Aktuelles aus dem Bereich Sport

Aktuelles

Mitteilung vom 27.10.2021

Freischaltung der Meldebögen für die Sportlerehrung

Ab sofort  können die Wolfsburger Sportvereine Vorschläge zur Wahl der Sportlerin, des Sportlers und der Mannschaft des Jahres 2021 einreichen. Außerdem können die Vereine verdiente ehrenamtlich tätige Personen für die Ehrung Anfang des kommenden Jahres benennen.  Die Vorschläge der Vereine müssen sich nach den Grundsätzen zur Sportlerwahl richten.

Die Meldeformulare finden Sie unter: https://formserv.stadt.wolfsburg.de/jfs/findform?shortname=vorschlag_ehrung&formtecid=3&areashortname=wolfsburg

Die aktuellen Grundsätze zur Meldung der Sportler*innen sowie der Mannschaft finden Sie im Bereich "Ehrung der Wolfsburger Meisterinnen und Meister des Sports" auf der Seite:
https://www.wolfsburg.de/leben/sport/sportliche-veranstaltungen

Bei Fragen schreiben Sie bitte eine E-Mail an sportveranstaltung@stadt.wolfsburg.de oder melden Sie sich telefonisch unter 05361 28-2113.


Pressemitteilung vom 20.10.2021

Noch Plätze frei

Babyschwimmkurse im Hallenbad Sandkamp

Der Geschäftsbereich Sport, Abteilung Bäder, bietet ab dem 5. November zwei Schwimmkurse für Babys im Alter von 3 bis 12 Monaten an.

Die Kurse finden immer freitags um 10:00 und um 10:30 Uhr im Hallenbad Sandkamp statt. Eine Kurseinheit dauert 30 Minuten und kostet pro Einheit 8,50 Euro. Es stehen noch freie Plätze zur Verfügung.

Verbindliche Anmeldungen nimmt der Geschäftsbereich Sport unter folgender E-Mail-Adresse entgegen: Baeder-Kurse@stadt.wolfsburg.de

Interessenten, die Frage zum Kursverlauf haben, können sich unter 05361 31638 melden oder werden zurückgerufen, wenn Sie Ihrer Telefonnummer per E-Mail hinterlassen.


Mitteilung vom 13.10.2021

Übersicht Sportanlagen

Die neue Allgemeinverfügung der Stadt Wolfsburg vom 12.10.2021 hat für den Sportbetrieb folgende Auswirkungen:

  • In den Sporthallen und in der EisArena gilt im Spiel- und Trainingsbetrieb für alle Personen wieder die 3-G-Regelung. Ausgenommen sind Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18.Lebensjahres.
  • Im HB Sandkamp, im LSB Heiligendorf und im BadeLand wird weiterhin die 2-G-Regelung angewandt. Ausgenommen sind Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung  des 18. Lebensjahres sowie Menschen, bei denen nachweislich eine Impfung medizinisch nicht angeraten ist. Letztere müssen einen gültigen PoC-Antigen-Test und ein ärztliches Attest vorweisen.

Weiterhin streng zu beachten sind die bekannten Hygiene- und Verhaltensreglungen auf den städtischen Sportanlagen, in den städtischen Hallenbädern sowie in der EisArena. 

Übersicht Sportanlagen (*PDF -öffnet sich in einem neuen Fenster)


Pressemitteilung vom 30.09.2021

Städtische Bäder ab Oktober mit 2G

Durch die neue Regelung sind wieder mehr Besucher möglich

Die 2G-Regelung der neuen niedersächsischen Corona-Verordnung wendet die Stadt Wolfsburg ab Freitag, 1. Oktober, in allen städtischen Bädern und dem Badeland an. Erwachsene können dann nur noch nach Vorlage eines Nachweises über eine vollständige Impfung oder Genesung die Bäder besuchen. Ein negatives Testergebnis reicht für den Badbesuch nicht mehr aus. Dieses gilt sowohl für die öffentliche Nutzung als auch grundsätzlich für den Vereins- und Kursbetrieb. Wie bisher müssen Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren keine Nachweise vorlegen, weil sie in den Schulen regelmäßig getestet werden. Menschen, bei denen eine Impfung nachweislich medizinisch nicht angeraten ist, sind ebenfalls von der 2G-Regelung ausgenommen.

Mit der neuen Regelung ist in den Bädern eine weitgehende Rückkehr zum Normalbetrieb möglich, es müssen also keine Masken mehr getragen werden, die strengen Abstandsregelungen sind aufgehoben und im Gegenzug können mehr Besucher*innen in die Bäder. Für das Badeland bedeutet das beispielsweise, dass statt aktuell maximal 550 Gäste nach der Umstellung auf die 2G-Regelung gleichzeitig 1.200 Gäste anwesend sein dürfen. Im Hallenbad Sandkamp und im Lehrschwimmbecken Heiligendorf führt die neue Regelung dazu, dass die Anzahl von Kindern, die an Schwimmkursen teilnehmen kann, fast verdoppelt wird. Statt 215 Kindern werden jetzt wöchentlich 424 Kinder schwimmen lernen können. Damit kann die Schwimmoffensive weitere wichtige Schritte zurücklegen und mehr Kinder umfassen.

Durch die Einführung der 2G-Regelung kann damit ein wichtiger Beitrag zum Abbau der Wartelisten der Vereine und der Bäderbetriebe bei den Nichtschwimmerkursen geleistet werden. Zudem sind auch die Präventions- und Rehakurse sowie öffentliches Schwimmen wieder mit der Personenzahl wie vor Corona möglich, weil die Abstandsregelungen und damit die reduzierten Personenzahlen bei 2G hinfällig sind. An den für Gesundheit und Fitness wichtigen Kursangeboten können durch die 2G-Regelung künftig mehr als doppelt so viele Menschen teilnehmen. Statt 434 wöchentlichen Kursteilnehmern werden es ab Oktober 920 sein.

Im Badeland kann mit der Umstellung auf die 2G-Regelung zudem auch das Foyer wieder uneingeschränkt genutzt werden. Insbesondere Kinder und Jugendliche, Trainer*innen und Lehrkräfte beim Vereins- und Schulsport sowie die Teilnehmenden von Kursen haben dann dort wieder alle Platz, weil die bislang erforderliche Beschränkung auf maximal 25 Personen durch die entfallenden Abstandsregelungen nun aufgehoben ist.

"Wir sind uns der Einschränkung für ungeimpfte Erwachsene durch die Einführung der 2G-Regelung bewusst und bedauern dieses auch. Für den Schritt zu 2G spricht aber die Reduzierung der Infektionsgefahr und die Tatsache, dass der Besuch der Bäder ohne Masken und Abstandsregelungen für viele Menschen ein Stück unbeschwerte Normalität und vertrauten Alltag zurückbringt", unterstreicht Stadträtin Monika Müller, Dezernentin für Soziales, Gesundheit, Klinikum und Sport.

"Natürlich können Kinder nicht geimpfter Elternteile weiterhin an Schwimmkursen teilnehmen. Die Eltern können beispielsweise mit anderen Eltern eine Übergabe des Kindes im Eingang vereinbaren und ihr Kind dort dann auch wieder in Empfang nehmen. Oder ein Angehöriger oder guter Bekannter mit Impfung übernimmt diese Aufgabe. Sicherlich lassen sich da in der Familie oder im Bekanntenkreis Lösungen finden. Durch 2G können doppelt so viele Kinder in die Kurse. Dieser Vorteil sollte nicht wieder rückgängig gemacht werden, sondern weiterhin an die Selbstverantwortung appelliert werden", bekräftigt Monika Müller.


