Impfzentrum Wolfsburg

Ab sofort besteht die Möglichkeit, sich im Impfzentrum der Stadt Wolfsburg über einen Soforttermin mit dem Impfstoff der Firma Johnson & Johnson impfen zu lassen. Die offenen Termine sind über das Onlineportal des Landes Niedersachsen www.impfportal-niedersachsen.de einsehbar und sofort buchbar. Je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes ist eine Terminbuchung nur bis Ende dieser Woche möglich. Der Impfstoff der Firma Johnson & Johnson wird nur einmal verimpft, ein zweiter Impftermin ist daher nicht notwendig.

Geimpft wird weiterhin in der Priorität 1 und 2, das heißt alle über 70-jährigen, alle Bürger*innen mit einer medizinischen Indikation (Attest, Schreiben der Krankenkasse, Schreiben der Gesundheitsministerin) und einer beruflichen Tätigkeit in der Priorität 1 und 2 (Pflegeberufe; Arztpraxen, Kliniken, Schulen, Feuerwehren). Ferner können jeweils maximal zwei Kontaktpersonen einer zu pflegenden Person oder einer Schwangeren geimpft werden.

Die notwendigen Formulare für die Impfung stehen Ihnen hier zum Herunterladen bereit. Sie liegen aber auch in ausreichender Anzahl im Impfzentrum vor. Nach der Buchung bekommen die registrierten Personen eine E-Mail-Bestätigung, die in Papierform oder auf dem Smartphone zum Impfzentrum mitgebracht werden muss. Zudem muss der Personalausweis, falls vorhanden der Impfpass sowie der notwendige Nachweis der Impfpriorität mitgebracht werden.

In der kommenden Woche erhält das Land Niedersachsen eine Lieferung des Corona-Impfstoffs vom US-Hersteller Johnson & Johnson. Die 21.600 Dosen sollen in Hochinzidenzkommunen verimpft werden.

Dazu Oberbürgermeister Klaus Mohrs: "Die Entscheidung der Ministerin, den niedersächsischen Hochinzidenzkommunen zu helfen, finde ich genau richtig. Mit dem zusätzlichen Impfstoff wird dazu beigetragen, möglichst zügig möglichst viele Menschen zu schützen und die Infektionen zu reduzieren."

Andreas Bauer: "Ich freue mich, dass wir weitere Mengen Impfstoff neben den bereits angekündigten Lieferungen erhalten. Auf diesen kurzfristigen positiven Umstand können wir im Wolfsburger Impfzentrum flexibel reagieren und diese auch kurzfristig verimpfen."

Sobald die zusätzliche Impfstofflieferung in Wolfsburg eintrifft wird dann im Impfzentrum, neben den Vakzinen von BioNTech, Moderna und AstraZeneca, auch Johnson & Johnson verimpft.

Nachdem das Bundesgesundheitsministerium heute (Freitag, 19.03.) ankündigte, dass die Impfungen mit dem Vaccin von AstraZeneca wieder freigegeben sind und fortgeführt werden können, hat das Impfzentrum der Stadt Wolfsburg sofort reagiert und direkt heute (Freitag, 19.03.) begonnen, die Impfungen mit diesem Wirkstoff fortzuführen. Zuvor hatte die Europäische Arzneimittelbehörde ihre bisherige Einschätzung bestätigt, dass der Impfstoff sicher und wirksam ist.
 
Stadtrat Andreas Bauer, Dezernent für Finanzen, Bürgerdienste, Brand- und Katastrophenschutz: "Ich bin sehr erfreut darüber, dass dieses Vaccin nun wieder verimpft werden darf. Die unverzügliche Wiederaufnahme der Impfungen im Wolfsburger Impfzentrum zeigt, wie flexibel wir in der Lage sind, auf Veränderungen reagieren zu können."
 
Alle ausgefallenen Termine seit Montagnachmittag (15. März 2021) bzw. bis einschließlich diesen Sonntag (21. März 2021) werden in der Woche nach Ostern nachgeholt. Die Personen werden ab heute benachrichtigt und bekommen automatisch eine neue Terminbestätigung. Wer so eine Benachrichtigung erhält, aber schon heute oder in den kommenden Tagen geimpft wird bzw. wurde, kann diese Mitteilung als gegenstandlos betrachten. Alle Termine nach dem 21. März haben bestand.
 
Bernhard Lange, Leiter des Wolfsburger Impfzentrums und Manuel Stanke, Geschäftsbereichsleiter Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Wolfsburg sind sich einig: "Im Wolfsburger Impfzentrum sind wir für den Betrieb in Vollast gerüstet. Das ermöglicht uns, die direkt in Wolfsburg ankommenden Impfstofflieferungen schnellstmöglich zu verimpfen."
Die Stadt Wolfsburg wendet sich an alle über 80-jährige Bürger*innen, die sich noch nicht gegen das Coronavirus haben impfen lassen, aber dies gerne möchten. Stadtrat Andreas Bauer: "Es erhärtet sich leider der Eindruck, dass viele über 80-Jährige Wolfsburgerinnen und Wolfsburger nach den anfänglichen Schwierigkeiten, die durch das Anmeldeportal und die Hotline des Landes entstanden sind, ein Stück weit bei der Terminvergabe resigniert haben."
 
Die Terminvergabesoftware bzw. der Anmeldeprozess des Landes Niedersachsen ist jedoch nunmehr optimiert worden, sodass eine Anmeldung problemlos möglich ist. "Ich möchte an alle Wolfsburgerinnen und Wolfsburger, insbesondere an die über 80-Jährigen appellieren, ihr Impfangebot wahrzunehmen. Nur wenn wir einen möglichst weitreichenden Schutz durch Impfungen haben, sind deutliche Schritte aus der Pandemie erreichbar", so Andreas Bauer weiter.
"Alle Vaccine bieten einen sehr guten Schutz vor dem Coronavirus. Ich bin ich zuversichtlich, dass wir auch das Vaccin von AstraZeneca bald wieder verimpfen können", ergänzt Bernhard Lange, Leiter des Impfzentrum Wolfsburgs.
 
