Neuigkeiten

Pressemitteilung vom 06.07.2020

Rat der Stadt tagt

Sitzung wird live im Internet und auf Facebook übertragen

Zur nächsten Sitzung trifft sich der Rat der Stadt am Mittwoch, 15. Juli, um 16:00 Uhr im CongressPark Wolfsburg, Heinrich-Heine-Straße, Wolfsburg.
Das Geschehen lässt sich dabei auch live unter www.wolfsburg.de/rat_live verfolgen. Ebenso ist die Sitzung auf dem städtischen Facebook-Account www.facebook.com/stadtwolfsburg zu sehen. Bei Bedarf können Bürger die Unterstützung eines Gebärdensprachdolmetschers anmelden. Dieser wird dann vor Ort im CongressPark die politischen Diskussionen und Abstimmungen in Gebärdensprache übersetzen. Bedarfsmeldungen sind bis Donnerstag, 09.07., 14:00 Uhr, per E-Mail an rat-service@stadt.wolfsburg.de zu richten.

Der Rat der Stadt befasst sich in seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien insbesondere mit der Resolution für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit sowie den Eilentscheidungen: Digitalisierung an der Leonardo da Vinci Grund- und Gesamtschule (LdV), Verzicht auf Entgelte für die Kinderbetreuung in Krippen, Kindergärten, Horten und der Kindertagespflege und der Außerkraftsetzung der Entgeltordnung der Bäderbetriebe Wolfsburg.

Zur Abstimmung stehen u.a. auch die Vorlagen: Einführung einer Zweitwohnungssteuer, die Fahrplan-/Linienänderung der WVG, die Bebauungspläne: "Bürgerkämpe" in Vorsfelde, "Landgraben" in Fallersleben und "Alte Baumschule - Ecke Lerchenweg" in Heßlingen, die Einrichtung des Städtischen Friedhofes Bestattungswald in Wolfsburg und die Wahl des Stadtbrandmeisters.

Weitere Tagesordnungspunkte sind: Änderung der Taxentarifordnung für die Stadt Wolfsburg, Ausweisung des Naturschutzgebiets (NSG) "Barnbruchswiesen und Ilkerbruch”, Vielfalt leben – Ergänzungen im Integrationskonzept der Stadt Wolfsburg, Erweiterung der Grundschule 25, Käferschule, am Standort Reislingen Süd-West -erweiterte Planungsvorlage-, Neufassung der Entgeltordnung der Bäderbetriebe (gültig im Normalbetrieb), Neubau einer Kindertagesstätte in der Stadtmitte 5+2, ehemalige Porsche-Realschule; Objektbeschluss, Weiterführung des Mehrgenerationenhauses Wolfsburg; Beschluss über den Antrag auf Förderung der Stadt Wolfsburg aus dem Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und Bekenntnis der Stadt Wolfsburg zum Mehrgenerationenhaus.

Insgesamt stehen 56 Tagesordnungspunktepunkte zur Beratung und Beschlussfassung an. Die komplette Tagesordnung sowie die einzelnen Unterlagen zu der Sitzung sind einsehbar unter www.wolfsburg.de/sitzungskalender.


Pressemitteilung vom 03.07.2020

Unwetterlagen mit erhöhtem Einsatzaufkommen 

Berufsfeuerwehr informiert über Abläufe in der Integrierten Regionalleitstelle Wolfsburg-Helmstedt

Unter der Nummer 112 erreicht man in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine Notrufzentrale – und zwar sowohl aus dem Festnetz als auch über alle Mobilfunkgesellschaften. Die ca. 400 anfallenden Notrufe pro Tag, für den Landkreis Helmstedt und der Stadt Wolfsburg, laufen in der Integrierten Regionalleitstelle Wolfsburg-Helmstedt (IRLS) zusammen.

Die Mitarbeiter*innen der IRLS verfügen über eine fundierte feuerwehrtechnische und rettungsdienstliche Ausbildung und haben mehrjährige Einsatzerfahrung. Auf Grundlage der vorliegenden Informationen des Notrufes leiten die Disponent*innen die erforderlichen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ein. Zusätzlich geben sie Verhaltensanweisungen; von der "einfachen Ersten Hilfe" bis hin zur "Anleitung der Reanimation".
Den Disponent*innen stehen grundsätzlich für den Regelbetrieb sechs gleichwertige Einsatzleitplätze zur Verfügung. An denen werden neben fest zugewiesenen Aufgaben (wie die Einsatzführung der Feuerwehr, des Rettungsdienstes oder des Krankentransportes) in Spitzenzeiten Notrufe auf allen Einsatzleitplätzen gleichzeitig angenommen.