Pressemitteilung vom 22.09.2021

6. Forum Sport und Bildung

„Dinge, die man hört, sieht und tut, davon behält man am meisten."
6. Forum Sport und Bildung zum Zusammenhang von Bewegung und Lernen

Foto vom 6. Forum Sport und BildungAm vergangenen Mittwoch stand das 6. Forum Sport und Bildung ganz unter dem Motto „Bewegung, kognitive Leistungsfähigkeit und schulischer Erfolg“. Sportdezernentin Monika Müller konnte hierzu rund 30 Teilnehmenden aus der Wolfsburger Schul- und Vereinslandschaft sowie aus Kindertagesstätten im Tagungsraum des Föhrenkrugs begrüßen. In einem kurzweiligen und sehr praxisnahen Vortrag legte zunächst Prof. Dr. Stefan Voll, Leiter des Universitätssportzentrums der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, dar, wie und warum sich Bewegung positiv auf das Lernen auswirken kann. Seine wissenschaftlichen Forschungsergebnisse untermauerte Prof. Voll, indem er den Teilnehmenden anhand einer Vielzahl kleiner, praktischer Übungen verdeutlichte, wie Bewegung und Lernen einfach miteinander verbunden werden können, so dass sich schnell positive Lerneffekte einstellen. So lassen sich knifflige Aufgaben leichter im Team bewältigen, wenn sich die Teammitglieder dazu frei im Raum bewegen können. Lerninhalte werden schneller aufgenommen und behalten, wenn diese mit Bewegungsformen kombiniert werden. "Dinge, die man nur hört, vergisst man leicht. Von Dingen, die man hört und sieht, behält man mehr. Und Dinge, die man hört, sieht und tut, davon behält man am meisten", so Prof. Voll. Deshalb ermutigte der Wissenschaftler die Teilnehmenden immer wieder, die kleinen Übungen aus dem Forum in den eigenen Unterricht einzubauen, um nicht nur eine bessere Lernatmosphäre zu schaffen, sondern auch eine gute Grundlage für Lernerfolge zu legen. Ergänzt wurde der Vortrag durch die Ausführungen von Hermann Städtler, Leiter des Programms „Bewegte Schule, gesunde Schule Niedersachsen“. Er merkte kritisch an, dass auf eine halbe Stunde Bewegung im Schulalltag von Kinder 6 Stunden Sitzen folgten. Damit könnten weder die Schülerinnen und Schüler noch die Lehrende selbst ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben und die positiven Wirkungen von Bewegung auf ihre Leistungen und ihr Wohlbefinden blieben aus.

Die Teilnehmenden hatten sichtlich Freude an den beiden Vorträgen und notierten sich viele Anregungen zur Verwendung im eigenen Unterricht. „Die Übungen waren sehr kurzweilig und sind leicht umsetzbar. Ich werde versuchen, die eine oder andere Methode in meiner fünften Klasse anzuwenden“, nahm sich Frau Felber von der Wolfsburger Oberschule fest vor. 


Meldung vom 27.08.2021

Mit der neuen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen vom 24.08.2021 gelten auch für den Sportbetrieb neue Regularien. Der bisherige Inzidenz-Stufenplan wird von einem Warnstufensystem, das auf den drei Leitindikatoren „Neuinfizierte“, „Hospitalisierung“ und „Intensivbetten“ basiert, abgelöst.


Die Stadt Wolfsburg hat in der am 25.08.2021 veröffentlichten Allgemeinverfügung festgestellt, dass beim Leitindikator „Neuinfizierte“ der Schwellenwert von 50 an fünf aufeinander folgenden Werktagen überschritten ist. Daher gelten bis aus Widerruf die Regelungen der rechten Spalte der nachfolgenden „Übersicht Sportbetrieb“.

Regelungen für den Sportbetrieb in und auf Sportanlagen und in Bädern (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Für die Nutzung der städtischen Hallenbäder gelten folgende Nutzungsregelungen.

Verhaltens- und Hygieneregelungen für das öffentliche Schwimmen (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)


Pressemitteilung vom 02.09.2021

6. Forum Sport und Bildung: Über Bewegung zum schulischen Erfolg

Am Mittwoch, den 22. September, laden der Geschäftsbereich Sport und der StadtSportBund Wolfsburg gemeinsam mit dem Programm „Bewegte Schule, gesunde Schule Niedersachsen“ zum 6. Forum Sport und Bildung ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein Fachvortrag von Prof. Dr. Stefan Voll, Universität Bamberg, mit dem Titel „Bewegung, kognitive Leistungsfähigkeit und schulischer Erfolg“. Als Leiter des Universitätssportzentrums und der Forschungsstelle für angewandte Sportwissenschaften beschäftigt sich Prof. Voll intensiv mit den Auswirkungen gezielter Bewegung auf kognitiven Funktionen wie Aufmerksamkeit und Wahrnehmungsfähigkeit und auf schulische Leistungen in den sogenannten Sitzfächern. Ausgehend von einer veränderten Kindheit wird Prof. Voll zunächst auf die Bedeutung von Bewegung im Schulalltag eingehen, um schließlich den Bogen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit durch Bewegungsförderung zu spannen. Diese Thematik wird im Forum auch von Hermann Städtler vom Programm „Bewegte, gesunde Schule Niedersachsen“ aufgegriffen. Er wird einführend der Frage nachgehen „Warum Bewegung für die Schule und das Lernen zentral sind?“ und Konzepte und Praxis „Bewegter Schulen“ skizzieren.

Die Veranstaltung wendet sich an Lehrkräfte aller Wolfsburger Schulformen sowie das Trainings- und Übungspersonal der Wolfsburger Sportvereine. Sie findet im Föhrenkrug (Caritas Wolfsburg), Pestalozziallee 3, 38440 Wolfsburg, statt und beginnt um 12.00 Uhr. Das Ende ist für 14.00 Uhr vorgesehen.  

Anmeldungen sind bis zum 15. September 2021 unter E-Mail: sekretariat.sport@stadt.wolfsburg.de mit Angabe des Namens, der Institution und der E-Mailadresse sowie per Telefon unter 05361 28-1822 möglich. 

Aufgrund der aktuellen Situation ist eine Teilnahme nur mit einem negativen Corona-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist, einem vollständigen Impfnachweis oder einem Genesennenachweis, möglich. Für die digitale Kontaktnachverfolgung wird die e.Guest-App verwendet. 




Pressemitteilung vom 01.09.2021

Befragung der Wolfsburger Sportvereine zu den Auswirkungen der Pandemie

Bereits im Frühjahr des Jahres hatte der Geschäftsbereichs Sport der Stadt Wolfsburg mit 25 Wolfsburger Sportvereinen leitfadengestützte Interwies durchführt, um genaue Erkenntnisse zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu erhalten. Im Zeitraum vom 25. April bis 06. Mai 2021 wurden die Befragungsergebnisse im Rahmen einer online-basierten schriftlichen Erhebung bei 93 Sportvereinen nochmals überprüft. In sieben Fragekomplexen sind die Vereine unter anderem zur Mitgliederentwicklung, zur finanziellen Situation, zu den Auswirkungen der Pandemie auf das ehrenamtliche Engagement und die Sportangebote befragt wurden. Insgesamt füllten 59 Vereine den Fragebogen aus, was der sehr hohen Rücklaufquote von 63 Prozent entspricht.

Als ein zentrales Ergebnis der Erhebung kann festgehalten werden, dass die Wolfsburger Sportvereine über ein stark ausgeprägtes ehrenamtliches Engagement verfügen, so dass unter anderem umfangreiche, digitale Sportangebote während der Pandemie realisiert werden konnten. Ein weiteres Befragungsergebnis ist die bisher stabile finanzielle Situation der Vereine. Trotz Pandemie und Mitgliederverlusten verfügen sie mehrheitlich noch über solide Finanzen und können ihre Aufgaben wahrnehmen. Besonders hervorzuheben ist außerdem, dass die Wolfsburger Sportvereine die Herausforderungen, die aus der Pandemie resultieren, aktiv annehmen und durch neue Kooperationen, innovative Sportangebote sowie der Schaffung von Outdoor-Sportflächen und der Etablierung von neuen Kommunikationstools ihre Weiterentwicklung vorantreiben. Die vollständige Dokumentation und Auswertung der Ergebnisse der Befragung ist unter diesem Artikel zu finden. Die Ergebnisse der Befragung sollen nicht nur einen Einblick in den aktuellen Stand der Vereinslandschaft geben, sondern auch Anlass zur Diskussion sein, wie die Zukunft der Sportvereine in Wolfsburg gemeinsam gestaltet werden kann und muss.