Termine können unter der Telefonnummer 0800 99 88 665 oder über das Onlineportal www.impfportal-niedersachsen.de vereinbart werden. Der Impftermin wird den Betroffenen dann in einem Schreiben vom Land Niedersachsen per Post oder E-Mail, je nachdem wie gewünscht, mitgeteilt.
 

Bürger*innen, die bei der Vereinbarung eines Impftermins Unterstützung benötigen, können sich an die Wolfsburger Initiative "WIR HELFEN" unter der Telefonnummer 05361/8903777 wenden. Weitere Informationen zum Impfablauf im Impfzentrum können auf dieser Seite abgerufen werden. 

Das Land Niedersachsen übernimmt die Fahrtkosten eines Einzeltransports zum Impfzentrum (Hin- und Rückweg), wenn dies aus medizinischen Gründen notwendig ist, aber die Voraussetzungen für eine Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung nicht vorliegen (§ 60 SGB V). Ob die Kosten für ein Taxi aus medizinischen Gründen übernommen werden können, muss ein*e Ärztin*Arzt bewilligen. Man kann zwei Transportbescheinigungen – für die erste und für die zweite Impfung – ausstellen. Die Taxifahrt erfolgt dann komplett bargeldlos.

Durch das Bundesgesundheitsministerium wurden am gestrigen Montag, 15. März, mit sofortiger Wirkung die Schutzimpfung mit dem Vaccin des Herstellers AstraZeneca vorsorglich ausgesetzt. Die Kommunen sind an die Entscheidung der Bundesregierung gebunden, daher hat das Impfzentrum der Stadt Wolfsburg analog zu der Entscheidung der Bundesregierung die Impfungen mit diesem Wirkstoff vorsorglich ausgesetzt. Fälle von gebildeten Thrombosen, welche ursächlich für die vorübergehende Aussetzung sind, sind in Wolfsburg bisher nicht aufgetreten.

Bis auf weiteres entfallen daher alle Impftermine, bei denen der Impfstoff von AstraZeneca zum Einsatz kommen sollte. Die Stadt Wolfsburg bittet daher die Bürger*innen, welche mit Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden sollten, nicht zu ihrem vorgesehenen Termin ins Impfzentrum zu kommen, da sie derzeit nicht geimpft werden können.

Ausdrücklich nicht betroffen sind die Impfstoffe der Firmen Biontech und Moderna. Diese Termine finden statt.

Falls im Einzelfall nicht klar ist, welches Vaccin zum Einsatz kommen soll, ist der zeitliche Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung ein Anhaltspunkt auf den jeweiligen Impfstoff. Beträgt der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung neun oder zwölf Wochen, ist eine Impfung mit AstraZeneca-Serum vorgesehen.

Stadtrat Andreas Bauer: "Ich bedauere sehr, dass die Impfungen mit dem Vaccin von AstraZeneca nun ausgesetzt werden, da wir durch die Verfügbarkeit dieses Impfstoffes, neben denen von Moderna und Biontech, viele Wolfsburger*innen hätten zeitnah impfen können. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass zeitnah verlässliche Informationen vorliegen werden. Ich möchte betonen, dass nach derzeitigen Kenntnisstand das Risiko einer Thrombose nach der Impfung sehr, sehr gering ist. In sieben Fällen (1,6 Millionen Impfungen insgesamt) kam es zu diesen Komplikationen, bei denen noch nicht abschließend geklärt ist, ob es tatsächlich mit der Impfung in Verbindung steht."

Die Stadt Wolfsburg wird über die weiteren Schritte informieren - insbesondere, wie verfahren werden soll, wenn bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erfolgt ist. Bei Fragen steht betroffenen Bürger*innen das Service Center der Stadt Wolfsburg unter 05361 28-1234 zur Verfügung.

Am kommenden Freitag und Samstag, 5. und 6. März, werden die ersten Mitarbeitenden aus Wolfsburger Kitas und Schulen im Impfzentrum im CongressPark geimpft. Nach Abfrage aller betroffenen Personen am Montag wurden die ersten Termine bereits versandt.

Durch die Änderung der Impfverordnung ist es nun möglich geworden, Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grund-, Sonder- oder Förderschulen tätig sind, ein Impfangebot zu unterbreiten.

In einem ersten Schritt standen 1.440 Impfmöglichkeiten zur Verfügung. Dieses Angebot wurde durch die Nachfrage übertroffen. Dies führt dazu, dass für einen Tag eine zweite Impfstraße hinzugefügt wird. Dadurch erhalten in Wolfsburg nun 1.800 Personen aus den betroffenen Gruppen ein Impfangebot.

Stadtrat Andreas Bauer hierzu: "Mein Dank gilt den Kolleg*innen des Impfzentrums und des Geschäftsbereiches Schule für die schnelle und unkomplizierte Abwicklung der Organisation."

Stadträtin Iris Bothe: "Um eine sichere Öffnungsperspektive für die Einrichtungen haben zu können, stellen die Impfungen einen wichtigen Baustein dar. Dass die Nachfrage seitens des Kita- und Schulpersonals so groß ist und unsere Kalkulation weit übertroffen hat, freut mich sehr."

Das Land Niedersachsen informiert

Der Schutz der Bürger*innen ist vorrangiges Ziel. Eine Corona-Ansteckung im öffentlichen Nahverkehr auf dem Hin- und Rückweg vom Impfzentrum soll möglichst vermieden werden. Daher übernimmt das Land Niedersachsen die Fahrkosten eines Einzeltransports zum Impfzentrum (Hin- und Rückweg), wenn dies aus medizinischen Gründen notwendig ist, aber die Voraussetzungen für eine Kostenübername durch die GVK nicht vorliegen (§ 60 SGB V).

Ob die Kosten für ein Taxi aus medizinischen Gründen übernommen werden können, muss ein Arzt oder eine Ärztin bewilligen. Er oder sie kann zwei Transportbescheinigungen – für die erste und für die zweite Impfung – ausstellen. Die Taxifahrt erfolgt dann komplett bargeldlos.

