Neuigkeiten

Pressemitteilung vom 10.07.2019

Alles kommt unter den Hammer

Termine für die Online Fundsachenversteigerung stehen fest

Der Startschuss für die diesjährige Internetauktion der Stadt Wolfsburg fällt am 15.08. um 18 Uhr und läuft über 10 Tage. Bereits ab Donnerstag, 18.07. können sich Interessenten unter der Internetseite http://www.sonderauktionen.net über die angebotenen Artikel informieren.

Und so funktioniert's: Nach einer kostenlosen Anmeldung auf www.sonderauktionen.net kann jede Person ihr Gebot abgeben. Nach dem "Count Down Prinzip" wird bei der Auktion mit dem Höchstpreis begonnen, welcher in Cent-Schritten bis zum Mindestangebot fällt. Man kann jeweils zum aktuell angezeigten Kaufpreis zuschlagen und die Auktion damit beenden. Je länger man also wartet, desto günstiger wird der Gegenstand, desto größer ist aber auch das Risiko, dass eine andere bietende Person schneller ist.

Unter den Hammer kommen: Fahrräder, Schmuck, Uhren, Handys und sonstige gemischte Pakete Termine für die Abholung der ersteigerten Fundgegenstände sind mit dem Service Center zu vereinbaren. Lediglich die Kleinteile werden im versicherten Versand verschickt. Mit dem regionalen Angebot gibt es kurze Wege zwischen Bieter und Anbieter. Es entfallen Kosten für Verpackung und Versand und die Gegenstände können entsprechend günstig angeboten und abgeholt werden.

Die Onlineversteigerung findet in Zusammenarbeit mit der GMS Bentheimer Softwarehaus GmbH aus Schüttorf statt, die für die Darstellung der Vorschau verantwortlich sind.


Pressemitteilung vom 24.06.2019

Fraktionswechsel im Stadtrat

Neubesetzung von Ausschüssen und Aufsichtsräten erforderlich

Aufgrund des Fraktionswechsels des Ratsherrn Stefan Kanitzky von der CDU- zur FDP-Fraktion liegen die Voraussetzungen für eine Neubesetzung von Ausschüssen und Aufsichtsräten vor, da die FDP-Fraktion einen Neubesetzungsantrag gestellt hat. Auch bildet die Besetzung der Ausschüsse und Gremien durch den Wechsel von Stefan Kanitzky nicht mehr spiegelbildlich nach Hare-Niemeyer die Stärkeverhältnisse der Fraktionen im Rat der Stadt ab. Die Verwaltung hat daraufhin Änderungsbedarf bei 13 Ausschüssen des Rates und 12 Aufsichtsräten festgestellt.

Das heißt im Einzelnen, dass es in folgenden Ausschüssen und Aufsichtsräten statt zweier Mandate von PUG und Grünen ein Losverfahren dieser zwei Mandate zwischen PUG, Grüne und FDP gibt (Auslosung von 2 Mandaten unter 3 Fraktionen): Ausschuss für Finanzen, Controlling und Haushaltskonsolidierung, Ausschuss für Stadtentwicklung, Ausschuss für Migration und Integration, Stadtmarketing und Strategische Planung, Ausschuss für Bürgerdienste, Energie und Umwelt sowie Feuerwehr, Schulausschuss, Sportausschuss, Kulturausschuss, Sozial- und Gesundheitsausschuss, Jugendhilfeausschuss, Klinikumsausschuss, Bildungshausausschuss, Aufsichtsrat Neuland, Aufsichtsrat Stadtwerke, Aufsichtsrat Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH - WMG, Verwaltungsrat Wolfsburger Entwässerungsbetriebe - WEB.

In folgenden Ausschüssen und Aufsichtsräten gibt es ein Losverfahren über das bisherige Mandat der Grünen zwischen Grünen und FDP (Auslosung von einem Mandat unter 2 Fraktionen): Verbandsversammlung Sparkasse, Verwaltungsrat Wolfsburger Struktur- und Beteiligungsgesellschaft – WSB.

Im Aufsichtsrat CongressPark, Aufsichtsrat Hallenbad, Aufsichtsrat Planetarium, Aufsichtsrat Wolfsburger Schulverpflegungs GmbH, Verwaltungsrat Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung – WAS und Aufsichtsrat Wolfsburger Beschäftigungs gGmbH -WBG muss die SPD einen Sitz an die FDP abgeben.

