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Immer auf dem Laufenden

Seit Februar 2019 werden die Bürgerinnen und Bürger auch "im Vorbeifahren" über das aktuelle Stadtgeschehen und Veranstaltungen in Wolfsburg informiert.

CSD-Hopping am 10. August

Alle wichtigen Infos zum CSD-Hopping am 10. August gibt's hier im Flyer zum Download (*PDF - öffnet sich in einem neuen Fenster). 

Kurztrip in die mechanische Tierwelt 

Blechtiere bevölkern das Stadtmuseum

Mit der neuen Sonderschau "Mechanische Tierwelt. Eine Fotosafari" bietet das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg ein fröhliches Ausstellungserlebnis in den Sommermonaten. Die Berliner Sammler, Fotografen und Kuratoren Sebastian Köpcke und Volker Weinhold haben eine einmalige Kollektion historischer Blechtiere von internationalen Herstellern aus der Zeit von 1900 bis 1970 zusammengetragen. Viele der Tierfiguren versetzen sie in aufwendig inszenierten Fotografien in ihr scheinbar natürliches Umfeld. Es ist die erste Ausstellung, die sich auf diese Art mit klassischem Blechspielzeug beschäftigt. Im Stadtmuseum ist sie vom 28. Juni bis 13. Oktober zu sehen. Für einen Film mit originellen Bewegungsstudien wurden einige der Blechtiere sogar zum Leben erweckt. Über 160 der bedruckten Spielzeuge sowie 30 farbenfrohe Großfotos erwarten kleine und große Besucherinnen und Besucher im Stadtmuseum. "Natürlich haben sich unter die Blechtiere auch einige seltene Wolfsburger Blechkäfer mit vier Rädern gemischt", freut sich Kulturdezernent Dennis Weilmann.

Die große Zeit des Blechspielzeugs begann im ausgehenden 19. Jahrhundert. Deutschland war eine Hochburg seiner industriellen Produktion. Hersteller wie z. B. Schuco, Arnold oder Gama aus Nürnberg und Fürth oder Lehmann aus Brandenburg an der Havel bedienten einen weltweiten Markt. Überaus beliebt waren Tierfiguren mit oft ausgeklügelt konstruierten Bewegungsapparaten.

In der Blechspielzeug-Renaissance der 1960er und 1970er Jahre kamen die Produkte vornehmlich aus Japan. Als dann buntes Plastik die Herrschaft in den Kinderzimmern übernahm, hatte traditionelles Blechspielzeug endgültig ausgedient. Im Begleitbuch zur Ausstellung "Mechanische Tierwelt" heißt es: "Mechanische Blechtiere gelten seither als bedrohte Spezies. Allein in der Obhut liebevoller Sammler und engagierter Museen scheint ihr Überleben gesichert."

Sebastian Köpcke und Volker Weinhold waren mit ihrer Blech-Menagerie schon in zahlreichen Museen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden zu Gast. Auch in Wolfsburg sind sie keine Unbekannten, hier zeigten sie 2014 im Stadtmuseum eine Sammlung von Schiffsmodellen unter dem Titel "Leinen los!". Schon damals begeisterten sie mit Foto-Inszenierungen, die ihre Spielzeugschiffe auf vermeintlich großer Fahrt zeigten. Die "Mechanischen Tierwelt" verbindet nun wiederum auf humorvolle Weise Fotokunst und wertvolle Spielzeug-Antiquitäten.

Stadtradeln startet im August 

Klima-Bündnis-Kampagne: Wolfsburg sattelt wieder auf!

Bereits zum achten Mal nimmt Wolfsburg an der bundesweiten Klimaschutz-Aktion Stadtradeln teil. Für eine lebendige Radkultur, für die Gesundheit und für die Umwelt wird auch in 2019 wieder gemeinsam in die Pedale getreten und bewiesen, dass das Fahrrad einen festen Platz in der Stadt besitzt. Vom 26. August bis zum 15. September können alle, die in Wolfsburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen einen wichtigen Beitrag zur persönlichen Gesundheit, zur Verkehrssituation und zum Klimaschutz leisten.