Ausnahmelagen wie z.B. Sturm, Hochwasser sowie das Starkregenereignis der jüngsten Vergangenheit erfordern eine Umorganisation in der Gefahrenabwehr. Nur so kann die Vielzahl der gleichzeitig eingehenden Notrufe in der ILRS sowie die daraus folgenden Einsatzerfordernisse für Feuerwehr, Rettungsdienst und ggf. Einheiten des Katastrophenschutzes systematisch bewältigt werden.
Für die Stadt Wolfsburg und den Landkreis Helmstedt kann die Anzahl der Notrufannahmeplätze von 6 auf insgesamt max. 11 erhöht werden. Des Weiteren wird das Stadtgebiet Wolfsburg in 4 Abschnitte aufgeteilt und mit eigenen Führungsstellen besetzt. Die aus allen, in der IRLS eigehenden Notrufe resultierenden Einsätze werden in Abhängigkeit des Ereignisortes der zuständigen Abschnittsführungsstelle übergeben. Diese koordinieren sämtliche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr im jeweiligen Abschnitt. Hierzu stehen die Abschnittsführungsstellen dann weiter im ständigen Austausch mit der IRLS.
Zu Spitzenzeiten erreicht eine Vielzahl von gleichzeitigen Notrufen die IRLS, die trotz Nutzung aller verfügbarer technischen und personellen Ressourcen nicht gleichzeitig bedient werden können.

Solange Notrufleitungen frei sind, aber bedingt durch ein hohes Notrufaufkommen nicht unverzüglich abgefragt werden können, werden die Anrufer*innen auf eine Bandansage geschaltet und in eine Warteschleife gelegt. In diesen Fällen müssen die Anrufer*innen in der Warteschleife verbleiben, da die Anrufer*innen ansonsten bei erneuter Wahl der Notrufnummer 112 "ans Ende" der Warteschleife gelegt wird.

Sind alle Notrufleitungen durch aktive Gespräche belegt, erhalten alle weiteren Anrufer*innen ein Besetztzeichen. Wenn das Besetztzeichen zu hören ist, ist die Notrufnummer 112 erneut anzurufen.

Weiterführende Informationen zur Berufsfeuerwehr Wolfsburg finden Sie in dem Geschäftsbereich Brand- und Katastrophenschutz oder in der "APP der Berufsfeuerwehr Wolfsburg".


Pressemitteilung vom 29.06.2020

Mehrwertsteuerreduzierung aus dem Konjunkturpaket

Stadt Wolfsburg plant Entlastungen und Mehrwerte für Bürger*innen

Die Folgen der Corona-Pandemie stellen sowohl Unternehmen als auch private Haushalte vor finanzielle Herausforderungen. Die Bundesregierung hat daher mit ihrem Anfang Juni beschlossenen Konjunkturpaket eine Vielzahl von Maßnahmen auf den Weg gebracht, die die Wirtschaft rasch beleben und die Bürger*innen finanziell entlasten sollen.

Ein wichtiger Bestandteil ist die vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuersätze. Hierbei ist für die Zeit vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 vorgesehen, die bisherigen Mehrwertsteuersätze von 19 auf 16 Prozentpunkte beziehungsweise von 7 auf 5 Prozentpunkte herabzusetzen. Ziel der Herabsetzung ist es, Kaufanreize zu schaffen und hierdurch die Binnenwirtschaft anzukurbeln.

Auch die Stadt Wolfsburg wird die Mehrwertsteuersenkung grundsätzlich an die Nutzer*innen öffentlicher Einrichtungen weitergeben. "Wir prüfen allerdings aktuell, inwieweit Aufwand und Nutzen bei der Absenkung im Verhältnis stehen", betont Stadtkämmerer Andreas Bauer.
Hintergrund: Preisänderungen sind mit einer Umstellung bzw. dem Umprogrammieren der Kassensysteme sowie einer Änderung der Entgeltordnungen verbunden. Der sich hieraus ergebende Sach- und Personalaufwand summiert sich häufig in einem drei bis vierstelligen Eurobetrag und übersteigt im Zweifel die Ersparnis für die Nutzer*innen.

