Projekte der Wolfsburger Agenda 21-Foren

Informationsstände zum Thema Umwelt

Wir möchten Ihnen einige erfolgreiche Projekte und Maßnahmen der Wolfsburger Agenda 21 vorstellen, die wir gemeinsam mit dem breiten Engagement der Bürgerinnen und Bürger, Verbänden, Politik und Stadtverwaltung angestoßen und umgesetzt haben, beziehungsweise umsetzen:



Hilfe für Biene, Hummel, Schmetterling und Co.

Ein Tagpfauenauge auf einer Aster (Foto: Hartmut Rohde)Foto: Hartmut RohdeDamit Honigbienen, Hummeln, Wildbienen, Schmetterlinge, Wespen, Hornissen, Schwebfliegen und viele Käferarten überleben können, brauchen sie vom zeitigen Frühjahr bis zum Spätherbst ausreichend Nahrung und Wohnraum. Gerade der Hausgärtner hat viele Möglichkeiten, im Nutz- und Ziergarten oder auf dem Balkon Lebensräume und Nahrungsangebote für blütenbesuchende Insekten zu schaffen.
Das folgende Faltblatt enthält Tipps und Anregungen, was jeder Einzelne gegen das Insektensterben tun kann:

Haben Schmetterlinge und Honigbienen in Ihrem Garten und auf Ihrem Balkon eine Chance zu überleben? (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Was benötigen Rotkehlchen, Igel und andere Gartenbewohner zum Überleben?

Rotkehlchen oder Zaunkönig können mit Lebensbaum, Rhododendron oder Scheinzypresse nichts anfangen, weil diese exotischen Züchtungen keine Nahrung bieten. Nur heimische Arten wie z.B. Pfaffenhütchen oder Wolliger Schneeball bieten Lebensraum und Nahrung. Das Faltblatt des NABU Wolfsburg informiert und stellt die wichtigsten heimischen Sträucher und Bäume vor: 

Was benötigen Rotkehlchen, Igel und andere Gartenbewohner zum Überleben? (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)


Wettbewerb insektenfreundliche Gärten und Balkone

Gesucht werden: Insektenfreundliche Gärten und Balkone in Wolfsburg!


Haben Sie einen bunt blühenden, nektar- und pollenreichen Garten oder Balkon? Dann sind Sie herzlich eingeladen, sich an unserem Wettbewerb zu beteiligen!
Mit diesem Wettbewerb möchten wir möglichst viele Wolfsburgerinnen und Wolfsburger motivieren, ihre Nahrungs- und Lebensraumangebote für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. vorzustellen.
Schicken Sie uns einfach einige Bilder aus Ihrem Garten oder von Ihrem Balkon und beschreiben Sie Ihre eingereichten Fotos mit wenigen Worten. Von einigen ausgewählten Gärten und Balkonen würden wir uns dann gern zeitnah nach Einsendung Ihrer Beiträge vor Ort noch einmal ein Bild machen.
Nicht nur die Insekten gewinnen bei diesem Wettbewerb, auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden spannende Preise bereitgehalten. Der Wolfsburger Öffentlichkeit werden diese anschließend vorgestellt.

Ihre Einsendung richten Sie bitte an das
Naturschutz-Zentrum e.V. Wolfsburg
z.Hd. Manfred Wenst
Lönsstraße 5a
38440 Wolfsburg
oder per E-Mail an: nzwob@wolfsburg.de
Telefon: 05361-23529

Einsendeschluss: 15. August 2018 

Tipps und Anregungen für einen insektenfreundlichen Garten oder Balkon enthält das Faltblatt „Haben Schmetterlinge und Honigbienen in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon eine Chance zu überleben?“, das im Rathaus, dem Naturschutz-Zentrum, in Gärtnereien, Bioläden und weiteren Orten in der Stadt ausliegt. Ein Download ist möglich unter: www.wolfsburg.de/insektenhilfe.

