Lärmaktionsplanung

Bereits seit den 90er Jahren ist die Stadt Wolfsburg im Lärmschutz tätig. Hintergrund ist der politische Wille, dem Bürger verstärkten Lärmschutz zu bieten.

Lautsprecher an einem Mast (Kurt Michel/pixelio.de)Foto: Lautsprecher (Kurt Michel/ pixelio.de)Bereits seit den 90er  Jahren ist die Stadt Wolfsburg im Lärmschutz tätig. Hintergrund ist der politische Wille, dem Bürger verstärtkten Lärmschutz zu bieten.

Der Lärmaktionsplan wird alle 5 jahre fortgeschrieben. Das Land Niedersachsen hat daher eine aktuelle karte mit den Verkehrslärmbelastungen erstellt.

Gemäß der EU-Umgebungslärmrichtlinie ist eine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgesehen. Diese findet vom 01.03.2019 bis zum 31.03.2019 statt.

Nähere Informationen zur Öffentlichkeitsbeteiligung finden Sie hier.


Die Bürgerinnen und Bürger Wolfsburgs bekommen so die Möglichkeit, sich zur Verkehrslärmsituation in Wolfsburg zu äußern.



Die Stadt Wolfsburg aktualisiert zurzeit seinen Lärmaktionsplan  für Straßenlärm gemäß der „Richtlinie für die Bewertung und Bekämpfung vom Umgebungslärm 2002/49/EG“ (EU-Umgebungslärmrichtlinie, ULR). Er basiert auf den aktuellen Daten der Lärmkartierung des Landes Niedersachsen vom April 2018. 

Der Straßenverkehrslärm wird für das nach ULR zu betrachtende Hauptverkehrsstraßennetz mit mehr als 3 Mio. Fahrzeugen pro Jahr erfasst. Für die am stärksten lärmbelasteten Straßen bzw. Anwohner sollen Maßnahmen zur Lärmminderung erarbeitet werden. 

Für die Erarbeitung der Maßnahmenliste gibt es bestimmte Kriterien:
 
  • Anzahl von betroffenen Bürgern
  • festgelegte Lärmrichtwerte in dB(A) 
  • besonderer Schutz der Nachtruhezeit

Bei der Aufstellung des Lärmaktionsplanes steht die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund. Vom 01.03.20019 bis zum 31.03.2019 besteht nun die Möglichkeit sich im Internet zu beteiligen beziehungsweise sich schriftlich auf dem Postweg an das Umweltamt zu wenden. Diese Rückmeldungen zur Lärmminderung werden erfasst und ausgewertet. Kontaktdaten finden Sie unten auf dieser Seite.


Die Ergebnisse des Aktionsplans werden anschließend im Internetauftritt der Stadt Wolfsburg bekanntgegeben. Der Lärmaktionsplan muss alle 5 Jahre erneuert beziehungsweise aktualisiert werden.


Ein gesetzlicher Anspruch auf Lärmminderung entsteht durch die Lärmkarten oder Aktionspläne nicht. 

Die Karten zum Straßenlärm können Sie hier einsehen.

Hinweis: Die nachfolgenden Pläne stehen Ihnen hier im *PDF-Format zum Herunterladen zur Verfügung und öffnen sich in einem neuen Fenster




Kontakt:

Geschäftsbereich Bürgerdienste - Umweltamt


Auskunft erteilt:
Herr Andreas Gebauer
Zimmer B 443, Rathaus B
Porschestr. 49
38440 Wolfsburg

Stadt Wolfsburg
Postfach 10 09 44
38409 Wolfsburg

Telefon: 05361 28-1873

Telefax: 05361 28-1877

E-Mail: andreas.gebauer@stadt.wolfsburg.de

Öffnungszeiten

Montag und Dienstag: 08:30 - 16:30 Uhr

Donnerstag: 08:30 - 17:30 Uhr

Mittwoch und Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Das Land Niedersachsen ist zuständig für die Lärmkartierung. Diese Lärmkarten dienen den betroffenen Gemeinden als Grundlage für die Lärmaktionsplanung.

Die 34. BImSchV (Lärmkartierungsverordnung) legt das Verfahren fest, wie Lärmkarten zu erstellen sind und an die EU weitergeleitet werden. Gleichzeitig fordert die Verordnung, dass zur Unterrichtung der Öffentlichkeit Lärmkarten in verständlicher Darstellung und leicht zugänglichen Formaten zu verbreiten sind. Aus diesem Grunde werden vom Land Niedersachsen der Öffentlichkeit und den Gemeinden die Lärmkarten über das Internet zur Verfügung gestellt:

https://www.umwelt.niedersachsen.de/service/umweltkarten/luft_laerm_gav/euumgebungslaerm/aktuelle-kartierungsergebnisse-157342.html

Es ist so möglich, sich Karten (Ausschnitt, Informationsebene, etc.) zu erstellen und sie dann als Dokument herunter zu laden bzw. zu drucken. Eine Online-Hilfe unterstützt bei der Nutzung des Kartenserver. Die Lärmkarten für die 3. Stufe nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie sind im April 2018 veröffentlicht worden. 


Das Logo der Deutschen Bahn

Hintergrund

Die Lärmaktionsplanung ist ein Verfahren, das auf der Grundlage der Lärmkartierung und unter Beteiligung der Öffentlichkeit das Ziel hat, hohe Lärmbelastung zu identifizieren. Seit dem 1. Januar 2015 ist das Eisenbahn-Bundesamt für die Lärmaktionsplanung an den Haupteisenbahnstrecken des Bundes zuständig. Um die Grundlage für weitere Lärmaktionsplanungen zu schaffen, erstellte das Eisenbahn-Bundesamt einen ersten bundesweiten Pilot-Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken, der bis Mitte des Jahres 2016 fertiggestellt und veröffentlicht wurde. Mitte 2017 fand die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Runde 3 der Lärmaktionsplanung an den Haupteisenbahnstrecken des Bundes statt. In dieser Phase hatten die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, dem Eisenbahn-Bundesamt ihre Lärmsituation vor Ort zu schildern. Die Ergebnisse hat das Eisenbahn-Bundesamt im Januar 2018 im Teil A des Lärmaktionsplans veröffentlicht. In der sich daran anschließenden zweiten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung konnte die Öffentlichkeit dem Eisenbahn-Bundesamt eine Rückmeldung zum Verfahren selbst, zu dem Lärmaktionsplan Teil A und zu bereits vorhandenen Lärmminderungsmaßnahmen geben. Die Ergebnisse stellte das Eisenbahn-Bundesamt im Lärmaktionsplan Teil B vor. Teil A und Teil B ergeben zusammen den vollständigen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes.

Weiteres Verfahren

Die nächste Öffentlichkeitsbeteiligung zur Runde 4 der Lärmaktionsplanung wird voraussichtlich im Jahr 2022 stattfinden.

Die Informationsseite des Eisenbahn-Bundesamts zur Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Lärmaktionsplanung finden Sie unter https://www.eba.bund.de/DE/Themen/Laerm_an_Schienenwegen/Laermaktionsplanung/laermaktionsplanung_node.html