Stadtrat Andreas Bauer: "Vor diesem Hintergrund werden wir bei den Senkungen abwägen und in Fällen, in denen der Aufwand den Nutzen übersteigt, der Politik eine Alternative vorschlagen, die einen Mehrwert für die Bürger*innen in anderer Form bietet. Denkbar wäre zum Beispiel, eine Senkung im Bereich der Bäder nicht vorzunehmen, da die Bäder ohnehin keine kostendendeckenden Eintrittspreise erheben. Im Gegenzug würden wir jedoch vorschlagen, eine Anschaffung zu tätigen, welche allen Nutzer*innen zu Gute kommt. Im Falle der Bäder könnte dies beispielsweise ein Spielgerät sein."

Oberbürgermeister Klaus Mohrs unterstreicht: "Auch wir wollen die Bürger*innen in Wolfsburg entlasten und das von der SPD und CDU in Berlin auf den Weg gebrachte und aus meiner Sicht ausgesprochen positive Konjunkturpaket selbstverständlich umsetzen. Hierbei werden wir den Nutzen für die Bürger*innen der Stadt Wolfsburg ganz klar im Fokus haben."


Pressemitteilung vom 26.06.2020

Smart-City-Studie

Wolfsburg wird Partner des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Die Sicherheit von Daten und technischer Infrastruktur ist ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung von Projekten in der Smart City. Die Stadt Wolfsburg wird als Partnerin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gemeinsam mit sechs weiteren Städten an einem Sicherheitskonzept mit dem Titel "Secure Municipal Internet of Things Infrastructure" (Sichere Städtische Infrastruktur für das Internet der Dinge) für Smart Cities arbeiten. In einem ersten Schritt werden bereits bestehende Projekte bezüglich der Informationssicherheit analysiert und ein Data-Security-Konzept erarbeitet, das allen Städten für die weitere Umsetzung von Projekten zugutekommt. Parallel hierzu werden Städte im Bereich der intelligenten Infrastruktur begleitet. Das Projekt ist bereits gestartet und hat eine Laufzeit bis Mitte 2021. Die Umsetzung vor Ort erfolgt durch das Referat für Digitalisierung und Wirtschaft der Stadt Wolfsburg.

Gemeinsam mit Partner*innen konnte die Stadt Wolfsburg bereits viele wichtige Meilensteine erreichen und ist auf dem Weg zur Modellstadt für Digitalisierung und Mobilität einen Schritt weiter gekommen. Die Zusage des Bundesministeriums des Innern, Bau und Heimat (BMI) für das Förderprogramm "Modellprojekte Smart Cities", die Auswahl als "5G-Modellregion" und nun auch das Projekt zur Cybersicherheit des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik bestätigen, dass Wolfsburg auf dem richtigen Weg ist. 

Von der Auszeichnung ebenfalls begeistert zeigt sich Wolfsburgs Erster Stadtrat Dennis Weilmann: "Nach dem Zuschlag für das Smart-City-Förderprogramm des BMI, wird die Stadt einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg in die digitale Zukunft machen. In Wolfsburg haben wir bereits seit einigen Jahren eine offene digitale Plattform basierend auf Open Source – diese Plattform gilt es als Fundament der Smart City Modellstadt Wolfsburg weiter auszubauen. Im Kontext der Smart City Wolfsburg spielt die Datensicherheit eine entscheidende Rolle. Daher freuen wir uns sehr auf den gemeinsamen Austausch mit Expert*innen des BSI und den anderen Städten zu Themen wie Datensicherheit für die Infrastruktur des Internet der Dinge."


Pressemitteilung vom 08.06.2020

10 Jahre Fairtrade Stadt Wolfsburg

Wolfsburg wird der Titel erneut verliehen

Der Stadt Wolfsburg wurde durch den gemeinnützigen Verein TransFair e. V. erneut für zwei Jahre der Titel ‚Fairtrade-Stadt‘ verliehen. Bereits seit dem 8.Juni 2010 darf sich die Stadt Wolfsburg über diesen Titel freuen. Um das Projekt Fairtrade-Stadt mit Leben zu füllen, werden kontinuierlich Aktionen zur Unterstützung des Fairen Handels gestaltet.