Wer hat Anspruch auf die Transportbescheinigung?

Personen, die 80 Jahr alt oder älter sind, haben Anspruch auf die Transportbescheinigungen, wenn:

  • die Corona-Schutzimpfung nicht durch ein mobiles Team oder anderweitige Maßnahmen (z.B. Impfbusse) durchgeführt werden kann,
  • es sich nicht um einen Liegendtransport handelt,
  • eine Mobilitätseinschränkung vorliegt. Dazu zählen:
  • Schwerbehinderte, deren Ausweis ein Merkzeichen „aG“ für außergewöhnliche Gehbehinderung, „Bl“ für Blindheit oder „H“ für Hilflosigkeit enthält,
  • Pflegebedürftige, deren Pflegebescheid den Grad 4 oder 5 ausweist sowie Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 3, wenn bei ihnen eine dauerhafteMobilitätsbeeinträchtigung vorliegt.

Wie läuft der Transport ab?

Erste Möglichkeit: Taxifahrer*in wartet am Impfzentrum
Die zu impfende Person bestellt bei einem örtlichen Taxiunternehmen eine Beförderung zum Impfzentrum. Die Fahrt erfolgt bargeldlos. Wartet der*die Taxifahrer*in bis zum Abschluss der Behandlung am Impfzentrum, um die Person wieder nach Hause zu fahren, erfolgt die Übergabe der Transportbescheinigung nach der Rückfahrt an den*die Taxifahrer*in. In der Folge rechnet das Taxiunternehmen diese Fahrtkosten mit der GKV oder dem Land Niedersachsen ab. 

Zweite Möglichkeit: Erneute Taxi-Bestellung nach dem Impfen
In den Fällen, in denen der*die Taxifahrer*in nicht vor dem Impfzentrum auf die geimpfte Person wartet, wird er oder sie über seine Zentrale die einfache Fahrt zum Impfzentrum vermerken lassen. Für die Rückfahrt wird die geimpfte Person über die Taxizentrale erneut ein Taxi anfordern und am Ende der Rückfahrt die Transportbescheinigung dem*der Taxifahrer*in aushändigen. Die Abrechnung erfolgt wie bereits beschrieben mit der GKV oder dem Land Niedersachsen. 

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, den Taxiservice vor den jeweiligen Impfzentren zu nutzen. Hier werden einige Taxis soweit möglich für die bargeldlose Heimfahrt bereitstehen. 

Es ist ausdrücklich gewünscht, dass die Taxifahrt bargeldlos erfolgen soll. Außerdem ist es erforderlich, dass die Transportbescheinigungen an den*die jeweilige*n Taxifahrer*in auf der Rückfahrt übergeben werden sollen.

 

Button Information; Foto:reeel/Fotolia.com

Das Verfahren zur Abrechnung der Taxifahrten zum Impfzentrum ist endgültig umgestellt. Ab dem 22.03.2021 werden keine neuen Fahrtkosten-Abrechnungen von Seiten des MS mehr angenommen.  Alle Abrechnungen für Impftermine ab dem 22.03.2021 haben durch den Impfberechtigten direkt mit dem Taxiunternehmen vor Ort zu erfolgen. Das Taxiunternehmen rechnet dann mit DAVASO ab. Die Impfzentren werden angehalten, keine Anträge auf Übernahme der Taxikosten für Termine ab dem 22.03.2021 (einschl.) mehr anzunehmen.

 

Das Wolfsburger Impfzentrum hat heute, Montag, 15. Februar, seine Arbeit aufgenommen. Bis zum Abend wurden 240 Personen geimpft, die 80 Jahre und älter sind. Das Impfzentrum ist zunächst mit einer Impfbahn gestartet. Spätestens mit Beginn der Zweitimpfungen und steigender Impfstoffmengen wird die Anzahl der Impfbahnen nach und nach erhöht werden.

"Das ist ein lang herbeigesehnter Tag für die Menschen in Wolfsburg. Für mich ist die Impfung nach wie vor der entscheidende Schlüssel, aus dieser Lage herauszukommen. Ich hoffe, dass wir im März und April noch deutlich mehr Impfstoff geliefert bekommen", betont Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Das Impfzentrum hat zurzeit von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr geöffnet. In Abhängigkeit der Verfügbarkeit des Impfstoffes ist geplant, den Betrieb auf sechs Tage, von Montag bis Sonnabend und von 8 bis 22 Uhr, auszuweiten.

Parallel zum laufenden Betrieb werden zurzeit im Impfzentrum die Impfbahnen 3 und 4 im Großen Saal des CongressParks ausgebaut. Die Arbeiten sollen am Freitag abgeschlossen sein. Erklärtes Ziel ist es, möglichst zügig vielen Wolfsburger*innen eine Impfung zu ermöglichen.

"Ich freue mich über den heutigen Start des Impfzentrums und das dieser gut geglückt ist. Noch nicht zufriedenstellend ist die derzeitige Verfügbarkeit des Impfstoffes. Das wird sich aber absehbar verbessern, sodass wir sukzessive das Impfzentrum weiter hochfahren werden. Ich bin zuversichtlich, dass wir zeitnah viele Wolfsburger*innen werden impfen können. Dies ist unser aller Ziel", sagt Stadtrat Andreas Bauer.

Ein Großteil der 1.100 im Landesportal eingestellten Termine wurde bereits vergeben. Nach Planung des Landes Niedersachsen soll am kommenden Mittwoch die nächste Impfstofflieferung in Wolfsburg eintreffen.

Pressemitteilung vom 10.02.2021

Impftermine werden ab sofort vergeben

Das angekündigte zweite Informationsschreiben an die über 80-Jährigen wird leider, aufgrund der derzeitigen Witterungsverhältnisse und der damit verbundenen längeren Zustellungszeit, nicht in allen Fällen, wie es seitens der Stadt vorbereitet und geplant war, am 11. Februar zugehen.

