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Immer auf dem Laufenden

Seit Februar 2019 werden die Bürgerinnen und Bürger auch "im Vorbeifahren" über das aktuelle Stadtgeschehen und Veranstaltungen in Wolfsburg informiert.

Am Sonntag, den 26. Mai 2019, findet die Europawahl statt. Aber warum eigentlich wählen gehen? Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadträtin Iris Bothe, Stadtrat Dennis Weilmann und Stadträdtin Monika Müller haben unter dem #diesmahlwähleich geantwortet.

Mohrs Diesmal wähle ich für...Klaus Mohrs, Oberbürgermeister

Diesmal wähle ich für... „Wolfsburg“

„Wolfsburg liegt im Herzen Europas. Hier sind Menschen aus über 140 Nationen zuhause. Wir alle profitieren jeden Tag von den vielfältigen Vorteilen der europäischen Gemeinschaft – oft, ohne es zu wissen. Freiheit, Frieden, Vielfalt und Toleranz sind für uns selbstverständlich. Damit das so bleibt, sind auch die Wolfsburger gefragt: Bitte gehen Sie am Sonntag wählen!"



Bothe Diesmal wähle ich für...

Iris Bothe, Dezernentin für Bildung, Jugend und Integration

Diesmal wähle ich für... „Zukunft“

„Wir kennen das #Europa der Zukunft nicht, aber wir können es heute gestalten. Es gibt Herausforderungen, die sich nur gemeinsam lösen lassen. In einem freien, demokratischen & sozialen Europa."




Weilmann Diesmal wähle ich für...

Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur

Diesmal wähle ich für... „Fortschritt“

„Unser Leben ist geprägt von ständiger Veränderung und Fortschritt. Ein zentrales Thema ist dabei auch die Digitalisierung. Neben den vielen neuen Möglichkeiten für den Einzelnen bietet sie auch zahlreiche Vorteile für die Wirtschaft. Ein vereintes Europa mit offenen Grenzen & Zollfreiheit erlaubt es uns, sich wirtschaftlich gemeinsam zu entwickeln und diese Vorteile zu nutzen. Ich vertraue darauf, dass Europa auch zukünftig die Grundlage unseres gemeinsamen Fortschritts ist."


Müller Diesmal wähle ich für...Monika Müller, Dezernentin für Sport, Soziales und Gesundheit

Diesmal wähle ich für... „mehr Miteinander!“

„Europa verbindet Länder, Kulturen, Menschen miteinander. Wir brauchen ein Europa der sozialen Sicherheit, um über Generationen & Grenzen hinweg unsere Zukunft zu entwickeln. Miteinander. In Europa."




Präsentation der Wahlergebnisse im Rathaus

Ergebnisse im Internet und über die städtische Social Media Kanälen

Bei der bevorstehenden Europawahl am Sonntag, 26. Mai werden die Wolfsburger Ergebnisse im Internet unter wolfsburg.de/wahlen und auf den städtischen Social Media Kanälen bekannt gegeben.

Wer nicht nur zuschauen, sondern live mitdiskutieren möchte, kann sich bei Twitter unter dem #wobwählt an der Diskussion am Wahlabend beteiligen. Um die Offline- und Onlinekommunikation zur Europawahl zu verknüpfen, wird am Wahlabend in der Bürgerhalle eine Social Wall aufgestellt, auf der alle Beiträge, die mit dem #wobwählt gepostet werden, in Echtzeit erscheinen.

Interessierte Bürger können auch ab 18 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses die Wahlergebnisse anhand der öffentlichen Präsentation über entsprechende Bildschirme verfolgen.

Zu seiner nächsten Sitzung kommt der Rat der Stadt Wolfsburg am Mittwoch, 22. Mai, um 16 Uhr im Ratssitzungssaal, Rathaus A, Porschestraße 49 in Wolfsburg zusammen. Die Sitzung startet wie gewohnt mit der Einwohnerfragestunde und behandelt anschließend unter anderem das Strukturkonzept Siedlungsflächen Wolfsburg, die Umbau- und Sanierungsarbeiten im Parkhaus CongressPark sowie die Durchführung eines Planungswettbewerbs für den Gedenk- und Lernort KZ-Außenlager Laagberg.

Die gesamte Tagesordnung umfasst 23 Punkte und ist einsehbar auf wolfsburg.de/sitzungskalender. Des Weiteren lässt sich die Ratssitzung im Livestream auf wolfsburg.de/rat_live oder auf dem städtischen Facebook-Kanal facebook.com/stadtwolfsburg mitverfolgen.

