werden gemeinsam durch die Wolfsburger Verkehrs-GmbH (WVG) und die Stadt Wolfsburg verbessert. Im Wesentlichen findet der Umbau behinderten- und niederflurgerecht statt. Bürgern soll so die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs erleichtert werden.

Im Einzelnen handelt es sich um die Haltestellen Wohltbergstraße Fahrtrichtung Süd (Wohltbergstraße, Stadtmitte), Kästorf Ost Fahrtrichtung Ost und West (Breiter Föhrd, Kästorf-Sandkamp), Gerta-Overbeck-Ring Fahrtrichtung Nord und Süd (Von-Droste-Hülshoff-Straße, Neuhaus-Reislingen), Gustav-Hertz-Straße Fahrtrichtung Nord (Max-von-Laue-Weg, Vorsfelde), Wilhelm-Carl-Wien-Straße Fahrtrichtung Ost und West (Max-von-Laue-Weg, Neuhaus-Reislingen).

Eine Haltestellenübersicht findet sich im Anhang. Sie alle werden mit Kasseler Bord und Leitpflaster für Sehbehinderte ausgestattet. Neue Wartehäuschen werden an sechs Stellen aufgebaut. Insgesamt kostet der Umbau rund 316.000 Euro.

Das Land fördert das Vorhaben mit 75 Prozent. Die verbleibenden 25 Prozent teilen sich die WVG und die Stadt. Der Eigenanteil des Antragstellers Stadt wird seit diesem Jahr zudem zu 50 Prozent vom Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB) bezuschusst. Bei einem positiven Förderbescheid würde mit dem Bau im Sommer begonnen und die einzelnen Vorhaben dann sukzessive bis in den Herbst hinein umgesetzt.

Das Haltestellenprogramm ist Bestandteil einer schriftlichen Kenntnisgabe im Planungs- und Bauausschuss, der am Donnerstag, 7. März, um 16 Uhr im Rathaus, Sitzungszimmer 1, Porschestraße 49 in Wolfsburg tagt.


Pressemitteilung vom 13.12.2018

Stadtforscher trafen sich

Zweitägiger Austausch bei Koris-Fachtagung

Die jährliche Tagung der interkommunalen Arbeitsgemeinschaft Kommunales Raum Informations System (Koris) fand jetzt im Phaeno in Wolfsburg statt. Im Rahmen der zweitägigen Fachveranstaltung haben sich 23 Stadtforscher zu räumlichen Fragestellungen ausgetauscht. Die Themen waren vielschichtig und mit zahlreichen Praxisbeispielen versehen. So wurde unter anderem das Pendlerverhalten von Schülern am Beispiel der Stadt Nürnberg diskutiert. Außerdem wurden die Möglichkeiten zur Aufbereitung von räumlichen Daten für unterschiedliche Zielgruppen genauso besprochen, wie die Strategie der amtlichen Bund-Länder-Statistik zur räumlichen Datenverortung präsentiert wurde.

"Der fachliche Austausch mit Stadtforschern anderer Kommunen und Ämtern ermöglicht es uns immer wieder neue Methoden und Analysen für aktuelle Fragestellungen zu entwickeln oder anzupassen", beschreibt Dr. Uwe Meer, Leiter der Statistikstelle im Referat Strategische Planung, Stadtentwicklung, Statistik die Synergien der Arbeitsgemeinschaft. Zur Nachfrage, ob die digitale Transformation auch ein Thema der Statistikstellen sei, betonte Dr. Meer, dass neue Technologien in der Stadtforschung immer interessant seien. Aufgrund der großen Datenmengen war aber auch in der Historie bereits ein hoher Digitalisierungsgrad eine Grundvoraussetzung für die tägliche Arbeit.

Die Arbeitsgemeinschaft Koris ist eine von elf Gemeinschaften des Verbunds Kommunales Statistisches Informationssystem. Der Koris-Verbund ist eine kommunale Selbsthilfeorganisation, die mit Unterstützung des Deutschen Städtetags Kooperationsprojekte organisiert. Diese Projekte sind darauf gerichtet, die Datenverarbeitungsinstrumente vor allem für die kommunale Statistik, Stadtforschung und Planung kooperativ und damit kostensparend zu organisieren.

"Räumliche Analysen haben in den vergangenen Jahren einen immensen Stellenwert für die Strategische Planung erlangt. In nahezu allen Themen der Stadtentwicklung sind fundierte kartographische Analysen und Darstellungen die Basis jeder Strategie und Planung", erklärt Ralf Sygusch, Leiter des Referats Strategische Planung, Stadtentwicklung, Statistik. Er dankte allen Teilnehmern für die intensive Diskussion.