Ein Wettbewerb des Wolfsburger Agenda 21-Forums „Biologische Vielfalt“


Logo der Kampagne Fairtrade Towns

Wolfsburg weiterhin Fairtrade-Stadt

Engagement für Fairen Handel vorbildlich – Auszeichnung verlängert

Seit Juni 2010 trägt Wolfsburg den Titel Fairtrade-Stadt. Nach eingehender Prüfung der Kriterien wurde im Frühjahr 2016 bestätigt, dass Wolfsburg den Titel zwei weitere Jahre tragen darf. „Das kontinuierliche Engagement Ihrer Stadt für den Fairen Handel möchten wir mit einer Verlängerung des Titels Fairtrade-Town bestätigen. Die Stadt Wolfsburg übernimmt eine Vorreiterrolle im Rahmen der Kampagne und eine Vorbildfunktion für viele weitere Kommunen.“ hebt der gemeinnützige Verein TransFair hervor.

Anlässlich dieser Titelverlängerung lud das Agenda 21-Forum „Nord-Süd-Zusammenarbeit“ im Oktober 2016 alle Unterstützer zu einer Veranstaltung, die unter dem Motto „Danke, Wolfsburger Fairtrade-Partner” stand, ein.

Link zum Presseartikel

Hintergrund

Die Auszeichnung Fairtrade-Stadt ist den vielen Initiativen zur Förderung des Fairen Handels in Wolfsburg zu verdanken. Dazu gehört, dass in Schulen am Thema Fairer Handel gearbeitet wird, in Kirchengemeinden und Vereinen fair gehandelter Kaffee oder Tee verwendet und Infoaktionen zur Förderung des fairen Handels durchgeführt werden, in Cafés, Restaurants, Kantinen und dem Einzelhandel fair gehandelte Produkte angeboten werden. Das Engagement der Eine-Welt-Läden als auch die Unterstützung durch den Rat der Stadt sind weitere wichtige Bestandteile.
Die Kampagne Fairtrade-Stadt wird vom Verein TransFair, der auch das bekannte Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte vergibt, organisiert. Mittlerweile gibt es über 2.000 Fairtrade-Städte in 26 Ländern. Dazu zählen auch die Metropolen London, Rom und San Francisco. In Deutschland tragen bisher 415 Kommunen den Titel - Wolfsburg wurde nach Hannover als zweite Stadt Niedersachsens ausgezeichnet.
Der Faire Handel bewirkt, dass das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen und Familien in Entwicklungs- und Schwellenländern verbessert wird. Zu den Standards des Fairen Handels gehören zum Beispiel langfristige und transparente Handelsbeziehungen, Mindestpreise, umweltschonende Anbaumethoden, Möglichkeiten der Vorfinanzierung und das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit. Global denken- lokal handeln – die Unterstützung des Fairen Handels ist eine gute Möglichkeit, dieses Motto in die Tat umzusetzen. 

Weitere Informationen und Kontakt

Weitere Informationen rund um das Projekt Fairtrade-Stadt gibt es im Agenda 21-Büro der Stadt Wolfsburg (Ingeburg Schoß, Tel: 05361-282513).

Das Agenda 21- Forum "Nord-Süd-Zusammenarbeit" hat den Wolfsburger Einkaufsführer für fair gehandelte Lebensmittel neu überarbeitet. Dieses Faltblatt bietet einen Überblick über Wolfsburger Geschäfte mit ihrem jeweiligen Sortiment an fair gehandelten Produkten.

Lesen Sie hier den Wolfsburger Einkaufsführer für fair gehandelte Lebenmittel (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster - nicht barrierefrei)

KinderViele Produkte unseres täglichen Lebens werden in den sogenannten Entwicklungsländern angebaut und produziert. Die Arbeitsbedingungen der Produzenten sind oft katastrophal, das Einkommen gering, die Zukunftsperspektiven schlecht.

Fairen Handel unterstützen (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster - nicht barrierefrei)

Ein Landkarte von WolfsburgIm Forum nachhaltige Siedlungsentwicklung und Verkehr der lokalen Agenda 21 geht es um die Entwicklung von Handlungsstrategien, die eine nachhaltige Ressourcennutzung auf kommunaler Ebene ermöglichen.