In dem zweiten Anschreiben wird unter anderem darüber informiert, dass eine Anmeldung für Impftermine ab dem 11. Februar möglich sein wird. Dieses ist jedoch ab sofort möglich, weil das Land Niedersachsen, entgegen der bisher mitgeteilten Vorgehensweise, die Terminvergabe bereits, am Dienstag, 9., und Mittwoch, 10. Februar, freigeschaltet und konkrete Termine vergeben hat. Vereinbart war ursprünglich der 11. Februar.

"Uns liegt eine schnelle und verlässliche Kommunikation an alle Bürger*innen am Herzen. Umso bedauerlicher ist, dass uns die Witterungsverhältnisse und auch das Land in diesem Fall einen Strich durch die Rechnung gemacht haben, sodass nicht alle Ü80-Jährigen Bürger*innen fristgerecht und zeitgleich unsere Informationsschreiben erhalten. Wir freuen uns aber nunmehr, dass wir ab dem 15. Februar mit dem Impfen im Wolfsburger Impfzentrum beginnen können", unterstreicht Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Das Wolfsburger Impfzentrum wird am Montag, 15. Februar, seine Arbeit aufnehmen und zunächst die Menschen impfen, die 80 Jahre und älter sind und die nicht in Pflegeheimen leben.

Termine sind nunmehr ab sofort direkt mit dem Land Niedersachsen zu vereinbaren. Informationen dazu gibt es unter Telefon (0800) 99 88 665. Für Anmeldungen lässt sich auch das Onlineportal unter www.impfportal-niedersachsen.de nutzen.

Wer Unterstützung bei der Terminvereinbarung benötigt oder Fragen hat, für den steht die Wolfsburger Initiative "Wir helfen" unter Telefon (05361) 8903777 bereit. Neben der Terminbestätigung ist zur Impfung der Personalausweis und, wenn vorhanden, der Impfpass mitzubringen.

Weitere Informationen zum Impfablauf im Impfzentrum können Sie sich in einem Video über das Wolfsburger Impfzentrum ansehen.


Pressemitteilung vom 09.02.2021

Impfzentrum startet

Ein weiteres Informationsschreiben zum Start der Impfungen im Impfzentrum hat nunmehr die Stadt Wolfsburg an all die Menschen auf den Weg gebracht, die 80 Jahre und älter sind. Es findet sich in den kommenden Tagen in den betreffenden Briefkästen. Weil das Land Niedersachsen weitere Impfdosen angekündigt hat, wird das Wolfsburger Impfzentrum zum 15. Februar seine Arbeit aufnehmen und mit der genannten Altersgruppe beginnen, die nicht in Pflegeheimen leben.

Für die Terminvergabe bedeutet das: wer bereits einen Platz auf der Warteliste hat, wird vom Land Niedersachsen benachrichtigt, sobald ein konkreter Termin feststeht. Wer noch keinen Termin hat, kann sich auf die Warteliste setzen lassen oder versuchen direkt einen Termin zu vereinbaren. Ab dem 11. Februar werden nach Auskunft des Landes Niedersachsen konkrete Termine vergeben. Informationen dazu gibt es unter Telefon (0800) 99 88 665. Für Anmeldungen lässt sich auch das Onlineportal unter www.impfportal-niedersachsen.de nutzen.

"Entgegen erster Absprachen mit dem Niedersächsischen Sozialministerium, dass sich alle Menschen, die im Jahr 1941 geboren sind, impfen lassen können, erhalten derzeit leider nur Menschen, die bereits 80 Jahre alt geworden sind, einen Termin. Für die Vergabe ist ausschließlich das Land Niedersachsen verantwortlich. Die Stadt selbst kann keine Impftermine reservieren", erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Wer Unterstützung bei der Terminvereinbarung benötigt oder Fragen hat, für den steht die Wolfsburger Initiative "Wir helfen" unter Telefon (05361) 8903777 bereit. Neben der Terminbestätigung ist zur Impfung der Personalausweis und, wenn vorhanden, der Impfpass mitzubringen.

Weitere Informationen zum Impfablauf im Impfzentrum können Sie sich in einem Video über das Wolfsburger Impfzentrum ansehen.


Pressemitteilung vom 27.01.2021

Die Stadt unterstützt das Land Niedersachsen und verschickt in diesen Tagen an alle Wolfsburger Bürger*innen, die im Jahre 1941 oder früher geboren wurden, ein Informationsschreiben zur Corona-Schutzimpfung. Diese Menschen werden die ersten sein, die im Impfzentrum im CongressPark Wolfsburg geimpft werden können. Die Impfungen beginnen, sobald wieder genügend Impfstoff zur Verfügung steht.

Schon jetzt können sich aber die 80-Jährigen (auch die, die in diesem Jahr 80 Jahre alt werden), bzw. die über 80-Jährigen auf einer Warteliste eintragen lassen.

  • Telefonnummer: 0800 99 88 665

oder

Der Impftermin wird den Betroffenen dann in einem Schreiben vom Land Niedersachsen per Post mitgeteilt.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs: "Das Corona-Virus kann schwere Erkrankungen auslösen und ist für ältere Menschen besonders gefährlich. Deshalb ist es sehr gut, dass jetzt Impfstoffe zur Verfügung stehen. Leider gibt es diese bislang aber nur in kleinen Mengen, so dass wir in Wolfsburg zunächst nur die besonders gefährdeten Menschen in den Alten- und Pflegeheimen impfen konnten. Wir brauchen dringend mehr Impfstoff, um auch endlich im Impfzentrum starten zu können."

Bürger*innen, die bei der Vereinbarung eines Impftermins Unterstützung benötigen, können sich an die Wolfsburger Initiative "WIR HELFEN" unter der Telefonnummer 05361 8903777 wenden.

Weitere Informationen zum Impfablauf im Impfzentrum können Sie sich in einem Video über das Wolfsburger Impfzentrum ansehen.


Zwei mobile Impfteams sind am Impfzentrum im CongressPark gestartet. Zunächst werden die Bewohner*innen von Pflegeheimen geimpft. Auftakt ist im Pflegeheim Johannes Paul II, am Mittwoch folgt das Hanns-Lilje-Heim.

