Europawahl 2019

Wahl zum 9. Europäischen Parlament am 26. Mai 2019

Die Europa-FlaggeAm 26. Mai 2019 findet die neunte Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland statt. 

Die Wahl zum Europäischen Parlament erfolgt nicht nach einem einheitlichen europäischen Wahlrecht, sondern nach nationalen Wahlgesetzen. Das Europawahlgesetz und die Europawahlordnung regeln das Wahlverfahren in der Bundesrepublik Deutschland.


Auf dieser Seite informieren wir Sie über alles Wichtige, was Sie wissen sollten.


Bekanntmachung

für Staatsangehörige der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Unionsbürger) zur Wahl zum Europäischen Parlament in der Bundesrepublik Deutschland am 26. Mai 2019

Am 26. Mai 2019 findet die neunte Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland statt. An dieser Wahl können Sie aktiv teilnehmen, wenn Sie in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung innehaben oder sich dort sonst gewöhnlich aufhalten und am Wahltag

  1. die Staatsangehörigkeit eines der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union besitzen,
  2. das 18. Lebensjahr vollendet haben,
  3. seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik Deutschland oder in den übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (nicht zu berücksichtigen ist ein Aufenthalt im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland nach dem Zeitpunkt, ab dem nach Artikel 50 Absatz 3 EUV die Verträge dort keine Anwendung mehr finden) eine Wohnung innehaben oder sich dort sonst gewöhnlich aufhalten. Auf die Dreimonatsfrist wird ein aufeinanderfolgender Aufenthalt in den genannten Gebieten angerechnet,
  4. weder in der Bundesrepublik Deutschland noch in dem Mitgliedstaat der Europäischen Union, dessen Staatsangehörigkeit Sie besitzen, vom aktiven Wahlrecht zum Europäischen Parlament ausgeschlossen sind,in ein Wählerverzeichnis in der Bundesrepublik Deutschland eingetragen sind. Die erstmalige Eintragung erfolgt nur auf Antrag. Der Antrag ist auf einem Vordruck spätestens bis zum 5. Mai 2019 zu stellen.
  5. Einem Antrag auf Eintragung in ein deutsches Wählerverzeichnis, der erst nach dem 5. Mai 2019 bei der zuständigen Gemeindebehörde eingeht, kann nicht mehr entsprochen werden (§17a Absatz 2 der Europawahlordnung).
Sind Sie bereits aufgrund Ihres Antrages bei der Wahl am 13. Juni 1999 oder einer späteren Wahl zum Europäischen Parlament in ein Wählerverzeichnis der Bundesrepublik Deutschland eingetragen worden, so ist ein erneuter Antrag nicht erforderlich. Die Eintragung erfolgt dann von Amts wegen, sofern die sonstigen wahlrechtlichen Voraussetzungen vorliegen. Dies gilt nicht, wenn Sie bis zum oben angegebenen 21. Tage vor der Wahl gegenüber der zuständigen Gemeindebehörde auf einem Formblatt beantragen, nicht im Wählerverzeichnis geführt zu werden. Dieser Antrag gilt für alle künftigen Wahlen zum Europäischen Parlament, bis Sie erneut einen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis stellen.

Sind Sie bei früheren Wahlen (1979 bis 1994) in ein Wählerverzeichnis in der Bundesrepublik Deutschland eingetragen worden, müssen Sie für eine Teilnahme an der Wahl einen erneuten Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis stellen.

Nach einem Wegzug in das Ausland und erneutem Zuzug in die Bundesrepublik Deutschland ist ein erneuter Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis erforderlich.


Antragsvordrucke sowie Merkblätter zur Information können bei allen Gemeindebehörden in der Bundesrepublik Deutschland angefordert werden.
Für Ihre Teilnahme als Wahlbewerber ist unter anderem Voraussetzung, dass Sie am Wahltag

  1. das 18. Lebensjahr vollendet haben,
  2. die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzen,
  3. weder in der Bundesrepublik Deutschland noch in dem Mitgliedstaat der Europäischen Union, dem Sie angehören, von der Wählbarkeit ausgeschlossen sind.
Mit dem Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis oder mit den Wahlvorschlägen ist eine Versicherung an Eides statt abzugeben über das Vorliegen der oben genannten Voraussetzungen für eine aktive oder passive Wahlteilnahme.