Im Verwaltungsausschuss gibt es zukünftig kein Losverfahren zwischen CDU/FDP sowie Linke und Piraten mehr. Die FDP erhält den Sitz.

Im Planungs- und Bauausschuss gibt es zukünftig kein Losverfahren zwischen FDP/Linke und Piraten mehr, dafür erhalten beide Fraktionen einen Sitz, die CDU verliert einen Sitz.

Für die Ausschussvorsitze ist die Durchführung eines neuen Zugriffsverfahren nach dem Sitzverteilungsverfahren d’Hondt nicht erforderlich und auch rechtlich nicht zulässig. Die Vorsitzenden sind gleichzeitig Mitglied und üben bereits als solches ihr Stimmrecht aus. Eine Abberufung des/der Vorsitzenden nur aus der Vorsitzfunktion gegen seinen/ihren Willen ist anders als die Abberufung als Ausschussmitglied (§ 9 Abs. 3 NKomVG) nicht vorgesehen. Nur bei der Bildung eines neuen oder der Auflösung eines bisherigen Ausschusses würde ein neues Zugriffsverfahren und Verteilung der Ausschussvorsitze durchgeführt.

Für die kommende Ratssitzung am 3. Juli arbeitet die Verwaltung daher mit Hochdruck an insgesamt 25 Vorlagen, die über den Nachtrag aus aktuellem Anlass auf die Tagesordnung genommen werden müssen und somit dem Rat der Stadt zur Beschlussfassung vorgelegt werden.


Pressemitteilung vom 05.06.2019

Kinderfest auf dem Rathausmarkt

Mit Sonderaktionen die Attraktivität stärken

Die Standbeschicker des Wochenmarktes auf dem Rathausplatz in Wolfsburg laden am Sonnabend, 22. Juni, von 8 bis 13 Uhr zu einem Kinderfest ein. Die Aktionen für Kinder sind insbesondere für 10 bis 12 Uhr geplant. Die Händler wollen mit solchen Sonderaktionen die Attraktivität des Marktes weiter stärken. Mit diesem Fest sollen vor allem junge Familien angesprochen und als Publikum für die hiesigen Wochenmärkte gewonnen werden.

An dem Sonnabend wird es eine Marktrallye geben, bei der die Kinder knifflige Fragen beantworten müssen. Auch ein Malwettbewerb wird angeboten und Blumen lassen sich einsähen. Für spätere Einkäufe auf dem Wochenmarkt können die Kinder Umweltbeutel mit Textilfarben bedrucken. Es wird auf dem Rathausplatz allerlei zum Entdecken geben wie beispielsweise ein Glücksrad, ein Erdbeerquiz, einen Trecker und geschnitzte Gemüsetiere oder Schwert-Möhren.

Das Kinderfest wird unterstützt von der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing (WMG), der Familienbildungsstätte Wolfsburg und der Audi BKK. So wird auch eine Hüpfburg aufgestellt. Außerdem wird Kinderschminken angeboten, und es werden mit Helium befüllte Luftballons an die Kinder verteilt. Der Clown Teo wird daneben für allerlei Spaß sorgen. Darüber hinaus wird eine Ernährungsberaterin Kinder und Eltern über die Zuckerfalle aufklären.

Beim Bummel über den Markt erhalten die Kinder an einigen Ständen kleine Überraschungen und Kostproben. Zusätzlich zu dem bestehenden Imbissangebot wird es neben Chicken Nuggets auch Muffins und frisch gebackene Bio-Waffeln geben. Außerdem werden die beiden Maskottchen Lucas Lupino und Wolle Wolfsburg über den Markt schlendern.

Die Marktzeiten sind immer mittwochs und samstags von 8 bis 13 Uhr. Parkplätze sind in den Tiefgaragen des Rathauses und Südkopfcenters in unmittelbarer Nähe vorhanden. Weitere Informationen zu den Wolfsburger Wochenmärkten finden sich im Internet unter www.wolfsburg.de.


Pressemitteilung vom 26.05.2019

Europawahl 2019: Um 20:26 Uhr war in Wolfsburg alles ausgezählt

Stadt dankt den ehrenamtlichen Wahlhelfern - Ergebnisse im Internet und  auf den städtischen Social Media Kanälen zu finden

Um 20:26 Uhr stand das vorläufige amtliche Endergebnis der Europawahl für Wolfsburg fest. Sämtliche Stimmzettel waren ausgezählt. Oberbürgermeister Klaus Mohrs gab als Stadtwahleiter das vorläufige Endergebnis bekannt.