Eine Gebärdendolmetscherin wird erstmals live vor Ort in der Ratssitzung durch Gebärden übersetzen und auch im Livestream der Online-Sitzungsübertragung eingebunden sein. So soll Menschen mit Höreinschränkungen ermöglicht werden, die Beratung und Beschlussfassung im Stadtrat zu verfolgen.


Gesamtinvestitionen von rund 4,5 Millionen Euro

Ab sofort steht den ersten Kunden das schnelle Internet in Almke zur Verfügung und lässt sich nutzen. Seit Sommer 2018 hat die Stadt Wolfsburg den Glasfaserausbau in den Ortsteilen Almke, Neindorf und Ilkerbruch vorangetrieben. Inzwischen sind die Arbeiten abgeschlossen und die Wobcom kann als Betreiber des Glasfasernetzes die ersten Kunden mit schnellem Internet mit mindestens 50 Mbit/s und bis zu 1 GBit/s versorgen. Das Bauvorhaben wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem Land Niedersachsen finanziell gefördert.

"Wolfsburg ist damit eine der ersten Kommunen in Niedersachsen, die mit Hilfe der Fördergelder den Bürgerinnen und Bürgern in Almke hohe Bandbreiten anbieten kann", freut sich Ralf Sygusch, Leiter des Referats für Strategische Planung, Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Wolfsburg. Auch in Neindorf ist es bald soweit. Dort sollen voraussichtlich im Juni 2019 die Anschlüsse freigeschaltet werden.

"Wir freuen uns, für unsere Wobcom-Kunden in Almke, Neindorf und Ilkerbruch jetzt die hohen Bandbreiten anbieten zu können. Unser Unternehmen trägt so maßgeblich zur Wolfsburger Entwicklung zur Smart City bei", betont Dalibor Dreznjak, Leiter Unternehmensentwicklung der Stadtwerke Wolfsburg. Der Baubeginn für das Gesamtprojekt erfolgte im Juni 2018 und dauerte elf Monate inklusive der Leerrohrverlegungen an Kreisstraße 114 und Landesstraße 290. Die Bauabschnitte gliederten sich in Tiefbau, Leerrohrverlegungen bis an das Gebäude, Herstellung der Hauseinführungen, die Montage der Anschlusspunkte im Haus (ALPs), sowie das Einblasen der Glasfaser und abschließende Messungen.

Die Gesamtinvestitionskosten liegen bei rund 4,5 Millionen Euro. Insgesamt 1.060 Haushalte und 78 gewerbliche Abnehmer wurden angeschlossen. Dafür wurden 666 Hausanschlüsse gebaut, 85 Kilometer Leerrohre verlegt und 212 Kilometer Glasfaser eingeblasen. Mindestens 50 Mbit/s bis zu 1 Gigabit/s Leistung lassen sich erreichen.


Stadt erteilt Baugenehmigungen für zwei exponierte zwölfgeschossige Gebäude

Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide hat jetzt den Vorständen des Investors und Projektentwicklers Revitalis Real Estate AG mit Sitz in Hamburg die Genehmigung für den Bau von 105 Mietwohnungen in den Hellwinkel Terrassen übergeben. "Ich freue mich", so der Stadtbaurat, "gemeinsam mit dem Investor über die zukunftsweisenden "Hohen Häuser" in unserer Stadt, die neuen Ansprüchen an innerstädtisches Wohnen gerecht werden und ihren Bewohnern einen hohen Wohnkomfort bieten". 
Schon im Juni sollen die ersten bauvorbereitenden Maßnahmen auf den Grundstücken sowie der offizielle Spatenstich erfolgen. Die Bezugsfertigkeit der beiden Wohnhäuser ist dann für den Wechsel 2020/2021 geplant.

Die zwölfgeschossigen Gebäude zeigen sich mit einer schlanken Silhouette am südlichen Rand des Stadtquartiers. Die 105 Mietwohnungen werden über hohen Wohnkomfort und in den oberen Geschossen über einen unverstellten Weitblick verfügen. Die ambitionierte Realisierung der Häuser mit 7.000 Quadratmeter Wohnfläche erfolgt flächenschonend auf einer Grundfläche von nur 2.800 Quadratmeter. Die Entwürfe kommen aus dem Braunschweiger Büro Giesler Architekten.
Die zugehörigen Außenräume werden mit einem Terrassenpark und einem Wiesenhain über eine hochwertige Aufenthaltsqualität bieten. Die Freiraumgestaltung wurde durch das hannoversche Büro Chora Blau geplant. Als alternatives Mobilitätsangebot wird mit dem Wohnbauprojekt erstmalig in den Hellwinkel Terrassen ein Car-Sharing im öffentlichen Bereich verfügbar gemacht.

