Entwicklungspolitik

Kommunale Entwicklungszusammenarbeit

Mit dem Bereich „Kommunale Entwicklungszusammenarbeit“ verfügt das Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen über ein neues und weiteres Standbein kommunaler internationaler Zusammenarbeit. 

Manfred Hüller, Nora Mühling, Oberbürgermeister Klaus Mohrs

Seit dem 1. Januar 2017 verfügt die Stadt Wolfsburg über eine Personalstelle zugunsten des entwicklungspolitischen Engagements der Stadt. Diese wird gefördert durch Engagement Global gGmbH im Rahmen des Programms „Koordination kommunaler Entwicklungspolitik“ der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Als Koordinatorin kommunaler Entwicklungszusammenarbeit ist Nora Mühling im Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen tätig. Nach der zweijährigen Förderphase (2017/18) profitiert Wolfsburg als eine der ersten fünf Kommunen in Deutschland nun von einer Folgeförderung des BMZ bis Ende 2020.

Zeichnung einer grünen Glühbirne

Weiterführende Informationen zur Initiative „Koordination kommunaler Entwicklungspolitik: Initiative zur Förderung einer Personalstelle zur Koordination und Umsetzung entwicklungspolitischen Engagements in Kommunen“

Förderer und Unterstützer des Projekts


Ratsbeschluss über „Kommunale Entwicklungszusammenarbeit“

In der Ratssitzung vom 7. Februar 2018 beschloss der Rat mehrheitlich die Anerkennung  der „Kommunale Entwicklungszusammenarbeit“ als Aufgabengebiet der Stadt Wolfsburg im Sinne einer Querschnittsaufgabe unter Federführung des Referats Repräsentation, Internationale Beziehungen. Damit wurde ein besonders wichtiger Meilenstein für folgende Schritte im Bereich der entwicklungspolitischen Projektarbeit und ein Zeichen zugunsten des internationalen Engagements gesetzt.

Die gesamte Ratsvorlage finden Sie hier.


Wichtig!

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Aktuell

Bunte Filmrolle mit der Aufschrift "Heute für Morgen"Foto: Mühling, Nora (33)

Kinotage #tatenfuermorgen

Am 25.09.2020 startet die Kinoreihe HEUTE FÜR MORGEN in das zweite Halbjahr 2020. 
Der Film „Fair Traders“ wird am 25.09.2020 um 17:00 und 20:00 Uhr im Kino im Hallenbad gezeigt. 

Passend zur Fairen Woche 2020 porträtiert der Film drei unterschiedliche Menschen: Sina Trinkwalder fertigt Zero-Waste-Kleidung, Patrick Hohmann leitet Großprojekte in Indien und Tansania und Claudia Zimmermann betreibt einen Biohof und engagiert sich gegen Lebensmittelverschwendung. Sie teilen die Bemühung, faire Arbeitsbedingungen und nachhaltiges Wirtschaften mit Markt und Moral zu vereinen: Wirtschaften muss auch fair gehen!

Der Kinofilm „Fair Traders“ wird unter dem Hashtag der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit #tatenfuermorgen sowie innerhalb der Fairen Woche 2020 gezeigt. Die Filmvorführung wird vom Wolfsburger Weltladen „Pueblo“ begleitet. 

Organisatorische Hinweise:
Es sind Plätze für jeweils 20 Personen verfügbar. Der Eintritt für die Filmvorführungen ist frei. Die erforderlichen Onlinetickets müssen im Vorverkauf kostenfrei unter http://hallenbad.reservix.de erworben werden. Der Einlass beginnt 30 Minuten vor Filmstart. 


Upcycling-Werkstatt in den Herbstferien

Upcycling-WerktstattIn Kooperation mit der Stadtbibliothek und den Kreativwerkstätten im M2K der Stadt Wolfsburg bieten wir vier Upcycling-Workshops in den Herbstferien an. Die Workshops werden vom 12. bis 15.10.2020 jeweils in der Zeit von 14:00 bis 17:30 Uhr im Alvar-Aalto-Kulturhaus durchgeführt. Teilnehmen können Jugendliche ab 14 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ziel dieser Workshop-Reihe ist es, die Auseinandersetzung von Jugendlichen mit gesellschaftlichen Produktions- und Konsummustern zu fördern, aber auch aufzuzeigen, wie diese im Sinne der globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 aufgebrochen werden können. Deshalb lassen wir im Oktober kaputte, alte, ungeliebte Dinge und sogar Verpackungsmüll in neuem Glanz erstrahlen lassen - durch Upcycling.

Die Ergebnisse der Upcycling-Werkstatt werden im Rahmen der Aktionswochen „weltwechsel Niedersachsen“ und in der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“ im November in den Schaufenstern des Alvar-Aalto-Kulturhauses zu sehen sein.

Anmeldungen unter: kreativwerkstaetten@stadt.wolfsburg.de

Weitere Infos unter: www.ferien-wolfsburg.de

Flyer "Upcycling-Werkstatt 2020"


Eine Weltkugel und der Schriftzug "Gemeinsam Welt gestalten. Was nicht jetzt, wann dann? 02. bis 22.11.2020 in Niedersachsen"

November 2020: Siebtes Forum Entwicklungszusammenarbeit in den weltwechsel-Wochen

Am Montag, den 16.11.2020 (Internationaler Tag der Toleranz) findet das inzwischen siebte Forum Entwicklungszusammenarbeit um 17 Uhr in Form eines interaktiven Online-Workshops unter dem Titel „Errungenschaften Afrikas“ mit Referent Dr. Keith Hamaimbo statt. 

