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Immer auf dem Laufenden

Seit Februar 2019 werden die Bürgerinnen und Bürger auch "im Vorbeifahren" über das aktuelle Stadtgeschehen und Veranstaltungen in Wolfsburg informiert.

Neue Freianlagen werden besichtigt: Bausommer-Führung am Schulzentrum Fallersleben

Mit den Bausommer-Führungen bietet die Stadt Wolfsburg seit einigen Jahren die Möglichkeit, Bauprojekte schon vor der Fertigstellung zu besichtigen und von den verantwortlichen Fachleuten erläutert zu bekommen. Am Donnerstag, 19. September, um 17 Uhr stellt Frank Schalaster vom Geschäftsbereich Grün die aktuellen Arbeiten zu den Freianlagen am Schulzentrum Fallersleben vor. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung erforderlich unter der E-Mail tourist@wolfsburg.de oder Telefon (05361) 899930. 

Nach dem umfangreichen Umbau und der Erweiterung des Schulzentrums werden auch die Freianlagen erneuert und den heutigen Anforderungen angepasst. Der Entwurf des Berliner Ateliers Loidl, der aktuell durch den Geschäftsbereich Grün der Stadt Wolfsburg umgesetzt wird, sieht unterschiedliche Bereiche und Funktionen für den rund 4,6 Hektar großen Außenbereich vor. Die weitläufige Vorfläche dient als zentraler Ankunftsbereich und öffnet sich mit ihrem Platzcharakter gegenüber dem Stadtteil.

Mit dem Mensa-Außenbereich und einem Lesegarten wird der Schulbetrieb stärker in die Öffentlichkeit gerückt. Neben der Neuorganisation der Fahrradunterbringung in den seitlichen Bereichen wird der Autoverkehr mit der Einrichtung einer sogenannten Ein- und Ausstiegsspur (Drop Off-Spur) in die August-Lücke-Straße verlagert.
Der eigentliche Schulhofbereich wird mit zahlreichen Aufenthalts- und Bewegungsmöglichkeiten sowie Unterrichtsflächen für die bis zu 2.000 Schüler der unterschiedlichen Altersklassen ausgestattet. Neben den Schulgärten bereichern grüne Klassenzimmer sowie ein Wissenschafts- und ein Werkgarten die Lehrmöglichkeiten.

Tribünenanlagen sollen als Treffpunkte und Rückzugsbereiche dienen. Bewegung und Geschicklichkeit werden auf den Spielanlagen, der Trampolinstraße, Balancierstrecken, dem Streetballplatz und an den Tischtennisplatten gefordert. Ein Höhepunkt wird die große Seilkletteranlage für alle Altersklassen.
Eine Teilnahme ist erst ab 18 Jahren möglich und festes Schuhwerk zwingend erforderlich.

Kinotage für eine globale und nachhaltige Entwicklung

+++ alle Infos auf einen Blick: wolfsburg.de/entwicklungspolitik +++

Klimawandel, Flucht und Migration, Umweltverschmutzungen und Konsum sind Themen, die alle Menschen weltweit betreffen und in die Verantwortung nehmen. Weil dem so ist, hat sich das Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg mit dem Kino im Hallenbad – Kultur am Schachtweg zusammengeschlossen und ein neues Format auf die Beine gestellt. Unter dem Motto "HEUTE FÜR MORGEN" werden ab September 2019 Kinotage für eine globale und nachhaltige Entwicklung veranstaltet, die sich den Themen der Agenda 2030 widmen.

Direkt am Weltkindertag wird der Film "Nicht ohne uns!" gezeigt. Die Dokumentation verfolgt den Schulweg von 16 Kindern in insgesamt 15 Ländern auf fünf Kontinenten. Der Film spürt der Frage nach, wie Kinder ganz unterschiedlicher Herkunft die Welt betrachten. Die Sehnsüchte und Sorgen der Kinder sind sich erstaunlich ähnlich. Sicherheit, Frieden, Freundschaft, Liebe und der Wunsch nach der Abwesenheit von Gewalt und Krieg sind allen Kindern wichtig. "Nicht ohne uns!" läuft am Freitag, 20. September, um 18:00 Uhr im Kino des Hallenbades. Der Abend wird durch die in Wolfsburg gegründete Denkfabrik institut für zukünfte mit einer anschließenden Fragerunde begleitet. Dank der Unterstützung von Youth & Culture werden auch Schulvorstellungen angeboten.

Innerhalb der Europäischen Woche der Abfallvermeidung folgt am 18. November um 20:00 Uhr der Film "Welcome to Sodom". Diese Dokumentation blickt hinter die Kulissen von Europas größter Müllhalde in Afrika. Im Vordergrund stehen die Lebensumstände und Schicksale von Menschen am Ende der Wertschöpfungskette. Der Abend wird begleitet von der Cradle to Cradle e.V. Regionalgruppe Wolfsburg.