Anmeldungen und Registrierungen sind ab sofort möglich auf stadtradeln.de/wolfsburg oder über die Stadtradeln-App. Bei Teilnehmenden aus den beiden Vorjahren sind die bisherigen Nutzerangaben noch gültig, das heißt eine erneute Registrierung ist nicht notwendig. Hier muss sich lediglich beim ersten Einloggen einer Kommune und einem Team zugeordnet beziehungsweise ein eigenes Team neu gegründet werden.

Wer sich traut: Standesamt gibt Termine für 2020 bekannt

Wo möchten Sie in Wolfsburg heiraten? Ab sofort können sich Brautpaare ihre Trautermine für 2020 online unter www.wolfsburg.de/trautermine aussuchen und dann persönlich ab den jeweiligen Anmeldetagen im Standesamt im Rathaus A reservieren lassen.

Die sogenannten Ambiente-Trauungen im Rathaus Wolfsburg, im Schloss Wolfsburg, im Schloss Fallersleben und im Planetarium und die Trauungen an einem Samstag können ausschließlich an den in der Liste festgelegten Terminen stattfinden. Selbstverständlich können Paare aber auch montags bis freitags in den Rathäusern Wolfsburg, Fallersleben und Vorsfelde heiraten.
 
Im Rathaus Wolfsburg kann auch mittwochnachmittags zwischen 13 Uhr und 15 Uhr die Ehe geschlossen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich an bestimmten Freitagen im Rathaus Wolfsburg nachmittags zwischen 13 Uhr und 16 Uhr das Ja-Wort zu geben.

Erlebnisbereich im BadeLand Wolfsburg wieder geöffnet - buntes Ferienprogramm für Kinder 

Filtersanierung im Erlebnisbereich abgeschlossen

Seit Anfang Juli laufen im BadeLand Wolfsburg verschiedene Sanierungs- und Wartungsarbeiten. Die Filtersanierung im Erlebnisbereich ist nun abgeschlossen und dieser Bereich steht den Gästen ab Montag, 15. Juli, wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Im Rahmen der 2-wöchigen Schließzeit des gesamten BadeLandes wurden in einem mehrstufigen Reinigungsverfahren durch eine Spezialfirma aus Süddeutschland alle 17 Filteranlagen und die 15 Spül- und Schwallwasserkammern gereinigt und desinfiziert. Dazu wurden mit Saugfahrzeugen 110.000 Liter Quarzkies und Filterkohle abgesaugt und nach der Reinigung durch neues Material aufgefüllt. Mit der abgesaugten Masse könnten über 700 Badewannen gefüllt werden.
Gleichzeitig mussten per Handarbeit 3.400 alte Filterdüsen ausgebaut und durch neue Düsen ersetzt werden. Die 17 Filteranlagen im BadeLand sind das Herzstück der Wasseraufbereitung und sorgen für ein hygienisch einwandfreies Wasser.

Im Sportbereich laufen die Sanierungsmaßnahmen noch bis einschließlich 14. August weiter. In diesem Bereich, der 50-Meter Becken, Sprungbecken und Nichtschwimmerbecken umfasst, wird die Hallenbeleuchtung auf energiesparende LED-Beleuchtung umgerüstet. Die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Darüber hinaus schreiten die Baumaßnahmen im Saunabereich weiter fort. Der Saunabereich bleibt aufgrund der Sanierung der Trinkwasserleitungen bis Anfang September geschlossen. Diese Maßnahme dauert an, da die Trinkwasserleitungen in den Decken und Wänden des Saunabereiches liegen und aufwendige Abrissarbeiten dafür von Nöten sind.

Alle Gäste können sich nun erstmal über den geöffneten Erlebnisbereich in den Sommerferien freuen. Dieser umfasst das Mediterranbecken mit Strömungskanal, das Wellenbecken, das Kinder- und Babybecken, den Whirlpool und die Riesenrutschen. Für Kinder bietet das BadeLand ab dem 15.07. ein buntes Ferienprogramm mit Kinderschminken, Spielen im Wasser, Laufmatte und bei schönem Wetter mit einer Outdoor-Wasserrutsche.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.badeland-wolfsburg.de.