Pressemitteilung vom 15.11.2018

Radweg wird neu gebaut

Teile der Stellfelder Straße werden grunderneuert

In der kommenden Woche beginnen die Arbeiten für den Neubau des Radweges an der Stellfelder Straße. In diesem Zusammenhang werden auch Teile der Fahrbahn grunderneuert. Für das Vorhaben ist unter anderem auch eine Dammverbreiterung notwendig. Mit diesem wichtigen Projekt ist dann der Lückenschluss zum bereits vorhandenen Weg in Richtung Innenstadt gesichert. Parallel wird die Trinkwasserleitung durch den Versorger ausgetauscht und die Straßenentwässerung eingebaut.
Genau betroffen ist der Bereich von der Abfahrt Oststraße bis zum Kreuzungsbereich Im Hagen. Die Arbeiten, die am Montag, 19. November, starten, werden je nach Witterung bis in den April 2019 hinein dauern. Die Kosten für das Vorhaben werden insgesamt rund 1,2 Millionen Euro betragen. Der Neubau des Radweges wird mit 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten vom Land Niedersachsen gefördert.

Im Laufe der vergangenen Jahre haben sich auf der Stellfelder Straße erhebliche Schadensbilder wie Risse oder Absackungen ergeben. Untersuchungen haben darüber hinaus ergeben, dass die Tragfähigkeit im Unterbau den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht und eine Grunderneuerung erforderlich ist.
In diesem Zusammenhang fast die Stadt auch die Nebenanlagen an inklusive der Bushaltestellen und Beleuchtung, die in Gänze erneuert wird.

Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten unter Vollsperrung. Eine Umleitungsstrecke wird über die Heinrich-Nordhoff-Straße und die Appelchaussee zur Stellfelder Straße eingerichtet. Der Fußgängerverkehr wird durch die Baustelle geführt. Von Radfahrern kann die Strecke "Im Hagen" entlang am Mittellandkanal zur Oststraße genutzt werden. Für Anwohner sowie Ver- und Entsorgungsfahrzeuge ist die Zufahrt frei.

Im Zuge der Arbeiten werden insgesamt 560 Kubikmeter Erdreich abgetragen. Für die Dammschüttung werden rund 1.000 Kubikmeter Material benötigt. Es werden 250 Meter Anschlussleitungen und 500 Meter Kanalleitungen verlegt. Die Fahrbahn wird auf etwa 4.000 Quadratmetern angefasst und der Radweg auf 1.500 Quadratmetern angelegt.

Straßenkarte mit Sperrung Stellfelder Straße


Pressemitteilung vom 02.11.2018

Verkehrssicherheit optimiert

Teile der Ost-West-Radachse rot eingefärbt

Um die Verkehrssicherheit zu optimieren wurden Teilbereiche der Ost-West Radachse jetzt unterstützend mit einer Rotmarkierung versehen. Die Flächen wurden unter dem Gesichtspunkt der verbesserten Aufmerksamkeit bei abbiegendem beziehungsweise einbiegendem Kraftfahrzeugverkehr gewählt, um die Verkehrsteilnehmer auf die für Wolfsburg neue Situation mit Radfahrern auf der Fahrbahn hinzuweisen.

Die technischen Regelwerke lassen optional Roteinfärbungen an Stellen mit einem besonderen Aufmerksamkeitsbedürfnis zu, um potentielle Unfallgefahren zu vermeiden. Somit sollte der Einsatz der roten Signalfarbe beschränkt bleiben, um den Aufmerksamkeitseffekt dauerhaft zu sichern.

Für die farbliche Aufwertung kam eine Zwei-Komponenten-Reibeplastik zum Einsatz, mit dem in Wolfsburg gute Erfahrungen gemacht wurden und eine dauerhafte Nutzung gewährleistet. Die Arbeiten wurden bereits Anfang der Woche ausgeführt. Nach rund einer Stunde Aushärtezeit waren die Flächen wieder befahrbar.
Die Inhalte der Ost-West Radachse sind in einem Flyer der Stadt Wolfsburg zusammen gefasst. Außerdem gibt es Informationen zu Schutzstreifen und Fahrradstraßen auf www.wolfsburg.de/radfahren unter "Radwege und Wegweisungen".


Pressemitteilung vom 22.10.2018

Rad- und Gehweg wurde eröffnet

5,5 Kilometer langen Strecke zwischen Hehlingen und Almke

Mit dem Durchfahren eines Torbogens, bei dem eine Glocke angeschlagen wurde, wurde heute der etwa 5,5 Kilometer lange Rad- und Gehweg an der Landesstraße 290 zwischen Hehlingen und Almke offiziell freigegeben. Knapp ein Jahr betrug die Bauzeit. Es handelt sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Niedersachsen und der Stadt Wolfsburg. Im Zuge des Bauprojektes erfolgte außerdem der Glasfaserausbau der Stadt. Dieser wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie das Land Niedersachsen gefördert.

