Neuigkeiten

Wissenswertes aus Politik und Verwaltung

Stadträtin Iris Bothe zum Anschlag in Halle:

„Wir sind tief bestürzt über den menschenverachtenden Anschlag in Halle. Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und Bekannten der Opfer, den Hallensern und den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die diese schlimmen Stunden erleben mussten. Mit den Folgen müssen wir uns jetzt alle auseinandersetzen. Mit Gewalt – und diese beginnt bereits in der Sprache – gegen seine Mitbürgerinnen und Mitbürger vorzugehen, nur weil sie eine andere Religion, Herkunft oder politische Ansicht haben, hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Das ist das Grundverständnis unserer demokratischen Gesellschaft. Und wir dürfen nicht müde werden, dies zu verteidigen. Ein friedvolles Miteinander funktioniert jedoch nur, wenn nicht nur die Polizei gefordert ist, unseren jüdischen Gemeinden Sicherheit zu geben, sondern wenn wir alle dazu beitragen. Lassen Sie uns deshalb gemeinsam eine Kultur des Dialoges und der respektvollen Auseinandersetzung leben! Wir haben Formate wie das Abrahamforum, die die Menschen verschiedener Herkunft und Weltanschauung zusammenbringen. Lassen Sie uns diese Chancen nutzen, miteinander statt übereinander zu reden. In der Antifa-Woche vom 9. bis 15. November haben wir alle in Wolfsburg die nächste Gelegenheit, gemeinsam mit der IG Metall ein deutliches Zeichen gegen Faschismus und für das respektvolle Miteinander zu setzen. Ich würde mich freuen, viele von Ihnen am 9. November um 10 Uhr zur Kranzniederlegung am Sara-Frenkel-Platz zu sehen. Wolfsburg ist eine weltoffene Stadt, in der über 150 Nationen und unterschiedlichste Religionen friedvoll zusammenleben. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung dieses Klima zu erhalten.“


Pressemitteilung vom 09.10.2019

Für hervorragende Leistungen

Auszubildende der Stadt Wolfsburg geehrt

Insgesamt 42 Nachwuchskräfte schlossen in diesem Jahr ihre Ausbildung bei der Stadt Wolfsburg ab. Neun Absolventen erreichten dabei sogar die Note "gut". In den Berufen Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Kauffrau für Büromanagement, Land- und Baumaschinenmechatroniker und Fachinformatiker für Systemintegration sowie in dem dualen Studiengang Allgemeine Verwaltung (Stadtinspektorin) erreichten die Auszubildenden hervorragende Leistungen.

Im Beisein von Vertretern aus dem Gesamtpersonalrat, der Jugend- und Auszubildendenvertretung, der Ausbildungsleitung sowie Fachausbildern, Eltern und Freunden der Auszubildenden ehrte Oberbürgermeister Klaus Mohrs die Nachwuchskräfte nun in einer kleinen Feierstunde im Gartensaal des Schlosses Wolfsburg.

Für das kommende Ausbildungsjahr laufen bereits die Bewerbungsfristen und Auswahlverfahren. Weitere Informationen zum vielseitigen Ausbildungsangebot und zur Online-Bewerbung der Stadtverwaltung sind unter wolfsburg.de/ausbildung zu finden.


Pressemitteilung vom 02.10.2019

Rat trifft Personalentscheidungen

Der Rat der Stadt Wolfsburg traf in seiner Sitzung am 2. Oktober mehrere Personalentscheidungen. Die Stelle des Ersten Stadtrates wird zum 1. Februar 2020 mit Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur, besetzt. Der 44-Jährige ist bereits seit zwölf Jahren bei der Stadt Wolfsburg tätig, seit 2018 als Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur. Zuvor leitete er zehn Jahre das Referat Kommunikation, bis 2011 zudem auch das Büro des damaligen Oberbürgermeisters.

Des Weiteren wählte der Rat Andreas Bauer zum Stadtrat für Finanzen, Bürgerdienste, Brand- und Katastrophenschutz sowie Rats- und Rechtsangelegenheiten. Damit tritt Bauer zum 1. Februar 2020 die Nachfolge von Werner Borcherding an. Der 48-Jährige ist mit einer Unterbrechung bereits seit 1992 in der Stadtverwaltung Wolfsburg tätig. Von 2006 bis 2008 arbeitete er als Prüfer und Teamleiter für die überörtliche Prüfung von Kommunen bei der Niedersächsischen Kommunalprüfungsanstalt (NKPA) in Braunschweig, zuvor als Prüfer in der staatlichen Finanzkontrolle beim Bundesrechnungshof. Von 2008 bis 2011 war er zurück in Wolfsburg als Koordinationsreferent des Ersten Stadtrates und später als Leiter des Oberbürgermeisterbüros tätig, anschließend als Leiter des Ordnungsamtes und stellvertretender Leiter des Geschäftsbereichs Bürgerdienste. In beiden Fällen folgt der Rat damit den Vorschlägen von Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Außerdem wird Antje Arnds die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg und folgt damit auf Beate Ebeling, die zum Ende des Jahres in den Ruhestand geht. Antje Arnds ist bereits seit 2014 im Geschäftsbereich Jugend der Stadt tätig. Die studierte Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin war zunächst im Kinder- und Jugendbüro und anschließend im Jugendzentrum Haltestelle beschäftigt. Seit drei Jahren arbeitet die 28-jährige gebürtige Wolfsburgerin als pädagogische Fachkraft im Fanprojekt der Stadt.


Pressemitteilung vom 26.09.2019

Wolfsburger Engagement in Südafrika

Kürzlich besuchte Oberbürgermeister Klaus Mohrs die Gemeinde Dr. Nkosazana Dlamini Zuma Municipality (kurz: Dr. NDZ) in Südafrika. Der Reise war ein Besuch einer kleinen Delegation der Gemeinde im Juli 2019 in Wolfsburg vorausgegangen. Gemeinsam mit Uwe Cohrs (Be Your Own Hero e. V.), Nico Briskorn (VfL Wolfsburg-Fußball GmbH) und Nora Mühling (Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik der Stadt) nutzte Oberbürgermeister Mohrs die Gelegenheit nun, um Gespräche mit den Gemeindeverantwortlichen zu führen. Außerdem besuchte die Delegation Projekte im Rahmen des langjährigen Engagements des Be Your Own Hero e. V. Die Projektreise ist Bestandteil des Projekts "Koordination kommunaler Entwicklungspolitik" der Stadt Wolfsburg.

Der in Wolfsburg gegründete Verein engagiert sich seit 2006 in der Region zugunsten der Unterbringung, Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Mobilität, Sportförderung und die Unterstützung eines Waisenhauses sowie einer Schule prägen unter anderem das Profil des Vereins.

Das größte Bauvorhaben des Be Your Own Hero e. V. findet sich an der Reichenau Mission Primary School. Bis zur 7. Klasse wird an der Grundschule kostenfreier Unterricht ermöglicht. Aktuell werden die Klassenräume restauriert. Mit der Besichtigung des ersten baulich fertiggestellten Abschnittes konnte die Delegation große Fortschritte für ein gutes und sicheres Lernumfeld begutachten. Gemeinsam wurde der Schulleiterin im Namen des Ratsgymnasiums eine großzügige Spende in Höhe von 700 Euro übergeben. Schülerinnen und Schüler des Wolfsburger Gymnasiums hatten zugunsten der Partnerschule eine "Back-to-School"-Aktion nach den Ferien organisiert.

In Begleitung von Dr. Rüdiger Lotz (Stellvertretender Botschafter in Südafrika) zeigte sich die Delegation auch von dem sogenannten "Future Compass" des Be Your Own Hero e. V. beeindruckt. Kultur-, Sport- und Workshopangebote wurden in einer integrativen Begegnungsstätte mit Sportplatz vereint, um Vernetzung, Ausbildungsmöglichkeiten und letztlich die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Mit den Experten der Grootbos Foundation fand während des Besuchs ein "Train the Trainer"- Workshop für die ansässigen Mannschaftsleiter im Fußball statt. Der Future Compass bietet parallel Räume für Näh- und Holzarbeiten.

Dank der Unterstützung von Volkswagen Südafrika wurden bei der Gelegenheit weitere Fahrzeuge bereitgestellt. "Für die Kinder aus dem Waisenhaus und von der Gemeinde stellt das eine riesige Bereicherung dar. Schultransporte können damit sichergestellt werden und Gruppen können an Sportveranstaltungen teilnehmen. Außerdem gibt es jetzt die Möglichkeit auch Ausflüge und Betriebsbesuche umzusetzen", erklärt Oberbürgermeister Mohrs.

