Neuigkeiten Umwelt und Naturschutz

Wissenswertes aus dem Bereich Umwelt

Pressemitteilung vom 05.09.2019

Die Situation der Gewässer im Stadtgebiet

Warme Witterung und geringe Niederschläge wirken sich aus

Durch die warme Witterung und die geringen Niederschläge in den vergangenen zwei Jahren ist das Thema Wasser in Wolfsburg wie anderenorts zunehmend in den Fokus der Betrachtung geraten. Inzwischen hat ein Runder Tisch bei der Stadt Wolfsburg zu diesem Thema stattgefunden. Lösungsansätze für die künftigen Jahre und den Umgang mit Trockenperioden sollen hier erarbeitet werden.

Durch zwei niederschlagsarme Sommer fehlen im Stadtgebiet seit Mai 2018 enorme Mengen Wasser im Naturkreislauf. Die Wolfsburger Entwässerungsbetriebe (WEB) betreibt vier Wetterstationen in der Stadt. Die Messwerte decken sich mit den Daten des Deutschen Wetterdienstes. Werden die Durchschnittsmonatsniederschläge der vergangenen 30 Jahre mit den tatsächlichen Niederschlägen der Monate Mai 2018 bis August 2019 verglichen, ergibt sich eine große Fahlmenge.

Die Folgen für den Naturhaushalt sind vielfältig. Am stärksten betroffen sind die Waldgebiete mit erheblichen irreparablen Schäden im Baumbestand. Die Fließgewässer wie Nordsteimker Graben und Hasselbach sind in weiten Teilen der Stadt trocken gefallen. Die Stillgewässer wie der Neue Teich und der Mühlenteich haben sich durch fehlenden Wasseraustausch und starke Erwärmung in eine unwirtliche Umgebung verwandelt.

Angesichts dieser Gesamtsituation hat sich im August ein "Runder Tisch" zum Thema "Wasser in der Stadt Wolfsburg" getroffen um das weitere Vorgehen abzustimmen. Beteiligt waren Vertreter der Naturschutzverbände Nabu und BUND, Vertreter des Landvolks als landwirtschaftliche Interessenvertretung, die Forstwirtschaft, die Fischereivereine sowie die städtischen Geschäftsbereiche Straßenbau und Projektkoordination, Grün und Liegenschaften, die untere Wasserbehörde und die untere Naturschutzbehörde der Stadt sowie die WEB.

Einvernehmlich beschlossen wurde in einer von der Stadt Wolfsburg einzusetzenden Projektgruppe mittelfristige Vorhaben zum verstärkten Rückhalt von Niederschlagswasser in der Landschaft zu erarbeiten. Hierdurch soll der Wasserhaushalt der Stadt gestärkt und die Grundwasserneubildung gefördert werden. Um kurzfristige Lösungen zu ermöglichen wurde für die Themen "Rückhaltung in der Landwirtschaft" (Leitung untere Wasserbehörde), "Planungsbereich Hehlinger Bach/Sonnenkamp" (Leitung Geschäftsbereich Grün) und "Stillgewässerrevitalisierung" (Leitung WEB) separate Arbeitsgruppen eingerichtet.

Der witterungsbedingte Wassermangel führt in Verbindung mit den hohen Temperaturen zu einer kritische Lage in den Stillgewässern, die durch die Belüftung nur teilweise ausgeglichen werden kann. Das große Auftreten von Grün- und Blaualgen führt in den Nachtstunden zu einer starken Sauerstoffzehrung. Dadurch verschiebt sich im nächsten Schritt der pH-Wert in Richtung einer Lauge. Die Fische verenden entweder durch direkte Vergiftung oder durch eine Verätzung der Kiemen. Sie ersticken dann, obwohl Sauerstoff im Wasser vorhanden ist. Nachhaltig helfen können hier nur Regen und kühlere Temperaturen.