Millionenförderung für Wolfsburgs Entwicklung zur Smart City 

Bundesinnenministerium kürt Wolfsburg zur Modellstadt

Wolfsburg wird als eine von 13 Regionen in Deutschland in dem Programm „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung“ gefördert. Das gab das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat am Mittwoch, 10. Juli, bekannt. Mit den Fördermillionen möchte die Stadt Wolfsburg unter dem Arbeitstitel „Wolfsburg smart integriert“ eine gesamtstädtische Umsetzungsstrategie für die Weiterentwicklung zur Smart City erarbeiten und umsetzen. Das Programm läuft über fünf bis sieben Jahre, ein achtstelliger Betrag könnte in Wolfsburger Projekte fließen.

Die Bewerbung setzte die Schwerpunkte auf die Einrichtung einer offenen Digital-, Daten- und Serviceinfrastruktur sowie eines verkehrsmittelübergreifenden, vernetzten Mobilitätsangebotes. Die Erprobung und Etablierung neuer Teilhabe- und Kommunikationswege sollen dafür sorgen, dass die Entwicklung eng an den Bedürfnissen der Bürger stattfindet. Der konkrete Mehrwert für die Bürger, die Gesellschaft und Unternehmen soll im Mittelpunkt stehen.

„Es macht mich wahnsinnig stolz, dass das hohe Potenzial unserer Stadt auch in Berlin gesehen wird“, freut sich Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Das Geld vom Bund ermöglicht uns, Wolfsburgs Entwicklung zur Smart City trotz schwieriger Haushaltssituation intensiv voranzutreiben. Mit unseren vielseitigen Initiativen wie dem Glasfaserausbau, der 5G-Modellregion und dem Testfeld für autonomes Fahren im Rahmen von #WolfsburgDigital haben wir hervorragende Voraussetzungen. Nun werden wir die Ressource erhalten, um weitere entscheidende Schritte zu planen, auszuprobieren und umzusetzen.“

Auch Digitaldezernent Dennis Weilmann ist hocherfreut über die Förderung: „Wir wollen digitale Modellstadt werden und durch diese Förderung kommen wir unserem Ziel ein Stück näher. Als eine von drei Großstädten ausgewählt zu werden, bestätigt unsere bisherige Arbeit. Wir werden uns aber keinesfalls ausruhen und die Bundesmittel für unsere verschiedenen Themen einsetzen.“

Die Bewerbung um die Förderung hat die Stadt Wolfsburg nach einem Ratsbeschluss im Mai eingereicht. Das Wolfsburger Konzept soll mit Unterstützung des gesamten Konzerns Stadt sowie externer Partner umgesetzt werden. 65 Prozent der Kosten trägt das Bundesinnenministerium, weitere Mittel können durch Beteiligung Dritter eingeworben werden. Wolfsburg muss also lediglich zwischen 17,5 bis maximal 35 Prozent selbst tragen. Der Förderzeitraum ist in eine Strategiephase (maximal zwei Jahre) und eine Umsetzungsphase (maximal fünf Jahre) gegliedert. Nun heißt es, zunächst einen formellen Förderantrag zu stellen und eine Bestandsaufnahme zu machen. Im kommenden Jahr werden dann die Ziele konkretisiert und bereits zeitnah umsetzbare Bestandteile identifiziert. Die große Umsetzung könnte dann ab 2021 beginnen. Der Strategieausschuss wird über die Projektschritte auf dem Laufenden gehalten.

Mehr Informationen sind auch auf der Homepage des Bundesministerium des Innern unter www.bmi.bund.de zu finden.
Gemeinsamer Aufruf von 20 Oberbürgermeistern und Bürgermeistern: Kinderrechte gehören ins Grundgesetz

Die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz: Mit einem gemeinsamen Aufruf an Bund und Länder haben heute 20 Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus ganz Deutschland eine entsprechende Änderung des Grundgesetzes gefordert - darunter auch unser Wolfsburger Oberbürgermeister Klaus Mohrs:

„Wolfsburg trägt mit Stolz den Titel Kinderfreundliche Kommune. Bei uns werden die Rechte von Kindern und Jugendlichen in das tägliche Handeln von Politik und Verwaltung integriert. Kinder und Jugendliche haben eine andere Perspektive als Erwachsene. Ihre Ideen sind eine echte Bereicherung! Durch ihre vielfältige und stetig wachsende Einbindung wird Wolfsburg als lebenswerte Stadt empfunden, in der junge Menschen eine Stimme haben und aktives Engagement sich positiv auf die gesamte Entwicklung Wolfsburgs auswirkt.“

Mehr Informationen gibt es hier

Umfrage zur Lebensqualität 2018

Bei der Bürgerbefragung "Urban Audit" zur Lebensqualität in deutschen Städten, in Anlehnung an eine europaweite Studie, schneidet Wolfsburg in vielen Bereichen überdurchschnittlich gut ab. Die Wolfsburger sind mit ihrer Stadt zufrieden, im Vergleich zur letzten Befragung 2015 haben sich zudem die Werte in vielen Bereichen nochmals deutlich verbessert. Größtes Handlungsfeld ist der Wohnungsmarkt und die Gesundheitsversorgung.

Die Zufriedenheit mit den Leistungen der Stadtverwaltung ist in Wolfsburg, wie schon 2015, im Städtevergleich spitze. Rund 70 Prozent der befragten Wolfsburger bewerten die Arbeit der Stadtverwaltung positiv. Bei den anderen Städten mit unter 150.000 Einwohnern sind es lediglich 65 Prozent.

Besonders gut schneidet Wolfsburg auch bei der Sauberkeit, der Luftqualität und der Lärmbelästigung ab, darüber hinaus bei den kulturellen Einrichtungen, öffentlichen Flächen, Grünflächen und den Sportanlagen. 93 Prozent der Befragten mögen Wolfsburg als Wohnort, lediglich 14 Prozent sind hingegen mit dem Angebot auf dem Wohnungsmarkt zufrieden. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt hat sich nach Ansicht der Befragten nach der Diesel-Problematik 2015 wieder deutlich entspannt. Waren 2015 nur noch 50 Prozent davon überzeugt, dass es einfach ist, eine Arbeit in Wolfsburg zu finden, ist die Zustimmung 2018 wieder auf 60 Prozent angestiegen.

Die Wolfsburger blicken insgesamt positiver in die Zukunft. Waren es 2015 noch die Hälfte der Befragten, die der Aussage, in den nächsten fünf Jahren wird es angenehmer sein, in Wolfsburg zu leben, zustimmten, sind es 2018 sechs Prozentpunkte mehr.

"Wolfsburg ist eine sehr lebenswerte Stadt, eine Stadt mit hervorragenden Zukunftschancen. Das sehen Experten so und das bestätigen uns nun auch einmal mehr die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Stadt", freut sich Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Allerdings zeigen die Befragungsergebnisse auch, dass wir nicht müde werden dürfen, Wolfsburg weiterzuentwickeln. Weiterhin ist eines unserer größtes Problem, genügend Wohnraum anzubieten – auch wenn die Zahl derjenigen, die mit dem Wohnungsmarkt unzufrieden sind, erfreulicherweise seit 2015 leicht zurückgegangen ist. Wir sind auf dem richtigen Weg und werden in den nächsten Jahren unsere Anstrengungen im Rahmen der Wohnbauoffensive fortführen." Der Wohnungsmarkt ist in Wolfsburg, wie in fast allen Städten, wichtigstes Thema bei den Befragten.

Auch bei der Gesundheitsversorgung zeigt die Befragung weiterhin Handlungsbedarf auf. Obwohl über 70 Prozent der Wolfsburger mit der Gesundheitsversorgung zufrieden sind, haben andere Städte im Vergleich deutlich besser abgeschnitten. Dass die Gesundheitsversorgung ein wichtiges Handlungsfeld ist, zeigt sich daran, dass sie gleichauf mit Bildung und Ausbildung als zweitwichtigstes Thema von den Bürgern bewertet wird.

Bei der Umfrage des IFAK-Instituts für Markt- und Sozialforschung wurden Bürger von Oktober 2018 bis Januar 2019 telefonisch befragt. Die Stadt Wolfsburg dankt allen 500 Haushalten für die Teilnahme an der Befragung. Ausführlichere Ergebnisse stehen auf der Internetseite der Statistikstelle der Stadt Wolfsburg zum Download bereit (www.wolfsburg.de/statistik).