Für die Titelverlängerung musste die Stadt Wolfsburg nachweisen, dass weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne erfüllt werden. Hierzu zählt, dass die Unterstützung des Fairen Handels in einem Ratsbeschluss festgehalten wurde, eine Steuerungsgruppe die Aktivitäten koordiniert, in Geschäften und gastronomischen Betrieben Produkte aus Fairem Handel angeboten werden, Schulen, Vereine und Kirchen Bildungsarbeit zum Fairen Handel leisten und eine aktive Öffentlichkeitsarbeit betrieben wird.

Das Projekt Fairtrade-Stadt Wolfsburg wird durch vielfältige Initiativen aktiv unterstützt. So haben beispielsweise der Eine-Welt-Laden Pueblo, die St. Michael Gemeinde Vorsfelde und weitere Akteure im Herbst 2019 gemeinsam eine Mitmachaktion zur Teilnahme an der längsten Fair-Kaffeetafel der Welt in der Fußgängerzone Porschestraße veranstaltet. Im Agenda 21-Forum ‚Nord-Süd-Zusammenarbeit‘ – der Steuerungsgruppe für das Projekt Fairtrade-Stadt – werden auch in diesem Jahr wieder Aktionen zur bundesweiten ‚Fairen Woche‘ Ende September 2020 geplant. Für 2021 ist bereits eine Fairtrade-Kochshow angedacht.

Stadtrat Andreas Bauer zeigt sich erfreut über die Auszeichnung: "Als Kommune möchten wir im Fairen Handel als gutes Beispiel vorangehen. Das Projekt Fairtrade-Towns des TransFair e.V. zeigt, dass mit Engagement eine Veränderung zum positiven möglich ist und dass jede und jeder etwas bewirken kann. Ich bin stolz, dass Wolfsburg dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Städte angehört und danke in diesem Kontext allen Beteiligten insbesondere den ehrenamtlich Tätigen."
Im Agenda 21-Forum arbeiten ehrenamtlich engagierte Bürger*innen, Vertreter*innen des Weltladens, von Kirchengemeinden, Schulen, Stadtverwaltung, Kindernothilfe und weiteren Institutionen mit. Die Arbeitsgruppe trifft sich etwa im sechswöchigen Rhythmus. Eine Mitarbeit steht allen offen und neue Mitstreiter*innen sind jederzeit willkommen. 

Informationen zum Agenda 21-Forum und zum Projekt Fairtrade-Stadt gibt es im Agenda 21-Büro der Stadt Wolfsburg, Frau Schoß, Telefon: 05361 28-2513, oder unter www.wolfsburg.de/fairtrade.
 
Über Fairtrade-Städte
Wolfsburg ist eine von über 670 Fairtrade-Städten in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Städte umfasst 2.000 Fairtrade-Städte in 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden und Brasilien. Fairtrade-Städte fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen.
Der Faire Handel bewirkt, dass das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen und Familien in Entwicklungs- und Schwellenländern verbessert wird. Zu den Standards des Fairen Handels gehören zum Beispiel langfristige und transparente Handelsbeziehungen, Mindestpreise, umweltschonende Anbaumethoden, Möglichkeiten der Vorfinanzierung und das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit.


Pressemitteilung 26.05.2020

Mit Mohrs reden online

Livestream mit dem Oberbürgermeister

In der Sendung Mit Mohrs reden online wird Oberbürgermeister Klaus Mohrs am Donnerstag, 28. Mai, zu aktuellen Themen aus Wolfsburg Rede und Antwort stehen. Der 45-minütige Beitrag beginnt um 18 Uhr und ist als Livestream auf www.facebook.com/stadtwolfsburg zu sehen.

Schwerpunkte der Sendung werden die Themen Digitalisierung und Corona-Krise bilden. Diese und weitere Themen werden von Moderatorin Sabrina Dünschede im Gespräch mit dem Stadtoberhaupt erörtert. Um möglichst viele Fragen zur Corona-Krise direkt live beantworten zu können, wird die Runde durch Stadträtin Iris Bothe verstärkt.