Ergebnis der Online-Befragung "Auswirkungen der Pandemie auf die Wolfsburger Sportvereine" (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)



Pressemitteilung vom 12.08.2021

Verlängerung der Saison im VW-Bad und Wasserpark Hehlingen bis zum 1. September 

Die Bäderbetriebe der Stadt Wolfsburg verlängern die Saison im VW-Bad und im Wasserpark Hehlingen bis zum Ende der Schulferien am 1. September. "Damit besteht die Möglichkeit, auch das letzte Wochenende in den Schulferien zum Schwimmen, Planschen, Spielen und Entspannen im VW-Bad und im Wasserpark zu nutzen", erklärt Sportdezernentin Monika Müller. Beide Einrichtungen sollten ursprünglich am 29. August ihre Tore schließen. Der Kartenvorverkauf findet im VW-Bad letztmalig am 30. August statt.

Für alle Schwimmbegeisterten sind wie geplant noch bis zum 12. September das Freibad Fallersleben und das Freibad Almke geöffnet. Aufgrund des gleichzeitigen Saisonstarts im VW-Bad und im Freibad Fallersleben können auch die Saisonkartenbesitzer*innen des VW-Bades in diesem Jahr in Fallersleben weiter schwimmen gehen.

Die Hallenbadsaison schließt nahtlos an die Freibadsaison an und beginnt am 13. September in den Bädern in Sandkamp und Heiligendorf. Die Hygienekonzepte für das öffentliche Schwimmen und die Kursangebote werden derzeit an die aktuellen Vorgaben des Landes und der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen angepasst und anschließend auf der Homepage der Stadt Wolfsburg sowie als Aushang in den Hallenbädern veröffentlicht.


6. Forum Sport und BildungPlakat 6. Forum Sport und Bildung

Fachvortrag zum Thema „Bewegung, kognitive Leistungsfähigkeit und schulischer Erfolg“

  • Mittwoch, 22. September 2021
  • 12:00 bis 14:00 Uhr
  • Föhrenkrug (Caritas Wolfsburg), Pestalozziallee 3, 38440 Wolfsburg,
  • Referent: Prof. Dr. Stefan Voll, Leiter des Universitätssportzentrums und der Forschungsstelle für Angewandte Sportwissenschaften der Universität Bamberg)

Anmeldungen sind bis zum 15. September 2021 per E-Mail an sekretariat.sport@stadt.wolfsburg.de oder per Fax an 05361 28-2123 möglich.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.


Pressemitteilung vom 30. Juni 2021 Stadt Wolfsburg

Mit QR Code schnellerer Zugang zu den Freibädern

Der Zugang in die städtischen Freibäder wird ab Freitag, 9. Juli, noch leichter. Dann können alle Gäste mit dem QR-Code auf ihrem Tages-Ticket direkt über das Drehkreuz im VW-Bad und im Freibad Fallersleben einchecken. Ein Vorzeigen des Tickets beim Personal entfällt dann. Beim Verlassen des Bades wird der QR-Code ein zweites Mal gescannt und danach wird der Platz wieder freigegeben.

Stadträtin Monika Müller, Dezernentin für Soziales, Gesundheit, Klinikum und Sport: "Damit wird nicht nur der Zugang leichter, sondern es können auch mehr Gäste die Freibäder besuchen, ohne dass die maximal zugelassene Anzahl aufgrund der Corona-Beschränkungen überschritten wird."

Dies führt auch zu Veränderungen bei den Timeslots. Es gibt weiterhin die Möglichkeit, als Frühschwimmer*in zwischen 6:00 bis 8:00 Uhr einzuchecken und dann natürlich auch länger zu bleiben. Alle anderen Gäste können sich damit den ganzen Tag über Zeit lassen und nach 8:00 Uhr beliebig einchecken.

Ebenfalls ab Freitag nächster Woche, also ab dem 9. Juli, können alle, die eine Saison- und Zehnerkarten haben oder über eine der Sonderkarten wie BSG-, Lebensretter-, Qualitrain- oder Juleica-Karten verfügen zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Kassen im VW-Bad und im Freibad Fallersleben ihre Terminreservierungen vornehmen lassen. Damit wird der Vorverkauf entlastet und die Wartezeiten werden verkürzt.

Ergänzender Hinweis: Dies gilt nur für oben genannte Karteninhaber*innen, nicht für die Gäste der Freibäder, die keinen Internetzugang haben und daher selbst nicht online buchen können - hier ist weiterhin der Vorverkauf zu den bekannten Zeiten möglich, und zwar im VW Bad montags und mittwochs und im Freibad Fallersleben dienstags und donnerstags, jeweils von 10:00 bis 11:30 Uhr und von 17:00 bis 18:30 Uhr.


Pressemitteilung vom 24.06.2021

BadeLand ab Freitag wieder geöffnet

Endlich ist es wieder soweit. Das BadeLand Wolfsburg wird am Freitag, 25.06., um 8 Uhr wieder seine Pforten öffnen.

Nachdem das Wasser nun in den Becken angenehm erwärmt sind, können die Sport-, Springer-, Nichtschwimmer- und Mediterranbecken wieder genutzt werden - das Wellenbecken steht den Gästen leider noch nicht zur Verfügung, weil die pandemiebedingte Schließungszeit dazu genutzt wurde, die Wellenmaschine zu überholen. Das ist wegen der besonderen technischen Herausforderungen der Anlage noch nicht beendet.

Es gelten natürlich auch im BadeLand die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln, entsprechende Kontakterhebung sowie weiterhin eine begrenzte Besucher*innenzahl, um Abstände einhalten zu können.

Tickets können und sollen online erworben werden, für Gäste ohne Onlinezugang gibt es als besonderes Serviceangebot von 9 bis 18 Uhr die Möglichkeit, Tickets im Badeland - im ALPA Shop - zu erwerben. Der Link für den Onlineverkauf wird über die Website des BadeLandes und die sozialen Medien veröffentlicht.

Beim Kauf eines Tickets können Besucher*innen zwischen einem von drei Zeitslots wählen: 8 bis 12 Uhr, 12 bis 15 Uhr oder 15 bis 22 Uhr.

Wichtig: Eine Verlängerung des Aufenthalts über die gebuchte Zeit hinaus ist nicht möglich. Der Saunabereich sowie alle gastronomischen Bereiche bleiben vorerst geschlossen. Bei schönem Wetter steht aber für alle Badegäste im Außenbereich der BadeLandschaft ein Foodtruck mit Snacks und Getränken zur Verfügung. Dem Badespaß steht also nichts mehr im Wege.


Pressemitteilung vom 16.06.2021

Praxisworkshop Abenteuer Spinnennetz

Praxisworkshop Abenteuer SpinnennetzAm 10.06.2021 fand auf dem Gelände des TV Jahn Wolfsburg das 5. Forum Sport und Bildung statt. Der Geschäftsbereich Sport hatte gemeinsam mit dem StadtSportBund Wolfsburg zum ersten Praxisworkshop in dieser Reihe eingeladen.

