Neuigkeiten

Wissenswertes aus den städtischen Gesellschaften

Eine Zeitung mit der Überschrift Aktuelles; Foto: Zerbor/Fotolia.com © Zerbor/Fotolia.com

Pressemitteilung vom 19.09.2019

Aktiv für weniger CO2

Wolfsburger EnergieAgentur unterstützt seit 10 Jahren Bürger darin, Energie zu sparen und Kosten zu senken

Ressourcen schonen und Energie sparen: Seit der Gründung im Jahr 2009 unterstützt die Wolfsburger EnergieAgentur die Stadt Wolfsburg bei der Erreichung ihrer Klimaziele. Das Unternehmen ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtwerke Wolfsburg AG und der Wolfsburg AG. Das Interesse der Bürger zum Thema Klimaschutz wächst spürbar. Doch wie kann der Einzelne handeln und sinnvoll Energie sparen? Die Beraterinnen der EnergieAgentur beantworten Fragen von Wolfsburger Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei und neutral im Wolfsburger Nordkopf Tower. Der Fokus liegt dabei auf der Fördermittelberatung für die Errichtung eines energieeffizienten Neubaus, energetischen Sanierungsmaßnahmen und den Einsatz erneuerbarer Energien. Die Fördermittel der KfW und des BAFA, beispielsweise für die Erneuerung der Heizung, spielen hier eine zentrale Rolle. Wichtig ist, von Beginn an Expertenrat einzuholen. Dabei können unabhängige Energie-Effizienz-Experten aus dem Netzwerk der EnergieAgentur weiterhelfen.

"Wir sind stolz, dass wir mit der EnergieAgentur seit nunmehr zehn Jahren einen bürgernahen Partner für den lokalen Klimaschutz haben. In diesem Beratungsangebot sehe ich eine wichtige Voraussetzung für eine breite Mitwirkung der Wolfsburger an den Klimaschutzzielen der Stadt", so Erster Stadtrat Werner Borcherding. "Ein Großteil des Energiebedarfes und der CO2-Emissionen fallen im Bereich der privaten Haushalte an. Die Fördermittel für energetische Gebäudesanierung werden von Hauseigentümern in Wolfsburg immer stärker in Anspruch genommen. Bei der regionalen Verteilung der KfW-Fördergelder liegt Wolfsburg sogar über dem Bundesdurchschnitt."

Auch die Nachfrage zu den Kampagnen, die in immer wiederkehrenden Abständen durchgeführt werden, steigt deutlich. So können sich Verbraucher im Rahmen des Solar-Checks über die Eignung ihres Daches für eine Solaranlage kostengünstig beraten lassen. Das Angebot wird in Kooperation mit der Verbraucherzentrale und der KEAN, der niedersächsischen Energie- und Klimaschutzagentur, durchgeführt.

Fester Bestandteil des Beratungsangebotes ist der Stromspar-Check Aktiv. Das Angebot wird aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Es richtet sich an einkommensschwache Wolfsburger Haushalte und wird in Kooperation mit der Wolfsburger Interessengruppe Sozialhilfe e. V. durchgeführt. Unterstützt wird das Projekt außerdem von der Stadt Wolfsburg, dem Jobcenter, der Tafel und der IG Metall. Ehemalige Langzeitarbeitslose, zu Stromsparhelfern ausgebildet, ermitteln und analysieren den Energie- und Wasserverbrauch der Haushalte vor Ort, bauen kostenlos Energiesparartikel ein und geben Tipps zur Nutzung sowie zum energieeffizienten Verhalten. Jährlich können dadurch bis zu 271 Euro durchschnittlich eingespart werden.

Auch die neue Homepage (www.energieagentur-wolfsburg.de) soll Interessierten dabei helfen, sich gezielt und ohne großen Zeitaufwand über das Beratungsangebot sowie über aktuelle Kampagnen und Themen zu informieren. Hier werden auch Veranstaltungen, beispielsweise in Zusammenarbeit mit der LSW, bekanntgegeben. Termine für persönliche Beratungsgespräche können online über das Kontaktformular, per E-Mail unter info@energieagentur-wolfsburg.de oder telefonisch unter 05361/8918235 vereinbart werden.


Pressemitteilung vom 04.06.2019

Fahrzeugwaagen werden geeicht

Private Abfall-Anlieferung vorübergehend nicht möglich

Im Entsorgungszentrum Wolfsburg, Weyhäuser Weg 3, in Fallersleben werden zur Ermittlung des korrekten Gewichts der angelieferten Abfälle geeichte Fahrzeugwaagen eingesetzt. Für diese schreibt der Gesetzgeber eine regelmäßige Überprüfung der Funktionsfähigkeit vor.

Vor diesem Hintergrund werden am Dienstag, 11., und Mittwoch, 12. Juni, die beiden Hauptwaagen neu geeicht. Dadurch steht jeweils nur ein Anlagenteil zur Verfügung, so dass dieses sowohl die Eingangs- als auch die Ausgangserfassung übernehmen muss. Infolgedessen ist mit erheblichen Zeitverzögerungen bei der Anlieferung gewerblicher Abfälle zu rechnen. Damit es nicht zu weiteren Verzögerungen kommt, sind Privatanlieferungen an diesen beiden Tagen nicht möglich.