Wer Fragen hat und Antworten aus erster Hand sucht, sollte deshalb unbedingt einschalten und mitmachen. Wie gewohnt besteht die Möglichkeit, im Internet an der Live-Sendung teilzunehmen und Fragen an den Oberbürgermeister zu richten, oder einfach nur seine Meinung mitzuteilen.
Fragen lassen sich auch schon im Vorfeld per E-Mail an onlinekommunikation@stadt.wolfsburg.de oder über die städtischen Kanäle in den sozialen Medien www.facebook.com/stadtwolfsburg und twitter.com/Stadt_Wolfsburg mit dem Hashtag #fragmohrs stellen.


Pressemitteilung der Polizei Wolfsburg vom 15.05.2020

Alkoholverbot im Allerpark an Himmelfahrt

Sicherheitsdienst, Polizei und Stadt kontrollieren am Himmelfahrtstag

Aufgrund des bevorstehenden Feiertags Christi Himmelfahrt weisen Stadt und Polizei Wolfsburg nochmals auf die Einhaltung der seit dem 11. Mai geltenden Fassung der niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hin.

Des Weiteren gilt an diesem Tag für den Bereich des Allerparks ein absolutes Alkoholverbot.

Einsatzkräfte der Polizei und des städtischen Ordnungsdienstes werden in Bezug auf die Überwachung des Alkoholverbots und der niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie am diesjährigen Vatertag deutlich sichtbar die Präsenz- und Kontrollmaßnahmen erhöhen.

Wolfsburgs Polizeichef Olaf Gösmann kündigt ein konsequentes Vorgehen bei Verstößen gegen das Alkoholverbot, die Hygieneverordnung und das Kontaktverbot an: "Die Polizei wird zusammen mit dem Ordnungsdienst der Stadt Wolfsburg am kommenden Donnerstag die Einhaltung der niedersächsischen Verordnung und städtischen Anordnung überprüfen. Ich bitte alle Bürger, sich an die Auflagen und Vorschriften zu halten. Die Einhaltung dieser Ge- und Verbote genießt absolute Priorität und hat für den weiteren Verlauf der Infektionsausbreitung weiterhin existentielle Bedeutung."

Auch Oberbürgermeister Klaus Mohrs appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Wolfsburger: "In den vergangenen Jahren haben sich am Vatertag immer wieder unschöne Situationen abgespielt. Übermäßiger Alkoholkonsum und enthemmtes Verhalten bis hin zu körperlichen Übergriffen können wir in diesem Jahr noch weniger gebrauchen als in den vergangenen. Wir befinden uns in einer Krisensituation und werden im Ernstfall hart durchgreifen, wenn die Auflagen verletzt werden."

Die Polizei Wolfsburg-Helmstedt wird für diese notwendigen Kontrollen Einsatzkräfte aus allen Dienstbereichen zusammenziehen und durch Beamte der Bereitschaftspolizei und Polizeireiter der Reiterstaffel der Polizeidirektion Braunschweig Unterstützung erfahren.

Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind zukünftig Personen aus höchstens zwei Haushalten erlaubt. In der Öffentlichkeit einschließlich des Öffentlichen Personenverkehrs gilt weiterhin, dass jede Person einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten muss. Dies gilt nicht gegenüber solchen Personen, die dem Hausstand der pflichtigen Person oder einem weiteren Hausstand angehören.

Zudem gilt für den Bereich Allerpark ein durch die Stadt Wolfsburg erlassenes, striktes Alkoholverbot. Stadt und Polizei appellieren gemeinsam an die Bürgerinnen und Bürger, diese aufgestellten lebensnotwendigen und lebensrettenden Regeln durch eigenes verantwortungsbewusstes Handeln zum Gemeinwohl aller zu unterstützen.