Weitere Information zu den Bauprojekten sind im Internet auf www.wolfsburg.de/hellwinkel-terrassen oder www.revitalis-ag.de/immobilien abrufbar.

Regenbogenfahnen wehen: Internationaler Tag gegen Homophobie

Seit 1990, nachdem die Weltgesundheitsorganisation beschloss, Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen, wird der 17. Mai als "Internationaler Tag gegen Homophobie" gefeiert. Homo- und Transphobie sind auch heute noch gängige und alltägliche Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Auch wenn Toleranz und Vielfalt als Werte hochgehalten und von vielen Menschen gelebt werden, Vorurteile und Vorbehalte sind tief in unserer Gesellschaft verwurzelt. Im Vorfeld des Feiertags setzt die Stadt Wolfsburg ein zusätzliches, optisches Zeichen gegen Homophobie. Ab dem 13. Mai werden stadtweit an verschiedenen Standorten insgesamt zwölf Regenbogenfahnen gehisst. Zu den Standorten zählen der Rathausplatz, die Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule, das Schulzentrum Fallersleben, die Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule sowie das Schulzentrum im Eichholz in Vorsfelde.

Um das Thema Vielfalt und den Abbau der Diskriminierung von LSBTI*-Menschen stärker in den stadtgesellschaftlichen Fokus zu rücken, hat sich im November vergangenen Jahres das Queere Netzwerk Wolfsburg (QNW) gegründet. Mitglieder des Netzwerks sind die Jugendförderung der Stadt Wolfsburg, die Aids-Hilfe Wolfsburg e. V., Dialog e. V., das CJD Wolfsburg und die Jugendauszubildendenvertretung der Volkswagen AG. Das Queere Netzwerk Wolfsburg hat das gemeinsame Ziel, zu mehr Toleranz im Umgang miteinander in Wolfsburg aufzurufen und durch Veranstaltungen und Aktionen zum Abbau von Vorurteilen beizutragen. Die Abkürzung LSBTI* steht für einzelne sexuelle und geschlechtliche Identitäten: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle. 

Laut einer Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) haben mehr als die Hälfte der befragten queeren jungen Menschen in Deutschland bereits Diskriminierung erlebt. Auch die Phasen des Coming-outs sind immer noch mit großen Befürchtungen und Ängsten verknüpft. Diese Angst hemmt queere Jugendliche in ihrer Entwicklung und fördert Unsicherheiten, die bis in das Erwachsenenleben hinein wirken.

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homophobie plant das Queere Netzwerk Wolfsburg folgende Veranstaltungen:

  • Fachvortrag zum Thema "Homophobie und Sexismus in der Fankultur" und anschließender Filmvorführung "Mario" – Donnerstag, 16. Mai, 19 Uhr, Hallenbad – Kultur am Schachtweg
  • LSBTI*-Solidaritätsparty "Loud & Proud", Freitag, 17. Mai, 22 Uhr, Sauna-Klub

Vereine und Ehrenamtliche stehen nicht selten vor der Frage, wie sie ihr Engagement finanzieren sollen. Antworten auf zentrale Fragen zum Thema Projektplanung und Fundraising für Ehrenamtliche gibt am Freitag, 24. Mai, 15 bis 18 Uhr, eine Qualifizierung der Volkshochschule Wolfsburg (VHS). Inhaltlich dreht sich der Workshop um die Kernpunkte Spenden, Akquirieren von Sponsoren und Beantragung von Fördermöglichkeiten. Außerdem werden notwendige Grundlagen erklärt, auf deren Basis Fundraising betrieben werden kann. 

Das Angebot ist eine Veranstaltung der VHS in Kooperation mit dem Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement. Weiter Informationen sind unter Tel.: 05361/8939040 oder www.vhs-wolfsburg.de erhältlich. Anmeldungen nimmt die VHS per E-Mail an info@vhs-wolfsburg.de entgegen.

Einige Änderungen bei den Wahllokalbezeichnungen

Von den 102 allgemeinen Wahllokalen im Stadtgebiet sind insgesamt 94 für Rollstuhlfahrer erreichbar. Davon sind 26 ohne und weitere 68 Wahllokale mit Hilfsperson zugänglich. Nicht rollstuhlgerechte Wahllokale bestehen in der Außenstelle der Volkshochschule in Reislingen, der Grundschule in Wendschott, der Grundschule in Nordsteimke, und der Grundschule Mörse. Nähere Informationen finden sich dazu unter www.wolfsburg.de/wahlen.