Mobiles ImpfzentrumFoto: Stadt Wolfsburg


Pressemitteilung vom 15.12.2020

Das Wolfsburger Impfzentrum im Congresspark hat fristgerecht am 15. Dezember die Betriebsbereitschaft gemeldet. Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hat das hierzu von der Stadt eingereichte Konzept genehmigt. Es umfasst in der ersten Stufe zunächst zwei Impfstrecken und zwei mobile Impfteams. Die mobilen Teams werden nicht mobile Menschen, solche die zum Beispiel zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen betreut werden, vor Ort impfen. In der letzten Ausbaustufe würden die Impfstrecken auf sechs ausgebaut werden können. Für den Maximalbetrieb wären sodann rund 5.800 Impfungen pro Woche theoretisch möglich.

"Mit dem Congresspark Wolfsburg haben wir einen hervorragenden Standort, mit dem wir die notwendigen Kapazitäten zur Impfung der Bevölkerung auch kurzfristig erreichen können, wenn der Impfstoff in größerer Menge zur Verfügung steht. Zudem ist der Standort barrierefrei, zentral gelegen und bietet somit eine gute Erreichbarkeit sowohl per Öffentlichen Personennahverkehr als auch für den Individualverkehr", resümiert der Geschäftsbereichsleiter des Brand- und Katastrophenschutzes Manuel Stanke. "Zum 15. Dezember beginnen wir mit einer personell besetzten Impfstraße und werden die Zeit bis zum regulären Betrieb zu Schulungszwecken nutzen", so Stanke weiter.

Die ständige Impfkommission hat in einem ersten Entwurf eine Empfehlung zur Priorisierung der Impfberechtigten bekannt gegeben. Danach sollen Risikopatienten und -gruppen zuerst gegen COVID-19 geimpft werden, wie Bewohner*innen von Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie deren Personal und Menschen über 80 Jahre.

"Wir sind in Wolfsburg mit dem Impfzentrum im CongressPark auf die bevorstehenden Impfungen gut vorbereitet. Mit der Arbeitsgruppe zum Impfzentrum haben wir in kürzester Zeit die dafür notwendigen Grundlagen geschaffen. Ich möchte allen Beteiligten für ihren bemerkenswerten Einsatz danken. Wann der Impfstoff in Wolfsburg zur Verfügung steht und wir mit den weiteren Ausbaustufen starten, kann derzeit noch nicht verlässlich gesagt werden", erklärt Stadtrat Andreas Bauer, Dezernent für Bürgerdienste, Finanzen und Brand- und Katastrophenschutz.


Interessierte Bürger*innen können unter der Telefonnummer des Landes Informationen zum Thema Impfungen einholen.

Telefon: 0800 / 99 88 66 5

Erreichbarkeit: Montag bis Samstag von 08:00 bis 20:00 Uhr

Informationen zum genauen Ablauf und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden sich auf der Website des Landes Niedersachsen.

Bürger*innen, die direkt bei der Stadt Wolfsburg anrufen, werden an die Hotline des Landes verwiesen. Die Stadt selbst vereinbart keine Termine.

Formulare und Merkblätter 

Bei Ihrem Besuch zur Impfung im Impfzentrum erhalten Sie vor der Impfung die beiden folgenden Dokumente zum Ausfüllen und Durchlesen. Hier haben Sie die Möglichkeit, sich die beiden Dokumente schon zu Hause in aller Ruhe anzuschauen und auszufüllen, und dann zur Impfung mitzubringen.


Hinweis: Die folgenden Dokumente stehen Ihnen hier im *PDF-Format zum Herunterladen zur Verfügung und öffnen sich jeweils in einem neuen Fenster

Anamnesebogen zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) mit mRNA-Impfstoff

Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) – mit mRNA-Impfstoffen

Anamnesebogen zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit Vektorimpfstoff

Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit Vektorimpfstoff

Formular "Kontaktnachverfolgung Begleitperson"

Formular "Impfberechtigte Kontaktperson"

Das Impfzentrum Wolfsburg befindet sich im CongressPark Wolfsburg. Der Standort ist barrierefrei, zentral gelegen und bietet somit eine gute Erreichbarkeit sowohl für den Individualverkehr als auch per Öffentlichen Personennahverkehr.

Eingabe für Navigationsgeräte:

Impfzentrum Wolfsburg
Heinrich-Heine-Straße / Klieverhagen 50
38440 Wolfsburg

Mit Bahn und Bus:

Wenn Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu Ihrer Impfung ins Impfzentrum fahren, können Sie ab sofort sowohl unter www.vrb-online.de als auch in der "VRB Fahrinfo und Tickets"-App das Impfzentren Wolfsburg als Ankunftsziel auswählen. Die Fahrplanauskunft zeigt die entsprechenden Bus- und Bahnverbindungen und den Fußweg von der Haltestelle bis zum Impfzentrum an.

Unterstützung und Hilfen beim Transport

Das Land Niedersachsen übernimmt die Fahrkosten eines Einzeltransports zum Impfzentrum (Hin- und Rückweg), wenn dies aus medizinischen Gründen notwendig ist, aber die Voraussetzungen für eine Kostenübername durch die GVK nicht vorliegen (§ 60 SGB V).

Ob die Kosten für ein Taxi aus medizinischen Gründen übernommen werden können, muss ein*e Ärztin*Arzt bewilligen. Sie*er kann zwei Transportbescheinigungen – für die erste und für die zweite Impfung – ausstellen. Die Taxifahrt erfolgt dann komplett bargeldlos.

Weiterführende Informationen:


Button Information; Foto:reeel/Fotolia.com

Das Verfahren zur Abrechnung der Taxifahrten zum Impfzentrum ist endgültig umgestellt. Ab dem 22.03.2021 werden keine neuen Fahrtkosten-Abrechnungen von Seiten des MS mehr angenommen.  Alle Abrechnungen für Impftermine ab dem 22.03.2021 haben durch den Impfberechtigten direkt mit dem Taxiunternehmen vor Ort zu erfolgen. Das Taxiunternehmen rechnet dann mit DAVASO ab. Die Impfzentren werden angehalten, keine Anträge auf Übernahme der Taxikosten für Termine ab dem 22.03.2021 (einschl.) mehr anzunehmen.