Am Vortag folgte die Wolfsburger Delegation der Einladung der Gemeinde Dr. NDZ zu Gesprächen mit Bürgermeisterin Mncwabe, Gemeindemanager Vezi und Mitarbeitenden am Verwaltungssitz in Creighton. "Es ist uns als Stadt wichtig, auch projektbasierte Entwicklungspartnerschaften zu fördern. Wir sind sehr froh darüber, mit der Gemeinde Dr. NDZ einen aufgeschlossenen und interessierten Partner für Austausche gefunden zu haben. Für eine nachhaltige Entwicklung ist uns die Einbindung lokaler Mitwirkender ein besonderes Anliegen", resümiert Oberbürgermeister Mohrs die Gespräche. Der Besuch der Gemeinde wurde durch die Besichtigung einer zukünftigen Ausbildungsstätte und eines Community Service Centres abgerundet.

Zusatzinformation:
Das Projekt "Koordination kommunaler Entwicklungspolitik" wird gefördert durch Engagement Global gGmbH im Rahmen des Servicestelle Kommunen in der Einen Welt-Programms mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).


Pressemitteilung vom 20.09.2019

Andreas Bauer soll neuer Dezernent werden, Dennis Weilmann Erster Stadtrat

Rat entscheidet in seiner Sitzung am 2. Oktober

Oberbürgermeister Klaus Mohrs schlägt dem Rat der Stadt Wolfsburg die Wahl von Andreas Bauer als Nachfolger von Werner Borcherding als Stadtrat für Finanzen, Bürgerdienste, Brand- und Katastrophenschutz sowie Rats- und Rechtsangelegenheiten vor. Dezernent Dennis Weilmann soll die Position des Ersten Stadtrates übernehmen. Die Entscheidung darüber trifft der Rat in seiner Sitzung am 2. Oktober. Die offiziellen Amtsübergaben der Ressorts und der Position des Ersten Stadtrates würden am 1. Februar 2020 stattfinden, wenn Werner Borcherding aus dem Dienst ausscheidet. Dem Oberbürgermeister ist eine Änderung der Zuteilung der Geschäftsbereiche und Referate zu Dezernaten vorbehalten.

Mohrs begründet seinen Vorschlag mit dem umfassenden Erfahrungsschatz von Andreas Bauer: "Er verfügt über hohe fachliche Qualitäten, umfassende Verwaltungskenntnisse und langjährige Führungserfahrung in der Kommunalverwaltung." Andreas Bauer ist aktuell Geschäftsführer der Wolfsburger Beschäftigungs gGmbH (WBG) und Geschäftsführer der n@work Service GmbH.

Der 48-Jährige ist mit einer Unterbrechung bereits seit 1992 in der Stadtverwaltung Wolfsburg tätig. Von 2006 bis 2008 arbeitete er als Prüfer und Teamleiter für die überörtliche Prüfung von Kommunen bei der Niedersächsischen Kommunalprüfungsanstalt (NKPA) in Braunschweig, zuvor als Prüfer in der staatlichen Finanzkontrolle beim Bundesrechnungshof. Von 2008 bis 2011 war er zurück in Wolfsburg als Koordinationsreferent des Ersten Stadtrates und später als Leiter des Oberbürgermeisterbüros tätig, anschließend als Leiter des Ordnungsamtes und stellvertretender Leiter des Geschäftsbereichs Bürgerdienste.

Andreas Bauer ist in Wolfsburg geboren und wohnhaft. Er ist Vater von zwei Kindern.

Am 2. Oktober entscheidet der Rat ebenfalls über die Nachfolge Werner Borcherdings als Ersten Stadtrat, das heißt als hauptamtlicher Vertreter des Oberbürgermeisters. Klaus Mohrs schlägt Stadtrat Dennis Weilmann aufgrund seiner Kenntnisse der lokalen und politischen Gegebenheiten und insbesondere aufgrund seiner Qualifikation als Volljurist und seinen Erfahrungen als Referatsleiter im Niedersächsischen Justizministerium für die Position des Ersten Stadtrates vor.

Der 44-Jährige ist bereits seit zwölf Jahren bei der Stadt Wolfsburg tätig, seit 2018 als Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur. Zuvor leitete er zehn Jahre das Referat Kommunikation, bis 2011 zudem auch das Büro des damaligen Oberbürgermeisters. Dennis Weilmann ist ebenfalls gebürtiger Wolfsburger, verheiratet und hat zwei Kinder.

Die jeweiligen Vorlagen sowie die Lebensläufe von Bauer und Weilmann sind derweil öffentlich unter wolfsburg.de/sitzungskalender einsehbar.


Pressemitteilung vom 13.09.2019

Doppelhaushalt für die Jahre 2020 und 2021

Stadt erwartet mehr Möglichkeiten zur Stabilisierung der Finanzsituation

Die Stadt Wolfsburg plant für die Jahre 2020 und 2021 einen Doppelhaushalt aufzustellen. Das ist der Inhalt einer Vorlage, die jetzt auf den Weg gebracht wurde und erstmals im Ausschuss für Finanzen, Controlling und Haushaltskonsolidierung am Donnerstag, 26. September, beraten werden soll. Ein Beschluss der Vorlage wird für die Ratssitzung am 2. Oktober angestrebt.

"Durch den Doppelhaushalt bieten sich der Stadt mehr Möglichkeiten zur Stabilisierung der Haushaltssituation, insbesondere im Hinblick auf die notwendige dauerhafte Reduzierung des jährlichen Fehlbedarfes bis hin zu einem ausgeglichenen Haushalt. Eine verlässliche Haushaltsplanung sowie längerfristige Festlegungen zu wichtigen Investitionen und deren Finanzierbarkeit, aber auch zur Personalentwicklung, sind für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt Wolfsburg erforderlich. Gleichzeitig behält der Rat der Stadt Wolfsburg auch während des Zweijahresrhythmus sein Etatrecht im vollen Umfang und kann dieses Recht auch unterjährig stets ausüben und beispielsweise durch einen Nachtragshaushalt auf notwendige Änderungen reagieren", erklärt Werner Borcherding, Erster Stadtrat und Kämmerer der Stadt Wolfsburg.

Insbesondere die Umsetzung der bisherigen und künftigen Schwerpunkte, wie Wohnungsbau, Mobilität, Digitalisierung sowie der fortlaufende Ausbau der Kita-, Krippen und Schulinfrastruktur mit daraus abgeleiteten Maßnahmen sind mit einem Doppelhaushalt aufgrund der Langfristigkeit besser zu gestalten.

Weitere Vorteile für einen Doppelhaushalt sind, dass der administrative und politische Aufwand für die Planerstellung und -beratung eines Doppelhaushaltes wesentlich reduziert werden. Im zweiten Haushaltsjahr (2021) entfällt darüber hinaus die sonst übliche vorläufige Haushaltsführung. Es ist eine sofortige Vollziehung des Haushaltsplanes gegeben. Außerdem erhöht sich die Planungssicherheit deutlich, gerade im freiwilligen Aufgabenbereich und für deren Träger. Bescheide zur Förderung von Vereinen und Verbänden können dann für zwei Jahre erteilt werden.

Auch geplante Investitionen, insbesondere im zweiten Planjahr (2021), können eher vorbereitet und ausgeschrieben werden. Eine schnellere Umsetzung wird so ermöglicht. Verzögerungen durch die vorläufige Haushaltsführung entfallen.

Der Doppelhaushalt soll von der Verwaltung in der Ratssitzung im Januar 2020 eingebracht werden. Dann werden die politischen Gremien diesen beraten, bevor der Doppelhaushalt dann im Frühjahr 2020 im Rat der Stadt beschlossen werden soll.


Pressemitteilung vom 12.09.2019

Stadt Wolfsburg optimiert das Integrationsmanagement für Geflüchtete

Das Integrationsreferat der Stadt Wolfsburg informierte in der Sitzung des Ausschusses für Migration und Integration am 12. September über das Integrationsmanagement für Geflüchtete. Hierzu gehört unter anderem ein verwaltungsinternes fachbereichsübergreifendes Gremium, das auf aktuelle Entwicklungen reagiert und Handlungserfordernisse abstimmt.

Inhaltlich übernimmt das Integrationsreferat die Aufgaben der Familienzusammenführung und der Umsetzung des Resettlementprogramms. Ferner haben stadtübergreifende Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit gezeigt, dass eine stabile Nachbetreuung notwendig ist. Sowohl für Einzelpersonen als auch Familien ist eine Nachbetreuung nach Auszug aus der Asylunterkunft zur Bewältigung diverser alltäglicher und systemimmanenter Herausforderungen sehr sinnvoll.

Dabei steht im Rahmen der Interaktion in den Quartieren die Entwicklung niedrigschwelliger Angebote für die Geflüchteten im Fokus. Wichtig ist außerdem, Begegnungsmöglichkeiten in der Nachbarschaft zu schaffen.