Die Angaben zum Wahllokal können der Wahlbenachrichtigung entnommen werden. Änderungen gegenüber den letzten Wahlen: Die Wahllokale in der Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule sind nach dem Abschluss der Bauarbeiten wieder über den Eingang in der Karl-Heise-Straße erreichbar. Die Wahllokale in der Grundschule Eichendorff sind über den Eingang Naturerkundungsstation "NEST" erreichbar.


Briefwahlstelle ist ab 29. April geöffnet

Für die Europawahl am 26. Mai werden ab dem 23. April bis spätestens 5. Mai die Wahlbenachrichtigungen an 89.000 wahlberechtigte Wolfsburger übersandt. Die Ausgabe der Briefwahlunterlagen ist erst möglich, wenn die Stimmzettel gedruckt und geliefert sind.

Die Briefwahlstelle ist ab Montag, 29. April, bis Freitag, 24. Mai, im Rathaus A, Raum 051, zu den bekannten Zeiten: Montag und Dienstag: 8.30 – 16.30 Uhr, Mittwoch: 8.30 – 12.00 Uhr, Donnerstag: 8.30 – 17.30 Uhr und Freitag: 8.30 – 12:00 Uhr geöffnet. Zusätzlich am Freitag, 24. Mai, können die Briefwahlunterlagen dort noch bis 18 Uhr beantragt werden. Die ausgefüllten Briefwahlunterlagen müssen bis zum Wahlsonntag, spätestens 18 Uhr, bei der Stadt Wolfsburg vorliegen.

Briefwahlunterlagen können schriftlich - Wahlscheinantrag ist auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung vorhanden - oder persönlich beantragt werden. Hierzu ist die Identität durch Vorlage eines gültigen Personaldokuments, für ausländische Unionsbürger durch einen Identitätsausweis oder Reisepass, nachzuweisen.

Telefonisch ist eine Beantragung von Briefwahlunterlagen nicht möglich, wohl aber per Fax oder im Internet über wolfsburg.de/wahlen. Die Beantragung und Entgegennahme von Briefwahlunterlagen für eine andere Person ist nur mit entsprechender Vollmacht und für maximal vier Personen möglich. Bei plötzlicher schwerer Erkrankung kann der Wahlschein und auch die Briefwahlunterlagen noch am Samstag, 25. Mai, in der Zeit von 11 bis 12 Uhr sowie am Wahlsonntag 8 bis 15 Uhr beantragt und ausgestellt werden.

Am Wahlsonntag, 26. Mai, sind die Wahllokale im Stadtgebiet von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Mitarbeiter des Wahlamtes geben gern weitere Auskünfte unter Telefon (05361) 28-2950.


Kräuter werden gepflanzt

Ein bunter Blütenstrauß wartet im Sommer auf alle Menschen und Insekten im Wolfsburger Stadtgebiet. Schon seit einigen Jahren sorgt der Geschäftsbereich Grün der Stadt Wolfsburg für insektenfreundliche Aussaaten und Pflanzungen auf den städtischen Flächen. "Wir haben das Engagement aus Umweltaspekten in diesem Bereich nach und nach ausgeweitet, um uns aktiv für den Erhalt der Natur- und der Insektenvielfalt einzusetzen", unterstreicht Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Unter anderem wurde im vergangenen Jahr bereits das Brunnenbeet vor dem Rathaus mit Kräutern bepflanzt, die ein Anziehungspunkt für eine Vielzahl von Insekten waren.

Daneben erhielten die Rondelle auf dem Rathausplatz statt der für Insekten eher wertlosen Eisbegonien schon im vergangenen Jahr eine Bepflanzung mit Verbenen, die ebenfalls für Insekten sehr wertvoll sind, und die auch in diesem Jahr mit 3.000 Pflanzen wieder vorgesehen sind. "In 2019 sollen die insektenfreundlichen Kräuterpflanzungen um das Rathaus herum auch auf den Hang entlang der Pestalozziallee ausgeweitet werden", erklärt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.

Für diese Bepflanzung sind denn auch mehr als 1.400 Pflanzen vorgesehen. Gesetzt werden neben Zwerg-Thymian, Kümmel-Zitronen-Thymian und Strauchbasilikum auch Currykraut, Zitronenmelisse und Lavendel. Bis auf das Basilikum handelt es sich um mehrjährige Stauden.