 

Von der Ankunft im Impfzentrum, über die Registrierung, die Impfung, bis zum Ruhebereich - im folgenden Video stellen wir Ihnen den Ablauf bei Ihrem Termin im Wolfsburger Impfzentrum vor.


Alternativ können Sie sich das jeweilige Video durch Klick auf den unten folgenden Videolink direkt bei YouTube anschauen. In diesem Fall lesen Sie vorher unsere Hinweise zur Nutzung der Sozialen Medien.

Video direkt bei YouTube ansehen (öffnet sich in einem neuen Fenster)

Wenden Sie sich im Bedarfsfall an das Corona-Schnelltest-Zentrum im Klinikum Wolfsburg oder an Ihren Hausarzt

Unter dem Link Arztauskunft Niedersachsen können Sie alle Hausärzt*innen im Stadtgebiet abrufen, die kostenfreie Corona-Tests (sogenannte Bürgertests) anbieten. Wählen Sie im Filter den Ort und unter Besonderheiten "Corona-Schnelltest" aus.


Bitte beachten: Im Gesundheitsamt werden keine Corona-Tests durchgeführt. 

Einen Impftermin erhalten Sie über das Terminmanagementsystem des Landes Niedersachsen. Die Hotline des Landes unter der Telefonnummer 0800 9988665 nimmt die Buchungswünsche für die niedersächsischen Impfzentren an (Onlineportal: www.impfportal-niedersachsen.de). Derzeit werden aufgrund von Lieferengpässen bei der Impfstoffversorgung noch keine Termine für das Wolfsburger Impfzentrum – wie bei vielen anderen Impfzentren in Niedersachsen auch – vergeben werden können.

Sowohl bei der telefonischen Terminvereinbarung als auch bei der Online-Anmeldung werden die Bürger*innen im ersten Schritt neben der Angabe der persönlichen Daten mit Hilfe einer strukturierten Abfrage eine Selbsteinschätzung ihrer Impfberechtigung auf Basis ihres Alters, möglichen Vorerkrankungen sowie des Berufs vornehmen. Ergibt diese Selbsteinschätzung, dass die Bürger*in zu einer der Personengruppen gehört, die nach den Kriterien der Ständigen Impfkommission (STIKO) vorrangig gegen COVID-19 geimpft werden sollen, wird im nächsten Schritt ein Termin im Impfzentrum der Wahl vereinbart. Andernfalls wird die Bürger*in darüber informiert, sich zu einem späteren Zeitpunkt erneut anzumelden.
 
Um sicherzustellen, dass die Erst- und Zweitimpfung im richtigen zeitlichen Abstand erfolgen, wird bei der Terminvergabe bereits der Termin für die Folgeimpfung vereinbart. Im Anschluss bekommt die Bürger*in per E-Mail oder per Post eine schriftliche Terminbestätigung inklusive eines QR-Codes zugeschickt. Dieser QR-Code muss zusammen mit dem amtlichen Lichtbildausweis beim Impftermin vorgelegt werden und dient dem Impfzentrum zur Identifikation der zu impfenden Person sowie als digitaler Laufzettel.

Kurz vor ihrem jeweiligen Impftermin erhalten die Bürger*innen eine Erinnerung per SMS, E-Mail oder Post sowie alle relevanten Informationen zum Impfzentrum.
Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit kann die Impfung derzeit nur bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben. 

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) aufbaut.  

 

Schaubild - Vergabe von Impfterminen


Die Priorisierung im Einzelnen:

Höchste Priorität

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer*in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (vor allem Onkologie und Transplantationsmedizin)

Hohe Priorität
  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
  • Eine enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen über 70-Jährigen und von Personen mit Trisomie 21, von Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung und von Personen mit einer Organtransplantation
  • Eine enge Kontaktperson von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patient*innenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind

Erhöhte Priorität
  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chronische Nierenerkrankung, chronische Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, diverse Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patient*innen mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in der Bundeswehr, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel, in Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation tätig sind
  • Erzieher*innen, Lehrer*innen
  • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen
  • Bei zunehmender, aber weiterhin begrenzter Impfstoffverfügbarkeit sollen weitere von der STIKO definierte Personengruppen mit besonderen Risiken vorrangig geimpft werden. Die STIKO-Empfehlung setzt sich aus der allgemeinen Impfempfehlung und einer Empfehlung zur Priorisierung zusammen. Die Priorisierungsempfehlung hat nur solange Gültigkeit, bis genügend Impfstoff verfügbar ist. Mittelfristig ist es das Ziel, allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu einer Impfung gegen COVID-19 anbieten zu können.

Unter der Telefonnummer 0800 9988665 können Sie einen Termin im Impfzentrum vereinbaren. Wie bitten um Verständnis, dass nicht alle Impfberechtigten sofort einen Termin erhalten werden. Es besteht für alle impfberechtigten Personen, die 80 Jahre und älter sind, die Möglichkeit, sich über die Hotline auch für diejenigen Impfzentren auf die Warteliste setzen zu lassen, die mit dem Start der allgemeinen Terminvergabe noch keine Termine vergeben können.

Die Stadt Wolfsburg und das Land Niedersachsen informieren Sie zeitnah mit einem Brief über den Ablauf der Impfung im Impfzentrum und die dafür notwendigen Vorbereitungen.

Das Land Niedersachsen hat am Donnerstag, den 4. Februar 2021 entgegen der früheren Absprache geregelt, dass die Vereinbarung eines Impftermins (oder das Setzen auf die Warteliste) erst nach dem 80. Geburtstag möglich ist. Herrn Oberbürgermeister Klaus Mohrs bedauert, dass die Altersregelung nicht so realisiert wurde, wie es abgesprochen war. Dies ist jedoch keine Entscheidung der Kommunen, sondern des Landes Niedersachsen. Die Stadt Wolfsburg muss diese Vorgabe nun umsetzen.