Jan van der Ploeg zeigt Indicator

Der niederländische Künstler Jan van der Ploeg zeigt aktuell in der KUNST-STATION im Hauptbahnhof Wolfsburg das Werk "Indicator". Er verändert mit seinen Wandmalereien die menschliche Wahrnehmung der bestehenden Architektur.  In einer spannungsreichen Auseinandersetzung mit der gegebenen Situation wird der Raum neu interpretiert. Van der Ploegs geometrisch-abstrakten Formulierungen heben mit Form und Farbe die Grenzen zwischen Wand, Malerei, Architektur auf und ermöglichen überraschende Raumerfahrungen.

Die Ausstellung wird noch bis zum 11. August im Hauptbahnhof Wolfsburg gezeigt. Weitere Infos: www.staedtische-galerie-wolfsburg.de.
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und der Neuland Wohnungsgesellschaft sowie der Galerie Taubert Contemporary, Berlin.


  • umfangreiche Unterstützung sowie Beratungs- und Serviceleistungen, die Ihnen den Anfang erleichtern sollen
  • diverse Praxisstandorte (Übernahme bestehender Praxen und neue Praxisflächen) aktuell im Angebot

Weitere Informationen finden Sie unter wolfsburg.de/aerztefoerderung.

Presseerklärung des Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig

Region Braunschweig-Wolfsburg wird „5G-Modellregion“

Wie der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs soeben mitgeteilt hat, hat der Haushaltsausschuss des Bundes in seiner heutigen Sitzung die Mittel für die 5x5G-Strategie freigegeben. Der Freigabebeschluss beinhaltet auch die Förderung von „5G-Modellregionen“, wie sie im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vereinbart sind. Eine dieser 5G-Modellregionen wird die Region Braunschweig-Wolfsburg sein, die im Zeitraum von 2019-2022 für die Umsetzung dieses Vorhabens 12 Mio. EUR erhalten wird.

Matthias Wunderling-Weilbier, Leiter des Amtes für regionale Landesentwicklung Braunschweig, der mit der Koordination dieses Vorhabens betraut ist, begrüßt diese Entscheidung: „Die Wissenschaftsregion Braunschweig-Wolfsburg verfügt über hochkarätige Forschungseinrichtungen, die ein solches Zukunftsprojekt umsetzen können. Gemeinsam mit wichtigen Industriepartnern werden diese innovative Anwendungen und neue Dienstleistungen im Rahmen der 5G-Technologie erproben. Einmal mehr trägt die Zusammenarbeit in der Region und insbesondere zwischen den Städten Braunschweig und Wolfsburg Früchte.“ 

Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Unsere Region ist eine der fünf großen Gs in Deutschland. Das 5 G-Mobilfunknetz macht viel mehr möglich als schnelles Internet auf dem Smartphone. Es ist eine Grundvoraussetzung für intelligente Dienste wie etwa die Kommunikation zwischen Autos beim autonomen Fahren und wird den Verkehrsfluss verbessern. Die Wolfsburger Innenstadt wird Testfeld, die Forschung kommt aus unserer direkten Umgebung. Dass wir den Zuschlag erhalten, zeigt, wie viel die Partner in der Region gemeinsam erreichen können. Für Wolfsburg bedeutet die Förderung kräftigen Rückenwind für die Initiative #WolfsburgDigital.“

Der geplante schrittweise Ausbau des „5G-Reallabors“ ermöglicht einen frühzeitigen Lernprozess bezogen auf die Technologie sowie sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten, wodurch sich die Infrastrukturkosten im Verlauf des Vorhabens reduzieren werden. In einer ersten Phase wird zunächst das Stadtgebiet von Wolfsburg stufenweise durch 5G-Technologie abgedeckt. Hier können bereits getätigte Investitionen in das stadtweite Glasfasernetz genutzt und somit Zusatzinvestitionen vermieden werden. Mit dem aufgebauten Wissen aus dem Aufbau in Wolfsburg werden dann das Stadtgebiet von Braunschweig sowie die ländlichen und halbstädtischen Gebiete zwischen den Ballungszentren erschlossen. Die Fraunhofer Gesellschaft hat bereits viele Anwendungsfälle entwickelt, die sich für die Erprobung eignen.