"Wir wollen mit dieser Art der Gestaltung gleichzeitig auch Anregungen für Vorgärten geben", hebt Götz Stehr, Leiter des Geschäftsbereichs Grün der Stadt hervor. Alle um das Rathaus genutzten Pflanzen sind auch hierfür geeignet, ebenso schmückend wie die gern genutzten Pelargonien, Geranien oder Eisbegonien und daneben auch als Küchenkräuter nutzbar. "Dass rund um das Rathaus und in den Stadtteilen mehr Flächen insektenfreundlich bepflanzt werden", freut auch Michael Kühn, Vorsitzender vom NABU Wolfsburg.

Neben dem Pflanzen von Kräutern hat der Geschäftsbereich Grün in den vergangenen Tagen im gesamten Stadtgebiet auf etwa 6,5 Hektar Fläche Wildblumen ausgesät. Die Flächen wurden seit Februar auch unter Beteiligung von ortsansässigen Landwirten vorbereitet.

Das sich über den Sommer ergebende bunte Bild in den Parkanlagen und im Straßenraum wird dann nicht nur das menschliche Auge erfreuen sondern eben insbesondere die Insekten.


Erster Schnellladepark Wolfsburgs ab Juli an der E-Mobility-Station

Im Strategieausschuss berichtete die Stadtverwaltung über den aktuellen Sachstand zum Stadtgeschenk Volkswagens. Dieses umfasst anlässlich des 80. Geburtstags die Förderung von Ladeinfrastruktur in Höhe von zehn Millionen Euro.

In Puncto stationäre Ladeinfrastruktur wurde in einem gemeinsamen Arbeitskreis aus Volkwagen, Wolfsburg AG, den Stadtwerken und der Stadt Wolfsburg unter dem Dach von #WolfsburgDigital ein Konzept zur Verteilung von Schnellladeinfrastruktur im Stadtgebiet erstellt.

In der der E-Mobility-Station an der Braunschweiger Straße geht der erste Schnellladepark mit sogenanntem High Power Charging (HPC) nun in wenigen Wochen in den Betrieb. Im Juli, noch vor Beginn der Werksferien, können Autofahrer ihr E-Fahrzeug mit Combined-Charging-System (CCS)-Kompatibilität dann innerhalb kürzester Zeit aufladen.

Mit einer Ladeleistung von bis zu 350 kW kann das HPC-Ladesystem der Firma IONITY beispielweise eine Batterie in 10 bis 15 Minuten aufladen. Dafür stehen insgesamt vier Ladepunkte zur Verfügung.

In Wolfsburg wird damit ein wichtiger Schritt gegangen, die Nutzung von Elektrofahrzeugen attraktiver werden zu lassen. "Kürzere Ladezeiten und höhere Leistung sind wichtige Bausteine auf dem Weg Wolfsburgs, E-Mobilität im Stadtgebiet zu etablieren. Wir freuen uns, diese moderne Ladeinfrastruktur nun auch in Wolfsburg vorhalten zu können", so Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur.

Schnellladeinfrastruktur ist neben der Ladeinfrastruktur Zuhause, am Arbeitsplatz, in Einkaufszentren oder an Sportstätten ein wichtiger Baustein, um den Nutzern immer die Sicherheit zu geben, mit Ihrem E-Fahrzeug jederzeit auf eine verlässliche Stromversorgung zugreifen zu können. Im Rahmen von #WolfsburgDigital ist dieser Aspekt der E-Mobilität deshalb auch einer der 10 Themenschwerpunkte.

Neben dem Schnellladepark an der E-Mobility-Station ist ein weiterer Schnellladepark am Detmeroder Markt für kommenden Herbst in Planung. Für drei weitere HPC-Ladeparks ist eine zusätzliche Förderung beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eingereicht, sodass auch diese bei positivem Förderbescheid zeitnah umgesetzt werden können. Die Standorte befinden sich im Allerpark, in der Grauhorststraße und in Fallersleben.

Mit IONITY hat die Stadt Wolfsburg einen starken Partner an ihrer Seite. Das Schnelllade-Joint-Venture koordiniert das Projekt EUROP-E, das bis Ende 2021 entlang des europäischen Schnellstraßennetzes rund 400 HPC-Standorte in 13 EU-Mitgliedsstaaten aufbaut, von denen bereits 38 nach eigenen Angaben in Betrieb genommen wurden. Damit werden große Distanzen leichter überwindbar, und die Attraktivität der E-Mobilität wächst weiter.

Doch auch bei den flexiblen Schnellladesäulen geht es voran. Die Weltneuheit wird nach einer zwischen der Stadt Wolfsburg und Volkwagen abgestimmten Einsatzplanung ab Jahresmitte stadtweit an verschiedenen Standorten zum Einsatz kommen. Die genauen Standorte werden jeweils online bekannt gegeben. Mit der gesammelten Erfahrung der über 80 Wochen eingesetzten 12 Säulen kann der nachhaltige Aufbau von Ladeinfrastruktur im Wolfsburger Stadtgebiet gezielt unterstützt werden.