In dieser extremen Witterungslage kommt eine Besonderheit der Wolfsburger Teiche erschwerend hinzu. Sie sind nahezu alle künstlich im Rahmen der Stadtentwicklung als gewünschter stadtgestalterischer Baustein in Verbindung mit einer vorgeschriebenen Rückhaltefunktion für Starkregen errichtet worden. Die Teiche haben häufig keine Grundwasseranbindung, das heißt sie versickern ihr Wasser je nach Dichtung anteilig in den Untergrund. Ihr Wasseraustausch und damit ihre Vitalität sind vom Zufluss von Oberflächengewässern abhängig.

Die Grundwasserstände sind auf dem niedrigsten jemals gemessenen Stand und scheiden als Ersatz für Oberflächenwasser aus. Aufbereitetes Trinkwasser, das ebenfalls aus dem Grundwasser gefördert wird scheidet aus demselben Grund aus, es stammt nur aus einem anderen Grundwasserkörper der nicht unter Wolfsburg liegt.

Angesichts der akuten Situation der Wolfsburger Teiche hat die Arbeitsgruppe "Stillgewässerrevitalisierung" ihre Arbeit sofort aufgenommen und sowohl mögliche Akutmaßnahmen als auch die künftige Optimierung der Stillgewässer besprochen. Die Experten kommen zu dem Schluss, dass es neben der bereits laufenden zusätzlichen Belüftung allerdings keine weiteren sinnvollen Maßnahmen gibt, um die aktuelle Situation von außen sinnvoll zu beeinflussen.

Mögliche weitere eher langfristig wirkende Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässergüte:


  • Wasserpflanzen fördern und einbringen
  • Uferzonen umgestalten, Röhricht-Zonen am Ufer einrichten
  • Vorbehandlung der Einleitungen
  • Prüfung eines Frühwarnsystems als Ergänzung der Überwachung durch die Angelvereine
  • Vorrüstung von Stromanschlüssen zur Notbelüftung ausgewählter Stillgewässer
  • Teichbelüfter bevorraten
  • Regelungen zum Fischbesatz gemeinsam mit den Naturschutzverbänden und den Angelvereinen festlegen


Pressemitteilung vom 28.08.2019

Blaualgenbefall in Gewässern

Stadt rät: Vorsorglich Kontakt vermeiden

Die anhaltend warmen Temperaturen und der ausbleibende Niederschlag wirken sich wiederholt negativ auf die Wolfsburger Teiche und Gewässer aus. Der Wasserstand ist teilweise sehr niedrig, einige Gewässerläufe sind mittlerweile komplett ausgetrocknet. Das führt - wie in vielen niedersächsischen Kommunen - dazu, das unter anderem das Algenwachstum stark zunimmt. In der Folge kann ein Blaualgenbefall in Teichen und Fließgewässern nicht mehr ausgeschlossen werden. So ist neben diversen Teichen im Stadtgebiet jetzt auch die Mühlenriede in der Gemarkung Ehmen betroffen.

Vorsorglich sollte der Kontakt und Verzehr des Wassers von Menschen und Haustieren, aber auch Pferden unterbleiben, weil es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen kann.

Der geringe Wasserstand wirkt sich zudem auch extrem negativ auf den Sauerstoffgehalt in den Teichen aus. Trotz der Belüftungsmaßnahmen der Wolfsburger Entwässerungsbetriebe (WEB) ist aktuell der Mühlenteich durch sterbende Fische betroffen. Zurzeit belüftet die WEB folgende Teiche: Neuen Teich, Ziegelteich, Mühlenteich, Detmeroder Teich, Hageberg I und Hageberg II. Am Auslauf Detmeroder Teich läuft zusätzlich noch eine Pumpe, die eine kleine Fontäne spritzt.

Einzig der Allersee ist weiterhin als öffentliches Badegewässer für den Badebetrieb freigegeben.


