Neuigkeiten

Abschlussreport über gemeinsame Stadtentwicklungsprojekte von Stadt Wolfsburg und Volkswagen

Pressemitteilung vom 02.09.2020

Junger Gründer und Visionär zu Gast bei Wirtschaftsdezernent

Frederic Dinse hatte eine Idee. Die Idee für eine innovative Überdachung von Ladestationen, die sowohl aus nachhaltigem Material besteht, als auch eine Unterstützung des Ladevorgangs durch eine integrierte Photovoltaikanlage ermöglicht. Diese Idee führte ihn nun in das Büro von Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent der Stadt Wolfsburg.

Dinse, der im nächsten Jahr sein Abitur an der Neuen Schule Wolfsburg machen wird, hatte über die Digitale Mutterboden Agentur (DMA) Unterstützung für seine Vorhaben gesucht. Getreu dem Slogan der DMA "Interessante Kontakte für dein Business - Wir bringen Dich mit Personen zusammen, die deine Idee oder dein Start-up weiterbringen" brachte ihn diese nun mit dem Wirtschaftsdezernenten ins Gespräch.
Die Digitale Mutterboden Agentur (DMA) ist ein zentraler Anlaufpunkt und Impulsdrehkreuz für Start-ups, Gründer und Visionäre in Wolfsburg, die etwas entwickeln möchten oder auf der Suche nach Vernetzung sind. Neben der Stadt Wolfsburg und der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH sind die Wolfsburg AG sowie die IHK Wolfsburg Partner und Initiatoren der DMA.

Gemeinsam mit Cindy Lutz von der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH empfing Dennis Weilmann den jungen Gründer, um ihm dabei zu helfen, für sein innovatives Projekt weitere Unterstützer und Netzwerkpartner zu finden. Als Wirtschaftsdezernent ist es Dennis Weilmann besonders wichtig, junge Gründer in der Stadt Wolfsburg bei ihren Ideen und Visionen tatkräftig zu unterstützen. "Eine junge Gründerszene in Wolfsburg zu etablieren, ist eine zentrale Aufgabe des Wirtschaftsdezernats", so Weilmann.


Pressemitteilung vom 02.09.2020

Verkaufsoffene Sonntage

Stadt und ver.di treffen Vereinbarung

Gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di haben die Stadt Wolfsburg und die Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG) eine Einigung zu den verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr 2020 erzielt. So wird es bis zum Jahresende drei verkaufsoffene Sonntage in Wolfsburg geben. Im März hatte bereits der erste verkaufsoffene Sonntag im Rahmen des Wolfsburger Biathlon Cups stattgefunden.

Am 4. Oktober dürfen die Geschäfte in der Innenstadt anlässlich des Abschlusskonzertes von "Jazz&More" ihre Türen öffnen. Am 11. Oktober wird die Möglichkeit bestehen, im Rahmen des Kartoffelsonntages in Fallersleben zu shoppen. Der letzte verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr wird dann am 8. November in der Innenstadt anlässlich des Herbstmarktes stattfinden. Die jeweiligen Veranstaltungen werden mit Blick auf die aktuell geltenden Verordnungen zum Infektionsschutz in einem gemäß dem jeweiligen Hygienekonzept möglichen Umfang geplant.

Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann dazu: "Ich bin froh, dass wir nun Planungssicherheit für den Handel in Wolfsburg erreichen konnten. Der Einzelhandel hat durch die Corona-Pandemie sehr stark gelitten und tut dies nach wie vor, daher freut es mich, durch drei zusätzliche Verkaufstage zumindest ein wenig Entlastung zu schaffen."


Pressebericht der WMG vom 25.06.2019

Büromarktbericht belegt hohe Wirtschaftskraft Wolfsburgs

2. Gewerbeimmobilien-Partnertreffen am 24. Juni


Titelseite des BüromarktberichtsWolfsburg, 25.06.2019 – Wolfsburg bietet einen sehr starken Büromarkt mit geringer Leerstandsquote und viel Potenzial – zu diesem Ergebnis kommt der neue Wolfsburger Büromarktbericht, der am 24. Juni 2019 vorgestellt wurde. Zu diesem Anlass lud die Wirtschaftsförderung der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG) gemeinsam mit der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg zum zweiten Gewerbeimmobilien-Partnertreffen. Rund 50 Teilnehmende aus den Bereichen Immobilieninvestment und -finanzierung, Projektentwicklung, aber auch Maklerinnen und Makler, Investoren und Baubetriebe sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung tauschten sich zu aktuellen Themen und Entwicklungen auf dem Wolfsburger Immobilienmarkt aus.

Schwerpunkt des Netzwerktreffens im Leonardo Hotel war die Vorstellung des Büromarktberichts: Im Auftrag der WMG hat das unabhängige Berliner Immobilien-Analyseunternehmen bulwiengesa AG in einer umfassenden Bestands- und Datenanalyse die wesentlichen Parameter zum Wolfsburger Büro- und gewerblichen Immobilienmarkt zusammengetragen und analysiert. Andreas Schulten, Generalbevollmächtigter der bulwiengesa AG, stellte den 40-seitigen Bericht am Montagabend vor. Er enthält wichtige Daten zu Lagen und Preisen auf dem Wolfsburger Büromarkt und gibt regionalen Akteuren und Investoren Handlungsempfehlungen und Ausblicke auf den Wirtschaftsstandort Wolfsburg.