Nein, die Heim-Bewohner*innen müssen nicht extra in das Impfzentrum kommen. Nach Abschluss der Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen wird das Impfzentrum Wolfsburg mit ihren mobilen Teams die Heime erneut abfragen und neue Impf-Termine für die Bewohner*innen sowie voraussichtlich auch für die Mitarbeiter*innen vereinbaren. 

Derzeit werden der Stadt Wolfsburg weitere impfwillige Mitarbeiter*innen durch die Heime nachgemeldet. Diese werden gesammelt und bei einem gesonderten Termin im Impfzentrum, wenn wieder Impfstoff zur Verfügung steht, geimpft werden.


Die Terminvergabe des Landes Niedersachsen ist freigeschaltet und die Bürger*innen im Land Niedersachsen können unter der Telefonnummer 0800 9988665 oder im Onlineportal unter www.impfportal-niedersachsen.de einen Termin vereinbaren. Wir bitten um Verständnis, dass nicht alle Impfberechtigten sofort einen Termin erhalten werden. Auch mit der Freischaltung des Terminmanagement wird es voraussichtlich nicht für alle jetzt impfberechtigten Personen genügend Impfstoff zur Verfügung stehen. Allerdings haben alle impfberechtigten Bürger*innen, die 80 Jahre und älter sind, die Möglichkeit, sich über die Hotline auch für diejenigen Impfzentren auf die Warteliste setzen zu lassen, die mit dem landesweiten Start der Terminvergabe noch keine Termine vergeben können.


Ja, das Impfzentrum ist barrierefrei und zum Beispiel auch für Rollstuhlfahrer*innen geeignet. Zudem ist eine Begleitung für sehbehinderte und hörgeschädigte Menschen sichergestellt.

Ja, die Impfung wird in den Impfpass eingetragen und die Chargennummer eingeklebt. Sollte kein Impfpass vorliegen, wird eine Impfbescheinigung ausgestellt.

Bei Ihrem Besuch zur Impfung im Impfzentrum erhalten Sie vor der Impfung die beiden folgenden Dokumente zum Ausfüllen und Durchlesen. Hier haben Sie die Möglichkeit, sich die beiden Dokumente schon zu Hause in aller Ruhe anzuschauen und auszufüllen, und dann zur Impfung mitzubringen.

Hinweis: Die folgenden Dokumente stehen Ihnen hier im *PDF-Format zum Herunterladen zur Verfügung und öffnen sich jeweils in einem neuen Fenster

Anamnesebogen zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) mit mRNA-Impfstoff

Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) – mit mRNA-Impfstoffen –


  • Gibt es den Impf-Aufklärungsbogen auch in anderen Sprachen?
Das Robert Koch-Institut, das im Auftrag der Bundesregierung für den Schutz der Bevölkerung vor Krankheiten verantwortlich ist, hat den Aufklärungsbogen für die Impfungen in viele andere Sprachen übersetzt: 

Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoff

Wenn Sie Hilfe oder Unterstützung benötigen, können Sie sich an die Helfer*innen der Wolfsburger Initiative "Wir helfen" wenden.

Die Helfer*innen können Sie beispielsweise bei der Vereinbarung eines Impftermins oder beim Transport zum Impfzentrum unterstützen. Die Helfer*innen erreichen Sie von 10:00 bis 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 05361 8903777 oder über die Onlineplattform.

Von der Ankunft im Impfzentrum, über die Registrierung, die Impfung, bis zum Ruhebereich - im folgenden Video stellen wir Ihnen den Ablauf bei Ihrem Termin im Wolfsburger Impfzentrum vor.

Alternativ können Sie sich das jeweilige Video durch Klick auf den unten folgenden Videolink direkt bei YouTube anschauen. In diesem Fall lesen Sie vorher unsere Hinweise zur Nutzung der Sozialen Medien:


Wenn Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu Ihrer Impfung ins Impfzentrum fahren, können Sie ab sofort sowohl unter www.vrb-online.de als auch in der "VRB Fahrinfo und Tickets"-App eines der Impfzentren in der Region (Wolfsburg, Braunschweig, Salzgitter, Landkreis (LK) Gifhorn, LK Goslar, LK Helmstedt, LK Peine, LK Wolfenbüttel) als Ankunftsziel auswählen. Die Fahrplanauskunft zeigt die entsprechenden Bus- und Bahnverbindungen und den Fußweg von der Haltestelle bis zum Impfzentrum an.

Der Infektionsschutz im Impfzentrum hat oberste Priorität. Mund- und Nasenschutz ist für alle Besucher*innen und Mitarbeiter*innen des Impfzentrums obligatorisch. Auch stehen Visiere für Bürger*innen mit einer Befreiung von der Maskenpflicht zur Verfügung. Am Eingang wird bei jeder Person kontaktlos Temperatur gemessen. Hier wird auch geklärt, ob in den letzten 14 Tagen ein Kontakt zu einer an COVID-19 erkrankten Person bestanden hat. Der Aufbau des Impfzentrums, mit getrennten Ein- und Ausgangsbereich, Einbahnsystem und Impfstraße sorgt dafür, dass sich keine Besucher*innen entgegenkommen können. Auch wird die Einhaltung der Hygiene- und Virenschutzmaßnahmen ständig überprüft und sichergestellt.


Weitere Informationen zum Impfen erhalten Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit:
Die Impfung ist für Sie kostenlos.

Die COVID 19-Impfstoffe werfen bei vielen Fragen auf. Doch viele Bedenken halten einer wissenschaftlichen Betrachtung nicht stand. Das Robert-Koch-Institut hat dazu Erklärungsvideos auf seiner YouTube-Seite veröffentlicht.

Nach einer Impfung können typische Beschwerden, wie Rötung, Schwellung und Schmerzen an der Impfstelle auftreten, aber auch Allgemeinreaktionen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Unwohlsein. Diese Reaktionen sind Ausdruck der erwünschten Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Impfstoff und klingen in der Regel nach wenigen Tagen komplett ab.
Datenschutz und Datensicherheit sind bei einer Verarbeitung sensibler personenbezogener Daten von großer Bedeutung. Personenbezogene Daten werden daher nur im notwendigen Umfang verarbeitet. Zudem wurden umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, um jederzeit sicherzustellen, dass die europäischen und nationalen Vorschriften über den Datenschutz auch von etwaigen externen Dienstleister*innen beachtet werden.