Unter dem Titel „Abenteuer Spinnennetz – Mathematik ist überall“ erfuhren 24 Teilnehmerinnen in zwei Workshops, wie mit einem selbst geknüpften Spinnennetz, eingängiger Musik und unterschiedlichsten Hilfsmitteln Kindern ab dem Vorschulalter die Welt der Mathematik spielerisch nähergebracht werden kann. 
„Eigentlich erstelle ich das „Spinnennetz“ immer gemeinsam mit den Kindern, in dem sie sich die Wolle zuwerfen und dann eine von mir gestellte Frage beantworten,“ erklärt Beatrice Schubert zu Beginn der jeweils zweieinhalbstündigen Veranstaltung. Die Bezeichnung „Spinnennetz“ habe sie im Übrigen von den Kindern aus einem der ersten Workshops übernommen. Die Kindheitspädagogin weiß, wie wichtig die Einbeziehung der Sprösslinge selbst beim Lernen ist. „Kinder lernen durch Sinnestätigkeit und körperliche Aktivität. Wenn sie dann noch aktive Gestalter ihrer eigenen Umwelt sein können, erwerben sie durch eben diese Eigentätigkeit Handlungskompetenz und erweitern ihre Kommunikationsfähigkeit“, berichtet sie. Von sich selbst ein Bild zu haben, sei eine wichtige Voraussetzung, um Raum-Lage-Beziehungen einschätzen zu können und dies stelle letztendlich eine Vorläuferfähigkeit für mathematisches Denken dar, erklärt die Referentin. Nach einem kurzen theoretischen Input wurde das ausgelegte „Spinnennetz“ von den Teilnehmerinnen zunächst selbst erkundet. Danach mussten sie nach mündlichen Anweisungen oder mittels Handzeichen, Klatschen und gezeigten Bilder die verschiedenen geometrischen Formen im „Spinnennetz“ finden und mit Fuß, Ferse oder Hand besetzten. Im Anschluss wurden in Partner- bzw. Gruppenübungen Formen, Farben und Zahlen zum Aufgabenspektrum hinzugenommen. Die Teilnehmerinnen sollten gemeinsam aus einer Vielzahl vorhandener farblich mit Zahlen markierter Figuren die richtige Form heraussuchen und diese in das richtige Feld des „Spinnennetzes“ legen. Zum Abschluss wurden Materialen aus dem Kita- und Grundschulalltag für die Teilnehmerinnen bereitgestellt. Diese sollten „mit Kinderaugen“ genutzt werden. Deutlich wurde, dass Kinder sich oftmals schon unterbewusst selbstständig mit dem Thema Mathematik beschäftigen und in der pädagogischen Arbeit gut daran angeknüpft werden kann.  

„Durch die vielen praktischen Beispiele und das selbst erleben, war der Workshop sehr spannend und mal etwas anderes, als die üblichen Seminare zu diesem Themenbereich. Einige Dinge, vor allem zum Warmup unter Hinzunahme des Spinnennetzes, werde ich sicherlich einmal ausprobieren“, fasst Charleen Niesler vom VfL Wolfsburg die Veranstaltung zusammen.



Pressemitteilung vom 03.06.2021

Am Sonntag öffnet auch der WasserPark Hehlingen

Der WasserPark in Helingen kann wie die Freibäder am kommenden Sonntag, 6. Juni, seine Tore für die Besucher*innen öffnen. Diese Entscheidung konnte jetzt kurzfristig gemeinsam mit dem Gesundheitsamt der Stadt Wolfsburg gefällt werden.

Der Betrieb des Wasserparks ist so speziell, dass sich dazu in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen keine Aussagen finden lassen. Gemeinsam wurde nun entschieden, den Wasserpark wie ein Freibad zu behandeln. Er kann damit bei der aktuell stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50 ohne Test für die Besucher*innen geöffnet werden.

Wie bereits im letzten Jahr wird die Anzahl der Besuchenden aufgrund der Corona-Pandemie deutlich eingeschränkt werden. 30 Kinder und 50 Erwachsene können sich dort jeden Freitag, Samstag und Sonntag von 12:00 bis 19:00 Uhr und in den Sommerferien täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr vergnügen. Die Öffnungszeiten wurden aufgrund der Trockenheit der letzten Jahre und dem damit absinkenden Wasserspiegel in 2020 eingeführt und haben sich bewährt.

Die Eintrittspreise sind stabil geblieben. Die Einzelkarte für Kinder mit einer Größe von unter 99 cm kostet 1,00 Euro, die für Kinder, Jugendliche und Erwachsene 2,10 Euro und die 10er-Karte 17,00 Euro. Eine Saisonkarte wird wie im letzten Jahr nicht verkauft, da sie wegen der deutlich beschränkten Besucher*innenzahl nicht ausreichend genutzt werden könnte. Der Eintrittskarten werden ebenfalls wie immer vergangenen Jahr direkt an der Kasse im WasserPark verkauft.


Pressemitteilung vom 31.05.2021

Freibäder öffnen 

Badesaison startet Anfang Juni     

Gute Nachrichten für alle, die sehnsüchtig auf die Öffnung der Bäder warten: Die Saison 2021 startet in Wolfsburgs Freibädern am kommenden Sonntag, 6. Juni.

"Dank der derzeit stabilen 7-Tages-Inzidenz von unter 50 in Wolfsburg ist es nun nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes möglich, das VW-Bad und die Freibäder in Fallersleben und Almke für alle Badefreunde öffentlich freizugeben," freut sich Stadträtin Monika Müller, Dezernentin für Soziales, Gesundheit, Klinikum und Sport, und dankt zugleich den Bäderbetrieben für deren großartigen Einsatz, der diese schnelle Eröffnung ermöglicht.

Badegäste werden gebeten, folgende Rahmenbedingungen zu beachten: Die Besucher*innenzahlen sind pandemiebedingt begrenzt: VW-Bad: 1485 Personen, Freibad Fallersleben: 1423 Personen und Freibad Almke: 360 Personen.

Jedes Bad öffnet mit Hygieneregeln, die vorab unter https://baeder.stadt.wolfsburg.de/de/ zu finden sind und in jedem Freibad aushängt werden.

Die Saisonkarte und alle anderen Ermäßigungen stehen in 2021 wieder zur Verfügung. Der Preis der Saisonkarte berücksichtigt die Verkürzung der Freibadsaison um gut vier Wochen. Einer Rückerstattung des Kaufpreises bei einer durch das Infektionsgeschehen bedingten Schließung ist ausgeschlossen.

Wie im vergangenen Jahr können die Tickets für die Bäder bequem online gebucht werden. Dies verhindert auch lange Warteschlangen an den Kassen der Bäder, besonders an heißen Tagen. Der Ticketverkauf ist unter wolfsburg.de/baeder-shop zu finden. Das Onlinebuchungssystem wird am Mittwoch, 2. Juni, freigeschaltet. Da bei steigenden Inzidenzzahlen die Bäder vielleicht wieder geschlossen werden müssen, können Tickets immer nur für sieben Tage im Voraus gebucht werden. Das System ist einfach zu bedienen: Nutzer*innen gehen auf den Bereich und registrieren sich, wählen ein Bad und den Tag aus und entscheiden dann, wann und zu welcher Uhrzeit sie das Bad besuchen möchten. Die Uhrzeit muss ausgewählt werden, damit nicht alle Besucher*innen gleichzeitig ins Bad kommen und die Abstandsregelungen beim Einlass eingehalten werden können. Die Nutzer*innen legen die Karten, die sie erwerben möchten, in den Warenkorb. Bezahlt wird mit payPal oder Kreditkarte. Eine erfreuliche Neuerung ist die Möglichkeit, Termine umbuchen zu können. Es werden keine Kosten erstattet, aber statt des gebuchten Termins lässt sich bequem ein neuer Termin buchen.