Die in dieser Bekanntmachung erwähnten Antragsvordrucke (Formblätter) und Informationen erhalten Sie bei der Stadt Wolfsburg, Ordnungsamt/Wahlen, Rathaus B, Zimmer B 041 und B 042, Porschestraße 49, 38440 Wolfsburg.

Wolfsburg, den 21.12.2018
Der Stadtwahlleiter
Klaus Mohrs

Wahlberechtigte WolfsburgerInnen können mit dem folgenden Online-Formular ab sofort Briefwahlunterlagen persönlich beantragen, sofern sie am Wahltag, Sonntag, 26. Mai 2019 nicht in einem Wahllokal wählen können.

Der Versand von Briefwahlunterlagen erfolgt ab zirka 29. April 2019.

Sie dürfen Ihr Wahlrecht nur persönlich und nur einmal ausüben.

Wählen kann nur, wer in ein Wählerverzeichnis eingetragen ist. 

Wahlberechtigt sind alle Deutschen im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes, die am Wahltag, Sonntag, 26. Mai 2019,

  1. das 18. Lebensjahr vollendet haben und
  2. seit mindestens drei Monaten... 

a) in der Bundesrepublik Deutschland oder

b) in den übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union

eine Wohnung innehaben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten. 

Auch Deutsche, die sich vorübergehend – zum Beispiel während eines Urlaubs – im Ausland aufhalten und nach wie vor in Deutschland gemeldet sind, werden von Amts wegen in das Wählerverzeichnis der Stadt Wolfsburg eingetragen. Sie können ihr Wahlrecht ebenfalls durch Briefwahl ausüben.

Zeichnung eines Antrages und eines Stiftes; Grafik: martialred / Fotolia.com

Antragsformular zur Anforderung von Briefwahlunterlagen (Wahlscheinantrag) (öffnet sich in einem neuen Fenster)


Auch die in der Bundesrepublik Deutschland wohnenden Bürgerinnen und Bürger der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Unionsbürgerinnen und Unionsbürger) können an der Briefwahl zum Europäischen Parlament in Wolfsburg teilnehmen. 

Voraussetzung ist jedoch, dass Sie bis zum 5. Mai 2019 einen förmlichen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis der Stadt Wolfsburg stellen.
Nähere Informationen und Anträge erhalten Sie unter www.bundeswahlleiter.de (Link öffnet sich in einem neuen Fenster)  sowie im Wahlamt der Stadt Wolfsburg, 

Rathaus B, Zimmer 42 und 41, Telefon: 05361 28-2950 und per E-Mail unter wahlen@stadt.wolfsburg.de.

Deutsche im Ausland, die nicht in Deutschland gemeldet sind, bezeichnet man als Auslandsdeutsche. Sie werden nicht automatisch in das Wählerverzeichnis der Stadt Wolfsburg eingetragen. Wollen Sie als Auslandsdeutsche an Europawahlen teilnehmen, müssen Sie vor jeder Wahl einen förmlichen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis stellen.

Nähere Informationen und Anträge erhalten Sie unter www.bundeswahlleiter.de sowie im Wahlamt der Stadt Wolfsburg, Rathaus B, Zimmer 42 und 41, Telefon: 05361 28-2950 und per E-Mail unter wahlen@stadt.wolfsburg.de.

 

Wahlhelfer (Foto: Trueffelpix/Fotolia.com) © Trueffelpix/ Fotolia.com Zur Wahl zum Europäischen Parlament am 26.Mai 2019 werden interessierte Bürgerinnen und Bürger der  Stadt Wolfsburg gesucht, die am Wahltag in einem der mehr als 102 allgemeinen Wahlvorstände oder in einem Briefwahlvorstand als Wahlhelfer mitwirken wollen. 