Pressemitteilung vom 03.09.2019

Betriebsausflug der Stadtverwaltung

ServiceCenter unter Behördennummer 115 erreichbar

Der Betriebsausflug der Stadt Wolfsburg findet am Mittwoch, 11. September, statt. Die Geschäftsbereiche und Außenstellen der Stadtverwaltung sind an diesem Tag gar nicht oder nur eingeschränkt erreichbar. Die telefonische Erreichbarkeit ist durch das ServiceCenter der Stadt Wolfsburg unter der Behördennummer 115 sichergestellt.

Die beiden Verwaltungsstellen Fallersleben und Vorsfelde sowie alle Stadt- beziehungsweise Ortsteilsprechstellen bleiben geschlossen. Das Einwohnermeldeamt und die Kraftfahrzeug- Zulassungsstelle sind ebenfalls nicht besetzt. Dieses gilt auch für die Bußgeldstelle im Ordnungsamt, den Geschäftsbereich Schule und das Integrationsreferat.

Hingegen sind die Geschäftsbereiche Gesundheit und Soziales erreichbar. Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum, das Stadtmuseum Schloss Wolfsburg, das Kulturwerk, das IZS sowie die Geschäftsstelle im Alvar Aalto-Kulturhaus bleiben geschlossen. Die Städtische Galerie ist zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet. In der Musikschule findet regulär Unterricht statt.

Im Geschäftsbereich Jugend sind im Allgemeinen Sozialen Dienst unter Telefon (05361) 28-2827 Mitarbeiter für den Notfall erreichbar. Alle übrigen Abteilungen sind anlässlich des Betriebsausflugs geschlossen.

Am Donnerstag, 12. September, sind alle Geschäftsbereiche wieder zu den allgemeinen Öffnungszeiten von 8.30 bis 17.30 Uhr erreichbar. Abweichende Öffnungszeiten in den verschiedenen Geschäftsbereichen und Außenstellen sollten dabei beachtet werden.


Pressemitteilung vom 28.08.2019

In Gedenken an Ferdinand Piëch

Kondolenzbuch liegt in der Bürgerhalle aus

Wolfsburg trauert um seinen verstorbenen Ehrenbürger Ferdinand Piëch. In Gedenken an den Verstorbenen wird die Stadt Wolfsburg von ab Donnerstag, 29. August, bis einschließlich Freitag, 6. September, ein Kondolenzbuch in der Bürgerhalle im Rathaus A auslegen. Oberbürgermeister Klaus Mohrs wird am Donnerstag um 10 Uhr als Erster seine schriftlichen Kondolenzwünsche ausdrücken. Anschließend können die Bürgerinnen und Bürger der Stadt sich in dem genannten Zeitraum und zu den gängigen Öffnungszeiten des Rathauses in das Buch eintragen.


Pressemitteilung vom 27.08.2019

Wolfsburg trauert um Ferdinand Piëch

Wolfsburg trauert um seinen Ehrenbürger Ferdinand Piëch, der am vergangenen Sonntag im Alter von 82 Jahren verstorben ist. Von 1993 bis 2002 war Piëch Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG sowie anschließend deren Aufsichtsratsvorsitzender, wodurch er Volkswagen und Wolfsburg in einzigartiger Weise mitprägte. Zu Ehren seiner hohen Verdienste wurde Ferdinand Piëch 2002 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Wolfsburg verliehen. "Seine Vision eines wettbewerbs- und zukunftsfähigen Wolfsburgs erschuf einen so tiefgreifenden Wandel, dass sogar von einer erneuten Stadtgründung gesprochen werden kann", hieß es bei der Verleihung der Ehrenbürgerschaft.

An der Spitze Volkswagens zeigte sich Ferdinand Piëch auch für Wolfsburgs Entwicklung, Sicherheit und Zukunft in maßgeblicher Weise verantwortlich. Mit seiner genialen Führung führte Piëch nicht nur den Volkswagen Konzern zur weltweiten Spitze im Automobilgeschäft, sein Name ist auch von der Stadtentwicklung Wolfsburgs nicht zu trennen.

"Wolfsburg hat Ferdinand Piëch unheimlich viel zu verdanken. Er hat in der großen Absatzkrise 1993/1994 zusammen mit Peter Hartz tausende Wolfsburgerinnen und Wolfsburger durch die Einführung der Vier-Tage-Woche vor der Arbeitslosigkeit bewahrt. Er vereinte wirtschaftliches Geschick mit einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein für unsere Region. Unter seinem Einfluss hat sich Wolfsburg nicht nur als starker Wirtschaftsstandort etabliert, sondern auch zu einer äußerst lebenswerten Stadt weiterentwickelt. So verdanken wir ihm auch die Autostadt, die seit dem Jahr 2000 Millionen Gäste in unsere Stadt bringt und mit ihren vielseitigen hochkarätigen Veranstaltungen aus dem Wolfsburger Freizeitangebot nicht mehr wegzudenken ist. Die Stadt Wolfsburg verliert mit Ferdinand Piëch eine herausragende Persönlichkeit der Stadtgeschichte. Mein aufrichtiges Mitgefühl und meine Anteilnahme gilt seiner Familie", würdigt Oberbürgermeister Klaus Mohrs Ferdinand Piëch.

Mit seinem Amtsantritt 1993 führte er Volkswagen und Wolfsburg aus einer tiefen Krise. Zum 60-jährigen Stadtgeburtstag 1998 überreicht Ferdinand Piëch das Konzept AutoVision zur Halbierung der Arbeitslosigkeit und Strukturstärkung von Stadt und Region. Es folgten 1999 die Gründung der Wolfsburg AG sowie im Juni 2000 die Eröffnung der Autostadt. Weiterhin eröffneten 2001 der InnovationsCampus und Forum AutoVision, außerdem begann der Bau des phaenos. 2002 folgte die AutoUni als krönendes Glied des Gesamtkonzeptes. Ein Konzept, welches Volkswagen zum "Global Player" machte und Wolfsburg zu der hochattraktiven Stadt, die sie heute ist. Mit Hilfe dieser gemeinsamen Initiativen und Maßnahmen senkte sich die Arbeitslosigkeit in Wolfsburg binnen fünf Jahren von 19 auf 8 Prozent und siedelten sich rund 180 neue Unternehmen an, was 15.000 neue Arbeitsplätze schuf.

Für die "Ära-Piëch" und sein Lebenswerk in Wolfsburg wurde Ferdinand Piëch am 15. November 2002 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Wolfsburg verliehen. Nach Heinrich Nordhoff und Carl-Horst Hahn wurde Piëch als dritter Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG die höchste Auszeichnung zu Teil, die eine deutsche Stadt vergeben kann.


Pressemitteilung vom 08.08.2019

Jugendliche entwickeln Ideen einer SmartCity

Digitales Sommercamp 2019 unter Motto #think.wob.new 

Digitalisierung einmal ganz sicht- und greifbar erleben – und auch selbst gestalten: Diese Erfahrung machen derzeit 20 Jugendliche im Digitalen Sommercamp 2019 im phaeno Wolfsburg. Unter fachkundiger Anleitung entwickeln die Mädchen und Jungen im Alter von elf bis 15 Jahren eine digitale Lösung für „ihre“ Smart City Wolfsburg. Mit dem einwöchigen Digitalen Sommercamp 2019, das unter dem Motto #think.wob.new steht, geht das Referat für Digitalisierung und Wirtschaft der Stadt Wolfsburg als Initiator des Pilotprojektes einen weiteren Schritt in Richtung Erlebbarkeit von Digitalisierung.

Das Besondere des Angebots, das im Rahmen des Sommerferienprogramms der Jugendförderung der Stadt Wolfsburg stattfindet, ist die Verzahnung der Bereiche Technologie, Infrastruktur und Wissen. Möglich wird dies auch dank des neugeformten Netzwerks engagierter Kooperationspartner: Das phaeno Wolfsburg stellt als unkonventionellen, kreativen Veranstaltungsort das „Ideenforum“ zur Verfügung. DIGES Wolfsburg e. V. stellt den Jugendlichen Coaches aus lokalen IT-Unternehmen zur Seite, um so im Projekt handwerkliches Geschick und Programmieren miteinander zu verbinden. Der Jugendförderung obliegt die (medien-)pädagogische Begleitung im Rahmen der digitalen offenen Kinder- und Jugendarbeit (kurz #dOKJA). 