Mit dem neuen Streckenabschnitt wurde ein weiterer wichtiger Schritt zur Schaffung eines flächendeckenden und die Ortsteile verbindenden Radverkehrswegenetzes in Wolfsburg vollzogen. Die Kosten für die Realisierung entfallen auf beide Partner zu gleichen Teilen. Das Vorhaben ist mit rund 2,8 Millionen Euro veranschlagt. Die Stadt selbst investiert an der Stelle etwa 1,4 Millionen Euro in das Gesamtprojekt.

Der Geh- und Radweg wurde in 2,5 Meter breiter Asphaltbauweise ausgeführt. Am Ortseingang Almke wurde dafür zusätzlich eine Mittelinsel erstellt, die einen sicheren Übergang an der Stelle gewährleisten soll. Im Zuge des Streckenverlaufs wurde zudem zum Überqueren des Meneckenbaches eine separate Brücke gebaut.

Am Ende des Neubauprojektes wird die Einmündung der Landesstraße 322 (Am Kirchbrunnen) in die Landesstraße 290 (An den Äckern) optimiert und den Rahmenbedingungen angepasst.





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7 Kommentare

Stefan Kremin 15.05.2019 10:13:36

Hallo,

können Sie mir sagen, ob der Radweg von Wolfsburg nach Fallersleben über die Wolfsburger Landstraße dauerhaft im Bereich der Autobahnbrücke gesperrt ist oder nur temporär?

MfG

Stadt Wolfsburg 03.06.2019 12:15:52

Hallo Herr Kremin,

der Radweg war einige Tage länger als die Fahrbahn gesperrt (bis zum 15.05.), ist aber bereits wieder befahrbar.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Thomas Kurella 15.01.2019 16:52:28

Es sollte mal lieber der andere Teil der Stellfelder Straße saniert werden, nämlich zwischen Hafenstraße und SLG.

Da fahren täglich viele Räder, im Unterschied zu dem Bereich, der jetzt saniert wird.

Frank F. 05.07.2017 08:08:42

Guten Tag,

warum wird, wie angegeben, bei den Bauvorhaben nicht das gesamte Tageslicht ausgenutzt?

Bin gestern, Dienstag, 04.07. gegen 17:00 Uhr durch die Baustelle Heinrich-Nordhoff-Straße gefahren,

alle Baumaschinen waren bereist ordentlich geparkt und kein Mensch auf der Baustelle zu sehen.

Tageslicht war definitiv noch genügend vorhanden, auch abends um 20:00 Uhr.

"Vorgesehen ist, dass die Arbeiten unter Ausnutzung des gesamten Tageslichtes laufen..."

Mfg.

Stadt Wolfsburg 06.07.2017 13:50:40

Hallo Frank F.,

nach Fertigstellung der Decke waren dort keine weiteren Arbeiten möglich, da die Decke auskühlen muss und dann die weiteren Arbeitsschritte folgen.

Mit freundlichem Gruß

Das Team der Onlinekommunikation

Stiller 29.06.2017 08:11:36

Hallo,

heute morgen habe ich mir den Spaß gemacht und bin von Fallersleben über die Heinrich-Nordhoff-Straße zu meinem Arbeitsplatz in der Daimlerstraße gefahren. Wieso wird die helle Tageszeit nicht komplett ausgenutzt um die Sanierungen durchzuführen? Und wer kommt auf die Idee, in Höhe MLC/Autovision die Straße zu verengen, ohne das dort überhaupt gearbeitet wird? Unabhängig vom Werksurlaub gibt es andere Bürger, die die nächsten Wochen zu ihrer Dienststätte fahren müssen. MfG

Stadt Wolfsburg 29.06.2017 16:58:19

Hallo Frau/Herr Stiller,

die Verkehrsführung während der Baumaßnahme wurde mit der Verkehrsbehörde abgestimmt um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die Baufirma nutzt, wenn es die Bauabschnitte und Bauabläufe es erfordern , die zur Verfügung stehende helle Zeit aus. Auch kann nach einzelnen fertig gestellten Bauabschnitten nicht immer gleich weitergearbeitet werden.