Der Betrieb für private und gewerbliche Anlieferungen im Entsorgungszentrum soll dann ab Donnerstag, 13. Juni, ab 8 Uhr wieder planmäßig möglich sein.


Pressemitteilung vom 28.05.2019

Entwässerungsbetriebe öffnen ihre Türen

Kanalkamera fährt durch gläsernes Abwasserrohr

Den Tag der Umwelt am Mittwoch, 5. Juni, nehmen die Wolfsburger Entwässerungsbetriebe (WEB) zum Anlass und öffnen zwischen 9 und 15 Uhr ihre Türen am Standort in der Goethestraße 57 in Wolfsburg. 

Die WEB plant, baut, betreibt und unterhält Kläranlagen, Kanalisationen, Pumpwerke, Gewässer, Regenrückhaltebecken und Hochwasserschutzanlagen. Wie das alles funktioniert, welche Kanaltechnik eingesetzt wird, wie die technischen Anlagen ferngesteuert werden und andere interessante Dinge aus der täglichen Arbeit werden an diesem Tag gezeigt. Vorgestellt wird auch eine TV-Kanalkamera, die durch ein gläsernes Abwasserrohr fährt. 

Theoretisch könnte die WEB auch Barcelona entwässern, denn über 1.400 Kilometer lang sind sämtliche Kanalisationsanlagen in den Straßen der Entsorgungsgebiete in Königslutter am Elm, im Boldecker Land und in der Stadt Wolfsburg. Eine imposante Größenordnung. Werden alle privaten Leitungen auf den Grundstücken hinzu gerechnet, ließe sich auch noch die Partnerstadt Jendouba in Tunesien nach Wolfsburg entwässern. 

Außerdem wird es Funde aus dem Untergrund zu sehen geben, die bei Kanalarbeiten zu Tage gefördert wurden. Die Wolfsburger Fossilienspezialisten Achim Kierst und Frank Paul von der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie Wolfsburg-Gifhorn (VFMG) präsentieren mit Fossilienfunden aus den hiesigen Baugebieten einen imposanten Einblick in eine Zeit, in der durch Wolfsburg noch Dinosaurier liefen. 

Der Tag der offenen Tür beginnt um 9 Uhr und findet bis um 15 Uhr statt. Um 13 Uhr sprechen Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide und WEB-Vorstand Dr. Gerhard Meier zu den Besuchern.


Pressemitteilung vom 27.05.2019

Müllabfuhr nach Himmelfahrt und Pfingsten verschoben

WAS bittet um Beachtung

Bedingt durch den gesetzlichen Feiertag an Himmelfahrt, 30. Mai verschiebt sich die Leerung der grauen, grünen und blauen Abfallbehälter wie folgt: Der Regelabfuhrtag vom Donnerstag, 30. Mai ist verschoben auf Freitag, 31. Mai. Der Regelabfuhrtag vom Freitag, 31. Mai ist nicht verschoben. 

Bedingt durch den gesetzlichen Feiertag am Pfingstmontag, 10. Juni, verschiebt sich die Leerung der grauen, grünen und blauen Abfallbehälter wie folgt: Der Regelabfuhrtag vom Pfingstmontag, 10. Juni, ist verschoben auf Dienstag, 11. Juni. Der Regelabfuhrtag vom Dienstag, 11. Juni, ist verschoben auf Mittwoch, 12. Juni. Der Regelabfuhrtag vom Mittwoch, 12. Juni, ist verschoben auf Donnerstag, 13. Juni. Der Regelabfuhrtag  vom Donnerstag, 13. Juni, ist verschoben auf Freitag, 14. Juni. Der Regelabfuhrtag vom Freitag, 14. Juni, ist nicht verschoben. 

Die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) bittet darum, die Abfallbehälter bis spätestens 6 Uhr am Leerungstag bereitzustellen. Alle Abholtermine mit feiertagsbedingten Verschiebungen sind auch im Entsorgungsplaner 2019 sowie unter www.was-wolfsburg.de veröffentlicht.


Pressemitteilung vom 26.11.2018

Der Winter kann kommen

Streumittelvorräte sind aufgefüllt

Die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung AöR (WAS) ist gut auf den Winter vorbereitet. Mit der aktuellen Bevorratung von 1.700 Tonnen Streusalz sowie 400 Tonnen Splitt stehen ausreichende Lagermengen für den kommenden Winter zur Verfügung. Der Verbrauch im Winter 2017/2018 lag bei knapp 600 Tonnen Salz und etwa  110 Tonnen Splitt. Im Winter 2016/17 waren es 550 Tonnen Salz und 80 Tonnen Splitt. Die Streumaterialien sind langfristig lagerfähig, so dass sich die Restlagermengen immer für die kommenden Winter verwenden lassen.