"Ich freue mich, dass so viele Wolfsburgerinnen und Wolfsburger ihre Stimme für die Zukunft Europas abgegeben haben. Diese Wahl hat gezeigt, dass Menschen aus ganz Europa die hohe Bedeutung der Zusammenarbeit in der Europäischen Union erkannt haben – und dass es sich lohnt, viel und intensiv darüber zu diskutieren. Noch nie zuvor habe ich so eine breite öffentliche Diskussion über Europa erlebt. Ich hoffe, die Aufmerksamkeit von Bürgerschaft und der europäischen Institutionen füreinander bleibt. Nun können wir von den neu gewählten Repräsentantinnen und Repräsentanten erwarten, dass sie für uns – der großen Verantwortung bewusst – um die besten Lösungen ringen."  so der Oberbürgermeister.

"Ich danke den rund 1.000 Wahlhelferinnen und -helfern herzlich für ihren Einsatz für unsere Stadt. Ohne Sie wäre die Wahl nicht so reibungslos abgelaufen", lobt Oberbürgermeister Klaus Mohrs alle Beteiligten. "Genauso wie den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern möchte ich Jürgen Schulz, der die Wahl für die Stadtverwaltung koordiniert hat, und seinem Team meinen ausdrücklichen Dank aussprechen."

Etwa 500 Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie etwa 500 Bürger waren in den 117 Wahl- und Briefwahllokalen eingesetzt, ebenso in der Wahlzentrale im Rathaus, in der die Ergebnisse zusammengeführt wurden sind. Des Weiteren waren Helferteams für die Präsentation in der Bürgerhalle sowie in der Kommunikation im Einsatz.
Um 18:25 Uhr meldete das Wahllokal Nr. 202 (Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule) seine Ergebnisse. Nur 25 Minuten später waren bereits 50 Prozent aller Stimmen ausgezählt (18:50 Uhr). Um 19:01 Uhr folgte das erste Briefwahllokal (Nr. 930) und um 20:26 Uhr meldete das letzte Briefwahllokal seine Auszählung.

Insgesamt waren im Stadtgebiet Wolfsburg 89.191 Personen zur Wahl aufgerufen. Gewählt haben 50.390 Personen, so dass die Wahlbeteiligung bezogen auf das Stadtgebiet Wolfsburg bei 56,5 Prozent lag. Vormittags um 11 Uhr lag die aus zwölf Wahllokalen abgefragte hochgerechnete Beteiligung bei durchschnittlich 15 Prozent.

Alle Ergebnisse der Wolfsburger Wahl sind auch im Internet unter www.wolfsburg.de/wahlen zu finden.


Pressemitteilung vom 02.05.2019

Schnellladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge 

Aktuellen Sachstand im Strategieausschuss berichtet

Das Schnellladen von E-Fahrzeugen steht in Wolfsburg in den Startlöchern. Im Strategieausschuss berichtete die Stadtverwaltung über den aktuellen Sachstand zum Stadtgeschenk Volkswagens. Dieses umfasst anlässlich des 80. Geburtstags die Förderung von Ladeinfrastruktur in Höhe von zehn Millionen Euro.

In Puncto stationäre Ladeinfrastruktur wurde in einem gemeinsamen Arbeitskreis aus Volkwagen, Wolfsburg AG, den Stadtwerken und der Stadt Wolfsburg unter dem Dach von #WolfsburgDigital ein Konzept zur Verteilung von Schnellladeinfrastruktur im Stadtgebiet erstellt.

In der der E-Mobility-Station an der Braunschweiger Straße geht der erste Schnellladepark mit sogenanntem High Power Charging (HPC) nun in wenigen Wochen in den Betrieb. Im Juli, noch vor Beginn der Werksferien, können Autofahrer ihr E-Fahrzeug mit Combined-Charging-System (CCS)-Kompatibilität dann innerhalb kürzester Zeit aufladen.

Mit einer Ladeleistung von bis zu 350 kW kann das HPC-Ladesystem der Firma IONITY beispielweise eine Batterie in 10 bis 15 Minuten aufladen. Dafür stehen insgesamt vier Ladepunkte zur Verfügung.

In Wolfsburg wird damit ein wichtiger Schritt gegangen, die Nutzung von Elektrofahrzeugen attraktiver werden zu lassen. "Kürzere Ladezeiten und höhere Leistung sind wichtige Bausteine auf dem Weg Wolfsburgs, E-Mobilität im Stadtgebiet zu etablieren. Wir freuen uns, diese moderne Ladeinfrastruktur nun auch in Wolfsburg vorhalten zu können", so Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur.