Pressemitteilung vom 17.03.2020

Traukalender geht online: Neuer Service im Standesamt Wolfsburg

Ab dem 6. April wird der Traukalender Bürgerinnen und Bürgern online zur Verfügung stehen. Ab diesem Datum können dann interessierte Paare unter www.wolfsburg.de/traukalender den Wunschtermin für ihre Trauung online reservieren. Eine weitere wesentliche Änderung ist der Reservierungsvorlauf. Paare können ihren Wunschtermin nun nicht mehr wie bisher 6 Monate, sondern bereits 9 Monate im Voraus reservieren. Dies bedeutet, dass am 6. April bereits alle Termine bis zum 06.01.2021 reserviert werden können. Der taggenaue freie Termin in 9 Monaten wird jeweils, unabhängig vom Wochentag, immer morgens ab 08:30 Uhr freigeschaltet. Diese Uhrzeit ist an Arbeitstagen identisch mit der Öffnungszeit des Standesamtes und soll den Bürgerinnen und Bürgern zukünftig das frühzeitige Anstellen vor dem Rathaus ersparen. Das Standesamt erfüllt so nicht nur dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger nach einem längeren Planungsvorlauf ihrer Hochzeiten, die Stadt Wolfsburg geht damit auch einen Schritt weiter in Richtung digitale Zukunft.

Stadtrat Andreas Bauer zeigt sich erfreut über die Neuerung: "Wir freuen uns den Wolfsburger Bürgerinnen und Bürgern bei diesem bedeutsamen und festlichen Schritt, nun einen besseren Service bieten zu können. Unser Ziel ist es zukünftig weitere Dienstleistungen online zur Verfügung stellen und diese somit bürgerfreundlicher zu gestalten." Auch Dennis Weilmann, Wirtschaftsdezernent und Erster Stadtrat, sieht den neuen Onlineservice als weiteren wichtigen Schritt zur Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen: "Es freut mich, dass wir mit dem Online-Traukalender einen weiteren Baustein zu unserem E-Government-Angebot hinzufügen konnten, der den Bürgerinnen und Bürgern einen echten Mehrwert bietet. Niemand muss sich morgens in der Früh mehr vor dem Rathaus anstellen, ein paar Klicks von Zuhause oder unterwegs genügen, um seinen Wunschtermin zu reservieren." Im Traukalender besteht die Möglichkeit, gezielt nach einem bestimmten Wunschtermin zu suchen und sich die hierfür verfügbaren Trauorte anzeigen zu lassen. Wer nicht gezielt nach einem konkreten Termin wie zum Beispiel dem 10. Oktober (10.10.2020) sucht, sondern für die standesamtliche Trauung eher ein besonderes Ambiente oder einen klassischen Rahmen wünscht, dem stehen neben den Rathäusern in Wolfsburg, Fallersleben und Vorsfelde auch die besonderen Trauorte wie beispielsweise das Schloss Wolfsburg, das Schloss Fallersleben und das Planetarium zur Verfügung. Jedes Paar sollte also einen passender Trau(m)ort finden.

Pressemitteilung vom 10.03.2020

Service, Infos und Unterhaltung „to go“

Digitale Cityscreens halten Einzug in die Fußgängerzone

Gemeinsame Presseerklärung der Stadt Wolfsburg und der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH

Die Fußgängerzone als Ort des Flanierens und Kommunizierens wird ein Stück digitaler, aktueller und bunter: In den vergangenen Wochen wurden die bisher analogen City-Light-Poster von Ströer gegen acht digitale Bildschirme, sogenannte Cityscreens, ausgetauscht. Die Screens sind zwei Quadratmeter groß und zeigen ab sofort einen Mix aus Service, Information, Unterhaltung und Werbung – verbunden mit der Möglichkeit für die Stadtverwaltung, aktuelle Informationen und Veranstaltungshinweise einzuspielen.

Heute nahmen Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur und Geschäftsführer der WMG Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH  sowie Harald Rotter, Niederlassungsleiter Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, die Bildschirme gemeinsam offiziell in Betrieb. Die Screens befinden sich an insgesamt acht Standorten vom Nord- bis zum Südkopf und sind mit modernster LED-Technik ausgestattet. In einer dreiminütigen Programmschleife werden auf den Bildschirmen neben Werbung auch redaktionelle Inhalte wie Nachrichten, News aus der Stadt oder Wetterdaten ausgestrahlt. Das Programm ist täglich von 8 bis 22 Uhr zu sehen.

Im Februar 2019 gingen bereits die „großen Schwestern“ der Cityscreens, die digitalen Roadside Screens von Ströer an zentralen Wolfsburger Verkehrsknotenpunkten in Betrieb. Die rund neun Quadratmeter großen Bildschirme informieren Autofahrer seitdem über aktuelle Themen und Services. Die Cityscreens bilden nun das entsprechende Pendant für Fußgänger.