Lesen Sie hier nähere Informationen zur Siedlungsentwicklung in Wolfsburg (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster - nicht barrierefrei)

Ein Laubfrosch; Foto: by Sassi / pixelio.de © by Sassi / pixelio.deWeltweit, auch in Wolfsburg, sind Amphibien in ihrer Existenz bedroht und vom Artensterben betroffen. Die Ursachen liegen vor allem in der Beeinträchtigung und Vernichtung ihrer Lebensräume sowie in der Veränderung der Umweltbedingungen.

Lesen Sie hier nähere Informationen über den Amphibien- und Orchideenschutz (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster - nicht barrierefrei)

Eine EuleIn den letzten Jahrzehnten wurde die Natur immer mehr aus der Feldmark herausgedrängt. Hecken, Feldgehölze, Blühstreifen oder Gewässer zwischen den Feldern sind selten. Zudem gilt die Schleiereule als gefährdete Tierart.

Lesen Sie hier nähere Informationen zu Hecken und Schleiereulen (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster - nicht barrierefrei)

Eine WiesenflächeDie Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten im Wolfsburger Raum sind gefährdet, teilweise zerstört und eingeengt. Geeignete Flächen sollen in blütenreiche und insektenfreundliche Wiesen umgewandelt werden.

Lesen Sie hier nähere Informationen zum Thema Wiesenflächen (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster - nicht barrierefrei)

Die Frequentierung des Hauptbahnhofs hat in 3 Jahren um 50% zugenommen und lag 2010 bei 10.500 Fahrgästen/ Tag! Für eine zukunftsfähige Planung ist dieses Grund genug, dass die Bus-Bahn-Verknüpfung sorgfältig positioniert werden muss!

Lesen Sie hier nähere Informationen über Bus und Bahn (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster - nicht barrierefrei)

Fahrradfahrer; Foto: WMG © Copyright 2008, Mike Watson Images Limited.Der Anteil des Radverkehrs in Wolfsburg beträgt 12 %. Radwege sollen sicherer, die Innenstadt und die Wegeverbindungen mit der Peripherie besser ausgebaut, und der Radverkehrsanteil insgesamt gesteigert werden.

Lesen Sie hier Informationen zu unserem "Leitbild Radverkehr"

Lesen Sie hier Informationen zum Wettbewerb "FahrRad" auf der Seite der NaturErkundungsSTation NEST

Weitere Informationen zum Thema Radverkehr (PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster - nicht barriererfrei)

Kleine Klimaschützer aktiv

Wolfsburger Kinder sammelten im Jahr 2017 23.900 Grüne Meilen für den Klimaschutz

Eine Woche lang legten Kinder der DRK-Kita Fallersleben Ost, der Grundschule Schunterwiesen mit den Standorten Hattorf und Heiligendorf, der Grundschule Fallersleben und des Ratsgymnasiums viele ihrer Alltagswege umweltfreundlich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus zurück. Jeder dieser Wege wurde symbolisch als „Grüne Meile“ für den Klimaschutz gezählt. Auch Aktionen zum Strom sparen und zu regionalen Lebensmitteln wurden durchgeführt und dazu gezählt. 
Die kleinen Klimaschützer waren ganz besonders aktiv: Insgesamt wurden von den beteiligten 627 Kindern 23.900 Grüne Meilen für den Klimaschutz gesammelt.  

Die europaweite Kleine-Klimaschützer-Aktion wird seit 2002 jährlich vom Klimabündnis e.V. veranstaltet, Wolfsburg ist regelmäßig dabei. 

Auch in diesem Jahr wird die Aktion aufs Neue starten. Kitas und Schulen, die sich daran beteiligen möchten, können sich gern beim Umweltamt der Stadt Wolfsburg melden (Frau Schoß, Tel: 05361-282513).



Das Umweltamt der Stadt Wolfsburg hat gemeinsam mit der lokalen Agenda-21 im September 2015 einen Umweltwettbewerb für Wolfsburger Schulen und Kitas ausgelobt. Gesucht wurden die besten Projektideen zum Umwelt- und Naturschutz, die nachhaltig sind und bis Ende 2016 umgesetzt werden.

Lesen Sie hier nähere Informationen zum Umweltwettbewerb

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