„Der Wolfsburger Immobilienmarkt ist schon heute sehr attraktiv für Gewerbetreibende und bietet noch großes Potenzial zur Weiterentwicklung. Der Büromarktbericht setzt hier an: Er zeigt die Dynamik des Wirtschaftsstandorts auf und gibt Interessierten einen präzisen Überblick über den Markt, seine Potenziale und Trends“, erklärte Jens Hofschröer, Geschäftsführer der WMG.

Vorstellung des BüromarktberichtsFoto: WMG WolfsburgThomas Werner, Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung bei der WMG, ergänzte: „Die Ergebnisse der Analyse belegen, dass wir in Wolfsburg seit Jahren einen zunehmenden Bedarf und sinkende Leerstände bei Büroimmobilien zu verzeichnen haben und auch in Zukunft mit einer hohen Nachfrage rechnen können. Der Bericht bestätigt unsere Erfahrungswerte und hilft uns, die richtigen Impulse für die Weiterentwicklung des Standorts zu geben.“

Abgerundet wurde das Partnertreffen durch einen Beitrag des Wolfsburger Stadtbaurats Kai-Uwe Hirschheide, der die Gäste über den aktuellen Stand zur Masterplanung Nordhoffachse informierte. Dennis Weilmann, Wirtschaftsdezernent der Stadt Wolfsburg, erläuterte: „Projekte wie die neue Nordhoffachse oder #WolfsburgDigital zeigen die hohe Innovationskraft des Wirtschaftsstandorts Wolfsburg. Gleichzeitig erfordert die wirtschaftliche Entwicklung auch eine gezielte Entwicklung des Immobilienmarkts.“

Der Wolfsburger Büromarktbericht ist ab sofort verfügbar und steht unter http://www.wmg-wolfsburg.de/publikationen.html zum Download bereit.



Pressemitteilung vom 25.03.2019

Das Volkswagenwerk im Hintergrund und der Abschlussbericht im Vordergrund des BildesIm September 2018 hatte das Advisory Services Panel des Urban Land Institute Germany strategische und Handlungsempfehlungen für eine gemeinsame Stadtentwicklung der Stadt Wolfsburg und der Volkswagen AG erarbeitet. Jetzt legt das mit internationalen Stadtentwicklungsexperten besetzte Gremium die Ergebnisse in einem detaillierten Report vor.

Bereits heute ist eine starke Kooperation zwischen Stadt Wolfsburg und Volkswagen AG sichtbar, beispielsweise in der gemeinsamen Public-Private-Partnership Wolfsburg AG und der Initiative #WolfsburgDigital. Um diese Zusammenarbeit durch innovative Impulse und unabhängiges Know-how weiter zu fördern, wurde das Urban Land Institute beauftragt, ein Advisory Services Panel in der Stadt durchzuführen.
Stephanie Baden, Executive Director des ULI Germany, zeigt sich überzeugt von den Chancen, die ein solches Advisory Services Panel einer Stadt bietet: „In Zeiten hohen Wettbewerbs unter den Städten ist die Entwicklung und das Heben der Potenziale von immenser Bedeutung. Wolfsburg bewegt sich und hat den Wert erkannt, den externe internationale Expertise der Stadt bringen kann. Die Ergebnisse unseres ASP sind sehr differenziert und zeigen, wie akribisch die ULI-Experten vorgegangen sind.“

Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide sieht die gemeinsame Arbeit der Stadt Wolfsburg und Volkswagens durch die Ergebnisse der Untersuchung bestätigt: „Wir sind mit dem Masterplan Nordhoffachse auf dem richtigen Weg. Dort können wir die starke Verbindung zwischen Volkswagen und Wolfsburg
weiterentwickeln und baulich sichtbar machen. Im Wettbewerb der Wirtschaftsstandorte müssen wir gemeinsam solche mutigen und innovativen Projekte vorantreiben. Rund um den Mittellandkanal soll Leben, Wohnen und Arbeiten attraktiv sein.“

„Die historisch enge Verbindung von Volkswagen und der Stadt ist charakteristisch für Wolfsburg. Hier am Konzern- und Markensitz arbeiten wir gemeinsam engagiert für die Zukunftsfestigkeit und die Attraktivität der Stadt. Wolfsburg ist eine junge Stadt, ein starker Wirtschaftsstandort mit enormem Potenzial und besten Voraussetzungen für die Bewältigung der Herausforderungen von Heute und Morgen. Davon sind wir seit langem überzeugt. Dass wir mit unseren gemeinsamen Vorhaben, gerade mit #WolfsburgDigital, auf dem richtigen Weg sind, hat der Abschlussbericht des ULI erneut bestätigt. Wir freuen uns, die Impulse gezielt aufzugreifen, um die vielfältigen Möglichkeiten, die die Digitalisierung, die Technologien und Mobilitätsdienstleistungen bieten, für unsere Beschäftigten und die Bürgerinnen und Bürger zu nutzen“, so Julius von Ingelheim, Leiter Regionalstrategie und Standortentwicklung der Volkswagen AG.