Pilotprojekt erreicht Jugendliche in deren Alltag

„Durch den technischen Fortschritt schreitet die Digitalisierung aller Lebensbereiche immer schneller voran. Um Menschen, insbesondere junge, auf die Herausforderungen von Morgen vorzubereiten, probieren wir neue Formate aus“, erläutert Dr. Sascha Hemmen, Leiter des Referats für Digitalisierung und Wirtschaft. „Wenn sie sich bewähren, sollen sie auch in Zukunft weiterentwickelt und skaliert werden. Ich freue mich, dass wir den Piloten mit einem starken Netzwerk realisieren konnten und das Konzept von den Jugendlichen auch angenommen wurde.“ Gunnar Czimczik, Abteilungsleiter der Jugendförderung, fügt hinzu: „Das Digitale Sommercamp ist ein wichtiger Beitrag, um zu zeigen, dass Digitalisierung nicht nur in Unternehmen und Schule eine wichtige Rolle spielen. Ein zentraler Zugang zur ‚digitalen Welt‘ erfolgt bei jungen Menschen in deren Freizeit.“

Was bewegt die Wolfsburger Jugend?

Im Verlauf der Woche setzt sich die Gruppe mit stadtrelevanten Themen auseinander und wählt dabei selbst die Schwerpunkte. Als zukunftsrelevante Themen einer Smart City werden unter anderem die Themen Nachhaltigkeit, Gesundheit und Mobilität in den Fokus gerückt. „Es ist uns wichtig, dass die Jugend nicht nur medienkompetent ist, sondern auch digitale Technologien praktisch begreift, um die digitale Welt mitgestalten zu können“, betonen Tobias Erichsen und Christoph Steindorff von DIGES e.V.

Das Ferienprogramm ist als non-formales, auf Partizipation ausgerichtetes Angebot gestaltet. Den Jugendlichen steht dabei eine bunte Mischung an Werkzeugen und Materialien zur Verfügung, wie beispielswiese 3D-Drucker und -Scanner, Mikrokontroller und Lötstationen. Die Ausstellung im phaeno darf kostenfrei besucht werden und dient zur Inspiration, zur Entspannung und natürlich zu Spiel und Spaß. Die Gruppe ist ganz heterogen zusammengesetzt: Einige Jugendliche haben keinerlei Vorerfahrungen in den verschiedenen Bereichen wie Programmieren oder Handwerken, andere Teilnehmende sind schon geübter. Allen gemein ist, dass sie engagiert und wissbegierig dabei sind – so sehr, dass das Tüfteln häufig noch nach offiziellem Schluss weitergeht, berichtet das multiprofessionelle Team, das die Jugendlichen betreut.

Die Stadt Wolfsburg strebt an, sich mit der Initiative #WolfsburgDigital zur Modellstadt der Digitalisierung zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Steigerung der Lebensqualität für die Bürger und die Zukunftssicherung Wolfsburgs als Wirtschaftsstandort. Aktuelle Informationen zu #WolfsburgDigital finden Sie unter www.wolfsburgdigital.org.


Pressemitteilung vom 01.08.2019

Start ins Berufsleben

Stadt begrüßt 72 neue Auszubildende

72 Nachwuchskräfte – 36 junge Frauen und genauso viele junge Männer – traten am 1. August ihre Ausbildung bei der Stadt Wolfsburg an. Damit beginnt ein neuer Lebensabschnitt für die Berufsanfänger, die zwischen 16 und 37 Jahren alt sind. Begrüßt wurden sie im Ratssitzungssaal vom Ersten Stadtrat Werner Borcherding sowie Peter Wagner, Vorsitzender des Gesamtpersonalrats.

In der Summe hatten sich für das diesjährige Ausbildungsjahr etwa 1.080 Frauen und Männer beworben. Die 72 Bewerberinnen und Bewerber, die sich erfolgreich durchgesetzt haben, treten nun in 18 unterschiedlichen Berufen ihren Dienst an. Ausgebildet werden dabei klassische Verwaltungsberufe wie Verwaltungsfachangestellte, aber beispielsweise auch Fachkräfte für Bäder oder Medien und Informationstechnologie. Zudem können Berufe wie Koch, Gärtner, Fachinformatiker, Medizinische Fachangestellte, Werker und Land- und Baumaschinenmechatroniker erlernt werden. Daneben bietet die Stadt drei duale Studiengänge an – erstmals nun auch im Bereich Architektur und Bauingenieurswesen im Geschäftsbereich Hochbau.

"Wir freuen uns sehr, dass mehr als 1.000 Bewerbungen eingegangen sind – spiegelt es doch die hohe Attraktivität der Stadt als Arbeitgeber wider", sagt Erster Stadtrat Werner Borcherding. "Den neuen Auszubildenden wünsche ich einen guten und erfolgreichen Start in den Beruf." Insgesamt absolvieren derzeit nun 187 junge Frauen und Männer eine Ausbildung bei der Stadt Wolfsburg.

Der Bewerbungszeitraum für das Ausbildungsjahr 2020 hat bereits begonnen. Interessierte Berufsanfänger können sich noch bis zum 30. September für einen Ausbildungsplatz in den Verwaltungsberufen, für alle anderen Ausbildungen noch bis zum 31. Oktober bewerben. Bewerbungen können nur online über das Bewerbungsportal der Stadt Wolfsburg unter www.wolfsburg.de/ausbildungStadt abgegeben werden, wo sich auch weitere Infos finden.


Pressemitteilung vom 10.07.2019

Millionenförderung für Wolfsburgs Entwicklung zur Smart City 

Bundesinnenministerium kürt Wolfsburg zur Modellstadt

Wolfsburg wird als eine von 13 Regionen in Deutschland in dem Programm "Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung" gefördert. Das gab das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat am Mittwoch, 10. Juli, bekannt. Mit den Fördermillionen möchte die Stadt Wolfsburg unter dem Arbeitstitel "Wolfsburg smart integriert" eine gesamtstädtische Umsetzungsstrategie für die Weiterentwicklung zur Smart City erarbeiten und umsetzen. Das Programm läuft über fünf bis sieben Jahre, ein achtstelliger Betrag könnte in Wolfsburger Projekte fließen.

Die Bewerbung setzte die Schwerpunkte auf die Einrichtung einer offenen Digital-, Daten- und Serviceinfrastruktur sowie eines verkehrsmittelübergreifenden, vernetzten Mobilitätsangebotes. Die Erprobung und Etablierung neuer Teilhabe- und Kommunikationswege sollen dafür sorgen, dass die Entwicklung eng an den Bedürfnissen der Bürger stattfindet. Der konkrete Mehrwert für die Bürger, die Gesellschaft und Unternehmen soll im Mittelpunkt stehen.

"Es macht mich wahnsinnig stolz, dass das hohe Potenzial unserer Stadt auch in Berlin gesehen wird", freut sich Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Das Geld vom Bund ermöglicht uns, Wolfsburgs Entwicklung zur Smart City trotz schwieriger Haushaltssituation intensiv voranzutreiben. Mit unseren vielseitigen Initiativen wie dem Glasfaserausbau, der 5G-Modellregion und dem Testfeld für autonomes Fahren im Rahmen von #WolfsburgDigital haben wir hervorragende Voraussetzungen. Nun werden wir die Ressource erhalten, um weitere entscheidende Schritte zu planen, auszuprobieren und umzusetzen."

Auch Digitaldezernent Dennis Weilmann ist hocherfreut über die Förderung: "Wir wollen digitale Modellstadt werden und durch diese Förderung kommen wir unserem Ziel ein Stück näher. Als eine von drei Großstädten ausgewählt zu werden, bestätigt unsere bisherige Arbeit. Wir werden uns aber keinesfalls ausruhen und die Bundesmittel für unsere verschiedenen Themen einsetzen."

Die Bewerbung um die Förderung hat die Stadt Wolfsburg nach einem Ratsbeschluss im Mai eingereicht. Das Wolfsburger Konzept soll mit Unterstützung des gesamten Konzerns Stadt sowie externer Partner umgesetzt werden. 65 Prozent der Kosten trägt das Bundesinnenministerium, weitere Mittel können durch Beteiligung Dritter eingeworben werden. Wolfsburg muss also lediglich zwischen 17,5 bis maximal 35 Prozent selbst tragen. Der Förderzeitraum ist in eine Strategiephase (maximal zwei Jahre) und eine Umsetzungsphase (maximal fünf Jahre) gegliedert. Nun heißt es, zunächst einen formellen Förderantrag zu stellen und eine Bestandsaufnahme zu machen. Im kommenden Jahr werden dann die Ziele konkretisiert und bereits zeitnah umsetzbare Bestandteile identifiziert. Die große Umsetzung könnte dann ab 2021 beginnen. Der Strategieausschuss wird über die Projektschritte auf dem Laufenden gehalten.

Mehr Informationen sind auch auf der Homepage des Bundesministerium des Innern unter www.bmi.bund.de zu finden.