Der Oberbürgermeister von Braunschweig, Ulrich Markurth, betont ebenfalls die Bedeutung des Projektes: "Die Umsetzung im urbanen Raum der Stadt Braunschweig bietet die Chance, dass unsere Forschungseinrichtungen und Unternehmen innovative Lösungen entwickeln und neue Anwendungen testen können. Die Einrichtung eines 5G-Netzes würde die bereits aufgebaute und geplante Infrastruktur wie etwa das öffentliche WLAN, das LoraWAN und die des DLR-Testfeldes AIM ideal ergänzen und damit einen wichtigen Impuls für unsere Aktivitäten im Bereich Smart City leisten. Ein weiterer Erfolg regionaler Zusammenarbeit!“

„Für die Transformation von Volkswagen zum führenden Anbieter von Elektromobilität, von vernetztem und automatisiertem Fahren ist 5G von entscheidender Bedeutung. Hier in der Region wird die Zukunft der Mobilität Volkswagen entwickelt und erprobt. Es geht dabei nicht nur um technologisches Know-how und technologischen Vorsprung, sondern auch um hochwertige Arbeitsplätze und damit verbunden immer auch um die Lebensqualität der Menschen, die hier leben und arbeiten.“, so Volkswagen Personalvorstand Gunnar Kilian.

Bernd Osterloh, Vorsitzender des Konzernbetriebsrates von Volkswagen, begrüßt diese Entscheidung auch aus Sicht der Beschäftigungsentwicklung: „Gerade unsere Region steht mit einem starken Schwerpunkt auf Automobilwirtschaft vor den denkbar größten Herausforderungen. Wissen schafft Arbeit! Wenn wir hier neue Technologien erproben, profitieren nicht nur die Beschäftigten unserer Region davon, sondern ein „5G-Reallabor in der Mobilitätsregion Braunschweig- Wolfsburg“ wird einen Referenzcharakter für andere Regionen und das Land Niedersachsen haben.“

JULIUS-CLUB 2019 („Jugend liest und schreibt“) zum 13. Mal in der Stadtbibliothek 

Lese-Ferienprogramm für Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren

Direkt weiter zur Anmeldung.

Am heutigen Freitag eröffnete Oberbürgermeister Klaus Mohrs den diesjährigen JULIUS-CLUB ("Jugend liest und schreibt") mit einer festlichen Eröffnungsveranstaltung im Alvar-Aalto-Kulturhaus vor geladenen Schulklassen und Gästen aus Politik und Verwaltung. "Letzten Sommer wurden in Wolfsburg trotz des schönen Wetters im JULIUS-CLUB über 1.500 Bücher gelesen oder als Hörbuch gehört. Eine tolle Leistung!", sagte Mohrs über die jährliche Veranstaltung, die "in Wolfsburg vielen Menschen bekannt und sehr geschätzt" sei. Er hoffe auf eine ebenso rege Beteiligung der Schülerinnen und Schüler auch in diesem Jahr.

Das Wolfsburger Bildungshaus nimmt 2019 bereits zum 13. Mal an dem niedersachsenweiten Leseförderprojekt der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen teil. Mit einem vielfältigen und spannenden Sommerferien-Programm vermittelt der JULIUS-CLUB 11- bis 14-Jährigen (Klasse 5 bis 8) Spaß am Lesen und fördert gleichzeitig Lesekompetenz, Ausdrucksfähigkeit und Textverständnis.

In diesem Jahre lesen oder hören die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in der Zeit vom 21. Juni bis 21. August 2019 mindestens zwei Bücher aus einer Auswahl von 100 aktuellen Titeln. Viele Bücher können zudem online abgerufen werden, sodass auch im Sommerurlaub fleißig weitergelesen werden kann. "Bei der Buchauswahl hat die Jury darauf geachtet, eine große Vielfalt an Büchern bereitzustellen, so ist für alle Altersklassen und Geschlechter, Leseerfahrene und Neulinge etwas Passendes dabei", erklärt Angelika Brauns, Leiterin der Büchereizentrale Niedersachsen.