Schnellladeinfrastruktur ist neben der Ladeinfrastruktur Zuhause, am Arbeitsplatz, in Einkaufszentren oder an Sportstätten ein wichtiger Baustein, um den Nutzern immer die Sicherheit zu geben, mit Ihrem E-Fahrzeug jederzeit auf eine verlässliche Stromversorgung zugreifen zu können. Im Rahmen von #WolfsburgDigital ist dieser Aspekt der E-Mobilität deshalb auch einer der 10 Themenschwerpunkte.

Neben dem Schnellladepark an der E-Mobility-Station ist ein weiterer Schnellladepark am Detmeroder Markt für kommenden Herbst in Planung. Für drei weitere HPC-Ladeparks ist eine zusätzliche Förderung beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eingereicht, sodass auch diese bei positivem Förderbescheid zeitnah umgesetzt werden können. Die Standorte befinden sich im Allerpark, in der Grauhorststraße und in Fallersleben.

Mit IONITY hat die Stadt Wolfsburg einen starken Partner an ihrer Seite. Das Schnelllade-Joint-Venture koordiniert das Projekt EUROP-E, das bis Ende 2021 entlang des europäischen Schnellstraßennetzes rund 400 HPC-Standorte in 13 EU-Mitgliedsstaaten aufbaut, von denen bereits 38 nach eigenen Angaben in Betrieb genommen wurden. Damit werden große Distanzen leichter überwindbar, und die Attraktivität der E-Mobilität wächst weiter.

Doch auch bei den flexiblen Schnellladesäulen geht es voran. Die Weltneuheit wird nach einer zwischen der Stadt Wolfsburg und Volkwagen abgestimmten Einsatzplanung ab Jahresmitte stadtweit an verschiedenen Standorten zum Einsatz kommen. Die genauen Standorte werden jeweils online bekannt gegeben. Mit der gesammelten Erfahrung der über 80 Wochen eingesetzten 12 Säulen kann der nachhaltige Aufbau von Ladeinfrastruktur im Wolfsburger Stadtgebiet gezielt unterstützt werden.


Pressemitteilung vom 09.04.2019

Osterfeuer erhellen Wolfsburg

Stadt genehmigt 30 Veranstaltungen

Auch in diesem Jahr finden in Wolfsburg wieder zahlreiche Osterfeuer statt.

Gründonnerstag, 18.04.2019:

  • Aktivspielplatz Fallersleben Walter-Kollo-Straße 15A, 38442 Wolfsburg (17 Uhr)
Ostersamstag, 20.04.2019:

  • Eintracht-Stadion Franz-Marc-Straße 4, 38448 Wolfsburg (19 Uhr)
  • Kleingartenverein Mörse, Deumelandstraße, 38442 Wolfsburg (19 Uhr)
  • Feuerwehr Reislingen, Feuerwehrgelände Zum Wiesengarten, 38446 Wolfsburg (Eintritt der Dunkelheit)
  • Kleingartenverein Schillerteich e.V. Zum Hausberg, 38446 Wolfsburg (18 Uhr)
  • Reit- und Fahrverein Vorsfelde, Alter Kirchweg 99, 38446 Wolfsburg (18 Uhr)
  • USK Fallersleben, Schwimmbad 1, 38442 Wolfsburg (18 Uhr)
  • Parkplatz Heilig-Geist-Kirche, Röntgenstraße 81, 38440 Wolfsburg (21.30 Uhr)
  • KGV Am Kraunsbusch, Werderstraße 52, 38448 Wolfsburg (19 Uhr)
  • Kleingartenverein Westhagen (Spielplatz), 38444 Wolfsburg (18 Uhr)
  • Osterfeuerplatz Ehmen, Verlängerung Auguststraße, 38442 Wolfsburg (19 Uhr)
  • Barnstorf, Gelände Feuerwehr Barnstorf, Alter Bierweg 10, 38446 Wolfsburg (Eintritt Dunkelheit)
  • Feuerwehr Neuhaus, Osterfeuer-/Feuerwehrplatz gegenüber der Burg Neuhaus, 38446 Wolfsburg (18 Uhr)
  • Warmenau, nördlich der B 188 verlängerte Straße Krugfeld, 38448 Wolfsburg (19.30 Uhr)
  • Wolfsburger Ruderclub e.V., In den Allerwiesen 3, 38446 Wolfsburg (19 Uhr)
  • Sandkamp, Tonnenfeuer, Parkplatz am Kyffhäuserheim, Stellfelder Straße 50, 38442 Wolfsburg (18 Uhr)
  • Feuerwehr Kästorf, Allerweg 2, 38448 Wolfsburg (17 Uhr)
  • Feuerwehr Neindorf, Feuerschalen, Feuerwehrhaus, Am Schmiedeberg, 38446 Wolfsburg (18 Uhr)
  • Kleingartenverein Neuland e.V., Vereinsheim, Ehmer Straße 17, 38442 Wolfsburg (Eintritt der Dunkelheit)
  • FKK Vereinsgelände, Barnstorfer Straße, 38444 Wolfsburg (17 Uhr)
  • Wendschott, Mitjätgens Anger, Brechtorfer Straße 38448 Wolfsburg (19 Uhr)
  • Osterfeuerplatz Vorsfelde, Wiese hinter dem Drömlingstadion, Alter Reitplatz, 38448 Wolfsburg (19 Uhr)
  • Kleingartenverein Ernteglück, Vereinsheim Dieselstraße (Einfahrt Sporthalle BBS), 38448 Wolfsburg (19 Uhr)
  • Brackstedt, westlich der Straße Zum kühlen Grunde, 38448 Wolfsburg (18 Uhr)
Ostersonntag, 21.04.2019:

  • Hattorf, Acker südlich Alte Teichstraße, 38444 Wolfsburg, Ortsteil Hattorf (19 Uhr)
  • Sülfeld, Kalkberg, 38442 Wolfsburg (19 Uhr)
  • KGV Fallersleben-Ost, Dresdener Straße 18a, 38442 Wolfsburg (19 Uhr)
  • Feuerwehr Velstove, Am Sportplatz/Kiesgrube, Alte Handelsstraße 52, 38448 Wolfsburg (18 Uhr)
  • Feuerwehr Almke, Hinter d. Feuerwehrhaus, Volkmarsdorfer Straße 2, 38446 Wolfsburg (18 Uhr)
  • Nordsteimke, Feuerwehr, Am Feldscheunenteich, 38446 Nordsteimke (19 Uhr)


Pressemitteilung vom 09.04.2019

Öffentliche Veranstaltungen nur eingeschränkt möglich

An den Osterfeiertagen gelten besondere Bestimmungen

Nach dem Niedersächsischen Feiertagsgesetz zum Schutz der kirchlichen Feiertage gelten wichtige gesetzliche Bestimmungen. Das Ordnungsamt der Stadt Wolfsburg bittet diese Regelungen zu beachten. In der Zeit von Donnerstag, 18. April (Gründonnerstag), ab 5 Uhr bis Ostersamstag, 20. April, 24 Uhr, sind öffentliche Tanzveranstaltungen untersagt. Am Karfreitag, 19. April, Ostersonntag, 21. April und Ostermontag, 22. April, sind in der Zeit von 7 bis 11 Uhr keine öffentlichen Unterhaltungsveranstaltungen erlaubt – dazu zählen zum Beispiel Volksfeste, öffentliche Sportereignisse, Zirkus- und Varietévorstellungen, Tanzveranstaltungen oder der Betrieb von Spielhallen.

Darüber hinaus sind am Karfreitag, 19. April, zusätzlich ganztägig verboten: öffentliche Sportveranstaltungen, Veranstaltungen in Räumen mit Schankbetrieb, die über die reine Bewirtung hinausgehen, zum Beispiel musikalische Darbietungen, Preisskat, Preiskegeln, Vereinsversammlungen, Modenschauen und Ähnliches. Dies gilt unabhängig davon, ob die Veranstaltung öffentlich ist oder nicht, alle sonstigen öffentlichen Veranstaltungen, außer wenn sie der geistig-seelischen Erhebung oder einem höheren Interesse der Kunst, Wissenschaft oder Volksbildung dienen und auf den ernsten Charakter des Tages Rücksicht nehmen und der Betrieb von Spielhallen.

Verstöße gegen das Niedersächsische Feiertagsgesetz können als Ordnungswidrigkeit mit Geldbußen geahndet werden.


Pressemitteilung vom 21.03.2019

Neue Vorhabenliste der Stadt liegt vor

Die neue Fassung der Vorhabenliste, vom Rat der Stadt Wolfsburg beschlossen, informiert frühzeitig und transparent über die Planungen der Stadt. Jeder Bürger kann Beteiligung zu den Vorhaben beantragen, sofern aktuell noch keine Bürgerbeteiligung vorgesehen ist.