Pressemitteilung vom 31.07.2019

Stadt warnt vor Blaualgen im Neuen Teich

Menschen und Tiere sollen Kontakt zum Wasser meiden

Heute Morgen ist ein massiver Blaualgenbefall im Neuen Teich in der Nordstadt festgestellt wurden. An den Zugängen des Teiches wurden unverzüglich Warnbarken aufgestellt. Schilder am Teich informieren, dass Menschen und Tiere den Kontakt zum Wasser meiden sollen. Blaualgen können giftig sein. Der Kontakt kann bei Menschen insbesondere zu Hautreizungen und bei Verschlucken zu Übelkeit und Erbrechen führen. Auch für Tiere können Blaualgen giftig sein. Insbesondere Hundehalter sollten deshalb strikt darauf achten, dass ihre Tiere nicht in das Gewässer gehen. Am besten wird der Hund beim Spaziergang in der Nähe von Gewässern an der Leine gehalten, so dass er erst gar nicht zum Trinken ans Teichufer gelangen kann. Bei sommerlicher Hitze ist es immer gut, selbst Trinkwasser für den Hund in einer Flasche mitzunehmen.

In vielen Regionen Niedersachsens sind gerade in den letzten Wochen Blaualgen in Gewässern aufgetreten. Anders als der Name sagt, sind es Bakterien (Cyanobakterien) die natürlicherweise in Seen und Teichen vorkommen. Warmwetterphasen begünstigen ein massives Wachstum.

Im Rahmen ihrer Gewässeraufsicht kontrollieren die Wolfsburger Entwässerungsbetriebe (WEB) regelmäßig die Teiche/Rückhaltebecken im Stadtgebiet, so dass die Stadt bei weiterem Blaualgenbefall in anderen Gewässern sofort reagieren kann.


Pressemitteilung vom 30.07.2019

Belüftung der Teiche verlief reibungslos

Stadt dankt den Freiwilligen Feuerwehren für ihren Einsatz

Zum Teil bis in die Morgenstunden waren die Freiwilligen Feuerwehren Stadtmitte, Kästorf/Warmenau, Reislingen/Neuhaus und Velstove/Warmenau vor Ort und unterstützten die Wolfsburger Entwässerungsbetriebe (WEB) beim Belüften besonders gefährdete Teiche/Rückhaltebecken im Stadtgebiet.

Erster Stadtrat Werner Borcherding: "Der Einsatz verlief gestern zügig und reibungslos. Ich danke den Freiwilligen Feuerwehren für die geleistete Unterstützung."

Noch bis Donnerstag, 01.08. werden präventiv die Pumpen der WEB auf dem Neuen Teich (Nordstadt), auf dem Rückhaltebecken am Hageberg, dem Mühlenteich (Kreuzheide), dem Salzteich (Wohltberg), dem Ziegelteich (Rabenberg) und auf dem Alten Teich (Fuhrenkamp) im Einsatz sein.

Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr ist je nach Wetterlage geplant, um die zu erwartende hohe Gefährdung durch Fremdstoffeintrag bei Regenfällen entgegenzuwirken. Laut Wettervorhersage sind für Freitagabend Gewitter mit Starkregen angekündigt.

Bereits Anfang Juli hat die WEB in Abstimmung  mit dem Naturschutzbeauftragten  für Mitte August zu einem "Runden Tisch – Wasser in Wolfsburg" eingeladen.  Die Hochwasserereignisse der Jahre 2002, 2012, 2014 und mehr noch die Trockenwetterphasen 2018 und 2019 haben das Thema Wasser in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt. Ziel des Gespräches soll es sein, allen Akteuren die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen und ihr Wissen zu diesem Thema durch den interdisziplinären Austausch zu vertiefen.


Pressemitteilung vom 29.07.2019

Stadt belüftet Teiche

Extreme Witterung lässt Sauerstoffgehalt sinken und verursacht Fischsterben

Aufgrund der extremen Wetterlage in den vergangenen Wochen sind die Sauerstoffgehalte in den städtischen Teichen/Rückhaltebecken im Stadtgebiet stark gesunken und gefährden akut den Fischbestand. Das zeigt die dramatische Entwicklung am Neuen Teich in der Nordstadt am vergangenen Sonntag. Noch vor gut einer Woche (17. Juli) war, nach Austausch von Messdaten zwischen Sportfischern und Stadt, ein sofortiger Handlungsbedarf nicht gegeben.