Die Saisonkarte ist ebenfalls online buchbar. Die Bäderbetriebe empfehlen, unbedingt das Onlinebuchungssystem hierfür zu nutzen. Alle Saisonkartenkäufer*innen müssen sich im System registrieren und dort bezahlen. Danach können kostenfrei Zeiten über die erworbene Saisonkarte im eigenen Profil gebucht werden. Diese Zeitbuchungen sind für jeden Freibadbesuch notwendig. Ohne Buchung kann es keinen Eintritt geben, da auch diese Besucher*innen in die maximale Besucherzahl eingerechnet werden müssen.

Zusätzlich zu den Onlinebuchungen findet ein Kartenvorverkauf an den Freibadkassen statt. Die Karten sind nicht für den aktuellen Tag, sondern immer erst für die folgenden Öffnungstage zu erstehen. Damit sollen an heißen Tagen lange Schlangen an den Freibadkassen verhindert werden. Der Verkauf startet am 2. Juni im VW Bad und am 3. Juni im Freibad Fallersleben. Danach findet der Vorverkauf wie folgt statt:

  • VW-Bad: immer montags und mittwochs 10:00 - 11:30 und 17:00 - 18:30 Uhr
  • Freibad Fallersleben: immer dienstags und donnerstags 10:00 - 11:30 und 17:00 - 18:30 Uhr
  • Freibad Almke: Hier können täglich direkt an der Kasse Karten im Vorverkauf erworben werden.

Der Erwerb der Saisonkarte im Vorverkauf an den Freibadkassen ist ebenfalls möglich aber zeitaufwendig, da alle Daten dann dort eingegeben werden müssen. Die Käufer*innen müssen mit längeren Wartezeiten an den Kassen rechnen.

Inhaber*innen von Retter- und Jugendleitercard gehen zum Kartenvorverkauf in die Freibäder und legen ihre Karten und Ausweise dort vor. Die Kassenkräfte buchen ihnen dann über das Onlinebuchungssystem eine Karte zum selbst gewählten Zeitpunkt.


Pressemitteilung vom 05.01.2021

Premiere der digitalen Sportler*innen - Wahl erfolgreich - 10652 Stimmen wurden abgegeben

Rollkunstläuferin Anne Sophie Schiefer, Eishockeyspieler Christoph Höhenleitner und die Tischtennisspielerinnen des SSV Neuhaus sind Wolfsburger Sporttreibende des Jahres 2020.

Die Wahl der Sportler*innen des Jahres hat in Wolfsburg eine lange Tradition. Seit 1956 werden die zu Ehrenden von den Sportvereinen vorgeschlagen und anschließend durch eine Jury gewählt. Die Sportler*innen des Jahrs 2020 konnten nun erstmals in Wolfsburg von der Einwohnerschaft selbst per Online-Voting gewählt werden. Insgesamt wurde in der Zeit vom 19. Dezember bis 4. Januar 4708 mal der Fragebogen zur Sportler*innenwahl online aufgerufen und dabei sind exakt 10652 Stimmen abgegeben worden. 

Oberbürgermeister Klaus Mohrs ist mit der Beteiligung an der ersten Online-Wahl sehr zufrieden. "Sie spiegelt das große Interesse der Wolfsburger Bürger*innen am Sport wieder, obwohl im vergangenen Jahr zahlreiche Veranstaltungen und Wettkämpfe abgesagt werden mussten", so Klaus Mohrs. Das Experiment, die Sportler*innenwahl per Mausklick durchzuführen, sei aufgegangen, meint auch Sportdezernentin Monika Müller: "Mit der online Wahl für alle haben wir zeitgemäß auf die tollen sportlichen Leistungen in 2020 aufmerksam machen können, die trotz Corona stattgefunden haben. Wir wollen damit die Bedeutung des Sports gerade in Krisenzeiten stärken und unsere Sporttreibenden ermutigen, sich trotz aller Widrigkeiten weiterhin für ihren Sport einzusetzen."

Anne Sophie Schiefer – starker Ausdruck und perfekte Sprünge

Erstmalig wurde eine Rollkunstläuferin zur Sportlerin des Jahres gewählt. Anne Sophie Schiefer vom TV Jahn Wolfsburg gewann als Deutsche Meisterin im Kürlauf und im Solotanz sowie als Landesmeisterin im Kürlauf, Pflichtlauf und Solotanzen mit deutlichem Abstand (2254 Stimmen) vor Vanessa Seeger (1212 Stimmen) vom USK Fallersleben, die Europameisterin mit der Luftpistole geworden war. Dritte wurde Judoka Giovanna Scoccimarro (499 Stimmen), die in den beiden Vorjahren jeweils als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet worden ist.

Christoph Höhenleitner – ein Vorbild für die Jugend

Der Grizzly Christoph Höhnenleitner wurde für seine herausragenden Leistungen in der Deutschen Eishockey Liga zum Sportler des Jahres gewählt. Höhenleitner bestritt insgesamt 706 DEL Spiele, nahm dreimal an den DEL-Play-Offs-Finals teil und gewann mit den Grizzlys auch den Deutschen Eishockeypokal. Mit 1256 Stimmen lag er hauchdünn vor Leichtathlet Phil Grolla (1254 Stimmen) vom VfL Wolfsburg, der über 60 Meter bei den Deutscher Hallenmeisterschaften im Behindertensport (U20) gesiegt hatte. Auf dem dritten Platz (780 Stimmen) landete der Sportler des Jahres 2019 Deniz Almas. Der Leichtathlet vom VfL Wolfsburg wurde Deutscher Meister über 100 Meter.

Tischtennisdamen des SSV Neuhaus – mit mannschaftlicher Geschlossenheit zum Sieg

Die 1. Damen Tischtennismannschaft des SSV Neuhaus setzte sich denkbar knapp mit 1466 Stimmen als Mannschaft des Jahres vor den Bundesliga Frauen des VfL Wolfsburg (1441 Stimmen) durch. Den Tischtennisdamen gelang nach einer erfolgreichen Saison in der Oberliga Nord-West der Aufstieg in die Tischtennis Regionalliga im Relegationsspiel gegen Hannover 96 II. Die Fußballfrauen des VfL Wolfsburg wurden in der Saison 2019/2020 sowohl Deutsche Meisterinnen als auch DFB-Pokalsiegerinnen. Drittplatzierter (490 Stimmen) wurden die Männer vom Kegelverein Wolfsburg, die den zweiten Platz in der 2. Kegelbundesliga Nord-Ost belegten.

Aufgrund der aktuellen Infektionslage steht noch nicht fest, wann und im welchen Rahmen die Ehrung der Sportlerin, des Sportlers und der Mannschaft des Jahres offiziell durchgeführt wird. Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Sportdezernentin Monika Müller gratulieren aber schon vorab den gewählten und den platzierten Sportler*innen ganz herzlich. Alle hätten herausragende sportliche Leistungen gezeigt und die Sportstadt Wolfsburg hervorragend repräsentiert. Ein besonderer Dank gehe natürlich an alle, die diese Leistungen ermöglich haben - die Vereine, Trainer*innen, Sportkamerad*innen sowie Sponsor*innen und an die Familien und Freund*innen, die dazu beigetragen haben!


Pressemitteilung vom 09.09.2020

Schwimmausbildung von Kindern und Jugendlichen stärken

Hallenbad Sandkamp und Lehrschwimmbecken Heiligendorf stehen umfassend zur Verfügung

Im Hallenbad Sandkamp und im Lehrschwimmbecken Heiligendorf findet in der Wintersaison 2020/2021 angesichts der Corona-Auflagen vorläufig kein öffentliches Schwimmen statt. Die Zeiten für das öffentliche Schwimmen werden in diesem Winter Vereinen, Schulen und den Bäderbetrieben zur Förderung der Schwimmausbildung zur Verfügung gestellt.

Zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus und den damit verbundenen Auflagen könnten das Hallenbad Sandkamp und das Lehrschwimmbecken Heiligendorf nur unter erheblichen Einschränkungen für das öffentliche Schwimmen geöffnet werden, vor allem die Hygienevorgaben und der Mindestabstand würden dazu führen, dass in Sandkamp nur 14 und in Heiligendorf nur 5 Personen gleichzeitig schwimmen dürften.

Sportdezernentin Monika Müller empfiehlt daher: "Statt mit hohem organisatorischen Aufwand bei gleichzeitig eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten die beiden Hallenbäder für das öffentliche Schwimmen zu öffnen, wollen wir dafür sorgen, dass möglichst jedes Kind schwimmen lernen kann. Daher wollen wir die zur Verfügung stehenden Zeiten für zusätzliche Schwimmkurse vergeben und damit eine "Wolfsburger Schwimminitiative" starten." Bei den Badegästen insbesondere aus der näheren Umgebung der beiden Hallenbäder wirbt sie um Verständnis und bittet darum, in dieser besonderen Wintersaison den längeren Weg ins Badeland auf sich zu nehmen, weil dort unter Corona-Bedingungen Schwimmen bereits gut organisiert und ermöglicht wird.

Die ohne Zusatzangebote möglichen Angebote in den beiden Bädern sowie im Badeland reichen nicht aus, um die große Nachfrage nach Kursen zu befriedigen, zumal auch im BadeLand aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie deutlich weniger Schwimmkurse als im Normalbetrieb angeboten werden können.
Die Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen in Wolfsburg kann mit den zusätzlichen Zeiten in Sandkamp und Heiligendorf einen deutlichen Schub erhalten und bestehende Wartelisten können zumindest teilweise abgebaut werden. Auch die Kinder, die aufgrund der coronabedingten Bäderschließungen im Frühjahr an ihren Kursen nicht oder nicht bis zum Ende teilnehmen konnten, bietet sich dann hoffentlich die Chance, Versäumtes nun nachzuholen. Sollte nach Vergabe der Zeiten für die Schwimmausbildung noch freie Kapazitäten zur Verfügung stehen, werden sie für Reha- und Aquafit-Kurse vergeben.


Pressemitteilung von 03.09.2020

Besucherzahlen bei Sportveranstaltungen geregelt 

Niedersächsischer Städtetag trifft einheitliche Auslegung zur zulässigen Zahl an Zuschauern 

Nachdem es landesweit unterschiedliche Auslegungen zur Zahl an möglichen Zuschauenden bei Sportevents gab, hat sich die Stadt Wolfsburg an Land und Städtetag gewandt, um einheitliche und verlässliche Zahlen für den Profi- und Amateursport zu erhalten: Im Profi- und Amateursport sind demnach bis zu 500 Zuschauende bei Sportveranstaltungen zugelassen, wobei Indoor- und Outdoor-Sport gleichbehandelt wird. Es greift nicht die Regelung zu "Veranstaltungen" wie Konzerte und ähnliches, wonach bis zu 1000 Menschen anwesend sein dürfen, sondern es sind die speziellen Regelungen des Landes zum Sport sind vorrangig:
Beträgt die Zahl der Zuschauenden mehr als 50, ist zusätzlich sicherzustellen, dass diese sitzend die Sportveranstaltung verfolgen, Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts getroffen und die Kontaktdaten eines jeden Besuchers erhoben und dokumentiert werden.

Stadträtin Monika Müller freut sich, dass die Anregungen aus Wolfsburg bei Land und Städtetag nun für eine Wettbewerbsgleichheit sorgen und sportliche Fairness auch bei den Zuschauerzahlen gilt: "Wir haben uns erfolgreich dafür stark gemacht, dass es einheitliche und verbindliche Auslegung zu Zuschauern bei Sportveranstaltungen gibt, damit alle Sporttreibenden wissen, womit sie planen können. Jedenfalls vorerst, denn es wird sicherlich irgendwann wieder neue Regelungen zum Sport und zu Zuschauern geben, die dann hoffentlich selbsterklärend sind.", so die Sportdezernentin.


Pressemitteilung vom 18.08.2020

Freibad Fallersleben: Verlängerte Saison geplant

Erfreuliche Nachrichten für Fallersleben und das dortige Freibadpublikum. Bleibt das Wetter weiterhin gut, wollen die Bäderbetriebe der Stadt Wolfsburg die Saison über den August hinaus bis zum 13. September verlängern. Die ursprüngliche Planung war, die Saison im Freibad Fallersleben am 30. August und im VW-Bad am 13. September zu beenden. Das Freibad Fallersleben konnte aufgrund der Corona-Pandemie aber erst deutlich später als geplant die Saison eröffnen, deshalb soll es jetzt einen "Nachschlag" geben.

"Wir können dank intensiver Vorarbeiten organisatorisch und personell eine Verlängerung der Saison in Fallersleben stemmen. Gerade angesichts der sonstigen coronabedingten Beschränkungen im Freizeitangebot ist es uns wichtig, dass auch im September noch viele Familien und Schwimmsporttreibende das Freibad nutzen können", lädt Sportdezernentin Monika Müller zum Besuch in Fallersleben ein.

Die mit der längeren Öffnung des Freibades Fallersleben verbundenen zusätzlichen Kosten sind nach Einschätzung der Verwaltung überschaubar und belaufen sich laut Monika Müller für Strom, Wärme, Reinigung und Pflege der Anlagen auf rund 5.500 Euro pro Woche. Wenn das Wetter also mitspielt und die Prognose Ende August nicht dauerhaft Regen, Gewitter oder einen Kälteeinbruch vorhersagt, steht einer verlängerten Freibadsaison in Fallersleben nichts im Wege.


Pressemitteilung vom 15.07.2020

Schwimmkurse in Heiligendorf und Sandkamp wieder möglich 

"Schwimmen lernen ist wichtig, manchmal sogar überlebenswichtig! Da unsere beiden städtischen Hallenbäder als Lernorte besonders geeignet sind, haben die städtischen Bäderbetriebe trotz der Corona bedingt hohen Anforderungen und Auflagen die Öffnung der Lehrschwimmbecken in Heiligendorf und Sandkamp in dieser Woche ermöglicht", freut sich Sportdezernentin Monika Müller.

Damit können bereits in der in der ersten Woche der Sommerferien die beiden Bäder von den Vereinen genutzt werden, um vor allem Schwimmlernkurse für Anfänger, aber natürlich auch für Fortgeschrittene oder andere Kurse anbieten zu können.

Seit dem 13. Juli ist Kontaktsport in festen Kleingruppen wieder möglich, so dass nun auch wieder das ohne unterstützende Hilfe und damit ohne Körperkontakt nicht umsetzbare Schwimmen lernen angeboten werden kann.

Insgesamt sind bis Mitte September in beiden Bädern wöchentlich 47 Stunden mit Schwimmkursen belegt. Dazu kommen wöchentlich weitere 20 Stunden, die für Reha- und Fitnesskurse im Wasser gebucht sind. Vereine haben außerdem die Möglichkeit, wöchentlich im BadeLand  6 Stunden und in den städtischen Freibädern 40 Stunden für Trainingszwecke zu nutzen. Aktuell sind in den beiden städtischen Hallenbädern auch noch freie Zeiten vorhanden, so dass Vereine bei Bedarf noch Zeiten buchen können, um insbesondere noch Kurse zum Schwimmen lernen anzubieten.

Für die Öffnung der beiden Hallenbäder hat die Verwaltung jeweils Nutzungs- und Hygieneregeln erarbeitet und mit den Vereinen abgestimmt. Die Vereine entwickeln zudem eigene Trainingskonzepte, mit denen die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden können."Mit der Öffnung der Hallenbäder ist Dank des enormen Einsatz der Bäderbetriebe unserer Bäderangebot jetzt wieder komplett und die Möglichkeiten der Sportvereine haben sich deutlich erweitert. Vor allem aber ist Schwimmen lernen trotz Corona möglich, was gerade für viele die vielen Familien, die diesen Sommer nicht verreisen können oder wollen, eine gute Nachricht ist", stellt Sportdezernentin Monika Müller fest.