Begleitend organisiert das Bildungshaus mit vielen Kooperationspartnern in den Sommerferien ein buntes JULIUS-CLUB-Veranstaltungsprogramm. Besondere Highlights sind der Workshop "Kunst und Schreiben" mit dem Kunstmuseum, eine Theaterwerkstatt mit dem Jungen Theater Wolfsburg, ein spannender Vormittag im phaeno sowie ein Workshop mit dem Wolfsburger Medienzentrum, in dem Jugendliche einen eigenen Buchtrailer drehen. Die Mitarbeitenden des Bildungshauses freuen sich sehr über die Zusammenarbeit und darüber, alle Veranstaltungen kostenfrei anbieten zu können.

Im Anschluss an den JULIUS-CLUB erhalten die Schülerinnen und Schüler das JULIUS-Diplom und ein Geschenk. Wer mehr als fünf Bücher liest und bewertet, wird mit dem Vielleser-Diplom ausgezeichnet. Wer etwas Kreatives zu einem Buch gestaltet, erhält einen besonderen Preis.

Anmeldungen für den JULIUS-CLUB werden in der Zentralbibliothek und allen Stadtteil- und Schulbibliotheken des Bildungshauses entgegengenommen, sowie per E-Mail an stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de oder telefonisch unter 05361/ 28-2526 und -2529. Weitere Informationen zum JULIUS-CLUB gibt es hier.

Hintergrundinfo: Fast 6.500 Kinder und Jugendliche (6.479) nahmen im letzten Jahr niedersachsenweit an dem Lese-Ferienprogramm der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen teil. In den vergangenen Jahren begeisterte der JULIUS-CLUB insgesamt mehr als 62.500 Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren für das Lesen.

Bauhaus‐Ausstellung kommt in die Bürgerhalle

Zum 100jährigen Jubiläum der berühmten Architekturschule

"Auf dem Weg zum Bauhaus – Das Erwachen der Moderne in Niedersachsen" titelt eine Ausstellung, die das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Bauhaus‐Gründung zusammengestellt hat. In Zusammenarbeit mit dem Forum Architektur der Stadt Wolfsburg macht sie vom 26. Juni bis 10. Juli Station in der Bürgerhalle des Rathauses, Porschestraße 49 in Wolfsburg." Auch wenn Wolfsburg selbst zu dieser Zeit noch nicht einmal gedacht und geplant wurde, lohnt sich ein Blick. Denn ohne diese Vorbilder wäre vieles, was in Wolfsburg ab 1945 entstanden ist, in seiner Architektur nicht denkbar", unterstreicht Nicole Froberg, Leiterin des Forum Architektur der Stadt. Zur Eröffnung am Mittwoch, 26. Juni, um 16 Uhr ist ein öffentlicher Rundgang mit den Kuratoren der Ausstellung vorgesehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Ausstellung konzentriert sich auf die Vorläufer und das kulturelle Umfeld des Bauhauses. Ziel ist es, einen Blick auf dessen Innovationskraft zu richten, aber auch auf Wegbereiter der Architektur des frühen 20. Jahrhunderts. Bereits 1911, acht Jahre vor der Gründung des Bauhauses in Jena, hat der Architekt Walter Gropius mit dem Fagus‐Werk im niedersächsischen Alfeld die weltweit erste Inkunabel der modernen Architektur des 20. Jahrhunderts geschaffen. Deswegen hat die Unesco den Gebäude‐Komplex 2011 zum Weltkulturerbe erhoben. Gestalterisch ist die dort entworfene Architektur der Vorläufer des ab 1924 ebenfalls von Gropius errichteten Bauhausgebäudes in Dessau.

Das Anliegen der Ausstellung ist es, die Unterschiede zwischen dem Fagus‐Werk auf der einen Seite und den zeitgleichen Stilarchitekturen auf der anderen Seite zu zeigen. Denn die herkömmliche Architektur stellt die Welt dar, aus der Gropius mit seinen Entwürfen ausgebrochen ist, um etwas Innovatives, etwas radikal Neues zu schaffen. Die überragende innovative Leistung von Gropius vor dem Ersten Weltkrieg lässt sich nachvollziehen, wenn das Fagus‐Werk mit der historistischen Architektur vor 1914 verglichen wird.