Information zum Datenschutz nach Artikel 13 ff EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO): Impfung
Leider wird zunächst nicht genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen. Außerdem müssen die Lagerung, Logistik und Sicherung des Impfstoffes sehr hohen Anforderungen entsprechen, die in ärztlichen Praxen so kurzfristig umgesetzt werden können. Die Impfungen erfolgen daher in den speziell eingerichteten Impfzentren, um möglichst vielen Menschen eine Impfung gegen COVID-19 zu ermöglichen. 

Parallel dazu befinden sich mobile Teams im Einsatz, die besonders gefährdete beziehungsweise weniger mobile Menschen beispielsweise in Altenheimen aufsuchen und dort vor Ort impfen.

Grundsätzlich ist geplant, die Schutzimpfung langfristig in das Regelsystem der hausärztlichen Versorgung zu überführen. Allerdings kann derzeit noch keine verlässliche Vorhersage getroffen werden, zu welchem Zeitpunkt dies der Fall sein wird.

Eingangsbereich
  • Messung der Körpertemperatur
  • Ausgabe Durchlaufbogen
 Anmeldung 
  • Überprüfung des Termins / der Impfberechtigung durch Vorlage eines Ausweisdokumentes
  • Ausgabe Aufklärungs-, Anamnese- und Einwilligungsbogen (bei Fehlen der Unterlagen)
  • Erklärung zum weiteren Ablauf
  • Weiterleiten zum Lese/Schreibbereich und der Registrierung
Registrierung 
  • Ausfüllen des Aufklärungs-, Anamnese- und Einwilligungsbogen (falls noch nicht zu Hause geschehen)
  • Hilfestellungen durch Lotsen beim Ausfüllen Anamnese- und Einwilligungsbogen 
  • Personenkontrolle durch Vorlage eines Ausweisdokumentes 
  • Überprüfung der Unterlagen auf Vollständigkeit
  • Ausgabe QR-Code (falls nicht zur Hand)
  • Zuweisung der Impflinie 
Impfgespräch mit einer/einem Ärzt*in
  • Überprüfung Anamnesebogen
  • Beantwortung offener Fragen
  • Entscheidung Impffreigabe auf Durchlaufbogen 
  • Begleitung durch einen Lotsen zur nächsten freien Impfkabine
Impfung durch med. Fachpersonal
  • Durchführung der Impfung
  • Eintragung der Impfung in den Impfpass oder Ersatzbescheinigung
  • Weiterleiten zum Scannen 
 Scannen der Impfung
  • Zusammenführung des QR-Code mit der Impfcharge (automatische Meldung ans RKI)
  • Weiterleitung in den Warte-/Ruhebereich
Warte-/Ruhebereich
  • 15-minütiger Aufenthalt zur Kontrolle und Beobachtung auf evtl. Impfreaktionen durch den Sanitätsdienst
  • Nach Ablauf von 15 Minuten Ruhezeit eigenständiges Verlassen des Wartebereiches und Abmeldung beim Check-Out Schalter
Check Out 
  • Abgabe sämtlicher Unterlagen der Impfung
  • Bei Bedarf Erstellung von Kopien der Unterlagen
  • Aushändigung eines Hinweises für die Zweitimpfung 
  • Dokumentation der Check-Out Zeit
  • Verlassen des Gebäudes

Information about the process of your visit to the vaccination center Wolfsburg in foreign languages

Wenn Sie Ihren Impfpass nicht finden können, wird Ihnen im Impfzentrum eine Impfbescheinigung ausgestellt. Diese Impfbescheinigung bringen Sie bitte zur Zweitimpfung in das Impfzentrum unbedingt wieder mit. Die Bescheinigung kann aber auch jederzeit in den wiedergefundenen Impfpass oder in einen neuen Impfpass übertragen werden. Einen neuem Impfpass kann Ihnen Ihr*e Hausärztin*Hausarzt kostenlos ausstellen.

Ja, Sie erhalten ein ärztliches Beratungsgespräch vor der Impfung im Impfzentrum. Jede Person, die sich im Impfzentrum impfen lassen möchte, wird vorher durch eine*n Ärztin*Arzt individuell aufgeklärt und beraten.

Bei der Terminvergabe erhalten Sie direkt zwei Termine. Die Wirksamkeit der Impfung ist nur gegeben, wenn beide Termine wahrgenommen werden! Sollten Sie den 2. Termin - bitte nur in dringenden Ausnahmefällen, beispielsweise bei Fieber über 38,5°C - nicht einhalten können, melden Sie sich bitte umgehend bei der Termin-Hotline. Dort erhalten Sie weitere Informationen.

Eine Stornierung ist generell möglich. Sollte der Fall eintreten, melden Sie sich bitte umgehend bei der Termin-Hotline. Dann kann der freigewordene Termin wieder vergeben werden.

Wenn Sie den ersten Termin bereits wahrgenommen haben, sollten Sie den zweiten Termin zum vorhergesehenen Zeitpunkt unbedingt einhalten. Die Impfung ist nur wirksam, wenn beide Termine eingehalten werden!

Zurzeit sind alle Vakanzen besetzt.

Senioren- und PflegeStützpunkt übernimmt Hotline #wirhelfen

Sie erreichen das Team im Senioren- und PflegeStützpunkt telefonisch unter 05361 28-2848 oder unter 0151 5851 8795 am

Montag und Dienstag: 08:30 – 16:30 Uhr,
Donnerstag: 08:30 – 17:30 Uhr,
Mittwoch und Freitag: 08:30 – 12:00 Uhr.

Gern können Sie das Team auch per E-Mail an pflegestuetzpunkt@stadt.wolfsburg.de erreichen. Auch Hausbesuche sind - unter der Maßgabe der geltenden Verordnungen - weiterhin möglich.

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