Die 17 globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung, kurz SDGs (Englisch: Sustainable Development Goals), wurden im September 2015 auf einem Gipfel der Vereinten Nationen von allen Mitgliedsstaaten verabschiedet. In Form der Agenda 2030 verkörpern sie einen Welt-Zukunfts-Vertrag. Sie zeigen auf, was sich zur Lösung globaler Herausforderungen und für eine gerechte Welt verändern muss. Kurz: Es geht um eine globale Partnerschaft für unsere Zukunft. Jeder Einzelne, jede Organisation und alle Staaten haben die gleiche Verantwortung für ein gutes Leben aller Menschen in Würde und Freiheit. Der Erfolg der Agenda 2030 hängt davon ab, dass alle mitmachen – auch in Wolfsburg!

Hier wird auch die Stadt innerhalb des Projekts "Koordination kommunaler Entwicklungspolitik" aktiv. "Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Kino im Hallenbad und zusätzliche lokale Partnern gewonnen zu haben, die die Filmabende begleiten werden. Denn bei den Wolfsburger Kinotagen handelt es sich um ein gemeinsames Anliegen, um die Auseinandersetzung mit globalen Prozessen zu fördern. Es ist eine weitere Möglichkeit, das lokale entwicklungspolitische Engagement abzubilden", macht Manfred Hüller (Referatsleiter Repräsentation, Internationale Beziehungen) deutlich.

"Die Kinotage sind nicht dazu da, mit erhobenem Zeigefinger an das schlechte Gewissen zu appellieren. Im Gegenteil: Es geht uns um einen positiven Blick nach vorn. Wir möchten Filme anbieten, die auf eine positive Art und Weise zum Nachdenken und Austausch anregen", erklärt Karine Husson vom Kino im Hallenbad - Kultur im Schachtweg. "Deshalb haben wir uns auch für den Titel entschieden: HEUTE FÜR MORGEN ist ein motivierender Aufruf dazu, zu reflektieren, aktiv zu werden, eben einfach heute schon an morgen zu denken! Wir leben alle in einer Welt und hinterlassen zukünftigen Generationen unsere Spuren", ergänzt die Wolfsburger Koordinatorin, Nora Mühling.

Weitere Informationen zu den Kinotagen und Filmen sind im Kinoprogramm des Hallenbades sowie unter wolfsburg.de/entwicklungspolitik zu finden. Der Eintritt ist an den Kinotagen kostenfrei.

Zusatzinformation
Die Kinotage sind Bestandteil des Projekts "Koordination kommunaler Entwicklungspolitik", gefördert durch Engagement Global gGmbH im Rahmen des Servicestelle Kommunen in der Einen Welt-Programms mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).


„Ehrenamt braucht und verdient Anerkennung“: Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement lobt Ehrenamtspreis aus

Mitmachen und Wertschätzen: Unter diesem Motto lobt das Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement einen Ehrenamtspreis aus, der mit Unterstützung der Bürgerstiftung Wolfsburg verliehen wird. Der Wolfsburger Ehrenamtspreis soll den Einsatz und die herausragende Arbeit von freiwillig Engagierten würdigen.
Mit dem neu geschaffenen Preis möchten die Partner den Fokus auf das hohe Maß an ehrenamtlichem Engagement in Wolfsburg richten, denn: Die diversen Bereiche des Ehrenamts stellen elementare Säulen der funktionierenden Stadtgesellschaft dar und verdienen besondere Anerkennung – darüber sind sich die Mitglieder des Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement und der Bürgerstiftung Wolfsburg einig.

"Es freut mich, wenn Bürgerinnen und Bürger ihre Zeit einsetzen und sich engagieren für ihren Verein, ihren Stadtteil, für Schwächere der Gesellschaft", sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Menschen, die sich aktiv für ihr Lebensumfeld einsetzen und unsere Stadt mitgestalten – diese Menschen machen Wolfsburg lebens- und liebenswert! Ehrenamt braucht und verdient Anerkennung – möglichst tagtäglich und auf vielfältige Weise."

Wem gebührt der Wolfsburger Ehrenamtspreis für sein besonderes Engagement?

Ab Dienstag, 3. September, können Wolfsburger Organisationen Vorschläge einreichen. Das Team der städtischen Koordinierungsstelle Bürgerengagement freut sich auf zahlreiche Nominierungen – gerne und gerade auch von Menschen, die bisher noch nicht im Fokus der Öffentlichkeit standen. Bis zum 27. September werden die Einsendungen gesammelt, anschließend entscheidet eine Jury. Diese setzt sich zusammen aus fünf Vertreterinnen und Vertretern des Netzwerks Bürgerengagement, Manfred Hüller als Vorsitzendem der Bürgerstiftung Wolfsburg sowie dem Ersten Stadtrat Werner Borcherding.