Voraussetzung für eine Berücksichtigung der Anmeldung zur Wahrnehmung eines Wahlehrenamtes ist die Wahlberechtigung. Personen müssen  die deutsche Staatsangehörigkeit bzw. die  Staatsbürgerschaft eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union besitzen, am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik Deutschland wohnhaft sein. 

Die Wahlzeit beginnt um 8.00 Uhr und endet um 18.00 Uhr. Die Besetzung erfolgt in zwei Schichten.
Nach 18:00 Uhr  wird in den Wahlvorständen das Wahlergebnis durch die Zählung der abgegebenen Stimmen ermittelt.

Für den ehrenamtlichen Einsatz gewährt die Stadt Wolfsburg eine Entschädigung in Höhe von 50 Euro.

Interessierte können sich ab sofort an den Geschäftsbereich Bürgerdienste/Wahlen wenden. Meldungen werden unter der Telefonnummer des Servicecenter  05361 28-1234, per FAX 05361 281751 oder per Email unter wahlhelfer@stadt.wolfsburg.de entgegengenommen.

Formular "Anmeldung als Wahlhelferin bzw. Wahlhelfer (öffent sich in einem neuen Fenster)


Informationsvideos für Wahlhelferinnen und Wahlhelfer

Hinweis: Die folgenden Videos öffnen sich jeweils in einem neuen Fenster

Video-Statement des Präsidenten des Deutschen Bundestages Dr. Norbert Lammert zum Thema "Wahlehrenamt"

Video zu der Tätigkeiten des Wahlvorstandes

Video über die Tätigkeiten des Wahlvorstandes am Wahltag

Video über die Stimmauszählung und die Dokumentation durch den Wahlvorstand

In der Bundesrepublik Deutschland wohnende Bürgerinnen und Bürger der übrigen Mitgliedstaaten können an der Wahl zum Europäischen Parlament entweder in der Bundesrepublik Deutschland oder im Herkunftsland teilnehmen. Für eine Wahlteilnahme in Deutschland ist bis zum 5. Mai 2019 eine Eintragung im Wählerverzeichnis erforderlich. Nähere Informationen zur Wahlteilnahme in Deutschland stehen in allen Amtssprachen der EU zur Verfügung.

Lesen Sie hier nähere Informationen (öffnet sich in einem neuen Fenster)


Sitzverteilung (Foto: Pixelwolf/Fotolia.com) © Pixelwolf/ Fotolia.comHinweis: Die nachfolgenden Datei steht Ihnen hier im *PDF-Format zum Herunterladen zur Verfügung, öffnet sich in einem neuen Fenster und sind nicht barrierefrei

Ein Button mit einem Paragrafenzeichen; Bild: pixabay.com © pixabay.comNeben dem Europawahlgesetz (EuWG) und der Europawahlordnung (EuWO) gibt es zahlreiche rechtliche Grundlagen für die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl zum Europäischen Parlament. Einen Überblick finden Sie auf der Seite des Bundeswahlleiters.


Ein Stimmzettel und eine Stimmzettelbox (Foto: programmfabrik/Fotolia.com) © Programmfabrik/ Fotolia.comZuständig für das Wahlrecht in Niedersachsen ist das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport. Zusammen mit der Landeswahlleiterin gewährleistet es die Einhaltung der Wahlrechtsgrundsätze, nämlich allgemeine, unmittelbare, freie, gleiche und geheime Wahlen bei allen Urnengängen.

Die Niedersächsische Landeswahlleiterin ist Ulrike Sachs.

Der Bundeswahlleiter und sein Stellvertreter werden vom Bundesminister des Innern auf unbestimmte Zeit ernannt. Dabei hat es sich wegen der mit diesem Amt verbundenen Aufgaben und seiner technischen Möglichkeiten als vorteilhaft erwiesen, den Präsidenten des Statistischen Bundesamtes zum Bundeswahlleiter zu bestellen.


Nähere Informationen über die Aufgaben des Bundeswahlleiters (öffnet sich in einem neuen Fenster)

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Ergebnisse von vergangenen Kommunal-, Landtags-, Bundestags- und Europawahlen