Pressemitteilung vom 05.06.2020

Sport und Bäder: Duschen und Umkleiden vor Ort wieder möglich 

Sportveranstaltungen mit Zuschauer*innen wieder zulässig

"Der Sport kehrt langsam wieder in seinen normalen Betriebsmodus zurück. Zum Sport gehört auch das Wohlfühlen drumherum – also, sich in Ruhe vor Ort umzukleiden und nach dem Sport abduschen zu können – das ist nun wieder möglich", so Sportdezernentin Monika Müller. Denn ab kommenden Montag, 8. Juni, können in Niedersachsen auch wieder Umkleiden, Wasch- und anderen Sanitärräume sowie Gemeinschaftsräumlichkeiten von den Sportler*innen und Besucher*innen der Bäder unter Auflagen genutzt werden. Dafür wird die Niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus angepasst, die von der Stadt Wolfsburg übernommen wird.

Bei der Nutzung von Umkleiden, Sanitärräumen und Duschen müssen die geltenden Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Abstandsregelung eingehalten werden. Insbesondere haben die Nutzer*innen darauf zu achten, dass ein Abstand von 1,50 Metern zu jeder anderen Person eingehalten wird.

Auf der Grundlage der Verordnung des Landes sind ab kommenden Montag auch wieder bis zu 250 Zuschauer*innen bei Sportveranstaltungen im Freien zulässig. Die Veranstaltungen sind allerdings an strenge Auflagen geknüpft, die die Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus vermindern sollen. So muss beispielsweise jede*r Besucher*in sitzend an der Veranstaltung teilnehmen, die Abstandsregelungen sind einzuhalten und es müssen Listen der Teilnehmenden mit Anschrift, Telefonnummer sowie Datum und Uhrzeit geführt werden.

"Die Lockerungen für den Sport und den Betrieb der Bäder, die nun auch wieder Duschen in Betrieb nehmen können, sind zu begrüßen", sagt Sportdezernentin Müller. Es gelte aber nach wie vor: "Weiterhin kommt es darauf an, dass jede*r einzelne Sporttreibende verantwortungsbewusst handelt, damit Sport gesund und das Coronavirus außen vor bleibt."


Pressemitteilung vom 04.06.2020

Badeland öffnet ab Samstag, 13. Juni

Schwimmen unterm Dach wird vom Land wieder zugelassen – daher öffnet das Badeland ab Samstag, den 13. Juni wieder und lädt nach wochenlanger Schließung nun endlich wieder zum Badespaß.

Wegen der Coronavirus-Pandemie müssen neben den ohnehin geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einige zusätzliche Auflagen beachtet werden, vor allem darf – wie auch in den Freibädern – nur eine bestimmte Anzahl an Gästen das Badeland gleichzeitig besuchen. "Wir freuen uns sehr auf unsere Badegäste, die nun wieder bei jedem Wetter in unserem Badeland schwimmen und baden können." so Uwe Winter, Betriebsleiter des Badeland.

Um zu verhindern, dass sich lange Schlangen an den Kassen bilden, müssen Tickets vor dem geplanten Besuch online gekauft werden. Dabei werden, wie beim Besuch anderer Einrichtungen oder der Freibäder bereits eingeübt, auch Kontaktdaten der Gäste abgefragt, um diese im Zweifelsfall zur Kontaktverfolgung von Corona-Fällen an das Gesundheitsamt weiterreichen zu können. Der Onlineverkauf startet voraussichtlich Mitte kommender Woche, der Link wird selbstverständlich noch rechtzeitig veröffentlicht. Es können dann 2- oder 3-Stunden Tickets erworben werden.

Der Saunabereich sowie alle gastronomischen Bereiche bleiben vorerst geschlossen, sollen aber baldmöglichst folgen, so dass bald wieder das gesamte Angebot bereit stehen kann. Kurse können vor den Sommerferien nicht mehr stattfinden. "Mit dem Badeland geht auch unser Allwetterbad für die ganze Familie wieder an den Start. Glücklicherweise lässt das Land auch die Nutzung der Duschen wieder zu, so dass der Badebetrieb fast wieder dem bisherigen Badealltag entsprechen, vor allem aber hoffentlich die lange erwartete Abwechslung für viele Badefreunde bieten wird", so Sportdezernentin Monika Müller.


Pressemitteilung vom 26.05.2020

Sporthallen sind wieder geöffnet

Nutzungs- und Verhaltensregeln für den neuen Sportalltag

Nach den Freiluft-Sportanlagen sind seit heute, Mittwoch, 27. Mai, auch die städtischen Sporthallen wieder geöffnet, weil das Land Sporträume und -hallen für kontaktfreie Sportausübung in öffentlichen und privaten Sportanlagen wieder freigegeben hat. Die Voraussetzung für die Wiederaufnahme des Indoor-Sportbetriebs sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur ständigen Gewährleistung der Abstandsregelungen. Die Stadt 

Wolfsburg hat dazu Nutzungs- und Verhaltensregeln aufgestellt, die im Internet unter wolfsburg.de/corona zu finden sind.
Die Sporthallen stehen den Vereinen damit wieder zur Verfügung. "Die Freigabe unserer Hallen hat zwei Tage länger gebraucht, weil noch die Abstimmung mit den Schulen abgeschlossen werden musste. Dafür bitte ich alle Sporttreibenden um Verständnis - Schule hat es gerade ohnehin organisatorisch nicht leicht, stattzufinden", erklärt Stadträtin Monika Müller.

Die Schulen hatten die Sporthallen zwischenzeitlich für schriftliche Prüfungen oder auch Unterricht genutzt. Einige wenige Hallen sind aus diesem Grund auch in den nächsten Tagen noch von der Nutzung ausgenommen. Das betrifft die Sport- und Gymnastikhalle am Ratsgymnasium, die Sporthalle der Grundschule Wohltberg, die Sporthallen am Theodor-Heuss-Gymnasium und die Sporthalle C der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule. Über die Freigabe dieser Hallen wird rechtzeitig informiert.

"Mit der Wiedereröffnung der Indoor-Sportanlagen ist der Sportbetrieb in Wolfsburg für viele Sporttreibende wieder möglich. Die Sportvereine können so Schritt für Schritt ihr vielfältiges soziales und sportliches Engagement wieder aufnehmen", begrüßt Monika Müller den Weg zu einem neuen ‚Sportalltag‘, der noch unter dem Blick der Pandemiebekämpfung steht, aber schon vieles wieder ermöglicht.


Pressemitteilung vom 22.05.2020

Sporthallen und Fitnessbereiche dürfen ab Montag öffnen

Ab kommenden Montag, den 25. Mai dürfen die Sporthallen und Fitnessbereiche, so auch die Fitnessstudios, unter Auflagen wieder öffnen. Die Stadt Wolfsburg orientiert sich bei den Vorgaben an der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus, die entsprechend angepasst wird.

"Schritt für Schritt wird Sport in Niedersachsen und Wolfsburg wieder möglich", freut sich Sportdezernentin Monika Müller. "Der Geschäftsbereich Sport bereitet die Öffnung der städtischen Sporthallen derzeit intensiv vor, um diese mit Blick auf die epidemiologischen Empfehlungen und die Gegebenheiten vor Ort den Sportlerinnen und Sportlern wieder zur Verfügung stellen zu können." Im Laufe der kommenden Woche erhalten die Sportvereine dazu dann die konkreten Regelungen zu Sicherheit, Abstand und Hygiene für die Nutzung der Sporthallen. Auch über weitere Details zur Öffnung der Hallen wird dann informiert.