In Abstimmung mit allen Beteiligten (Umweltamt, Gesundheitsamt, Wolfsburger Entwässerungsbetriebe, Feuerwehr und den Sportfischern) wurde aufgrund der aktuellen Situation nun als Sofortmaßnahme entschieden, besonders gefährdete Teiche im Stadtgebiet zu belüften. Nicht in allen der ca. 35 Teichen und Rückhaltebecken im Stadtgebiet ist das möglich. Priorität haben die Gewässer, in denen eine hohe Gefährdung durch Fremdstoffeintrag durch Regenfälle erwartet wird. Das sind: Neuer Teich (Nordstadt), Rückhaltebecken am Hageberg, Mühlenteich (Kreuzheide), Salzteich (Wohltberg), Ziegelteich (Rabenberg), Schlossgraben Schloss Wolfsburg, Alter Teich (Fuhrenkamp), Burgteich Neuhaus. Die Belüftungsmaßnahmen werden durch die Wolfsburger Entwässerungsbetriebe und die Feuerwehr durchgeführt. Trotzdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Fische sterben.

Bereits am Sonntag mussten tote Fische aus dem Neuen Teich in die städtische Tierkörpersammelstelle in die Dieselstraße und in das Entsorgungszentrum Wolfsburg verbracht werden. Das Veterinäramt und die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) haben die Entsorgung der Kadaver übernommen.


Mitteilung vom 28.07.2019

Tote Fische im neuen Teich

Sauerstoffmangel lässt Neuen Teich in der Nordstadt umkippen

Seit heute Morgen haben die Mitglieder des Sportfischer-Verein Wolfsburg rund 3 bis 4 Tonnen toter Fische aus dem Neuen Teich in der Wolfsburger Nordstadt geborgen. Grund für das Fischsterben ist nach ersten Erkenntnissen Sauerstoffmangel im Teich. Betroffen sind in erster Linie Brassen, Aale, Hechte und Karpfen. Rund drei Tonnen der toten Fische wurden durch die Wolfsburger Abfallwirtschaft (WAS) für eine Zwischenlagerung zum Entsorgungszentrum verbracht. Am morgigen Montag sollen dies Fische dann zur endgültigen Vernichtung transportiert werden.

Kinder und Hunde sollten davor bewahrt werden, mit dem Wasser in Kontakt zu kommen.




Pressemitteilung vom 02.07.2019

Jetzt abstimmen welcher Film gezeigt wird

Kino unterm freien Himmel beim Langen Tag der StadtNatur

Bereits jetzt kann bei Facebook darüber abgestimmt werden, welcher Film beim "Lange Tag der StadtNatur" im September gezeigt werden soll. Jede und Jeder ist eingeladen, sich daran zu beteiligen. Das ist bis zum 5. Juli auf www.facebook.com/stadtwolfsburg möglich.

Zur Auswahl stehen folgende drei Filme: Monsieur Claude und seine Töchter, Das Dschungelbuch (Neuverfilmung 216) und Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon.

Bereits zum zweiten Mal findet am 14. und 15. September der  "Lange Tag der StadtNatur" statt. Wie schon 2017 gehört auch in diesem Jahr wieder eine Filmvorführung im Stadtwald zum Veranstaltungsprogramm. Der Bereich an den "Drei Steinen" (direkt hinter dem VW-Bad) verspricht hierfür eine ganz besonders schöne Atmosphäre. Weitere Infos zum Veranstaltung unter www.wolfsburg.de/stadtnatur.