Die Liste umfasst insgesamt 85 Vorhaben, die mindestens eines der nachfolgenden Kriterien erfüllen müssen: eine BürgermitWirkung ist geplant, von der Verwaltung wird ein starkes öffentliches Interesse vermutet, und/oder es handelt sich um ein großes Vorhaben mit einem Finanzvolumen von mindestens einer Millionen Euro. Einige Vorhaben mussten in der Planung oder Umsetzung auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Diese sind auf den Seiten "Vorhaben aus dem Zukunftsprogramm" abgebildet.

Die Vorhabenliste ist online unter wolfsburg.de/mitwirkung abrufbar. Ab April können Bürger auch eine kostenlose Druckfassung im Bürgerbüro mitWirkung, Rathaus A, Porschestraße 49, Zimmer 101 erhalten.


Pressemitteilung vom 26.02.2019

Clusterwohnen Plus und Energiespar-Tutorials 

Sieben Projektvorschläge zum Abschluss des Wettbewerbs Zukunftsstadt

Die Stadt Wolfsburg beteiligte sich mit dem Förderprojekt "ViWoWolfsburg2030+" von 2015 bis 2018 an dem bundesweiten Städtewettbewerb Zukunftsstadt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Kooperationspartner während des Förderzeitraums waren die TU Braunschweig und die TU Berlin, die das Forschungsprojekt wissenschaftlich begleitet haben.

Zum Abschluss des Wettbewerbs gehen sieben Projektvorschläge aus den Themenfeldern Wohnvielfalt, Mobilität und Energie als Ergebnisse hervor. Durch ihren Reallabor-Charakter bieten die Projekte gute Anwendungsfelder zur Erprobung neuer Ansätze und Konzepte. Folgende Projektvorschläge wurden generiert:

Themenfeld Wohnvielfalt:

  • Projektvorschlag 1: Clusterwohnen Plus – Gemeinschaftliches und flexibles Wohnen mit Vernetzung im Quartier
  • Projektvorschlag 2: Vernetzung, Sicherheit und Unterstützung im Alltag – Digitale und smarte Produkte und Services für das Leben zu Hause
  • Projektvorschlag 3: Die digitale Haustafel – Zu jeder Zeit integriert, vernetzt und informiert

Themenfeld Energie:

  • Projektvorschlag 1: 100% E-Mobilität-Parkpalette mit Lastmanagement und nachhaltiger Stromerzeugung aus eigener Photovoltaikanlage
  • Projektvorschlag 2 : Energiespar-Tutorials
  • Projektvorschlag 3: Die modulare, multimodale und energetisch nachhaltige Mobilitäts- und Sharing-Station

Themenfeld Mobilität:

  • Projektvorschlag: Neue Ansätze zur Förderung von Multimodalität über ein innovatives Sharing-Angebot

Die Stadt Wolfsburg strebt an, die Projektvorschläge aufzugreifen und zur Verwirklichung Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten auszuloten. Gemeinsam mit Umsetzungspartnern wie dem kommunalen Wohnungsbauunternehmen NEULAND werden Projekte wie die digitale Haustafel und das Cluster-Wohnen am Kurt-Schumacher-Ring in Detmerode mit dem Neubau des Stufenhochhauses bereits geplant und alsbald erprobt.

"Auch das Thema Wohnen verändert sich mit der steigenden Digitalisierung. So wird es in großen Unternehmen immer mehr Projektarbeit geben, für die die Experten nur für einen kürzeren Zeitraum nach Wolfsburg kommen. Dies ist unter anderem unsere Zielgruppe für das Cluster-Wohnen im neu geplanten Stufenhochhaus in Detmerode. Anschluss finden die Bewohner der modernen Apartments mit eigenem Schlafraum, Bad und kleiner Kitchenette in den großzügigen Gemeinschaftsräumen – das wird dann eine Art Co-working und Co-living. Wir sind mit dieser Wohnform Vorreiter in Wolfsburg und starten mit dem Cluster-Wohnen in knapp zwei Jahren, sobald der Neubau fertiggestellt ist", erläutert Hans-Dieter Brand, Geschäftsführer der NEULAND.

Im Geschäftsbereich Soziales und Gesundheit der Stadt Wolfsburg beschäftigt man sich in der Sozialplanung bereits mit der Unterstützung von älteren Menschen im Umgang mit Hilfssystemen für ein selbstbestimmtes Wohnen und Leben im eigenen Zuhause und hat ein Modellprojekt für Haushalte in der Nordstadt ins Leben gerufen.