Viele Menschen sind überrascht, wenn geschichtliche und gegenwärtige Errungenschaften dem afrikanischen Kontinent zugeschrieben werden.
Das in Bevölkerung und Medien vorherrschende Afrika-Bild ist von Herausforderungen durchzogen. In unserem Workshop geht es nicht darum, diese zu negieren, sondern den Horizont weiter zu spannen. Hier spielt u. a. die bemerkenswerte Geschichte Afrikas vor der Kolonialisierung eine Rolle. Es geht um entwickelte Metropolen, interregionalen Handel, die Schrift als Kommunikationsmittel oder auch landwirtschaftliche Erfolge.

Dr. Keith Hamaimbo ist Autor des Buches „Errungenschaften Afrikas“. Zudem entwickelte er eine gleichnamige Bildungstasche mit, die die Auseinandersetzung mit diesem Thema fördert und im Welthaus Bielefeld verfügbar ist.

Das Forum Entwicklungszusammenarbeit bettet sich in die Aktion „weltwechsel Niedersachsen“ ein. Unter dem Motto „Gemeinsam Welt gestalten! Wenn nicht jetzt, wann dann?“ beteiligt sich die Stadt Wolfsburg an den Aktionswochen vom Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN).


Zahlreiche Wolfsburger Akteure, Vereine, Einrichtungen und Unternehmen engagieren sich bereits weltweit zugunsten eines gerechten Zugangs zu Ressourcen, für Bildungschancen, den Wiederaufbau nach Katastrophen, im Gesundheitsbereich oder für grenzüberschreitende Austausche und Umweltbewusstsein. Die Bandbreite der Aktivitäten und des Engagements ist sehr groß und bewundernswert! 

Das erste Netzwerk- und Kennenlerntreffen des Wolfsburger Forums Entwicklungszusammenarbeit fand am 10. Oktober 2017 im Ratssitzungssaal der Stadt Wolfsburg statt.

Zukünftig wird das Forum halbjährlich zusammenfinden.

Sie haben Interesse an einem Netzwerktreffen, um Erfahrungen aus Ihren Projekten zu teilen oder möchten sich Tipps anderer Akteure holen? Oder würden Sie sich gern in einem der Wolfsburger Projekte engagieren? 

Wenden Sie sich bei Interesse jederzeit an:

Nora Mühling
E-Mail: nora.muehling@stadt.wolfsburg.de

Telefon: 05361 - 28 2851

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Rückblick

Social Media; Grafik: pixabay.com

Juni 2020: Entwicklungspolitisches Engagement goes Social Media

Nachdem das sechste Forum Entwicklungszusammenarbeit aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden musste, findet die Veranstaltung nun in Form eines Webinars zum Thema „Social Media“ am Mittwoch, den 24. Juni 2020 von 16.00 bis 17.30 Uhr statt.
Alle weiteren Informationen zu den Inhalten und Beteiligten befinden sich in der beigefügten Ankündigung. 
Eine Anmeldung ist bis zum 19.06.2020 per an nora.muehling@stadt.wolfsburg.de erforderlich. Die Zugangsdaten zum Webinar erhalten Sie nach Anmeldung per E-Mail.

Einladung zum Webinar "Entwicklungspolitisches Engagement goes Social Media" am 24.06.2020 (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)



Forum Entwicklungszusammenarbeit mit der Aufschrift "Was hat das mit mir zu tun?"

November 2019: Fünftes Forum Entwicklungszusammenarbeit

Das Forum Entwicklungszusammenarbeit kam am 21.11.2019 zum fünften Mal zusammen. Die Teilnehmenden diskutierten Möglichkeiten zur Festigung des eigenen entwicklungspolitischen Engagements und setzten sich unter anderem mit der Frage „Was hat das mit mir zu tun?“ in der aktuellen Ausstellung „Glänzende Aussichten“ in der Bürgerhalle auseinander. Die Karikaturenausstellung beschäftigt sich kritisch-humorvoll mit den Herausforderungen unserer Zeit. Sie beleuchtet die Zusammenhänge zwischen unserem alltäglichen Leben und den damit verbundenen globalen Auswirkungen. 

Mit Unterstützung von Akteuren aus der Autostadt und des Vereins Hilfe für sozial benachteiligte Kinder in Ghana (HibeKi) e.V. konnten die Teilnehmenden anschließend Beispiele für lokales bzw. internationales Engagement kennenlernen und gemeinsam zu Möglichkeiten der Ausgestaltung ins Gespräch kommen.


Schaubild der Inhalte der Agenda 2030April 2019: Viertes Forum mit Gastvortrag (Bildung trifft Entwicklung)

Neuigkeiten und Erfahrungsaustausche wurden während des Forum am 4. April 2019 durch einen Gastvortrag zum Thema „Deutsche und internationale Entwicklungszusammenarbeit: Ansätze der Entwicklungszusammenarbeit und Nutzen der globalen Nachhaltigkeitsziele für die entwicklungspolitische (Bildungs-)Arbeit“ ergänzt. Anknüpfend an die Ergebnisse einer Befragung aus dem vorherigen Forum konzentrierte sich der Vortrag auf die Fragen: Wieso ist entwicklungspolitisches Engagement sinnvoll und wichtig? Welche Rolle spielen die SDGs der Agenda 2030?