Pressemitteilung vom 28.05.2019

Digitales Sommercamp im Beirat Digitalisierung vorgestellt

Mit dem digitalen Sommercamp 2019 geht das Referat für Digitalisierung und Wirtschaft der Stadt Wolfsburg als Initiator des Projektes einen weiteren Schritt in Richtung Erlebbarkeit von Digitalisierung. Wie im Beirat für Digitalisierung vorgestellt verzahnt das Projekt die Bereiche Technologie, Infrastruktur und Wissen miteinander. Das Besondere an dem Projekt: Die TeilnehmeInnen entwickeln gemeinsam im Team unter fachkundiger Anleitung eine digitale Lösung für die Smart City Wolfsburg. Dafür stehen ihnen Coaches aus lokalen IT- und Handwerksunternehmen zur Seite. Handwerkliches Geschick und Digitalisierung werden so miteinander verbunden.

Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahre. Durch das Engagement der Volkswagen Belegschaftsstiftung können die Kosten für Teilnehmer aus benachteiligten Personengruppen übernommen werden. Das digitale Sommercamp wird vom 5. bis 9. August als verlässliches Ferienangebot im Rahmen des Sommerferienprogramms der Jugendförderung der Stadt Wolfsburg im phaneo stattfinden. Dort wird den Teilnehmer eine vollausgestattete Werkstatt zur Verfügung gestellt, wo sie Materialien und technisches Equipment vorfinden, um ihre Projektidee umsetzen zu können.

"Die Kinder und Jugendlichen lernen im Camp erste unternehmerische Erfahrungen kennen", erklärt Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur. "ein solches Projekt ist jedoch nicht ohne starke Partner möglich. Ich freue mich, dass wir neben der Jugendförderung auch das phaeno und den DIGES Wolfsburg e.V. für das Projekt gewinnen konnten."

Im angegebenen Zeitraum widmen sich die Teilnehmer täglich von 8 bis 17 Uhr im phaeno ihrem eigenen Projekt. Die Kosten belaufen sich auf 62,50€ (inkl. Verpflegung). Mehr Informationen sind unter http://www.ferien-wolfsburg.de/ einsehbar.

Pressemitteilung vom 20.05.2019

Unterwegs mit dem Stadtbaurat

Öffentlicher Spaziergang am Nordkopf

Zwischen Porschestraße und Autostadt, Hauptbahnhof und Innenstadt bildet der Nordkopf eine wichtige Gelenkstelle in der Planung und Entwicklung der Stadt. Über die Potentiale für künftige Entwicklungen, aber vor allem über die bereits umgesetzten Vorhaben und geschaffenen Qualitäten spricht Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide im Rahmen eines öffentlichen Stadtspaziergangs am Donnerstag, 23. Mai. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Hauptbahnhof.

In der Reihe "Unterwegs mit…" erläutert der Stadtbaurat regelmäßig mit einem Mitglied des Gestaltungsbeirates der Stadt Wolfsburg aktuelle stadtplanerische Themen vor Ort. Begleitet wird er dieses Mal vom Architekten Manuel Scholl aus Zürich, der im Gestaltungsbeirat das Fachgebiet Stadtplanung vertritt. Das Gremium berät mit unabhängigen Fachleuten die Stadt bei Fragen der Architektur und des Stadtbildes.

Nach dem Start am Hauptbahnhof widmet sich der Rundgang der städtebaulichen Einbindung des neu gebauten Gleis 8 für die Züge des Regionalverkehrs. Entgegen der üblichen Wegeführung an Bahnsteigen und Bahnhöfen wurde hier ein direkter Zugang vom und zum öffentlichen Stadtraum geschaffen. Direkte Wegeverbindungen wurden so ermöglicht und eine Zerteilung des Stadtraums vermieden.

Zweite Station ist der Vorplatz des Wolfsburger Nordkopftower. Mit der Fortsetzung der Platanenallee und dem Stäbchenparkett wurden zwischen Heßlinger Straße und Stadtbrücke Gestaltungselemente der zentralen Stadtachse Porschestraße aufgenommen und ein Anschluss in Richtung Designer-Outlet geschaffen.

Abschließend werden am Nordausgang des Hauptbahnhofes die Potentiale und Fragestellungen für künftige Planungen entlang der Nordhoffachse und des Kanals erörtert. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter der E-Mail: forum.architektur@stadt.wolfsburg.de.


Pressemitteilung vom 03.05.2019

Bürgergewinnspiel zum 81. Stadtgründungstag 

Ersten 200 Einsendungen erhalten Freikarten für den Festakt im Juni

Wolfsburg feiert in diesem Jahr seinen 81. Stadtgeburtstag mit einem offiziellen Festakt am Freitag, 28. Juni, im Scharoun Theater Wolfsburg. Auf offizielle Reden folgt dabei ein kleines Bühnenprogramm sowie anschließend ein Austausch im Foyer des Theaters. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Als besonderes Geschenk stellt die Stadt Wolfsburg ein Bürgergewinnspiel auf die Beine, welches es Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht am Festakt teilzunehmen. Interessierte könne bis zum 31. Mai ein Foto an mitwirkung@stadt.wolfsburg.de einsenden, das für sie "typisch Wolfsburg" ist. Dabei können mögliche Motive von Sehenswürdigkeiten und Kunst, über Natur und Sport bis hin zu Geschichte und Architektur reichen.

Eingesendet werden muss das Foto in einem der üblichen Formate (.jpg, .png oder .gif) und darf die Größe von 8 MB nicht übersteigen. Außerdem muss mit der Einsendung der vollständige Name, Alter und Adresse angegeben werden. Die ersten 200 Einsendungen erhalten je zwei Eintrittskarten für den offiziellen Festakt. Die Gewinner werden ebenfalls per E-Mail über die Abholung ihrer Karten benachrichtigt.

Die schönsten Fotos werden in Form einer Diashow im Theater zu sehen sein und außerdem über die städtischen Social Media Kanäle sowie die Homepage wolfsburg.de veröffentlicht.

Teilnahmebedingungen:

  • Mit der digitalen Einsendung Ihres Fotos stimmen Sie den Teilnahmebedingungen zu.
  • Das Foto darf sich auf keine Inhalte beziehen, die Ziele, Handlungen oder Wertvorstellungen verkörpern, die den Grundsätzen der Verfassung zuwiderlaufen.
  • Das Foto darf keine diskriminierenden, herabsetzenden oder anstößigen Inhalte besitzen.
  • Es wird nur ein Foto pro Person berücksichtigt.
  • Es dürfen nur Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Wolfsburg teilnehmen.
  • Eine Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich.
  • Die Einsenderin, der Einsender bestätigt mit der Einreichung des Fotos, dass die Bildrechte ausschließlich bei ihr/ihm liegen, dass also auch kein Dritter Rechte an dem eingereichten Bild geltend machen kann und versichert, dass ggf. auf dem Foto sichtbare Personen mit einer Veröffentlichung einverstanden sind.
  • Die ersten 200 Einsendungen erhalten jeweils zwei Eintrittskarten für die Veranstaltung am 28. Juni 2019 anlässlich des 81. Stadtgeburtstages der Stadt Wolfsburg.
  • Die Teilnahme ist kostenfrei.
  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf Erhalt der Eintrittskarten oder Veröffentlichung des eingesendeten Fotos.
  • Die Stadt Wolfsburg behält sich vor, eine Auswahl von Fotos für die Diashow zu treffen.
  • Die gezeigten Fotos werden anonym veröffentlicht.

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Pressemitteilung vom 28.03.2019

Haushalt mit Volumen von 522 Millionen Euro verabschiedet 

Trotz reduzierter Einnahmen gibt es wichtige Investitionen in die Zukunft der Stadt

Mit einem Volumen von rund 522 Millionen Euro wurde am Donnerstagabend, 28. März, der Haushalt der Stadt Wolfsburg für das Jahr 2019 im Rat der Stadt mehrheitlich beschlossen. In der Beratungsphase waren insgesamt 32 Ortsrats- und 32 Fraktionsanträge eingebracht worden. Einschließlich weiterer Veränderungen durch Vorschläge der Verwaltung weist der Haushalt 2019 einen Fehlbedarf in Höhe von 47,9 Millionen Euro aus. Das Defizit wird zum Jahresende 2019 durch die Inanspruchnahme der Überschussrücklage, welche die Stadt in guten Jahren gebildet hat, fiktiv ausgeglichen.

Gegenüber der mittelfristigen Finanzplanung aus dem beschlossenen Haushalt 2018 erhöht sich der Fehlbedarf 2019 um 1,8 Millionen Euro. Vor dem Hintergrund wird die Stadtverwaltung einen Modernisierungs- und Haushaltsoptimierungsprozesses mit externer Unterstützung der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) einleiten. Darüber wurde heute ebenfalls in der Ratssitzung entschieden.