Die eingelagerten 1.700 Tonnen Streusalz werden für die auftauende Streuung auf den Straßen, die 400 Tonnen Splitt im Bereich der innerstädtischen Fußwege, vor städtischen Grundstücken und für die Bushaltestellen genutzt. Bei der Straßenreinigung im Winter werden die Hauptdurchgangsstraßen sowie die Straßen auf denen der ÖPNV verkehrt priorisiert. Zeitgleich werden die wichtigsten Radwegverbindungen geräumt und gestreut.
Verkehrsarme Wohnnebenstraßen (ehemals Stufe 2) müssen, im Rahmen der seit 01.01.2018 gültigen Verordnung, vom jeweiligen Anlieger geräumt und gestreut werden. Alle notwendigen Informationen für die Anlieger in der Stadt Wolfsburg und den Ortsteilen können auf der Website www.wolfsburg.de/straßenreinigung abgerufen werden. Zusätzlich werden ab Ende November in den Rathäusern A und B, sowie in den Verwaltungs- und Sprechstellen neue Informationsflyer für die Bürgerinnen und Bürger zum Thema Straßenreinigung / Winterdienst ausgelegt.

Die WAS reinigt pro Streueinsatz rund 640 Kilometer Straßenlänge (größtenteils 2-spurige Straßen), 80 km der wichtigsten Radwege sowie die öffentlichen Plätze Rathausvorplatz, Hollerplatz und die Fußgängerzone.

Für die Reinigung der Straßen (nach den oben genannten Prioritäten) stehen je nach Bedarf bis zu 44 Personen zur Verfügung. Es lassen sich zehn Großstreuer und zehn Kleinstreuer mit einer Person besetzen. Daneben gibt es 24 Personen für die Handkolonne, die Bushaltestellen und Übergänge reinigen, räumen und streuen.
Spezielle Einsatzpläne für den Winterdienst gelten von November 2018 bis März 2019. Eine Rufbereitschaft gibt es je nach Wetterlage für die Wochenenden (Freitag-Dienstende bis Montag-Dienstbeginn) sowie von Montag bis Freitag (Abend-/Nachtstunden nach Dienstende).

Wichtig ist, dass sich die Winterdiensteinsätze nach der Straßenreinigungsverordnung der Stadt Wolfsburg richten. Außerhalb dieser Zeiten wird die WAS nur bei außergewöhnlichen Wetterlagen tätig, wobei zwischen 23 Uhr und 2 Uhr aus arbeitszeitrechtlichen Gründen keine Einsätze gefahren werden (Ausnahmen bilden immer Einsätze im Rahmen des Katastrophenschutzes).


Pressemitteilung vom 21.11.2018

Die Biotonne im Winter

Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung gibt Tipps und Hinweise

Die ersten Nächte mit Frost gab es in dieses Jahr bereits und sie haben sich auch das eine oder andere Mal schon negativ in der Müllabfuhr bemerkbar gemacht.

Bei Minusgraden frieren Bioabfälle leicht in der Mülltonne fest. Häufig sind es nasses Herbstlaub oder feuchte Gartenabfälle, welche schon bei geringem Frost am Behälterrand anfrieren. Obwohl die Schüttung am Müllentleerungsfahrzeug so eingestellt ist, dass der Behälter dreimal über Kopf gegen den Deckelöffner schlägt, passiert es, dass die Biotonnen nicht vollständig geleert wird.

Der Abfallbehälter muss grundsätzlich schüttfähig zum Leeren bereitgestellt werden (§ 22 Abs.12 Abfallwirtschaftssatzung). So empfiehlt es sich, nasse Küchenabfälle vorher in eine Lage Zeitungspapier einzuwickeln und die Biotonne an einen geschützten Ort zu stellen, damit ein Einfrieren der Abfälle zumindest erschwert wird. Bei feuchtem Laub und Gartenabfällen sollte vor dem Bereitstellen der Biotonne kontrolliert werden, ob diese eingefroren sind. Mit einem Spaten können diese vereisten Abfälle von der Innenwand gelöst werden. So wird der Tonneninhalt wieder schüttfähig gemacht.

Konnte trotz dieser Vorkehrungen ein Festfrieren der Abfälle nicht verhindert werden und die Mülltonne wurde bei der Schüttung nicht oder nur teilweise entleert, weist die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) ausdrücklich darauf hin, dass kein Anspruch auf Extratouren besteht, um nicht entleerte Biotonnen noch einmal zu schütten. Dieses ist aufgrund der vorgenannten satzungsrechtlichen Regelungen nicht möglich.

Kommt es dadurch zu Entsorgungsengpässen, besteht die Möglichkeit, selbst die Bioabfälle mit dem eigenen PKW für 4 Euro pro Anlieferung zum Entsorgungszentrum Wolfsburg, Weyhäuser Weg 3 anzuliefern. Kompostierbare Bioabfallsäcke können bei der WAS oder in den Stadt- und Ortsteilsprechstellen zu einem Stückpreis von 2 Euro erworben werden, um sie bei der nächsten Biotonnenleerung daneben zu stellen. Weitere Infos auf www.was-wolfsburg.de.