Oktober 2018: Drittes Forum und Tagesworkshop „Strukturen und Fördermöglichkeiten entwicklungspolitischen Engagements"

Mit einem ganztägigen Praxisworkshop von der Fachstelle für entwicklungspolitische Beratung und Vernetzung - Mitmachzentrale von ENGAGEMENT GLOBAL fand am 26. Oktober 2018 das dritte Forum Entwicklungszusammenarbeit statt. Neben einem Überblick über die Strukturen und Förderlandschaft erhielten die Teilnehmer*innen Informationen zu relevanten Förderprogrammen im Bereich der entwicklungspolitischen In- sowie Auslandsarbeit, für (Jugend-) Austausche und Bildungsprojekte.

Kontakt zur Mitmachzentrale: info@engagement-global.de



März 2018: Zweites Forum für international Aktive

Deckblatt zur Präsentation für das 2. Forum EntwicklungszusammenarbeitRund 30 Interessenten kamen jetzt zum zweiten Forum Entwicklungsammenarbeit auf Einladung der Stadt Wolfsburg zusammen. (…) Als Projektkoordinator stellte Julian Cordes den Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN) vor. Mit Unterstützung des VEN können Angebote im Bereich der entwicklungspolitischen Beratungs- und Bildungsarbeit wahrgenommen werden. Während der allgemeinen Vorstellungs- und Fragerunde wandten sich alle Beteiligten mit ihren aktuellen Interessen und Fragestellungen an den Teilnehmerkreis. Ergänzt wurden diese durch Kurzberichte von Professor Christian Kouam mit Projekten in Kamerun sowie Dr. Susanne Epple, welche ihr Engagement in Äthiopien und die damit einhergehenden Herausforderungen schilderte. 

Im letzten Teil des Forums waren alle Beteiligten aufgerufen sich mit möglichen folgenden Aktionen auseinanderzusetzen. Gemeinsam wurde an Aktivitäten zur Stärkung entwicklungspolitischen Engagement gefeilt, die der weiteren Vernetzung dienen. Insbesondere die Einladung eines Referenten für einen Überblick über die breit gefächerte Förderlandschaft stieß auf großes Interesse.

Hier finden Sie die Präsentation zum zweiten Forum für international Aktive.


Oktober 2017: Wolfsburger Forum Entwicklungszusammenarbeit ins Leben gerufen

Gruppenbild vom ersten Forum Entwicklungszusammenarbeit

Zum ersten Forum Entwicklungszusammenarbeit der Stadt Wolfsburg trafen sich jetzt rund 40 Interessenten im Rathaus. Oberbürgermeister Klaus Mohrs begrüßte die Teilnehmer im Rahmen der Auftaktveranstaltung im gut gefüllten Ratssitzungssaal. Das Forum bildete die Grundlage, um ein erstes Kennenlernen entwicklungspolitisch bereits aktiver und interessierter Wolfsburger zu ermöglichen.

Von den Teilnehmern wurde begrüßt, dass auf dieser Basis weitere Kontakte geknüpft, Erfahrungsaustausche angestoßen und Mitstreiter gewonnen werden können. „Das vielseitige und breit gestreute Engagement, das von Wolfsburg aus bereits in die Welt hinausstrahlt, ist keine Selbstverständlichkeit. Wir wollen mit diesem Forum Transparenz schaffen und gemeinsam ins Gespräch kommen“, fasste Manfred Hüller, Leiter des Referates Internationale Beziehungen zusammen.


Neben den entwicklungspolitischen Projektpartnerschaften und dem Forum Entwicklungszusammenarbeit werden weitere Akzente im Rahmen der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit gesetzt. Es geht um einen Blick über den Tellerrand und die Verbindung lokaler mit globaler Verantwortung, um sowohl die Bewusstseinsbildung für globale Zusammenhänge und nachhaltige Entwicklung zu stärken als auch das lokal verankerte entwicklungspolitische Engagement weiter zu fördern. Das Themenspektrum ist hier sehr vielfältig und umfasst alle Bereiche, die auch innerhalb der Agenda 2030 mit ihren globalen Nachhaltigkeitszielen aufgegriffen werden. 

Schaubild "The Global Goals"


Aktuell

Mai 2020: Vernetzungs-Videokonferenz „weltwechsel Niedersachsen“

Grafik WeltwechselFoto: VENIn Kooperation mit dem Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN) und der Eine-Welt-Regionalpromotorin aus Braunschweig (Anna - K. Thiel) fand am Montag, den 11. Mai 2020 um 16:00 Uhr (für ca. 1,5h) die Vernetzungs-Videokonferenz „weltwechsel Niedersachsen“ statt. 

Das VEN-Projekt „weltwechsel Niedersachsen“ steht für Aktionswochen zu globalen und gesellschaftspolitischen Themen in ganz Niedersachsen. Unter dem Motto „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ können vom 02.-22.11.2020 Veranstaltungen initiiert werden, die sich mit Themen der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Agenda 2030 auseinandersetzen. Eine Projektförderung kann bis zum 19.08.2020 über den VEN beantragt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter https://weltwechsel-nds.de/



Rückblick

Februar bis Juni 2020: Kinotage HEUTE FÜR Morgen

Die Fortsetzung der Kinotage HEUTE FÜR MORGEN widmet sich der Auseinandersetzung mit weiteren Aspekten der 17 globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung. Die SDGs (Englisch: Sustainable Development Goals wurden im September 2015 auf einem Gipfel der Vereinten Nationen von allen Mitgliedsstaaten verabschiedet. In Form der Agenda 2030 verkörpern sie einen Welt-Zukunfts-Vertrag. Sie zeigen auf, was sich zur Lösung globaler Herausforderungen und für eine gerechte Welt verändern muss.
Jeder Einzelne, jede Organisation und alle Staaten haben die gleiche Verantwortung für ein gutes Leben aller Menschen in Würde und Freiheit. Der Erfolg der Agenda 2030 hängt davon ab, dass alle mitmachen, auch in Wolfsburg.
Die Kinotage sind Bestandteil des Projekts "Koordination kommunaler Entwicklungspolitik" und werden in Kooperation mit dem Kino im Hallenbad durchgeführt. Dank der Unterstützung von Youth&Culture können zusätzlich kostenfreie Schulvorstellungen angeboten werden.