Auf den Fehlbedarf wirken sich die bereits zum Verwaltungsentwurf 2019 eingeplanten Mehraufwendungen aufgrund weiterer Aufgaben wie beispielsweise die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes im Sozialbereich und sicherheitsrelevante Themen, wie die Vorhaltungen für Brandschutz und technische Hilfeleistungen, aus. Auch die höheren Abschreibungen als Folge des immer noch hohen Investitionsvolumens inklusive der abzuarbeitenden Haushaltsreste sowie die steigenden Versorgungsrückstellungen für das Personal belasten den Ergebnishaushalt.

Es werden zusätzliche Haushaltsmittel für das Deckenprogramm Straßen zur Unterhaltung des Infrastrukturvermögens sowie im Bereich Sport für Zuschüsse im Rahmen der Sportförderung bereitgestellt. Die Entgelte für die städtischen Bäder wurden leicht angehoben. Die Hebesätze für die Grundsteuer A und B sowie für die Gewerbesteuer bleiben auch für 2019 unverändert.

Einmalige ordentliche Mehrerträge in Höhe von 30 Millionen Euro unterstützen den Ergebnishaushalt in 2019. In der mittelfristigen Finanzplanung wird weiterhin mit einem jährlichen Fehlbedarf von rund 30 bis 40 Millionen Euro gerechnet, obwohl bereits pauschale Minderaufwendungen in Höhe von 10 Millionen Euro durch Konsolidierungsmaßnahmen und deutlich höhere Gewerbesteuererträge ab 2020 angenommen werden.

Der Schwerpunkt der Aufwendungen liegt wie in den zurückliegenden Jahren auch in den Bereichen Soziales und Gesundheit mit rund 112,4 Millionen Euro sowie Jugend mit rund 82 Millionen Euro. Den beiden größten Aufwandsblöcken stehen Erträge für Soziales und Jugend in Höhe 84,6 Millionen Euro gegenüber (Bundes- und Landesmittel).

Vor dem Hintergrund des erwarteten Fehlbedarfes wurden die veranschlagten Investitionen weiter reduziert. Der Ansatz liegt nun bei 62,1 Millionen Euro gegenüber 2018 mit 78 Millionen Euro. Trotz verminderter Ausgaben wird, wie in den Vorjahren, weiter in wichtige Projekte und damit in die Zukunft der Stadt investiert. Das betrifft die großen Themen Wohnen und Verkehrsinfrastruktur genauso wie die Erweiterung und den Ausbau von modernen Kindertagesstätten und Schulen sowie die Digitalisierung. Insgesamt werden für Familie und Bildung rund 20,1 Millionen Euro, für Wohnen, Städtebau und Verkehr rund 13 Millionen Euro und für Gesundheit und Sport rund 11,1 Millionen Euro bereitgestellt.


Pressemitteilung vom 21.03.2019

Stadt will Weichen für die Zukunft stellen

Strukturkonzept für langfristige Siedlungsentwicklung bis zum Jahr 2050

Wolfsburg hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der dynamischsten und wirtschaftsstärksten Städte in Deutschland entwickelt. Damit dieses auch in Zukunft so bleibt, will die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Politik bereits heute wichtige Weichen für die Stadtentwicklung der kommenden Jahrzehnte stellen. Um sich weiterhin als attraktiver Wirtschafts- und Wohnstandort entwickeln zu können, spielt die Verfügbarkeit von Flächen eine zentrale Rolle.

"Auch wenn – wie zu Beginn der Dieselkrise oder jüngst in der Diskussion um den Wandel von Volkswagen – immer wieder einige Menschen es in Frage stellen: Wolfsburg wächst weiter", bekräftigt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Noch nie gab es so viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Wolfsburg wie aktuell. Mit unserer Wohnungsbauoffensive bedienen wir gerade einmal die aktuelle Nachfrage nach Wohnraum."

In Wolfsburg ist, wie in anderen Städten auch, die Nachfrage nach Gewerbeflächen und Wohnbauland in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Ein Großteil der im aktuell geltenden Flächennutzungsplan beschlossenen Areale ist bereits in Planung oder in der Umsetzung.

Eine Aufgabe von Politik und Verwaltung wird es sein, über die derzeitigen Entwicklungen hinaus dafür Sorge zu tragen, dass sich Wolfsburg auch langfristig im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung strukturiert und selbstbestimmt weiterentwickelt. Damit dies möglich ist, muss die Stadt schon heute künftige Entwicklungspotenziale identifizieren, bei anderen Nutzungsüberlegungen berücksichtigen und zum Teil auch gegenüber weiteren Nutzungsansprüchen sichern.

Eine aktuelle Planung des Regionalverbands Großraum Braunschweig, welche Einfluss auf die mittel- und langfristige Entwicklung der Stadt hat, ist die Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogrammes. In diesem werden regionalplanerische Festlegungen, beispielsweise für Freiraum, Landwirtschaft, Erholung, Rohstoffgewinnung, Hochwasser- und Naturschutz oder aktuell Windenergienutzung mindestens für die nächsten 15 Jahre getroffen.

"Bringen wir hier nicht unsere künftigen Denkräume für eine potentielle Siedlungsentwicklung ein, besteht die Gefahr, dass diese mit anderweitigen Nutzungsansprüchen versehen werden, die einer potenziellen Weiterentwicklung Wolfsburgs entgegenstehen können", verdeutlicht Mohrs. "Wir müssen jetzt vorsorgen, damit die Wolfsburgerinnen und Wolfsburger auch 2040 und später noch Möglichkeiten haben, ihre Stadt weiter zu entwickeln."

Als Grundlage für die siedlungsstrukturelle Weiterentwicklung Wolfsburgs hat die Verwaltung mit Unterstützung eines externen Büros und in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsförderungsgesellschaften das "Strukturkonzept Siedlungsflächen Wolfsburg" erarbeitet.

"Im Ergebnis zeigt das Strukturkonzept eine maximale Kulisse an Denkräumen für die langfristige Siedlungsentwicklung Wolfsburgs bis zum Jahr 2050 auf, die prinzipiell für weitere Entwicklungen im Bereich Wohnen und Wirtschaft in Frage kommen", unterstreicht Ralf Sygusch, Leiter des Referats für Strategische Planung, Stadtentwicklung und Statistik der Stadt.

Als Strukturkonzept wird zunächst lediglich ein strategischer Rahmen einer künftigen Siedlungsentwicklung Wolfsburgs dargestellt. "Als erstes müssen wir das Strukturkonzept in den Neuaufstellungsprozess des Regionalen Raumordnungsprogramms einbringen. Wo, wann und mit welcher Priorität die Stadt die Siedlungsentwicklung vorantreiben will, muss in weiteren Schritten erst noch gemeinsam von Politik und Verwaltung erarbeitet werden", hebt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide hervor. "Mit dem Grundsatzbeschluss zum Strukturkonzept ist noch keine Potentialfläche für eine Entwicklung oder Planung freigegeben."

Der Grundsatzbeschluss soll im Sommer zur Einbringung der Flächenkulisse in den Neuaufstellungsprozess des Regionalen Raumordnungsprogramms des Regionalverbandes erfolgen, um die Entwicklungsoptionen Wolfsburgs zu sichern. Um über die Ergebnisse des Strukturkonzeptes zu informieren und die Beschlussfassung vorzubereiten, findet parallel für die Mitglieder des Strategieausschusses und des Verwaltungsausschusses sowie alle Ortsbürgermeister und ihre Stellvertreter eine Informationsveranstaltung statt, in der auch das weitere Vorgehen abgestimmt wird.


Pressemitteilung vom 15.01.2019

Sicherheit und Ordnung auf den Straßen

Städtischer Ordnungsdienst zieht Jahresbilanz

Im Jahr 2018 wurden insgesamt 131.160 Verstöße (2017: 104.081; 2016: 111.076; 2015: 129.091) angezeigt. In 17.131 Fällen wurden Bußgeld- und Kostenbescheide erlassen (2017: 14.762, 2016: 15.202, 2015: 17.231).

Die Höhe der Buß- und Verwarnungsgelder belief sich 2018 auf insgesamt 3.223.770 Euro (2017: 2.599.520 Euro, 2016: 2.752.050 Euro, 2015: 3.250.571 Euro).
Die Gesamtdaten ergeben sich aus kommunalen Geschwindigkeitsmessungen: 69.497 Geschwindigkeitsverstöße wurden verzeichnet, im Vorjahr waren es 45.147 (2016: 45.467). Daraus folgten 5.680 Bußgeldbescheide (2017: 4.013; 2016: 5.222, 2015: 6.502). 519 Fahrverbote wurden ausgesprochen (2017: 365, 2016: 530, 2015: 565, 2014). Durch die Messungen nahm die Stadt Wolfsburg 1.847.780 Euro ein (2017: 1.242.815 Euro, 2016: 1.430.574 Euro, 2015: 1.904.261 Euro).

