Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen

Oberbürgermeister Dennis Weilmann; Foto: Thomas KoschelFoto: Oberbürgermeister Dennis Weilmann (Copyright: Thomas Koschel)Die Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg wollen gemeinsam mit den Landkreisen Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel sowie dem Regionalverband Großraum Braunschweig und der Allianz für die Region GmbH "Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen" werden. Gemeinsam bewerben sie sich beim Förderprogramm des Landes "Zukunftsregionen in Niedersachsen". Auf der Internetseite wolfsburg.de/zukunftsregion können sich die Bürgerinnen und Bürger beteiligen.

"Für die Zukunft unserer Region brauchen wir gemeinsame Konzepte und Maßnahmen, um den zentralen Herausforderungen wie Klimaschutz und Strukturwandel zu begegnen", sagt Oberbürgermeister Dennis Weilmann. "Durch den Schulterschluss mit unseren Nachbarn sowie starken Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden haben wir beste Voraussetzungen Zukunftsregion zu werden."

Drei Leitprojekte haben die Partnerkommunen für die Zukunftsregion identifiziert: 

  • Gemeinsame regionale Energiestrategie
  • Regionales Konzept Flächen- und Wassermanagement
  • Regionales Innovations- und Transformationsmanagement

In diesen Bereichen sollen zukünftig gemeinsam mit Wirtschafts- und Sozialpartner und Bürgerinnen und Bürgern Projekte entwickelt und umgesetzt werden.


Um mit einem neuen regionalpolitischen Instrument langfristig attraktive Lebensverhältnisse in allen Teilen Niedersachsens sicherzustellen, hat das niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung (MB) bis 2027 ein neues Instrument zur Förderung und Unterstützung regionaler Entwicklungsprozesse aufgelegt: die Zukunftsregionen. Die darin zusammengeschlossenen Kommunen erhalten eine finanzielle Unterstützung von bis zu 210.000 Euro jährlich für ein Regionalmanagement aus Mitteln der Europäischen Union. Gleichzeitig werden Projekte mit einer Förderquote von 40 Prozent bezuschusst.

Auswahl und Anerkennung der Zukunftsregionen erfolgen in einem zweistufigen Verfahren. In der ersten Stufe sollten interessierte Regionen ihr Interesse bekunden. Dies ist bereits erfolgt. Nunmehr erstellen die Projektpartner ein Zukunftskonzept für die Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen.


Sie sind gefragt - beteiligen Sie sich

Gemeinsam in einem iterativen Prozess unter Einbindung von Verwaltungsmitarbeitern und -mitarbeiterinnen aller Partnerkommunen sowie von Wirtschafts- und Sozialpartnern wurden in unterschiedlichen Workshops Entwicklungspotenziale der Region zu den drei beschriebenen Leitprojekten erarbeitet. Themenbezogen wurden Ziele, Aufgaben und erste Projektideen festgehalten.

Der Schriftzug "Beteiligen Sie sich hier"Und nun sind Sie gefragt: 
Haben Sie weitere Projektideen zu den drei Leitprojekten? Haben Sie Anregungen, die Sie uns mit auf den Weg geben möchten? Haben Sie Ideen, wie wir die Zukunftsregion gemeinsam gestalten können?

Wenn ja, schauen Sie sich unsere Ergebnisse an. Geben Sie uns Ihr Feedback.

Link zur Bürgerbeteiligungsseite der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen (öffnet sich in einem neuen Fenster)

Erklärfilm zur Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen


Copyright: Daniela Nielsen, Stadt Braunschweig

Zukunftsregion - Was ist das?

Das niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung (MB) möchte mit einem neuen regionalpolitischen Instrument langfristig attraktive Lebensverhältnisse in allen Teilen Niedersachsens sicherstellen. Daher hat es in der Förderperiode 2021 - 2027 ein neues Instrument zur Förderung und Unterstützung regionaler Entwicklungsprozesse aufgelegt: Die Zukunftsregionen. In ihr sollen in bis zu zwei Handlungsfeldern Projekte zur Stärkung von Regionen entwickelt und umgesetzt werden. Dafür erhalten zur Zukunftsregion zusammengeschlossene Kommunen finanzielle Unterstützung aus Mitteln des EFRE und des ESF+ für ein Regionalmanagement (bis zu 300.000 Euro jährlich - 70% Förderung). Für die Umsetzung von Projekten stehen für sechs Jahre Fördergelder (40% Projektförderung) zur Verfügung.


Die Auswahl und Anerkennung der Zukunftsregionen erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. In der ersten Stufe sollten interessierte Regionen bis Ende September 2021 ihr Interesse bekunden. Eine Interessensbekundung hat die Stadt Braunschweig als Lead-Kommune für alle Projektpartner, die sich gemeinsam zur Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen zusammengeschlossen haben, eingereicht.

In der zweiten Stufe sollen die Regionen nach Aufforderung des MBs bis 30.06.2022 ein Zukunftskonzept erstellen. Die Anerkennung und Einrichtung der Zukunftsregion soll im 3. Quartal 2022 erfolgen.

Weitere Informationen:

Hinweis: Die folgenden Links öffnen sich jeweils in einem neuen Fenster

Link zum Thema „Zukunftsregionen“ beim Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig:

https://www.arl-bs.niedersachsen.de/zukunftsregionen/land-startet-neues-forderprogramm-zur-starkung-der-regionen-201661.html 

Link zum Thema „Zukunftsregionen“ beim nds. Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung:

https://www.mb.niedersachsen.de/startseite/regionale_landesentwicklung_und_eu_forderung/regionale_landesentwicklung/unsere_programme/zukunftsregionen_in_niedersachsen/zukunftsregionen-in-niedersachsen-201702.html



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