Pressemitteilung vom 24.06.2019

Schadhafte Bäume werden gefällt

Durch die Sommertrockenheit des vergangenen Jahres geschädigte Bäume wird der Geschäftsbereich Grün der Stadt Wolfsburg jetzt fällen. Dabei handelt es sich um rund 90 Birken, die sich auf das gesamte Stadtgebiet verteilen. Zudem haben rund 20 Bergahorne im Bereich Heiligendorf und Barnstorf die Trockenheit in 2018 nicht überstanden und müssen beseitigt werden.

Gefällt wird zunächst an besonderen Gefahrenstellen. Die Birken stehen dabei besonders im Fokus, weil sie wegen ihrer Holzstruktur sehr schnell zu brechen drohen. Soweit möglich werden abseits von Straßen und Wegen auch Reststämme aus ökologischen Gründen als Unterkunft für diverse Tiere vom Käfer bis zur Fledermaus erhalten bleiben.

Entsprechende Abstimmungen mit der unteren Naturschutzbehörde haben im Vorfeld stattgefunden. Nachpflanzungen für die gefällten Bäume sind an dafür geeigneten Standorten vorgesehen.


Meldung vom 11.06.2019

Titelblatt der Broschüre zum Hochwasserschutzkonzept

Hochwasserschutzkonzept für das Gebiet von Schunter und Wabe

Das Hochwasserschutzkonzept ist eine Planungsgrundlage für den vorsorgenden Hochwasserschutz. Untersucht und bewertet werden bereits vorhandene sowie potenziell mögliche Maßnahmen zur Hochwasservorsorge, zur Bewältigung des unmittelbaren Hochwasserereignisses und zur Nachsorge nach einem Hochwasserereignis.

Hinweis: Die folgenden Dokumente stehen Ihnen hier im *PDF-Format zum Herunterladen zur Verfügung und öffnen sich jeweils in einem neuen Fenster

Weitere Informationen erhalten Sie in Kürze an dieser Stelle.



Pressemitteilung vom 27.05.2019

Stadtforst erneuert Brücke über den Hasselbach

Die Hasselbachwiesen sind gerade im Frühling ein beliebtes Ziel für Wanderer und Radfahrer. Sie bieten mit den blühenden Wiesenflächen und dem idyllisch mäandrierenden Bachlauf schöne Aus- und Anblicke. In der Nähe vom VW-Bad musste nun eine alte Brücke erneuert werden. Claus Potthast von der Stadtforst Wolfsburg hat sich dafür etwas Besonderes einfallen lassen. Wie schon bei der Brücke an der Tommyquelle kamen keine rechtwinkligen Kanthölzer zum Einsatz sondern naturbelassenes Robinienholz und wetterfest.

Die erhaltene natürliche Wuchsform des Holzes passt gut in die umgebende Natur des Baches. Es ist kein Bauwerk, das sich gegen die Natur stellt, sondern sich in die Natur integriert. "Die für die erholungssuchende Bevölkerung wichtige Infrastruktur aus Wegen, Bänken und Brücken soll den natürlichen Charakter von Wald, Wiesen und Wasser unterstreichen und sich harmonisch einfügen", betont Stadtförster Dirk Schäfer.

Als kleines Bonbon hat Philipp Sander, künstlerisch begabter Mitarbeiter der Stadtforst, die Brücke noch um eine Eule bereichert. Der Weg ins Hasselbachtal lohnt sich also.


Pressemitteilung vom 22.03.2019

Wolfsburg schaltet Licht aus: Stadt beteiligt sich an der weltweiten Earth Hour-Aktion

An der weltweiten Klimaschutzaktion Earth Hour beteiligt sich die Stadt Wolfsburg in diesem Jahr erneut. Sie findet am Sonnabend, 30. März, um 20.30 Uhr statt. Viele Städte, Gemeinden und Unternehmen auf der ganzen Welt und Millionen Menschen setzen damit ein gemeinsames Zeichen. Sie alle schalten bei der weltweit größten Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz für eine Stunde das Licht aus.