Folgende Spitzengeschwindigkeiten wurden gemessen: (Straße // zulässige Geschwindigkeit// maximale Geschwindigkeit// Überschreitung)

  • Berliner Brücke // 50 km/h // 169 km/h  // 119 km/h
  • B 188 // 100 km/h // 195 km/h  // 95 km/h
  • Berliner Brücke // 50 km/h  // 147 km/h // 97 km/h
  • Berliner Brücke // 50 km/h  // 135 km/h // 85 km/h
  • Berliner Brücke // 50 km/h  // 129 km/h // 79 km/h
  • Dieselstraße // 50 km/h // 129 km/h // 79 km/h
  • Brechtorfer Straße // 50 km/h // 127 km/h // 77 km/h
  • Berliner Brücke // 50 Km/h // 125 Km/h // 75 km/h
Die höchsten Verstoßquoten im Jahresdurchschnitt wurden an folgenden Straßen festgestellt: 
  • Nordstadtstraße 34,6% Verstoß Quote
  • Zum Badekoth 26,7 % Verstoß Quote
  • Am Rotheberg 24,4 % Verstoß Quote
  • Schlesierweg 21,6 % Verstoß Quote
  • Sohlsträuchen 19,8 % Verstoß Quote
Die meisten Geschwindigkeitsverstöße wurden an folgenden Standorten verzeichnet:
  • Frankfurter Straße
  • Berliner Brücke
  • Braunschweiger Straße
  • Berliner Ring
  • Konrad Adenauer Allee
Parkverstöße: Im vergangenen Jahr wurden 37.825 Verfahren wegen Parkverstößen eingeleitet (2017: 37.326, 2016: 47.400, 2015: 41.544). 4.774 Bußgeld-und Kostenbescheide wurden erlassen (2017: 4.987, 2016: 4.968, 2015: 5.047). Aus den Verfahren resultierten 578.096  Euro Einnahmen (2017: 598.360, 2016: 704.632, 2015: 610.949 Euro).

"Wir haben im Jahr 2018 unsere Messtechnik mit der Anschaffung des Enforcement Trailers erweitert. Dank dieser halbstationären Anlage sind wir in der Lage verstärkt nachts und am Wochenende zu kontrollieren. Aufgrund des hierbei festgestellten erschreckend hohen Geschwindigkeitsniveaus werden wir diese Messungen auch durch zusätzliche mobile Messungen zukünftig noch weiter ausbauen. Wenn hier im Ortsgebiet teilweise das Dreifache der erlaubten Geschwindigkeit gefahren wird, dann ist das eine Entwicklung, die wir nicht tatenlos hinnehmen werden." erklärt Jens Krause (Leiter Ordnungsamt). "Aber nicht nur die Gefahr durch deutlich überhöhte Geschwindigkeit bereitet uns Sorgen. Zunehmend beobachten wir, die Polizei und auch besorgte Bürger, dass die Missachtung von Rotlicht an einigen Lichtsignalanlagen fast zum Regelfall wird. Hiermit werden wir uns zukünftig sehr viel stärker beschäftigen."

Weitere 23.838 Verfahren:  Unter anderem wegen Alkohol- und Betäubungsmittelverstößen, Verkehrsunfällen und Geschwindigkeits- sowie Rotlichtverstößen - brachten die Polizei sowie private Anzeigende (hier: überwiegend Parkverstöße) ins Rollen (2017: 21.608, 2016: 18.209, 2015: 22.570). Daraus folgten über Verwarnungsverfahren hinaus 6.677  Bußgeld- und Kostenbescheide (2017: 5.862, 2016: 5.012, 2015: 5.682) sowie 216  Fahrverbote (2017: 253, 2016: 229, 2015: 332). 797.894  Euro Bußgeld wurden eingenommen (2017: 758.345 Euro, 2016: 616.844, 2015: 735.361 Euro).


Pressemitteilung vom 11.01.2019

Kommunales entwicklungspolitisches Engagement

Stadt erhält Folgeförderung vom Bundesministerium

Von einer Folgeförderung der Initiative "Koordination kommunaler Entwicklungspolitik" profitiert jetzt die Stadt Wolfsburg als eine der ersten fünf Kommunen in Deutschland. Dank der Bewilligung eines Zuschusses für Personalressourcen kann das entwicklungspolitische Engagement der Stadt für weitere zwei Jahre vertieft werden. Die Förderung erfolgt durch die Engagement Global gGmbH im Rahmen des Programms der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Als eine von insgesamt inzwischen 66 Koordinatoren in Kommunen, kommunalen Verbände und kommunalen Unternehmen, ist Nora Mühling bis Ende 2020 im Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen im Einsatz. "Die hohe Resonanz innerhalb der Initiative ist darauf zurückzuführen, dass Kommunen, wie Wolfsburg, zwar zunehmend als Akteure in der Entwicklungspolitik gefordert werden, dies aber mit den vorhandenen personellen und finanziellen Ressourcen nicht zusätzlich leisten können. Deshalb ist es besonders erfreulich, dass uns die Folgeförderung gewährt wurde", erklärt Referatsleiter Manfred Hüller.

Als Kommunale Entwicklungspolitik werden Maßnahmen der Kommunalverwaltung und -politik verstanden, die sowohl die nachhaltige Entwicklung vor Ort als auch in Entwicklungsländern fördern. Wichtig ist dabei, dass erst die spezifische Kombination von Inlands- und Auslandsarbeit die kommunale Entwicklungspolitik wirksam werden lässt.

Neben der Initiierung des halbjährlich stattfindenden "Forums Entwicklungszusammenarbeit" für entwicklungspolitisch interessierte und aktiv Akteure aus Wolfsburg und der erfolgreichen Ausgestaltung der "Kommunalen Nachhaltigkeitspartnerschaft" mit der Freundschaftsstadt Sarajevo, konnten während der Erstförderung (2017/18) unter anderem die Kontakte in die tunesische Freundschaftsstadt Jendouba sowie nach Südafrika intensiviert werden.

Während der Folgeförderung wird der Schwerpunkt nun auf projektbasierten Entwicklungspartnerschaften in Tunesien und Südafrika liegen, deren Umsetzung vor allem in Form von Fachaustauschen ermöglicht werden kann. Ergänzt werden die Vorhaben durch Bildungs- und Informationsveranstaltungen sowie Vernetzungsformate zur Förderung des entwicklungspolitischen Engagements vor Ort.

"Es ist sehr beeindruckend, was innerhalb der Initiative bereits umgesetzt werden konnte und wie vielfältig das Engagement in Wolfsburg ist", resümiert Nora Mühling. "Wir profitieren inzwischen von einem sehr wertvollen Netzwerk, das sich während der ersten zwei Jahre sowohl hier in Wolfsburg als auch mit den anderen Koordinatoren, Projektpartnern und in Zusammenarbeit mit Engagement Global entwickelt hat. Im Rahmen der Folgeförderung werden wir dieses Potential nutzen und streben weitere Beiträge zur Stärkung des lokalen Verantwortungsbewusstseins für globale Entwicklungen an."

Damit handelt die Stadt zugleich im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Weitergehende Informationen zu dem Thema finden Sie auch hier.


Pressemitteilung vom 10.01.2019

Zusammenarbeit vertieft

Mitgliedschaft im internationalen Netzwerk der Aalto-Städte

Neues Mitglied im internationalen Netzwerk der Aalto-Städte ist nun auch die Stadt Wolfsburg. Auf Anfrage aus Helsinki hat Oberbürgermeister Klaus Mohrs die Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert und nun eine entsprechende Kooperation unterzeichnet. Mit drei Bauwerken im Stadtgebiet – dem Alvar-Aalto-Kulturhaus am Rathausplatz, dem Gemeindezentrum Heilig-Geist am Klieversberg und der Stephanuskirche in Detmerode – hat Wolfsburg die meisten Gebäude dieses weltberühmten Architekten außerhalb Finnlands. Zehn Jahre hatte Alvar Aalto zwischen 1958 und 1968 hier gewirkt.

Das Netzwerk der Aalto-Städte wurde am im Februar 2017 in Jyväskylä (Finnland) gegründet. Zehn finnische Städte waren Gründungsmitglieder. Angesprochen wurden zunächst alle 23 finnischen Städte, die Alvar Aalto Bauten aufweisen. Danach ging die Anfrage an alle weiteren 16 Städte außerhalb Finnlands, darunter die deutschen Städte Berlin, Bremen und Wolfsburg.