Der Wolfsburger Ehrenamtspreis wird an insgesamt drei Personen in den Kategorien "Nachwuchs" (16 bis 34 Jahre), "Lebensmitte" (35 bis 54 Jahre) und "Lebenswerk" (55+ Jahre) verliehen. Die feierliche Preisverleihung findet am 18. Januar 2020 statt und wird von Oberbürgermeister Mohrs durchgeführt. Die drei Preisträger erhalten je einen "unbezahlbaren" Preis in Form eines außergewöhnlichen Aktions-Gutscheins, wie beispielsweise der Besuch eines VfL-Spiels in der VIP-Lounge gemeinsam mit dem Oberbürgermeister. Die Bürgerstiftung Wolfsburg als Preisstifterin finanziert und wirbt eine Auswahl an repräsentativen Preisen ein.

Weitere Informationen zum Wolfsburger Ehrenamtspreis, den Teilnahmebedingungen sowie das Formular zum Vorschlagen von Ehrenamtlichen finden sich online unter wolfsburg.de/engagiert.


Kurztrip in die mechanische Tierwelt 

Blechtiere bevölkern das Stadtmuseum

Mit der neuen Sonderschau "Mechanische Tierwelt. Eine Fotosafari" bietet das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg ein fröhliches Ausstellungserlebnis in den Sommermonaten. Die Berliner Sammler, Fotografen und Kuratoren Sebastian Köpcke und Volker Weinhold haben eine einmalige Kollektion historischer Blechtiere von internationalen Herstellern aus der Zeit von 1900 bis 1970 zusammengetragen. Viele der Tierfiguren versetzen sie in aufwendig inszenierten Fotografien in ihr scheinbar natürliches Umfeld. Es ist die erste Ausstellung, die sich auf diese Art mit klassischem Blechspielzeug beschäftigt. Im Stadtmuseum ist sie vom 28. Juni bis 13. Oktober zu sehen. Für einen Film mit originellen Bewegungsstudien wurden einige der Blechtiere sogar zum Leben erweckt. Über 160 der bedruckten Spielzeuge sowie 30 farbenfrohe Großfotos erwarten kleine und große Besucherinnen und Besucher im Stadtmuseum. "Natürlich haben sich unter die Blechtiere auch einige seltene Wolfsburger Blechkäfer mit vier Rädern gemischt", freut sich Kulturdezernent Dennis Weilmann.

Die große Zeit des Blechspielzeugs begann im ausgehenden 19. Jahrhundert. Deutschland war eine Hochburg seiner industriellen Produktion. Hersteller wie z. B. Schuco, Arnold oder Gama aus Nürnberg und Fürth oder Lehmann aus Brandenburg an der Havel bedienten einen weltweiten Markt. Überaus beliebt waren Tierfiguren mit oft ausgeklügelt konstruierten Bewegungsapparaten.

In der Blechspielzeug-Renaissance der 1960er und 1970er Jahre kamen die Produkte vornehmlich aus Japan. Als dann buntes Plastik die Herrschaft in den Kinderzimmern übernahm, hatte traditionelles Blechspielzeug endgültig ausgedient. Im Begleitbuch zur Ausstellung "Mechanische Tierwelt" heißt es: "Mechanische Blechtiere gelten seither als bedrohte Spezies. Allein in der Obhut liebevoller Sammler und engagierter Museen scheint ihr Überleben gesichert."

Sebastian Köpcke und Volker Weinhold waren mit ihrer Blech-Menagerie schon in zahlreichen Museen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden zu Gast. Auch in Wolfsburg sind sie keine Unbekannten, hier zeigten sie 2014 im Stadtmuseum eine Sammlung von Schiffsmodellen unter dem Titel "Leinen los!". Schon damals begeisterten sie mit Foto-Inszenierungen, die ihre Spielzeugschiffe auf vermeintlich großer Fahrt zeigten. Die "Mechanischen Tierwelt" verbindet nun wiederum auf humorvolle Weise Fotokunst und wertvolle Spielzeug-Antiquitäten.

Wer sich traut: Standesamt gibt Termine für 2020 bekannt

Wo möchten Sie in Wolfsburg heiraten? Ab sofort können sich Brautpaare ihre Trautermine für 2020 online unter www.wolfsburg.de/trautermine aussuchen und dann persönlich ab den jeweiligen Anmeldetagen im Standesamt im Rathaus A reservieren lassen.

Die sogenannten Ambiente-Trauungen im Rathaus Wolfsburg, im Schloss Wolfsburg, im Schloss Fallersleben und im Planetarium und die Trauungen an einem Samstag können ausschließlich an den in der Liste festgelegten Terminen stattfinden. Selbstverständlich können Paare aber auch montags bis freitags in den Rathäusern Wolfsburg, Fallersleben und Vorsfelde heiraten.
 
Im Rathaus Wolfsburg kann auch mittwochnachmittags zwischen 13 Uhr und 15 Uhr die Ehe geschlossen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich an bestimmten Freitagen im Rathaus Wolfsburg nachmittags zwischen 13 Uhr und 16 Uhr das Ja-Wort zu geben.

  • umfangreiche Unterstützung sowie Beratungs- und Serviceleistungen, die Ihnen den Anfang erleichtern sollen
  • diverse Praxisstandorte (Übernahme bestehender Praxen und neue Praxisflächen) aktuell im Angebot

Weitere Informationen finden Sie unter wolfsburg.de/aerztefoerderung.