+++ Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Termine im März und Juni 2020 leider abgesagt werden. Neue Termine werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben. +++

Kinoflyer 2020 (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Februar 2020: „2040 – Wir retten die Welt“

"Wie können wir nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen, den CO2-Ausstoß begrenzen und was können wir gegen den Klimawandel tun?" sind nur einige der Fragen, die im Film „2040 – Wir retten die Welt“ diskutiert werden. Der Film erörtert, wie unsere Zukunft im Jahre 2040 aussehen könnte und begibt sich dabei auf eine Reise um die Welt. Aufgrund der großen Nachfrage wurde im Kinoprogramm des Hallenbades ein Zusatztermin aufgenommen. Rund 220 Schüler*innen aus vier besuchten zusätzlich Schulvorstellungen.


November 2019: Europäische Woche der Abfallvermeidung

Karikaturenausstellung "Glänzende Aussichten"

Plakat der Karikaturenausstellung "Glänzende Aussichten"Um weiterhin Engagement für eine nachhaltige Entwicklung unserer Stadt, Umwelt und Welt zu zeigen, beteiligten wir uns in diesem Jahr an der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“. Innerhalb der Aktionswoche (16.-24.11.2019) planten wir diverse Aktivitäten, um Themen wie Abfallproblematik, Konsum und Klimawandel mit einem Blick über den Tellerrand aufzugreifen.
Ein vielfältiges Programm thematisierte in verschiedenen Aktionen die Zusammenhänge zwischen unserem alltäglichen Leben und den damit verbundenen globalen Auswirkungen. In Anlehnung an die globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 blickten das Referat Repräsentation, Internationale Beziehung und seine Partner auf unser Konsumverhalten und den Umgang mit Ressourcen, um das Bewusstsein zu schärfen und Auseinandersetzung zu fördern.

Höhepunkt war die Karikaturenausstellung „Glänzende Aussichten“ in der Bürgerhalle von Rathaus A, in der 40 Karikaturistinnen und Karikaturisten humorvoll einen kritischen Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit werfen. Allein rund 600 Schüler*innen nutzen das Begleitmaterial und besuchten die Ausstellung im Rathaus. 

Das Programm der Aktionswoche:

  • Montag, 18. November, 20 Uhr – Kinotage „HEUTE FÜR MORGEN“, Filmvorführung „Welcome to Sodom“ (Hallenbad – Kultur am Schachtweg, Cradle to Cradle e.V. Regionalgruppe Wolfsburg) 
  • Dienstag, 19. November, 16 bis 18 Uhr – Bücher-Upcycling (Stadtbibliothek) 
  • Mittwoch, 20. November, 15 Uhr – Ausstellungseröffnung „Glänzende Aussichten“ (Bürgerhalle) 
  • Mittwoch, 20. November, 15 bis 17 Uhr – Handy-Sammelaktion „Alt gegen Neu – WAS-Brotbox für Althandy“ der WAS (Bürgerhalle) 
  • Donnerstag, 21. November, 16:30 bis 18 Uhr – Forum Entwicklungszusammenarbeit (Rathaus A Sitzungszimmer 5) 



September bis November 2019: Kinotage HEUTE FÜR MORGEN

Klimawandel, Flucht und Migration, Umweltverschmutzungen und Konsum sind Themen, die alle Menschen weltweit betreffen und in die Verantwortung nehmen. Weil dem so ist, hat sich das Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg mit dem Kino im Hallenbad – Kultur am Schachtweg zusammengeschlossen und ein neues Format auf die Beine gestellt. Unter dem Motto "HEUTE FÜR MORGEN" werden ab September 2019 Kinotage für eine globale und nachhaltige Entwicklung veranstaltet, die sich den Themen der Agenda 2030 widmen.

November 2019:“Welcome to Sodom“ in der Europäischen Woche der Abfallvermeidung

Innerhalb der Europäischen Woche der Abfallvermeidung wurde am Montag, 18. November, um 20:00 Uhr der Film „Welcome to Sodom“ gezeigt. Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen von Europas größter Müllhalde in Afrika. Die Elektroschrott-Müllhalde von Agbogbloshie ist ein Teil der ghanaischen Hauptstadt Accra. Von den Bewohnern wird der trostlose Ort „Sodom“ genannt. Es stapeln sich Smartphones, Computer, Tablets und alles das, was in europäischen Haushalten kaputt geht. Inmitten dieser Berge aus Schrott leben und arbeiten Menschen, die ganz am Ende der Wertschöpfungskette stehen.

Begleitet wurde der Abend von der Cradle to Cradle e.V. Regionalgruppe Wolfsburg. Die Wolfsburger Regionalgruppe präsentiert sich mit Produkten, die ohne Müll auskommen. Denn die zukunftsorientierte Denkschule C2C fordert ein konsequentes Wiederverwerten eingesetzter Materialien. Nach dem Vorbild der Natur werden Kreisläufe berücksichtigt und Produktionsweisen überdacht, um Ressourcen zurück zu gewinnen, Abfälle zu vermeiden und ein positiven Fußabdruck zu hinterlassen.