Ziel ist die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den Städten und dem Alvar Aalto Museum in Helsinki. Tourismus und Marketing sind ein wesentlicher Teil der Zusammenarbeit mit dem Ziel eines starken Aalto-Brandings. Als Förderer spielt die Alvar Aalto Stiftung in Helsinki eine wichtige Rolle, die die Städte mit Informationen und Service versorgen und dazu ein neues Online-Angebot mit Informationen über die Aalto-Städte schaffen soll. Zur Diskussion steht auch eine europäische Kulturroute im Zeichen Aaltos.

Die Mitgliedschaft im Netzwerk der Aalto-Städte ist kostenfrei. Die Stadt Wolfsburg als Mitglied wird vertreten durch Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide. Die Koordination liegt beim Forum Architektur.


Pressemitteilung vom 09.01.2019

Neue Wohntheorien und Freiluft-Wohnzimmer

Abwechslungsreiches Baukulturjahr 2018 beim Forum Architektur

Drei Ausstellungen, zwei Wettbewerbe, ein Jubiläum sowie zahlreiche Vorträge, Führungen und Workshops – das Forum Architektur der Stadt Wolfsburg blickt auf ein volles und abwechslungsreiches Baukulturjahr 2018 zurück. Inhaltlich ging es neben dem großen Jahresthema Freiräume und Plätze vor allem um Fragen zum Wohnen und der Denkmalpflege. Zudem wurde das buchbare Angebot an Architekturführungen und städtebaulichen Rundfahrten im vergangenen Jahr wieder sehr gut angenommen. Rund 1.500 Gäste aus dem In- und Ausland wurden durch die Mitarbeiter des Forum Architektur im vergangenen Jahr betreut.
Das erste Quartal stand mit der Ausstellung "Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen" des Bund Deutscher Architekten (BDA) ganz im Zeichen des Wohnungsbaus. Eine Podiumsdiskussion und ein Vortragsabend in Kooperation mit dem BDA sowie die Ausstellungsführungen stießen auf großes Interesse. "Die Frage nach künftigen Formen des Wohnens und des städtischen Zusammenlebens wurden im Rahmen dieser Veranstaltungen intensiv zwischen Fachleuten und Bürgern diskutiert", unterstreicht Nicole Froberg, Leiterin des Forum Architektur bei der Stadt Wolfsburg.

Mit den steigenden Temperaturen im Frühling rückte das Thema Freiräume und Plätze in den Fokus des Baukulturprogramms. Im April fiel der Startschuss für den Ideen- und Realisierungswettbewerb Nimm Platz! Wolfsburg. Rund 30 Studierende aus Hannover, Braunschweig und Hildesheim arbeiteten drei Tagen auf dem Marktplatz am Rabenberg um Ideen für eine temporäre Intervention auf dem Marktplatz zu entwickeln. Die Jury aus Fachleuten, politischen Vertretern und Bürgern wählte schließlich das Projekt "Die Raben-WG" zur Realisierung aus. Eröffnet wurde die gemeinschaftliche Sommer-Wohnung mit Spielangeboten für Kinder, einem Büchertauschrank und einer langen Tafel mit einem bunten Nachbarschaftsfest im August.

"Wir haben uns besonders darüber gefreut, dass auch Anwohner die Initiative ergriffen und sich mit eigenen Ideen an unserem Veranstaltungsprogramm in der Raben-WG beteiligt haben", erinnert sich Esther Orant vom Forum Architektur, die den Wettbewerb und die Umsetzung betreut hat. Mit diesem Projekt sollte ein Anstoß für eine künftige Entwicklung eines Quartiersplatzes gegeben werden. Zusätzlich wurden mit der im Mai vom Forum Architektur herausgegebenen Publikation "Von Mosaikpflaster und Schmuckbeeten. Plätze und Grünanlagen in Wolfsburg 1950 bis 1970" erstmals zahlreiche historische Pläne und Fotos der für Wolfsburg so typischen Freianlagen veröffentlicht. In Vorträge und Führungen wurden darüber hinaus historische und aktuelle Planungen vorgestellt.

Dass auch, oder gerade in einer so jungen Stadt wie Wolfsburg, die Auseinandersetzung mit und die Pflege des baulichen Erbes eine wichtige Rolle spielen, zeigten die Veranstaltungen rund um die archäologischen und baulichen Denkmale der Stadt. Bereits im März konnten mit der Ausstellung "Ausgegrabene Geschichte" Arbeitsergebnisse der archäologischen Denkmalpflege zur mittelalterlichen Siedlung Detmerode und einer rund 2.500 Jahre alten eisenzeitlichen Siedlung in den Steimker Gärten präsentiert werden. Zum Tag des offenen Denkmals wurden im September die neuesten Erkenntnisse zur Geschichte Vorsfeldes und Fallerslebens vorgestellt. Beide Veranstaltungen erwiesen sich als Publikumsmagneten. Überraschend war vor allem der Fund einer gut erhaltenen Latrine in Fallersleben, die darauf schließen lässt, dass Fallersleben bereits im 12. Jahrhundert ein sehr weit entwickelter Flecken war.

Bei den Baudenkmalen standen die Bauten der Nachkriegsmoderne im Mittelpunkt. Zum 60. Geburtstag des Rathauses lockte ein Festvortrag von Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide viele Interessierte in die ehemalige Kassenhalle. Bei der anschließenden Führung warfen die Besucher dann einen Blick in das Büro des Oberbürgermeisters und den ehemaligen Ratskeller.

Noch bis zum 31. März ist die Ausstellung "Brutal modern. Bauen und leben in den 60ern und 70ern" im Braunschweigischen Landesmuseum zu sehen, die in Zusammenarbeit mit dem Forum Architektur konzipiert wurde. Die Ausstellung zeigt Pläne, Bilder und Objekte zu rund 20 Bauten der 1960er und 1970er Jahre aus dem Braunschweiger Land. Aus Wolfsburg wurden fünf Bauten für die Ausstellung ausgewählt, darunter Alvar Aaltos Stephanuskirche in Detmerode sowie das Scharoun Theater am Klieversberg.

Auch viele der bekannten Veranstaltungsreihen wurden in 2018 fortgesetzt. Denkmalpflege und Wohnungsbau standen bei den Stadtspaziergängen mit Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide auf dem Programm. Unter dem Motto "Unterwegs mit…" nutzten zahlreiche interessierte Bürger auch im vergangenen Jahr wieder die Möglichkeit, mehr über aktuelle Projekte in den verschiedenen Ortsteilen zu erfahren. In Fallersleben wurde im April das Thema Erhaltungssatzung gemeinsam mit Fachleuten erläutert und diskutiert. Im Oktober ging es in Detmerode um aktuelle Wohnbauprojekte, wie den Nachfolgebau des Stufenhochhauses.
Mit dem Tag der Architektur verzeichnete Wolfsburg 2018 einen Rekord. Insgesamt neun Projekte wurden von der Jury der Architektenkammer Niedersachsen ausgewählt und ließen sich am letzten Sonntag im Juni besichtigen.

Baukulturvermittlung für Kinder und Jugendliche war ebenfalls wieder ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Forum Architektur. Neben den Führungen und Workshops für Schulklassen hat sich das Forum Architektur 2018 erstmals am Luftsprünge Festival beteiligt. Während der drei Tage entstand am Ufer des Schillerteich ein rund acht mal acht Meter großes Raumgeflecht aus Holzpfählen und Naturseilen.


Pressemitteilung vom 28.12.2018

Wolfsburger Abwassergebühren für 2019 und 2020

Der Verwaltungsrat der Wolfsburger Entwässe­rungsbetriebe (WEB) unter dem Vor­sitz von Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide hat in seiner letzten diesjährigen Sitzung neben dem Haushaltsplan 2019 auch die Wolfsburger Abwassergebühren für die Jahre 2019 und 2020 behandelt. Bei der Niederschlagswasserbe­seitigung konnte die Gebühr konstant gehalten werden; sie beträgt weiterhin 0,51 Euro pro Quadratmeter. Bei der Schmutzwasserbeseitigung ist eine Gebührenanpassung von 2,48 Euro auf 2,52 Euro pro Kubikmeter erforderlich.

Bei der Entsorgung der dezentralen Abwasseranlagen ist aus rechtlichen Gründen eine ge­trennte Gebühr für Klein­kläranlagen und abflusslosen Sammelgruben vorzusehen.

Neben dem allgemeinen Grundbetrag für eine Standardabfuhr an den regulären Ab­fuhrterminen von 172,44 € pro Abfuhr kommen bei der Entsorgung des Klär­schlamms aus Kleinkläranlagen 10,48 € je Kubikmeter und bei der Entsorgung des Abwassers aus abflusslosen Sammelgruben 5,24 € je Kubikmeter hinzu.
Im Vergleich zu den Gebühren in der Region bleiben die Wolfsburger Abwassergebühren günstig.