Pressemitteilung Polizei Wolfsburg 20.05.2020

Der Ball rollt wieder in der Volkswagen Arena

Gemeinsame Presseerklärung des VfL Wolfsburg, der Stadt und der Polizei Wolfsburg zum ersten Liga-Heimspiel der Wölfe ohne Zuschauer

Nachdem am vergangenen Wochenende der Spielbetrieb in der Fußball-Bundesliga wieder aufgenommen wurde, steht am kommenden Samstag, 23. Mai 2020, ab 15:30 Uhr das erste Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund in der Volkswagen Arena vor der Tür. Die Vorfreude bei allen Wolfsburger Fußballfans ist groß, auch wenn der Wiederbeginn der Liga mit dem dicken Wermutstropfen einhergeht, dass aufgrund des nach wie vor grassierenden Coronavirus die Partie ohne Zuschauer stattfinden wird. Die Stadt und die Polizei Wolfsburg sowie der VfL bitten daher alle Fußballfans, das weiter bestehende Versammlungs- und Kontaktverbot zu beachten und das Spiel vor den heimischen Bildschirmen zu verfolgen und nicht in größeren Gruppen.

Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs fühlt mit den Fans, unterstreicht aber auch: "Für einen echten VfL-Fan ist es eigentlich undenkbar, und doch ist es in dieser Zeit so unglaublich wichtig: Unser VfL Wolfsburg spielt in der Volkswagen Arena und die Fans sind nicht dabei. Aber echte VfL-Fans zeigen Vernunft, Verantwortung und Begeisterung - nicht nur für die Wölfe, sondern auch für unsere Stadt Wolfsburg. Wir wissen, dass Corona noch verhindert, dass größere Menschenansammlungen möglich sind. Denn die Gefahr, dass sich bei solchen Gelegenheiten das Virus ausbreitet, hat sich schon vielfach bestätigt. Deshalb mein Appell: Schaut euch unseren VfL zu Hause an! Im kleinsten Kreise ist dies möglich. Auch in den eigenen vier Wänden können wir uns über jedes Tor und einen Sieg des VfL Wolfsburg total freuen."

Denn bei aller Vorfreude werden die Einsatzkräfte der Polizei am Spieltag in Bezug auf die Überwachung der niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie deutlich sichtbar die Präsenz- und Kontrollmaßnahmen erhöhen, betont Polizeichef Olaf Gösmann: "Die Polizei wird Versammlungen jeglicher Art unterbinden und Verstöße gegen die Ge- und Verbote konsequent verfolgen. Wir appellieren an alle Fußballinteressierten, sich an die Regeln zu halten und das Fußballgeschehen am heimischen Fernseher zu verfolgen." Denn Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind auch zukünftig in der Regel auf höchstens zwei Personen, wovon eine aus einem weiteren Haushalt stammen kann, beschränkt. Zudem gelten in der Öffentlichkeit einschließlich des Öffentlichen Personenverkehrs, dass jede Person einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten muss.

Daher hofft man auch beim VfL Wolfsburg, dass die Fans von zu Hause die Daumen drücken, betont VfL-Geschäftsführer Dr. Tim Schumacher: "Es ist schön, dass der Ball in der Volkswagen Arena wieder rollt. Wir verstehen aber natürlich auch die Enttäuschung unserer Fans, dass sie nicht dabei sein können. Wir alle beim VfL würden es schöner finden, wenn unsere Anhänger mit dabei wären und das Team von Oliver Glasner lautstark nach vorne peitschen könnten. Aber aufgrund der aktuellen Situation gibt es leider keine Alternative, als auf den Stadionbesuch zu verzichten und wir bitten unsere Fans daher noch einmal eindringlich, zu Hause die Daumen zu drücken und das Spiel am heimischen Fernseher zu verfolgen. Unser besonderer Dank geht zudem an die Stadt und die Polizei Wolfsburg für die immer enge und verlässliche Abstimmung in den vergangenen Tagen und Wochen."


Pressemitteilung vom 28.04.2020

Sport in Startposition

Vorbereitung zur Öffnung der Sportanlagen und der Bäder laufen

Die Stadt Wolfsburg bereitet sich angesichts der laufenden Diskussionen um die Wiederaufnahme von Sportangeboten vor: Noch ist der organisierte Sportbetrieb nahezu vollständig untersagt, aber die Sportminister der Länder diskutieren inzwischen auch öffentlich, unter welchen Bedingungen der Sportbetrieb wieder aufgenommen werden kann, ohne dabei die bisherigen Erfolge bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu gefährden. 
 
"Wir bereiten uns in Wolfsburg intensiv auf die Öffnung unserer Sportanlagen sowie der Frei- und Hallenbäder und des BadeLandes vor, indem wir jeweils Hygiene- und Schutzkonzepte entsprechend der aktuellen Regelungen und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts entwickeln.", so Sportdezernentin Monika Müller. 
 
Nach derzeitigem Erkenntnisstand könnten Sportanlagen zunächst für den Individualsport an der "frischen Luft" geöffnet werden, der kontaktlos und mit ausreichendem Personenabstand durchgeführt werden kann. Duschen und Umkleiden bleiben zunächst geschlossen. Der Zutritt zu den Sportanlagen muss durch besondere Maßnahmen gelenkt werden, damit es keine Warteschlagen gibt. "Hier entwickeln wir in Abstimmung mit dem StadtSportBund Wolfsburg für den Vereinssport umsetzbare Konzepte, um baldmöglichst Sport in Wolfsburg wieder zu ermöglichen, da Sport mehr als nur Freizeit ist und zur Gesundheitsprävention und Erziehung unbedingt dazugehört," so Müller.
 
Die Freibadsaison könnte frühestens am 1. Juni in Wolfsburg beginnen. "Das setzt allerdings voraus, dass die Vorgaben des Landes eine Öffnung zu diesem Zeitpunkt zulassen und sich in Wolfsburg das Infektionsgeschehen so entwickelt, dass eine Eröffnung befürwortet werden kann. Der 1. Juni ist daher aktuell nur ein "Platzhalter" zur internen Planung und nicht bereits ein konkreter Eröffnungstermin.", unterstreicht Monika Müller. 
 
Neben den Freibädern sollen auch die beiden Hallenbäder und das BadeLand frühestens am 1. Juni öffnen. Die eigentlich für den Sommer vorgesehenen Revisionsarbeiten in den Hallenbädern und im BadeLand werden bzw. wurden vorgezogen, sodass die Bäder auch in den Sommermonaten zur Verfügung gestellt werden könnten. Die Festlegung eines vorläufigen Öffnungstermins ist erforderlich, damit die Firmen, die für die Bäder als Dienstleister an der Kasse, im Kiosk und für die Reinigung tätig werden, ihren Personaleinsatz planen können ohne in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu geraten.
 
Um genau dies zu gewährleisten, wird 14 Tage vor einer möglichen Öffnung entschieden, ob diese auch tatsächlich gewollt und realisiert werden kann oder ob eine andere Entscheidung aufgrund des Pandemieverlaufes zu erwarten oder sinnvoll ist. Eine Öffnung wird somit jeweils im 14 Tage-Rhythmus geprüft. Da derzeit niemand weiß, welche Einschränkungen zum Zeitpunkt der Öffnung durch das Land vorgesehen sind, bereiten sich die Bäder auf verschiedenen Szenarien so gut wie möglich vor. "Wir sehen hier die Bäder zunächst als Schwimm- und damit Sportstätte und erst bei völliger Aufhebung der Kontaktbeschränkungen auch wieder als Freizeitstätte", betont Monika Müller. 
 
Mit im Blick haben die Bäderbetriebe auch den WasserPark in Hehlingen. Auch für den WasserPark wird ein spezifisches Öffnungskonzept erarbeitet, das sich an den Vorgaben des Landes für Spielplätze mit Wasserspielmöglichkeiten orientieren wird.