Darüber hinaus wird mit der Ausstellung gezeigt, dass damals viele Architekten von Rang und Namen in Niedersachsen tätig waren. Zu ihnen gehörten beispielsweise Peter Behrens, Paul Bonatz, Otto Haesler, Fritz Höger oder Bruno Taut - außergewöhnliche Persönlichkeiten neben vielen weiteren nennenswerten Figuren der Architekturgeschichte Deutschlands. Sie hinterließen aufsehenerregende Gebäude, die heute noch einen hohen Stellenwert besitzen.

Nach den Stationen in Hannover und Wolfsburg ist die Ausstellung in Osnabrück (Stadthaus, 11. Juli bis 1. August), Bad Pyrmont (Museum im Schloss, 8. August bis 4. September), Celle (Rathaus, 9. September bis 6. Oktober), Alfeld (Fagus-Werk, 10. Oktober bis 14. November), Braunschweig (Technische Universität, 18. bis 29. November) und Oldenburg (Jade-Hochschule, 2. Dezember bis 31. Januar 2020) zu sehen.


Streetkick für Vielfalt: Fanprojekt und VfL Wolfsburg engagieren sich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung

In Wolfsburg soll am Samstag, 24. August, ein Zeichen gesetzt werden: Unter dem Motto "Streetkick für Vielfalt" veranstalten das Fanprojekt der Stadt Wolfsburg und die VfL Wolfsburg-Fußball GmbH ein Straßenfußballturnier und engagieren sich damit zugleich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung sowie für Vielfalt und Akzeptanz. Die Veranstaltung findet von 14 bis 19 Uhr auf dem Hugo-Bork-Platz statt.

Bereits im Jahr 2018 hatten das Fanprojekt der Stadt Wolfsburg und die VfL Wolfsburg-Fußball GmbH den "Streetkick gegen Homophobie" veranstaltet. Zahlreiche Initiativen, Fanclubs und Freizeitmannschaften waren an diesem Nachmittag dabei, um (Regenbogen-)Farbe zu bekennen. Die nun erfolgte Umbenennung in "Streetkick für Vielfalt" erklärt Antje Arnds, Sozialarbeiterin im Fanprojekt, so: "Es gibt viele Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit – entsprechend gilt es auch andere diskriminierende Haltungen zu thematisieren und die Bürger*innen dafür zu sensibilisieren".

Neben dem sportlich-freundschaftlichem Zusammentreffen soll für die Teilnehmenden sowie für die Bürger*innen die Möglichkeit bestehen, queere Vereine und Organisationen kennenzulernen und so einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema LSBTI* (die Abkürzung steht für Lesben, Schwule, bisexuelle und trans*- und intergeschlechtliche Menschen) zu erhalten. Zur Teilnahme mit einem Aktionsstand sind Mitstreiter*innen, die sich aktiv gegen jede Form von Ausgrenzung engagieren und einen wichtigen Beitrag zu einer vielfältigen sowie bunten Gesellschaft leisten, aufgerufen.

"Der Streetkick gegen Homophobie im Jahr 2018 war ein guter Auftakt, um in Wolfsburg ein Zeichen zu setzen und klar zu machen, dass hier kein Platz für Ausgrenzung ist – dieses Engagement gilt es fortzusetzen und im wahrsten Sinne am Ball zu bleiben", resümiert Antje Arnds.

Die Anmeldung mit einem eigenen Team für das Straßenfußballturnier ist bis zum 20. August online unter www.fanprojekt-wolfsburg.info möglich. Die Teilnehmer*innen müssen mindestens 14 Jahre alt sein und eine Mannschaft besteht aus maximal sieben Spieler*innen (vier Feldspieler*innen plus Auswechslungen). Gemischtgeschlechtliche Mannschaften (w/m/d) sind herzlich willkommen. Interessierte Vereine, Verbände und Institutionen können bis zum 1. August einen Aktionsstand per E-Mail an streetkick@stadt.wolfsburg.de anmelden.