September 2019: "Nicht ohne uns!" zum Weltkindertag

 
Erster Film der Kinotage "HEUTE FÜR MORGEN" lief im Hallenbad

Mitwirkende des instituts für zukünfte schließen den Kinotag mit einer interaktiven Abstimmung ab. Foto: institut für zukünfte

Zum Weltkindertag am 20. September wurde der erste Film der Kinotage „HEUTE FÜR MORGEN“ im Kino des Hallenbades - Kultur am Schachtweg gezeigt. Rund 50 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten in der Dokumentation „Nicht ohne uns!“ den Schulweg von 16 Kindern in insgesamt 15 Ländern auf fünf Kontinenten. Der Film spürte der Frage nach, wie Kinder ganz unterschiedlicher Herkunft die Welt betrachten. Die Sehnsüchte und Sorgen der Kinder sind sich erstaunlich ähnlich. Sicherheit, Frieden, Freundschaft, Liebe und der Wunsch nach der Abwesenheit von Gewalt und Krieg sind allen Kindern wichtig.

Die erste Abendvorstellung wurde neben Karine Husson (Kino im Hallenbad) von Manfred Hüller (Referatsleiter Repräsentation, Internationale Beziehungen) eröffnet. Die in Wolfsburg gegründete Denkfabrik institut für zukünfte rundete die Vorstellung ab. Das Fazit: Jeder Einzelne hat in unterschiedlichen Bereichen die Chance, etwas für seine und unsere gemeinsame Zukunft zu tun.

Foto: Mitwirkende des instituts für zukünfte schließen den Kinotag mit einer interaktiven Abstimmung ab. Foto: institut für zukünfte 


September 2019: Grundschüler lernen Afrika kennen 

Unterrichtsbesuche anlässlich des Weltkindertages 

Gruppe Grundschüler lernen Afrika kennen ©

Anlässlich des Weltkindertages bekamen einige Wolfsburger Grundschulen zwischen dem 16. und 18. September von in Afrika engagierten Wolfsburger Vereinen Besuch. Unter dem Motto „Wie leben und lernen Kinder in Afrika?“ standen Vertreter des Wasser für Kenia e.V. (für Kenia), Be Your Own Hero e.V. (für Südafrika), Face e.V. (für Malawi) und des Aisosh Ethiopia! e.V. (für Äthiopien) für Unterrichtsbesuche in den vierten Klassen zur Verfügung. Ziel der Besuche war es, den Kindern mit landesspezifischen und persönlichen Eindrücken das Leben von gleichaltrigen Kindern in Afrika zu erklären und erfahrbar zu machen.

Die Viertklässler lernten die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Kulturen kennen: Sie testeten die afrikanischen Sprachen, hörten Geschichten, sahen sich Bilder an und bekamen sogar musikalische Eindrücke. Die Beteiligten wurden mit großem Interesse mit vielen Fragen gelöchert.

September 2018: Weltkinder "Wie leben Kinder in Afrika?"

Kinder halten ein Transparent mit Aufschrift: Wie Kinder in Afrika leben.Auf Initiative von Almut und Dr. Christoph Stein stellten sich in diesem Jahr mit Unterstützung des Referats Repräsentation, Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg Engagierte des Wasser für Kenia e.V. (für Kenia), des Be Your Own Hero e.V. (für Südafrika) und Aisosh Ethiopia! e.V. (für Äthiopien) in der Woche des Weltkindertages für Unterrichtsbesuche in Grundschulen zur Verfügung. Unter dem Motto „Wie leben Kinder in Afrika?“ nahmen die Grundschulen Bunte Schule, Fallersleben, Käferschule und Sülfeld sowie die Evangelische Grundschule Waldschule Eichelkamp mit insgesamt 14 vierten Schulklassen das Angebot wahr.



August 2018: Poetry Slam „Global-Lokal-Nachhaltig?“

Gruppenbild des Poetry Slam in der StadtbibliothekNach einem Poetry Slam Schnupper-Workshop im Rathaus lieferten sich Jessy James LaFleur, Dominik Bartels und Matti Linke am 28. August ab 19.45 Uhr unter dem Motto „Wolfsburg und die Welt. Global - Lokal - Nachhaltig?“ in der Wolfsburger Stadtbibliothek eine literarische Auseinandersetzung. Im Mittelpunkt des Slams standen die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, welche von den Künstlern in ihrer individuellen Art in kreativen und unterhaltsamen Texten verarbeitet wurden. 90 Gäste besuchten die Veranstaltung, welche in die kommunale Nachhaltigkeitspartnerschaft der Stadt Wolfsburg eingebettet ist.


Juni 2018: Podiumsgespräch zu Flüchtlingspolitik und Entwicklungszusammenarbeit

Plakat PodiumsgesprächBei einem Podiumsgespräch zwischen Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Bundestagsabgeordnetem Falko Mohrs sowie Ethnologin Dr. Susanne Epple und Sophie Görling aus dem 11. Jahrgang des Ratsgymnasiums wurden in der vergangenen Woche zentrale und tagesaktuelle Fragen zur Asylpolitik in Europa erörtert. Moderator Moritz Müller, zugleich der amtierende "Jugend debattiert"- Regionalsieger und Schüler des Ratsgymnasiums, moderierte durch die Abendveranstaltung nach der Eröffnung durch Schulleiterin Jennifer Voß.