In Wolfsburg wird die Fassadenbeleuchtung am Schloss Wolfsburg, am Schloss Fallersleben, in der Autostadt, im The Ritz-Carlton, rund um die Volkswagen Arena und das AOK-Stadion, am Planetarium, am Scharoun-Theater, am Phaeno und am Rathaus ausgeschaltet. Die Aktion wird so an vielen prominenten Orten der Stadt sichtbar sein.

Privatpersonen sind ebenso aufgerufen, sich zu beteiligen und daheim das Licht auszuschalten. Wer mitmachen möchte, findet unter www.wwf.de/earthhour einige Tipps für die eigene Earth Hour.

"Der Klimaschutz rückt bei immer mehr Menschen durch extreme Natur- und Wetterereignisse ins Bewusstsein. Setzen Sie also ein sichtbares Zeichen, beteiligen Sie sich an der Earth Hour und schalten Sie mit uns gemeinsam für diesen guten Zweck das Licht aus", unterstreicht Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Bereits seit 2007 motiviert die Earth Hour-Aktion weltweit Menschen dazu, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die 60 Minuten hinaus.


Pressemitteilung vom 20.03.2019

Osterfeuer jetzt beantragen

Ordnungsamt berät Veranstalter unter 115

Zu Ostern ist es Tradition ein Brauchtumsfeuer abzubrennen. Dabei sind einige wichtige Grundregeln zu beachten. Es darf nicht in jedem Garten ein Osterfeuer angezündet werden. Der öffentliche Charakter ist ein wesentlicher Bestandteil des Brauchtums. Diese Voraussetzung ist etwa bei einem Kleingarten- oder einem Sportverein gegeben, zu dem auch Vereinsfremde Zugang haben.

Wichtig ist: Osterfeuer dürfen nicht für die Abfallbeseitigung (zum Beispiel Haus- und Sperrmüll) missbraucht werden. Verbrannt werden darf nur im Rahmen des jährlichen Pflanzenschnitts anfallender Baum- und Strauchschnitt sowie unbehandeltes Holz.

Mit dem Anliefern und Aufschichten des Brennmaterials sollte frühestens zwei Wochen vor Ostern begonnen werden, weil das Lagern des Brennmaterials über einen längeren Zeitraum erfahrungsgemäß auch zum Ablagern von Abfällen führt.

Aufgeschichtetes Geäst und Pflanzenschnitt sind ein idealer Lebensraum für Kleintiere wie Kleinvögel, Igel und Wiesel. Daher ist es unbedingt erforderlich, das aufgeschichtete Material vor dem Anzünden auf- bzw. umzuschichten, damit die Tiere die Möglichkeit zur Flucht haben.

Ein Osterfeuer ist grundsätzlich genehmigungspflichtig. Eine Ausnahmegenehmigung ist rechtzeitig - möglichst vier Wochen vorher - und schriftlich beim Ordnungsamt der Stadt Wolfsburg zu beantragen. Sie kostet zehn Euro.

Das Ordnungsamt weist insbesondere darauf hin, dass keine flüssigen Brennstoffe eingesetzt werden dürfen. Das Feuer darf nur so abgebrannt werden, dass Menschen oder benachbarte Grundstücke nicht durch Rauch oder Funkenflug gefährdet oder belästigt werden. Es ist ständig unter Aufsicht zu halten.

Die Feuerstelle ist auf einer freien Fläche anzulegen. Einzuhaltende Mindestabstände sowie weitere Auflagen können beim Ordnungsamt erfragt werden beziehungsweise sind dem Genehmigungsbescheid zu entnehmen.

Der Veranstalter bleibt allein für die ordnungsgemäße Durchführung der Veranstaltung verantwortlich.

Weitere Fragen zum Thema Osterfeuer werden vom Servicecenter der Stadt Wolfsburg unter der Behördenrufnummer 115 beantwortet.