Dennis Weilmann erläutert: „Die Cityscreens zeigen auf, wie die Digitalisierung Einzug in den urbanen Raum erhält – und damit mehr Service und Information in den Alltag der Menschen bringen kann.“ „Ich freue mich, dass wir in Zusammenarbeit mit der Stadt die Digitalisierung im öffentlichen Raum weiter vorantreiben. Als langjähriger Partner der Städte tragen wir mit unseren digitalen Werbeträgern einen Teil zu einer urbanen Kommunikationsinfrastruktur bei und unterstützen die Erreichbarkeit der Bevölkerung in einer digital transformierten Gesellschaft für Unternehmen, Kommunen und Menschen“, sagt Harald Rotter, Niederlassungsleiter Ströer Deutsche Städte Medien GmbH.


Pressemitteilung vom 30.01.2020

Wolfsburgs Oberbürgermeister führt 8TageWoche ein

Neue Zeitrechnung zeigt Verbundenheit von Stadt und Volkswagen

Am 10. Februar beginnt überall in Wolfsburg eine neue Zeit: Die 8TageWoche. Mit dieser einmaligen Maßnahme soll nicht nur das langjährige partnerschaftliche Miteinander der Stadt und Volkswagen gezeigt – sondern auch der neue Golf 8 gefeiert werden. Oberbürgermeister Klaus Mohrs erklärt: „Wir Wolfsburger haben eine einzigartige, tiefe Verbundenheit mit Volkswagen. Wir haben schon so viel gemeinsam geschafft – Höhen und Tiefen durchlebt. Und nicht zuletzt ist und bleibt der Golf unser Vorzeige-Wolfsburger. Deshalb gebührt ihm ein eigener Feiertag.“

Dieser wird möglich durch eine einmalige Maßnahme: Im Rahmen der 8TageWoche werden die üblichen 7 Wochentage in 21-Stunden-Tage gegliedert – so dass am Ende ein zusätzlicher 8. Tag entsteht: der Golf8Tag. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass sich alle Wolfsburgerinnen und Wolfsburger auf ein 3-Tage-Wochenende freuen können: Samstag, Sonntag, Golf8Tag. Alle, die zu jeder Zeit die neue Wolfsburger Zeit wissen wollen, schauen einfach auf 8TageWoche.de vorbei.

Passend zur einmaligen Zeit findet während der ganzen 8TageWoche eine einmalige 8er-Kussmund-Aktion statt. Dabei können alle, die sich mit unserem Golf verbunden fühlen, ihre Sympathie mit einem 8er-Kussmund-Selfie über Facebook oder Instagram mit #8TageWoche öffentlich machen. Ein paar Wolfsburger Berühmtheiten sind schon dabei – Alexandra Popp, Dominik Bittner und Ehme de Riese.

Die Abschlussveranstaltung der Woche findet am Golf8Tag, am Sonntag, 16. Februar, ab 13:30 Uhr Neue Wolfsburger Zeit bzw. ab 16:30 Uhr Mitteleuropäische Zeit auf der Fläche vor dem phaeno statt. Nach der Begrüßung von Radio38 sorgt Mainy Aiuto auf der Bühne mit dem ersten musikalischen Act für Stimmung. Es folgen Auftritte von Kampagnenbotschaftern, eine Dankesrede eines Volkswagen-Vertreters und der zweite musikalische Act der Band „Pretty in Pink“. Bei der anschließenden Lightshow und Projektion werden die Kampagnen-Selfies zum Golf8Tag an die Außenfläche des phaeno projiziert. Highlight und dritter musikalischer Act ist der Auftritt von „Geier Sturzflug“. Im gesamten Zeitraum sorgt rund um die Veranstaltungsfläche der Wolfsburger Wirt Gilbert Voß mit Speisen und Getränken für das leibliche Wohl.