Stadtwerke Wolfsburg AG und Stadt Wolfsburg nehmen neue Webcam in Betrieb

Rund anderthalb Jahre nachdem die alte Webcam auf dem Rathausdach abgeschaltet wurde, haben die Stadtwerke Wolfsburg AG und die Stadt Wolfsburg in Kooperation mit wetter.com eine neue Webcam auf dem Nordkopf Tower installiert und in Betrieb genommen. Auf wolfsburg.de/webcam und den Webseiten aller Partner liefert sie ab sofort einen 360 Grad-Panoramablick über die Dächer der Wolfsburger Innenstadt.

Dabei hat die Stadt mit dem Nordkopf Tower den perfekten Standort gefunden. In einem Schwenk zeigt die Webcam eine Vielzahl von Wolfsburgs Highlights. Neben der Autostadt, dem Hafenbecken und dem Kraftwerk des Volkswagenwerkes, werden bei der Kamerafahrt auch das phaeno, der Hauptbahnhof, die Heinrich-Nordhoff- sowie die Porschestraße und am südlichen Horizont der Klieversberg und das Theater erfasst.

Die hochmoderne Kamera wurde in Kooperation mit wetter.com eingerichtet und entspricht mit hochauflösender 4K-Qualität dem neusten Stand der Technik. Damit alle Nutzer mit unterschiedlichen Internetverbindungen das Angebot nutzen können, ist die Bildqualität auf ein geringeres Maß herunterskaliert. Im Gegenzug haben die Stadtwerke den Standort für die Webcam zur Verfügung gestellt, und sichern durch die Anbindung an das Strom- und Internetnetz den dauerhaften Betrieb.

Insgesamt hat sich die lange Planungsphase gelohnt. Hatte Wolfsburg bedingt durch den ungünstigen Kamerastandort in der Vergangenheit nur viele graue Dächer und viel Grün zeigen können, präsentiert man sich nun von seiner besten Seite. Zuschauer in allen Teilen des Globus bekommen nun einen angemessenen Eindruck des modernen und innovativen Wolfsburgs.


Kostenfreie Schulungsreihe im Sommer 2019

Seit 2010 begleiten Ehrenamtliche als Paten die "Kleinen Angehörigen", das sind Kinder aus Familien, in denen ein Elternteil seelisch erkrankt ist. Ihre Paten ermöglichen den Kindern Zeit außerhalb der Familie zu verbringen und so Entlastung für Kind und Eltern zu schaffen. Zwei bis vier Stunden pro Woche kümmern sich die Paten um ihr Kind. Dabei sind die Tätigkeiten sehr vielseitig und reichen vom Helfen bei den Hausaufgaben bis zur Freizeitgestaltung der Kinder. Die Übernahme einer Patenschaft für ein Kind ist zunächst auf 2 Jahre angelegt.

Das ehrenamtliche Engagement "Kleine Angehörige" wird vom Kinder- und Jugendschutz Wolfsburg e.V. getragen. Die fachliche Begleitung erfolgt durch Karin Fouckhardt-Hentschel als Psychologische Psychotherapeutin bei der Erziehungsberatung der Stadt Wolfsburg und Dr. Jennifer Siemann, Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie beim Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Wolfsburg.

Um eine Patenschaft übernehmen zu können, ist die Teilnahme an einer Schulung notwendig. Folgende Termine werden von der Wolfsburger Erziehungsberatung vorgesehen:

  • Dienstag, 20. August, 18 bis 21 Uhr
  • Dienstag, 27. August, 18 bis 21 Uhr
  • Dienstag, 3. September, 18 bis 21 Uhr

Die Teilnahme an allen drei Abenden ist unabdingbar.

Stattfinden werden die Schulungen in den Räumen der Erziehungsberatung, Braunschweiger Straße 12, 38440 Wolfsburg. Eine Anmeldung ist unter Telefon 05361/281161 bis spätestens 19. Juni notwendig.

Weitere Informationen bei Frau Dr. Siemann unter 05361/282040 oder Frau Fouckhardt-Hentschel unter 05361/281161.

Gleichzeitig werden Eltern, die ein Interesse an einem Paten für ihren "Kleinen Angehörigen" haben, gebeten, sich beim Sozialpsychiatrischen Dienst unter Telefon 05361/282040 zu melden.