Pressemitteilung vom 27.02.2019

Rückschnitt von Hecken, Gebüschen oder Bäumen

Verbot für Gehölz-Entfernung beginnt ab 1. März

Das Umweltamt weist alle Gartenbesitzer auf die Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes für das Beseitigen und den Rückschnitt von Hecken, Gebüschen oder Bäumen hin.

Für Bäume gilt Folgendes: In der Zeit vom 1. März bis zum 30. September dürfen Bäume, die z. B. außerhalb des Waldes oder von Gärten stehen, nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Wenn Bäume keiner Baumschutzsatzung unterliegen oder anderweitig - z. B. als Naturdenkmal oder durch Festsetzungen in einem Bebauungsplan - geschützt sind, könnte einer Fällung noch der spezielle Artenschutz entgegenstehen, der in § 44 des Bundesnaturschutzgesetzes zu finden ist und immer und überall gilt. Das bedeutet, dass vor der Durchführung von allen Gehölzschneidemaßnahmen sorgfältig zu prüfen ist, ob damit auf keinen Fall eine Fortpflanzungs- oder Ruhestätte von besonders geschützten Arten (dazu zählen alle heimischen Vogelarten sowie Fledermausarten) beeinträchtigt wird. Bei Fällungen, die im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben stehen, ist die artenschutzrechtliche Prüfung im Rahmen der Eingriffsregelung abzuarbeiten.
Für Hecken und Gebüsche gilt: In der Zeit vom 1. März bis zum 30. September dürfen Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze generell, also auch in Gärten, nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden.

Erlaubt sind in der Verbotszeit nur schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des jährlichen Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen. Durch dieses Verbot des Bundesnaturschutzgesetzes sollen Tierarten, die auf Gehölze angewiesen sind, geschützt werden. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an die Stadt Wolfsburg, Geschäftsbereich Bürgerdienste, Umweltamt, Untere Naturschutzbehörde, Porschestr. 49, 38440 Wolfsburg, Rathaus B, Tel. (05361) 28-2078 oder 28-2830 oder per E-Mail an naturschutz@stadt.wolfsburg.de


Pressemitteilung vom 07.11.2018

Stromhelfer überreichen Auszeichnung

10-jähriges Jubiläum des bundesweiten Stromspar-Checks

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des bundesweiten Stromspar-Check Projektes bekam Dr. Horst Farny (Leiter des Umweltamtes), stellvertretend für die Stadt Wolfsburg, den "Stromspar-Check" von den Wolfsburger Stromsparhelfern überreicht. Mit anwesend waren Dr. Frank Kästner (Stadtwerke Wolfsburg), Marc-Frederik Augath und Gunnar Heyms von der Wolfsburger Energieagentur.

Der Stromspar-Check ist ein kostenfreies Angebot für Bezieher sozialer Leistungen und niedriger Einkommen. Ausgebildete Stromsparhelfer besuchen die Haushalte, bauen kostenlos LEDs, Thermo- und Hygrometer, Wassersparduschköpfe oder schaltbare Steckerleisten im Wert von bis zu 70 Euro ein und senken so die Energiekosten im Haushalt um durchschnittlich 269 Euro pro Jahr.

Zurzeit sind beim Stromspar-Check in Wolfsburg fünf Stromsparhelfer im Einsatz. Der Projektzeitraum läuft noch bis zum 31.03.2019. Eine Fortführung ist geplant. Seit Projektbeginn wurden bisher 312 Beratungen durchgeführt und in den Haushalten Energiesparartikel eingebaut. Daraus ergibt sich insgesamt eine jährliche Einsparung von 142.000 kg CO2.

Der Stromspar-Check ist ein Verbundprojekt des Deutschen Caritasverbands gemeinsam mit dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD). Die bundesweite Kampagne wird aktuell in über 150 Standorten durchgeführt und im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium gefördert.

Termine mit den Stromsparhelfern können unter dieser Telefonnummer vereinbart werden: 05361-7023763.



Umweltamt

Der Ansprechpartner rund um Umwelt-, Boden-, und Gewässerschutz