Das Podiumsgespräch wurde auf Initiative des Wolfsburger Oberbürgermeisters vom Referat für Internationale Beziehungen der Stadt in Kooperation mit dem Ratsgymnasium ausgerichtet. Auf diesem Weg konnte ein Austausch über die Chancen und Grenzen der europäischen Flüchtlingspolitik sowie Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit aus unterschiedlichen Perspektiven angestoßen werden. Die Veranstaltung knüpfte zugleich an die Aktionen Weltflüchtlingstag an und wurde mittels digitalem Graphic Recording dokumentiert. (...)


Entwicklungspartnerschaften der Stadt Wolfsburg

Umrisse von Menschen vor einer Grünweißen Weltkarte

Neben den Städtepartnerschaften und -freundschaften nimmt die Bedeutung kommunaler Entwicklungspartnerschaften zu. Diese neue Kooperationsform kommunaler internationaler Beziehungen ermöglicht eine bedarfsorientierte und zeitlich begrenzte Zusammenarbeit. Die globalen Partnerschaften stehen für Austausche, Kooperationen und gegenseitige Lernprozesse auf Augenhöhe.

Bei allen Aktivitäten werden die globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, kurz: SDGs) der Agenda 2030 mitgedacht. Denn Entwicklungspartnerschaften verfolgen zugleich die Absicht, eine gemeinsame Herangehensweise für nachhaltige Entwicklung zu finden und Lösungen für globale und lokale Probleme zu erarbeiten. 

Mit der Kombination von lokalen und internationalen Aktivitäten sowie aufgrund der fachübergreifenden Zusammenarbeit handelt es sich bei den Projektpartnerschaften auch in Wolfsburg um eine Querschnittsaufgabe, die auf die Mitwirkung von Engagierten und Fachleuten angewiesen ist.

Seit Ende 2016 kooperiert die Stadt Wolfsburg mit der Partnersstadt Jendouba innerhalb des Programms „Kommunaler Wissenstransfer Maghreb-Deutschland“. Dieses wird im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW), von Engagement Global und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) durchgeführt und finanziert. Mit dem Ziel, den kommunalen Wissens- und Erfahrungsaustausch in Form von Entwicklungspartnerschaften zu fördern, werden Kleinprojekte in Tunesien, Marokko und Algerien im Bereich der Kommunalentwicklung unterstützt, Maßnahmen gemeinsam konzeptualisiert und im Maghreb umgesetzt. 

Wolfsburg begleitete Jendouba bis Anfang 2020 bei der Planung und Konstruktion eines Stadtteilparks unter Beteiligung der Anwohner*innen. Die Projektidee und Kooperation wurde auf Eigeninitiative Jendoubas aufgrund mangelnder Jugendtreffpunkte und im Rahmen der kommunalen Reformprozesse angestoßen. Seitdem stehen beide Kommunen in Kontakt. Regelmäßige Projektgruppentreffen in Wolfsburg, unter Beteiligung der städtischen Fachbereiche, ermöglichen die Erfahrungsaustausche. Dabei ist der Lerneffekt auf beiden Seite sehr groß. Die internationale Zusammenarbeit, die Fortbildung durch länderspezifische Workshops und Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure kommen den Integrationsmaßnahmen vor Ort und der Stärkung interkultureller Kompetenzen aller Beteiligten zugute. Im Ergebnis konnte u.a. die Städtepartnerschaft im März 2019 besiegelt und der geplante Stadtteilpark im Januar 2020 fertiggestellt werden.


Ein blauer Pfeil; Grafik: pixabay.com


Zeichnung einer grünen Glühbirne

Weitere Informationen zum Projekt „Kommunaler Wissenstransfer Maghreb- Deutschland“

Flyer der SKEW, 2018: „Kommunaler Wissenstransfer Maghreb-Deutschland"

Folgeprojekt: „Kommunale Zusammenarbeit Maghreb-Deutschland“

Bis Anfang 2023 beteiligen sich Wolfsburg und Jendouba nun an dem Folgeprojekt „Kommunale Zusammenarbeit Maghreb-Deutschland“. Innerhalb des neuen Projekts wird das Ziel verfolgt, sowohl die jeweiligen kommunalen Strukturen und Herausforderungen vertiefend kennenzulernen als auch weiterführende Fach- und Erfahrungsaustausche zu nutzen, um gemeinsam Lösungen im Bereich der Stadtentwicklung zu erarbeiten. Die Federführung des entwicklungspolitischen Projekts innerhalb der Stadtverwaltung liegt im Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen. Die Projektbeteiligung leistet zugleich einen Beitrag zur Wolfsburger Agenda 21 sowie im Sinne der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.


Aktuell

Februar 2020: Beschluss zum Folgeprojekt

Zusammen mit ihrer Partnerstadt Jendouba wird sich die Stadt Wolfsburg am geplanten Folgeprojekt „Kommunale Zusammenarbeit Maghreb-Deutschland“ beteiligen. Dank eines Beschlusses des Verwaltungsausschusses können weiterhin Fachaustausche im Rahmen der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit realisiert werden. 

Das Folgeprojekt wird mit einer Laufzeit von März 2020 bis Februar 2023 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) durchgeführt. Ein erster Schritt gilt der Identifizierung eines gemeinsamen Schwerpunktthemas.


Grafik zur Nachhaltigkeitspartnerschaft Sarajevo - WolfsburgAls eine von zwölf Projektpartnerschaften zwischen deutschen Kommunen und Kommunen aus Südosteuropa (Bosnien und Herzegowina, Serbien und Kosovo) engagierte sich die Stadt Wolfsburg mit der Freundschaftsstadt Sarajevo innerhalb des Pilotprojektes, das von Engagement Global mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchführt und gefördert wurde. Innerhalb einer zweijährigen Projektlaufzeit setzten sich die Partnerkommunen systematisch mit den 17 globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Agenda 2030 auseinander, um diese innerhalb der kommunalen Prozesse zu verankern. 