"Für die zukunftsfähige Weiterentwicklung unserer Stadt ist es elementar, die Bedürfnisse der Menschen zu kennen und mit ihnen nach Lösungen zu suchen. Der Wettbewerb Zukunftsstadt war hierfür ein breiter Ansatz der viele spannende Projektideen hervorgebracht hat. Auch wenn sich nicht alle Projekte sofort umsetzen lassen, werden die Ideen in künftige Planungen einfließen. Den Dialog mit den Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern werden wir weiter führen", ergänzt Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Ziel des Wettbewerbs war es, Zukunftsvisionen und Projektvorschläge für das zukünftige Leben und Wohnen in Wolfsburg zu erarbeiten. In einem umfangreichen Partizipationsprozess wurden neben den Bürgern auch Fachexperten eingebunden. Kernelemente des Dialogs waren es, praktische Mehrwerte und Vernetzungen im Wohn- und Lebensalltag zu bieten, moderne Technologien sinnvoll zu nutzen sowie ressourceneffizient und klimaschonend zu leben und flexibel mobil zu sein.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb Zukunftsstadt sind unter wolfsburg.de/zukunftsstadt einsehbar. Zudem werden alle Projekte auch in der Abschlussbroschüre veranschaulicht. Diese liegt im Rathaus A zur kostenlosen Mitnahme aus.


Pressemitteilung vom 08.02.2019

Rat stellt Mittel für Markthalle bereit

Kooperationspartner unterzeichnen Mietverträge

Wolfsburg bekommt seinen digitalen Hot-Spot. Nach dem Beschluss des Rates der Stadt Wolfsburg sind auch die Mietverträge durch die Stadt und Volkswagen für das Kooperationsprojekt "Markthalle – Raum für digitale Ideen" mit der Neuland unter Mitwirkung des Mietvertragsmanagements von Volkswagen Immobilien unterschrieben worden. Mit der Stadt Wolfsburg, Volkswagen und dem VfL Wolfsburg gehen die beteiligten Projektpartner jetzt in die Umbauphase.

"Wir freuen uns, dass die Markthalle nun ihrer neuen Nutzung als digitalem Dreh- und Angelpunkt in Wolfsburg zugeführt wird. In dieser exponierten Lage entsteht ein Ort der Begegnung und der Innovation. Als NEULAND sind wir stolz darauf, einen Teil beizutragen", freut sich Hans-Dieter Brand, Geschäftsführer der NEULAND, über den positiven Ratsbeschluss.

Die städtische Fläche wird zukünftig im Erdgeschoss der Markthalle zu finden sein und neben dem Coworking Space Schiller40 und dem Jugendzentrum Haltestelle auch ein Broadcastingstudio für Film- und Audioaufnahmen sowie ein Virtual- und Augmented Reality Studio/Lab beinhalten. Zugang zu diesem "digitalen Wohnzimmer" besteht dabei für Jedermann. Sowohl Startups, Schulen als auch Privatpersonen können die einzelnen Studios mieten und nutzen.

"Die Markthalle – Raum für digitale Ideen zeigt als Kooperationsprojekt von Volkswagen, dem VfL Wolfsburg und der Stadt Wolfsburg die Innovationskraft und den Gestaltungswillen aller Partner in Punkto Digitalisierung. Gemeinschaftlich einen Ort zu entwickeln, wo Digitalisierung erlebbar, diskutierbar und gestaltbar wird, ist eine große Errungenschaft für Wolfsburg", führt Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur, aus.

Die Einrichtungen sorgen dabei für nutzbare Synergien. Neben der Vielfältigkeit an Angeboten durch verschiedene Studios, Veranstaltungsflächen und Kooperationspartner bekommen vor allem Jugendliche durch das Zentrum Haltestelle einen direkten Zugang auf digitale Angebote. Weiterhin wird die Markthalle zur zentralen Anlaufstelle für Digitalisierung, in welcher digitale Themen für Bürger erlebbar gemacht werden. Daneben entsteht auch ein wirtschaftlicher Vorteil durch die Bündelung von Ressourcen und Angeboten in der Markthalle. Startups, Beschäftigte des IT-Sektors und Interessierte bekommen ein Ort zum Netzwerken und Austausch und können darüber hinaus ihre Ideen und Ansätze vor Ort selbst generieren.