„‘Better Together‘ bestätigt die gelebte und erfolgreiche Praxis von Stadt Wolfsburg und Volkswagen, eng zu wesentlichen Themen der Stadtentwicklung zusammenzuarbeiten. Die heutigen und künftigen Herausforderungen können wir nur partnerschaftlich bewältigen. Mit ihren Empfehlungen zeigen die Experten Gespür für die vorhandenen Stärken und die Potenziale unserer Stadt. Diese werden wir in unsere Überlegungen für die schon laufenden Planungen, zum Beispiel für den Nordkopf und die Nordhoffachse, mit einbeziehen“, sagt Manfred Günterberg, Vorstand der Wolfsburg AG.

Das Panel hat in zahlreichen Besichtigungen/Begehungen, Interviews und Workshops mit Stakeholdern die derzeitige Situation analysiert und daraus Strategieempfehlungen erarbeitet/abgeleitet. Der nun vorliegende Report stellt die Ergebnisse unter den Oberbegriff „Better Together“ und beinhaltet fünf Kernthesen.

Die Handlungsempfehlungen zur Stadtentwicklung in Wolfsburg lauten:

  • Value the Gap
Der Mittellandkanal bildet in Wolfsburg eine feste Grenze nördlich des Stadtkerns. Dadurch werden viele Flächen in der Nähe der Wasserstraße untergenutzt und abgeschnitten. Das Panel schlägt hier unter anderem die Öffnung der Kanalpromenade auf der Werkseite und die Verlegung von Volkswagen Büros in die Innenstadt vor. Stadt und Unternehmen müssen sichtbar zusammenrücken.
  • Develop the Core
Die Innenstadt in Wolfsburg ist in zwei Subsektionen unterteilt. Der Nordkopf und die Porschestraße weisen unterschiedliche städtebauliche Charakteristiken auf. Das Panel schlägt hier unter anderem die Entwicklung eines lebendigen, dichten urbanen Kerns um den Nordkopf durch intensivere Mischnutzung und die Schaffung von Arbeits- und Wohnflächen mit innovativen Nutzungsmodellen vor. Eine deutliche Aufwertung und Integration der Porschestraße und der rückwärtigen Bereiche durch Gestaltung unter Beibehaltung des lokalen Charakters der Straße und insbesondere des Südkopfes sind weitere zentrale Elemente.
  • Link to Nature
Das Panel vertritt die Haltung, dass Wolfsburg mit seiner besonderen Stadtstruktur und den großen grünen Freiflächen zwischen dorfähnlichen Siedlungen einen besonders attraktiven Charakter für viele Menschen aufweist. Die ULI Experten schlagen hier unter anderem vor, die vorhandene Natur im Stadtbild effektiv zu nutzen, um attraktive, naturbelassene Naherholungsgebiete und wohnbezogene
Grünflächen zum strategischen Markenkern der Stadt auch für neue Bewohner zu machen. Dabei ist sicherzustellen, dass auch Menschen jeglichen Alters ohne Auto und in verschiedenen Lebensphasen in den zum Teil räumlich dispersen Quartieren mobil sein können.
  • Advance Mobility
Insbesondere die Automobilität steht vor einem Umbruch. E-Mobilität, autonomes Fahren und Carsharing sind einige der Aspekte. Das Panel sieht Wolfsburg als ein großes Testfeld für die frühzeitige Entwicklung und Nutzbarmachung neuer Mobilitätsformen in der Stadt. Wolfsburg ist aufgrund seiner Struktur hervorragend geeignet, diesem Testfall einen realistischen Hintergrund zu geben. Diese Entwicklung kann auch als Showcase für zusätzliche Besucher und Blaupause für andere Städte dienen.
  • Pioneer Wolfsburg
Das Panel hat in Wolfsburg einen starken Pioniergeist gespürt, den es für die Zukunft noch intensiver zu nutzen gilt. Das kooperative Modell der gemeinsamen strategischen Vorgehensweise von Stadt und Volkswagen sollte weiter ausgebaut werden. Volkswagen kann dabei konsequent den Weg als Vorreiter in Technologiefragen, fortschrittlicher Produktion und neuen Mobilitätskonzepten gehen und diese auch in Wolfsburg austesten. Die Stadt sollte sich, unter den Rahmensetzungen eines starken Masterplans, als Innovationszentrum und Attraktor für die Akteure der Wissensgesellschaft positionieren.

Wirtschaftsförderung

Informationen zum Wirtschaftsstandort Wolfsburg.

Wirtschaften und Investieren

Mehr Informationen zur Unternehmensgründung und Ansiedlung in Wolfsburg.