Innerhalb des Programms konnten sowohl Austausche und Entsendungen als auch die Umsetzung einer Projektmaßnahme und Veranstaltung realisiert werden. Jede Projektpartnerschaft definierte eigene Schwerpunkte und konzentrierte sich neben den Nachhaltigkeitszielen Nr. 17 „Globale Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“ sowie Ziel Nr. 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ auf ein weiteres Nachhaltigkeitsziel: Wolfsburg und Sarajevo haben sich für Ziel Nr. 4 „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ entschieden. 



Aktuell

Wolfsburger Projektgruppe mit C2C-LernBoxen

C2C-LernBoxen

Mit fünf eigens entwickelten „Cradle to Cradle“-LernBoxen verfügt Wolfsburg über ein neues Lernmittel im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Damit schließt die Stadt Wolfsburg ihre Projektarbeit innerhalb ihrer „Kommunalen Nachhaltigkeitspartnerschaft“ ab. Die LernBoxen stehen Interessenten und Schulen (fachübergreifend, ab Jahrgang 10) ab Herbst 2018 zur Ausleihe oder als buchbares Bildungsangebot im NEST zur Verfügung.

Die zukunftsorientierte Denkschule C2C fordert ein konsequentes Wiederverwerten eingesetzter Materialien. Indem der Mensch nach dem Vorbild der Natur wirtschaftet, Kreisläufe berücksichtigt und Produktionsweisen überdenkt, können eingesetzte Ressourcen zurückgewonnen, Abfälle vermieden und ein positiver Fußabdruck hinterlassen werden.

Im Mai 2019 gab es erstmals die Möglichkeit der Nachbestellung der LernBoxen für externe Interessenten. Weitere Lehrerfortbildungen sind im NEST in Planung.




Ein blauer Pfeil; Grafik: pixabay.com

Aktuell

September 2019: Wolfsburger Engagement in Südafrika 

Oberbürgermeister Klaus Mohrs zu Besuch in SüdafrikaZuletzt besuchte Oberbürgermeister Klaus Mohrs die Gemeinde Dr. Nkosazana Dlamini Zuma Municipality (kurz: Dr. NDZ) in Südafrika, um Gespräche mit den Gemeindeverantwortlichen zu führen. Außerdem wurden Projekte im Rahmen des langjährigen Engagements des Be Your Own Hero e.V. besucht.

Das größte Bauvorhaben des Be Your Own Hero e.V. findet sich an der Reichenau Mission Primary School. Bis zur 7. Klasse wird an der Grundschule kostenfreier Unterricht ermöglicht. Gemeinsam wurde der Schulleiterin im Namen des Ratsgymnasiums eine großzügige Spende in Höhe von 700 Euro übergeben. Schülerinnen und Schüler des Wolfsburger Gymnasiums hatten zugunsten der Partnerschule eine „Back-to-School“-Aktion nach den Ferien organisiert.

Gemeinsam mit Dr. Rüdiger Lotz (Stellvertretender Botschafter in Südafrika) zeigte sich die Gruppe auch von dem sog. "Future Compass" des Be Your Own Hero e.V. beeindruckt. Kultur-, Sport- und Workshopangebote wurden in einer integrativen Begegnungsstätte mit Sportplatz vereint, um Vernetzung, Ausbildungsmöglichkeiten und letztlich die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. 

Am Vortag folgte die kleine Wolfsburger Delegation der Einladung der Gemeinde Dr. NDZ zu Gesprächen am Verwaltungssitz in Creighton. „Es ist uns als Stadt wichtig, auch projektbasierte Entwicklungspartnerschaften zu fördern. Wir sind sehr froh darüber, mit der Gemeinde Dr. NDZ einen aufgeschlossenen und interessierten Partner für Austausche gefunden zu haben. Für eine nachhaltige Entwicklung ist uns die Einbindung lokaler Mitwirkender ein besonderes Anliegen", resümiert Oberbürgermeister Mohrs die Gespräche. Der Besuch der Gemeinde wurde durch die Besichtigung einer zukünftigen Ausbildungsstätte und eines Community Service Centres abgerundet.



Rückblick

Juli 2019: Südafrikanische Delegation zum Fachbesuch in Wolfsburg 

Südafrikanische Delegation in Wolfsburger Ratsgymnasium
Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs begrüßte kürzlich eine südafrikanische Delegation der Dr. Nkosazana Dlamini Zuma Municipality. Die 118.000 Einwohner-Gemeinde liegt in der Provinz KwaZulu Natal. Seit 2006 engagiert sich der Wolfsburger Verein BE YOUR OWN HERO in der überwiegend ländlichen Region zugunsten der Bildungs-, und Unterbringungsmöglichkeiten benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Aufgrund der Erfolge innerhalb der Projektarbeit sowie der vielseitigen Unterstützung von Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern wurden auch seitens der Stadt Wolfsburg erste Kontakte im Rahmen der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit geknüpft. 
Der Aufenthalt der Gäste aus Südafrika konzentrierte sich auf Fachbesuche in Bereichen, die für die südafrikanische Gemeinde aktuell große Herausforderungen in der kommunalen Entwicklung darstellen: die Stärkung von Wirtschaft und Tourismus, den Ausbau der Infrastruktur und die damit verbundene strategische Planung. Vor diesem Hintergrund konnten Treffen mit Vertretern der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG) sowie des Referats Strategische Planung, Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Wolfsburg arrangiert werden. Verwaltungdirektor Vezi zeigte sich besonders beeindruckt über das Wachstum Wolfsburgs in den vergangenen zwanzig Jahren. „Es gibt viele Dinge, die wir in unserer Gemeindeentwicklung lernen müssen und wollen. Die Fachaustausche in Wolfsburg sind für uns deshalb besonders wertvoll“, ergänzte Bürgermeisterin Mncwabe in einem Gespräch mit Oberbürgermeister Mohrs im Rathaus dankbar.