Pressemitteilung vom 20.01.2020

Herausragendes Engagement inmitten unserer Stadt

Wolfsburger Ehrenamtspreis erstmalig verliehen

Der Wolfsburger Ehrenamtspreis des Netzwerks für Bürgerengagement wurde am Samstag erstmalig im Gartensaal auf Schloss Wolfsburg von Oberbürgermeister Klaus Mohrs im Beisein vom Ersten Stadtrat Werner Borcherding und Dr. Udo-Willi Kögler, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, verliehen. Drei außerordentlich engagierte Wolfsburger Mitmenschen erhielten den Preis für ihren besonderen ehrenamtlichen Einsatz und ihre herausragende Arbeit.

"Ihr Engagement für andere ist umso höher zu bewerten, je mehr Egoismen sich in der Gesellschaft breit machen", sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs in seiner Ansprache. "Ehrenamt ist die beste Medizin gegen soziale Kälte und Ellenbogenmentalität. Ich bin froh, dass es Sie in Wolfsburg gibt, Menschen, die nicht vor der Verantwortung weglaufen, sondern anpacken, wo es die Situation erfordert." Anschließend überreichte das Stadtoberhaupt den Preis in den drei Kategorien "Nachwuchs" (16 bis 34 Jahre), "Lebensmitte" (35 bis 54 Jahre) und "Lebenswerk" (55+ Jahre). "Die Ehrung ist hoch verdient und steht stellvertretend für alle ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt", betonte Dr. Udo-Willi Kögler, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung.

Träger des "Nachwuchs"-Preises ist Marvin Scharenberg-Stumpf, der sich auf besondere Weise seit 2014 im Aktionsrat des Forsthauses Fallersleben engagiert und darüber hinaus seit 2017 im Vorstand des Stadtjugendrings ist. Sein intensiver Einsatz kommt Kindern und Jugendlichen zugute. Er organisiert erfolgreich Feste und Veranstaltungen, Vorstandssitzungen und Konferenzen. Durch seine Arbeit fördert er nicht nur das politische Engagement der Zielgruppe, sondern entwickelt und prägt auch das internationale Engagement des Stadtjugendrings mit.

In der Kategorie "Lebensmitte" wurde Simona Faulhaber geehrt, die sich im Deutsch-Arabischen-Freundeskreis engagiert. Ihr zeitintensives und engagiertes Wirken umfasst die Aquise von Spendengeldern, die persönliche Betreuung von Geflüchteten bei Wegen zum Arzt, zu Behörden und Gerichten, sie leistet Hilfestellungen bei Bewerbungen und vieles mehr. Zudem organisiert Simona Faulhaber Fahrten wie nach Bergen-Belsen, Filmpräsentationen und findet auch noch Zeit, sich im Ehrenamtscafé in der Nordstadt zu engagieren.

Den Ehrenamtspreis für sein Lebenswerk erhielt Günther Wagner. Seine ehrenamtliche Tätigkeit kommt schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen zu Gute. Er steht dem Hospizverein seit Bestehen des Hospizhauses als tatkräftiges Vorstandsmitglied zur Seite. Mit seiner Unterstützung ist das Hospiz eine Anlaufstelle für kompetente Beratung und Unterstützung geworden und aus der Gesundheitsversorgung nicht mehr wegzudenken. Günther Wagner hat zum Ende des Jahres 2019 seinen Ersten Vorsitz nach zehn Jahren abgegeben, führt seine Vorstandstätigkeit aber fort und begleitet den Verein derzeit bei der Planung und Umsetzung eines zweiten stationären Hospizes in Heiligendorf.

Als Preis erhielten die drei Gewinner für sich und eine Begleitung eine Einladung zum exklusiven Abendessen mit dem Oberbürgermeister im Kaminzimmer auf Schloss Wolfsburg. Zudem gab es für alle je zwei Eintrittskarten – nach Wunsch als Gemeinschaftserlebnis mit Mohrs – für ein Event ihrer Wahl wie ein Spiel des VfL oder der Grizzlys, ein Theaterbesuch oder ähnliches.

Nachdem das Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement den Ehrenamtspreis im September 2019 ausgelobt hatte, konnten Wolfsburger Organisationen ihre Vorschläge einreichen. Über diese entschied anhand festgelegter Kriterien eine Jury, bestehend aus fünf Vertreterinnen und Vertretern des Netzwerks Bürgerengagement, Manfred Hüller als Geschäftsführer der Bürgerstiftung Wolfsburg sowie dem Ersten Stadtrat Werner Borcherding. Insgesamt waren 18 Vorschläge eingegangen.