"Die Markthalle – Raum für digitale Ideen ist eines der Leuchtturmprojekte von #WolfsburgDigital, die die Bürger und gerade auch die junge Generation sehr direkt einbeziehen - nicht nur als Nutzer von Services, sondern als Mitgestalter und –entwickler von Dienstleistungen, die einen echten Mehrwert schaffen", unterstreicht Julius von Ingelheim, Leiter Regionalstrategie und Standortentwicklung der Volkswagen AG.

"Der Startschuss für den Umbau der Markthalle, ermöglicht durch den nun erfolgten Ratsbeschluss, ist ein Meilenstein für die digitale Weiterentwicklung des Standorts Wolfsburg. Die starken Partner Volkswagen, die Stadt und der VfL Wolfsburg setzen damit ein klares Zeichen und eine echte Benchmark im Ausbau der digitalen Infrastruktur Wolfsburgs. Wir werden als Bundesliga-Klub unseren Beitrag zum Erfolg des Projekts "Markthalle" beitragen und freuen uns schon sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit unseren Partnern", ergänzt Dr. Tim Schumacher, Geschäftsführer VfL Wolfsburg.

Neben den Einzelflächen der Kooperationspartner wird es auch mehrere Gemeinschaftsflächen geben, die gleichermaßen durch die Stadt Wolfsburg, Volkswagen und den VfL Wolfsburg genutzt werden.


Pressemitteilung vom 14.01.2019

Für ein umweltfreundliches Verkehrskonzept

Wolfsburger Schüler stellte seine App im Rathaus vor

Paul Obernolte ist Schüler am Theodor-Heuss-Gymnasium, gewann bereits vier Mal den Wettbewerb Jugend forscht und wurde zudem 2016 Wolfsburger des Jahres. Gemeinsam mit seinem jungen Kollegen aus Göttingen, Simeon Keske, entwickelt er aktuell eine App für ein umweltfreundliches Verkehrskonzept und stellte diese jüngst Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Digitalisierungsdezernent Dennis Weilmann vor. Dabei wurden alle Inhalte, Features und technischen Hintergründe von den Schülern selbst entwickelt und programmiert. Kennengelernt haben sich die beiden 15-jährigen Entwickler bei Jugend forscht im Februar 2018 und arbeiten seither an ihrem Projekt.

Die App mit dem Namen Desti arbeitet unter der Verwendung von Live-GPS-Tracking und unter Einbezug unterschiedlicher Verkehrsmittel. Dazu zählen die öffentlichen Verkehrsmittel sowie die Elektro-Mobilität, aber auch Strecken, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Durch das Tracking des Nutzers entwickelt Desti Routen, die direkt auf diesen zugeschnitten sind, und schlägt auch die zu verwendenden Verkehrsmittel vor. Wesentlicher Bestandteil ist dabei auch das "Drivesharing", eine Form der Mitfahrgelegenheit. Ein auf die Analyse der Fahrrouten ausgelegter Algorithmus befindet sich aktuell in der Entwicklung.

Desti verbaut darüber auch Mittel der Gamifikation, setzt also auf die spielerische Nutzung der App. Nach dem Zurücklegen einer Strecke wird der Nutzer mit sogenannten Desti Coins belohnt, die ab einer gewissen Summe gegen verschiedene Gutscheine eingetauscht werden können. Das Interessante dabei: Die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel wird bei gleicher Route mit mehr Desti Coins belohnt. Vor allem durch den Wettbewerb mit Freunden und anderen Nutzern versprechen sich Obernolte und Keske eine hohe Verbreitung.

"Eine unglaubliche Leistung", findet Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "In solch jungen Jahren aktuelle Problematiken zu erkennen und professionell an Lösungen zu arbeiten, verdient höchsten Respekt." Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur, zeigt sich ebenso beeindruckt: "Zukünftige Mobilität ist für Wolfsburg ein spannendes und zentrales Thema. Um dieser Thematik auch gerecht zu werden, ist eine Zusammenarbeit mit aufstrebenden Experten unerlässlich. Aus diesem Grund ist es uns wichtig mit Paul Obernolte und Simeon Keske im Austausch zu bleiben und sie bei der Entwicklung von Desti zu unterstützen."

Zurzeit befindet sich Desti noch in der Entwicklungsphase, soll aber nach Einschätzung der Entwickler zeitnah in die erste Beta-Phase gehen. Mehr zur Desti-App gibt es auf der von Obernolte und Keske selbst entwickelten Homepage: https://desti.io/