Aktuelles von der Stadtheimatpflege

10.11.2020

Titelseite des Buchs "Wendschott - ein Dorf wächst..."

Neues Buch über Wendschott

Ortsheimatpfleger Werner Scholz, hat ein zweites Buch über Wendschott geschrieben. „Wendschott – ein Dorf wächst…“ heißt es und thematisiert die Ortsgeschichte seit 1945. Das Buch wurde in einer Auflage von 1000 Stück gedruckt, Herausgeber ist der Dorfverein. Dort und beim Autoren selbst (Telefon: 053 63/ 70 43 39) ist es ab sofort erhältlich.

Das Buch ist die Fortsetzung der ersten Chronik „Wendschott – ein Dorf im Wandel der Zeit“ von 2015, das die Geschichte Wendschotts seit dem 14. Jahrhundert nachzeichnet. In seiner neuen Arbeit widmet sich Scholz pointiert den einschneidenden Wendepunkten nach dem Zweiten Weltkrieg: dem Zuzug von Flüchtlingen nach 1945, der Gebietsreform 1972 und der deutschen Einheit 1990. 


Dazugehörige Presseinformation des Niedersachsenhaus Heimatmuseum vom 10.11.2020




6. November 2020

Stadtheimatpflegerin: Ehrenamtliche werden gebraucht

 „Die Heimatpflege muss attraktiver gemacht werden,“ meint Stadtheimatpflegerin Dr. Marlis Oehme im Gespräch mit der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung. Sie sei viel mehr als das Erstellen von Ortschroniken. Es gehe zum Beispiel auch um Quartiersentwicklung oder die Integration von Neubaugebieten. Oehme ist vom Rat der Stadt beauftragt. Als Stadtheimatpflegerin ist sie berechtigt, im Kulturausschuss gehört zu werden. 

Lesen Sie hier den gesamten Artikel in der Wolfsburger Allgemeine Zeitung (öffnet sich in einem neuen Fenster)

 

30.10.2020

Sechs Tafeln erzählen Geschichte(n)

Der Kulturverein Heiligendorf und Ortsheimatpflegerin Martina Weinert wollen mit der stetig wachsenden Anzahl an Fotoschildern seine Arbeit sichtbar und die Dorfgeschichte für jüngere Heiligendorfer und Neuzugezogene erlebbar machen. „Das kommt bei den Heiligendorfern gut an“, freut sich die Pressewartin Ute Lange. Viele Gebäudeeigentümer und alteingesessene Heiligendorfer machen begeistert mit, wenn sie darum gebeten werden: Sie kramen in ihren Erinnerungen, durchforsten ihre Fotoalben und alte Unterlagen.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel in den Wolfsburger Nachrichten (öffnet sich in einem neuen Fenster)




21. 10. 2020

Ritter sein war gar nicht billig

Ortsheimatpfleger Ulrich Bergrath kennt sich nicht einfach nur ein bisschen aus mit der Geschichte seines Heimatortes. Der Hattorfer kann davon erzählen wie vielleicht kein anderer. Seit mehreren Jahren erforscht Bergrath, wie es in dem kleinen Dorf im Süden Wolfsburgs früher zuging. Sein letzter Schwerpunkt waren die Adelsfamilien von Marenholtz und von der Wense. Dafür besuchte er fleißig Bibliotheken und Archive. 

Lesen Sie hier den gesamten Artikel in den Wolfsburger Nachrichten (öffnet sich in einem neuen Fenster)




21. Oktober 2020

Neue Ortsheimatpflegerin in Fallersleben

Bärbel Weist ist bei der Mitgliederversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins Fallersleben, wo sie Ehrenmitglied ist, zur Ortsheimatpflegerin für Fallersleben gewählt worden. Weist ist als Ortsbürgermeisterin von Fallersleben bereits seit über 40 Jahren auf dem Gebiet der Ortsheimatpflege aktiv. Sie löst die langjährige Ortsheimatpflegerin Gudrun Kneiske-Spitzer ab.

Presseinformation des Niedersachsenhaus Heimatmuseum vom 10.11.2020

Werner Scholz, Ortsheimatpfleger Wendschott

Dokumentation "Wendschott - Ein Dorf wächst…"

Als Ortsheimatpfleger für Wendschott  habe  ich  2015 die erste Dokumentation über meinen Wohnort   Wendschott    Ein Dorf im Wandel der Zeit herausgebracht. Der Inhalt war eine Zusammenfassung der Historie dieses Ortes von der urkundlichen Erstnennung 1366 bis 1945 und beschrieb den Rundling,  die Entwicklung des Brauchtums und der Vereine als Kulturträger.

In dieser Dokumentation   Wendschott  Ein Dorf wächst…  habe ich die rasante Entwicklung dieses Ortes von 1945 - 1972 - 1990 bis heute beschrieben.

 
1945 Zuzug von Flüchtlingen aus den Ostgebieten (Oberschlesien, Ostpreußen, Pommern usw ) Baugebiete wurden ausgewiesen.  
1972  eine  Gebietsreform –  Eingemeindung  von   18 Ortschaften und die  Städte Vorsfelde und Fallersleben in die Stadt Wolfsburg. Dadurch verschoben sich Gemeindezugehörigkeiten  zwischen Helmstedt  -  Braunschweig und Gifhorn. Baugebiete wurden erneut bereitgestellt. 

1990 erfolgte die Wiedervereinigung von Ostdeutschland (ehemals DDR) und Westdeutschland,  Dadurch kamen neue Bundesländer hinzu und Wendschott als Siedlungsgebiet wurde bevorzugt,  da der Arbeitgeber Volkswagenwerk zu den neuen ostdeutschen Bundesländern sehr nahe liegt.
Neue Baugebiete – Anstieg der Einwohnerzahlen – Junge Familien mit Kindern zogen hierher. Die Schule  war zu klein geworden – ein neuer Schultrakt wurde angebaut. Die gute Infrastruktur spielte auch eine Rolle. Diese Entwicklung führte dazu, dass eine Kindertagesstätte gebaut wurde.

Als Ortsheimatpfleger war es mir wichtig, diese ganze Entwicklung  in einer Dokumentation  Wendschott   Ein Dorf wächst….  anschaulich in Bild und Text zu veröffentlichen.  Aus dem Rundlingsdorf mit Agrarland wurde ein Siedlungsdorf mit Bauland. Zu  erhalten  ist  die  Dokumentation  kostenlos beim Vorstand des Dorfvereins Wendschott e. V., der auch   der   Herausgeber   ist   und   beim Autor  Werner  Scholz , 38448  Wolfsburg – Wendschott, Zur Wipperaller 20,
Telefon: 05363 70 43 39.

Bedanken möchte ich mich bei Herrn Günther Rippel, Immobilien, der es durch seine finanzielle Hilfe ermöglicht hat, dass diese Dokumentation gedruckt werden konnte.