Die Freibadsaison 2019 in Wolfsburg beginnt am Samstag, 27. April, um 8 Uhr im VW-Bad. Das Freibad Fallersleben öffnet seine Tore für die Schwimmer erstmalig am Samstag, 11. Mai, ebenfalls um 8 Uhr. Auch der WasserPark in Hehlingen öffnet am 11. Mai, allerdings erst um 14 Uhr. Die Saison endet hier am 1. September. Das VW-Bad ist bis ebenfalls bis einschließlich 1. September, das Freibad Fallersleben bis einschließlich 15. September geöffnet.

Der Saisonkartenvorverkauf für das VW-Bad findet nach den Osterfeiertagen am Dienstag, 23. April, von 8 bis 14 Uhr und am darauffolgenden Mittwochnachmittag, 24. April, von 13 bis 18 Uhr statt. Im Freibad Fallersleben ist der Vorverkauf am Dienstag, 7. Mai, von 8 bis 14 Uhr und am Mittwoch, 8. Mai, von 13 bis 18 Uhr möglich.

Saisonkarten können aber auch einfach von zu Hause aus per Mail bestellt werden. Interessierte senden ihren Antrag bitte bis zum 14. April an baeder@stadt.wolfsburg.de. Die Karten müssen bei Abholung dann nur noch unterschrieben und bezahlt werden.

Weiterführende Schulen in Wolfsburg

Ende April beginnt die Anmeldephase für die weiterführenden Schulen in Wolfsburg für das Schuljahr 2019/2020. Da Wolfsburg einen stadtweiten Schulbezirk besitzt, stehen den Wolfsburger Schülern hierbei Schulen im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung. Dies bietet den Wolfsburger Schülern u. a. die Möglichkeit zwischen Schulen mit verschiedenen Schwerpunkten zu wählen.

Bei der Anmeldung in der weiterführenden Schule ist das Originalhalbjahreszeugnis der 4. Klasse vorzulegen. Dieses verbleibt bis zur schriftlichen Aufnahmebestätigung bei der Schule. Weiterhin werden die Erziehungsberechtigten gebeten, die Geburtsurkunde ihres Kindes mitzubringen.

Folgende Termine sind für die Anmeldungen an den 5. Klassen der öffentlichen, weiterführenden Schulen für das Schuljahr 2019/20 festgesetzt:

  • Integrierte Gesamtschulen und die Oberschule: 25., 26. und 29. April
  • Gymnasien: 6. bis 8. Mai
  • Haupt- und Realschulen: 13. bis 15. Mai
  • Nachmeldetermine für alle Schulformen: 20. und 21. Mai

Überschreitet die Zahl der Anmeldungen die Zahl der verfügbaren Plätze, wird ein Losverfahren durchgeführt. Die Schulkinder, die bedingt durch das Losverfahren keinen Platz an der gewählten Schule bekommen, können im Rahmen der Nachmeldetermine die Anmeldung an einer anderen Schule vornehmen. Stadtweit stellt die Stadt Wolfsburg ausreichend Plätze je Schulform zur Verfügung, dementsprechend ist sichergestellt, dass jedes Wolfsburger Schulkind einen Schulplatz an der von ihm gewünschten Schulform erhält. Freie Schulplätze können unter bestimmten Voraussetzungen von Schülern aus den umliegenden Landkreisen und Städten belegt werden.

Nähere Informationen zu den Schulen, wie beispielsweise Schwerpunktsetzungen, besondere Projekte und  weiterführende Hinweise zu den Anmeldeterminen können über die jeweilige Schul-Homepage das Sekretariat der Schule oder auf der Internetseite der Stadt Wolfsburg unter wolfsburg.de/schulen in Erfahrung gebracht werden.

Für weitere Fragen steht der Geschäftsbereich Schule unter Telefon 05361/28-1129 oder per E-Mail an schullandschaft@stadt.wolfsburg.de zur Verfügung.



Viele Aktionen vor der Wahl des Europaparlaments am 26. Mai geplant

"Wolfsburg liegt im Herzen Europas. Hier sind Menschen aus über 140 Nationen zuhause. Für uns ist freier und fairer Austausch mit anderen Ländern enorm wichtig. Die EU hilft uns dabei, indem sie für Frieden, Verständigung und vielfältige Freiheiten sorgt", ist Oberbürgermeister Klaus Mohrs überzeugt. Mit Blick auf die Wahl des Europaparlaments am 26. Mai stellte er deshalb am Montag, 8. April, gemeinsam mit weiteren Akteuren eine Auswahl an Aktionen und Veranstaltungen rund um das Thema Europa in Wolfsburg vor.