Südafrikanische Delegation in der Wolfsburger Schulwerkstatt

Aufgrund einer hohen Zahl an Schulabgänger, wenigen Ausbildungsmöglichkeiten und der alarmierenden Arbeitslosenquote von rund fünfzig Prozent (insbesondere bei jungen Menschen) zeigte die Delegation zudem großes Interesse an Maßnahmen und Möglichkeiten zur Förderung der Kinder und Jugendlichen durch Sport- und (Aus-)Bildungsangebote. In diesem Bereich besteht eine enge Verbindung zu den Projekten des Wolfsburger Vereins. 




September 2018: Weltkindertag

Mehrere Kinder winken in die KameraAuf Initiative von Almut und Dr. Christoph Stein stellten sich in diesem Jahr mit Unterstützung des Referats Repräsentation, Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg Engagierte des Wasser für Kenia e.V. (für Kenia), des Be Your Own Hero e.V. (für Südafrika) und Aisosh Ethiopia! e.V. (für Äthiopien) in der Woche des Weltkindertages für Unterrichtsbesuche in Grundschulen zur Verfügung. Unter dem Motto „Wie leben Kinder in Afrika?“ nahmen die Grundschulen Bunte Schule, Fallersleben, Käferschule und Sülfeld sowie die Evangelische Grundschule Waldschule Eichelkamp mit insgesamt 14 vierten Schulklassen das Angebot wahr.


Februar 2018: Reise zur Projektentwicklung

Wandgraffiti mit Schriftzug: Clouds of Hope

Zur Weiterentwicklung von Unterstützungsmöglichkeiten innerhalb der Projekte des BYOH in der Region um Underberg begleitete Nora Mühling als Koordinatorin im Februar 2018 eine kurze Projektreise. Gemeinsam mit Uwe Cohrs und Gustav Achtermann, beide im Vorstand des BYOH Südafrika, wurden zahlreiche Gespräche geführt und die Bestandsaufnahme vor Ort fortgesetzt, um Kooperationsmöglichkeiten anhand der Voraussetzungen und Bedürfnisse vor Ort zu identifizieren.

Während des Projektbesuchs wurden unter anderem Termine zu den laufenden und folgenden Baumaßnahmen des Vereins in der Reichenau Schule sowie auf dem Gelände des Waisenhauses (Clouds of Hope) arrangiert. Sport und kulturelle Aktivitäten bilden wichtige Komponenten, um die Talente der Kinder und Jugendlichen zu fördern und Kontakte zwischen dem Waisenhaus und der Gemeinden zu stärken. Auch ein Besuch der Low-Cost-Areas in Underberg und Himeville stand auf dem Programm. Hier unterstützt der Verein Safe-Häuser, die Bedürftigen in Notsituation wichtigen Schutz bieten. 


November 2017: Oberbürgermeister Klaus Mohrs informiert sich über Projekte des BE YOUR OWN HERO e.V. in Südafrika

Oberbürgermeister Klaus Mohrs (links) überreicht die Urkunde zur Schulpartnerschaft an Schulleiterin Nombuso Mkhize (3.v.r.) in Anwesenheit von Bischof Pius Mlungisi Dlungwane (rechts)Foto: © Be your own hero e.V. Im Rahmen der alljährlich stattfindenden Projektreise besuchten Unterstützer und Vorstandsmitglieder des BE YOUR OWN HERO e.V. gemeinsam mit Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs das Kwa Sani-Projekt des Vereines in Südafrika. Als Schirmherr der Initiative „Wolfsburg baut ein Klassenhaus“ informierte sich das Stadtoberhaupt vor Ort über die aktuelle Situation, die Projektbestandteile und bevorstehende Maßnahmen. Das Projekt des Vereins widmet sich seit mehr als zehn Jahren der Unterbringung und Bildung benachteiligter Kinder einer sehr ländlichen Region Südafrikas.

“Es ist hoch spannend wie sich die ursprüngliche Idee entwickelt hat. Neben der anfänglichen Bereitstellung von Notunterkünften werden inzwischen Projekte bis hin zur Ausbildung der Kinder und Jugendlichen erfolgreich umgesetzt. Wenn das entsprechende Engagement vorhanden ist, kann mit wenig Geld sehr viel erreicht werden“, erläutert Oberbürgermeister Klaus Mohrs nach der Reise beeindruckt.

Einen wichtigen Meilenstein legte Oberbürgermeister Klaus Mohrs dazu während des Schulbesuchs, indem er die Schulpartnerschaft für die fünften bis siebten Klassen des Ratsgymnasiums Wolfsburg mit der Reichenau Mission School in Südafrika besiegelte. Die Schulleiterinnen Nombuso Mkhize und Jennifer Voß hatten im Vorfeld die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. Die Zusammenarbeit wird mit dem gemeinsamen Projekt „Ich und meine Umwelt“ starten.


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