Mit freundlichem Gruß

Das Team der Onlinekommunikation

Herr Fley 22.03.2017 11:38:32
Guten Tag, ich wohne in Reislingen an der Zollstraße und habe eine Frage zum Verkehrskonzept WOB-Südost: In der Präsentation vom 17.02.2017 steht an der Sandkrugstraße, der Nordsteimkerstraße, sowie der (vermutlich) neuen Verbindung zwischen Reislingen Süd-West und den Steimker Gärten "Durchgangsverkehr reduzieren". Wie stellt sich die Verwaltung dies konkret vor? MfG H.Fley
Stadt Wolfsburg 05.04.2017 14:24:41

Hallo Herr Fley,

grundsätzliches Ziel der Planungen ist es, den Verkehr auf Achsen im Vorrangstraßennetz zu bündeln und damit Bereiche, in denen viele Anwohner durch Verkehr belastet werden, vom Durchgangsverkehr zu entlasten. So soll zum Beispiel durch den Ausbau der Infrastruktur entlang der 290 die Attraktivität dieser Achse erhöht werden, um darauf den Verkehr zu bündeln und damit die untergeordneten Straßen in Nordsteimke und Reislingen von unnötigen Durchgangsverkehren zu entlasten. Ferner werden durch ein attraktives ÖPNV-System, P&R-Angebote und komfortable Radwegeverbindungen Alternativen zum eigenen Kfz geschaffen, die den Anteil des motorisierten Verkehrs senken sollen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Mraczny 24.01.2017 14:11:51

Guten Tag, ich wohne in der Goethestr. Hinter dem Haus ist der Hof ,da steht ein Auto Hersteller Ford Ka Farbe : Weinrot .Das Auto ist seit 3 Wochen abgemeldet. Gehört zu der türkischen Familie in der Goethestr 16. Wäre schön,wenn das Ordnungsamt vorbei kommen würde, um sich das anzugucken. Dankeschön

Stadt Wolfsburg 26.01.2017 14:13:30

Hallo Herr bzw. Frau Mraczny,

wir haben den Hinweis an unser Ordnungsamt weitergeleitet. Ob die Kolleginnen und Kollegen dort tätig werden können, hängt vor allem davon ab, ob sich das Fahrzeug auf öffentlicher Fläche befindet.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Stefanie Schemionek 09.08.2016 12:19:56

Guten Tag, ich lebe und arbeite im Ortsteil Mörse im alten Ortskern in der Hattorfer Strasse. Mörse ist seit vielen Jahren eine Tempo 30-Zone, hat ein Durchfahrtsverbot für LKW und verfügt über eine Umgehungsstrasse. Leider ist durch den zunehmenden Verkehr die Belastung durch ein hohes Verkehrsaufkommen inzwischen eine Zumutung, da leider die meisten Verkehrsteilnehmer inklusive LKW lieber mit möglichst hoher Geschwindigkeit den kürzeren Weg durch den Ort nehmen, als die Umgehungsstrasse. Was unter anderem daran liegt, das man im Ort nicht mit Geschwindigkeitskontrollen oder Kontrollen für LKW-Durchfahrt rechnen muss. Angesichts der regelmäßigen Kontrollen im Stadtgebiet in Bereichen, wo kein Wohngebiet ist, finde ich das nicht sehr Bürgerfreundlich. In einer Tempo 30-Zone in der tendenziell zwischen 50 und 80 km/h gefahren wird und LKW regelmäßig - u.a. Sonntags und nachts durchfahren, fühlt man sich wie in einem rechtsfreien Raum. Wer ist denn dafür zuständig dafür zu sorgen, dass die gebotene Geschwindigkeit eingehalten wird und LKW sowie andere Verkehrsteilnehmer den Ort umfahren, sofern sie nicht ein Ziel im Ort haben oder Anlieger sind?

Mit freundlichen Grüßen Stefanie Schemionek

Stadt Wolfsburg 09.08.2016 14:26:56

Hallo Frau Schemionek,

wir haben Ihr Anliegen an den zuständigen Bereich weitergegeben. Das weitere Verfahren sieht so aus:

Die Kollegen vom Team Gewerbe und Verkehr werden im o.g. Ortsbereich in nächster Zeit eine Geschwindigkeitsmesstafel aufhängen. Diese Tafel misst nicht nur die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden PKW, sondern registriert auch, ob es sich um einen LKW handelt.

Sollten sich die Messergebnisse mit Ihrer Wahrnehmung decken, werden dort örtliche Kontrolle durchgeführt.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

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Straßenschild Baustelle

Straßensperrungen beim Wolfsburg Marathon

Anlässlich des Wolfsburg Marathon am Sonntag, 8. September, der wieder durch Bereiche der Innenstadt, des Hellwinkels und des Steimker Bergs führt, sind umfangreiche Streckenabsicherungen erforderlich.

Parken

Das Parkleitsystem in der Wolfsburger City

Parkeinrichtungen in der Innenstadt und am Hauptbahnhof, im Allerpark und bei den Fußballspielen in der Volkswagen Arena

Handyparken

In Zukunft per Smartphone mittels App oder per SMS den Parkschein buchen und bezahlen

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