So wird unter anderem der Internationale Freundeskreis auf die Bedeutung Europas aufmerksam machen. Der Stadtjugendring bringt unter dem Titel "Exit Game Europa?!" bei zwei Veranstaltungen junge Menschen und Politiker verschiedener Parteien zusammen. Auch die Wolfsburger Schulen beschäftigen sich intensiv mit Europa, wie Schulleiterin Jennifer Yavuz beispielhaft am Programm des Ratsgymnasiums zeigt. Das Gymnasium ist als erste Wolfsburger Schule schon 2004 Europaschule geworden, mit vielfältigen Angeboten bereits ab der 5. Klasse. Dazu gehört etwa die regelmäßige Teilnahme an Comenius- und Erasmus-Projekten. Klaus Mohrs wird an zwei Terminen selbst  mit Schülern der Berufsbildenden Schulen über Europa diskutieren. Außerdem ist die Stadt Wolfsburg an der Organisation eines Vortrags durch den Europa-Experten Ingo Espenschied am Donnerstag, 11. April, im phaeno beteiligt. Auch der Europatag am 9. Mai wird in diesem Jahr im Zeichen der Europawahl stehen. Zur Teilnahme an diesen beiden Terminen sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

"Ich möchte auch allen weiteren Akteuren in der Stadt, die mit uns für die Teilnahme an der Europawahl werben, von Herzen danken. An diesem guten Miteinander, das ich in unserer Stadt sehe, hat die EU einen wichtigen Anteil", so Mohrs. Er appelliert: "Reisefreiheit sowie die Möglichkeiten, in jedem EU-Land zu arbeiten oder auch Waren ohne Zölle zu kaufen, sind nicht selbstverständlich. Sie werden uns nur zuteil, wenn wir Europäerinnen und Europäer bereit sind, gemeinsam für die mit der EU verbundenen Ziele einzutreten. Der erste wichtige Schritt ist an der EU-Wahl mitzustimmen."

Deshalb ist die Stadt Wolfsburg auch jüngst dem Bündnis "Niedersachsen für Europa" beigetreten. Informationen rund um das Thema Europawahl gibt es im Internet unter wolfsburg.de/wahlen.

Mobilitätsticket ab Mai neu geregelt

Das Mobilitätsticket soll weiter für die Inhaber der Wolfsburg Card angeboten werden. Das hat der Rat der Stadt in seiner Februar-Sitzung beschlossen. Ab 1. Mai wird in dem Zusammenhang neu geregelt, dass die zeitliche Beschränkung des Mobilitätstickets entfällt. Es ist damit wieder eine Nutzung auch vor 8.30 Uhr möglich. Darüber hinaus werden die Preise für den Fahrschein angehoben. Wie die Stadt mitteilt zahlen Erwachsene künftig monatlich 21 Euro, Kinder 15 Euro.

Anmeldungen ab 11. März möglich 

Wer Marathonluft schnuppern möchte und wem die komplette Strecke von 42,195 Kilometern aber zu lang ist, der sollte sich zum Staffelmarathon am Sonntag, 23. Juni, anmelden. Der Lauf wird von der Stadt Wolfsburg organisiert. Anmeldungen sind ab Montag, 11. März unter www.teamsoft-sportzeit.com/events/wolfsburg möglich.

Der Start und das Ziel des Staffelmarathons befinden sich im VW-Bad. Der Startschuss fällt um 9 Uhr. Im Freibad erfolgt auch der Wechsel der Staffelteilnehmer in einer besonders gekennzeichneten Wechselzone. Der 4,22 Kilometer lange Rundkurs führt durch das Hasselbachtal und muss zehn Mal durchlaufen werden. Dann ist die Marathondistanz erreicht. Die Staffel muss aus mindestens zwei weiblichen und zwei männlichen Teilnehmern bestehen, höchstens jedoch aus zehn Teilnehmern.

Gleichzeitig findet wieder der Staffellauf für Kinder und Jugendliche über die Gesamtdistanz von zehn Kilometern statt. Hier hat jeder Teilnehmer eine Rundstrecke von zwei Kilometern zu bewältigen. Eine Staffel muss aus mindestens einem weiblichen und einem männlichen Starter bestehen, maximal aus fünf Teilnehmern. Der Startschuss fällt um 9:10 Uhr. 

Der Eintritt in das VW-Bad ist an diesem Tag für alle Staffelteilnehmer und ihre Betreuer kostenfrei. Die Startgebühr beträgt 35 Euro pro Staffel. Für den Kidslauf werden keine Startgebühren erhoben. Kontakt: sportveranstaltung@stadt.wolfsburg.de